Event „Twenty-Twenty“

Sowohl in der FB Gruppe als auch hier, werden im Rahmen des Events jeden Tag Leute vorgestellt. Egal ob Autoren, Blogger, Lektoren, Leser, Künstler, Verleger, etc.


69 – Nadine Manz

Frage 01: Und du bist wer? Wie heißt du, was machst du so und wenn du magst, wo lebst du?

Ich bin Nadine Manz und bin Autorin, Lektorin und Hörbuchsprecherin. Ich habe bisher einen Roman veröffentlicht. Die Erbin von Feuer und Tod ist der Auftakt der Elmeko Saga und ich schreibe gerade am zweiten Band. Außerdem schreibe ich gerade an einer Hörbuch-Kurzgeschichtenserie über Hexen und Elfen, die dann auf meinem Youtubekanal Phantasticpastas veröffentlicht wird.Ich lebe in der Schweiz, werde aber nach der Corona Zeit wieder nach Deutschland zurückziehen.

Frage 02: Neues Jahr neues Glück, so sagt man. Was soll bei dir 2020 so geschehen? Welche Projekte treiben dich um?

Dieses Jahr stehen einige Übersetzungslektorate an, sowie die Fertigstellung meines zweiten Romans. Außerdem läuft der Hörbuchkanal ständig weiter. Aktuell haben 18 Autoren den Weg zu uns gefunden. Manche für einmalige Zusammenarbeit, andere für eine Dauerhafte. Hier haben wir dieses Jahr den Bereich des Lektorats auf vier Lektoren erweitert und wollen so den Autoren auch zusätzliche Hilfestellung geben. Natürlich suchen wir permanent nach Autoren, die unser Angebot im Bereich der Phantastik weiter ausfüllen können.

Frage 03: Was machst du beruflich? In welcher Branche bist du tätig und wo ist deine Schnittstelle zur Autorenwelt?

Ich bin gelernte zahnmedizinische Fachangestellte und habe mich zur Dentalhygienikerin fortgebildet. Irgendwann wollte ich aber doch mehr und habe auf dem zweiten Bildungsweg mein Abitur nachgeholt. Nebenbei habe ich in einer Zahnklinik gearbeitet und wollte danach Physik studieren. Allerdings erst nach einem Jahr Vollzeitarbeit. Dann kam mein jetziger Mann in mein Leben und ein Jahr später bin ich schwanger zu ihm in die Schweiz gezogen.Als mein Kind 1,5 Jahre alt war, kam meine Krebsdiagnose und da Strahlung als Ursache vermutet wurde, darf ich in der Medizin nicht mehr arbeiten. Während der Chemotherapie, beziehungsweise kurz danach, habe ich dann wieder mit dem Schreiben angefangen und bei einer Lektorin das Lektorieren gelernt.Den Kurzgeschichtenkanal habe ich gegründet, weil es in den Genres, die mir gefallen, nur lange Hörbücher gibt. Dann wollte ich es einfach selbst machen und habe es getan.

Frage 04: Hast du Rückhalt in Form von Familie, Freunde, Bekannten, Verwandten?

Mein Vater und meine Stiefmutter sind sehr gute und konstruktive Testleser. Wenn Geld für Elmeko gebraucht wurde, haben sie das investiert. Auch im Lektorat haben sie die Fachliteratur gesucht und gekauft, damit ich nicht selbst suchen musste 🙂 Mein Mann diskutiert mit mir über meine Figuren und meinen Plot. Außerdem habe ich schon immer besser gelernt, wenn ich das Gelernte jemand anderem beibringen konnte. Also hat sich mein Mann jetzt breitschlagen lassen, selbst einen Roman zu schreiben, allerdings nicht in der Fantasy, sondern über den Zweiten Weltkrieg.

Frage 05: Kannst du von deiner Kunstform leben? War das mal so geplant oder bist du eher per Zufall dort gelandet, wo du jetzt tätig bist und wie lange übst du deine Passion schon aus?

Von meinem Buch kann ich nicht leben, aber es verkauft sich stetig in kleinen Stückzahlen. Das ist eher für mein Ego, als für den Geldbeutel 😉 Als ich mit dem Schreiben angefangen habe, sah ich das alles noch sehr naiv. Ich dachte, das läuft alles von alleine. Der Youtubekanal ist ebenfalls ein sehr zeitintensives Hobby. Es macht Spaß und ich lerne sehr viel dazu. Das fängt beim Schreiben an – ich lese und korrigiere wirklich viele Texte von vielen unterschiedlichen Autoren, aber es sind auch technische Dinge, wie Grafik-, Ton- und Videoprogramme, Suchmaschinenoptimierung und vieles mehr, das ich dadurch lerne. Und vor allem habe ich Kontakte zu vielen tollen Menschen, die meine Interessen teilen.

Frage 06: Hast du Fans, Follower und wenn ja, was machst du für sie?

Also auf Facebook und Instagram gibt es ab und zu Gewinnspiele und meine Versrätsel sind ziemlich beliebt. Meine Schnipsel gibt es vertont mit Untertitelvideo. Auf Lesungen und Messen war ich noch nicht anzutreffen.

Frage 07: Welche Ziele hast du für die nächsten Jahre gesteckt? Bist du ein Planer oder eher ein Mensch, der das Leben laufen und auf sich zukommen lässt?

Ich bin eine Mischung aus beidem. Es gibt im Leben nicht planbare Bereiche oder Faktoren, die jegliche Planung zunichtemachen. Aber was ich planen kann, plane ich.Ich möchte vor allem weiterhin Kurzgeschichten und Serien schreiben und einen Roman pro Jahr veröffentlichen. Das Einlesen von Hörbüchern macht mir inzwischen großen Spaß und ich möchte hier noch mehr machen.

Frage 08: Wie empfindest du die Welt der Bücher, Künstler, Autoren, Verleger, Dienstleister?

Ich empfinde das Autorendasein als sehr hilfsbereite Tätigkeit. Es scheint kaum Konkurrenz zu geben wie in anderen Branchen. Man hilft sich gegenseitig und bekommt auch nur gemeinsam eine nennenswerte Reichweite.

Frage 09: Wo kann man dich treffen, sofern man es denn will? Bist du auf Messen anzutreffen?

Messen sind in den nächsten Jahren aus gesundheitlichen Gründen nicht geplant. Online bin ich aber meistens erreichbar über Facebook, Instagram oder Discord.

Frage 10: Bist du ein typischer Netzwerker, verlinkst dich mit Gott und der Welt oder bist du eher der Typ, der mitliest, andere machen lässt und die Freiheit genießt, dich nur dann zu zeigen, wenn du es möchtest?

Ich mische eigentlich überall gerne mit 😉

Frage 11: Wie viel aus deinem Alltag nimmst du in deine Geschichten rein?

Obwohl ich Fantasy schreibe, gibt es unheimlich viele alltägliche und weltliche Themen. Z.B. habe ich meine Erfahrung als Stiefmutter an Olbú als Stiefvater der Todeselfin Imeena übergeben. Dieses Gefühl, dass die Eifersucht des Erstgeborenen über den Menschenrechten des eigenen, ersten Kindes, stehen, nur weil es das arme Trennungskind ist und deshalb alles darf, auch Morddrohungen und Mordversuche. Natürlich habe ich das in meiner Geschichte extremisiert, doch zeigt die Erfahrung von mir selbst und von vielen anderen aus den Stiefmüttergruppen genau das: leibliche Eltern, die ihre Eier gegenüber ihren Kindern verloren haben, sie auf königsähnliche Positionen heben, was das negative Verhalten auch noch stärkt. Da diese Patchwork Situation sehr belastend ist, wird das noch öfter zum Thema werden. Außerdem waren Rassismus und Klimawandel schon immer Themen, die mein Interesse geweckt haben und auch diese Themen schlagen sich in meinen Geschichten nieder.

youtube – Kanal: https://www.youtube.com/channel/UCNV8mFwj-oQRcCavi19aN0A


68 – Isabel Dijkgraaf

Frage 01: Und du bist wer? Wie heißt du, was machst du so und wenn du magst, wo lebst du?

Ich bin die Isabel Dijkgraaf. Mein Alter beträgt 32 Jahre und ich lebe in Essen (Nordrhein-Westfalen). Hauptberuflich bin ich telefonische Kundenberaterin bei der Telefonica Germany GmbH in Essen und nebenberuflich bin ich seit 2019 Buchautorin und hobbymäßig spiele ich Drehorgel.

Frage 02: Neues Jahr neues Glück, so sagt man. Was soll bei dir 2020 so geschehen? Welche Projekte treiben dich um?

Ja, in dem neuen Jahr werden von mir wieder Bücher rauskommen. Zudem habe ich mir auch überlegt, medizinische Fachtexte in den Gebieten, in denen ich mich gut auskenne, in Fachzeitschriften zu veröffentlichen.

Frage 03: Was machst du beruflich? In welcher Branche bist du tätig und wo ist deine Schnittstelle zur Autorenwelt?

Wie bereits oben erwähnt, bin ich hauptberuflich telefonische Kundenberaterin. Meine Schnittstelle zur Autorenwelt kam, weil ich mich ehrenamtlich für behinderte Menschen einsetze, das heißt, ich sammle für diese Spenden, damit den Leuten sowohl in physicher und psychischer Sicht geholfen werden können. Daher spiele ich auch hobbymäßig auf Events, Festen usw. Drehorgel, damit die Leute zu Spenden animiert werden. Da ich auch aufgrund meiner Kindergarten- und Schulzeit mit behinderten Menschen zu tun hatte und öfters miterlebt habe, wie diese teilweise miserabel behandelt wurden (inklusive mir), möchte ich all meine Erfahrungen in Geschichten schreiben. Ich möchte den Leuten diesbezüglich mitteilen, dass behinderte Menschen auch in die Gesellschaft gehören und weder ausgegrenzt noch miserabel behandelt werden sollen. Hierzu habe ich bereits zwei Kinder- bzw. Jugendbücher veröffentlicht. Diese kann auf meiner Webseite über meinem Verlag kaufen.

Frage 04: Hast du Rückhalt in Form von Familie, Freunde, Bekannten, Verwandten?

Meine Eltern und Verwandten wissen nicht, dass ich Buchautorin bin. Wenn ich denen es sagen würde, würden sie es mir sofort wieder ausreden. Meine Vermutung ist, dass sie Angst haben, dass man mich auslachen würde, wenn ich mich aufgrund meiner Behinderung in die Öffentlichkeit stelle. Schließlich ist dies meine Sache. Worüber ich heilfroh bin, dass ich Rückhalt von meinen Freunden und Bekannten habe.

Frage 05: Kannst du von deiner Kunstform leben?

War das mal so geplant oder bist du eher per Zufall dort gelandet, wo du jetzt tätig bist und wie lange übst du deine Passion schon aus? Oh… gute Frage, nächste Frage. Ich übe meine Autorentätigkeit erstmal nebenberuflich aus, denn ich möchte kein finanzielles Risiko eingehen. Was in der Zukunft kommt, weiß ich noch nicht. Da lasse ich mich überraschen. Zu der zweiten Frage: Ich hatte schon mal mit dem Gedanken gespielt, Bücher zu schreiben. Es war also geplant. Die Tätigkeit übe ich seit Januar 2019 aus.

Frage 06: Hast du Fans, Follower und wenn ja, was machst du für sie?

Ja, auf meiner Facebookseite www.facebook.com/isidgf habe ich schon sehr viele Fans. Das muss ich gestehen. Auf Messen und Events war ich leider noch nicht, da diese aufgrund des Corona-Virus abgesagt wurden. Vielleicht klappt es nächstes Jahr. Um noch mehr Fans zu erreichen, präsentiere ich hier meine Webseite www.isabeldijkgraaf.com. Auf dieser Seite gibt es viel Spannendes über mich zu erfahren.

Frage 07: Welche Ziele hast du für die nächsten Jahre gesteckt? Bist du ein Planer oder eher ein Mensch, der das Leben laufen und auf sich zukommen lässt?

Oh….. Mein großes Ziel ist, dass ich international bekannte Buchautorin werden möchte. Meine veröffentlichten Bücher sollen weltweit gekauft werden. Es gibt nicht nur in Deutschland behinderte Menschen, sondern auch in vielen anderen Ländern.

Frage 08: Wie empfindest du die Welt der Bücher, Künstler, Autoren, Verleger, Dienstleister?

Ja. Ich finde es schön, wenn man sich gegenseitig hilft. Ich bin auch auf Facebook mit vielen Autoren befreundet. Die Welt der Künstler sowie Bücher ist schon ein Highlight.

Frage 09: Wo kann man dich treffen, sofern man es denn will? Bist du auf Messen anzutreffen?

Auf jeden Fall bin ich auf Buchmessen un auch auf Lesungen anzutreffen. Die jeweiligen Termine werde ich auf meiner Web- sowie Facebookseite und auf meiner Autorenseite von meinem Verlag namens Tredition, bekanntgeben.

Frage 10: Bist du ein typischer Netzwerker, verlinkst dich mit Gott und der Welt oder bist du eher der Typ, der mitliest, andere machen lässt und die Freiheit genießt, dich nur dann zu zeigen, wenn du es möchtest?

Ich bin jemand, der nur mitliest und der seine Freiheit genießt.

Frage 11: Wie lauten deine Kontaktdaten?

Prinzipiell kann man mich über meine Homepage www.isabeldijkgraaf.com bezüglich Lesungen oder Buchevents sowie Einladungen für ein Drehorgelkonzert über die jeweiligen Kontaktformulare kontaktieren. Zudem bitte ich um seriöse Anfragen. Vielen Dank.


67 – Chiara Feneberger

Frage 01: Und du bist wer? Wie heißt du, was machst du so und wenn du magst, wo lebst du?

Mein Name ist Chiara Feneberger. Ich bin 20 Jahre alt und schreibe seit ich sieben bin. Ich lebe in Oberösterreich.

Frage 02: Neues Jahr neues Glück, so sagt man. Was soll bei dir 2020 so geschehen?

Welche Projekte treiben dich um? Zum Start von 2020 hatte ich mir fest vorgenommen mein erstes Buch zu veröffentlichen was Ende März dann auch geklappt hat. Abgesehen davon mache ich demnächst endlich meine Umschulung und arbeite an meinem nächsten Buch.

Frage 03: Was machst du beruflich? In welcher Branche bist du tätig und wo ist deine Schnittstelle zur Autorenwelt?

Ich habe eine Ausbildung zur Maschinenbautechnikerin gemacht werde allerdings eine Umschulung machen zur Buch- und Medienwirtschafterin, da Bücher und Medien mich in jeglicher Hinsicht faszinieren. Schreiben tue ich hauptsächlich als Hobby. Natürlich mit dem Wunsch irgendwann davon leben zu können. Auf meiner Facebook-Seite kann man meinen Fortschritt auf verfolgen. (https://www.facebook.com/chiarafeneberger/?ref=bookmarks)

Frage 04: Hast du Rückhalt in Form von Familie, Freunde, Bekannten, Verwandten?

Das kann man sehen wie man möchte. Mein Partner unterstützt mich dabei sehr. Meine Familie und Freunde freuen sich allerdings jedes Mal darüber, wenn ich von meinen geplanten Geschichten erzähle.

Frage 05: Kannst du von deiner Kunstform leben?

War das mal so geplant oder bist du eher per Zufall dort gelandet, wo du jetzt tätig bist und wie lange übst du deine Passion schon aus? Ich habe meine ersten Kurzgeschichten geschrieben als ich lernte zu schreiben. Natürlich würde ich irgendwann gerne von meinen Büchern leben können, aber ich habe ja gerade erst angefangen Bücher zu veröffentlichen.

Frage 06: Hast du Fans, Follower und wenn ja, was machst du für sie?

Ich habe Fans. Gerade im FanFiction Bereich. Bei meinem Buch bisher noch eher wenige, da es erst erschienen ist. Geplant sind Vorlesungen und Messen allerdings durchaus.

Frage 07: Welche Ziele hast du für die nächsten Jahre gesteckt?

Bist du ein Planer oder eher ein Mensch, der das Leben laufen und auf sich zukommen lässt? Ich plane nicht, da ich weiß, dass es meist sowieso anders kommt. Ähnlich wie bei meinen Büchern, habe ich ein grobes Konstrukt, welches ich halbwegs umsetzen möchte.

Frage 08: Wie empfindest du die Welt der Bücher, Künstler, Autoren, Verleger, Dienstleister?

Ich setze mich gerne mit anderen Autoren auseinander und frage auch nach Hilfe, wenn ich an einem Punkt nicht ganz weiterweiß. Ansonsten bin ich allerdings eher ein Einzelkämpfer. Ich höre mir allerdings gerne Erfahrungen von anderen Autoren an und lese dementsprechend auch sehr gerne Bücher.

Frage 09: Wo kann man dich treffen, sofern man es denn will? Bist du auf Messen anzutreffen?

Ab 2021 würde ich es gerne umsetzen auf Messen zu sein. Die Welser Austria Comic Con gehört zum Beispiel ganz oben auf meine Liste.

Frage 10: Bist du ein typischer Netzwerker, verlinkst dich mit Gott und der Welt oder bist du eher der Typ, der mitliest, andere machen lässt und die Freiheit genießt, dich nur dann zu zeigen, wenn du es möchtest?

Ich lese eher mit. Sage allerdings meine Meinung zu einem Thema, wenn ich eine habe. Ich habe zwar meine eigene Facebook Page. Dort setzte ich mich auch gerne mit anderen auseinander.

Frage 11: Wie entstehen deine Geschichten?

Zufällig. Spontan auf einem Spaziergang mit guter Musik. Ich liebe es mich in meine Geschichte hineinzuversetzen. Mit den Charakteren mit zu leben und ihnen zuzusehen, wie sie wachsen. Für mich schreibt sich eine Geschichte von selbst.


66 – Anja Berger

Frage 01: Und du bist wer? Wie heißt du, was machst du so und wenn du magst, wo lebst du?

Mein Name ist Anja Berger und ich lebe im schönen Magdeburg. Neben dem Schreiben gehe ich viel Spazieren, lese und reite auch sehr gerne. Allerdings habe ich es noch nicht geschafft vom Schreiben zu leben und habe einen Vollzeit-Beruf, den ich sehr mag. Woher ich die Zeit nehme? Ich schaue kein Fernsehen. Irgendwie hat mich das nie gereizt.

Frage 02: Neues Jahr neues Glück, so sagt man. Was soll bei dir 2020 so geschehen? Welche Projekte treiben dich um?

Nachdem ich zu Beginn des Jahres gerade meine erste Buchreihe beendet habe (Zwischen Licht und Dunkel) starte ich jetzt ein neues Projekt, das in derselben Welt, aber ca. 400 Jahre vor meinen letzten Romanen spielt. Vea, die Bastardtochter eines adeligen Kaufmanns freut sich sehr, als ihr Vater sie als seine Tochter anerkennt. Dass er dies jedoch nur tut, um sie als erstgeborenes Kind dem Eroberer des Landes als Geisel auszuliefern, bringt sie auf den Boden der Tatsachen zurück. – Mehr möchte ich dazu nicht verraten, es wird sicherlich noch ein Weilchen dauern, bis dieses Buch so ausgearbeitet sein wird, dass es veröffentlicht werden kann, aber auch hier kann ich versprechen, dass es erneut viel Magie, Spannung, Intrigen und eine gute Priese schwarzen Humors enthalten wird. Romantik wird es, wie meine anderen Werke bisher auch – nicht enthalten.

Frage 03: Was machst du beruflich? In welcher Branche bist du tätig und wo ist deine Schnittstelle zur Autorenwelt?

Ich bin Lehrerin und das bin ich sehr gerne. Das ich meinen Beruf für das Schreiben aufgeben würde, denke ich nicht. Die Idee zu schreiben kam mir vor ca. 10 Jahren. Ich habe immer schon gerne Geschichten erzählt, damals hatte ich eine im Kopf, die ich aufschreiben wollte. Das habe ich dann getan, habe sie verbessert, umgeschrieben, erweitert, verbessert … bis dann vor ca. 4 Jahren mein erstes Buch erschien. „Catron: Die Melodie der Sterne“ Das war auch gleichzeitig meine Schnittstelle zur Autorenwelt, denn mit der Entscheidung zur Veröffentlichung stellten sich eine Menge Fragen, die ich alleine nie hätte stemmen können. Ich habe also begonnen mich in Foren herumzutreiben, zu Facebook gefunden, begonnen mich zu vernetzen… Bis ich dann wusste, wie ich meine Bücher veröffentlichen möchte und wem ich Cover und Lektorat/ Korrektorat anvertrauen konnte. Wer meine Bücher sucht, wird hier fündig: https://www.facebook.com/CatronAutorin/?ref=aymt_homepage_panel
oder auch auf dieser Seite, wo es kostenlose Lese- und Hörproben zu meinen Büchern gibt: https://www.amazon.de/Anja-Berger/e/B00OXF7KHE/ref=dp_byline_cont_ebooks_1

Frage 04: Hast du Rückhalt in Form von Familie, Freunde, Bekannten, Verwandten?

Meine Familie liest meine Bücher und gibt ihre Meinung dazu ab – Das hilft oft, aber nicht immer. Generell suche ich bei Testlesern aber eher nach Personen, die ich zwar kenne, die meine Texte aber möglichst unvoreingenommen beurteilen.

Frage 05: Kannst du von deiner Kunstform leben? Wie lange übst du deine Passion schon aus?

Nein. Im Moment könnte ich nicht davon leben und ich möchte meinen Beruf auch nicht aufgeben. Trotzdem werde ich ganz sicher weiterschreiben, denn es macht mir sehr viel Spaß und es ist für mich auch ein wunderbarer Ausgleich. Wie lange ich schreibe? Etwa 10 Jahre, allerdings waren die Anfänge eher ein „schreiben lernen“ und es hat gedauert, bis ich einen Plot so aufbauen konnte, dass es wirklich interessant wurde die Geschichte zu lesen

Frage 06: Hast du Fans, Follower und wenn ja, was machst du für sie?

Ich habe tatsächlich Fans und Follower, etwas, was mich immer wieder aufs Neue fasziniert. Was ich für sie tue? Ich schreibe! – Und ich denke, das ist es auch, was sie am meisten freut. Ich veröffentliche aber auch Lesungen, fahre auf Buchmessen, um sie zu treffen – und natürlich versorge ich sie auf meinen Buchseiten mit Informationen.

Frage 07: Welche Ziele hast du für die nächsten Jahre gesteckt? Bist du ein Planer oder eher ein Mensch, der das Leben laufen und auf sich zukommen lässt?

Beides. Manche Dinge versuche ich zu planen, aber ich bin durchaus auch bereit zu schauen „was so kommt“ um dann spontan darauf einzugehen. Zum Beispiel hatte ich für dieses Jahr meine Teilnahme an der Leipziger Buchmesse, der Frankfurter Buchmesse sowie auf der Buch Berlin fest geplant. Alle diese Messen werden jetzt voraussichtlich nicht stattfinden. Dafür gab es aber zahlreiche online Veranstaltungen, für die ich dann Beiträge entworfen habe. So finden sich auf der „Fakriro Online“ diverse Lesungen sowie ein virtueller Messestand von mir.
Für die nächsten Jahre hoffe ich wieder auf Messen präsent sein zu können und auch weitere Veröffentlichungen zu haben.

Frage 08: Wie empfindest du die Welt der Bücher, Künstler, Autoren, Verleger, Dienstleister?

Diese Welt ist spannend aber für mich an vielen Stellen auch recht verwirrend. Allein käme ich dort nur schlecht zurecht, oder müsste sehr viel mehr Zeit in diese Angelegenheiten stecken. Ich setze da lieber auf Freunde, Mitautoren und einige Dienstleister, um zurecht zu kommen.

Frage 09: Wo kann man dich treffen, sofern man es denn will? Bist du auf Messen anzutreffen?

Normalerweise kann man mich auf Messen treffen (LBM, Buch Berlin, mitunter auch Frankfurt) aber dieses Jahr wird das schwierig. Ich freue mich aber über jeden, der mich hier auf Facebook anschreibt oder mir eine E-Mail schickt.

Frage 10: Bist du ein typischer Netzwerker, verlinkst dich mit Gott und der Welt oder bist du eher der Typ, der mitliest, andere machen lässt und die Freiheit genießt, dich nur dann zu zeigen, wenn du es möchtest?

Auch hier: Beides. Ich verlinke mich gerne und nehme auch gerne an Aktionen teil, sofern ich die Zeit dazu habe. Bei vielen Themen und in manchen Gruppen bin ich aber auch stiller Mitleser, der sich erst dann zu Wort meldet, wenn ich es für sinnvoll halte oder wenn ich von einem Thema Ahnung habe.

Frage 11: Welche Art von Büchern schreibst du und weshalb.

Ich schreibe Fantasy, da ich dort sehr große Freiheiten genieße, was Handlung und Möglichkeiten der Umsetzung betrifft. Trotzdem greife ich gerne auf aktuelle Themen unserer Welt zurück, die man in der Fantasyliteratur sehr gut auf einer anderen Ebene darstellen kann. Besonders großen Wert lege ich beim Schreiben auch auf die Ausarbeitung der Charaktere. Mit ihnen steht und fällt die Handlung, weshalb ich hier sehr akribisch vorgehe. Generell möchte ich Bücher schreiben, die den Leser in ihren Bann ziehen, und deren Handlung bis zum Ende spannend bleibt.


65 – Linda Sack

Frage 01: Und du bist wer? Wie heißt du, was machst du so und wenn du magst, wo lebst du?

Mein Name ist Linda und in meinen 42 Jahren habe ich viele interessante und weniger interessante Dinge und Arbeiten getan. Aktuell arbeite ich in einem künstlerischen Verein und das kommt mir sehr entgegen. Auch wenn die Malerei nicht meine Kunstform ist, fühle ich mich da zugehörig mit meiner Kreativität. Ich lebe im schönen Bayern in der Nähe von Audi-Town.

Frage 02: Neues Jahr neues Glück, so sagt man. Was soll bei dir 2020 so geschehen? Welche Projekte treiben dich um?

Dieses Jahr nutze ich die Mehr-Zeit dazu, mit meinem Roman „Die Fraktionen – Naturale“ voran zu kommen. Das Cover habe ich bereits gestaltet – als Motivationshilfe. Außerdem widme ich mich meiner Buchfaltkunst – als handwerklicher Ausgleich. Ich erschaffe diese Buchkunst und gebe so – zumeist alten Büchern, die im Papiermüll gelandet wären – einen neuen, einzigartigen Look. Dabei bin ich mit meinen Händen beschäftigt und konzentriert und kann meine Gedanken einfach ziehen lassen. Im Grund ist das meine Art des Meditierens. Ich liebe es, Worte zu Papier zu bringen, aber auch mit Büchern und Papier als Material zu arbeiten.

Frage 03: Was machst du beruflich? In welcher Branche bist du tätig und wo ist deine Schnittstelle zur Autorenwelt?

Ich bin Geschäftsführerin eines Kunst- und Kulturvereins. Aktuell liegt dieser leider brach und ich bin in Kurzarbeit. Zwischen Homeschooling, Homeoffice und Hausarbeit nehme die Gelegenheiten wahr, um mit meinen Ideen voran zu kommen. Das ist wie Jonglieren – zum Glück ohne Bälle. Daneben verkaufe ich handgemachte Papeterie und Buchfaltkunst, welche zum größten Teil von individuellen Kundenaufträgen lebt. Eindrücke meiner Papierkunst könnt ihr unter www.facebook.com/LiSa.Kartentraeume finden.

Frage 04: Hast du Rückhalt in Form von Familie, Freunde, Bekannten, Verwandten?

Meine Kinder sind daran interessiert, was ich da so schreibe und warum die Dinge in meiner Welt sind, wie sie sind. Die vielen Warum-Fragen helfen mir, meine Welt intensiver kennenzulernen und so wird sie für mich lebendiger. Mein Mann nutzt seine freie Zeit – also, wenn ich mich am PC verschanze, dazu seinen Hobbies nachzugehen – von daher kann ich mit reinem Gewissen im Schreiben versinken. Ihn kann ich auch nach Logikfehlern suchen lassen. Er ist da schonungslos ehrlich. Ansonsten findet es meine restliche Familie es spannend, dass ich so kreativ bin. Zum Glück habe ich ein paar tolle Testleser, die mir wertvolles Feedback zu meinen Kapiteln geben

Frage 05: Kannst du von deiner Kunstform leben? War das mal so geplant oder bist du eher per Zufall dort gelandet, wo du jetzt tätig bist und wie lange übst du deine Passion schon aus?

Ich schreibe, seit ich schreiben kann. Meine ersten Kurzgeschichten sind aus der zweiten Klasse und waren handgeschrieben auf einem A5 Blatt. Diese Geschichten habe ich heute noch. Dann kam Pubertät und Erwachsen werden dazu und das Schreiben wurde mehr zum Hintergrund. Durch mein Interesse an P&P und LARP fing ich dann wieder an Hintergrundgeschichten zu schreiben. Dabei herausgekommen sind ein paar erfolgreiche Teilnahmen an Anthologien und mein erstes Ebook 2016. Leben kann ich nicht davon. Das ist mein Traum, den ich erreichen möchte. Als erfolgreiche Autorin Welten entstehen zu lassen und diese dann mit Leben zu füllen und davon zu leben.Mein erstes Ebook war eine Auftragsarbeit und es war Zeitdruck dahinter. Das hat meine Fantasie beflügelt und ich habe innerhalb von drei Monaten die Geschichte zu Papier gebracht. Natürlich hat in der Zeit einiges andere zurückstecken müssen, aber ich habe es durchgezogen. Danach war erst einmal die Luft raus. Ohne Druck lief die letzten Jahre nichts mehr wirklich. Ein paar Kurzgeschichten-Einsendungen, aber alles eher mau. Selbst mein erstes eigenes Projekt schlief nach 150 Seiten ein. Und dann kam letztes Jahr die Idee zu den Fraktionen und einer Welt, die sich nach ihrem Ende neu finden musste. Meine Prämisse war „Was wäre, wenn 2012 – mit dem Ende des Maya-Kalenders, die Welt untergegangen und die Magie zurückgekommen wäre“. Darauf bauen meine Geschichten alle auf – auch wenn dabei sehr unterschiedliche Welten entstanden sind. Und die Fraktionen haben mich einfach nicht mehr losgelassen und wollen aufgeschrieben werden.

Frage 06: Hast du Fans, Follower und wenn ja, was machst du für sie?

Um mich zu motivieren und nicht zu verstecken, habe ich eine Facebook-Seite erstellt und bereits fast 200 Fans. Das freut mich ganz besonders. Ihr findet mich unter www.facebook.com/LiSaAutorin. Ich schreibe dort regelmäßig kleinere Geschichten, in denen ich die Stimmung der Welt einfange. Für meine Fans und für mich. Damit wird die Welt lebendiger und runder. Ich teile mit meinen Fans, welche Fraktionen es gibt, welche Symbole für diese stehen und andere kleine Einblicke aus der Welt der Fraktionen. Ich bin gerne im Dialog mit meinen Lesern und poste mindestens jeden zweiten Tag auf der Seite. Außerdem habe ich ein Deal mit meinem inneren Schweinehund, dass ich jeden Tag mindestens 50 Wörter schreibe. Es werden meist deutlich mehr, aber das ist eine Zahl, die ich gut erreiche, auch wenn ich gar keine Lust habe. So wächst meine Geschichte und ich möchte bis zum Sommer die erste Fassung fertig haben.

Frage 07: Welche Ziele hast du für die nächsten Jahre gesteckt? Bist du ein Planer oder eher ein Mensch, der das Leben laufen und auf sich zukommen lässt?

Insgesamt sind vier Welten in meinem Kopf, die auf meiner Prämisse aufbauen. Wenn ich die Fraktionen beendet habe, warten als noch ein paar andere Geschichten darauf, dass ich sie aufschreibe. Trotzdem lasse ich das Leben auf mich zukommen und schaue, wohin es geht. Bei meinem Roman bin ich da geordneter. Ich schreibe als erstes ein Exposé, dann weiß ich wo die Reise in der Geschichte hingeht und dann schreibe ich „drauflos“. Der Vorteil für mich ist, dass ich mich nicht verheddere, da ich weiß, wo es langgeht. Trotzdem überraschen mich die Figuren und das Setting immer wieder mit eigenen Ideen. Das ist das Interessanteste beim Schreiben.

Frage 08: Wie empfindest du die Welt der Bücher, Künstler, Autoren, Verleger, Dienstleister?

Die Welt der Autoren ist eine sehr vielseitige und ich habe viele Gruppen kennengelernt, die einander helfen und die sich gegenseitig unterstützen. Ich habe dort Freunde gefunden, die ich nicht mehr missen will. Auf der anderen Seite habe ich die Verlagswelt als eher kühl kennengelernt. Das war für mich unvorbereitet. Der geschäftliche Gedanke stand extrem im Vordergrund, was ich verstehe – jeder Verlag lebt davon. Trotzdem war ich damals mehr verträumt-idealistisch und da war das schon eine harte Erfahrung. Das war ernüchternd, hilft mir aber jetzt, das ganze ebenfalls nüchterner zu betrachten. Idealistisch und verträumt bin ich bei meinen Geschichten. Was danach kommt ist eben Business.

Frage 09: Wo kann man dich treffen, sofern man es denn will? Bist du auf Messen anzutreffen?

Bisher war ich auf Messen nur als Besucherin. Ohne Verlag und ohne fertiges Buch macht es auch keinen Sinn. Wenn ich mit den Fraktionen fertig bin, wäre es schon ein Wunsch, auf einer Messe zu lesen oder an einem Stand präsent zu sein. Aber das werde ich auf mich zukommen lassen.

Frage 10: Bist du ein typischer Netzwerker, verlinkst dich mit Gott und der Welt oder bist du eher der Typ, der mitliest, andere machen lässt und die Freiheit genießt, dich nur dann zu zeigen, wenn du es möchtest?

Ich bin keine bewusste Netzwerkerin, aber ich kenne mittlerweile „Gott und die Welt“. Einfach, weil ich gerne mit Menschen in Kontakt komme. Ich liebe gute Gespräche, nette Gesellschaft und die kreativen Ideen, die dabei entstehen.

Frage 11: Warum schreibt jemand überhaupt? Schreibt seine Gedanken auf und will sie dann in die Welt hinausgeben?

Der Grund Geschichten zu schreiben ist so individuell, wie der eigene Fingerabdruck. Wir sitzen nicht mehr um ein Lagerfeuer und hören den Geschichten der anderen zu oder geben eigene zum Besten. In der aktuellen Zeit besonders nicht. Trotzdem ist diese Sehnsucht ein Teil – zumindest von mir. Und es reicht mir einfach nicht, diese Welten nur aufzuschreiben und auf meinem Rechner versumpfen zu lassen. Ich will sie erzählen und hinaustragen und vielleicht meine Leser damit begeistern, ermutigen und zum Träumen animieren. Auf das sie vielleicht selbst ihre Geschichten erzählen und meinen gerne weiter zuhören.Wer schon ein wenig von mir lesen will, findet kurze Geschichten auf meiner Facebook-Seite oder auch in folgenden den Büchern. Mein Ebook „Hamburg Rain 2085 – Visionen“ findet ihr bei Amazon, ebenso den Anthologie-Band „Yggdrasil der Weltenbaum”. “Arbeitsbericht des Bundesamtes für Magische Wesen: Migration, Heimat und Herkunft” ist auf der gleichnamigen Seite – beim Bundesamt für Magische Wesen zu finden.


64 – Sontje Beermann – Autorin

Frage 01: Und du bist wer? Wie heißt du, was machst du so und wenn du magst, wo lebst du?

Hallo zusammen! Ich bin Sontje Beermann und lebe mit meiner Familie im Herzen des Ruhrgebiets. Hauptberuflich bin ich Personalleiterin, in meiner Freizeit schreibe ich leidenschaftlich gerne Romance. Seit 2016 habe ich aktuell 14 Romane veröffentlicht, unter zwei Pseudonymen, drei davon beim Verlag. Eine kleine Besonderheit – ihr kennt sicherlich Rockstar Romance. Nun, ich schalte eine Stufe höher, ich schreibe Metal Romance. Leidenschaftliche Musik, starke Charaktere, emotionale Geschichten.

Frage 02: Neues Jahr neues Glück, so sagt man. Was soll bei dir 2020 so geschehen? Welche Projekte treiben dich um?

Nachdem fast alle Messen für dieses Jahr abgesagt wurden, soll man nicht meinen, mir wäre langweilig 😉 Im Sommer läuft eine größere Sommer-Marketing-Aktion mit einigen Kolleginnen, im Spätsommer erscheint mein nächstes Buch, Band 3 meiner Metal Romance Serie rund um die „Angels & Demons“, „Want Me“. Dann starte ich mit meinem anderen Pseudonym eine neue Reihe, zusammen mit einer Kollegin, und für den Dezember stellen wir gerade eine Mega-Aktion mit einem guten Dutzend Kolleginnen auf die Beine. Ihr dürft gespannt sein!

Frage 03: Was machst du beruflich? In welcher Branche bist du tätig und wo ist deine Schnittstelle zur Autorenwelt?

Wie bereits erwähnt bin ich hauptberuflich Personalleiterin, wir sind Dienstleister im Sanitärbereich und Marktführer. Eine Schnittstelle zur Autorenwelt habe ich hier überhaupt nicht, aber das Schreiben dient mir täglich als Ausgleich zu einem sehr Zahlen lastigen Job.

Frage 04: Hast du Rückhalt in Form von Familie, Freunde, Bekannten, Verwandten?

Nicht alle in der weiteren Familie wissen davon, aber diejenigen lesen meine Romane. Von meinem Mann erhalte ich uneingeschränkte Unterstützung und er muss oft für Brainstorming, Recherchezwecke oder Plausibilitätsprüfungen von Details herhalten. Meine Tochter hat nicht wirklich was damit am Hut, außer dass sie sich entweder schlapplacht, wenn ich gedanklich total abwesend und vergesslich bin, oder beleidigt ist, wenn ich nicht in der nächsten Sekunde Zeit für sie habe, weil ich gerade in meinem Buch versunken bin. Bei „Beat of Love“ hat war sie jedoch meine Beraterin in Sachen Jugendsprache und -verhalten, und sie hat Thema und Details der Geschichte mit ausgesucht.Freunde unterstützen mich, Bekannte reagieren schon mal „neidisch“, wenn ich mal wiedererzähle, was bei mir als Autorin alles passiert.

Frage 05: Kannst du von deiner Kunstform leben? War das mal so geplant oder bist du eher per Zufall dort gelandet, wo du jetzt tätig bist und wie lange übst du deine Passion schon aus?

Nein, ich kann noch nicht davon leben, aber das wäre mein Traum. Ich bin aber realistisch, das geht erst, wenn ich mehr im Jahr verdiene als mit meinem Angestelltenverhältnis. Und das ist noch ein weiter Weg, fürchte ich. Das Schreiben habe ich als Teenie für mich entdeckt, dann hat es viele Jahre nur so vor sich hingeplätschert, wegen Abitur, Ausbildung, Studium, Beruf, Familiengründung etc. 2015 wurde der Wunsch nach dem Schreiben und Veröffentlichen immer größer und ich habe mich entschieden, das richtig in Angriff zu nehmen. Kreativ-Schreibkurs, Ratgeber, etc. Tja, und hier bin ich jetzt.

Frage 06: Hast du Fans, Follower und wenn ja, was machst du für sie?

Ja, ich habe Fans und Follower, und ich liebe es, sie auf Messen persönlich zu treffen. Dieses Jahr sollte dahingehend ein echtes Highlight werden und ich habe mir tolle Sachen ausgedacht. Aber leider muss ich das wohl verschieben. Das erste Erlebnis, das mir fast Pipi in die Augen getrieben hat, war 2018 auf der FBM. Da habe ich zwei Romance-Leserinnen, die neben uns saßen, Visitenkarten in die Hand gedrückt. Und eine sagte: „Dich kenne ich“. Hach! Oder letztes Jahr hat mir eine Frau geschrieben, die zu dem Zeitpunkt zur Kur auf Juist war und dort gerade meinen Roman „Meeresrauschen im Herzen“ gelesen hatte. Der spielt zur Hälfte auf Juist, Monika ist auch zur Mutter-Kur dort. Ihre Worte über mein Buch waren so warm und wunderbar!

Frage 07: Welche Ziele hast du für die nächsten Jahre gesteckt? Bist du ein Planer oder eher ein Mensch, der das Leben laufen und auf sich zukommen lässt?

Ich bin nicht nur im Job, sondern auch privat gut organisiert. Und wenn es um Veröffentlichungsdaten, Marketing etc. geht, muss man das auch gut planen, sonst verzettelt man sich. Zu weit in die Zukunft plane ich nicht, aber manchmal schon so ein bis zwei Jahre, je nachdem.

Frage 08: Wie empfindest du die Welt der Bücher, Künstler, Autoren, Verleger, Dienstleister?

Diese Welt ist teilweise sehr anstrengend, voller Konkurrenz und auch Missgunst. Hans-Peter Roentgen hat schon recht, veröffentlichen ist nichts für Feiglinge. Zu Beginn war ich Einzelkämpfer, aber inzwischen habe ich ganze viele gute Bekannte und Freunde unter den Kolleg*innen gefunden. Und so langsam entwickelt sich das, was ich schon seit Jahren propagiere – wir schließen uns in diversen Gruppen zusammen, unterstützen uns gegenseitig, machen gemeinsame Aktionen. Und das sehe ich auch anderweitig um mich herum.

Frage 09: Wo kann man dich treffen, sofern man es denn will? Bist du auf Messen anzutreffen?

Ja, bin ich. Wenn sie denn wieder stattfinden. Wir müssen abwarten.

Frage 10: Bist du ein typischer Netzwerker, verlinkst dich mit Gott und der Welt oder bist du eher der Typ, der mitliest, andere machen lässt und die Freiheit genießt, dich nur dann zu zeigen, wenn du es möchtest?

Nein, ich bin kein typischer Netzwerker. Wenn es sich ergibt, ja. Aber so aus dem Stand … dazu muss man etwas von einem Verkäufer in sich haben, glaube ich, und das bin ich nicht. Es hat etwas von Kalt-Akquise, man sollte dreist und unerschrocken sein. Ich bin aber auch nicht der Typ, der nur die anderen machen lässt. Wenn ich weiß, mit wem ich es zu tun habe, dann stoße ich auch gerne selbst etwas an.

Frage 11: Hier dürft ihr euch eine Frage ausdenken, was euch am Herzen liegt, was ihr gerne mal anderen zeigen möchtet.

Meine Bücher sind nicht unbedingt Mainstream, so wie viele andere auch. Aber in diesem Bereich finden sich immer wieder wahre Perlen und ich möchte alle Leser*innen ermutigen, sich nicht nur auf das zu konzentrieren, was die Verlage anbieten. Und es müssen auch nicht nur immer ausländische Autoren sein. Traut euch, lest deutsche Selfpublisher! Wir sind es wert!


63 – Harald Schmidt

Frage 01: Und du bist wer? Wie heißt du, was machst du so und wenn du magst, wo lebst du?

Geboren wurde ich 1948 in Essen, lebe aber heute in Herten. Man gab mir den Namen Harald Schmidt, mit dem es sich gut leben ließ. Das änderte sich, als ich die ersten Bücher veröffentlichte. Kurz darauf benutzte ich das Pseudonym H.C. Scherf, unter dem ich noch heute schreibe.

Frage 02: Neues Jahr neues Glück, so sagt man. Was soll bei dir 2020 so geschehen? Welche Projekte treiben dich um?

2020 ist ein weiteres Jahr, in dem ich mich dem Schreiben und den Lesungen widmen wollte. Aus uns allen bekannten Gründen darf ich mich nun lediglich auf das Schreiben von Thrillern beschränken. Derzeit entsteht Band 2 der Gordon Rabe-Thrillerreihe.

Frage 03: Was machst du beruflich? In welcher Branche bist du tätig und wo ist deine Schnittstelle zur Autorenwelt?

Meine berufliche Laufbahn habe ich abgeschlossen. Nachdem ich den größten Teil meines Lebens damit verbrachte, diverse Zeitungen im Ruhrgebiet zu managen, ging ich 2013 in den Ruhestand. Spontan entschied ich mich dafür, Bücher zu schreiben, was mich auch heute noch begeistert.

Frage 04: Hast du Rückhalt in Form von Familie, Freunde, Bekannten, Verwandten?

Leider muss ich mein derzeitiges Leben als Single verbringen. Ein kleiner Kreis von Freunden, die nach einer schweren Zeit weiter zu mir hielten, sorgen für Abwechslung in meinem Leben. Doch sie sind sehr wertvoll für mich.

Frage 05: Kannst du von deiner Kunstform leben? War das mal so geplant oder bist du eher per Zufall dort gelandet, wo du jetzt tätig bist und wie lange übst du deine Passion schon aus?

Meine Ruhestandsgelder sorgen für ein geregeltes Einkommen, sodass die Nebeneinnahmen durch Buchverkäufe und Lesungen ein willkommenes Zubrot bedeuten. Das Schreiben von Büchern war schon immer ein Wunsch, der mich begleitete. Die wenige Freizeit im Job erlaubte mir jedoch nicht, dem nachzugehen.

Frage 06: Hast du Fans, Follower und wenn ja, was machst du für sie?

Meine Leser*Innen und Freunde in den verschiedenen Blogs bedeuten mir sehr viel. Wenn es auch immer geht, halte ich Kontakt zu ihnen und bringe ihnen die Wertschätzung entgegen, die sie verdienen. Es gibt häufig Treffen auf Messen und Lesungen. Aber auch über Social-Media-Kanälen halten wir regen Kontakt. Sie sind für mich das Tor zur Außenwelt, da ich heute nicht mehr so viel reisen kann, wie ich es gewohnt war.

Frage 07: Welche Ziele hast du für die nächsten Jahre gesteckt? Bist du ein Planer oder eher ein Mensch, der das Leben laufen und auf sich zukommen lässt?

Nachdem ich bis zum Ruhestand das Leben zumeist planen musste, habe ich es komplett umgestellt auf „Warten-was-da-noch-kommt“. Mein Leben habe ich massiv entschleunigt. Was mich allerdings weiterhin antreibt, ist der unbändige Wille, das nächste Buch beenden zu wollen.

Frage 08: Wie empfindest du die Welt der Bücher, Künstler, Autoren, Verleger, Dienstleister?

Die Welt der Bücher hat mich von jeher fasziniert. Jetzt, wo ich selbst am 21. Buch schreibe, weiß ich erst, dass es genau das gewesen wäre, was ich mein Leben lang hätte tun sollen: Bücher schreiben!Grundsätzlich bin ich eigentlich ein Einzelkämpfer und stütze mich zumeist auf die eigene Leistung. Im Autorenkreis habe ich verschieden Erfahrungen machen dürfen. Auf der einen Seite erlebte ich hin und wieder die Gruppe der „Selbstherrlichen, der Gottähnlichen“. Das waren nur sehr kurze Begegnungen. Viel häufiger durfte ich Menschen kennenlernen, die das Schreiben, das Miteinander und das Leben selbst lieben. Der Austausch mit ihnen, das Blicken hinter die Geheimnisse des Lebens sind tolle Erfahrungen. Ich möchte darauf niemals mehr verzichten müssen.

Frage 09: Wo kann man dich treffen, sofern man es denn will? Bist du auf Messen anzutreffen?

Nun ja, die meiste Zeit verbringe ich wirklich am Rechner, da ich zum Schreibjunkie mutierte. Doch suche ich, wann immer es geht, die Öffentlichkeit bei Lesungen und bei Messen, denn der Kontakt zu Lesern und Bloggern ist für mich ein Lebenselixier. Nichts ersetzt das persönliche Gespräch, da ich dem Partner gerne in die Augen sehe.

Frage 10: Bist du ein typischer Netzwerker, verlinkst dich mit Gott und der Welt oder bist du eher der Typ, der mitliest, andere machen lässt und die Freiheit genießt, dich nur dann zu zeigen, wenn du es möchtest?

Ich glaube, dass ich eine Mischung aus beidem bin. Es existieren sehr viele tolle Menschen in den Netzwerken, doch im Laufe der Jahre musste ich lernen, dass weniger oftmals ein Mehr bedeutet. Sich etwas zurückzuhalten schafft manchmal mehr Aufmerksamkeit. Wir Autoren müssen daran denken, dass wir uns nicht werbemäßig mit anderen Produkten gleichstellen dürfen. Wenn Nestle ein Produkt auf den Markt wirft, muss das massiv beworben werden. Bringen wir ein neues Buch heraus, müssen uns allein schon der gute Ruf und die Erwartung beim Leser Verkäufe generieren.

Frage 11: Was bedeutet das Schreiben für dich?

Für mich liegt ein besonderes Anliegen darin, die Leser in eine Welt zu leiten, in die man sich gerne für begrenzte Zeit hineinträumen möchte. Der Alltag darf in den Leseaugenblicken keine Rolle mehr spielen, er wird zurückgedränt, damit die Träume existieren dürfen. Jeder Mensch sollte die Möglichkeit bekommen, das Jetzt und Hier für begrenzte Zeit ausschalten zu dürfen. Wenn der Leser mit Bedauern das Buch am Ende zuschlägt und jede Unterbrechung beim Lesen wehtut, habe ich als Autor alles richtig gemacht.Das größte Kompliment, was ich in Rezensionen bekommen kann, ist der Satz: Ich konnte das Buch einfach nicht aus der Hand legen. Sicher, ich schreibe seit langer Zeit relativ brutale Thriller, in deren Handlung man sich nur schwerlich hineinträumen möchte. Doch lasse ich den Lesern die Illusion, dass es diese Untaten, diese überaus schrecklichen Dinge im realen Leben nicht gibt. Lassen wir sie weiterträumen.


62 – Wilfried A. Hary

Frage 01: Und du bist wer? Wie heißt du, was machst du so und wenn du magst, wo lebst du?

Ich bin Wilfried A. Hary. Das A. steht für Antonius, ein Name, der mir nicht gefällt. Daher die Abkürzung A. Ich war früher als Zollbeamter tätig und schrieb nebenberuflich allerlei Geschichten ganz unterschiedlicher Länge. In den Achtzigern hatte ich die Idee, per Diskette zu veröffentlichen, was damals weltweit einmalig war. Im Grunde genommen also die ersten echten eBooks der Welt. Das war auch der endgültige Beginn als Verleger. Immerhin aktiv bis September 2019, bis ich meinen Verlag HARY-PRODUCTION in die treuen Hände einer Verlagsgemeinschaft übergab, um mich nur noch auf das Schreiben zu konzentrieren. Im Laufe der vielen Jahre sind weit über dreitausend Veröffentlichungen zusammenkommen, allein nur an Romanen einige hundert. Damit liege ich, was deutsche Schreibprofis im Vergleich betrifft, ungefähr im Mittelfeld. Es gibt also noch einige, die deutlich mehr vorweisen können. Zu den herausragenden Serien, die ich mit getragen habe, oder für die ich sogar alleinverantwortlich war, gehören STAR GATE – das Original, Gaarson-Gate, Herr der Welten, Erde 2000, Callgirl 2000/Callgirlkrimi, Mark Tate, DIE TERRANAUTEN, Die Raumflotte von Axarabor etc. Ohne die Serien, bei denen ich nur einige wenige Beiträge geleistet habe wie Atlan, Professor Zamorra, Damona King und dergleichen. Die neueste Serie ist übrigens historisch und wurde soeben erst gestartet. Band eins ist bereits erhältlich, sowohl als eBook auch als Taschenbuch: Verbotene Liebe 1602 – Die Gildenfrau. Am zweiten Buch arbeite ich gegenwärtig. Hier im wunderschönen Zweibrücken, sozusagen der Hochburg des Schreibens (der Schreiberwerkstadt schlechthin?) , denn immerhin leben und arbeiten hier ganze drei Autoren erfolgreich und völlig unabhängig voneinander. Ratet mal, wer das sind, außer mir! Ihre Fans wissen es natürlich.

Frage 02: Neues Jahr neues Glück, so sagt man. Was soll bei dir 2020 so geschehen? Welche Projekte treiben dich um?

Erstens einmal das Projekt wie schon erwähnt: Ich schreibe ja nicht zum ersten mal historische Romane, aber jetzt haben mich meine Verleger dazu überredet, gleich eine ganze Serie in Angriff zu nehmen, und sie scheinen recht zu haben: Es ist ziemlich gut angelaufen, wie man mir versichert. Dabei werden im Laufe des Jahres zusätzlich auch noch weitere Romane für die Serie Die Raumflotte von Axarabor von mir erscheinen, weil diese Serie mir ganz besonders ans Herz gewachsen ist. Überhaupt steht einiges an weiteren Erscheinungen bereits fertig auf der Wartelist. Da wird im Laufe des Jahres noch jede Menge zusammen kommen, wie ich verraten darf. Dabei hoffe ich, dass ich gesund genug dafür bleibe. Das lief letztes Jahr nicht ganz so günstig ab für mich. Doch gegenwärtig sieht es danach aus, als hätte ich diese gesundheitliche Krise überwunden. Ich drücke mir jedenfalls selber die Daumen – und an mir soll es nicht liegen!

Frage 03: Was machst du beruflich? In welcher Branche bist du tätig und wo ist deine Schnittstelle zur Autorenwelt?

Nachdem ich meinen aktiven Dienst bei der Bundesfinanzverwaltung als Zöllner zum 1. Januar 1997 beendet habe, war ich nur noch Autor und Verleger – und bin jetzt nur noch Autor. Obwohl ich ja viele Jahre auch mit meiner Stimme einen Teil meines Lebensunterhaltes verdient habe, unter anderem als Hörbuchsprecher, Werbesprecher, Bühnenmoderator, aber auch als sogenannter Off-Ton-Sprecher bei Filmproduktionen, will ich dies zukünftig nicht mehr machen. Mein kleines Tonstudio ist längst aufgelöst. Es müsste schon ein ganz besonders attraktiv erscheinendes Angebot ins Haus flattern, um diesen Vorsatz aufzukündigen. Und meine Bücher erscheinen derweil auf allen relevanten Plattformen. Die aufzuzählen würde zu aufwändig werden, zumal die Gefahr bestünde, dass ich den einen oder anderen dabei vergessen könnte, was den Betreffenden dann nicht gefallen würde. Daher möchte ich nur einen der größten Anbieter nennen, den sowieso jeder kennt, nämlich Amazon. Einfach meinen Namen in die Suchmaschine eingeben. Noch eine Möglichkeit wäre meine Homepage: www.hary.li – wobei ich immer sage, dass dieses .li für Literatur steht. Obwohl natürlich jeder weiß, dass dies Liechtenstein ist. Nicht etwa, weil ich dort Millionen gebunkert habe, sondern es war leider als einziges noch frei, was den Namen Hary betrifft.

Frage 04: Hast du Rückhalt in Form von Familie, Freunde, Bekannten, Verwandten?

Ich benötige keinen Rückhalt aus dieser Richtung – und bekomme ihn deshalb auch nicht. Überhaupt besteht wahrscheinlich mein Verwandten- und Bekanntenkreis durchgängig aus Nichtlesern meiner Werke. Das ist halt kaum jemals ein Thema. Ich schreibe ja überhaupt nicht für meine unmittelbaren Bekannten und Verwandten, die mir sowieso schon nahe stehen, sondern ausschließlich für diejenigen, die daran interessiert sind. Daher interessiert mich umgekehrt natürlich ausschließlich deren Meinung. Das weiß jeder, der mich nur ganz persönlich kennt und von daher gesehen mit mir als dem Menschen Wilfried A. Hary verkehrt und nicht als dem Autor. Ich weiß, das mag manchem dennoch befremdlich vorkommen, wenn er das jetzt hier liest, zumal wenn er vielleicht selber schreibt, aber bei mir ist das halt so…

Frage 05: Kannst du von deiner Kunstform leben? War das mal so geplant oder bist du eher per Zufall dort gelandet, wo du jetzt tätig bist und wie lange übst du deine Passion schon aus?

Ich könnte davon leben, wenn ich müsste, muss aber nicht, weil ich in dem Alter bin, in dem man Rente oder Pension bezieht. Und ich kam zum Schreiben über das Lesen. Als ich in Interviews in jungen Jahren immer wieder erwähnte, dass ich zu schreiben begann, um endlich lesen zu können, was mir wirklich gefällt, wurde ich ziemlich angefeindet. Das haben anscheinend nur die Wenigsten verstanden. Zumal sie völlig überlesen haben, dass dies zwar mein Ziel war, das ich zu diesem Zeitpunkt allerdings noch längst nicht erreicht hatte. Nun, vielleicht sind die Leser von heute erfahrener und somit schlauer und verstehen endlich, wie das gemeint ist. Und in der Tat, Übung macht bekanntlich den Meister, und ich habe insgesamt beinahe sechzig Jahre lang (so lange veröffentliche ich bereits) Zeit gehabt zu üben. Es wäre wahrlich traurig, wenn ich heute immer noch nicht in der Lage wäre, so zu schreiben, dass es mir selber gefällt, nicht wahr?

Frage 06: Hast du Fans, Follower und wenn ja, was machst du für sie?

Ich habe eigentlich jahrzehntelang persönliche Kontakte mit meinen Fans gepflegt, was ja durch Facebook und Co. deutlich einfacher geworden ist. Auf Facebook leite ich als Administrator gleich mehrere Gruppen, wobei es natürlich in erster Linie um das Schreiben geht. Wie könnte es auch anders sein? Auf sogenannten Cons bin ich inzwischen nicht mehr so oft unterwegs. Die Vorträge, die ich dort immer wieder gehalten habe, entfallen dadurch und werden ersetzt durch meine Mitteilungen über in erster Linie Facebook. Andere Communities beliefere ich eher wenig. Wenn man zu viel macht, verzettelt man sich leicht. Das will ich vermeiden. Also gibt es immer nur so viel, wie es für mich selber noch tragbar bleibt. Konzentriert auf möglichst nur eine Plattform, wie eben Facebook in meinem Fall.

Frage 07: Welche Ziele hast du für die nächsten Jahre gesteckt? Bist du ein Planer oder eher ein Mensch, der das Leben laufen und auf sich zukommen lässt?

Ich bin eher ein Planer, ohne jedoch meine Spontanität allzu sehr zu unterdrücken. Ich werde auch in den kommenden Jahren sportlich aktiv bleiben (jeden Tag Körpertraining, dann macht es viel mehr Spaß, es sich mal gemütlich zu machen, ehrlich!) und schreiben, was bei meinen Lesern ankommt. Wenn mal etwas nicht ankommen sollte, wäre es ja unsinnig, es fortzuführen. Außerdem versuche ich, häufig zu verreisen, weil das enorm wichtig ist, um sich seine Weitsicht zu bewahren. Und wenn das Schicksal gnädig ist, bleibe ich gesund, was ich übrigens jedem wünsche, egal welches Alter er hat!

Frage 08: Wie empfindest du die Welt der Bücher, Künstler, Autoren, Verleger, Dienstleister?

Eine äußerst faszinierende Welt. Mindestens so faszinierend wie das, was sie produziert – eben Bücher. Das Konkurrenzdenken war früher übrigens deutlich stärker ausgeprägt. Das hat sich angenehm verbessert. Auch dieser Wettbewerb zwischen den Verlagen ist vernünftiger geworden. Ein Beispiel: Als ich bei Bastei in die Serie DIE TERRANAUTEN mit Band 13 einstieg, durfte ich nicht meinen Namen verwenden, sondern musste mir ein spezielles Pseudonym ausdenken. Weil ich unter meinem Namen ja schon für Pabel-Moewig schrieb (Terra Astra, Atlan). So entstand mein Pseudonym Erno Fischer. Heutzutage würden die Zuständigen auf beiden Seiten über ein solches Gebaren wohl eher lachen.

Frage 09: Wo kann man dich treffen, sofern man es denn will? Bist du auf Messen anzutreffen?

Das entscheide ich stets kurzfristig. Wenn ich dann irgendwo erscheinen will, gebe ich das über Facebook bekannt. Egal, ob es sich nun um Messen oder Cons handelt. Vor Jahren bin ich noch häufiger unterwegs gewesen. Das hat sich inzwischen geändert: Siehe auch wie vorstehend beschrieben. Und außerdem: Man wird ja immer älter!

Frage 10: Bist du ein typischer Netzwerker, verlinkst dich mit Gott und der Welt oder bist du eher der Typ, der mitliest, andere machen lässt und die Freiheit genießt, dich nur dann zu zeigen, wenn du es möchtest?

Teils bin ich viel zu aktiv (unter anderem weil es mir nicht immer gelingt, mich heraus zu halten), teils jedoch lieber passiv (eben dann, wenn mir das endlich mal gelingt!). Und dass ich Administrator bin in einigen Gruppen geschah ja nicht zufällig: Das sind dann Gruppen, die mir besonders am Herzen liegen – ihre Mitglieder und das, was sie dazu beitragen!

Frage 11: Was wurde deiner Meinung nach vergessen zu fragen?

Oh, eigentlich gar nichts, aber dennoch gibt es eine konkrete Antwort. Eine, die ich mir vorher gespart habe. Nur um sie hier endlich geben zu können. Könnte man eine solche Antwort nicht noch mehr unterstreichen? Etwa dass ich inzwischen fünf autobiographische Bücher geschrieben habe. Man findet sie unter dem Seriennamen „Aichiens Sohn“. Klar, Aichiens Sohn bin natürlich ich. Und wieso das so ist, erfährt man gleich im ersten Buch: „Die ersten Jahre“. Falls es wen interessiert: Die Bücher gibt es auf allen relevanten Plattformen und natürlich auch auf Amazon. Dort als Suchbegriff eingeben „Aichiens Sohn“ – und schon ist man mit dabei. Ich würde mich auf Reaktionen darauf ganz besonders freuen, selbstverständlich auch auf eventuelle Fragen zu meiner Person und der in meinen Büchern bloß gelegten Vergangenheit. Ich denke mal, da wird manch einer sehr überrascht sein, wie verwoben dies alles war. Dermaßen verwoben, dass man es niemals in nur wenigen Sätzen beschreiben kann. Dazu benötigt man schon fünf Bücher. Und dann ist man noch nicht einmal in den Achtzigern des vorigen Jahrhunderts angekommen wohlgemerkt! Also werden im Laufe der Zeit noch weitere Bücher folgen müssen. Sofern genügend Interesse besteht, denn das gilt ja für jede Reihe und jede Serie.


61 – Ina Kloppmann Krimiautorin

Frage 01: Und du bist wer?

Eine Frau in den besten Jahren, die sich immer mal wieder gern neu erfindet. Nicht nur im wahren Leben, das spiegelt sich auch in meinen Büchern wider. Was die Lebensgeschichte meiner „Familie Schmidtke & Co“ – Reihe betrifft (Band 1 „Bereue“ / Band 2 „Anders“ / Band 3 „Hassliebe“), ist inhaltlich nicht alles fiktiv , ausgenommen die Kriminalfälle, in die meine Protagonisten in jedem Band neu verwickelt wurden. Es bleibt aber mein Geheimnis, welcher Teil davon mir oder den Menschen, die mich auf meinem Weg begleiten oder begleitet haben, der Realität entspricht und welcher Teil davon nur meiner Fantasie entsprungen ist 🙂 Was die Handlungen in meinen Büchern betrifft, gehe ich auf Themen ein, die ihre Aktualität leider nie verlieren werden (Kriminalität in den sozialen Netzwerken, Obdachlosigkeit, Homosexualität, psychische und physische Gewalt gegen Frauen). Im Gegensatz zu den meisten anderen Krimis, sind in meinen nicht die Kommissare die Hauptakteure, sondern die Opfer und die Täter. Ich möchte meine Leser*innen unterhalten, Spannung erzeugen, thematisch aber auch zum Nachdenken anregen. Wenn ihr mehr über mich und meine Bücher erfahren wollt, schaut einfach mal auf meiner Webseite vorbei: www.krimisfuerfrauen.deWas mein Privatleben betrifft: Ich lebe in Hannover, liebe die Vielseitigkeit dieser Stadt, die leider immer noch zu Unrecht als Provinz bezeichnet wird. Ich bin verheiratet, habe einen erwachsenen Sohn, zu „unserem Rudel“ gehört ein Weißer (kanadischer) Schäferhund.

Frage 02: Neues Jahr neues Glück, so sagt man. Was soll bei dir 2020 so geschehen? Welche Projekte treiben dich um?

Zurzeit schreibe ich an dem dritten Band meiner Reihe „Short Storys to Go“ eine weitere Kurzgeschichte für zwischendurch und unterwegs (Band 1: „Befreit“ / Band 2: „Zur Sache, Mädels“). Die Länge des Textes ist im Gegensatz zu meinen anderen Büchern aus der Reihe „Familie Schmidtke & Co.“ so gestaltet, dass man z.B. die Zeit im Wartezimmer beim Arzt, Friseur oder während einer Bahnfahrt mit einer spannenden Geschichte überbrücken kann.Mein Herzensprojekt ist ein biografischer Roman über die große Liebe eines alten Ehepaares, die während des zweiten Weltkrieges entstand. Eine Liebe, die trotz widriger Umstände, überstandenen Krisen bis ins hohe Alter anhielt und erst durch den Tod des Mannes endete. Eine Lebensgeschichte mit allen Höhen und Tiefen, die den Leser durch die Zeit des zwanzigsten, bis in die ersten Jahre des 21. Jahrhunderts führen wird. Die Gegenwart verbinde ich mit Rückblendungen in die Vergangenheit. Die Idee zu dem Roman entstand schon vor ein paar Jahren, als mir meine Eltern ihr Leben während und nach dem zweiten Weltkrieg schilderten. Ich wollte mehr erfahren und befragte Verwandte aus dieser Generation, die persönliche Geschichte eines verwandten Ehepaares hatte mich besonders berührt. Dann begann ich, im Internet zu recherchieren, wollte wissen, was in den Orten geschah, aus denen sie fliehen mussten, bin später auch gemeinsam mit meinem Mann Vorort gewesen, um Anwohner zu befragen. Meine Recherchen sind inzwischen soweit abgeschlossen.

Frage 03: Was machst du beruflich? In welcher Branche bist du tätig und wo ist deine Schnittstelle zur Autorenwelt?

Ich bin selbstständig und leite ein kleines Familienunternehmen, davor war ich viele Jahre bundesweit im Außendienst für eine große Werbeagentur unterwegs gewesen. Eine Schnittstelle zur Autorenwelt gibt es nicht. Da ich beruflich stark eingespannt bin, kann ich meiner Leidenschaft, dem Schreiben, oft erst spätabends nachkommen. Gedanklich beschäftige ich mich allerdings ständig mit meinen Protagonisten und der Story, an der ich gerade schreibe. Ich habe immer und überall einen Schreibblock parat, um neue Ideen sofort notieren zu können.

Frage 04: Hast du Rückhalt in Form von Familie, Freunde, Bekannten, Verwandten?

Mein Umfeld reagiert positiv und interessiert auf meine Leidenschaft, die das Schreiben betrifft. Ich habe ein funktionierendes Netzwerk innerhalb meiner Familie und meines Freundeskreises, die mich beruflich und privat unterstützen. Sie sind die ersten, die meine Manuskripte zu lesen bekommen und meine strengsten Kritiker.

Frage 05: Kannst du von deiner Kunstform leben? War das mal so geplant oder bist du eher per Zufall dort gelandet, wo du jetzt tätig bist und wie lange übst du deine Passion schon aus?

Vom Schreiben leben zu können, das ist doch der Traum eines jeden Autors … 2010 habe damit angefangen, meine eigene Biografie zu schreiben, die aber nur meine Familie und enge Freunde zu lesen bekamen. Das Schreiben war für mich eine Therapie gewesen, nachdem meine Eltern gestorben waren. Emotionale, traurige, aber auch schöne und lustige Erinnerungen habe ich zu Papier gebracht. 2014 bekam ich einen Hannover-Krimi geschenkt. Mich in einem Roman an bekannten Orten wiederzufinden hatte mich fasziniert und es reizte mich, selbst einen zu schreiben. Die Handlungen könnten sich aber in jeder beliebigen Stadt abspielen. Inzwischen habe ich fünf Bücher veröffentlicht.

Frage 06: Welche Ziele hast du für die nächsten Jahre gesteckt? Bist du ein Planer oder eher ein Mensch, der das Leben laufen und auf sich zukommen lässt?

Im beruflichen Leben würde alles im Chaos untergehen, wenn man nicht akribisch plant, ansonsten bin ich eher ein spontaner Mensch. Langfristige Planungen sind erfahrungsgemäß oft nicht durchführbar, wie wir es ja gerade jetzt erleben müssen. Ich glaube daran, dass das Schicksal uns den Weg weist und ich verlasse mich auch auf mein Bauchgefühl, um den richtigen für mich zu finden.

Frage 07: Wie empfindest du die Welt der Bücher, Künstler, Autoren, Verleger, Dienstleister?

Bereichernd und hilfreich. Wäre ich ein Einzelkämpfer, würde ich als Autor*in irgendwo im Nirvana verschwinden. Der Austausch und die produktive Hilfe untereinander sind sehr wichtig für mich und ich empfinde den Umgang miteinander als kollegial und respektvoll.

Frage 08: Wo kann man dich treffen, sofern man es denn will? Bist du auf Messen anzutreffen?

In diesem Jahr waren die Frankfurter Buchmesse, BuchBerlin und eine Meet & Greet Veranstaltung geplant. Aufgrund der Corona-Krise wurden ja bekannterweise alle Messen und Veranstaltungen gecancelt.

Frage 9: Bist du ein typischer Netzwerker, verlinkst dich mit Gott und der Welt oder bist du eher der Typ, der mitliest, andere machen lässt und die Freiheit genießt, dich nur dann zu zeigen, wenn du es möchtest?

Die Gruppen und den Freundeskreis suche ich mir besonnen und gezielt aus, bin in Autoren- Netzwerke und Büchergruppen unterwegs und habe sehr gute Kontakte zu Bloggern, Lesern und Autorenkollegen (FB und Twitter). Es ist eher ein Zeitproblem, jedes Posting zu lesen und zu kommentieren, lese aber alles, was mein Interesse erweckt und setze mein Häkchen, wenn es mir gefallen hat. Bei politischen Kommentaren halte ich mich eher zurück, wenn ich es für notwendig halte, nehme ich sachlich Stellung dazu. Privatesgebe ich nur beschränkt preis. Wichtig für mich ist auch der Kontakt zu meinen Lesern, ich freue mich, dass meine Art zu Schreiben bei ihnen so gut ankommt und möchte mich an dieser Stelle ganz herzlich für eure Feedbacks und eure Treue bedanken. Mein Dank geht auch an die Autoren-Netzwerke und Blogger, die uns Autoren immer so toll unterstützen. Bleibt bitte alle gesund!


60 – Sylvia Koppermann

Frage 01: Und du bist wer? Wie heißt du, was machst du so und wenn du magst, wo lebst du?

Ich heiße Sylvia Koppermann, bin Baujahr 1971, Ehefrau, siebenfache Mutter, zweifache Großmutter und lebe im wunderschönen, niedersächsischen Teil des Oberharzes. Hier bin ich aufgewachsen und möchte eigentlich auch nirgendwo anders wohnen, denn ich liebe die raue Natur, puren Jahreszeiten und weiten Landschaften. Meine Arbeit ist zeitgleich auch mein Hobby. Kurz, ich liebe das Schreiben. Hier finde ich einen mich erdenden Gegenpol zum manchmal turbulenten Alltagsleben in meiner Großfamilie.

Frage 02: Neues Jahr neues Glück, so sagt man. Was soll bei dir 2020 so geschehen? Welche Projekte treiben dich um?

Das Jahr 2020 habe ich eigentlich schon völlig verplant, denn es soll nicht nur, gleich zum Jahresanfang, der 4. und vorerst letzte Band meiner Anekdotensammlung „Moppelchens Chaosbande“ auf den Buchmarkt kommen, sondern auch eine neue, kleine Buchreihe entstehen, die sich ein wenig darauf fokussiert, wie man in verschiedenen Bereichen der Nahrungsmittelversorgung autarker leben kann. Gerade dieses neue Projekt hat eine eigene Entstehungsgeschichte, denn ursprünglich plante ich lediglich, eine kleine Rezept- und Anleitungssammlung zusammen zu stellen, die meinen Kindern zeigen könnte, wie einfach man sich auch mit selbst hergestellten Grundnahrungsmitteln gesünder, günstiger und unabhängiger versorgen kann. Schnell kamen immer mehr Ideen dazu und aus Gesprächen mit Menschen, die sich unter Anderem mit Krisenbevorratung auseinander setzen, erkannte ich auch bei ihnen ein nicht unerhebliches Interesse für eben diese Themen. So wurde dann die Idee zur Bücherreihe geboren, die nun immer mehr Gestalt annimmt und hoffentlich, im Laufe des Jahres 2020, fertig wird. Weiterhin sind noch zwei historische Romane in Vorbereitung, Recherchen laufen dazu, aber da ich gerade bei den historischen Romanen sehr viel Wert auf möglichst korrekte Hintergründe lege, besitzen sie bei mir einen etwas exklusiven Status, was bedeutet, dass ich mich ihnen ausschließlich dann widme, wenn ich auch nur für sie Zeit habe und nicht abgelenkt, durch andere Projekte, bin.

Frage 03: Was machst du beruflich? In welcher Branche bist du tätig und wo ist deine Schnittstelle zur Autorenwelt?

Ich habe das große Glück, mich beruflich ausschließlich dem Schreiben widmen zu können. Dies tat ich bereits in den 10 Jahren, bevor ich mich als Autorin selbstständig machte, dabei auch teilweise als Autorin für Sachartikel in Festanstellung arbeitete. Nach längeren gesundheitlichen Einschränkungen, die mich, auch auf die Arbeit bezogen, stark zurück warfen, fand man zu Jahresbeginn 2019 endlich die Ursache und konnte mir medizinisch helfen neue Lebensqualität zurück zu gewinnen. Hatte ich bis dahin nur von der Selbstständigkeit geträumt, wollte ich keinen weiteren Tag mehr verschenken und meldete sie an. Ich schreibe und veröffentliche nicht mit dem Hintergedanken, damit reich in finanzieller Hinsicht zuwerden – auch wenn ich sicherlich kein Problem damit hätte – sondern um das, was ich mit viel Freude kreiere, mit anderen Menschen teilen zu können. Daher sehe ich Leser meiner Geschichten, die mir positives Feedback geben, als eine Ehrung an. Es ist ein wenig, als böte ich eine Art Dienstleistung, mit der ich versuche, den Leser auf eine Reise mitzunehmen, raus aus seinem Alltag, Stress und Sorgen für einen Moment vergessen zu können und hinterher mit dem Gefühl zurück zu kehren, einen kleinen Urlaub gemacht zu haben, der hilfreich war, wieder Kraft zu tanken. So empfinde ich meine Arbeit auch nicht als Beruf, sondern als Berufung, mit dem Wissen, nicht unbedingt jedermanns Geschmack zu treffen, aber eben denen, die gern lesen, was ich schreibe, ein wenig Individualität zu bieten. Ein sehr schönes Gefühl für mich!Bisher veröffentlicht, als Taschenbuch und eBook, über epubli, habe ich den historischen Roman „Der Nornen Knoten“, als Zweiteiler und Sammelband. In ihm erzähle ich die Lebensgeschichten zweier Menschen, aber auch ihrer Familien, im Schweden des 10. Jahrhunderts. An real historischen Schauplätzen, begleitet von echten Persönlichkeiten der Geschichte, nehme ich den Leser auf eine Reise in die Vergangenheit mit und zeige das Leben der so genannten Wikinger, aus einer anderen Perspektive auf. Die neugeborene Ylvi, wird, zusammen mit ihrem Halbbruder Bjarne, der das Down-Syndrom hat und bisher als Sklave lebte, vom Vater in die Obhut des Honigmachers und seiner Familie gegeben. Während sich, im Laufe der Jahre, zwischen Ylvi und Tjark, dem jüngeren Sohn der Honigmacher, ein zartes Band der Liebe knüpft, sieht das Schicksal einen langen und beschwerlichen Weg für die beiden jungen Menschen vor. Intrigen treiben sie weit auseinander, stellen teilweise unmenschliche Herausforderungen und drohen ihre Lebenswege auf immer zu trennen. Aber auch ihre Familien müssen sich Situationen stellen, die ihre Leben verändern, sie in Gefahren bringen und unvorstellbare Kraft abverlangen.Thematisch in einem ganz anderen Genre, befindet sich meine Buchreihe „Moppelchens Chaosbande“. In bisher vier veröffentlichten Bänden, inspiriert aus dem Alltag einer Großfamilie, beschreiben die Sammlungen aus Kurzgeschichten, humorvoll und nicht immer ganz konservativ die Erlebnisse einer Mutter, mit ihrer Familie. Ob nun sehr selbstbewusste und kreative Kleinkinder, die sich zu fremdartig wirkenden PuberTieren entwickeln, Schwiegereltern, die man liebevoll und nicht grundlos als „echte Unikate“ bezeichnen kann oder der eigene Ehemann, der ebenfalls dafür zu sorgen weiß, dass es für die Angetraute nie langweilig wird, garantieren die Anekdoten, sich manchmal wiederfinden, auf jeden Fall aber lachen zu können.Wer mehr über mich und meine Projekte erfahren möchte, findet uns über meine Homepage https://sk-autorin.de/ Meine Facebook-Präsenz: https://www.facebook.com/Autorin-Sylvia-Koppermann-100369454710457/ Auf Instagram: https://www.instagram.com/autorin_sylvia_koppermann/ Oder meine Autorenseite bei epubli, über die ich meine Bücher drucken/verlegen und in fast allen bekannten online-Buchshops vertreiben lasse: https://www.epubli.de/shop/autor/Sylvia-Koppermann/30027

Frage 04: Hast du Rückhalt in Form von Familie, Freunde, Bekannten, Verwandten?

Auf jeden Fall habe ich den Rückhalt meiner Familie. Ohne sie, wäre ich heute beruflich nicht da, wo ichstehe. Bevor aus meinem Mann und mir ein Paar wurde, waren wir sehr viele Jahre engste Freunde, die turbulente Lebenswege gingen. Er war der Erste, der mich bestärkte zu schreiben, wenn mir das Freude bereitet und dabei nicht auf abfällige Kommentare zu hören, die im Umfeld leider auch oft fielen. Ich denke, viele Autoren kennen diese Erfahrung. Spricht man nur davon, gern kreativ zu schreiben, auch wenn man dies nicht einmal für Veröffentlichungen plant, sondern ausschließlich für sich selbst, erntet man oft spöttisches Grunzen. Mein Mann bestärkte mich, solche Reaktionen zu ignorieren und mir bewusst zu werden, dass es unwichtig ist, wie Andere finden, wenn ich schreibe. Vor allem solche Menschen, die nie etwas von mir gelesen hatten. Auf diese Weise sprach er mir den nötigen Mut zu, um meinen Weg zu gehen und ich denke, ich kann durchaus behaupten, mein Mann war und ist meine Muse. Er inspiriert mich jeden Tag neu und es tut gut zu wissen, dass er an mich glaubt. Da er zudem selbst leidenschaftlich historische Romane aus Epochen und Regionen liest, über die ich selbst gern lese und schreibe, ist mein Mann auch häufig mein Berater und geschätzter Kritiker. Eben meine Familie führte mich dann auch unbewusst in die ersten Veröffentlichungen und zum beruflichen Schreiben. Sie alle standen immer hinter mir, gaben mir die Zeit zum Arbeiten, bestärkten mich und tun es bis heute. Sie sind stolz darauf, dass ich meinen Traum lebe und ich bin ihnen unendlich dankbar für ihre Unterstützung.

Frage 05: Kannst du von deiner Kunstform leben? War das mal so geplant oder bist du eher per Zufall dort gelandet, wo du jetzt tätig bist und wie lange übst du deine Passion schon aus?

Geplant war das berufliche Schreiben ganz sicher nicht. Ich hatte, als Kind, so unterschiedliche Berufswünsche und wusste lange nicht, was ich wirklich werden wollte. Im Kindergartenalter wollte ich unbedingt Strippteastänzerin werden. Ich fand das Wort sehr schön. Irgendwann erklärten mir errötete Verwandte, dass ich mich dazu dann vor anderen Leuten ausziehen müsste, was mir weniger gefiel. Also beschloss ich Säuglingsschwester zu werden. Im Laufe der Jahre hatte ich dann Ambitionen Jura, Psychologie oder auch Meeresbiologie zu studieren. Da ich aber in der Pubertät auch sehr eigenwillig wurde oder diese Eigenschaft da besonders ausprägte, warf ich das Gymnasium hin und begann, nachdem ich keine Ausbildungsstelle zur Tierarzthelferin fand, eine Ausbildung zur Fleischereifachverkäuferin. Meine Familie kommentierte schon längst nicht mehr meine berufliche Flexibilität. Früh wurde ich Mutter und letztendlich führte mich das dann auch zum beruflichen Schreiben. Heimlich war es schon in der Kindheit ein Traum, als Autorin zu arbeiten, aber in meinem Umfeld gab es für diesen Wunsch keine Anerkennung. Schriftsteller, das waren andere Menschen, nicht solche wie wir. Wie man zum Autor wurde, konnte mir niemand beantworten. Nur, dass eben ich keine Autorin werden könnte. Obwohl ich heute weiß, dass es in meiner frühen Schulzeit bereits Lehrer gab, die meine Eltern zur Seite nahmen und von „einem außergewöhnlichem Talent für Sprache“ in mir berichteten, das meine Eltern unbedingt fördern sollten. Es war etwas missverständlich für meine Eltern, die die Aussage auf Fremdsprachen bezogen, mich animierten, immer mehr Sprachen zu lernen und so versagte ich dann auf voller Linie in Englisch, Französisch und Hebräisch.Als Mutter einer Großfamilie, erlebte ich – und erlebe es immer noch – täglich kleine, mittlere und manchmal sogar recht große Abenteuer, die mich herausforderten. Manchmal saß ich da und wusste nicht, ob ich weinen oder lachen sollte. Ging meine kleine Welt unter, weil der schöne Läufer durch ein umgestoßenes Glas Kakao ruiniert war oder sah ich es als freundlichen Wink, mir nun einen noch schöneren Läufer zulegen zu können? Ich entschied mich für die letztere Variante, denn positiv zu denken, macht das Leben insgesamt leichter und angenehmer. Mit Einzug des Internets, bei uns zu Hause, schloss ich mich einer Community für Mütter an und bemerkte schnell, wie sehr wir uns doch täglich unter Druck setzen, eine perfekte Mama sein zu wollen.So viele Frauen waren bestrebt, alles fast wie nach Lehrbüchern zu machen, manchmal beinahe untereinander zu wetteifern, dass sie selbst nicht mehr auf sich und ihr Bauchgefühl achteten. Angespannt erlebten sie ihren Alltag und verloren sich selbst dabei aus den Augen. Und sie taten mir leid. Immer öfter schrieb ich mit Humor von unseren Alltagserlebnissen, wie wir versuchten, alles etwas lockerer zu sehen und individuell blieben. Daraus entwickelten sich, im Anschluss, fröhliche Plauderrunden mit anderen Müttern und ich denke, es tat einigen sehr gut. Eines Tages trat die damalige Chefredakteurin des angegliederten online-Magazin an mich heran und bot mir eine eigene Kolumne an. Die Geburtsstunde der ersten, offiziell veröffentlichten Geschichten von „Moppelchens Chaosbande“. Recht schnell erweiterte sich die Anfrage, ob ich auch Sachartikel schreiben wollte. Später ergab sich daraus eine Festanstellung, die ich allerdings zur Geburt meiner jüngsten Tochter aufgab. Noch immer schrieb ich all die kleinen Anekdoten aus unserem Familienleben auf und arbeitete an meinem ersten historischen Roman, der schließlich fertig vor mir lag. Ich sammelte Erfahrungen mit einer tollen Literaturagentur, stellte für mich aber auch schnell fest, dass es mir weniger um Umsatzzahlen, als Individualität ging. So trennte ich mich schweren Herzens von meinem Agenturvertrag und nahm mir vor, wenn, ins Selfpublishing zu gehen, um alle Entscheidungen selbst treffen zu können. Das tat ich dann allerdings erst ein paar Jahre später, als für mich auch gesundheitlich ein neuer Weg begann.Kann ich von meiner Arbeit leben? Zumindest derzeit, kann ich noch nicht behaupten, mit meinem Einkommen die Lebenshaltungskosten der ganzen Familie zu tragen. Aber da es mir ohnehin nie primär ums Geldverdienen durchs Schreiben ging, sehe ich mein Einkommen als netten und willkommenen Zuverdienst. Allein, ohne meinen mich beständig unterstützenden Mann und seine Arbeit, wäre es mir allerdings auch nicht möglich, mich ganz meiner Tätigkeit zu widmen.

Frage 06: Hast du Fans, Follower und wenn ja, was machst du für sie?

Ehrlich gesagt, tue ich mich etwas schwer, von „Fans“ oder „Followern“ zu sprechen, auch wenn es sie tatsächlich gibt. Sie sind für mich die Leser, die ich gern erreichen möchte und deren Freude, das zu lesen, was ich schreibe, mich bestätigt, animiert und voran treibt. So gesehen, müsste ich also eher davon sprechen, selbst Fan meiner Leser zu sein. Besonders am Anfang hatte ich tatsächlich ein paar Probleme damit, Widmungen in Bücher zu schreiben. Wer bin ich denn, dass jemand sich über eine solche Widmung freut, dachte ich. Geehrt fühlte doch eher ich mich, wenn mir ein Leser schrieb, mich ermutigte und gern meine Bücher las. So ist also jede Anfrage, nach einer persönlichen Widmung, jede positive Rezension, eigentlich ein Geschenk an mich und das Gefühl, dem Leser, mit dem was ich schreibe, etwas geben zu können.

Frage 07: Welche Ziele hast du für die nächsten Jahre gesteckt? Bist du ein Planer oder eher ein Mensch, der das Leben laufen und auf sich zukommen lässt?

Nach meinen gesundheitlichen Defiziten, der notwendigen Operation und Heilungszeit, ist mir bewusst geworden, dass ich sehr viele Jahre damit verbrachte, immer mehr Träume zu horten, die ich mir zu erfüllen nicht traute. Aber was nutzt es, allein zu träumen, ohne den Mut zu haben, etwas zu realisieren? Ich beschloss, zukünftig einfach couragierter zu sein und einige Träume wahr werden zu lassen. Nur so kann ich später ein Urteil darüber ablegen, ob es ein guter Weg für mich war. Jeder Traum, den ich mir erfülle, ist ein Stück Selbstfindung und treibt mich an. Ich überlege mir nicht mehr über Jahre, ob sich ein Traum lohnt, sondern probiere gleich aus, ihn zu leben. Von daher kann ich jetzt nicht Pläne für die nächsten Jahre machen, sondern nur sagen, dass ich dann sehen werde, ob es weitere Träume gibt, die ich mir ebenfalls erfülle.

Frage 08: Wie empfindest du die Welt der Bücher, Künstler, Autoren, Verleger, Dienstleister?

Ich hatte schon sehr früh recht enge Kontakte zu anderen Autoren und lernte unterschiedliche MenschenTypen dabei kennen. Interessant fand ich dabei vor allem die Erkenntnis, dass die erfolgreichen Autoren meist auch besonders bodenständig und offen geblieben sind. Ohne pauschalisieren zu wollen, muss ich auch sagen, dass die wenigen, negativeren Erfahrungen mit Autoren, die leicht überheblich herüber kamen, eher mit noch recht unbekannten Autoren stattfanden. Vielleicht lag aber bei diesen Ausnahmen auch die Erfolgsbremse darin, dass sie sich und ihre Werke eher als Geschenk an die Leser sehen, statt selbst Freude an eben jedem Leser zu haben. Ich will und kann über ihre Gründe nicht mutmaßen und sehe ihre Distanz eher als Hindernis für sie selbst. Insgesamt sind meine Erfahrungen jedoch überwiegend positiv. Auch bezüglich anderen Künstlern und ich habe dabei festgestellt, dass es eine sehr große Hilfsbereitschaft gibt, sich gegenseitig zu unterstützen. Und das animiert wiederum mich, wachsenden Autoren ebenfalls mit Rat und Tat zur Seite stehen zu wollen, wenn es denn in meiner Macht steht. Wir sind schließlich keine Konkurrenten, sondern Menschen, die unseren Lesern Individualität, in unendlich vielen Facetten bieten möchten.

Frage 09: Wo kann man dich treffen, sofern man es denn will? Bist du auf Messen anzutreffen?

Bisher war ich noch auf keiner Messe und plane diesbezüglich auch nichts. Es gibt allerdings ein paar Pläne in Rohformat, kleinere Events zu organisieren, bei denen vor allem der Kontakt zu Lesern im Vordergrund stehen soll. Privat bin ich eher der Typ, der selbst zum Besucher von Veranstaltungen, in der Region wird. Das aber eher seltener, denn ehrlich gesagt, versuche ich die Freizeit mit meiner Familie zu verbringen. Ob das nun gemütliche Fernsehabende sind, wir grillen oder gemeinsam im Garten neue Anbautechniken von Obst und Gemüse austüfteln. Wir sind und bleiben also mehr die soliden Familienmenschen und hoffen, das wird sich auch nicht ändern.

Frage 10: Bist du ein typischer Netzwerker, verlinkst dich mit Gott und der Welt oder bist du eher der Typ, der mitliest, andere machen lässt und die Freiheit genießt, dich nur dann zu zeigen, wenn du es möchtest?

Ich bin weder der eine, noch der andere Typ. Zwar nutze ich einige soziale Netzwerke und pflege dort auch direkt viele Kontakte oder schreibe in Gruppen mit, aber es muss insgesamt schon zu meinen Interessen passen. Allerdings versuche ich auch ein wenig zu trennen, um meine Autoren-Seiten primär meinen Werken und den Kontakten zu Lesern zu lassen, während meine privaten Profile eben auch den privateren Kontakten vorbehalten bleiben sollen. Das bedeutet jedoch nicht, dass ich mich privat abkapsle. Im Gegenteil, ich lerne auch durch mein Schreiben immer wieder neue Menschen beruflich kennen, die dann privat zu netten Bekannten werden.


59 – Ulli Soak

Frage 01: Und du bist wer? Wie heißt du, was machst du so und wenn du magst, wo lebst du?

Hi, ich bin Ulli Soak und schreibe Märchen für Erwachsene und Kinder. Außerdem bin ich eine Drummerin, habe Musik und Germanistik studiert und lange Zeit in verschiedenen Musikschulen als Schlagzeuglehrerin gearbeitet. Jetzt möchte ich nur noch vom Schreiben leben, mache aber in meiner Freizeit noch Musik – Rock’nRoll forever :-DIch wohne seit fast einem Jahr in Weimar, stamme aber aus dem Norden, der Altmark. Das ist so eine Region ähnlich Tolkiens „Auenland“.

Frage 02: Neues Jahr, neues Glück, so sagt man. Was soll bei dir 2020 so geschehen? Welche Projekte treiben dich um?

Ich habe zwei Kinderbücher in den letzten Jahren geschrieben und würde sie unheimlich gern veröffentlichen. Sie behandeln eigentlich sehr ernste Themen: Scheidung der Eltern, Einsamkeit und Heimweh, am Rande auch den Tod. Ich habe mich aber bemüht, sie so zu „verpacken“, dass die Kinder sie mit Humor und Mut bewältigen können. Es geht mir darum, über Themen zu sprechen, mit denen – wie ich als Schlagzeuglehrerin oft beobachtet habe – Kinder häufig alleingelassen werden.

Frage 03: Was machst du beruflich? In welcher Branche bist du tätig und wo ist deine Schnittstelle zur Autorenwelt?

Geld verdiene ich als freiberufliche Texterin, ich schreibe für eine Agentur anonyme Auftragstexte. Am meisten Spaß macht das natürlich, wenn ich zu den Themen schreiben kann, in denen ich mich auskenne: Bücher, Musik, Geschichte und Kunst – und Garten :-DAber manchmal geht’s auch um Bürostühle oder Trampoline, was die Aufträge eben so hergeben. Ich liebe es, zu recherchieren und zu schreiben, und lerne auch unheimlich gern neue Dinge kennen, daher ist das voll ok. Nur mit Informatik kann man mich jagen, da geht in meinem Kopf immer so eine Wand runter :-DAber richtig, richtig glücklich bin ich natürlich beim Schreiben meiner eigenen Geschichten.Ich habe bei ein paar Ausschreibungen mitgemacht, um erst einmal zu gucken, ob überhaupt jemand meine Geschichten lesen will, aber das ging gut.Und dann habe ich letztes Jahr mein erstes eigenes Märchen im Selbstverlag herausgebracht:„Prinz Karolus sucht eine Braut“ heißt es und ist ein kleines Spaß-Märchen mit einem Antihelden, der von Mama gezwungen wird, auf Brautschau zu gehen.Momentan schreibe ich aufgrund der Corona-Pandemie das Mitmach-Märchen „Johann und Gerda“ auf meiner Facebook-Seite, bei dem ich alle paar Tage eine kleine Fortsetzung poste. Jeder kann in den Kommentaren mitwirken durch Ideen, Fortsetzungen usw. Ich freue mich sehr über alle, die mitmachen möchten! Es geht hauptsächlich um Spaß und Ablenkung in dieser ernsten Zeit. Und wenn wir schon einmal dabei sind: Ganz herzlichen Dank an alle, die bereits mitmachen! Ihr seid super!Das Märchen wollte ich zum Schluss bei Books on Demand veröffentlichen und – falls es einen Erlös beim Verkauf gibt – das Geld für das NABU-Projekt „Meere ohne Plastik“ spenden.

Frage 04: Hast du Rückhalt in Form von Familie, Freunde, Bekannten, Verwandten?

Als Kind hatte ich viel Rückhalt bei meinen Geschichten, von meinem Vater, meiner Oma und vor allem auch meiner Deutschlehrerin.Den größten Rückhalt heute erfahre ich durch meine kleine sechsjährige Tochter, die meinen Geschichten gern zuhört, für die ich auch schon eigene Märchen geschrieben habe und die mich so sehr inspiriert! Auch mein kleiner zweijähriger Sohn liebt zunehmend Bücher, was mich sehr glücklich macht. Aber auch andere Kinder aus der Verwandtschaft, von meinen Freunden und früher auch aus dem Kreis meiner Schüler brachten mich immer wieder auf neue Ideen für meine Geschichten. Wenn man Kindern genau zuhört – was leider viele Erwachsene nicht tun – erfährt man so viel! Sie sind wie kleine Tierchen, sensibel und schutzbedürftig, aber darüber hinaus auch voller Ideen und Kraft, wenn man sie lässt. Wenn man ihnen allerdings die Regeln unserer Gesellschaft nicht beibringt, werden sie wild und wütend wie Tiger – einfach, weil ihnen niemand zeigt, wie es nun gehen soll.Aber auch ein paar meiner Freunde unterstützen mich toll. Leider nur sehr wenige, die meisten können wohl irgendwie nichts damit anfangen können, dass ich schreibe – beim Schlagzeug war das einfacher, das fanden immer alle cool.

Frage 05: Kannst du von deiner Kunstform leben? War das mal so geplant oder bist du eher per Zufall dort gelandet, wo du jetzt tätig bist und wie lange übst du deine Passion schon aus?

Von meinen Geschichten kann ich nicht leben – die meisten sind ja nicht einmal veröffentlicht :-DAls Kind wollte ich immer Autorin werden, bin dann aber lange Zeit vom Weg abgekommen, weil ich auf die „Davon-kannst-du-nicht-leben“-Stimmen gehört habe. Ich habe eine Menge Zeit damit verschwendet, nach einem Weg zu suchen, zu schreiben und damit Geld zu verdienen, und allerhand Jobs ausprobiert, was aber alles nie gut lief. Dann, als vor sechs Jahren meine Tochter geboren wurde, saß ich in unserer Küche und sah dieses kleine Wesen an und dachte: Herrgott, was machst du denn hier eigentlich? Fang doch einfach an! Ich nahm Zettel und Stift und schrieb meine erste eigene Geschichte für so eine Anthologie-Ausschreibung, und als die genommen wurde, dachte ich: Ok, Ulli, leg los!Mit der Agentur, für die ich nun seit einem halben Jahr arbeite, läuft es ganz gut, jedenfalls verdiene ich etwas Geld und habe vor allem viel positives Feedback von meinen „Kunden“, was mich sehr motiviert.Aber natürlich wünsche ich mir sehr, für meine eigenen Geschichten Verlage zu finden, es wäre wunderbar, wenn das irgendwann klappen würde!

Frage 06: Hast du Fans, Follower und wenn ja, was machst du für sie?

Ja, ich habe tatsächlich ein paar Leutchen, die meinen „Karolus“ lustig fanden, und auch das Märchen „Oma Mias Gummibärchen“, das vor zwei Jahren in der Weihnachtsanthologie des Papierfresserchen-Verlags gedruckt wurde, habe ich schon zwei Mal öffentlich vorgelesen und hatte hinterher sehr viele fröhliche Kinder um mich herum, das war so schön! 😊Für meine Freunde und jeden der möchte, schreibe ich, wie gesagt, gerade das Mitmach-Märchen „Johann und Gerda“, zu finden auf https://www.facebook.com/ulrike.demuth.3.

Frage 07: Wie empfindest du die Welt der Bücher, Künstler, Autoren, Verleger, Dienstleister?

Es kommt mir relativ leicht vor, in Kontakt zu Verlagen zu treten, wenn sie etwas suchen – eine Kurzgeschichte zu einem bestimmten Thema oder so etwas. Aber wenn man von sich aus versucht, Kontakt zu Verlagen, Agenturen, Bloggern usw. herzustellen, kommt es mir sehr schwierig vor. Auch vor Bauernfängern und überteuerten Dienstleistern muss man sich als Autor in Acht nehmen. Aber ich bin nun sehr froh, zum Beispiel auf dieses Forum hier gestoßen zu sein – an dieser Stelle ganz herzlichen Dank noch einmal, dass ich bei diesem Interview dabei sein darf. Hier scheint die Atmosphäre lockerer und freundlicher zu sein, das tut sehr gut!

Frage 08: Wo kann man dich treffen, sofern man es denn will? Bist du auf Messen anzutreffen?

Am besten trifft man mich virtuell, hier auf Facebook, neuerdings auch auf Instagram und Goodreads. Teilnahmen an Messen o. Ä. fände ich toll, so etwas liegt aber momentan nicht in meinem Budget. Aber vielleicht ändert sich das ja einmal.

Frage 09: Bist du ein typischer Netzwerker, verlinkst dich mit Gott und der Welt oder bist du eher der Typ, der mitliest, andere machen lässt und die Freiheit genießt, dich nur dann zu zeigen, wenn du es möchtest?

Hm, eigentlich beides 😊 Ich möchte gern netzwerken, stelle mich da aber wohl etwas dusselig an, wenn ich andere so anschaue, jedenfalls gelingt es mir nicht so gut. Manchmal habe ich das Gefühl, hinter einer Mauer zu sitzen und lediglich dem Leben da draußen durch Gucklöcher zuschauen zu können.

Frage 10: Welche Ziele hast du für die nächsten Jahre gesteckt? Bist du ein Planer oder eher ein Mensch, der das Leben laufen und auf sich zukommen lässt?

Ob ich eine Planerin oder eine Planlose bin, kann ich gar nicht so sagen – vielleicht irgendetwas dazwischen. Ein Ziel vor Augen brauche ich immer, aber ich versuche, meine Augen nach rechts und links offen zu halten.Meine beiden Kinderbücher „Väterchen Anders“ und „Moritz Seidenhaar“ möchte ich gern herausbringen und vor allem viel mehr öffentlich vorlesen. Das macht mir unheimlich Spaß, mit meinen Zuhörern, ob nun groß oder klein, in Kontakt zu kommen. Ich würde auch gern die Musik in meine Leserunden einbinden, vielleicht kleine Trommeleinlagen oder so etwas.Auf jeden Fall möchte ich weiterhin etwas erschaffen.


58 – Silke Ziegler

Frage 01: Und du bist wer? Wie heißt du, was machst du so und wenn du magst, wo lebst du?

Hallo, mein Name ist Silke Ziegler. Ich bin 44 Jahre alt, verheiratet und habe zwei Kinder und einen Hund. Ich lebe an der schönen Bergstraße im Süden der Republik und arbeite in Teilzeit an der Universität Heidelberg.

Frage 02: Neues Jahr neues Glück, so sagt man. Was soll bei dir 2020 so geschehen? Welche Projekte treiben dich um?

2020 steht ganz im Zeichen meiner neuen Trilogie „Die Frauen von der Purpurküste“, die ab Mai bei Ullstein erscheint. Es ist etwas ganz Neues für mich, ein neuer Verlag, ein neues Genre. Nachdem ich acht Krimis/Thriller geschrieben habe, hatte ich vor anderthalb Jahren mal Lust, meine Komfortzone zu verlassen und etwas Anderes zu probieren. Dass ich es damit in einen so großen tollen Verlag schaffe und dass die Geschichte so überzeugt, dass eine Trilogie gewünscht wurde, damit hatte ich natürlich nicht gerechnet. Es stehen nun auch einige Lesungen an. Ich denke, es wird ein sehr spannendes Jahr. Was als Nächstes schreibtechnisch ansteht, darüber bin ich mir noch nicht ganz klar. Jetzt ist erst mal Schreibpause angesagt, nachdem ich 1300 Seiten in fünfzehn Monaten geschrieben habe.

Frage 03: Was machst du beruflich? In welcher Branche bist du tätig und wo ist deine Schnittstelle zur Autorenwelt?

Beruflich habe ich absolut gar nichts mit der Buchbranche zu tun. Ich bin gelernte Finanzassistentin, habe bei mehreren Banken gearbeitet und bin mittlerweile seit mehr als sechs Jahren an der Universität in Heidelberg tätig.

Frage 04: Hast du Rückhalt in Form von Familie, Freunde, Bekannten, Verwandten?

Ausnahmslos jeder in meinem Umfeld unterstützt mein Schreiben und das finde ich wirklich absolut unglaublich. Ohne diese Unterstützung könnte ich diese Mehrfachbelastung gar nicht stemmen. Mein Mann ist immer zur Stelle, wenn ich mich mal wieder zurückziehen muss, um zu schreiben, zu überarbeiten, das Lektorat zu bewältigen, Lesungen oder Interviews vorzubereiten etc. Meine Kinder haben so viel Verständnis dafür, dass ich ab und zu eben einfach in meiner Parallelwelt bin, dass ich ihnen ebenfalls gar nicht genug danken kann. Meine Eltern und mein Bruder sind immer da, wenn Not am Mann ist. Und meine Professoren in der Uni haben mir tolle Arbeitszeiten und Home Office genehmigt, so dass ich mich nicht zwischen Uni und Schreiben entscheiden musste. Das würde ebenfalls nicht jeder Arbeitgeber tun. Alle freuen sich mit mir und interessieren sich für mein Schreiben. Dafür bin ich sehr sehr dankbar.

Frage 05: Kannst du von deiner Kunstform leben? War das mal so geplant oder bist du eher per Zufall dort gelandet, wo du jetzt tätig bist und wie lange übst du deine Passion schon aus?

Während einer beruflichen Neuorientierungsphase habe ich mit meiner Familie 2013 einen Urlaub in Südfrankreich verbracht, wo ich auf die Idee zu meinem Debütroman kam. Ich sah am helllichten Tag bei einem Ausflug zu einen Safaripark Prostituierte, die an der Route Nationale auf “Herrenbesuch” warteten. Und bei “Tödlicher Verrat” geht es um einen Serienmörder, der es genau auf diese Damen abgesehen hat. Bis dahin war es nie mein Wunsch, Autorin zu werden und wenn mir das davor jemand prophezeit hätte, hätte ich ihn für verrückt erklärt. Ich bin also ein absoluter Quereinsteiger, der durch Zufall zum Schreiben kam. Aber manchmal läuft das im Leben eben so. Es passieren Dinge, mit denen mal niemals zuvor gerechnet hätte. Und ja, mittlerweile kann ich gut von meinen Einnahmen durch die Buchverkäufe sowie die Lesungshonorare leben. Das war so definitiv nie geplant und überrascht mich selbst heute immer wieder.

Frage 06: Hast du Fans, Follower und wenn ja, was machst du für sie?

Ein paar Leser habe ich wahrscheinlich schon. Und ich stehe mit einigen von ihnen auch regelmäßig per Facebook oder über meine Homepage in Kontakt. Ich liebe den Austausch mit den Lesern, denn das Schreiben selbst ist doch eine sehr einsame Angelegenheit. Ich informiere sie regelmäßig über meine Aktivitäten, poste Eindrücke von Recherchereisen, Termine von Lesungen. Und stehe auf der FBM auch immer für Signierstunden bereit. Darüber habe ich schon viele Leser getroffen, die ich vorher nur über FB kannte. Signierte Bücher können meine Leser sowieso jederzeit bei mir ohne Portoaufpreis bestellen. Auch das wird rege genutzt, so dass man doch oft mit vielen in Kontakt steht. Diese Kommunikation ist das Schöne am Schreiben, genauso wie die Rückmeldungen und Fragen bei Lesungen.

Frage 07: Welche Ziele hast du für die nächsten Jahre gesteckt? Bist du ein Planer oder eher ein Mensch, der das Leben laufen und auf sich zukommen lässt?

Prinzipiell bin ich schon ein Planer, aber beim Schreiben liebe ich die Freiheit, selbst entscheiden zu können, was ich schreibe und wann ich es tue. Daher plane ich in dieser Hinsicht eher nicht. Wenn ich allerdings eine Idee umsetze, wird von A bis Z alles durchgeplant. Dabei geht es aber um den Plot, den Inhalt, nicht um Zukunftspläne.

Frage 08: Wie empfindest du die Welt der Bücher, Künstler, Autoren, Verleger, Dienstleister?

Diese Welt war mir zu Beginn an sehr fremd und ich habe sicher auch mein Lehrgeld bezahlen müssen. Aber was ich mir bewahrt habe, ist meine Authentizität. Man wollte mich zu einem männlichen Pseudonym überreden, zu einem französischen etc. Man wollte meine Krimi-Love Story-Mischungen aufdröseln und sie genrepassender machen. Man bat mich, genretypischer zu schreiben, wollte mir klare Vorgaben machen, was im Trend liegt und was ich doch bitte schreiben solle. Und das waren alles große Verlage. Aber ich bin bei mir geblieben und habe immer nur das geschrieben, was ich wollte, was ich selbst gut finde und so gern lesen würde. Mein richtiger Name steht auf den Büchern und es ist scheinbar für meine Leser in Ordnung. Diese ganzen marketingtechnischen Änderungswünsche der Verlage, sei es beim Autorennamen, sei es beim Inhalt des Buches, interessieren mich, ehrlich gesagt, nicht. Wenn man meine Bücher nicht so möchte, wie ich sie schreibe, mit meinem Namen, dann lasse ich es eben bleiben. Ich würde den evtl. Ruhm niemals über meine eigenen Überzeugungen stellen. Das Schreiben ist lediglich ein Teil meines Lebens und soll Spaß machen. Und wenn ich meine Ideen nicht so durchsetzen könnte, wie sie mir vorschweben, würde es eben keinen Spaß mehr machen. Trotz dieser Einstellung habe ich aber glücklicherweise doch immer wieder einen Verlag gefunden, der meine Manuskripte veröffentlichen wollte. Und dafür bin ich sehr dankbar.

Frage 09: Wo kann man dich treffen, sofern man es denn will? Bist du auf Messen anzutreffen?

In den letzten Jahren war in bei meinen Verlagen auf der Frankfurter Buchmesse für Signierstunden zu Gast. Man kann mich aber auch bei Lesungen treffen oder man kann auch gern selbst eine Wohnzimmerlesung mit mir planen. Das ist alles möglich.

Frage 10: Bist du ein typischer Netzwerker, verlinkst dich mit Gott und der Welt oder bist du eher der Typ, der mitliest, andere machen lässt und die Freiheit genießt, dich nur dann zu zeigen, wenn du es möchtest?

Ich mag das Vernetzen schon sehr, sei es mit anderen Autoren, mit meinen Lesern, mit Buchhandlungen, Journalisten von Zeitungen etc. Der Austausch ist immer sehr bereichernd. Man kann den einen oder anderen Tipp für sich herausziehen. Gern helfe ich aber auch anderen, sofern möglich, wenn sie sich mit Fragen an mich wenden.


57 – Katy Buchholz

Frage 01: Und du bist wer? Wie heißt du, was machst du so und wenn du magst, wo lebst du?

Mein Name ist Katy Buchholz. Ich wurde 1968 in Ueckermünde (ehemalige DDR) geboren. Im Alter von zwei Jahren zog ich mit meiner Familie in die Universitätsstadt Greifswald, wo ich die gesamte Kindheit verbrachte. Seit 1996 lebe ich in Delmenhorst.

Frage 02: Neues Jahr neues Glück, so sagt man. Was soll bei dir 2020 so geschehen?

Ich habe einen Delmenhorst-Thriller geschrieben. Sein Titel lautet „Mein sollst du sein!“. Er wird im April 2020 veröffentlicht.

Informationen zum Buch → https://www.katy-buchholz.de/bücher/mein-sollst-du-sein

Welche Projekte treiben dich um?

Wie heißt es so schön? Das Ende eines Buches ist der Anfang eines neuen, d. h., ich schreibe schon fleißig am nächsten Delmenhorst-Thriller.

Frage 03: Was machst du beruflich? In welcher Branche bist du tätig und wo ist deine Schnittstelle zur Autorenwelt?

Aufgrund meiner Krankheit „Endometriose“ ist es mir nicht möglich, dem ehemaligen Beruf nachzugehen. Daher bin ich froh, dass ich das Schreiben für mich entdeckt habe. Hierbei kann ich mir die Zeit so einteilen, wie es mir die chronischen Schmerzen erlauben.

Frage 04: Hast du Rückhalt in Form von Familie, Freunde, Bekannten, Verwandten?

Ja, ich habe großen Rückhalt von meiner Familie, Freunde und Bekannte. Ich kann sie rund um die Uhr mit den unmöglichsten Fragen nerven ;0) Und wenn es mal nicht so läuft, werde ich von ihnen und vor meinen Leser/innen aufgebaut. Dafür danke ich jedem Einzelnen.

Frage 05: Kannst du von deiner Kunstform leben?

Nein, bisher kann ich noch nicht davon leben, aber ich arbeite daran ;0)

War das mal so geplant oder bist du eher per Zufall dort gelandet, wo du jetzt tätig bist und wie lange übst du deine Passion schon aus?

Nein, ich hätte nie gedacht, dass ich eines Tages Bücher schreiben werde. Es war also eher ein Zufall, dass es dazu kam.Wie?Viele von uns kennen die Situation, wo sie gemütlich mit Freunden und/oder Bekannten zusammensitzen und sich über alte Zeiten unterhalten. Im Laufe des Abends fällt oft der Satz: „Ich habe schon so viel erlebt, darüber könnte ich ein Buch schreiben.“Eines Tages steckte ich nichts ahnend genau in solch einer Situation.Daraufhin antwortete mein Mann knapp: „Mach doch.“Ich hielt das Ganze für einen Scherz, tippte mir mit dem Zeigefinger an die Stirn und meinte: „Ich? Und schreiben? Ja klar! Ha, ha … Das kann ich gar nicht.“Er schaute mich ernst an und fragte: „Hast du es denn schon einmal probiert?“Natürlich hatte ich es noch nie probiert.„Na also. Woher willst du dann wissen, dass du es nicht kannst?“Und er hatte recht. Auf der einen Seite traute ich es mir überhaupt nicht zu, ein Buch zu schreiben, geschweige, es zu veröffentlichen. Aber auf der anderen Seite würde ich es nur erfahren, wenn ich den Schritt wage und ins kalte Wasser springe. Auch auf die Gefahr hin, dass niemand mein Werk liest, nahm ich all meinen Mut zusammen. Ich setzte mich hin und schrieb.Für den Schubs in diese Richtung bin ich meinem Mann unendlich dankbar. Denn ohne seine Beharrlichkeit wäre ich jetzt um eine wundervolle Erfahrung ärmer.

Frage 06: Hast du Fans, Follower und wenn ja, was machst du für sie?

Die größten Fans sind in meine Familie.Follower habe ich auf den Plattformen Facebook und Pinterest. Auf meiner Homepage (www.katy-buchholz.de) biete ich einen kostenlosen Newsletter an, der sehr gerne genutzt wird. Hier berichte ich einmal im Monat rund um die Themen Gewinnspiel/Verlosung, Blogartikel, Bücher, Neuerscheinungen und vieles mehr.Lesungen? Ja, würde ich gerne veranstalten. Aufgrund der chronischen Schmerzen ist es mir aber leider nicht möglich, mich lange genug auf den Text zu konzentrieren. Daher suche ich noch eine liebe Person, die für mich vorliest.

Frage 07: Welche Ziele hast du für die nächsten Jahre gesteckt? Bist du ein Planer oder eher ein Mensch, der das Leben laufen und auf sich zukommen lässt?

Ich plane nicht gerne lange im Voraus. Jeder Tag beginnt anders ‒ mal mehr, mal weniger Schmerzen, aber nie ohne. Zum Abend hin werden sie immer schlimmer. Von daher nehme ich᾿s, wie es kommt, und mache das Beste daraus.

Frage 08: Wie empfindest du die Welt der Bücher, Künstler, Autoren, Verleger, Dienstleister?

Bisher habe ich mir das Meiste alleine erarbeitet. Aber bei Recherchefragen habe ich gute Erfahrungen in dafür eingerichtete Facebook-Gruppen gemacht. Hier wird nicht nur schnell geantwortet, sondern auch sehr hilfreiche Tipps gegeben.

Frage 09: Wo kann man dich treffen, sofern man es denn will? Bist du auf Messen anzutreffen?

2019 erhielt ich eine Einladung zu einem Autoren-Coaching im Rahmen der Frankfurter Buchmesse. Es war zwar eine anstrengende aber trotzdem wundervolle Erfahrung, die ich nicht missen möchte. Zum Schluss kam das absolute Highlight. Unsere kleine Gruppe lief hinüber zum Messegelände. Am Verlagsstand angekommen, traute ich meinen Augen nicht. Ein Exemplar meines Buches „Rendezvous mit dem Fettnäpfchen / Kurzgeschichten die das Leben schreibt!“, wurde dort präsentiert. Ich war so überrascht, dass ich Mühe hatte, vor lauter Freude die Tränen zu verkneifen.Informationen zum Buch → https://www.katy-buchholz.de/bücher/rendezvous-mit-dem-fettnäpfchenWer möchte, kann mich privat treffen. Ich biete auf meiner Homepage Café Klatsch mit …Ein Plausch zwischen Leser, Leserin und Autorin!, an.Wer Interesse hat, kann mir gerne eine Nachricht schicken. Auf Wunsch treffen wir uns und ich beantworte alle Fragen, die ihr über mich wissen wollt. Mehr Informationen → https://www.katy-buchholz.de/café-klatsch-mit

Frage 10: Bist du ein typischer Netzwerker, verlinkst dich mit Gott und der Welt oder bist du eher der Typ, der mitliest, andere machen lässt und die Freiheit genießt, dich nur dann zu zeigen, wenn du es möchtest?

Ich bin eher der Typ, der mitliest (sofern es die Zeit zulässt) und ab und zu einen Kommentar oder Tipp hinterlässt.

Frage 11: Hier dürft ihr euch eine Frage ausdenken, was euch am Herzen liegt, was ihr gerne mal anderen zeigen möchtet.

Neben dem Schreiben von Büchern ist es mir ein großes Anliegen, meine Erfahrung mit „Endometriose“ zu teilen. Außerdem hoffe ich, dass ich mit meiner Geschichte zeigen kann, dass sich der Kampf sowohl gegen die Krankheit als auch gegen die vielen Skeptiker lohnt.Als Betroffene möchte sie Gleichgesinnten und ihren Angehörigen eine Plattform für Information, Tipps und Diskussion bieten. Dafür habe ich eine Homepage (https://endokabu.jimdofree.com/)eingerichtet.


56 – Silvia Klöpper

Frage 01: Und du bist wer? Wie heißt du, was machst du so und wenn du magst, wo lebst du?

Hallo, ich freue mich sehr, hier zu sein. Ich bin Silvia Klöpper, 32 Jahre alt, gelernt Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte, eine absolute Leseratte und durch und durch ein Multiheld. Mein Verlag und ich sind im schönen Münsterland Zuhause.

Frage 02: Neues Jahr neues Glück, so sagt man. Was soll bei dir 2020 so geschehen? Welche Projekte treiben dich um?

Im Frühjahr 2019 habe ich meinen Verlag GeschichtenZisterne und meine AutorenSchmiede gegründet. Ich verlege Fantasyromane, Steampunk Storys, Märchen und Kurzgeschichten. 2020 stet also die Verlagsarbeit im Vordergrund. Neue Projekte umsetzen, selbst schreiben und eine gesunde Balance zwischen Familie, Brotjob und der Verlagsarbeit finden. Natürlich möchte ich auch die ausgearbeiteten Kurse der AutorenSchmiede launchen und schauen, was noch so auf mich zukommt.

Frage 03: Was machst du beruflich? In welcher Branche bist du tätig und wo ist deine Schnittstelle zur Autorenwelt?

Ich arbeite Inkognito in Teilzeit in einem Büro. Eine Schnittstelle gibt es nicht wirklich, außer dass ich mit Computern umgehen kann, kommunikative und administrative Aufgaben erfülle. Gerade als Multiheld mit verschiedenen Interessen würde ich sagen, dass meine Umwelt Inspiration und Leidenschaft für Geschichten ist. Mythologien, Märchen und Geschichten habe ich schon immer geliebt.Meinen Verlag findet Ihr unter: www.geschichtenzisterne.de auch die AutorenSchmiede hat eine eigene Seite www.autorenschmiede.net. Zusätzlich betreibe ich noch einen Blog über meine Buchrezensionen unter www.rebel-mit-federkiel.com.

Frage 05: Kannst du von deiner Kunstform leben? War das mal so geplant oder bist du eher per Zufall dort gelandet, wo du jetzt tätig bist und wie lange übst du deine Passion schon aus?

Natürlich ist es geplant, langfristig vom Schreiben zu leben. Den Verlag gibt es seit letztem Jahr, geschrieben habe ich schon seit junges Mädchen, leider fehlte mir damals die nötige Disziplin, Romane zu beenden. Aber durch eine gute Strategie und ein Korsett an Zeitmanagement, Kreativitätstechniken und die Erkenntnisse, dass mein Schweinehund gar nicht mein Feind ist, nahm ich Schritt für Schritt jede Herausforderung auf. Mehr dazu gibt es in meinen Kursen.

Frage 06: Hast du Fans, Follower und wenn ja, was machst du für sie?

Ich binde seit vielen Jahren eigene Notizbücher, meine Bücher werden gelegentlich verlost. Für mich ist das etwas ganz Besonderes. Als Autorin bin ich da schüchterner. Meine Autoren im Verlag verstehe ich dadurch sehr gut und kann sie super motivieren.

Frage 07: Welche Ziele hast du für die nächsten Jahre gesteckt? Bist du ein Planer oder eher ein Mensch, der das Leben laufen und auf sich zukommen lässt?

Mein 5 Jahresplan ist und bleibt geheim. Von daher bin ich ein Planer, der die großartige Gabe besitzt, sich den Gegebenheiten anzupassen. Aber als Multiheld bin ich gleichzeitig sehr flatterhaft. Meine Planung ist somit zwingend notwendig um diszipliniert arbeiten zu können. Ohne mein BuJo wäre ich sehr aufgeschmissen.

Frage 08: Wie empfindest du die Welt der Bücher, Künstler, Autoren, Verleger, Dienstleister?

Ich habe den Mut, Dinge zu probieren, mich zu entwickeln, liebe es, Neues zu lernen, Ergebnisse zu sehen, an Fehler zu arbeiten und scheue mich nicht davor, die Menschen anzusprechen, die anzusprechen, die besser bin. Ich habe meine Qualitäten und andere ihre. Ich sehe das sehr nüchtern und denke grundsätzlich in einem Win-Win-Prinzip. Ich akzeptiere auch, wenn jemand an einer Zusammenarbeit nicht interessiert ist. Mein Verlag wächst und mit der Zeit entwickelt sich auch ein eingespieltes Team. Obwohl ich selbst für mich persönlich nur schwer Hilfe annehmen kann. Ein Tritt in die richtige Richtung brauch ich. Das geht sicher auch anderen ähnlich.

Frage 09: Wo kann man dich treffen, sofern man es denn will? Bist du auf Messen anzutreffen?

Vermutlich auf einer zukünftigen Messe. Sonst bin ich ungern im Mittelpunkt. Per Mail bin ich auf jeden Fall erreichbar. Als Autorin werde ich mir noch ein spezielles Konzept erarbeiten.

Frage 10: Bist du ein typischer Netzwerker, verlinkst dich mit Gott und der Welt oder bist du eher der Typ, der mitliest, andere machen lässt und die Freiheit genießt, dich nur dann zu zeigen, wenn du es möchtest?

Letzteres, wobei ich mich auch gern vernetze. Ich lese unheimlich gern mit. Oft arbeiten Informationen eine Zeit in mir.


55 – Matt Shepherd

Frage 01: Und du bist wer? Wie heißt du, was machst du so und wenn du magst, wo lebst du?

Hey Leute,ich bin Matt, 34 jähriger Nachwuchsautor aus Berlin.Vor ein paar Jahren habe ich meiner Ingenieurslaufbahn den Rücken gekehrt und eine Auszeit genommen. Seitdem bin ich dabei, mich beruflich neu auszurichten. Die Veröffentlichung meines ersten Buches war auch der erste Schritt dafür.Schreiben ist natürlich ein großer Teil in meinem Leben. Ich reise und fotografiere auch viel, am liebsten kombiniert. Mit Menschen weltweit verbinde ich einen engen Austausch – egal ob Partner, Familie, Freunde oder Leser. Wenn man mich vor zehn Jahren gefragt hätte, wonach ich im Leben suche, hätte ich die klassischen Antworten gegeben: Erfolg, Ansehen, ein gutes Gehalt, Attraktivität, eine tolle Partnerin, Glück, Zufriedenheit, eine Yacht, den Schatz am Ende des Regenbogens, die Weltformel, usw. Die typischen Zwanziger irgendwie. Heute suche ich etwas, das wertvoller und viel bedeutender ist: Erfahrungen.Zentrales Thema in meinen Büchern ist der Mensch und seine Rolle in der Welt. Dabei geht es immer um persönliche Weiterentwicklung, Ermutigung, einen besseren Umgang mit den Dingen und uns selbst. Denn ob wir an Schwierigkeiten wachsen oder verzweifeln, ist allein eine Sache unserer Perspektive. Dabei spielt es keine Rolle, wer oder wie alt wir sind. Schwächen, für die man sich schämen muss, oder Tabuthemen gibt es bei mir nicht: Der Mensch bleibt Mensch, niemand ist besser oder schlechter.Ein Sachbuch oder einen Roman wollte ich nicht schreiben: „Beruht auf einer wahren Geschichte“ war mir irgendwie zu langweilig. Ich wollte Erfahrungen aus meinem eigenen Leben nutzen, für alle Menschen, jeden Alters, auch wenn ich mich dafür „nackig“ machen muss. Und so kam ich auf die Idee, das Ganze autobiographisch zu schreiben: Eine Aneinanderreihung verschiedener Lebenslagen und Themen, die trotz mancher Schwierigkeiten auf unterhaltsame Weise zum Nach- und Überdenken anregen.

Frage 02: Neues Jahr neues Glück, so sagt man. Was soll bei dir 2020 so geschehen? Welche Projekte treiben dich um?

Corona hat natürlich alles etwas auf den Kopf gestellt. Aber ich sehe durch die derzeitige Situation auch Chancen: mal Ordnung schaffen, mal alles sortieren, mal ein bisschen nachdenken und Neues ausprobieren. Vor allem: Sich eine Mindestgröße an Webpräsenz aufbauen! (Wir jammern natürlich über Corona, klar. Dennoch können wir froh sein, dass wir Internet haben. Man stelle sich eine Pandemie vor 25 Jahren vor.) Nun denn: Als Hobbyfotograph bin ich es gewohnt, eher hinter der Kamera zu stehen. Und gerade die Welt der sozialen Medien ist noch unbekanntes Terrain für mich. Doch ohne sie geht gar nichts … Tja, Autor mit Lampenfieber eben! Aber mal ein schönes Beispiel dafür, dass auch Lebenshilfe-Autoren und Coaches nur Menschen sind. Auch wir lesen Lebenshilfe-Bücher! Also: Mehr Nase in die Öffentlichkeit – dieser Umschwung ist derzeit mein größtes Projekt.

Frage 03: Was machst du beruflich? In welcher Branche bist du tätig und wo ist deine Schnittstelle zur Autorenwelt?

Von meiner Ausbildung her bin ich „hauptberuflich“ Ingenieur für Verfahrens- und Energietechnik. Hier habe ich mich 10 Jahre sehr wohl gefühlt. Was mich vor allem faszinierte war, dass alles erklärbar, alles beeinflussbar, war. Das und das hast du: Das kannst du machen. Das willst du machen: Das und das brauchst du. Diese Welt schien perfekt für mich. Hier habe ich alles gegeben: international gearbeitet, jedes Projekt angenommen, jede Prüfung musste eine Eins sein – eine hervorragende Motivation, aber auf Dauer auch sehr anstrengend. Na ja, und dann kam halt irgendwann der große Knall und plötzlich ging es nicht mehr weiter! Freundlich ausgedrückt. Eigentlich ging es richtig gegen die Wand und es folgte eine richtige Scheißzeit! Alles andere wäre gelogen. Körperlich lief fast gar nichts mehr. Mit 28. Und natürlich dauerte es eine Weile, um zu begreifen, dass dieser Crash notwendig und sogar hilfreich war. Denn er zwang mich, mich mit mir selbst auseinanderzusetzen und mich zu fragen, was ich eigentlich möchte: Die Karriereleiter auf Kosten meiner mentalen Gesundheit, oder ein Job mit weniger Geld und mehr Leidenschaft? Die Antwort hatte mir mein Körper gegeben. Und dank meines jahrelangen Hobbies wusste ich schon, was ich gerne machen wollte – die Schnittstelle zur Autorenwelt. Die Herausforderung bestand nun darin, es zu wagen. Wie sagt man? Der Weg raus aus der Angst führt durch die Angst.

Frage 04: Hast du Rückhalt in Form von Familie, Freunde, Bekannten, Verwandten?

Ja, absolut. Meine Frau und ich helfen uns gegenseitig, und auch von Freunden und vom engsten Teil der Familie bekomme ich Unterstützung. Teilweise in besonderer Form.Autobiographien und Familie – diese Kombination bietet einiges Potential für ein Desaster. Deshalb war mir gleich beim ersten Buch etwas eigenartig zumute, auch wenn bei mir kein Mensch schlecht wegkommt und ich zu allem, was ich schreibe, 100% stehe. Probleme gab es dann aber nicht. Im Gegenteil: Meinen leiblichen Vater hatte ich 10 Jahre nicht gesehen, weil wir uns damals entfremdet hatten. Ironischerweise hat gerade das Buch, als er es gelesen hat, eine Brücke zwischen uns gebaut. Zum ersten Mal im Leben, nebenbei gesagt. Irre, oder? Erfolg misst sich an mehr als nur Verkaufszahlen.

Frage 05: Kannst du von deiner Kunstform leben? War das mal so geplant oder bist du eher per Zufall dort gelandet, wo du jetzt tätig bist und wie lange übst du deine Passion schon aus?

(lachend) Welcher Autor kann von einem Buch schon leben und dann noch vom ersten? 😉 Das war aber auch nicht geplant. Es dauert, bis man seinen Bekanntheitsgrad erweitert, und man muss dafür einiges tun und ausprobieren, wie Christin Gericke es schon richtig gesagt hat.Den Grund für meine berufliche Neuausrichtung habe ich ja schon erklärt.

Frage 06: Hast du Fans, Follower und wenn ja, was machst du für sie?

Ja – witzigerweise viel international, was durch meine Reisen entstanden ist. Das Thema Lebenshilfe ist eben weltweit ein großes Thema – wir sind eben alle nur Menschen, egal, in welchen Schubläden (Alter, Nationalität, Kultur, Religion, Hautfarbe usw.) wir stecken. Das war etwas, was ich so gar nicht erwartet hatte. Ebenso witzigerweise gab es dieses Interesse schon vor dem Buchstart in Deutschland, weshalb ich mir auch ein englischsprachiges Pseudonym zugelegt hatte. Es gibt Pläne für Bücher bzw. Themen, die ich im Ausland publizieren möchte. Jetzt steht aber die Öffentlichkeitsarbeit in Deutschland an. In Coronazeiten geht das erstmal nur digital 🙂

Frage 07: Welche Ziele hast du für die nächsten Jahre gesteckt? Bist du ein Planer oder eher ein Mensch, der das Leben laufen und auf sich zukommen lässt?

Teils, teils 🙂 Und es ist interessant, wie sich das Verhältnis im Leben so geändert hat, wenn man zurückblickt. Früher war ich ein großer Planer, jetzt ist es umgekehrt. Ich orientiere mich an Prioritäten und wiege alles so ein bisschen miteinander ab. Von Planerei mit der Brechstange halte ich nichts mehr. Leben und Beruf bieten nämlich auch hervorragende Chancen, wenn man weniger sucht, und deswegen mehr findet. Ich habe natürlich auch einige Vorbilder, die mich sowohl mit ihrer Arbeit als auch mit ihren persönlichen Entwicklungen und Werdegängen dorthin motivieren.

Frage 08: Wie empfindest du die Welt der Bücher, Künstler, Autoren, Verleger, Dienstleister?

Aufregend und reizvoll, weil sie voller Chancen steckt, gerade, was neue Bekanntschaften angelangt. Auch auf Reisen treffe ich unglaublich gerne und tolle Menschen. Ein riesiger Austausch entsteht.Neuland ist immer auch mit Unbehagen verbunden, natürlich. Jeder Mensch in der Öffentlichkeit muss mit öffentlicher Kritik zurechtkommen, egal welcher Art. Das ist eine Welt, vor der ich Respekt habe. Man darf sich allerdings nicht von Likes und 5 von 5 Sternen abhängig machen, auch wenn das anfangs (und gerade als Autobiograph) gar nicht mal so einfach ist. Immerhin schreibe ich unverblümt über das Leben und mich. Mal schauen, wie die Leute das Aufnehmen. Für jeden Autorneuling ist Feedback enorm wichtig und wichtiger als die Zahl der Likes. Dennoch würde ich mich für Verkaufszahlen nie verbiegen! Ich möchte ich sein, du darfst du sein. Mir ist Qualität wichtiger als Quantität: Lieber weniger Leute umso mehr erreichen als andersherum. Klar ist Autor zu sein Business, immerhin verdienen wir unser Brot damit. Hier passiert übrigens etwas ganz Interessantes: Man wandert auf die andere Seite! Jetzt wird der Adblocker im Browser nämlich zum Feind statt zum Freund. Allerdings sind es auch die kleinen und überraschenden Momente, die zählen. Einmal kam auf der Frankfurter Buchmesse eine Seniorin zu unserem Stand. Na ja, dachte ich, die guckt sich doch garantiert die Leseprobe eines Überlebendenbuches des 2. Weltkriegs an, und weg ist sie. Meine Stimmung war nicht die beste, denn ich hatte das Vergnügen, mein eigenes Buch anwerben zu müssen, weil sich mein Verlag damit schwertat und ich dann seine Arbeit übernahm. Das war erstmal seltsam, aber von selbst kommen die Leute nicht, und die ca. 70-jährige Dame hatte ich allein wegen ihres Alters abgeschrieben. – Keine zehn Sekunden erzählt mir diese Frau etwas von Achtsamkeit, wie man Neurodermitis durch Stressreduzierung in Griff bekommt, ebenso manch andere Krankheiten, in dem man seine Sicht auf die Dinge etwas nach innen richtet und sein eigenes Medikament wird. Solche Augenblicke kann kein Like ersetzen.Was mich etwas gewundert hat war, dass es für mein Buch „Vom Wert der Verzweiflung“ bisher keinerlei Rezensionen gab, obschon Bücher verkauft wurden. (Die zwei Amazon Bewertungen zähle ich jetzt mal nicht.) Mehr als das hätte ich eher reihenweise 0 von 5 Sternen erwartet! (lacht)Aber gar nichts? Na ja, und da zeigt sich eben, wie sehr man als Autor von anderen abhängig ist. Wer sich Unterstützung in Form von Rezensionen wünscht, muss selbst unterstützen und welche schreiben. Alles ist eben – Austausch.Die Autorenwelt kann übrigens sehr aufregend sein. Wer war 2018 noch auf der Leipziger Buchmesse und hat das Schneechaos miterlebt? Ich bin damals 2 Minuten vor meiner eigenen Lesung angekommen, die auch noch meine erste war. Das war schon ein Erlebnis, das ich nicht vergesse.

Frage 09: Wo kann man dich treffen, sofern man es denn will? Bist du auf Messen anzutreffen?

Auf Messen hin und wieder, irgendwann kommt auch mal ein zweites Buch, an dem ich gelegentlich arbeite. Wer mich in Corona-freier Zukunft treffen möchte, gerne in Berlin auf einen Kaffee, oder jederzeit auch online.Wer mehr über mich wissen möchte, kann gerne auf meine Homepage schauen.www.matt-shepherd.de

Frage 10: Bist du ein typischer Netzwerker, verlinkst dich mit Gott und der Welt oder bist du eher der Typ, der mitliest, andere machen lässt und die Freiheit genießt, dich nur dann zu zeigen, wenn du es möchtest?

Bisher eher Zweiteres, aber es wird in Zukunft etwas ausbalancierter sein. Schreiben aus dem Kämmerlein ohne öffentliche Arbeit wäre so gar nichts für mich, abgesehen davon, dass das bei meinen Themen nicht funktionieren würde.

Frage 11: Hier dürft ihr euch eine Frage ausdenken, was euch am Herzen liegt, was ihr gerne mal anderen zeigen möchtet.

Was bedeutet Autor zu sein persönlich für mich?Eigentlich genau das, über was ich schreibe: Persönliche Weiterentwicklung! Denn wer Sei du selbst! predigt, darf sich selbst nicht vor der oft knallharten Öffentlichkeit verstecken. Ich bin quasi mein eigener Tritt in den Hintern. Das ist irgendwie aufregend. Sonst ist eine Arbeit machen zu können, für die man lebt, ein Luxus, für den ich dankbar bin. (Deswegen nennt man sie Beruf, alles andere sind Jobs.)Das Leben ist schon ernst genug. Drei Dinge sind mir deshalb elementar wichtig: Die Themen des Lebens in authentischer, aber unterhaltsamer Form darzustellen, auch wenn es mal düster ist. Jede Schwierigkeit braucht halt immer auch eine angebrachte Portion Unterhaltungswert! 🙂 Hin und wieder muss man sich auch selbst daran erinnern.


54 – Allan Joel Stark

Frage 01: Und du bist wer? Wie heißt du, was machst du so und wenn du magst, wo lebst du?

Mein Name ist Allan Stark. Ich bin Autor und Illustrator und wohne in München

Frage 02: Neues Jahr neues Glück, so sagt man. Was soll bei dir 2020 so geschehen? Welche Projekte treiben dich um?

Ich will meine Romanserie einem breiten Publikum zugänglich machen. Dazu muss ich mich voll ins Schreiben reinhängen, Grafiken erstellen und meine Onlinepräsenz erweitern, bzw. verstärken.

Frage 03: Was machst du beruflich? In welcher Branche bist du tätig und wo ist deine Schnittstelle zur Autorenwelt?

Ich arbeite in einem Klinikum im Bereich Personalversorgung. Eine Schnittstelle gibt es nicht. Allerdings habe ich diese Tätigkeit gewählt, die mir Zeit für Kreatives lässt.

Frage 04: Hast du Rückhalt in Form von Familie, Freunde, Bekannten, Verwandten?

Meine Frau nimmt sehr viel Anteil an meiner Arbeit und berät mich in Fragen Facebook und Instagram.

Frage 05: Kannst du von deiner Kunstform leben? War das mal so geplant oder bist du eher per Zufall dort gelandet, wo du jetzt tätig bist und wie lange übst du deine Passion schon aus?

Noch nicht, aber es geht in diese Richtung. Ich habe geplant davon zu leben, aber das ist schwer. Ich schreibe seit ich 15 bin. Professionell arbeite ich als Autor seit ca. 15 Jahren.

Frage 06: Hast du Fans, Follower und wenn ja, was machst du für sie?

Ja, aber es sind sehr wenige. Kontakt habe ich nur zu Einem, der hat aber schon für große Autoren als Übersetzer gearbeitet.

Frage 07: Welche Ziele hast du für die nächsten Jahre gesteckt? Bist du ein Planer oder eher ein Mensch, der das Leben laufen und auf sich zukommen lässt?

Ich plane viel. Aber meist muss man auf Gelegenheiten spontan reagieren. Kam, sah, siegte … mal mehr, mal weniger.

Frage 08: Wie empfindest du die Welt der Bücher, Künstler, Autoren, Verleger, Dienstleister?

Mit Verlegern habe ich gute und sehr schlechte Erfahrungen gemacht. Eigentlich dachte ich, das Verhältnis zwischen Verleger und Autor wäre eine Win/Win Situation, aber ich wurde eines Besseren belehrt. Mich fasziniert der Austausch online oder auf Cons.

Frage 09: Wo kann man dich treffen, sofern man es denn will? Bist du auf Messen anzutreffen?

Online kann man mich immer treffen. Auf Cons auch, aber das ist eher selten, weil es eine Budget und Zeitfrage ist

Frage 10: Bist du ein typischer Netzwerker, verlinkst dich mit Gott und der Welt oder bist du eher der Typ, der mitliest, andere machen lässt und die Freiheit genießt, dich nur dann zu zeigen, wenn du es möchtest?

Netzwerker

Frage 11: Gibt es da draußen auch noch Leser? Oder ist inzwischen jeder Autor?


53 – Siegmund Sagenroth

Frage 01: Und du bist wer? Wie heißt du, was machst du so und wenn du magst, wo lebst du?

Hallo und ganz herzlichen Dank für die Gelegenheit, mich hier vorzustellen!Ich bin S.(iegmund) Sagenroth. Das ist allerdings mein Autorenpseudonym, aber auch der Name meines Ich-Erzählers und der Hauptfigur meiner Buchreihe „A. S. Tory“. In Wirklichkeit bin ich eine Sie, verheiratet, Mutter zweier Söhne und Grundschullehrerin. Ich lebe mit meiner Familie und Katze im Rheinland. Wie es dazu kam, dass ich mir diesen doch etwas kuriosen Namen ausgedacht habe? Schwer zu sagen. Er war einfach da und dann habe ich mir gedacht: warum etwas Neues ausdenken? Und so bin ich mit diesem Namen vor zwei Jahren auch in alle sozialen Medien eingezogen, die ich vorher tatsächlich komplett gemieden hatte -😉 man glaubt es kaum. Hin und wieder führt der Name zu kurzfristiger Verwirrung, aber übel genommen hat es bislang niemand.

Frage 02: Neues Jahr neues Glück, so sagt man. Was soll bei dir 2020 so geschehen? Welche Projekte treiben dich um?

Ich habe von Januar bis März meinen Bucherstling komplett neu bearbeitet und lektorieren lassen und nun veröffentlicht. Ansonsten arbeite ich an Band Drei. Daneben haben mich in den letzten Wochen Homeschooling und Onlineunterricht beschäftigt und wie fast bei jedem es derzeit der Fall ist, wurden auch von mir private Projekte wie Konzerte, Urlaube oder Besuche etc. gecancelt. Ich wünsche mir von diesem Jahr, dass es wenigstens am Schluss etwas Besseres zu bieten hat als das, was bis jetzt so war … diesem so wichtigen und weltweiten Wunsch stelle ich meine privaten Wünsche ganz klar hinten an.

Frage 03: Was machst du beruflich? In welcher Branche bist du tätig und wo ist deine Schnittstelle zur Autorenwelt?

Ich bin, wie gesagt, Grundschullehrerin, unterrichte daher prinzipiell alles, was es in der Grundschule ebenso gibt, habe aber auch Germanistik studiert und von daher gab es seit jeher ein Interesse an Büchern und am Schreiben. Ich musste ganz lange damit warten, mir den Wunsch, selbst Bücher zu schreiben, zu erfüllen, ganz einfach deswegen, weil erst Studium, dann Beruf und Kinder es vorher zeitlich nicht zugelassen haben. 2018 habe ich dann endlich mein erstes „Versuchskaninchen“ freigelassen, den ersten Band, der nun komplett neu bearbeitet wurde, und seitdem findet man mich nun unter folgenden Adressen. https://www.facebook.com/sagenroth/

https://sagenroth.wordpress.com/

https://www.instagram.com/s.sage2018

https://twitter.com/sagenroth Mittlerweile schwirren drei Bücher von mir herum – das erste Versuchskaninchen – zwar längst gekündigt und gelöscht, dennoch zum Teil noch lieferbar und der neue Band 1 und 2 zu A. S. Tory.

Titel: Band 1 : A. S. Tory – Roadmovie um die Suche nach einer alten Single https://www.amazon.de/S-Tory-Roadmovie-Suche-Single-ebook/dp/B086K24NB1/ref=sr_1_2?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&dchild=1&keywords=sagenroth&qid=1587222416&sr=8-2

Band 2: A. S. Tory und die verlorene Geschichtehttps://www.amazon.de/S-Tory-die-verlorene-Geschichte/dp/3749732280/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&dchild=1&keywords=sagenroth&qid=1587222365&sr=8-1

Band 3: A. S. Tory und …. (der wird gerade geschrieben …😉)

Frage 04: Hast du Rückhalt in Form von Familie, Freunde, Bekannten, Verwandten?

Meine Verwandtschaft ist leider sehr klein, sie reduziert sich im Grunde auf meine Kernfamilie, aber die gibt mir Rückhalt, sie lesen meine Bücher und sie tolerieren, dass ich doch recht lange Phasen abtauche … dafür bin ich sehr dankbar, denn ich weiß, das ist nicht selbstverständlich. Ich habe eigentlich recht viele nette Freunde außerhalb der sozialen Medien – aber ganz ehrlich, eher nur ein kleiner Teil interessiert sich wirklich und nimmt es ernst. Für die bin ich daher besonders dankbar. Und dem Rest verzeihe ich es. Möglicherweise ist es auch irgendwie komisch, wenn die Freundin bzw. Bekannte plötzlich Bücher schreibt, ggf. ist man befangener, und ja, eine sehr interessante, allerdings auch bedauerliche Erkenntnis ist, dass sehr viele kaum lesen oder aber ewig dafür brauchen. Ich lese immer noch, trotz Schreiben, es ist mir daher etwas unbegreiflich. Aber Das Garnichtlesen ist durchaus weit verbreitet.

Frage 05: Kannst du von deiner Kunstform leben? War das mal so geplant oder bist du eher per Zufall dort gelandet, wo du jetzt tätig bist und wie lange übst du deine Passion schon aus?

… Nein, ich muss da fast lachen … ich könnte nie davon leben … eher im Gegenteil müsste ich fast darüber nachdenken, beruflich aufzustocken, um mir dieses Hobby leisten zu können. Bislang habe ich nur rote Zahlen. Aber dennoch Spaß daran.

Frage 06: Hast du Fans, Follower und wenn ja, was machst du für sie?

Ich habe mir seit letztem Jahr tatsächlich eine ganz kleine Fanbase aufgebaut. Das macht mich sehr glücklich und hilft auch gerade in den Momenten, in denen man sich fragt, was um Himmels Willen, man da eigentlich macht. Denn finanzielle Argumente dafür gibt es bislang definitiv nicht. Aber darum geht es ja auch letztlich nicht. Was ich für meine Follower mache? Ich halte mit ihnen Kontakt und tausche mich mit ihnen aus. Es sind dadurch tatsächlich schon so etwas wie Freundschaften entstanden.

Frage 07: Welche Ziele hast du für die nächsten Jahre gesteckt? Bist du ein Planer oder eher ein Mensch, der das Leben laufen und auf sich zukommen lässt?

So halb, halb. Ich bin durchaus in der Lage, zu planen, aber, was das Schreiben anbelangt, lebe ich den Moment. Man kann es ja auch nicht erzwingen. Vielleicht fällt mir plötzlich nichts mehr ein oder ich habe keine Lust mehr. Das Gute ist da tatsächlich, dass ich meinen Hauptberuf habe, den ich liebe, und den ich auch auf keinen Fall aufgeben will.

Frage 08: Wie empfindest du die Welt der Bücher, Künstler, Autoren, Verleger, Dienstleister?

Obwohl ich vorher passionierter Leser war und immer noch bin – ich hatte gar keine Ahnung. Ich bin in die Welt der Sozialen Medien und des Buchmarkts, ohne irgendetwas zu wissen, erst Ende 2018 hineingestolpert und lerne stets noch Neues hinzu. Im Ganzen war und ist es aber ein sehr spannendes und positives Erlebnis. Ich habe sehr viele hilfsbereite und sympathische Menschen kennengelernt. Negative Erfahrungen gab es bei den zwischenmenschlichen Kontakten kaum. Freilich war ich auch etwas naiv, mittlerweile sehe ich alles sachlicher und realistischer. Es ist ein sehr hartes Business. Für alle. Also für den Autor, den Verleger und den Buchhandel. Und es ist meines Erachtens mindestens so schwierig wie ein Sechser im Lotto, Geld zu verdienen oder erfolgreich zu sein. Diese Illusion sollte man daher wirklich nicht haben …

Frage 09: Wo kann man dich treffen, sofern man es denn will? Bist du auf Messen anzutreffen?

Ich hätte tatsächlich dieses Jahr vorgehabt, mich erstmals zur Frankfurter Buchmesse zu trauen, ohne da nur inkognito herumzuschwirren wie letztes Jahr. Aber ob die Corona Krise das zulässt, ich weiß es nicht. Ich habe bei der Fakriro-Online-Messe mitgemacht und mich auch für die große Online-Messe im Herbst 2020 bereits angemeldet. Ansonsten kann man mich über meine Facebookseite oder Instagram sehr gut erreichen. Ich bin jemand, der sehr schnell in aller Regel antwortet.

Frage 10: Bist du ein typischer Netzwerker, verlinkst dich mit Gott und der Welt oder bist du eher der Typ, der mitliest, andere machen lässt und die Freiheit genießt, dich nur dann zu zeigen, wenn du es möchtest?

So absurd das klingt, hatte ich mit sozialen Netzwerken noch vor zwei Jahren gar nichts zu tun. Wirklich kein bisschen. Ich habe diesbezüglich eine 180 Grad Wende gemacht. Ja, ich versuche mich zu vernetzen, es blieb mir auch anfangs gar nichts anderes übrig, da ich als absoluter Noname mit null Followern überall angefangen habe. Manchmal wundere ich mich etwas über mich selbst und es gibt auch Zeiten, da würde ich gerne mal wieder den Stecker ziehen, aber zurzeit funktioniert das ganz schlecht, und wäre auch ungünstig, und ich gebe es zu, es macht auch verblüffend viel Spaß.

Frage 11: Hier dürft ihr euch eine Frage ausdenken, was euch am Herzen liegt, was ihr gerne mal anderen zeigen möchtet.

Wie neugierig seid ihr auf Bücher, die nicht dem Mainstream entsprechen? Damit meine ich Bücher, die weder Fantasy-, Liebes-, Erotikroman oder Krimi und Thriller sind? Meine Bücher sind tatsächlich am ehesten als Jugendbuch/ Crossover/All Ager zu bezeichnen. Ich selbst lese Bücher aus diesem Genre auch sehr gerne, vermutlich würde ich es sonst auch nicht schreiben. Aber ich habe den Eindruck, dass es eine Nische ist, mit der ich es mir nicht unbedingt einfach gemacht habe.


52 – Nadine Marchi

Frage 01: Und du bist wer? Wie heißt du, was machst du so und wenn du magst, wo lebst du?

Ich bin Nadine Marchi und wohne am Niederrhein. Charakteristisch komme ich einem Brummkreisel sehr nahe. Mich begeistert schnell etwas und sehr flexibel. Ein kleiner Fingertipp und ich bin sehr aktiv. Sobald dann mein persönliches Ziel erreicht ist, liege ich dann wie ein Krabbelkäfer auf den Boden und schlafe erstmal paar Tage. Emotionen begleiten mich mein Leben lang, ich weine vor Glück, Freude, Wut, Trauer, Selbsterkenntnis. Andere sagen ich bin nah am Wasser gebaut. Vielleicht mag ich deswegen das Meer so gerne und träume von einem Haus, das ein großes Fenster direkt Richtung Strand hat. Zurzeit lebe ich mit meinem Mann Nahe einem Erholungsgebiet und lasse mich morgens vom Vogelgezwitscher wecken.

Frage 02: Neues Jahr neues Glück, so sagt man. Was soll bei dir 2020 so geschehen? Welche Projekte treiben dich um?

Bis vor einigen Wochen wollte ich mit einem Wohnanhänger für mein Fahrrad auf Lesereise fahren. Ich wollte meine Lesewanderungen mit Rätselspaß für Kinder draußen in der Natur anbieten. Ich wollte rund um mein Erstlingswerk „Tortü und der Traumkoffer“ mein zweites Standbein aufbauen. Die Zeit mit Corona hat die Pläne noch etwas beiseitegeschoben. Aber ich bin ja ein Brummkreisel. Kurzerhand wurde diese Ideen in den Ideenkoffer gepackt und nachts küsste mich die Muse.Eine neue Idee für das nächste Lesebuch für Kinder ist plötzlich geboren. Direkt nachts schrieb ich alle Gedanken dazu auf. Dieses Jahr werde ich es fertig schreiben, damit ich Anfang 2021 mit dem Wohnanhänger auf Lesereise fahren kann.

Frage 03: Was machst du beruflich? In welcher Branche bist du tätig und wo ist deine Schnittstelle zur Autorenwelt?

Als Erzieherin liegt mir sehr die Sprache am Herzen. Die Erfahrung in der Inklusion hat mir gezeigt, dass ich beim Vorlesen eine Grenze besitze. Die Fähigkeit hörgeschädigten Kindern vorlesen zu können. Mir ist es von Anfang an wichtig gewesen, dass meine Geschichte in Gebärdensprache zu sehen ist. Ich lerne die DGS gerade und durch das soziale Netzwerk habe ich jemanden kennengelernt, der mich auf meinen Lesungen begleitet. Geschichten sind für alle da.Auf meiner Homepage könnt ihr meine Leidenschaft sehen www.nadinemarchi-autorin.de . Unter Traumkoffer-Tortü könnt ihr den Werdegang zu meinem Autorenleben verfolgen. Zwei Dinge sind mir wichtig, die ich gerne vermitteln möchte:1. Lebe deine Träume und mache dich für diese stark2. Meine Geschichten mag ich für gehörlose und hörende erzählen.Und jetzt hätte ich fast das wichtigste vergessen.Lesen, vorlesen und Sprache sollen Spaß machen.

Frage 04: Hast du Rückhalt in Form von Familie, Freunde, Bekannten, Verwandten?

Rückhalt erfahre ich in erster Linie durch meinen Mann. Er steht mir in vielen Entscheidungen bei und lässt mir Raum mein Autoren Leben zu genießen und zu gestalten. Gleichzeitig sind von Anfang an Freude an meiner Seite, die ich zu jeder Zeit um Rat fragen kann. Ich bekomme oft ehrliche Antworten, die mir nicht immer gefallen, aber die mich weiter nach vorne bringen. Unsere Freunde stellen sich mit hinter dem Verkaufstisch und machen Werbung für mein Selfpublisher Dasein. Sie tragen die Lieferung der Bücher mit in die zweite Etage oder schreiben mit mir zusammen Ideensammlungen auf, wo ich mein Buch noch vorlesen kann. Ich bin sehr dankbar, sowohl meinen Mann und als auch meine Freunde an meiner Seite zu haben.

Frage 05: Kannst du von deiner Kunstform leben? War das mal so geplant oder bist du eher per Zufall dort gelandet, wo du jetzt tätig bist und wie lange übst du deine Passion schon aus?

Wenn ich eine Glaskugel zu Hause hätte, würde ich ein Bild sehen, dass mir zeigt, wie ich in meinem Haus am Strand sitze, ich das nächste Buch schreibe. Abends sitze ich dann in einer kleinen Inselbuchhandlung und lese meine Werke vor.Das ist aber nur mein Bild vor Augen und nicht die Realität. Allerdings ist das mein Motivationsbild, warum ich schreibe Als Kind habe ich schon immer viel geschrieben. Ich bin diejenige, die mit Füller und Briefpapier Post verschickt. Als ich 2017 meinen Traum von meinem Buch verwirklichen wollte, dachte ich bei weitem nicht daran, dass ich 500 Bücher selbst gedruckt hier in meinem Büro liegen habe. Es ist mit der Zeit gewachsen und mein Autoren Leben wächst weiter. Erst vor kurzen bekam ich die Chance für einen Verlag Fachartikel für Erzieherinnen zu schreiben. Es nur ein kleiner Teil in meinem Mosaik. Es bringt mich dennoch weiter eines Tages mehr Zeit mit schreiben zu verbringen. Es verbindet meinen Herzensberuf als Erzieherin und mein Hobby. Eines Tages möchte ich gerne mehr schreiben, vorlesen, gebärden und Geschichten erzählen, als in der Kita arbeiten. Wann das sein wird, weiß ich leider nicht. Denn die eben genannte Glaskugel besitze ich wirklich nicht. Jeden Tag ist aber die Chance einen Schritt näher an meinem Traum zu kommen und das leben wir hier zu Hause.

Frage 06: Hast du Fans, Follower und wenn ja, was machst du für sie?

Ja, ich habe Follower auf meiner Seite, so steht es zu mindestens auf meinem Facebook Account. Ja, ich habe Menschen, die erzählen ganz viel über mein Bilderbuch und ich kann mir nichts herzerwärmendes vorstellen. Direkt ins Herz treffen mich die kleinen Fans. Sie sitzen dann in der ersten Reihe einer Vorlesung, die Augen ganz gebannt auf die Bilder der Geschichte. Sie helfen mir den Traumkoffer von Tortü, der Schildkröte zu packen. Eine Gänsehaut bekomme ich, wenn fast zum Schluss der Geschichte alle den Spruch: „Träumen ist ganz leicht und mit Freunden noch viel leichter.“, aus Überzeugung mitsprechen, der Tortü auf Ihrer Traumreise begleitet. Anfang des Jahres war ich auf einer kleinen Messe in Ostwestfalen. Plötzlich steht eine Dame vor mir und sagt: „Das ist Tortü“, sie zeigt mit dem Finger auf das große Bild an der Messewand, „das habe ich von weitem erkannt.“ Ich war erstaunt und gleichzeitig dachte ich: „Wow, Tortü ist berühmt. Die Dame hat mir ein riesengroßes Lächeln ins Gesicht gezaubert und wir haben uns intensiv über das Vorlesen in der Gebärdensprache unterhalten.

Frage 07: Welche Ziele hast du für die nächsten Jahre gesteckt? Bist du ein Planer oder eher ein Mensch, der das Leben laufen und auf sich zukommen lässt?

Ich bin Steinbock vom Sternzeichen und ein absoluter planender Mensch. Ich mache eine To-do- Liste nach der anderen. Ich möchte mit dem Kopf durch die Wand. Es fällt mir schwer von meinen Plänen abzuweichen. Wiederum kann ich sie gut über Board werden und die nächste To-do-Liste machen, wenn ich vom Richtungswechsel überzeugt bin. Ich benötige halt immer einen Plan.Auf der jetzigen Liste steht: das zweite Kinderbuch für Grundschulkinder schreiben, weitere Kurzgeschichten schreiben, eine Lesestunde in einem Jugendcafé einrichten und die letzten Bücher meines Erstlingswerks verkaufen. 2020 bietet mir viel.2021 steht im Zeichen der Lesetour mit dem Rad und der Veröffentlichung des Kinderbuches. Herfür muss ich jetzt Tourdaten organisieren Sponsoren finden.In den nächsten Jahren möchte ich viel Freude am Lesen und Vorlesen verbreiten. Das ist das, was mein Herz höher hüpfen lässt. Niemals mag ich meine Neugierde und Leidenschaft in den nächsten Jahren dafür verlieren.

Frage 08: Wie empfindest du die Welt der Bücher, Künstler, Autoren, Verleger, Dienstleister?

Wie gerade schon erwähnt war ich im Januar 2020 auf einer Messe. Es war keine explizite Buchmesse. Wir waren mit Kinderbüchern neben einer Kinderspielecke platziert und wir sollte. Tja – ich weiß es nicht so genau. Aber dort habe ich absolut erfahren, was es heißt „gemeinsam statt einsam“. Wir waren 6 Autorinnen, vorwiegend aus dem Niederrhein. Jeder hat für jeden das Buch verkauft, immer abgestimmt auf dem Kunden und das Alter des Kindes. Wir haben jedes verkaufte Buch gefeiert und dabei war es egal, wer mehr verkauft hat. Die Gemeinschaft besteht immer noch und wir planen regelmäßig Projekte zusammen. Eine gemeinsame Illustratorin verbindet dabei natürlich. Lektorin, Illustratorin, Autorinnen sind keine Konkurrenz für mich oder Menschen, die nur mein Geld möchten. Jeder hat seine eigene Geschichte und seien eigene Fähigkeit. Sie machen mein Werk perfekter und wertvoller. Gemeinsam erreicht man die Ziele viel einfacher und lernt voneinander.

Frage 09: Wo kann man dich treffen, sofern man es denn will? Bist du auf Messen anzutreffen?

Nein, auf Messen kann man mich nicht treffen. Auf einer richtigen Buchmesse war ich noch nicht. Ich persönlich verspreche mir nicht viel davon. Ich finde es schwer als Selfpublisher mit seinen Büchern, die man selber in einer Druckerei hat drucken lassen, sich zu behaupten. Mit einer Körpergröße von 1,59 m übersieht man mich in der Menschenmenge zusätzlich sehr schnell. Das Feld überlasse ich gerne anderen.Wer mich treffen möchte kann mich gerne zu einer Lesung einladen. Ich lese bei einer „Wanderung“, im Wohnzimmer, im Garten oder in sozialen Einrichtungen. Nächstes Jahr bin ich dann mit dem Fahrrad und dem Wohnanhänger auf Tour.

Frage 10: Bist du ein typischer Netzwerker, verlinkst dich mit Gott und der Welt oder bist du eher der Typ, der mitliest, andere machen lässt und die Freiheit genießt, dich nur dann zu zeigen, wenn du es möchtest?

Grundsätzlich überlege ich schon mit wem ich mich verlinke. Ich bin lieber nur mit 10 Menschen vernetzt, die aufrichtig und ehrlich das gleiche Ziel verfolgen, als mit 200 Menschen, die nicht mit einem reden und sich nur kontrollieren wollen. Ich nehme mir gerne die Freiheit heraus, es selbst zu entscheiden. Ich mag mich gerne aber mit Menschen verlinken, denen ich helfen kann. Ich finde das Autoren Leben ist immer ein nehmen und geben.

Frage 11: Hier dürft ihr euch eine Frage ausdenken, was euch am Herzen liegt, was ihr gerne mal anderen zeigen möchtet.

Ja, mich interessiert wirklich etwas? (Ich formuliere das jetzt mal etwas provozierend) Ist es verboten, als Kinderbuch Autorin, kriminelle Kurzgeschichten zu schreiben? Als ich vor einem Jahr anfing Kurzgeschichten für Erwachsene zu schreiben, und mir der Gedanke kam, sie eines Tages zu veröffentlichen, überlegte ich kurz, ob ich sie mit einem Pseudonym veröffentlich soll. Letztendlich habe ich mich dagegen entschieden. Meine „schwarze Seele“ gehört zu mir und das ist gut so. Ich habe immer so viele Wörter im Kopf und die müssen auf das Papier. Vor allen Dingen mag ich Geschichten vorlesen und gebärden, dabei sind mir Kleine und Große Zuhörer gleichermaßen lieb.


51 – Christin Gericke

Frage 01: Und du bist wer? Wie heißt du, was machst du so und wenn du magst, wo lebst du?

Hallo, mein Name ist Christin Gericke. Ich bin 46 Jahre alt und zum zweiten Mal verheiratet. Ich schreibe erst seit kurzer Zeit. Hauptberuflich bin ich Ernährungsberaterin. Ich bin in Karlsruhe geboren und lebe in der Nähe von Frankfurt am Main. Ich bin Mutter von zwei erwachsenen Söhnen und zwei Stiefsöhnen. Wir leben in einer typischen Patchworkfamilie. Das ist nicht immer einfach, aber wir meistern das alle ganz gut. Ich versuche nicht die böse Stiefmutter wie im Märchen zu sein, sondern ich bin immer für einen Spaß zu haben. Langeweile ist mir völlig fremd. Meine Hobbies sind lesen und verreisen. Ich liebe die Sonne und das Meer. Mein Traumziel ist es, ein kleines Haus in Mallorca, mit meinem Mann und meinen Tieren zu besitzen.

Frage 02: Neues Jahr neues Glück, so sagt man. Was soll bei dir 2020 so geschehen? Welche Projekte treiben dich um?

2020 ist für mich ein ganz besonderes Jahr. Nach drei, bereits geschriebenen Büchern, widme ich mich gerade meinem vierten Buch. Es wird ein Jugendbuch, bei dem sich zwei Freundinnen, die sehr unterschiedlich sind, gegen den Rest der Welt durchsetzen müssen.Meine größte Herausforderung war es, eine Biografie über meine Freundin zu schreiben, die als Kind von ihrem Stiefvater missbraucht wurde und seitdem an der Krankheit Borderline leidet. Ich bin sehr gespannt, wie diese wahren Erlebnisse in der Leserwelt ankommen.Weiters demnächst unter: https://m.facebook.com/Schreibeule/

Frage 03: Was machst du beruflich? In welcher Branche bist du tätig und wo ist deine Schnittstelle zur Autorenwelt?

Zurzeit arbeite ich aber als Ernährungsberaterin. Ich habe einige Berufe erlernt. Angefangen habe ich meine Ausbildung als Arzthelferin. Ich habe diverse Weiterbildungen u.a. als Versicherungskauffrau, sowie Manager und Auditor im Qualitätsmanagement erlernt. Als kleines Kind, habe ich bereits mit dem Schreiben angefangen. Es hat mir immer großen Spaß bereitet. Auch meine Oma war bereits eine Hobby- Autorin. Das Schreiben war für mich schon immer ein schönes Hobby. Als Teenager, waren mir natürlich andere Dinge wichtiger. Nach meinem Eigenen einschneidenden Erlebnis, dachte ich irgendwann daran, meine Geschichte aufzuschreiben, um sie somit besser verarbeiten zu können. Daraus ist ein frecher Frauenratgeber, in Form einer Biografie entstanden.Unter diesem Link kommt man auf die Seite meines Verlages:https://www.facebook.com/telegonos.publishing/photos/a.862046553836302/3929710717069855/?type=3&theater https://www.amazon.de/dp/B086DY2PZ4 https://www.telegonos.de/aboutChristinGericke.htm

Frage 04: Hast du Rückhalt in Form von Familie, Freunde, Bekannten, Verwandten?

Nur wenige Menschen wissen von meinen Büchern. Dazu gehören mein Ehemann und ein paar enge Freunde. Mein Mann unterstützt mich dabei sehr. Er war auch derjenige, der mich überzeugt hat meine erlebte Geschichte aufzuschreiben. Eine gute Freundin hat mein Buch vor der Veröffentlichung quergelesen und mir ein Feedback gegeben. Ich möchte gerne unter meinem Pseudonym schreiben und bin gespannt auf den Moment, an dem der Rest der Familie und der weitere Bekanntenkreis von meinen Büchern erfahren werden. Ich war schon immer für eine Überraschung gut. Mein Lieblingsspruch: I love to entertain you!

Frage 05: Kannst du von deiner Kunstform leben? War das mal so geplant oder bist du eher per Zufall dort gelandet, wo du jetzt tätig bist und wie lange übst du deine Passion schon aus?

Noch kann ich nicht davon leben, aber das ist mein großes Ziel. Ich schreibe schon seit drei Jahren. Leider wurde mein erstes Buch von einem nicht nennenswerten Verlag übernommen, der mich überhaupt nicht unterstützt hat. Um mein Buch vermarkten zu können hätte ich bei diesem Verlag viel Geld in die Hände nehmen müssen. Es ist nicht der Sinn daran, Geld auszugeben, sondern ich möchte wie jeder Autor Geld mit meinen Büchern verdienen. Ich habe meine Rechte für mein Buch nach einer Weile wieder zurückerhalten und möchte es jetzt an einen seriösen Verlag bringen. Inzwischen habe ich viele nette Menschen kennengelernt, die mich in dieser Richtung super unterstützen. Dafür möchte ich mich ganz herzlich bedanken.

Frage 06: Hast du Follower und Fans wenn ja, was machst du für sie?

Ich habe schon einige Follower gefunden und bin sehr gespannt, wie groß die Reichweite für meine Bücher noch sein wird. Instagram und Twitter ist noch Neuland für mich. Aber diese Plattform wird gerne von jungen Menschen genutzt, deshalb werde ich versuchen mich auch da ein wenig breit zu machen, um gesehen zu werden. Natürlich hoffe ich dadurch Fans zu bekommen. Am liebsten bin ich in Facebook unterwegs, dort fühle ich mich wohl und alles ist viel persönlicher. Man lernt nette Menschen kennen und kann sich wundervoll austauschen und gegenseitig unterstützen. Ich „like“ gerne Beiträge anderer Autoren, um auch sie weiter voran zu treiben. Natürlich erhoffe ich mir dadurch auch eine gegenseitige Unterstützung. Ich möchte immer ein Mensch zum Ansprechen bleiben. Sollte ich eines Tages tatsächlich bekannt sein, möchte ich meine Menschlichkeit nicht verlieren. Jederzeit würde ich geduldig alle Fragen beantworten und mich gerne weiter in Beiträge einbringen, die auch anderen helfen voran zu kommen.

Frage 07: Welche Ziele hast du für die nächsten Jahre gesteckt? Bist du ein Planer oder eher ein Mensch, der das Leben laufen und auf sich zukommen lässt?

Meine Ziele sind ganz klar, als Autorin entdeckt zu werden. Mein Traum wäre es, einen Bestseller zu schreiben. Ich gebe alles, um dieses Ziel zu erreichen. Normalerweise bin ich sehr entspannt und lasse viel auf mich zukommen. Aber ich bin auch sehr ehrgeizig und möchte meine Ziele hochstecken, um ihnen Schritt für Schritt näher zu kommen. Noch bin weit davon entfernt, aber ich werde am Ball bleiben, um mir diesen Traum zu erfüllen. Es wäre wundervoll vom Schreiben leben zu können.

Frage 08: Wie empfindest du die Welt der Bücher, Künstler, Autoren, Verleger, Dienstleister?

Ich liebe die Welt der Bücher. Ich durfte so viele liebe und hilfsbereite Menschen kennenlernen. Viele Autoren halten zusammen und sehen sich nicht als Konkurrenten, sondern als Kollegen. Das finde ich sehr wichtig. Auch die Blogger, Verleger und die Literaturagentur, in der ich bin, unterstützen mich. Ich bin sehr froh über den gemeinschaftlichen Zusammenhalt. Miteinander statt Gegeneinander ist mein Motto. Niemals hätte ich erwartet, dass es Menschen gibt, die kostenlos ihre Hilfe anbieten. Die Welt der Bücher beeindruckt mich sehr. Was gibt es Schöneres als in der heutigen stressigen Zeit sich eine kleine Auszeit mit einem guten Buch zu nehmen. Wir sind alle auf gegenseitige Hilfe angewiesen, denn es ist nicht einfach ein Buch zu vermarkten. Dazu gehört viel mehr Arbeit, als ich es jemals gedacht hätte. Respekt und Toleranz sind in der Autorenwelt unglaublich wichtig. Ich bin für jede Hilfe unendlich dankbar. Auch der Autoren Hilfeforum ist eine wirklich gute Unterstützung.

Frage 09: Wo kann man dich treffen, sofern man es denn will? Bist du auf Messen anzutreffen?

Bei den nächsten Messen möchte ich unbedingt dabei sein. Da freue ich mich schon sehr drauf. Natürlich würde ich mich sehr freuen auch zu Lesungen eingeladen zu werden. Ich hoffe nur, dass ich es schaffe vor fremden Menschen meine Bücher zu lesen.

Frage 10: Bist du ein typischer Netzwerker, verlinkst dich mit Gott und der Welt oder bist du eher der Typ, der mitliest, andere machen lässt und die Freiheit genießt, dich nur dann zu zeigen, wenn du es möchtest?

Ich liebe das Networkmarketing und halte es für sehr wichtig. Nur zusehen und die anderen alles vermarkten zu lassen halte ich für schwierig. Wenn man bekannt werden möchte, muss man auch etwas dafür tun. Nur auf der Couch sitzen und hoffen, dass jeder dein Buch kauft, halte ich für völligen Quatsch. Nur durch ein großes Netzwerk schafft man es, gesehen zu werden.

Frage 11: Hier dürft ihr euch eine Frage ausdenken, was euch am Herzen liegt, was ihr gerne mal anderen zeigen möchtet. Frage: Was möchte ich euch mit meinen Büchern sagen?

Ich möchte mit meinen Büchern Menschen darauf aufmerksam machen, dass nicht immer alles im Leben rosarot ist. Hinter vielen verschlossenen Haustüren stecken Schicksalsschläge, die nicht wahrgenommen oder gesehen werden möchten. Ich möchte die Menschen anhalten, sich gegenseitig zu unterstützen. Miteinander statt gegeneinander. Liebe statt Hass.


50 – Kalle

Frage 01: Und du bist wer? Wie heißt du, was machst du so und wenn du magst, wo lebst du?

Ich bin Bo und eigentlich Medien-Informatiker, aber auch ein bisschen Autor und Illustrator, habe neben unserem aktuellen Kinderbuch mit Kalle Pinguin auch andere Texte verfasst, aber eigentlich ist da keiner dabei, den ich veröffentlichen möchte – vielleicht mit einer Ausnahme, einem kleinen Theaterstück, mal gucken. Auch wenn unser kleiner Held eher im Süden beheimatet ist, wir leben im Norden – wobei, wenn ich es genauer betrachte, dann ist es doch auch mit etwas Süden verbunden: ein Stück im Süden von Hamburg.

Frage 02: Neues Jahr neues Glück, so sagt man. Was soll bei dir 2020 so geschehen? Welche Projekte treiben dich um?

Eigentlich würde ich gern das zweite Buch von Kalle Pinguin schreiben und illustrieren. Ich habe mich aber noch nicht endgültig für ein Thema entschieden und aktuell finde ich auch überhaupt keine Zeit. Bei Bits und Bytes sind eher die Computerviren eine Gefahr, ich gerade etwas mehr zu tun. Vielleicht wird Kinderbuch zwei später im Jahr noch etwas.

Frage 03: Was machst du beruflich? In welcher Branche bist du tätig und wo ist deine Schnittstelle zur Autorenwelt?

Ich bin als Medien-Informatiker im Apotheken Umfeld tätig. Davor war ich selbständig und habe in Hamburg in einer tollen Bürogemeinschaft gesessen. Dort haben wir mit einigen Freiberuflern bereits 2012 an einem Projekt, Kinderbücher für iPad, gesessen. Das war noch bevor die großen Verlage die digitale Welt entdeckt haben. Leider war unser Marketing nicht gut aufgestellt, dass wir zwar ein erstes Buch hatten, aber letztlich keine Käufer. Dennoch war das Projekt der Beginn von Kalle Pinguin, ich habe mich von dem Projekt anstecken lassen und meine eigene Geschichte geschrieben. Die Figuren habe ich zwar auch gezeichnet, doch die stammen größtenteils von Jenna, sie hat bereits in den frühen 90er Jahren ihre Schulsachen damit vollgekritzelt. Die lagen quasi schon in der Schublade und nun hatte ich endlich die Idee was mit ihnen passieren sollte, sie haben von mir diese Geschichte bekommen, um letztlich in einem Kinderbuch herumgereicht, vorgelesen und bemalt zu werden.Kalle hat natürlich seine eigene Homepage: www.kalle-pinguin.de oder besucht ihn auf www.facebook.com/KallePinguin bzw. www.instagram.com/kalle_pinguin_de

Frage 04: Hast du Rückhalt in Form von Familie, Freunde, Bekannten, Verwandten?

Durchaus. Ich arbeite zwar weitestgehend alleine an der Geschichte und Vermarktung, doch ohne den Rückhalt ginge das gar nicht. Die eine Art der Unterstützung ist mir die Zeit zu geben, die andere ist einfach das Interesse an dem was ich mache. Wenn ich für einen facebook Post ein Bild erstelle oder ein paar Ausmal- oder Rätselbilder für den Download-Bereich auf der Homepage erstelle, dann kann ich immer damit um die Ecke kommen und finde in meiner Familie kritische und hilfreiche Stimmen, so eine Art Daumen hoch oder runter Entscheidung und vor allem mein Kleiner hat dann immer noch mal Verbesserungsvorschläge. Darüber hinaus habe ich Kalle Fans, die sich da richtig reinhängen. Entweder mit Ideen, aber vor allem mit Feedback oder komplett anderer Art der Unterstützung.

Frage 05: Kannst du von deiner Kunstform leben? War das mal so geplant oder bist du eher per Zufall dort gelandet, wo du jetzt tätig bist und wie lange übst du deine Passion schon aus?

Von Kalle Pinguin und dem einen Kinderbuch kann ich nicht leben. Das war aber auch nie das Ziel. Es ist ein schönes Projekt, das sich unheimlich gut anfühlt und obwohl ich mich ein bisschen in die Marketingwelt hineinarbeite, meine Welt war das bisher nicht. Aktuell bin ich gerne aktiv, knüpfe Kontakte, habe interessante Gespräche, aber es wird auch wieder die Zeit, kommen in der ich lieber wieder Theater spiele oder Male, vielleicht doch noch mal den Theater-Text überarbeitet oder etwas komplett anderes mache, um meine Kreativität auszuleben.

Frage 06: Hast du Fans, Follower und wenn ja, was machst du für sie?

Bei einem Buch und dann auch noch Kinderbuch ist das schwer zu sagen. Ich habe durchaus Feedback, das mich darauf schließen läßt Fans zu haben. Also Kalle hat die Fans, gar nicht ich. Allerdings ist es meinem Haupt-Job geschuldet, dass ich es bisher nur zu zwei kleinen Veranstaltungen in Lüneburg geschafft habe, abgesehen von einigen Lesungen in Kindergärten natürlich. Nein, ich habe keine Fan-Gemeinde die sich um irgendwelche Plüschtiere rangeln. Wenn gleich unsere Figuren mit Sicherheit phantastische Plüsch- oder Kuscheltiere abgeben könnten. Dazu würde es allerdings eines Investors bedürfen und der ist mir noch nicht über den Weg gelaufen. Ansonsten versuche ich auf facebook und instagram interessants um Kalle Pinguin zu posten. Ich denke das Interessanteste wäre allerdings eine zweite Geschichte.

Frage 07: Welche Ziele hast du für die nächsten Jahre gesteckt? Bist du ein Planer oder eher ein Mensch, der das Leben laufen und auf sich zukommen lässt?

Kalle war ein Abenteuer, bzw. ist es auf jeden Fall immer noch. Ich habe mir zwei Jahre gegeben, dann ziehe ich einen Strich und schau, ob ich das weitertreiben möchte, ob meine Familie weiter mit spielt und natürlich ob ich unser Geld, was ich in den Druck gesteckt habe, statt davon einen Familienurlaub zu bezahlen wieder rausbekommen habe. Ich glaube jetzt ist es noch nicht ganz so weit. Wenn sich alles gut anfühlt, dann würde ich, wenn ich bis dahin eine zweite Geschichte habe und sie mir auch gefällt gerne das zweite Kinderbuch rausbringen.Ich plane die nahe Zukunft, je weiter weg, desto mehr lasse ich auf mich zukommen. Natürlich gibt es Ideen, die weit reichen und an denen ich festhalten kann, aber das würde ich noch nicht als planen beschreiben.

Frage 08: Wie empfindest du die Welt der Bücher, Künstler, Autoren, Verleger, Dienstleister?

Ich finde viel geht gegenseitig. Gerade auf den social media Kanälen habe ich die Gelegenheit, trotz Familie und Beruf, Menschen zu treffen mit denen man etwas auf die Beine stellt. Die letzten zwei Monate habe ich mich hingesetzt und auf facebook und instagram genau das zum Thema gemacht. Ich habe Menschen gefragt, ob sie Lust hätten unter dem HashTag #begegnungen sich von mir einmal Interviewen zu lassen. Es sind kleine, sehr tolle Interviews entstanden. Aus angedachten fünf oder sechs Interviews sind es jetzt ganz viele geworden und meine Liste ist noch nicht komplett online und natürlich begegne ich auch weiterhin Menschen, die entweder Kalle ins Herz geschlossen habe, die bloggen oder mit denen ich über die Abläufe im Hintergrund ins Gespräch komme.Die Welt der Bücher ist für mich eine komplett neue Welt. Da ich aber aus dem Medialen Umfeld komme und schon sehr dicht dran bin mit dem was ich beruflich mache, hatte ich die Gelegenheit fast alles selber machen zu können. Schreiben, illustrieren, Druckvorlagen erstellen und dann ging es los, Drucker beauftragen, Marketingmaßnahmen überlegen, Verkaufskanäle organisieren. Letzteres habe ich unter anderem auch wegen der Kosten einer ISBN-Nummer, tatsächlich ausgelagert. Auf der einen Seite klingt das nach Einzelkämpfer und ein Stück weit ist das auch so. Allerdings sind für die verschiedensten Entscheidungen und Schritte immer auch ganz viele andere Menschen mit daran schuld, dass ich das so weit getrieben habe. Und wenn nun noch Kinderaugen und vor allem Kinderseelen gefunden werden, die sich an unserer kleinen Kinderbuchgeschichte erfreuen, dann haben wir alles richtig gemacht.

Frage 09: Wo kann man dich treffen, sofern man es denn will? Bist du auf Messen anzutreffen?

Zur Zeit am besten über www.facebook.com/KallePinguin oder www.instagram.com/kalle_pinguin_de und dort eine PN an mich schicken. Messen standen in diesem Jahr auf dem Plan, da ist es jetzt erst einmal anders gekommen.

Frage 10: Bist du ein typischer Netzwerker, verlinkst dich mit Gott und der Welt oder bist du eher der Typ, der mitliest, andere machen lässt und die Freiheit genießt, dich nur dann zu zeigen, wenn du es möchtest?

Ich bin in erster Linie zweiteres. Für Kalle muss ich dann aber doch auch, in die andere Rolle schlüpfen. Menschen ansprechen, ohne zu wissen, ob sie für das offen sind was ich gerade von ihnen möchte. Das heißt für mich auch ganz neue Erfahrungen sammeln.

Frage 11: Was würdest du dir für Kalle Pinguin wünschen?

Einen Sendeplatz bei Sendung mit der Maus


49 – Jennifer Klawitter

Frage 01: Und du bist wer? Wie heißt du, was machst du so und wenn du magst, wo lebst du?

Bin Musikerin, Künstlerin und Autorin, lebe im Ruhrgebiet.

Frage 02: Neues Jahr neues Glück, so sagt man. Was soll bei dir 2020 so geschehen? Welche Projekte treiben dich um?

Dieses Jahr sind gleich zwei Bücher von mir neu erschienen: Ab Yssin, ein postapokalyptisches Endzeitszenario, erschienen im Edition Paashaas Verlag, und Todgelübde, das im Genre Dark Fantasy anzusiedeln ist, erschienen im Verlag Moderne Phantastik Gehrke.

Frage 03: Was machst du beruflich? In welcher Branche bist du tätig und wo ist deine Schnittstelle zur Autorenwelt?

Ich bin Freiberuflerin; auf meiner Webseite ist nachzulesen, welche Projekte ich ins Leben gerufen habe. Startseite ist meine Musikerseite, zu finden unter: www.jaana-redflower.de. Direktlink zur Autorenseite ist www.jaana-redflower.de/romaneindex.php

Frage 04: Hast du Rückhalt in Form von Familie, Freunde, Bekannten, Verwandten?

Ich freue mich derzeit sehr über den vielfältigen Rückhalt, auch im Netz. Vielen Dank an dieser Stelle dafür!

Frage 05: Kannst du von deiner Kunstform leben? War das mal so geplant oder bist du eher per Zufall dort gelandet, wo du jetzt tätig bist und wie lange übst du deine Passion schon aus?

Ich kann zum Teil davon leben, aber ich lebe glücklicherweise auch nicht allein, das macht es einfacher. Schriftstellerin und Autorin wollte ich bereits als Kind werden, die Liebe zur Musik kam kurz darauf dazu. Alle drei Dinge haben mich mein Leben lang begleitet.

Frage 06: Hast du Fans, Follower und wenn ja, was machst du für sie?

Derzeit mache ich die Flower News, um Künstler zu unterstützen und auf Internet-Events und Aktionen aufmerksam zu machen. Außerdem drehen wir jede Woche ein Video, dazu gibt es teils aufwändige Fotos und Bilder auf Instagram. Live habe ich schon so viel erlebt, dass ich damit glatt ein weiteres Buch füllen könnte.

Frage 07: Welche Ziele hast du für die nächsten Jahre gesteckt? Bist du ein Planer oder eher ein Mensch, der das Leben laufen und auf sich zukommen lässt?

Ich plane definitv zu viel. Ich möchte gerne ein Computerspiel machen und weiter Comic-Zeichnen lernen, um auch in anderer Form Geschichten erzählen zu können.

Frage 08: Wie empfindest du die Welt der Bücher, Künstler, Autoren, Verleger, Dienstleister?

Ich habe auch hier eine Menge sehr netter Leute kennengelernt, die mir immer wieder weiterhelfen.

Frage 09: Wo kann man dich treffen, sofern man es denn will? Bist du auf Messen anzutreffen?

Bisher eher selten. Tatsächlich verkaufe ich meine Bücher meistens auf den Jaana Redflower-Konzerten. Das ist bedingt dadurch, dass uns nur wenig Zeit zur Verfügung steht und ich mit der Live-Musik am besten über die Runden komme.

Frage 10: Bist du ein typischer Netzwerker, verlinkst dich mit Gott und der Welt oder bist du eher der Typ, der mitliest, andere machen lässt und die Freiheit genießt, dich nur dann zu zeigen, wenn du es möchtest?

Bin eine Netzwerkerin, ob typisch, kann ich nicht sagen.

Frage 11: Hier dürft ihr euch eine Frage ausdenken, was euch am Herzen liegt, was ihr gerne mal anderen zeigen möchtet.
Was wäre noch ein Traum, den du hast?

Ich würde mich sehr freuen, wenn Bücher von mir ins Englische übersetzt werden würden, denn ich schreibe im Netz oft auch jenseits von Deutschland, und während das Teilen von Kunst und Musik unabhängig von der Sprache funktioniert, gilt das für die Bücher im Englisch-sprachigen Raum leider nicht.
Außerdem wäre ein großer Traum von mir, dass jemand eines meiner Manuskripte zu einem Drehbuch verarbeitet und ein Buch von mir entweder verfilmt wird oder den Weg auf eine Theaterbühne findet.


48 – Bernd Hüfner

Frage 01: Und du bist wer? Wie heißt du, was machst du so und wenn du magst, wo lebst du?

Bernd, einfach nur Bernd! Ja, ich lebe seit fast 20 Jahren auf der wunderschönen Mittelmeerinsel Mallorca, genieße das Meer im Sommer und die Berge im Winter. Habe drei Jobs, einen Hund und einen Mann, aber vor allem das Schreiben hat es mir angetan.

Frage 02: Neues Jahr neues Glück, so sagt man. Was soll bei dir 2020 so geschehen? Welche Projekte treiben dich um?

Mein neues Buch erscheint gerade eben, Buch Nr. 5! Ansonsten lebe ich am liebsten jeden Tag, so wie er kommt. Ich für meinen Teil habe erkannt, dass das Leben mich lebt und nicht umgekehrt. Ich bin mir gerne der Tatsache bewusst, dass ich und Leben eins sind. So erkläre ich mir die Welt.

Frage 03: Was machst du beruflich? In welcher Branche bist du tätig und wo ist deine Schnittstelle zur Autorenwelt?

Ich bin gelernter Stylist, ich habe für den Film und TV Projekte gearbeitet. Ich beherrsche die Kunst des Kartenlegens, die mich, seit meiner Jugend begleitet, diese habe ich auch in einem Lehrbuch verfasst, indem ich Coaching und Kartenlegen verbinde. Da ich auch eine jahrelange wundervolle Ausbildung in der positiven Psychologie durchlaufen bin, werde ich auch ab und zu als Coach gebucht. Durch meine Position hier auf Mallorca, die ein internationales, Klientel hat, berate ich Industrielle, Selbstständige, um Ihnen den Selbstfindungsprozess näher zu bringen. 2008 habe ich begonnen zu schreiben, es ist einfach passiert, ich konnte mich gar nicht dagegen wehren, ich habe einfach angefangen und wenn ich nicht gestorben bin, schreibe ich wahrscheinlich morgen noch.

Frage 04: Hast du Rückhalt in Form von Familie, Freunde, Bekannten, Verwandten?

Ich bin das Kind liebender Eltern. Ich werde von meinem Lebenspartner in fast jeder Hinsicht zu 100% unterstützt. Wahrscheinlich wäre ich ansonsten bereits kläglich untergegangen auf dieser manchmal, doch so unbarmherzigen Welt.

Frage 05: Kannst du von deiner Kunstform leben? War das mal so geplant oder bist du eher per Zufall dort gelandet, wo du jetzt tätig bist und wie lange übst du deine Passion schon aus?

Na ja, im Moment noch nicht. Obwohl mich mein fünftes Buch, mit einem Amazon Bestseller beschenkt hat, verdiene ich als Stylist jeden Monat ein paar Tausend Euro. Ich will es mal so sagen. Ich lebe einen Mix aus verschiedenen Berufen, der sich auf mysteriöse Art und Weise gegenseitig befruchtet.

Frage 06: Hast du Fans, Follower und wenn ja, was machst du für sie?

Ja, ein paar auf Facebook, die meine Postings verfolgen. Facebook gibt mir die Möglichkeit, meinen sinnvollen Unsinn in der Welt zu verbreiten, schmunzel!

Frage 07: Welche Ziele hast du für die nächsten Jahre gesteckt? Bist du ein Planer oder eher ein Mensch, der das Leben laufen und auf sich zukommen lässt?

Ich schreibe auf jeden Fall weiter. Im Moment freue ich mich erst mal, dass wir hier in Europa aus der Covidphase, langsam alle wieder aussteigen und wir Menschen wieder mehr Freiraum bekommen. Ich freue mich einfach auf die Neue Welt. Veränderung ist die einzige Konstante in unserem Universum.

Frage 08: Wie empfindest du die Welt der Bücher, Künstler, Autoren, Verleger, Dienstleister?

In meinem Erleben, so wie ich diese Welt erfahren durfte, kann ich nur eine tiefe Verbundenheit dafür empfinden, die auch ich im Herzen trage. Ich fühle mich geehrte dieser Sparte angehören zu dürfen.

Frage 09: Wo kann man dich treffen, sofern man es denn will? Bist du auf Messen anzutreffen?

Dafür musst du einen Termin machen. Sonst sieht es schlecht aus, mit einem Treffen. Im Winter laufen wir hier auf Mallorca mit Freunden oft in den Bergen, dem wunderschönen Tramontana Gebirge, da ist jeder willkommen.

Frage 10: Bist du ein typischer Netzwerker, verlinkst dich mit Gott und der Welt oder bist du eher der Typ, der mitliest, andere machen lässt und die Freiheit genießt, dich nur dann zu zeigen, wenn du es möchtest?

Eine gesunde Mischung aus beiden würde ich sagen. Ich habe den Stier in der Sonne und den Krebs als Aszendent, damit will ich sagen, dass ich das Rampenlicht liebe, aber auch die einsam/zweisam/Dreisamkeit brauche ich, um mich rundum wohlzufühlen.

Frage 11: Hier dürft ihr euch eine Frage ausdenken, was euch am Herzen liegt, was ihr gerne mal anderen zeigen möchtet.

„Es ist wie es ist“, ist mein Mantra! Vielleicht ist das auch was für dich? Dan hätten wir schon mal was gemeinsam!


47 – Helen L. Baxter

Frage 01: Und du bist wer? Wie heißt du, was machst du so und wenn du magst, wo lebst du?

Ich bin eine humorvolle Frau mit viel Fantasie und lebe in Norddeutschland. Ich schreibe seit 10 Jahren und veröffentliche seit 2014.

Frage 02: Neues Jahr neues Glück, so sagt man. Was soll bei dir 2020 so geschehen? Welche Projekte treiben dich um?

Eigentlich sollte 24 Karat Liebe das Projekt des Jahres werden. Aber durch einen Fehler bei Amazon, Corona und was weiß ich nicht, was noch alles falsch gelaufen ist, hat es keinerlei Sichtbarkeit. Sämtliche Werbemaßnahmen sind dadurch total verpufft. Da nutzen auch die guten Rezensionen nichts. Deshalb bin ich im Moment wie paralysiert. Wenn man mit den davor veröffentlichen Büchern erfolgsmäßig verwöhnt wurde, ist das ein kräftiger Schlag ins Kontor und ich habe Probleme mich neu zu motivieren. Kann alles passieren und wir haben im Moment andere Probleme. Da hilft nur nach vorne schauen. Nach dem Projekt ist vor dem Projekt, aber im Moment habe ich noch nichts geplant.

Frage 03: Was machst du beruflich? In welcher Branche bist du tätig und wo ist deine Schnittstelle zur Autorenwelt?

Beruflich bin ich gelernter Kaufmann. Aber seit 15 Jahren bin ich zuhause und kümmere mich um Haus, Hof und die Familie. Damit keine Langeweile aufkommt und ich nicht kaufen konnte, was ich gerne lesen wollte, habe ich angefangen, so vor mich hinzuschreiben. Bis eine Freundin mal eine Geschichte an einen Verlag geschickt hat, und der hat es genommen. Tja, so kann es gehen. Inzwischen hat sich das dynamisch entwickelt, würde ich sagen.

Frage 04: Hast du Rückhalt in Form von Familie, Freunde, Bekannten, Verwandten?

Das ist eher schwierig, wenn ich ehrlich bin, eher nein. Es sei denn, ich kann sagen, ich habe mit dem Buch 5-stellig verdient. Dann kommt oft: so leicht möchte ich auch mal Kohle scheffeln.Wer schreibt weiß, dass es alles andere als leicht ist und 16 Std Tage eher die Regel als die Ausnahme. Ich sag dann immer: Mach doch mal. Dann kommt aber nichts. Mir hat tatsächlich mal einer gesagt. ‚Zwingt dich doch keiner‘. Also ganz ehrlich? Da fehlten mir die Worte.
Niemand fragt, was fasziniert dich am Schreiben? Oder mal ein Interessantes Gespräch über das letzte Buch, was gerade gelesen wurde. Was fandet ihr gut, was schlecht und wieso? Das geht dann schon zu tief, habe ich das Gefühl. Aber das Problem habe ich nicht alleine. Und soweit ich feststellen konnte, liegt es hauptsächlich daran, dass ich nicht mehr so viel Zeit wie früher mit den Leuten verbringe, weil das Schreiben mich so einnimmt und sie das nicht verstehen können. Ich ziehe aber für mich viel Positives daraus und das ist das Wichtigste.

Frage 05: Kannst du von deiner Kunstform leben? War das mal so geplant oder bist du eher per Zufall dort gelandet, wo du jetzt tätig bist und wie lange übst du deine Passion schon aus?

Man hofft es immer, aber nein, das reicht nicht. Jedes Mal, wenn man denkt, wenn das so läuft, wie das davor, dann ist alles im grünen Bereich. Und dann geht’s warum auch immer in die andere Richtung. Wenn ich das Rezept zum dauerhaften Erfolg hätte, würde ich es vermarkten. Die anderen Fragen habe ich oben schon beantwortet.

Frage 06: Hast du Fans, Follower und wenn ja, was machst du für sie?

Ich hatte schon Autorentreffen und Lesertreffen bei mir Zuhause, habe selber Lesungen veranstaltet und bin auch zu anderen eingeladen gewesen. Ich mag den direkten Kontakt mit den Lesern und Fans sehr. Auch Messebesuche sind ja Fanpflege und die Gelegenheit auch Kollegen zu treffen.
Was die social Media angeht, bin ich hauptsächlich auf FB anzutreffen, ich muss gestehen, die Pflege von Twitter, Insta und Co, ist mir zu zeitaufwändig, da schreibe ich lieber.

Frage 07: Welche Ziele hast du für die nächsten Jahre gesteckt? Bist du ein Planer oder eher ein Mensch, der das Leben laufen und auf sich zukommen lässt?

Das Leben hat mir gezeigt, du kannst planen, so viel du willst, es kommt immer anders, als man denkt. Insofern lasse ich es auf mich zukommen.

Frage 08: Wie empfindest du die Welt der Bücher, Künstler, Autoren, Verleger, Dienstleister?

Ich bin in meiner Autorengruppe Soulwriters sehr gut aufgehoben, auch wenn wir uns etwas gesundgeschrumpft haben. Wir haben dort einen sehr offenen Umgang mit den verschiedenen Genres, in denen wir schreiben, helfen uns beim Plotten, Klappentexte schreiben und auch bei Hängern weiter. Ich mag den offenen und vor allem ehrlichen Austausch, auch wenn die Kritik manchmal schmerzhaft hagelt, aber daraus lerne ich am meisten. Ich bin meinen beiden Kolleginnen da sehr, sehr dankbar. Auch insgesamt kann ich mich über kollegialen Support innerhalb FBooks nicht beschweren. Ich habe da sowohl von Autorinnen, als auch von Verlegern, Fans, Bloggern so viel Unterstützung erfahren, ich kann gar nicht genug Danke dafür sagen. Klar hat man manchmal auch das Gefühl, der Markt sei ein Haifischbecken aber man muss sich ja nicht unbedingt in der Nähe der Raubfische aufhalten.

Frage 09: Wo kann man dich treffen, sofern man es denn will? Bist du auf Messen anzutreffen?

In diesem Jahr wohl eher nicht. Ich mache meine Reisen auch ein wenig davon abhängig, wie die Einkommenssituation ausfällt. Da ich nicht der Familie auf der Tasche liegen will, sondern mich durch die Schreiberei selber finanzieren möchte. Wenn nicht genug überbleibt, kann ich halt nicht reisen. Ganz einfach.

Frage 10: Bist du ein typischer Netzwerker, verlinkst dich mit Gott und der Welt oder bist du eher der Typ, der mitliest, andere machen lässt und die Freiheit genießt, dich nur dann zu zeigen, wenn du es möchtest?

Eher letzteres, obwohl mir jeder sagt, ich sollte die erste Variante anstreben. Aber da fehlt mir einfach die Zeit zu. Man muss die Kontakte ja nicht nur knüpfen, sondern auch pflegen. Und daran hapert es dann. Jeder hängt seinem Ding nach. Meins ist halt zu 99% Schreiben.

Frage 11: Hier dürft ihr euch eine Frage ausdenken, was euch am Herzen liegt, was ihr gerne mal anderen zeigen möchtet.

Wenn ihr wissen wollt, was mich immer aus einen Tief reißt, sobald ich die Tür aufmache und sie reinrennt. Im Galopp bis in die Küche, weil es da hoffentlich was Fressbares zu finden gibt. Das ist Lulu. Der verfressenste Hund auf der Welt, behaupte ich immer und mein Sonnenschein. #Superlulu und #Sadistocat-Geschichten gibt es manchmal bei mir auf der Helen L. Baxter Seite.


46 – Christel Merten

Frage 01: Und du bist wer? Wie heißt du, was machst du so und wenn du magst, wo lebst du?

Ich heiße Christel – seit meiner Hochzeit am 09.09.19 mit Nachnamen Merten. Als Autorin habe ich meinen Mädchennamen behalten: Christel Tlaskal. Mit meinem Mann lebe ich in Rastatt (Mittelbaden).

Frage 02: Neues Jahr neues Glück, so sagt man. Was soll bei dir 2020 so geschehen? Welche Projekte treiben dich um?

In diesem Jahr möchte ich endlich meinen vierten Reiseroman fertigstellen – vielleicht sogar veröffentlichen: „Pechvogel sucht Lachmöwe“ Er spielt in Dänemark. Außerdem bin ich gerade dabei, kleine Lesungen unterlegt mit selbst gemachten Fotos zu gestalten und diese online zu stellen.

Frage 03: Was machst du beruflich? In welcher Branche bist du tätig und wo ist deine Schnittstelle zur Autorenwelt?

Im „wirklichen Leben“ bin ich seit vielen Jahren als Sonderpädagogin tätig. Geschrieben habe ich schon immer gerne, als Studentin habe ich zum ersten Mal einen Roman veröffentlicht. Da ich durch meinen Beruf viel mit Menschen zu tun habe, faszinieren mich alle Arten von Beziehungen – Liebe, Freundschaften, Eltern-Kind-Beziehungen … aber auch die Beziehung von uns Menschen zu Gott. Da mir mein Glaube sehr wichtig ist, möchte ich in meinen Romanen dazu ermutigen, Gott mal (näher) kennenzulernen und ihm zu vertrauen.Auch das Reisen und Fotografieren ist ein ganz großes Hobby von mir. Dadurch kam ich auf die Idee, meine Romane „Reiseromane“ zu nennen. Sie erzählen von Menschen unterwegs – durch ein spannendes Land, oder auch durch den (Berufs)-Alltag. So plaudere ich in meinem Roman „Post von Philipp“ ein bisschen aus dem Nähkästchen. „… mindestens bis ans Ende der Welt“ erzählt von einer Reise durch Neuseeland. „Schottlandreise zu dritt“ handelt von zwei jungen Leuten, die sich nicht kennen, aber trotzdem gemeinsam drei Wochen lang durch Schottland reise.Allen meinen Romanen liegen wahre Begebenheiten zugrunde, vieles davon habe ich selbst erlebt und möchte es als Ermutigung weitergeben. Wer mehr darüber wissen möchte, darf mich gerne unter www.christeltlaskalautorin.wordpress.com besuchen.

Frage 04: Hast du Rückhalt in Form von Familie, Freunde, Bekannten, Verwandten?

Mein Mann begleitet mich zu Lesungen – bei vielen hat er passende Fotos gezeigt. Meine Schwester ist eine sehr gute und kritische Test-Leserin, so auch einige Freundinnen.

Frage 05: Kannst du von deiner Kunstform leben? War das mal so geplant oder bist du eher per Zufall dort gelandet, wo du jetzt tätig bist und wie lange übst du deine Passion schon aus?

Leider ist das Schreiben eher nur ein Hobby, leben könnte ich davon nicht. In ein paar Jahren werde ich im Ruhestand sein, dann kann ich mich hoffentlich noch mehr dem Schreiben widmen.

Frage 07: Welche Ziele hast du für die nächsten Jahre gesteckt? Bist du ein Planer oder eher ein Mensch, der das Leben laufen und auf sich zukommen lässt?

Es macht mir Spaß, Pläne zu schmieden. So habe ich noch einige Ideen für Romane – z.B. einen, der in Indien spielen soll. Da ich mit meinem Mann auch schon jede Menge tolle Reisen geplant habe, werden mir die Ideen sicher nicht so schnell ausgehen…

Frage 08: Wie empfindest du die Welt der Bücher, Künstler, Autoren, Verleger, Dienstleister?

Ich habe zu vielen Autoren-Kollegen und einigen Bloggern sehr nette Kontakte, bei uns in der Stadt gibt es außerdem eine tolle Buchhandlung – „Wortwerke“ – die sich vor allem an Self-Publishing-Autoren richtet.

Frage 09: Wo kann man dich treffen, sofern man es denn will? Bist du auf Messen anzutreffen?

Bisher war ich erst auf einer Buchmesse –nämlich hier in Rastatt (sie findet alle 2 Jahre hier im Schloss statt) – das war ein tolles Erlebnis!

Frage 10: Bist du ein typischer Netzwerker, verlinkst dich mit Gott und der Welt oder bist du eher der Typ, der mitliest, andere machen lässt und die Freiheit genießt, dich nur dann zu zeigen, wenn du es möchtest?

Eigentlich eher Letzteres. Ich versuche schon ein bisschen, auf Facebook aktiv zu sein und habe auch schon eine Leserunde auf Lovelybooks veranstaltet. Insgesamt finde ich den „Verlinkungs-Dschungel“ eher kompliziert. Ab und zu ergeben sich nette Möglichkeiten für Kontakte und es macht Spaß, zu kommunizieren – meistens finde ich es aber ziemlich anstrengend.

Frage 11: Hier dürft ihr euch eine Frage ausdenken, was euch am Herzen liegt, was ihr gerne mal anderen zeigen möchtet.

Liebe Leser – für uns Autoren sind Feedback und Rezis jeder Art sehr wichtig und hilfreich. Kurz und knackig, ehrlich und sachlich. Ich freue mich über jede Art der Rückmeldung und Eure Idden und Anregungen!


45 – Mick Haesty

Frage 01: Und du bist wer? Wie heißt du, was machst du so und wenn du magst, wo lebst du?

Hallo, ich bin the Mick, 40 Jahre alt, Künstlername Mick Haesty. Eigentlich heiße ich Michael. Ich bin Schweizer (Region Konstanz) und wohne mit meiner Frau, einem Freund, der im Rollstuhl sitzt und 2 Kindern seit 2017 in der Nähe von Offenburg. Ich schreibe und male L’Artyrik. Jetzt fragt ihr euch vielleicht, was den L’Artyriks sind. Ich habe 2 Worte zusammengefügt und sie in ein Wort verwandelt. Lyrik + Art = L’Artyrik, L’Artyrix oder meine Bezeichnung, L’Artyriker.

Frage 02: Neues Jahr neues Glück, so sagt man. Was soll bei dir 2020 so geschehen? Welche Projekte treiben dich um?

Eigentlich wollten wir dieses Jahr die Kinder taufen und am gleichen Tag noch kirchlich heiraten, aber das fällt ins Wasser. Aber ich schreibe viele Texte und hoffe, als Autor noch etwas bekannter werden zu können. Zurzeit arbeite ich an einem neuen Gedichtband namens: „Jede Menge Raum“, welchen ich selbst ausdrucke und als limitierte Auflage auf meiner Homepage anbieten werde.

Frage 03: Was machst du beruflich? In welcher Branche bist du tätig und wo ist deine Schnittstelle zur Autorenwelt?

Beruflich musste ich meine Tätigkeit als Verkäufer, aus gesundheitlichen Gründen aufgeben. Mein Hobby ist seither meine Berufung geworden. Meine Bücher sind: Ich kenne keine blauen Hunde, Dein süsser Atem mein lieblich Kuss, GedankenSplitter und So soll es sein! Die ersten 3 Titel sind Gedichtbände und So soll es sein! Ist eine Erzählung auf biografischer Basis. Alle Infos zu weiteren Büchern und Bildern unter: www.mickhaesty.ch

Frage 04: Hast du Rückhalt in Form von Familie, Freunde, Bekannten, Verwandten?

Meine Frau und meine Familie aus der Schweiz unterstütz mich sehr in meiner Kunst.

Frage 05: Kannst du von deiner Kunstform leben? War das mal so geplant oder bist du eher per Zufall dort gelandet, wo du jetzt tätig bist und wie lange übst du deine Passion schon aus?

Ich kann von meiner Kunst nicht leben, aber ich kann meiner Berufung nachgehen. Der Plan war, meine Gedichte veröffentlichen zu können. Das kann ich jetzt. Der Plan war, eine Ausstellung zu machen. Das habe ich mehrfach gemacht. Der Plan war, eine CD mit vertonter Lyrik auf zu nehmen. Das ist passiert. Der Plan ist, dass mich mehr Menschen kennen würden und dass mehr von mir gekauft würde. Daran arbeite ich noch…

Frage 06: Hast du Fans, Follower und wenn ja, was machst du für sie?

Ich habe meine Leserschaft und die wächst stetig. In Deutschland muss ich mich erst neu positionieren.

Frage 07: Welche Ziele hast du für die nächsten Jahre gesteckt? Bist du ein Planer oder eher ein Mensch, der das Leben laufen und auf sich zukommen lässt?

Meine Familie ist das Wichtigste, da kommt nichts vorbei. Meine Texte kann man auf Instagram @micks_lartyrix oder @mickhaesty lesen und meine Bücher auf www.mickhaesty.ch und in weiteren Online Büchershops bestellen. Es wird noch einiges von mir kommen, da bin ich mir sicher.

Frage 08: Wie empfindest du die Welt der Bücher, Künstler, Autoren, Verleger, Dienstleister?

Die Welt der Bücher, Künstler, Autoren, Verleger und Dienstleister ist wie ein bunter Strauß Blumen. Jeder kann davon profitieren, wenn man weiß wie. Dazu finde ich die Autorenforen sehr gut. Ich persönlich habe bei BoD im SP veröffentlich und das war eine gute Erfahrung.

Frage 09: Wo kann man dich treffen, sofern man es denn will? Bist du auf Messen anzutreffen?

Ich lebe mit meiner Familie zurückgezogen, daher kann man mich noch nicht treffen.

Frage 10: Bist du ein typischer Netzwerker, verlinkst dich mit Gott und der Welt oder bist du eher der Typ, der mitliest, andere machen lässt und die Freiheit genießt, dich nur dann zu zeigen, wenn du es möchtest?

Natürlich hätte ich mehr Möglichkeiten, mich zu präsentieren, aber ich lese viel mit, like einiges, lass mich von verschiedenen Autoren inspirieren und tausche mich dann aber eher privat aus. Daraus können sich besser, spontane und ehrliche Projekte entwickeln.

Frage 11: Hier dürft ihr euch eine Frage ausdenken, was euch am Herzen liegt, was ihr gerne mal anderen zeigen möchtet.

Warum tun wir alles schubladisieren?


44 – Gina de Münck-Kohnert

Frage 01: Und du bist wer? Wie heißt du, was machst du so und wenn du magst, wo lebst du?

Hallo zusammen, ich bin Gina und in Dortmund geboren. Seit März letzten Jahres wohne ich jetzt aber in Emden, in Ostfriesland. Ich betreibe meinen Blog LESEN MIT KATER im April jetzt 2 Jahre und hätte eigentlich nie damit gerechnet, so lange dabei zu sein. Aber ich bin sehr glücklich damit. Es ist nur ein recht kleiner Blog, aber mit Herzblut geführt. Ich liebe Katzen, wie man unschwer am Blognamen erkennen kann. Zurzeit lebt nur noch ein Kater bei mir. Finny-Boy. Mein kleiner Johnny-Boy ist im letzten November, mit nur 4 Jahren, leider zum Engel geworden. Finny-Boy soll aber kein Einzelkater bleiben. Ferner lebt noch Borris bei mir, ein Mischling zwischen Mops und Tibet Terrier.

Frage 02: Neues Jahr neues Glück, so sagt man. Was soll bei dir 2020 so geschehen? Welche Projekte treiben dich um?

Das Jahr 2020 ist bei mir schon ein besonderes Jahr, da ich am 20. Juni eine erste eigene Veranstaltung plane. Ich hoffe, ich erfülle alle Erwartungen. Es wird eine Autorenlesung mit Buchverkauf und nettem Drumherum werden, in einem ganz großen Garten unter freiem Himmel und mit Lesejurte. Wichtig ist mir dabei, dass Autoren und Publikum sich wohlfühlen. Wenn es schön werden sollte, wovon ich mal ausgehe, wird eine Wiederholung im kommenden Jahr angestrebt. Informationen hierzu werde ich noch rechtzeitig öffentlich bekannt geben. Alle Erlöse kommen dann dem Katzenschutzverein Samtpfötchenhilfe e. V. zu Gute. Ich hätte aber nie angenommen, dass alleine die Vorbereitungen so umfangreich und anstrengend sind. Mein größtes Problem ist momentan die Planung.Ferner begebe ich mich von der Bloggerseite mit auf die Autorenseite. Aber ganz in Ruhe und ohne Druck. Ich möchte es einfach mal wissen. Ein Traum von mir ist es, einmal ein Buch zu veröffentlichen. Da ich ja endlich einen PC habe, wobei ich ganz tolle und liebe Unterstützung einer Autorin bekommen habe, ist dieser Traum ein Stück näher gerückt.

Frage 03: Was machst du beruflich? In welcher Branche bist du tätig und wo ist deine Schnittstelle zur Autorenwelt?

Krankheitsbedingt bin ich schon in Rente. Vorher habe ich eine eigene Abteilung im öffentlichen Dienst gehabt. Trotzdem ist meine Rente recht klein, obwohl ich immer gearbeitet habe.Mein Blog ist LESEN MIT KATER bei Facebook.

Frage 04: Hast du Rückhalt in Form von Familie, Freunde, Bekannten, Verwandten?

Ich habe alles alleine geschafft. Mit Hilfe von lieben Bloggern und Autoren und meinem Mitbewohner. Mehr Unterstützung von der Familie hätte ich mir gewünscht. Aber so ist es halt.

Frage 05: Kannst du von deiner Kunstform leben? War das mal so geplant oder bist du eher per Zufall dort gelandet, wo du jetzt tätig bist und wie lange übst du deine Passion schon aus?

Jetzt muss ich schmunzeln. Bisher verdiene ich nicht einen Cent. Mein Blog besteht im April 2 Jahre. Ich zähle nicht zu den Bloggern, die Geld dafür nehmen. Ich mache alles freiwillig und daher auch nur, was mir gefällt und wo ich auch hinter stehe.

Frage 06: Hast du Fans, Follower und wenn ja, was machst du für sie?

Wie gesagt, dieses Jahr mache ich zum ersten Mal eine eigene Veranstaltung. Ich bin sehr aufgeregt und gespannt.Den Schubs für einen eigenen Blog hat mir damals übrigens Tess Gerritsen gegeben. Eine ganz wunderbare Frau und Autorin, welche ich kennenlernen durfte.

Frage 07: Welche Ziele hast du für die nächsten Jahre gesteckt? Bist du ein Planer oder eher ein Mensch, der das Leben laufen und auf sich zukommen lässt?

Wenn ich eines im Leben gelernt habe, dann, das nichts im Leben planbar ist. Aber meine Ziele habe ich hier ja schon angegeben.

Frage 08: Wie empfindest du die Welt der Bücher, Künstler, Autoren, Verleger, Dienstleister?

Bisher habe ich fast nur positive Erfahrungen mit anderen Autoren und Bloggern gehabt. Ich finde es auch schlimm, wenn man sich gegenseitig die Butter vom Brot nehmen will. Da distanziere ich mich sofort von.

Frage 09: Wo kann man dich treffen, sofern man es denn will? Bist du auf Messen anzutreffen?

Da ich gehbehindert bin und finanziell nicht solche Luftsprünge machen kann, findet man mich wohl eher auf kleinen Lesungen in der Umgebung. Frankfurt z. B. war vor 2 Jahren zwar toll, aber ein Moloch. Ich war fix und alle. Ich finde es auch zu unpersönlich dort.

Frage 10: Bist du ein typischer Netzwerker, verlinkst dich mit Gott und der Welt oder bist du eher der Typ, der mitliest, andere machen lässt und die Freiheit genießt, dich nur dann zu zeigen, wenn du es möchtest?

Oft bin ich nur stiller Mitleser. Aber wenn ein Beitrag mich berührt, melde ich mich zu Wort.


43 – Katharina Kettenhummer

Frage 01: Und du bist wer? Wie heißt du, was machst du so und wenn du magst, wo lebst du?

Mein Name ist Katharina Kettenhummer, ich bin 29 Jahre alt und komme aus Österreich. Ich bin glücklich verheiratet und Mama von 2 Kindern, sowie Leasingmama der drei Kinder meines Mannes. Gemeinsam leben wir sehr ländlich, im schönen Oberösterreich in unserem Haus, inklusive Hund und Katze. In meiner Freizeit bin ich gerne sportlich unterwegs und mache Crossfit. Außerdem lese ich natürlich sehr gerne und viel. Und so oft ich es irgendwie unterbringen kann, schreibe ich – was natürlich nicht immer leicht ist, da ich, wie viele andere auch, Beruf, Kinder, Haushalt, Ehe und Schreiben unter einen Hut bringen muss.

Frage 02: Neues Jahr neues Glück, so sagt man. Was soll bei dir 2020 so geschehen? Welche Projekte treiben dich um?

Phu, eine richtig gute Frage, mit vielen Antworten. Also zum ersten versuchen wir uns häuslich zu verändern. Wir träumen schon sehr lange von einem eigenen kleinen Bauernhof, da mein Mann die fachliche Eignung dazu hat, geht es eigentlich „nur“ um die räumliche Möglichkeit, doch durch die aktuelle Pandemie, kommen wir da gar nicht weiter. Außerdem möchte ich mir gerade die Summe für Papyrus Autor zusammensparen. Da die Schriftstellerei ja leider „nur“ ein Hobby ist, muss ich es einfach im Kleinen zur Seite legen. Mit der Demo Version hatte ich so viel Freude, dass ich sie einfach haben will. Meine ersten beiden Bücher sind ja „nur“ kleine Projekte gewesen, doch auch die haben mir eine Menge Spaß gemacht. Aktuell arbeite ich an einem Roman. Der mir irgendwie besonders am Herzen liegt. Ich mag die Geschichte einfach so gerne und freue mich riesig, wenn sie fertig ist.

Frage 03: Was machst du beruflich? In welcher Branche bist du tätig und wo ist deine Schnittstelle zur Autorenwelt?

Mein erlernter Beruf ist Landschaftsgärtner. Die letzten Sieben Jahre war ich aber bei meinen Kindern zuhause und habe von dort aus, kleinere Jobs gemacht die mit dem „Mama sein“ vereinbar waren. Anfang dieses Jahres habe ich dann angefangen halbtags in einem Gartencenter zu arbeiten – aktuell jedoch Kurzarbeit. Zu schreiben habe ich ja vor einigen Jahren schon angefangen, aber der Mut zur Veröffentlichung kam erst vor kurzem. Ich hätte nie soviel positives Feedback erwartet. Das freut mich so mega. Und durch diesen super Rückhalt habe ich weiter gemacht. Ich versuche so oft wie möglich zu schreiben, weil ich es einfach liebe. Auf meiner Facebook Seite https://www.facebook.com/lebnsgschichtn/ halte ich über alles wichtige am Laufenden. Doch auch für alle die kein Facebook haben, oder es einfach lieber übersichtlicher haben, führe ich auch eine Website – https://lebnsgschichtn.jimdofree.com/ . Meine Bücher veröffentliche ich im Moment ausschließlich als Ebooks bei BoD. Da ich im Erotik Bereich schreibe, gibt es natürlich einige die damit nichts anfangen können, aber das finde ich völlig okay. Denn Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden. https://www.bod.de/buchshop/ein-heisser-traum-katharina-kettenhummer-9783750451704 https://www.bod.de/buchshop/erotika-katharina-kettenhummer-9783750436954

Frage 04: Hast du Rückhalt in Form von Familie, Freunde, Bekannten, Verwandten?

Mein Mann und meine Kinder unterstützen mich Grenzenlos. Auch wenn meine Kinder noch recht klein sind, finden sie es doch recht cool, dass Mama Bücher schreibt. Mein Mann gibt mir Feedback, macht mir Mut und hilft mir, auf der Spur zu bleiben. Ansonsten interessiert sich in der Verwandtschaft eigentlich keiner für meine Geschichten, aber das ist in Ordnung so. Einige meiner Freunde haben mich sehr überrascht mit ihrem Interesse, ich habe mich echt riesig über ihre Begeisterung gefreut. Durch die Schreiberei, habe ich aber auch schon ein paar andere richtig tolle Menschen kennengelernt. Echt nette Autoren und auch Bloggerinnen. Außerdem entstand durch diese Bekanntschaften noch etwas tolles. Von meiner ersten Geschichte, wurde ein Teil des ersten Kapitels eingelesen. Da wäre ich beinahe Explodiert vor Freude als ich es mir das erste Mal angehört habe. https://youtu.be/xrNeb4oyfrA

Frage 05: Kannst du von deiner Kunstform leben? War das mal so geplant oder bist du eher per Zufall dort gelandet, wo du jetzt tätig bist und wie lange übst du deine Passion schon aus?

Nein, leider kann ich nicht davon leben, aber ich habe ja auch gerade erst angefangen zu veröffentlichen. Vielleicht wird das also noch. Und auch wenn nicht werde ich deshalb ganz sicher nicht damit aufhören. Generell macht es mir einfach jede Menge Spaß und das reicht mir. Die positiven Feedbacks geben mir den Treibstoff den ich brauche um den Mut nicht zu verlieren. Wie es Angefangen hat. Ja das ist schon ein bisschen speziell. Ich war vor einigen Jahren mal ziemlich verstärkt online in Erotik Gruppen unterwegs und habe dort meine Kurzgeschichten zum Besten gegeben. Da hat es natürlich auch perfekt hingepasst. So habe ich mit dem Schreiben überhaupt erst angefangen. Doch diese Phase ging wieder vorbei und so schrieb ich einige Jahre gar nichts mehr. Anfang dieses Jahres, kam es mir wieder in den Sinn und ich habe wieder angefangen in die Tasten zu hauen, habe dann den Schritt gewagt ganz Öffentlich und ohne Pseudonym meine Geschichten zu teilen. Und ich habe es nicht bereut.

Frage 06: Hast du Fans, Follower und wenn ja, was machst du für sie?

Ich weiß nicht ob ich sie als Fans bezeichnen sollte, aber vielleicht ja schon. Viele sind es noch nicht, mich gibt’s als Autorin ja noch nicht sehr lange. Doch ich schätze jeden von ihnen sehr. Ich versuche sie so viel wie Möglich an meinen Geschichten teilhaben zu lassen. Versuche sie ganz aktiv durch ihre Meinungen in die Geschichte eintauchen zu lassen. Ich habe mir aber auch schon Gedanken über Goodies gemacht. Bin da aber noch zu keinem Ergebnis gekommen, was ich machen will. Ich möchte mit ihnen gerne auf einer Persönlichen und Freundschaftlichen Basis in Kontakt bleiben. Was die Zukunft zu diesem Thema noch für mich bereit hält weiß ich natürlich nicht. Aber ich bin gespannt.

Frage 07: Welche Ziele hast du für die nächsten Jahre gesteckt? Bist du ein Planer oder eher ein Mensch, der das Leben laufen und auf sich zukommen lässt?

Also eigentlich bin ich ein totaler von heute auf morgen Mensch. Meinen Mann treibt das oft in den Wahnsinn, er ist das genaue Gegenteil. Klar, habe ich Wünsche und Träume und versuche, diese auch wahr werden zu lassen. Da steht vorerst aber eigentlich nur, die räumliche Veränderung an und ich möchte gerne ein Buch drucken lassen. Also mein Ziel ist es nicht, nur bei Ebooks zu bleiben, aber aktuell ist es noch zu früh für mich, in den Druck zu gehen.

Frage 08: Wie empfindest du die Welt der Bücher, Künstler, Autoren, Verleger, Dienstleister?

Also ich muss sagen, gerade die Anfangszeit in dieser Szene hat mich sehr oft Überrascht. Manchmal negativ aber meistens positiv. Ich habe Teile meiner Texte ganz offen von Autoren lesen lassen, immer mit dem Hinweis, dass ich noch ganz neu bin und mir bewusst ist, dass ich noch viel zu lernen habe. Doch manche haben wohl vergessen, wie es ihnen am Anfang ging und zerlegen dich erbarmungslos. Ich dachte immer, Kritik kann man auch freundlich und höflich verteilen – Nun, manche können das offensichtlich nicht, oder es ist ihnen egal, wie sehr sie den Mensch dahinter treffen. Dadurch habe ich mich wieder etwas zurückgenommen und mir Menschen – auch aus der Autoren Welt – gesucht, bei denen die Chemie einfach passt. Da kommt natürlich auch Kritik, aber nicht verletzend, sondern hilfreich. Die Gruppe hier finde ich aber trotzdem toll. Hier werden so oft Fragen gestellt, die mich selber interessieren und die Erfahrung der Gruppe hilft da sehr. Die Hilfsbereitschaft generell, finde ich aber großartig, denn wie gesagt, bei so vielen Fragen kommen so viele Antworten und da kommt die Bereitschaft zu helfen total durch und das finde ich schön.

Frage 09: Wo kann man dich treffen, sofern man es denn will? Bist du auf Messen anzutreffen?

Über Messen habe ich mir bisher noch gar keine Gedanken gemacht. Ich denke das wird erst in den nächsten Jahren Interessant für mich. Aber ich bin total offen und Freue mich auch, wenn man mit mir Kontakt aufnimmt. Da kann sich ja, im Laufe eines Gesprächs viel ergeben.

Frage 10: Bist du ein typischer Netzwerker, verlinkst dich mit Gott und der Welt oder bist du eher der Typ, der mitliest, andere machen lässt und die Freiheit genießt, dich nur dann zu zeigen, wenn du es möchtest?

Zweiteres – Meistens. Auf meiner FB Seite und Insta bin ich sehr aktiv und will gesehen werden. Die Leute sollen mich ja nicht vergessen. Ansonsten bin ich Online aber sehr ruhig und lese meist nur mit, oder gebe mein Däumchen. Also auf meinem privaten Profil passiert nicht so viel. Für meine Autoren Arbeit, ist das Netz aber absolut hilfreich und für mich unerlässlich.

Frage 11: Hier dürft ihr euch eine Frage ausdenken, was euch am Herzen liegt, was ihr gerne mal anderen zeigen möchtet.

Wie sollte der Umgang unter Autoren meiner Meinung nach sein? Ich finde, jeder Autor sollte einfach niemals vergessen, wie sein Anfang war. Egal wie erfolgreich man auch ist, jeder hat mal angefangen. Und da geht es den meisten ziemlich gleich. Wir brauchen Hilfe, Tipps und auch hin und wieder eine ganze Anleitung. Aber ich für meinen Teil bin unendlich Dankbar für diese Hilfe. Doch ich mag diese erbarmungslosen Kritiker nicht. Jeder der veröffentlicht, gibt einen sehr persönlichen Teil von sich Preis. Das ist bei jeder Kunstform so. Und oft hat die Kritik mit wirklicher Kritik nichts zu tun, sondern lediglich damit, dass es demjenigen nicht gefällt. Da kann aber der Künstler nichts dafür. Also das würde ich mir Wünschen – Mehr Einfühlungsvermögen. Ansonsten möchte ich euch noch sagen: Ihr seid alle toll. Jede einzelne Geschichte, ganz egal wie talentiert der Autor ist, ist etwas Besonderes, denn sie kommt aus unseren Herzen. Denn ohne Gefühle könnten wir auch nicht schreiben.Danke an alle die bis hier hin gelesen haben, die mir geholfen haben und die ich jetzt meine Freunde nennen darf. Ohne euch, wäre es nicht dasselbe.


42 – Torsten Low

Frage 01: Und du bist wer? Wie heißt du, was machst du so und wenn du magst, wo lebst du?

Torsten Low, aufgewachsen in der Nähe von Leipzig, jetzt wohnhaft in der Nähe von Augsburg, biologisches Alter 44, gefühltes Alter seit Verlagsgründung konstant 20, Frau, Kind, Haus, kein Hund, keine Katze.Von Montag bis Freitag 6-21 Uhr bin ich ein ganz normaler arbeitstätiger Familienvater. Ich scheuche jeden Tag meine Tochter rechtzeitig aus dem Haus Richtung Schule, gehe danach meinem Brotjob in der IT-Branche nach, komme abends nach Hause, koche und esse zusammen mit Frau und Tochter, wir schauen alle gemeinsam eine Folge Babylon 5 oder demnächst Star Trek (meine Tochter hat einfach einen guten Geschmack). Danach geht unsere Kleine ins Bett – und mein Zweitleben kommt an die Oberfläche.Nein, ich bin kein Geheimagent, kein Superheld und ich gehe auch nicht auf die Pirsch.Ich bin einfach nur ein ganz normaler Kleinverleger (wobei das »normal« von vielen bezweifelt wird).

Frage 02: Was machst du beruflich? In welcher Branche bist du tätig und wo ist deine Schnittstelle zur Autorenwelt?

Ganz lapidar ausgedrückt: Mein Nebengewerbe ist ein Verlag für Phantastik. Unser Motto lautet »Phantastik von Feinsten« – und genau das findet man bei uns auch. Phantastik für ältere Jugendliche und Erwachsene in allen Ausprägungen. Fantasy, Horror, Science-Fiction, Steampunk, Grusel, Mystery, Endzeit, Märchen für Erwachsene und humorige Phantastik. Egal, ob als Roman, als einzelne Kurzgeschichte, als Anthologie, als Comic, als Rollenspiel oder als Hörbuch. Wir sind für fast alles zu begeistern, was phantastisch ist.Uns gibt es seit 15 Jahren. Mittlerweile sind wir mehrfach für verschiedenste Genre-Preise nominiert wurden (Deutscher Phantastik-Preis, Vincent-Preis, Seraph, Goldener Stephan) – und das eine oder andere Mal haben wir auch gewonnen.Einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen nimmt der BuchmesseCon-Ehrenpreis 2017 ein, der uns für unseren Einsatz um die deutschsprachige Phantastik als erster Verlag zuteilwurde. Ebenfalls mit Stolz erfüllt uns der Vincent-Sonderpreis, der uns im April 2018 in Marburg für unsere verlegerische Tätigkeit verliehen wurde.Wer uns sucht, findet uns unter www.verlag-torsten-low.de, sowie auf Facebook (https://www.facebook.com/Verlag-Torsten-Low-146130068759117/) und instagram

Frage 03: Neues Jahr neues Glück, so sagt man. Was soll bei dir 2020 so geschehen? Welche Projekte treiben dich um?

Das ist aktuell wirklich schwer zu sagen.2019 war für uns ein bombastisches Jahr. Ich schaffe ja nebenher nur ungefähr 6 – 10 Neuerscheinungen pro Jahr. Aber wir waren im letzten Jahr auf 35 Events, ich hatte selber über 50 Lesungen – teils im Rahmen größerer Veranstaltungen, teils komplett eigenorganisiert, einige zusammen mit unseren Autoren, einige Solo – und haben quasi nebenher noch 17 Neuerscheinungen auf dem Markt gebracht.
Am Anfang des Jahres war für mich dann erstmal die Luft ein wenig raus, ich wollte etwas Kraft sammeln und um die Leipziger Buchmesse herum wieder neu durchstarten. Wir hatten schon einen recht vollen Veranstaltungsplan, wieder über 30 Veranstaltungen – das heißt, in der Saison fast jedes Wochenende on Tour. Haben auch Ende Februar die Veranstaltungs-Saison auf der CaveCon in Aschaffenburg gestartet. Waren froh, endlich wieder rauszukommen.
Und dann kam Corona …Ich würde mir für mich und meine Familie wünschen, dass wir möglichst bald wieder auf Achse gehen können. Egal wohin. Einfach ins Auto, auf Veranstaltung fahren, mit den Lesern sprechen, Standlesungen halten, über Phantastik philosophieren, stolz unsere Neuerscheinungen präsentieren, uns mit unseren Autoren treffen, mit ihnen gemeinsam essen gehen und feiern … das ist es, was uns dreien aktuell am meisten abgeht – der direkte Draht zu unseren Autoren auf Veranstaltung!Was das betrifft, hatte Tom Daut bei der Laudatio zur Preisverleihung des BuchmesseCon-Ehrenpreis recht mit dem, was er sagte: Wir sind tatsächlich so etwas wie die Kelly-Family der Literaturszene.

Frage 04: Hast du Rückhalt in Form von Familie, Freunde, Bekannten, Verwandten?

Ich bin in einer großartigen Lage: ich hatte schon immer eine Leidenschaft für schöne Bücher – und meine Frau hatte schon immer eine Leidenschaft fürs Netzwerken. Nachdem sie mich durch langsames »Weichkochen« zur Rampensau gemacht hatte, konnte sie für mich Veranstaltungen und Lesungen organisieren und planen, während ich mich um die Bücher gekümmert habe. Auf Veranstaltungen tauchten wir anfangs zu zweit, später dann zu dritt auf (meine Tochter lebt auf Veranstaltungen, seit sie 2 Monate alt ist).Es ist wirklich von Vorteil, dass wir alle drei Vagabunden sind, die das Leben in unserem »Tourbus« (einen umgebauten Kleintransporter) und auf Veranstaltung lieben.Früher hatten wir auch großartige Unterstützung von meinen Eltern. Sie haben unter anderem beim Lektorat und Korrektorat mitgemacht, außerdem hat mein Vater auch das eine oder andere Mal Fahrdienst während der Leipziger Buchmesse für meine Autoren gemacht (Vor allem, wenn wir Absinth-, Bier- oder Whiskey-Lesungen gemacht haben und unser Lesungshonorar flüssig ausbezahlt bekommen haben). Auf diese Weise sind großartige Kontakte zwischen meinem Vater und meinen Autoren entstanden – und für jene Autoren, die besonders intensiven Kontakt mit ihm hatten, war es ein großer Schock, als er gehen musste.Ansonsten habe ich wahnsinnig viel Unterstützung von der großartigsten Familie, die sich ein Verleger wünschen kann – von seinen Autorinnen und Autoren.

Frage 05: Kannst du von deiner Kunstform leben? War das mal so geplant oder bist du eher per Zufall dort gelandet, wo du jetzt tätig bist und wie lange übst du deine Passion schon aus?

Ich bin ja wirklich ein Glückskind. Ich habe in meinem Leben 2 große Hobbys gehabt, die mich seit meiner Kindheit begleitet haben.Das eine – das Programmieren – habe ich zu meinem Brotjob gemacht. Das andere – die Bücher – zu meinem Nebengewerbe. Ich hatte zwischendrin mal so eine Phase, dass ich eigentlich – dank eines Brotjobs, der mir Kraft geraubt hat – komplett auf Verlag umsatteln wollte.
Aber das hat sich mittlerweile erledigt. Ich bin seit vielen Jahren wieder glücklich mit meinen beiden Hobbys.Zumal ich zwischendrin auch dank einiger Verlegerkollegen erkennen konnte, was ich im Verlag ändern müsste und aufgeben müsste, um davon leben zu können. Ich müsste einige Sachen anders machen.
Beispielsweise müsste ich weggehen von Anthologien – denn Anthologien sind zwar eine sehr schöne Sache, aber viel Geld bringen sie nicht …
Ich müsste die Storyolympiade aufgeben – den letzten großen Nachwuchswettbewerb für angehende Phantastikautoren, der mittlerweile seit 20 Jahren existiert und den ich vor 8 Jahren übernommen habe, weil ich es wichtig finde, dass man Jungautoren unterstützt.
Ich müsste deutschsprachige Autoren aufgeben, denn Übersetzungen sind einfach günstiger und weniger risikobehaftet (vor allem, wenn man einen »New-York-Times-Bestseller«-Sticker draufpappen kann). Und so etwas wie »Sternmetall«, eine Anthologie mit Geschichten bulgarischer Autoren, wäre komplett undenkbar. Ich habe mich bewusst für die deutschsprachigen Autoren entschieden, weil die im Vergleich zu Übersetzungen eine ganz schlechte Lobby haben.
Ich müsste riskante, schöne illustrierte Projekte wie die Herbstlande meiden, denn es war nicht absehbar, dass wir einen kleinen Minihype um »die endlose Geschichte für Erwachsene«
Ich müsste mehr All-Ager herausbringen, am besten noch mit einer Prise Erotik, weil sowas verkauft sich aktuell wie geschnitten Brot. Ich habe mich aber explizit für erwachsene Phantastik entschieden und gegen phantastische Schmachtfetzen.
Ich müsste im Ausland drucken, statt die kleine, inhabergeführte Druckerei in der Nähe meiner alten Heimat zu beauftragen. Eine Kleinauflage, die man in Tschechien oder Polen oder Türkei druckt, ist inklusive Transport ca. 20% günstiger als eine Kleinauflage, die man in Mitteldeutschland druckt. Aber es war unsere bewusste Entscheidung, das Geld dort auszugeben, wo es auch eingenommen wird. Auch wenn es nur ein kleiner Tropfen auf den heißen Stein ist.
Wenn ich all diese Dinge tun würde … dann könnte ich ganz gut vom Verlag leben.
Aber das wäre dann nicht mehr mein Verlag.

Frage 06: Hast du Fans, Follower und wenn ja, was machst du für sie?

Oh, ja – wir haben einiges an Fans. Wir haben Fans bei Lesern – Stammkunden, die alle Neuerscheinungen sofort haben müssen. Wir haben Fans bei unseren Zuhörern, die uns jedes Jahr wieder an denselben Locations treffen und in unsere Lesungen kommen. Wir haben auch Fans bei den Autoren. Mancher würde einiges tun, damit er zu uns kommen würde. Nicht, weil wir die Mega-Umsätze haben – aber weil wir unseren Autoren mehr bieten. Eine richtige Verlags-Familie, die in guten Zeiten miteinander lacht und feiert und in schweren Zeiten sich hilft und unterstützt. Das gibt es nicht in vielen Verlagen – schon gar nicht bei den Großen.

Frage 07: Welche Ziele hast du für die nächsten Jahre gesteckt? Bist du ein Planer oder eher ein Mensch, der das Leben laufen und auf sich zukommen lässt?

Ich möchte unser Herbstlande-Projekt weiterausbauen (da sind auf jeden Fall 2 neue Novellen fast fertig und weitere in Vorbereitung) und unsere Rollenspiel-Label, die »Edition Dungeon Owl« mit noch mehr Leben befüllen. Außerdem werde ich mir die nächsten Monate einen großen Wunsch erfüllen, denn ich werde einen Autor herausbringen, den ich seit den 1990ern verehre und der mir sein unveröffentlichtes Frühwerk sowie den Nachdruck einiger Romane erlauben möchte. Wenn das klappt … dann wird so mancher Phantastikfan feuchte Augen bekommen.
Und ich plane eine weitere Anthologie mit Erik Simon und den bulgarischen Phantastikautoren. »Sternmetall« kam bei den Lesern gut an und die Rezensenten sind voll des Lobes – leider trauen sich viele nicht so einfach an diese doch etwas ungewohnte, osteuropäische Leseerfahrung heran.Und ob ich Planer bin? Nun, unser Verlagsprogramm ist bis 2022 voll verplant. Ich glaube, mehr muss man dazu nicht sagen

Frage 08: Wie empfindest du die Welt der Bücher, Künstler, Autoren, Verleger, Dienstleister?

Am Anfang habe ich fast alles selber gemacht oder in Familie machen lassen.
Recht schnell habe ich das Cover-Thema ausgelagert. Dann das Lektorat. Schließlich auch große Teile der Herausgeberaufgaben. Ich habe Testleser rangeholt, die die eingesandten Manuskripte bewerten. Und alles, was mit Veranstaltungen zu tun hat, macht mein »Terminator«, meine Frau.Aber auch, wenn ich viel ausgelagert habe – eines kann und will ich nicht abgeben. Ich lese nach wie vor jedes Manuskript, welches von meinen Testlesern zur Veröffentlichung empfohlen wird und jede Geschichte, die einer meiner Herausgeber in seiner Anthologie drin haben möchte. Schließlich bin ich auf Veranstaltungen derjenige, der die Geschichten auch liest. Also muss ich zu mindestens 100% dahinterstehen.

Frage 09: Wo kann man dich treffen, sofern man es denn will? Bist du auf Messen anzutreffen?

Über uns kursiert in der Szene so eine Art Chuck-Norris-Witz: »Torsten Low geht nicht auf Veranstaltungen! Torsten Low baut einfach irgendwo einen Stand auf und eine Veranstaltung bildet sich um ihn herum!«
Laut dem phantastischen Bücherbrief (Ausgabe 672) bin ich »auf mehr Veranstaltungen als überhaupt stattfinden«Das klingt jetzt zwar ein klitzekleines bisschen übertrieben … nur ein klein wenig.Aber ja, wir sind auf immens vielen Veranstaltungen.Wenn nicht Corona ist, sind wir auf der Cave in Aschaffenburg, auf der LBM in Leipzig, auf der Keks in Hannover, auf der LuxCon in Luxemburg, auf dem NordCon in Hamburg, auf dem MarburgCon, der Fabula Est, der Bodensee-Con, FeenCon, GarchingCon, Buchmesse Saar, The Wave in Regensburg, NCN in Deutzen, BuCon, Dreieich-Con, WGT, MantiCon, …
Ich glaub, es ist einfacher, wenn du fragst, wo wir nicht sind 😉

Frage 10: Bist du ein typischer Netzwerker, verlinkst dich mit Gott und der Welt oder bist du eher der Typ, der mitliest, andere machen lässt und die Freiheit genießt, dich nur dann zu zeigen, wenn du es möchtest?

Ich denke, ich bin schon eher ein typischer Netzwerker. Aber ich hab so Wellen. Das hängt auch so ein bisschen daran, wie die Arbeitslast im Verlag und im Brotjob so ist.Aber es hat sich auch geändert. Früher war ich in immens vielen Foren und da gab es Themen, da wollte ich unbedingt die Leute »retten«. Beispielsweise beim Thema DKZV. Ich hab jahrelang gedacht, man müsse die Leute das nur richtig erklären, man müsse sie richtig informieren. Heute sag ich mir: Ein Autor, der sich heutzutage bei all den Informationen, die zu dem Thema vorliegen, immer noch für DKZV entscheidet, hat es wirklich so gewollt. Das ist was anderes wie vor 15 Jahren, wo man im Netz noch keine Informationen dazu finden konnte. Wer sich heute dafür entscheidet, wollte es genauso.Bei anderen Themen reagiere ich nach wie vor allergisch. Und dann bringe ich mich halt auch ein. Und manchmal durchaus energisch. Vor allem, wenn man ohne jegliche Ahnung von der Branche mal wieder auf den Verlagen herumhackt. Klar – es gibt schwarze Schafe. Aber die sind

Frage 11: Hier dürft ihr euch eine Frage ausdenken, was euch am Herzen liegt, was ihr gerne mal anderen zeigen möchtet.

Statt einer Frage möchte ich den Lesern dieses Interview einfach noch ein paar Worte mit auf dem Weg geben: Unabhängige Studien haben festgestellt, dass Vielleser im Durchschnitt oftmals über ein höheres Nettoeinkommen verfügen als Nichtleser oder Wenigleser. Und da die meisten Menschen ja gerne mehr Geld in der Tasche hätten, möchte ich einfach einen Rat in die Runde werfen: Lest mehr Bücher!


41 – Mehliqa Yigit

Frage 01: Und du bist wer? Wie heißt du, was machst du so und wenn du magst, wo lebst du?

Hallo, ich bin Melike Yasar, gebürtige Türkin und wohne auf einem kleinen Dorf in Kreis Hildesheim/Niedersachsen. Ich fühle mich hier sehr wohl, weil ich mich mit der Natur sehr verbunden fühle. Das erste was ich mache, wenn ich die Augen öffne, ist, direkt das Fenster zu öffnen und zum Himmel hinaufzuschauen. Da ich meistens noch bei der ersten Dämmerung aufstehe, liebe ich es eine Weile die Sterne zu beobachten und die frische Luft einzuatmen. Dann bedanke ich mich bei Gott, dass ich diesen Tag auch erleben darf.

Frage 02: Neues Jahr neues Glück, so sagt man. Was soll bei dir 2020 so geschehen? Welche Projekte treiben dich um?

Nachdem ich Cursed – Die Wölfe Aswanias veröffentlich habe, habe ich lange überlegt, ob ich einen weiteren Teil der Geschichte schreibe, weil ich da noch sehr viel Potenzial darin sehe. Das Buch ist abgeschlossen. Aber wie gesagt, es hängt noch in der Luft. Ich habe bereits ein anderes Projekt angefangen und ich denke, dass das Buch mindestens eins bis zwei Jahre braucht, um fertig geschrieben zu werden. Da es um eine Zeit vor Christus liegt, muss ich viel recherchieren. Nicht nur im Internet sondern auch in sehr alte Bücher stöbern. Ich glaube, so etwas hat man noch nicht gelesen.

Frage 03: Was machst du beruflich? In welcher Branche bist du tätig und wo ist deine Schnittstelle zur Autorenwelt?

Ich war als Pflegerin tätig. Nachdem ich mich verhoben habe und psychisch erkrankt war, habe ich diesen Beruf aufgegeben. Später habe ich freiberuflich als Dozentin für Deutschkurse für Flüchtlinge gearbeitet. Momentan bin ich in Behandlung, da meine Muskeln sehr abgeschwächt sind.Meine Bücher sind hauptsächlich orientalisch, da ich mich in dem Bereich besser auskenne. Zum ersten hatte ich mir vorgenommen ein Darkfantasy zu schreiben. Aber es lief dann in Richtung Darkmärchen und ich habe es dabei belassen.

www.mehliqa.wordpress.com

https://www.instagram.com/melikeyasar63/

https://www.youtube.com/watch?v=bqwjKauGJ7Y

Frage 04: Hast du Rückhalt in Form von Familie, Freunde, Bekannten, Verwandten?

Meine Familie ist klein. Ich habe zwei Söhne und eine Schwiegertochter. Bald kommt inshaallah (so sagen wir) ein Zuwachs in die Familie. Mein Sohn und meine Schwiegertochter haben sich für die Wüstenprinzessinreihe als Fotomodell zur Verfügung gestellt. Ansonsten habe ich keine weitere Unterstützung.

Frage 05: Kannst du von deiner Kunstform leben? War das mal so geplant oder bist du eher per Zufall dort gelandet, wo du jetzt tätig bist und wie lange übst du deine Passion schon aus?

Es war schon immer mein Wunsch meine Geschichten aufs Papier zu bringen und ich bin glücklich, dass ich es geschafft habe. Ob ich davon leben kann? Nein, ich bin froh, wenn ich das Geld, das ich in meine Bücher investiert habe, wieder hereinbekomme. Selfpublisher (bis auf einige Ausnahmen, die vorher schon als Youtuber einen Namen gemacht haben), haben leider keine Chance bekannt zu werden, was ich sehr schade finde. Was mir auch immer wieder bei Instagram aufgefallen ist, ist dass viele Blogger die Bücher von Verlagen lesen und rezensieren. Das kommt möglicherweise daher, weil diese ihnen statt ebooks Printbooks als Rezensionsexemplare anbieten, was für viele Spler unerschwinglich ist.

Frage 06: Hast du Fans, Follower und wenn ja, was machst du für sie?

Fans habe ich sicherlich auch. Da es für mich finanziell nicht drin ist auf Messen zu gehen, habe ich meinen treuen Lesern jeweils eine Tasse und Goodies geschenkt.

Frage 07: Welche Ziele hast du für die nächsten Jahre gesteckt? Bist du ein Planer oder eher ein Mensch, der das Leben laufen und auf sich zukommen lässt?

Ich plane eigentlich nie. Ich lasse es auf mich zukommen. Denn wenn ich etwas plane und es nicht funktioniert, enttäuscht es mich umso mehr. Aber ich gedenke nach meinem nächsten Buch mit dem Schreiben aufzuhören, weil die Bücher nicht wirklich die Anerkennung bekommen, die sie verdient haben. Es geht nicht nur mir so, sondern auch vielen Autoren, die wirklich tolle Bücher schreiben.

Frage 08: Wie empfindest du die Welt der Bücher, Künstler, Autoren, Verleger, Dienstleister?

Ich kann nur von mir behaupten, dass ich eine Einzelkämpferin bin, aber es gibt auch einige Menschen um mich herum, ob Leser oder Autoren, die mich auch mal unterstützen. Die Welt der Bücher finde ich langsam grausam, denn viele Kolleg/en/innen machen sich auch gegenseitig schlecht. Es gibt auf dem Markt zu viele Bücher zu Dumpingpreisen, weshalb gute Autoren und ihre Bücher leider unter der Masse verlorengehen lassen.

Frage 09: Wo kann man dich treffen, sofern man es denn will? Bist du auf Messen anzutreffen?

Die einzige Messe, die ich bevorzuge, ist, Buchmesse Berlin. Mal schauen, ob es dieses Jahr überhaupt klappt. Frankfurt ist zu weit weg, zu voll und zu teuer.

Frage 10: Bist du ein typischer Netzwerker, verlinkst dich mit Gott und der Welt oder bist du eher der Typ, der mitliest, andere machen lässt und die Freiheit genießt, dich nur dann zu zeigen, wenn du es möchtest?

Ich bin jemand, der den Leuten mit ständigen Werbungen nicht auf die Nerven gehen möchte. Ich lese viel mit, aber seit etwa Februar habe ich mich von Facebook zurückgezogen. Ich denke ich brauche etwas Abstand und ehrlich gesagt vermisse ich FB nicht. Und trotzdem schaue ich ab und an noch rein. Momentan benutze ich mehr Instagram.

Frage 11: Hier dürft ihr euch eine Frage ausdenken, was euch am Herzen liegt, was ihr gerne mal anderen zeigen möchtet.

Ich habe tatsächlich etwas, was mir sehr am Herzen liegt. Viele Leser holen sich unsere Bücher über KDP-Select, aber keiner von ihnen macht sich die Mühe eine Rezension in zwei Sätzen zu schreiben. Das ist sehr frustrierend und lässt den Mut sinken weitere Bücher zu schreiben. Warum werden immer nur die Verlagsbücher und die Bücher der „bekannten/gehypten“ Namen rezensiert? Haben wir es nicht auch verdient ein Lob zu bekommen? Wir müssen alles aus der eigenen Tasche bezahlen und manchmal dauert es Monate, bis allein nur die Kosten des Covers wieder reingeflossen ist.Liebe Leser!!!Wir schreiben für euch. Wir schreiben Tag und Nacht. Löschen und schreiben wieder. Es ist so viel Arbeit und ihr könnt euch wirklich nicht vorstellen, dass wir manchmal am Ende unserer Nerven sind – Dann kommt das Lektorat – Korrektorat und Testlesen. Meine Bücher brauchen immer genau ein Jahr, bis sie fertig für die Veröffentlichung sind. Und es fließen auch manchmal Tränen, weil es nicht so wird, wie man es sich erträumt hat. Manchmal erwischen wir Lektoren, die überlastet sind und uns miese Arbeit zurückgeben. Ich weiß, wovon ich spreche, da ich es auch mehrmals erlebt habe. Und für mich ist es besonders schwer, da ich noch immer mit der deutschen Grammatik zu kämpfen habe.Wenn ihr Autoren eine Freude machen wollt, dann gibt Feedback. Nur zwei Zeilen Rezension. Es müssen nicht immer 5 Sterne sein, aber euer Feedback bedeutet uns sehr viel.Ich danke Mirco, dass ich meine Meinung hier äußern durfte und ich bedanke mich bei euch, dass ihr meinen Beitrag zu Ende gelesen habt.LG Melike Yasar


40 – Janni Schattmaier

Frage 01: Und du bist wer? Wie heißt du, was machst du so und wenn du magst, wo lebst du?

Ich bin Janni und komme aus dem schönen Allgäu. Ich bin selbstständige Grafikdesignerin und Fotografin. Schon immer war ich eine große Leseratte und ich liebe es in Geschichten aus fernen und fantastischen Welten einzutauchen. Auch macht es mir viel Spaß, mir beim Pen and Paper spielen eigene Geschichten und Charaktere auszudenken. In meiner Freizeit liebe ich es außerdem zu singen oder Spaziergänge in der Natur zu machen. Außerdem erkunde ich gerne Historische Orte wie Ruinen, alte Burgen oder Schlösser und fühle mich sehr wohl auf Mitteltermärkten, die ich auch immer in Gewandung besuche.

Frage 02: Neues Jahr neues Glück, so sagt man. Was soll bei dir 2020 so geschehen? Welche Projekte treiben dich um?

So richtige Vorsätze habe ich mir ehrlich gesagt nicht gemacht. Aber ich möchte meine Fähigkeiten sowohl in der Fotografie und Bildbearbeitung und im Grafikdesign verbessern, neue Shootingprojekte starten und fleißig an Premade Covern arbeiten.

Frage 03: Was machst du beruflich? In welcher Branche bist du tätig und wo ist deine Schnittstelle zur Autorenwelt?

Ich bin selbstständige Grafikdesignerin und Fotografin.Als Grafikdesignerin erstelle ich vor allem Buchcover, Premade Cover, sowie passendes Werbematerial für Bücher, wie z.B. Werbeflyer, Facebook Banner, Zitatbilder etc. Was mich an Büchern neben den tollen Geschichten schon immer fasziniert hat, waren die vielen, wunderschönen, bunten Buchcover, die einem Lust machen das Buch in die Hand zu nehmen und in seine wundervolle Welt zu verschwinden. Es entstand der Wunsch, selbst solch schöne Cover zu gestalten und ich möchte Autoren dabei helfen ihr perfektes Cover zu bekommen.In der Fotografie habe ich mich vor allem auf Fantasy Fotos spezialisiert. Ob Elfen, Feen, Zauberer oder auch düstere Kreaturen wie Vampire, Hexen oder dunkle Magier. Es gibt einem die Möglichkeit für einen Augenblick dem Alltag zu entfliehen und ein Mal jemand Anderes zu sein. Seiner Fantasie nachzugeben und dadurch vielleicht auch wieder das Kind in sich aufleben zu lassen, für das es etwas ganz normales war, sich in anderen Rollen auszuprobieren und sich vorzustellen, eine Welt der Magie würde existieren. Diesen Zauber der Fantasie möchte ich so gut es geht behalten und auch in meinen Bildern verwirklichen, denn sie bieten uns so viele verschiedene Möglichkeiten. Mich findet ihr unter:

https://www.traumtaenzer-fotografie.de

https://www.schattmaier-design.com

Auf Facebook:@Trautaenzer Fotografie

@Schattmaier Design

Auf Instagram:https://www.instagram.com/traumtaenzer_fotografie/?hl=de

https://www.instagram.com/schattmaier_design/

Frage 04: Hast du Rückhalt in Form von Familie, Freunde, Bekannten, Verwandten?

Ja, meine Freunde und meine Familie unterstützen mich in dem was ich mache und finden es toll, dass ich den Mut hatte den Weg der Selbstständigkeit zu gehen.

Frage 05: Kannst du von deiner Kunstform leben? War das mal so geplant oder bist du eher per Zufall dort gelandet, wo du jetzt tätig bist und wie lange übst du deine Passion schon aus?

Ich habe relativ früh gewusst, dass ich einmal etwas Kreatives als Beruf machen wollte. Nach meinem Abschluss im Studium als Kommunikationsdesignerin erfüllte ich mir 2017 also meinen großen Traum und machte mich Selbstständig. Die Selbstständigkeit war nicht geplant, aber schlussendlich hat es sich als eine gute Lösung für mich erwiesen. Ich kann zwar leider noch nicht ganz davon leben, aber ich habe große Hoffnung, dass sich das ändern wird.

Frage 06: Hast du Fans, Follower und wenn ja, was machst du für sie?

Ich habe ein paar tolle Fans auf Instagram und Facebook, vor allem auf meinen Fotografie Seiten. Regelmäßig teile ich dort meine Fotos, Buchcover und Premades. Ich freue mich immer sehr, wenn sich dadurch neue Kontakte zu Models ergeben und wir somit neue tolle Projekte umsetzen können.

Frage 07: Welche Ziele hast du für die nächsten Jahre gesteckt? Bist du ein Planer oder eher ein Mensch, der das Leben laufen und auf sich zukommen lässt?

Mein Ziel für die nächsten Jahre ist es auf jeden Fall noch viel mehr Buchcover zu erstellen und Fantasy Shootings umzusetzen, da dies die beiden Tätigkeiten sind, die ich am meisten an meinem Beruf liebe. Bestimmte Dinge Plane ich gerne aber die meiste Zeit über lasse ich das Leben auf mich zukommen. Außerdem würde ich gerne noch mehr von der Welt sehen, tolle Orte entdecken und noch mehr Musik machen und Leute finden, die mit mir zusammen Musik machen.

Frage 08: Wie empfindest du die Welt der Bücher, Künstler, Autoren, Verleger, Dienstleister?

Ich empfinde diese Welt als sehr angenehm. Die meisten Autoren mit denen ich bereits zusammenarbeiten durfte waren wunderbare Menschen mit denen ich super Zusammenarbeiten konnte. Meine Erfahrung ist auch, dass sich viele Künstler gegenseitig unterstützen, was ich klasse finde. Das fällt mir vor allem auch in der Fotobranche auf. Es gibt viele Fotografen, die gemeinsame Projekte starten und auch die Zusammenarbeit mit Models ist jedes mal eine Freude da man sich wunderbar gemeinsam kreativ austoben kann.

Frage 09: Wo kann man dich treffen, sofern man es denn will? Bist du auf Messen anzutreffen?

Auf Messen bin ich leider bisher nicht anzutreffen. Jedoch bin ich durch meinen Partner oft auch in Wien unterwegs.

Frage 10: Bist du ein typischer Netzwerker, verlinkst dich mit Gott und der Welt oder bist du eher der Typ, der mitliest, andere machen lässt und die Freiheit genießt, dich nur dann zu zeigen, wenn du es möchtest?

Ich würde gerne aktiver sein, schaffe es aber ehrlich gesagt oftmals einfach nicht. Oftmals bin ich somit also eher die stille Mitleserin. Allerdings teile ich meine Kunst trotzdem auch sehr gerne, wenn ich etwas Neues zu zeigen habe.

39 – Kathi Fl

Frage 01: Und du bist wer? Wie heißt du, was machst du so und wenn du magst, wo lebst du?

Ich bin Kathleen, arbeite am Tag für eine Immobilienfirma und in der Nacht schreibe ich unter dem Pseudonym Kate Dark Romantic Thrill / Dark Romance und Krimis. Ich lebe an der schönen Ostseeküste, aber mein Herz schlägt für die schottischen Highlands.

Frage 02: Neues Jahr neues Glück, so sagt man. Was soll bei dir 2020 so geschehen? Welche Projekte treiben dich um?

Im Februar erschien mein erster Krimi »Kalter Verrat« bei dp DIGITAL PUBLISHERS. Im Juli erscheint bei Elysion-Books der erste Teil meiner Bad Boy Romance »Sinner City – King of my Heart«.Außerdem bin ich seit diesem Jahr Mitglied bei Mörderische Schwestern e.V. Im Februar hatten wir unser erstes Regiotreffen und das war echt super. Wir hatten viele Ideen und Aktionen geplant, die leider erst mal nach hinten verschoben wurden.Ich arbeite immer an Projekten und mal sehen, was 2020 noch für mich bereithält.

Frage 03: Was machst du beruflich? In welcher Branche bist du tätig und wo ist deine Schnittstelle zur Autorenwelt?

Ich bin gelernte Bürokauffrau und studierte Betriebswirtin für Finanzwirtschaft. Seit 14 Jahren bin ich in der Immobilienbranche tätig. Das Schreiben bildet für mich einen Ausgleich zum Alltag.Wer gerne mehr über mich und meine Projekte wissen möchte, kann mir hier folgen: Facebook: www.facebook.com/KateDarkAutorin

Instagram: www.instagram.com/kate_dark_autorin

Twitter: www.twitter.com/kaddiii861

Web: www.katedark.de

Frage 04: Hast du Rückhalt in Form von Familie, Freunde, Bekannten, Verwandten?

Mein Mann ist eine große Unterstützung. Eine sehr gute Freundin und gleichzeitig Autorenkollegin ist eine gnadenlose Testleserin bei jedem meiner Projekte – auf sie ist immer Verlass.

Frage 05: Kannst du von deiner Kunstform leben? War das mal so geplant oder bist du eher per Zufall dort gelandet, wo du jetzt tätig bist und wie lange übst du deine Passion schon aus?

Nein, ich kann nicht vom Schreiben leben und das war bisher auch nie mein Ziel. Momentan ist alles gut so wie es ist.Ich bin eher durch Zufall zum Schreiben gekommen und habe zunächst Fanfictions geschrieben, bevor ich mich an eigene Projekte gewagt habe. Mittlerweile schreibe ich schon seit 9 Jahren. Mein Romandebüt »Blackwood Obsession – Du bist Mein« habe ich aber erst im Juni 2019 veröffentlicht.

Frage 06: Hast du Fans, Follower und wenn ja, was machst du für sie?

Follower habe ich auf meinen Autorenkanälen bei Facebook, Twitter und Instagram. Was ich für sie mache? Ich unterhalte sie mit meinen Geschichten – hoffe ich jedenfalls JIch habe viele tolle Autorenkollegen getroffen und auch Leser meiner Bücher. Das ist ein tolles Gefühl und ich mag den Austausch sowohl mit den Autoren als auch den Lesern.Für meine Testleser und Blogger lasse ich mir immer etwas einfallen, um Danke zu sagen. Das finde ich sehr wichtig, schließlich sind sie eine große Stütze.

Frage 07: Welche Ziele hast du für die nächsten Jahre gesteckt? Bist du ein Planer oder eher ein Mensch, der das Leben laufen und auf sich zukommen lässt?

Ich setze mir schon Ziele, aber ich plane nicht alles bis ins Detail. Meist kommt ohnehin das Leben dazwischen JNatürlich möchte ich weiterhin veröffentlichen. Ob ich noch mal den Weg über eine Agentur gehe bzw. einen Verlag oder vielleicht ins Selfpublishing wechsle, kann ich jetzt noch nicht sagen. Es muss einfach passen.

Frage 08: Wie empfindest du die Welt der Bücher, Künstler, Autoren, Verleger, Dienstleister?

Die Welt der Bücher ist sehr komplex und ich bin froh, Unterstützung von Autorenkollegen und auch Bloggern zu haben. Bisher habe ich ein tolles Miteinander erlebt und kann nichts Gegenteiliges berichten.

Frage 09: Wo kann man dich treffen, sofern man es denn will? Bist du auf Messen anzutreffen?

Ich wäre auf der Leipziger Buchmesse gewesen und vielleicht passt es zeitlich mit Frankfurt. Die BuchBerlin hatte ich ebenfalls ins Auge gefasst.

Frage 10: Bist du ein typischer Netzwerker, verlinkst dich mit Gott und der Welt oder bist du eher der Typ, der mitliest, andere machen lässt und die Freiheit genießt, dich nur dann zu zeigen, wenn du es möchtest?

Ich bin auf Facebook und Instagram aktiv, da mir der Austausch mit anderen sehr wichtig ist. Darüber hinaus mag ich aber auch den persönlichen Kontakt und treffe mich jährlich mit meiner Freundin und Autorenkollegin Manuela Schörghofer. Diese Treffen sind immer produktiv. Den Austausch möchte ich nicht mehr missen.

Frage 11: An welchem Projekt arbeitest du derzeit?

Aktuell arbeite ich am zweiten Teil meiner Blackwood-Reihe sowie einem romantischen Thriller, der sich mit dem Thema Fanatismus in einer Kirchengemeinde und Mord befasst. Auch zu Sinner City ist ein dritter Teil in Planung.


38 – Antonia Günder Freytag

Frage 01: Und du bist wer? Wie heißt du, was machst du so und wenn du magst, wo lebst du?

Hallo in die Runde! Ich wohne und schreibe in München, kümmere mich neben der Schreibarbeit um drei ehemalige Zirkusponys und einen rumänischen Straßenhund, gehe viel spazieren, liebe die Sonne und male gern. Ich heiße Antonia Günder-Freytag und liebe es Aufgaben stets falschrum anzufangen.

Frage 02: Neues Jahr neues Glück, so sagt man. Was soll bei dir 2020 so geschehen? Welche Projekte treiben dich um?

Eine ganze Menge! Dieses Jahr werden zwei neue Bücher von mir erscheinen. Einmal der zweite Teil meines Irlandthrillers – (hatte ich nicht vor, aber die Leser des ersten Teils waren so hartnäckig) und dann Ende des Jahres ein historischer Roman.Dazu habe ich mir vorgenommen, bei so vielen Schreibwettbewerben mitzumachen, wie nur möglich. Ich will versuchen aus meiner Komfortzone rauskommen. Als Verlagsautor mit festem Platz wird man etwas gemächlich. Die festen Abgabetermine bei den Ausschreibungen tun mir gut.

Frage 03: Was machst du beruflich? In welcher Branche bist du tätig und wo ist deine Schnittstelle zur Autorenwelt?

Ich bin Vollzeitautorin. Interessiert bin ich allerdings auch an Kräuterkunde und allem, was den natürlichen Heilungsprozess unterstützt. Ich habe deswegen vorletztes Jahr die Ausbildung zum Heilkräuter, Vitalpilz & Aromaöl- Berater für Hunde gemacht. Das war in erster Linie für meinen kleinen Hund, aber es tut auch meinen Ponys und mir gut. Dazu finde ich noch mehr wunderbare Gifte, die ich alle prima für meine Münchner Krimireihe um Konrad von Kamm gebrauchen kann. 😊

Frage 04: Hast du Rückhalt in Form von Familie, Freunde, Bekannten, Verwandten?

Ja, sie nehmen es mittlerweile ernst. Zunächst haben sie gedacht, dass nach meinem Debut Schluss wäre. Dass ich halt mal sagen wollte, ich hätte ein Buch geschrieben. Erst nach und nach haben sie gemerkt, dass es bei mir Passion ist. Die Passion, Geschichten zu erzählen. Wenn ich meine Familie bitte, habe ich in ihnen ehrliche Gegenleser, die mir gleich um die Ohren hauen, wenn ich was falsch gemacht habe. Also als Erstleser sind die wirklich fantastisch. Ich zittere jedes Mal wirklich …

Frage 05: Kannst du von deiner Kunstform leben? War das mal so geplant oder bist du eher per Zufall dort gelandet, wo du jetzt tätig bist und wie lange übst du deine Passion schon aus?

Nein, ich kann davon nicht leben und das hatte ich auch nie vor – heißt, ich arbeite daran. Ich freue mich natürlich, wenn auch mal was in die Kasse kommt und nicht nur eine Menge für Werbung usw. draufgeht. Aber ich würde jetzt auch nicht aufhören, nur weil man von dem Hungerlohn nicht leben kann. Ich kann ohne Schreiben und Geschichtenerzählen anscheinend nicht leben. Geschichten denke ich mir schon aus, seit ich ein kleines Kind bin. Das Debut „Vatikan – die Hüter der Reliquie“ war 2014. Seitdem nehme ich das Autorendasein ernst.

Frage 06: Hast du Fans, Follower und wenn ja, was machst du für sie?

Leider immer noch zu wenige … Man darf mich gern mal auf meiner Autorenseite besuchen https://www.facebook.com/Antonia.Guender.Freytag/ und wenn man mag, ein Like dalassen. Demnächst werde ich auch, im Zuge meiner Neuerscheinung, ein paar Printausgaben verlosen. Es lohnt sich also immer mal wieder vorbeizusehen.

Frage 07: Welche Ziele hast du für die nächsten Jahre gesteckt? Bist du ein Planer oder eher ein Mensch, der das Leben laufen und auf sich zukommen lässt?

Ich will weiterschreiben. Allerdings habe ich es nicht so mit Planen. Also für jemanden, der seine Krimis ohne Plan und Plot schreibt, wäre das auch zu viel. 😉Ich habe ein Grundgefühl, vage Ideen, eine Vorstellung von einer Finca am Meer. Von einem Koch und einer Haushälterin … Nein, jetzt mal ohne Quatsch, im Moment hoffen wir doch alle nur, dass wir gesund durchs Leben kommen….

Frage 08: Wie empfindest du die Welt der Bücher, Künstler, Autoren, Verleger, Dienstleister?

Es ist wie bei so vielem. Es gibt sie die Hilfe und es gibt auch schwarze Schafe. Ich habe mir vorgenommen, so viel wie möglich zu helfen. Allerdings muss man auch eine Art Priorität setzen. Ich kann nicht allen befreundeten Autoren gegenlesen, sonst komme ich selbst zu nichts mehr. Ich denke mal, man findet mit der Zeit seine Leute. Ob es jetzt Dienstleister oder andere Autoren sind. Man kann immer und überall reinfallen und das tut dann weh. Im ersteren Fall finanziell. Habe ich auch schon erlebt. Aber das schüttle ich dann schnell ab und wende mich wieder Positiverem zu. Also insgesamt empfind ich die Welt der Bücher als sehr kollegial. Allerdings bin ich nicht sehr verknüpft – ich bin doch eher die einsame Wölfin …

Frage 09: Wo kann man dich treffen, sofern man es denn will? Bist du auf Messen anzutreffen?

Ich habe mir mal vorgenommen, mich erst auf einer Messe blicken zu lassen, wenn ich dort auch ein Zuhause habe. Da mein Hausverlag auf Zypern sitzt und bei den deutschen Messen keinen Stand hat – Nein. Man kann mich noch nicht auf Messen treffen. Aber bei Lesungen. Wenn der ganze Wahnsinn wieder vorbei ist werden wir uns wieder um Lesungen bemühen. Wo? In München. Unter dem Motto München Mordet Mannigfaltig, lesen immer drei Autoren aus ihren Krimis, begleitet und moderiert von unserem Moritaten-Sänger. Wer mal mitmachen möchte, oder eine Location weiß, bitte hier melden! https://www.facebook.com/MuenchenMordetMannigfaltig/

Frage 10: Bist du ein typischer Netzwerker, verlinkst dich mit Gott und der Welt oder bist du eher der Typ, der mitliest, andere machen lässt und die Freiheit genießt, dich nur dann zu zeigen, wenn du es möchtest?

Ob ich die Freiheit genieße? Ich bin kein Netzwerker. Aber manchmal glaube ich, dass das eher daran liegt, dass mir die technischen Grundlagen fehlen. Es wird mir einfach zu viel. Ich leire manchmal was an und wenn das dann nicht gleich funktioniert, bin ich genervt. Ich würde mich schon mehr zeigen, aber ich weiß manchmal echt nicht wie und wo. Dazu habe ich so mein Problem Werbung zu machen. Also sieht man nicht so viel von mir, wie ich manchmal gern möchte … Eine Homepage habe ich aber doch – oh Wunder! https://www.antonia-guender-freytag.de/

Frage 11: Wie viele Bücher sind bereits von dir erschienen und wo kann man sie bekommen?

Mittlerweile sind sieben Romane von mir erschienen. Die ersten sechs in der unten aufgeführten Reihe sind beim bookshouse – Verlag erschienen. Es wird auch nächstes Jahr einen neuen Konrad von Kamm geben.(Die bookshouse-Bücher kann man bei allen Buchhandlungen in allen Formaten bekommen. Ebenfalls signiert bei mir – kurze persönliche Nachricht an mich, bitte.)Die Lüge von Amergin Manor bekommt noch dieses Jahr eine Fortsetzung: Die Erben von Amergin Manor.(Noch gibt es die Amergin Manor Bücher nur beim großen A oder bei mir direkt. Aber das ändert sich auch bald. Dann kann man sie ebenfalls überall beziehen.)Hier die gesammelten „Werke“:

1.Vatikan – Die Hüter der Reliquie
2. Keine halben Sachen – Konrad von Kamms 1. Fall
3. Sachsentöter – Konrad von Kamms 2. Fall
4. Hundstage – Konrad von Kamms 3. Fall
5. Schwiegerzorn – Konrad von Kamms 4. Fall
6. Hügeltreffen – Konrad von Kamms 5. Fall
7. Die Lüge von Amergin Manor – Herrenhaus – Irlandthriller

Die Klappentexte, weitere Anthologie-Beiträge und die Direktlinks: https://bit.ly/3azU0XW Es hat mich sehr gefreut, dass ich bei Twenty-Twenty mitmachen durfte. Ich hoffe, ihr habt jetzt einen gewissen Überblick, was ich so treibe. Wenn noch Fragen offen sind, nur her damit! Ganz liebe Grüße Eure Antonia Günder-Freytag

37 – Manfred Lukaschewski

Frage 01: Und du bist wer? Wie heißt du, was machst du so und wenn du magst, wo lebst du?

Mein Name ist Manfred Lukaschewski … und bin in dieser beruflichen Reihenfolge (wobei nicht alles, was ich aufzähle auch ein Beruf ist) Molkereifacharbeiter (in der DDR musste neben dem Abitur auch noch ein Beruf erlernt werden … in 12 Jahren!!!), Diplom-Physiker, Diplom-Kriminalist, Dr. jur., so reicht.Ich habe viele Jahre bei der Kriminalpolizei gearbeitet, immer in einer Mordkommission, davon mehrere Jahre als deren Chef.Jetzt bin ich Kriminalrat a.D., liege nicht durchgehend auf der faulen Haut, sondern bin im ganzen Land mit Vorträgen über die Arbeit einer MK unterwegs. Wenn ich dann doch mal zu Hause bin, sitze ich häufig am Rechner und verfasse Sachbücher, auch weil ich bestrebt bin, kriminalistisches Wissen nicht brach liegen zu lassen. Ich bin verheiratet, habe vier erwachsene Kinder und ebenso viele Enkelkinder (die darf man mit fast 70 haben, oder?)

Frage 02: Neues Jahr neues Glück, so sagt man. Was soll bei dir 2020 so geschehen? Welche Projekte treiben dich um?

Nun, 2020 wird die Reihe „Kriminalistik in Theorie und Praxis“ mit den Bänden IV, V und VI (erscheinen beim MAIN-Verlag [https://main-verlag.de/autoren/manfred-lukaschewski/ ]) vervollständigt, so dass dann ein Gesamtwerk mit nahezu 2500 Seiten vorliegen wird. Für jeden, der sich beruflich, aber auch persönlich für die Wissenschaft -Kriminalistik- interessiert, ein Fundus.Dazu gibt es natürlich wieder Vortragsreisen, unter anderem eine Krimi-Reise nach Island über die Färöer-Inseln [https://www.crime-cruise.de/ ].

Frage 03: Was machst du beruflich? In welcher Branche bist du tätig und wo ist deine Schnittstelle zur Autorenwelt?

Die Antwort ergibt sich aus dem, was ich in Frage 1+2 bereits erläutert habe. Ich bin im Fach-und Sachbuch zu Hause.

Frage 04: Hast du Rückhalt in Form von Familie, Freunde, Bekannten, Verwandten?

Selbstverständlich … meine Frau ist in erster Linie die „Leidtragende“, sitze ich doch stundenlang beim Recherchieren bzw. Schreiben oder bin manchmal über Tage nicht zu Hause. Der immer wieder kolportierte Satz: „Rentner haben niemals Zeit!“ scheint der Wahrheit zu entsprechen.

Frage 05: Kannst du von deiner Kunstform leben? War das mal so geplant oder bist du eher per Zufall dort gelandet, wo du jetzt tätig bist und wie lange übst du deine Passion schon aus?

Fach- oder Sachbücher sind sogenannte Longseller, das beantwortet eigentlich bereits die Frage. Als Hauptbroterwerbsquelle würde ich es nicht empfehlen.Mein erstes Fachbuch erschien, wenn ich mich richtig erinnere 2012, ist jetzt aber bereits in der dritten Auflage auf dem Markt („Kompendium der Kriminalistik“).

Frage 06: Hast du Fans, Follower und wenn ja, was machst du für sie?

Ich habe auf Facebook zwei spezielle Seiten [https://www.facebook.com/Diplomkriminalist.Diplomphysiker/ ], diese mit mehr als 1000 Followern und[https://www.facebook.com/groups/273109690232916/ ], diese mit über 500 Followern.Da herrscht reger Betrieb, es sind viele Krimi-Autoren/Innen darunter, die sich zunehmend bemühen, den kriminalistischen Alltag authentisch darzustellen.

Frage 07: Welche Ziele hast du für die nächsten Jahre gesteckt? Bist du ein Planer oder eher ein Mensch, der das Leben laufen und auf sich zukommen lässt?

Solange meine Kraft ausreicht, möchte ich mein Wissen (soll jetzt nicht überheblich aufgefasst werden) weitergeben, auch weil gerade in Deutschland die -Kriminalistik- stiefmütterlich behandelt wird. Näheres dazu würde mehrere Seiten Kritik an die deutsche Hochschulpolitik nach sich ziehen, davon sehe ich an dieser Stelle ab.

Frage 08: Wie empfindest du die Welt der Bücher, Künstler, Autoren, Verleger, Dienstleister?

Ich denke, ein Satz beschreibt mein Verhältnis zu Büchern am besten:„Es war das Blei, was die Welt verändert hat. Es war nicht das Blei der Kugeln, sondern das Blei der Lettern!“

Frage 09: Wo kann man dich treffen, sofern man es denn will? Bist du auf Messen anzutreffen?

Natürlich auf meinen Vortragsreisen (leider im Moment durch diese Katastrophe arg eingeschränkt) und im Normalfall auf diversen Buchmessen (Frankfurt, Leipzig, Berlin, Limburg, um einige zu nennen)

Frage 10: Bist du ein typischer Netzwerker, verlinkst dich mit Gott und der Welt oder bist du eher der Typ, der mitliest, andere machen lässt und die Freiheit genießt, dich nur dann zu zeigen, wenn du es möchtest?

Nein, ich bin eher der aktive Typ.

Frage 11: Was gibt es sonst noch Wissenswertes über dich zu berichten?

Neben meinem grundlegenden Anliegen, die -Kriminalistik- in den Köpfen zu etablieren, bin ich passionierter Hobby-Historiker, habe diesbezüglich auch publiziert … man hat ja sonst nichts zu tun.[ https://www.amazon.de/Pers%C3%B6nlichkeiten-Ereignisse-Zusammenh%C3%A4nge-Geschichte-Band/dp/3737539545/ref=sr_1_24?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&crid=2MRKPTBKQCHFG&keywords=manfred+lukaschewski&qid=1585573652&sprefix=manfred+lu%2Caps%2C215&sr=8-24 ]


36 – Heike Wolff-Georgi

Frage 01: Und du bist wer? Wie heißt du, was machst du so und wenn du magst, wo lebst du?

Ich bin Heike Wolff, Leipzigerin, Menschenfreundin, Büchernärrin, Phantastikverliebte, Griechenlandreisende und arbeite heimlich am 48-Stunden-Tag, damit ich endlich Zeit für all das habe, was mich interessiert.

Frage 02: Neues Jahr neues Glück, so sagt man. Was soll bei dir 2020 so geschehen? Welche Projekte treiben dich um?

Mein ganzes Leben lang habe ich Kurzgeschichten, phantastische und solche aus dem Hier und Jetzt, geschrieben und mich vor zwei Jahren an den ersten Roman herangetraut. Der dreht sich um einen Zauberer, der seinen Sohn sucht und dazu ein magisches Artefakt benötigt, hinter dem natürlich noch andere her sind. Der Roman befindet sich aktuell im Lektorat und ich stelle mich zum ersten Mal der Aufgabe, ein komplexes Werk zu überarbeiten. Parallel schreibe ich an meinem zweiten Roman, ein Herzensprojekt, denn es ist ein historischer Roman, der auf meiner Lieblingsinsel Kreta spielt.

Frage 03: Was machst du beruflich? In welcher Branche bist du tätig und wo ist deine Schnittstelle zur Autorenwelt?

Meine Brötchen verdiene ich in leitender Position in der Energiewirtschaft, eine unglaublich spannende Tätigkeit, die ich nicht missen möchte. Das Schreiben und alles drum herum stellt für mich einen wunderbaren Ausgleich dar. Ich betreibe mit zwei Freunden eine offene Lesebühne in Delitzsch, einer Kleinstadt bei Leipzig, denn in meiner Heimatstadt gibt es so viele Auftrittsmöglichkeiten für Autoren, dass wir nicht die hundertste Bühne gründen wollten, sondern lieber im Umland ein Forum für Autoren geschaffen haben, wo es kaum solche Angebote gibt. https://www.facebook.com/OffeneLesebuehneDelitzsch/ Außerdem findet man mich unter dem Hashtag #schreibwolff bei Instagram und unter www.wolffheike.de habe ich einige Reiseerzählungen aus Griechenland veröffentlicht. Leider ruht das Projekt in letzter Zeit, weil ich an den Romanen arbeite.

Frage 04: Hast du Rückhalt in Form von Familie, Freunde, Bekannten, Verwandten?

Mein Mann unterstützt mich, indem er mir den Rücken freihält, tatsächlich macht er mehr im Haushalt als ich. Außerdem bin ich gut in der Leipziger Literaturszene vernetzt. Hier habe ich tiefe Freundschaften gefunden – wir geben uns Feedback zu unseren Texten, tauschen uns über die Belange des Autorendaseins aus und motivieren uns gegenseitig.

Frage 05: Kannst du von deiner Kunstform leben? War das mal so geplant oder bist du eher per Zufall dort gelandet, wo du jetzt tätig bist und wie lange übst du deine Passion schon aus?

Ich erzähle Geschichten, seit ich reden kann. Schreiben zu lernen, war ein Geschenk. Die ersten Geschichten, die ich noch habe, stammen von 1983, da war ich zehn. Das, was ich davor geschrieben habe, habe ich in einem Anfall kindlicher Scham weggeschmissen. Schreiben gehört schon immer zu meinem Leben. Allerdings hatte ich nie den Drang, davon leben zu wollen. Ich glaube, der Zwang, mit Kunst Geld verdienen zu müssen, lähmt meine Kreativität. So kann ich mich ausprobieren, kann die Dinge ausprobieren, auf die ich Lust habe, ohne auf den Markt und Verkaufbarkeit achten zu müssen. Außerdem ist Schreiben ein verdammt einsamer Prozess und ich liebe es, unter Menschen zu sein, mit Menschen zu arbeiten.

Frage 06: Hast du Fans, Follower und wenn ja, was machst du für sie?

Ich bekomme immer Gänsehaut, wenn ich auf der Bühne stehe und meine Texte vortrage und der Applaus entsprechend ausfällt und mich hinterher Leute auf den Text ansprechen. Erst diese Woche ist extra jemand zu einer Veranstaltung gekommen, weil ich auf dem Line up stand. Das sind ganz wunderbare Momente.

Frage 07: Welche Ziele hast du für die nächsten Jahre gesteckt? Bist du ein Planer oder eher ein Mensch, der das Leben laufen und auf sich zukommen lässt?

Eine schwierige Frage. Mein beruflicher Alltag ist sehr ergebnisorientiert, deshalb halte ich mich im Privatleben von Leistungsdruck fern. Das bedeutet, dass ich weder mit meinem Pferd auf Turniere gehe, noch dass ich mir vorgenommen habe, unbedingt für einen meiner Romane einen Verlag zu finden. Wenn es sich ergibt, wunderbar. Wenn nicht, wird etwas anderes Wunderbares passieren.Ich lebe sehr im Hier und Jetzt, hänge weder an der Vergangenheit noch denke ich zu viel über die Zukunft nach. Das liegt vielleicht auch daran, dass ich eine Behinderung habe und mit der Prognose aufgewachsen bin, mit spätestens 32 im Rollstuhl zu sitzen. Es ist anders gekommen, wofür ich sehr dankbar bin. Ich habe dadurch gelernt, den Moment auszukosten, und ich habe die Erfahrung gemacht, wenn ich bei dem, was ich jetzt gerade mache, 100 % gebe, dann kommt der Erfolg von ganz allein. Manchmal sieht er anders aus als erwartet, doch es geht immer voran.

Frage 08: Wie empfindest du die Welt der Bücher, Künstler, Autoren, Verleger, Dienstleister?

Wie gesagt, ich bin gern mit Menschen zusammen und empfinde die Leute der Literaturbranche als sehr aufgeschlossen und hilfsbereit. In Leipzig haben wir eine Gruppe, in der auch AutorInnen sind, die bereits bei Verlagen veröffentlich haben. Die teilen ihre Erfahrungen, so wie ich bei der perfekten Lesung unterstütze.

Frage 09: Wo kann man dich treffen, sofern man es denn will? Bist du auf Messen anzutreffen?

Jeden vierten Sonntag im Monat bei der Offenen Lesebühne Delitzsch, dazwischen immer wieder auf den Bühnen von Leipzig und Umgebung. Zu Buchmesse gehe ich tatsächlich nicht, das ist mir aufgrund meiner körperlichen Einschränkungen einfach zu anstrengend.

Frage 10: Bist du ein typischer Netzwerker, verlinkst dich mit Gott und der Welt oder bist du eher der Typ, der mitliest, andere machen lässt und die Freiheit genießt, dich nur dann zu zeigen, wenn du es möchtest?

Die Antwort auf diese Frage ergibt sich aus dem, was ich bereits gesagt habe. Ich muss die Welt nicht mit Belanglosigkeiten aus meinem Alltag behelligen, jedoch versuche ich, ein Bild von dem Menschen hinter dem Facebook- oder Insta-Account für die zu zeichnen, die es interessiert. Dazu gehört auch, dass ich mich klar zu gesellschaftlichen und politischen Themen positioniere.

Frage 11: Hier dürft ihr euch eine Frage ausdenken, was euch am Herzen liegt, was ihr gerne mal anderen zeigen möchtet.

Meine Frage: Welche drei Dinge rätst du Menschen, die mit dem Schreiben beginnen?

1. Lesen – und zwar quer durch alle Genres und dabei die Stellen analysieren, die dich ansprechen bzw. die dich langweilen.

2. Disziplin – auf Musenküsse zu warten, führt nicht zum Erfolg, und wenn nichts auf dem Papier bzw. auf dem Bildschirm steht, gibt es nichts zum Überarbeiten.

3. Die Rohfassung zu schreiben, ist das einfachste – sie ist ein Rohdiamant. Viel schwerer ist die Überarbeitung, die meisten erklären meiner Erfahrung nach einen Text zu früh als fertig. Lerne die Geschichte wieder und wieder zu erzählen und scheue dich nicht, beim Überarbeiten auch in die Struktur und die Figuren einzugreifen, um einen Brillanten zu schaffen.


35 – Jasmin Knappenberger

Frage 01: Und du bist wer? Wie heißt du, was machst du so und wenn du magst, wo lebst du?

Hallo, ich heiße Jasmin Knappenberger, bin 31 Jahre alt, Mama einer wundervollen Tochter die an Ostern 1 Jahr alt wird und habe am 12.3.2020 mein Debüt – Roman im Blutwut Verlag veröffentlicht. Geboren und aufgewachsen bin ich im wunderschönen Fränkischen Seenland, das liegt etwa 50 Kilometer Südwestlich von Nürnberg.

Frage 02: Neues Jahr neues Glück, so sagt man. Was soll bei dir 2020 so geschehen? Welche Projekte treiben dich um?

2020 passiert sehr viel bei mir, oder soll es zumindest. Ich muss Band 2 und 3 meiner Zombie Apokalypse fertig schreiben/verbessern und ab ins Lektorat geben. Nebenbei habe ich 2 Plotts in der Tasche (ich plotte sonst nie, das ist also eine Premiere) die ich unbedingt schreiben möchte. Das Camp Nano jetzt im April nehme ich für Plot 1 her. Es wird fantastisch. Elfen, Piraten, Magie, fremde Welten und wunderschöne Wesen warten dort auf mich. Mal sehen, ob ich es durchziehe oder die Lust verliere, da ich ja schon weiß, wie die Geschichte endet.Außerdem sind 2 Lesungen geplant, aber ich weiß noch nicht, ob sie auch stattfinden, Corona sei Dank.Jobtechnisch muss ich ab Mitte Oktober wieder arbeiten. So ist zumindest der Plan. Ich hoffe, dass wir bis dahin unser Restaurant wieder öffnen können.

Frage 03: Was machst du beruflich? In welcher Branche bist du tätig und wo ist deine Schnittstelle zur Autorenwelt?

Nach einer Ausbildung zur Fachkraft für Systemgastronomie arbeite ich mittlerweile (die Elternzeit mal ausgenommen) als „Barkeeperin“ in einem sogenannten Genießertreffpunkt. Wir sind bis 18 Uhr eine Bäckerei mit Mittagessen und Pizzastation und abends ein vollwertiges Restaurant mit Bedienung, Cocktails, leckerem Essen und toller Atmosphäre. Wer also mal in Mittelfranken ist, kann ruhig vorbeikommen.Beim Schreiben liebe ich das Dunkle, Gefährliche und Monster über alles. Zombies, Aliens, Mutanten. Auf sowas stehe ich. Aber – mein wohl größtes Fanbase – das in keiner Geschichte fehlen darf: Soldaten.

Frage 04: Hast du Rückhalt in Form von Familie, Freunde, Bekannten, Verwandten?

Meine Freunde und meine Familie stehen komplett hinter mir. Die meisten sind keine großen Leser, aber trotzdem halten sie mir den Rücken frei, damit ich ab und an ein paar freie Stunden habe, in denen ich mich Voll und Ganz aufs Schreiben konzentrieren kann.

Frage 05: Kannst du von deiner Kunstform leben? War das mal so geplant oder bist du eher per Zufall dort gelandet, wo du jetzt tätig bist und wie lange übst du deine Passion schon aus?

Leben kann ich nicht davon. Also im Moment, klar ist es ein Traum, dass sich das ändert. Aber ich bin mal Realistisch. Ich kann in meinem gelernten Beruf bis ans Rentenalter arbeiten. Ungerne würde ich mir den Spaß am Schreiben durch ein MÜSSEN verderben wollen. Aber ich habe es mir schon ab und an vorgestellt, wie es sein würde, wenn. Also mal sehen, was so die Zukunft bringt

Frage 06: Hast du Fans, Follower und wenn ja, was machst du für sie?

Ich bin denke ich noch sehr unbekannt. Ich habe eine Autorenseite auf Instagram, bin aber ehrlich nicht so der sozial Media Mensch. Ich habe ja neben dem Schreiben, Haushalt und Brotjob auch noch ein Kind, das bespaßt werden möchte. Die Freizeit, die ich habe, nutze ich also für diese Sachen. Sozial Media braucht im Moment noch sehr viel Zeit, die ich nicht habe.Meine Alphaleserin und Autorenkollegin Kate Dark habe ich in Leipzig getroffen. Nachdem die Messe abgesagt wurde, haben wir beschlossen, uns trotzdem zu treffen und hatten einen tollen Abend zusammen. Lesungen sind wie gesagt geplant, aber darüber möchte ich noch nicht so viel sagen, nicht dass sie doch nicht zustande kommen sollten.

Frage 07: Welche Ziele hast du für die nächsten Jahre gesteckt? Bist du ein Planer oder eher ein Mensch, der das Leben laufen und auf sich zukommen lässt?

Ich lasse das Leben gerne auf mich zukommen, zumindest was so das Autorendasein betrifft. Persönlich plane ich gerne, oder Träume vor mich hin – wie es mein Mann gerne sagt.Ich würde gerne hier in unserem kleinen Örtchen einen Bauplatz erwerben und Bauen. Aber im Moment gibt es keine, also muss ich warten.Schreibtechnisch bin ich eher der, der ohne Plan schreibt und irgendwann feststellt, dass ein paar Notizen doch ganz nett gewesen wären. Aber bisher laufe ich ganz gut damit, was ich so fabriziere.

Frage 08: Wie empfindest du die Welt der Bücher, Künstler, Autoren, Verleger, Dienstleister?

Meine Alphaleserin ist ja selbst Autorin und – wie sie sagte – mein größter Fan. 😀 Ich helfe auch sehr gerne, gebe ehrliche Tipps und hoffe, dass auch meine Kollegen so ehrlich mir gegenüber sind.Mein Verlag ist super. Er unterstützt und macht sehr viel. Da danke ich dem Verleger sehr für, auch, weil er Searching ParadiZE eine Chance gegeben hat und meine Verlagskollegen so super Krank und Düster sind, wie ich es mag. Manchmal fühle ich mich unter ihnen wie ein kleines Mauerblümchen, dass sie verderben wollen.

Frage 09: Wo kann man dich treffen, sofern man es denn will? Bist du auf Messen anzutreffen?

Nächstes Jahr auf jeden Fall auf der LBM und der FBM. Dieses Jahr ist es noch nicht sicher.

Frage 10: Bist du ein typischer Netzwerker, verlinkst dich mit Gott und der Welt oder bist du eher der Typ, der mitliest, andere machen lässt und die Freiheit genießt, dich nur dann zu zeigen, wenn du es möchtest?

Ich denke, eher der Typ, der im Hintergrund ist und mitliest.


34 – Samantha Daut

Frage 01: Und du bist wer? Wie heißt du, was machst du so und wenn du magst, wo lebst du?

Mein Name ist Samantha Daut, ich bin 26 Jahre alt. Ich bin seit Februar verlobt und sehr glücklich. Ich bin Rollstuhlfahrerin. Ich mache gerade eine Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement. Ich schreibe, seit ich 10 Jahre alt bin. Das Schreiben ist momentan noch mein Hobby, aber ich hoffe, dass ich irgendwann davon leben kann. Das Schreiben ist meine Passion. Beim Schreiben mag ich besonders gerne Fruchtgummi, Nüsse und Musik. Ich liebe Kaffee sehr und so, darf er natürlich auch beim Schreiben nicht fehlen.

Frage 02: Neues Jahr neues Glück, so sagt man. Was soll bei dir 2020 so geschehen? Welche Projekte treiben dich um?

Ehrlich gesagt, 2019 war ein grandioses Jahr für mich. Es sind so viele wundervolle, unvorhergesehene Dinge passiert, dass sich das Jahr 2020 sehr anstrengen muss. 😊 Am Schönsten in diesem Jahr war auf jeden Fall der Heiratsantrag meines Freundes, jetzt Verlobten. Ich habe dieses Jahr bereits ein Buch veröffentlicht, zwei weitere sollen folgen. Darunter der zweite Band meiner Reihe – Die Mindl-Kirschstein-Reihe, mein Herzensprojekt. Das Buch, welches ich veröffentlicht habe, wird Mitte April erscheinen und heißt Verdrängung der Schuld. Es geht um eine Frau, die ein quälendes Geheimnis hat und um einen Ex-Gefangenen, der zurück in sein damaliges Leben will.

Frage 03: Was machst du beruflich? In welcher Branche bist du tätig und wo ist deine Schnittstelle zur Autorenwelt?

Aktuell mache ich gerade eine Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement, bei einem Personalvermittler im medizinischen Sektor. Ich habe schon sehr früh angefangen zu schreiben. Bereits mit 10 Jahren. Ich liebe es einfach Geschichten zu erzählen, mit einem Hauch Drama, Abgründen und viel Liebe. Ebenfalls schreibe ich Krimis. Gerade habe ich mein neustes Werk Verdrängung der Schuld veröffentlicht. Es geht um eine Frau, die ein quälendes Geheimnis hat und um einen Ex-Gefangenen, der zurück in sein damaliges Leben will. Es wird Mitte April erscheinen.Hier geht es zu meiner Webseite: https://www.samantha-daut.de/ Auch über neue Fans und Follower auf Facebook freue ich mich immer sehr: https://www.facebook.com/samanthadautamandaciesingautorin/ Bei instagram bin ich ebenfalls vertreten unter: @samantha.daut

Frage 04: Hast du Rückhalt in Form von Familie, Freunde, Bekannten, Verwandten?

Ja, auf jeden Fall. Meine Mutter unterstützt mich sehr, hört sich meine Ideen an, gibt Verbesserungsvorschläge etc. Auch mein Verlobter hilft mir sehr und eine gute Freundin unterstützt mich auf meiner Facebook-Seite. Mein Vater hilft mir sehr mit der Vermarktung neuer Bücher.

Frage 05: Kannst du von deiner Kunstform leben? War das mal so geplant oder bist du eher per Zufall dort gelandet, wo du jetzt tätig bist und wie lange übst du deine Passion schon aus?

Ich schreibe seit ich 10 Jahre alt bin. Schreiben und veröffentlichen, das mache ich jetzt schon fast 8 Jahre. Leider kann ich noch nicht vom Schreiben leben. Aber das ist mein großer Traum. Ich liebe das Schreiben.

Frage 06: Hast du Fans, Follower und wenn ja, was machst du für sie?

Ja, ich habe Fans / Follower und habe diese bereits bei Lesungen, Signierstunden und auf Buchmessen angetroffen. Wenn sich die aktuelle Lage verbessert hat, werde ich auch wieder öfter bei Lesungen anzutreffen sein. Gerade ist eine Fangruppe für meine Leser auf Facebook geplant, sowie Aktionen und es gibt regelmäßige Textschnipsel für die Fans meiner Facebook Seite: Samantha Daut – Amanda Ciesing. Was viele vielleicht nicht mitbekommen haben: Auf Anfrage verschicke ich auch gerne signierte Bücher. 😊

Frage 07: Welche Ziele hast du für die nächsten Jahre gesteckt? Bist du ein Planer oder eher ein Mensch, der das Leben laufen und auf sich zukommen lässt?

Ich bin da doch eher der Planer. Ich habe viele Urlaube geplant, z.B. Berlin und Paris. Ich möchte dieses Jahr auf jeden Fall den 2. Band der „Mindl-Kirschstein-Reihe“ schreiben, ein Paris-Roman sowie weitere Romane und Kurzgeschichten in den nächsten Jahren sind in Planung.

Frage 08: Wie empfindest du die Welt der Bücher, Künstler, Autoren, Verleger, Dienstleister?

Gerade bei der Buch-Entstehung / Veröffentlichung steht mir meine Lektorin vom ersten, bis zum letzten Wort stets hilfreich zur Seite. Das ist großartig, vielen Dank dafür. Die Dienstleister sind sehr hilfsbereit und wirklich große Klasse. Ich finde jedoch, dass es gerade unter uns Autoren noch mehr zur Selbstverständlichkeit werden muss, dass man auch für den anderen wirbt, sich gegenseitig hilft und unterstützt. Ich habe einige Kolleginnen und Kollegen mit denen klappt das super, wir unterstützen uns sehr. Aber gerade, was Verlagsautor und Self-Publisher betrifft, finde ich, da kann die gegenseitige Unterstützung und Vernetzung durchaus stärker „gelebt“ werden.

Frage 09: Wo kann man dich treffen, sofern man es denn will? Bist du auf Messen anzutreffen?

Ja, wenn sich die aktuelle Lage verbessert hat, werde ich auch wieder öfter bei Lesungen und auf Messen anzutreffen sein.

Frage 10: Bist du ein typischer Netzwerker, verlinkst dich mit Gott und der Welt oder bist du eher der Typ, der mitliest, andere machen lässt und die Freiheit genießt, dich nur dann zu zeigen, wenn du es möchtest?

Ich bin der typische Netzwerker. Ich habe meine Webseite: www.samantha-daut.de, meine Facebookseite: Samantha Daut – Amanda Ciesing und ich verlinke mich aktiv mit Autoren, anderen Webseiten, Bloggern etc. Auch auf Instagram bin ich vertreten. Gerade für meine Facebook-Seite, bin ich immer aktiv auf der Suche nach neuen Lesern, Followern und vernetze mich gerne.


33 – Gundel Steigenberger

Frage 01: Und du bist wer? Wie heißt du, was machst du so und wenn du magst, wo lebst du?

Gundel Steigenberger, ich bin Lektorin und Autorin, lebe seit drei Jahren in Schweden, davor in Helsinki, Köln und Dresden. Ich bin Chemikerin, habe eine Doktorarbeit über die Analyse von Malmaterialien (was genau hat Rembrandt verwendet, um dieses Bild zu malen?) geschrieben und mich danach mit meiner zweiten Leidenschaft, dem Schreiben, selbstständig gemacht.

Frage 02: Neues Jahr neues Glück, so sagt man. Was soll bei dir 2020 so geschehen? Welche Projekte treiben dich um?

Ich habe gestern Abend beschlossen, mit meinem Mann wieder mehr tanzen zu gehen JJa, und beruflich soll es natürlich vor allem um das Lektorieren gehen, das ich ausbauen möchte. Derzeit arbeite ich vor allem mit viel Herzblut für Selfpublisher im Phantastikbereich, aber nach einigen Aufträgen von Studenten, die sprachliche Hilfe bei akademischen Arbeiten brauchten, habe ich festgestellt, dass mir das genauso viel Spaß macht.Als Autorin habe ich bisher vor allem Kurzgeschichten veröffentlicht, im diesem Jahr soll es dann ein Roman werden. Nach Jahren des Ausprobierens fühle ich mich nun endlich bereit.

Frage 03: Was machst du beruflich? In welcher Branche bist du tätig und wo ist deine Schnittstelle zur Autorenwelt?

Ich bin schon einige Zeit in der Autorenwelt unterwegs, besonders unter Selfpublishern habe ich einige Freunde. Ich habe begonnen, für sie zu lektorieren, gleichzeitig veröffentliche ich meine eigenen Geschichten. Ich bin ein sehr perfektionistischer Schreiber und brauche lange, bis mir etwas so gut gefällt, dass ich es aus der Hand gebe. Meiner Erfahrung nach gibt es zwei Sorten Autoren: die, die gut plotten können, aber Probleme mit der Sprache haben, und die, die sprachlich fit sind, aber Probleme haben, eine konsistente Story aufzubauen. Plot – Sprache, das ist ein Gegensatzpaar, mit dem viele Autoren kämpfen. Als Autor gebe ich gern Ratschläge, als Lektor ist das eine der Grundlagen für meine Arbeit.

Frage 04: Hast du Rückhalt in Form von Familie, Freunde, Bekannten, Verwandten?

Ja, meine Familie unterstützt mich und Freude stehen als Testleser zur Verfügung. Ich könnte das auch gar nicht machen, wenn ich ständig gegen jemanden ankämpfen müsste. Schreiben heißt Freiräume im Kopf schaffen, Lektorieren braucht einen ruhigen Arbeitsplatz, der bei mir, wie bei vielen Kollegen sicher auch, zu Hause liegt.

Frage 05: Kannst du von deiner Kunstform leben? War das mal so geplant oder bist du eher per Zufall dort gelandet, wo du jetzt tätig bist und wie lange übst du deine Passion schon aus?

Vom Schreiben nicht, vom Lektorieren schon. Das Lektorieren war nicht geplant, das Schreiben aber schon. Ich dachte allerdings nicht, dass ich selbst so lange brauchen würde, bis ich mit meinen Texten zufrieden sein würde. Daher hat sich das Lektorieren, also die Arbeit an den Texten Anderer, aus dem Prozess heraus ergeben. Das Schreiben ist aber trotzdem kein Hobby, es ist meine Leidenschaft und Passion und ich möchte eines Tages davon leben können.

Frage 06: Hast du Fans, Follower und wenn ja, was machst du für sie?

Mein Mann ist mein größter Fan. Und ich bin in einer sehr aktiven Schreibgruppe, der Wortkunst, zu der einige meiner größten Fans gehören: Julia Rana, Melissa David, Solvig Schneeberg, Caroline Rupieper, T. K. Moon, Jennifer K. Grimm, Bianca Zimmermeier. J

Frage 07: Welche Ziele hast du für die nächsten Jahre gesteckt? Bist du ein Planer oder eher ein Mensch, der das Leben laufen und auf sich zukommen lässt?

Ich bin ein Denker, der viel grübelt, Informationen in sich aufsaugt wie ein Schwamm und dann doch nach Bauchgefühl entscheidet. Ich lasse das Leben laufen, allerdings habe ich festgestellt, dass ich mehr schaffe, wenn ich mir Deadlines setze. Ich denke, das hat etwas damit zu tun, dass man gerade bei großen, komplexen Aufgaben einen Anstoß von außen braucht, um diese letzte Hürde zu nehmen, dieses Springen über den Berg, um es zu schaffen.

Frage 08: Wie empfindest du die Welt der Bücher, Künstler, Autoren, Verleger, Dienstleister?

Anstrengend. Und aufregend. Anders auf jeden Fall. Ich komme aus dem akademischen Bereich, habe viele Jahre an Universitäten und in Labors verbracht. Das Einzelkämpfertum des Autoren und Lektoren liegen mir zwar, aber es war doch eine ganz neue Erfahrung, einfach so in eine Welt vorzustoßen, deren Regeln mir anfangs mehr als nur absonderlich vorkamen. Inzwischen habe ich einige Freunde gefunden und Kontakte geknüpft, die sich tatsächlich gegenseitig helfen. Und die Literaturwelt ist so bunt, so vielfältig, da findet man immer denjenigen, der zu einem passt.

Frage 09: Wo kann man dich treffen, sofern man es denn will? Bist du auf Messen anzutreffen?

Ich bin unter www.lektoratsteigenberger.de (Lektorat) und www.nuancep.jimdofree.com (Autor) zu finden. Außerdem auch auf den beiden großen Messen in Leipzig und Frankfurt (+ BuchCon).

Frage 10: Bist du ein typischer Netzwerker, verlinkst dich mit Gott und der Welt oder bist du eher der Typ, der mitliest, andere machen lässt und die Freiheit genießt, dich nur dann zu zeigen, wenn du es möchtest?

Eher letzteres. Das ist so krass typabhängig, da kann man nicht viel machen. Allein die Erfahrung, dass es Leuten Spaß macht, sich über Belanglosigkeiten zu unterhalten, war für mich überraschend. Ich bin eher so der Nerd, der Gespräche schätzt, in denen man sich gegenseitig seine Kompetenz beweist. Dass Leute einen auch mögen und auf einen zukommen, wenn man sich nur flüchtig kennt, war mir neu. Aber so ist es, und ich lege das allen ans Herz, die Probleme mit dem Netzwerken haben. Dein Gegenüber mag dich und will etwas mit dir zu tun zu haben. Was du vermitteln musst, ist nicht deine überragende fachliche Expertise oder wie viel Wert du besitzt, sondern Freundlichkeit und Interesse am Gegenüber.

Frage 11: Hier dürft ihr euch eine Frage ausdenken, was euch am Herzen liegt, was ihr gerne mal anderen zeigen möchtet.

Die Fotos zeigen meine Wahlheimat, einmal Schweden, wo ich momentan lebe, und Finnland, wo ich einige Zeit gelebt habe. Skandinavien ist eine Gegend, in der Natur wirklich noch vorhanden ist, in ihrer ursprünglichen, für Mitteleuropäer eher wilden Form. Im dicht besiedelten Deutschland verliert man manchmal den Kontakt, da tut es gut, sich einige Zeit in endlosen Wäldern aufzuhalten. Allerdings leidet Skandinavien an dem „Dort ist es eisig“- und „Dort ist es dunkel“-Vorurteil, daher möchte ich hier mal sagen: Im Sommer ist es in Skandinavien weder dunkel noch kalt, im Gegenteil, es herrschen angenehme 20 °C, die Vögel zwitschern und eine sanfte Brise liegt über dem Land. Die Sonne ist heller als anderswo und der Himmel weiter. Der perfekte Ort, um die Seele baumeln zu lassen.


32 – Alexander Naumann

Frage 01: Und du bist wer? Wie heißt du, was machst du so und wenn du magst, wo lebst du?

Also, ich heiße Alexander Naumann und ich bin freier Texter und Autor. Das heißt, ich beschäftige mich den Großteil des Tages damit, zu schreiben. Ich bin in Magdeburg geboren, zog zum Studium nach Halle und lebe seitdem dort.

Frage 02: Neues Jahr neues Glück, so sagt man. Was soll bei dir 2020 so geschehen? Welche Projekte treiben dich um?

2020 ist bei mir ziemlich viel los, was das Schreiben anbelangt. Im Februar erscheint mein erster Roman in einem Verlag! „Die Krieger der Göttin“, ein Antike-Fantasy-Steampunk-Mix, der mir sehr am Herzen liegt. Außerdem schreibe ich weiterhin an der „Alienwächter“-Reihe im selben Verlag und ich sehr wahrscheinlich die letzten Kapitel meiner Webnovel „Heilige Bastarde“ auf meiner Webseite. Und möglicherweise beginne ich bald die Arbeit an einem neuen Roman-Projekt. Aber mal schauen, was das wird.

Frage 03: Was machst du beruflich? In welcher Branche bist du tätig und wo ist deine Schnittstelle zur Autorenwelt.

Wie schon gesagt, hauptberuflich bin ich freier Texter. Mein Hauptthema sind Kryptowährungen wie Bitcoin, doch texte ich über alles Mögliche. Auch wenn das ebenfalls mit dem Schreiben zu tun hat, gibt es keine wirklichen Schnittstellen zum Dasein eines Phantastik-Autoren.

Frage 04: Hast du Rückhalt in Form von Familie, Freunde, Bekannten, Verwandten?

Meine Freunde und Familie freuen sich auf jede Neuigkeit bezüglich des Schreibens, manche lesen auch ein paar der Geschichten oder haben mir früher Feedback gegeben. Testleser haben ich im Moment nicht aus meinem Familien- und Freundeskreis, das sind eher Autorenkollegen.

Frage 05: Kannst du von deiner Kunstform leben? War das mal so geplant oder bist du eher per Zufall dort gelandet, wo du jetzt tätig bist und wie lange übst du deine Passion schon aus?

Ich wollte schon seit meiner Jugend Schriftsteller werden, doch leben kann ich davon noch nicht. Und es hatte auch eine Weile gedauert, bis ich mich ernsthaft dazu entschlossen habe zu veröffentlichen. Es dauerte auch, bis ich wirklich an etwas gearbeitet habe, das sich zum Veröffentlichen lohnte. Erst dann reifte in mir der Wunsch, Ernst zu machen mit der Schriftstellerei.

Frage 06: Hast du Fans, Follower und wenn ja, was machst du für sie?

Ich bin bislang ein kleiner, unbekannter Schreiberling, auch wenn ich schon ein paar positive Meinungen zu meinen wenigen Veröffentlichungen bekommen habe und nicht jeder Follower auf meinen wenigen Kanälen ein Autorenkollege ist.

Frage 07: Welche Ziele hast du für die nächsten Jahre gesteckt? Bist du ein Planer oder eher ein Mensch, der das Leben laufen und auf sich zukommen lässt?

Beides, mehr oder weniger. Ich habe einen groben Plan von Werken, die ich demnächst in Angriff nehmen möchte. Allerdings gibt es immer wieder Chancen, die man nicht voraussehen kann und manchmal kommt auch einfach etwas dazwischen. Stur einem festen Plan zu folgen macht einen nur unflexibel, aber zumindest ein paar kurzfristige Ziele müssen sein, damit die Produktivität aufrecht erhalten bleibt. Um die erste Frage zu beantworten: Ich werde natürlich weiterschreiben, mindestens eine Reihe fortführen und vielleicht eine andere beginnen.

Frage 08: Wie empfindest du die Welt der Bücher, Künstler, Autoren, Verleger, Dienstleister?

Ohne Unterstützung durch andere Autoren, seien es Self-Publisher oder Verlagsautoren, ohne die begeisterten Verleger, die an dein Werk glauben, ohne die fleißigen Lektoren und Testleser geht es alles nicht. Ich bin noch ein junger Autor, mein Einblick in die Welt der Bücher und des Veröffentlichens war bislang durchweg positiv.

Frage 09: Wo kann man dich treffen, sofern man es denn will? Bist du auf Messen anzutreffen?

Als Hallenserbin ich natürlich auf der Leipziger Buchmesse zu finden.

Frage 10: Bist du ein typischer Netzwerker, verlinkst dich mit Gott und der Welt oder bist du eher der Typ, der mitliest, andere machen lässt und die Freiheit genießt, dich nur dann zu zeigen, wenn du es möchtest.

Ich habe ein paar Kontakte und gehe sie auch gerne mit Gleichgesinnten ein. Doch allgemein bin ich eher der ruhige Typ, der beobachtend am Rande steht und sich eher im Gespräch mit ein paar wenigen vertieft, anstatt die Aufmerksamkeit aller auf sich zu ziehen und im Mittelpunkt zu stehen.

Frage 11: Wie sieht deine Schreibroutine aus?

Jedes Projekt hat einen oder mehrere Musikstücke, wie eine Titelmusik zur Geschichte. Die spiele ich immer ganz am Anfang. Dann öffne ich eine Textdatei und mache mir ein paar Notizen darüber, was genau ich nun schreiben möchte. Anschließend suche ich mir die passende Musik aus und schreibe mindestens zwei bis drei Stunden, manchmal auch vier Stunden, möglichst konzentriert.


31 – Andreas Petz

1. Und du bist wer? Wie heißt du, was machst du so und wo lebst du?

Mein Name ist Andreas Petz, ich wohne in Gammesfeld, einem kleinen Dorf im Nordosten von Baden-Württemberg. Ich bin 57 Jahre, geschieden und lebe allein. Neben dem Schreiben fotografiere ich sehr gerne, wandere durch die Natur oder gehe Schwimmen, am liebsten lange Strecken in einem großen See.

2. Neues Jahr, neues Glück, so sagt man. Was soll bei dir 2020 geschehen? Welche Projekte treiben dich um?

Ich schreibe zurzeit an einem Buch, das Märchen und Kurzgeschichten rund um den „Fingerhut“ enthält. Ich denke, dass ich bis Mai mit dem Schreiben fertig bin. Als nächstes ist ein Liebesroman geplant, der von jungen Menschen handelt, die an Krebs erkrankt sind. Mein Ideenbuch ist sehr gut gefüllt.
Außerdem werde ich dieses Jahr vermehrt Leseveranstaltungen durchführen. So jedenfalls der Plan.

3. Was machst du beruflich? In welcher Branche bist du tätig und wo ist deine Schnittstelle zur Autorenwelt?

Ich bin seit knapp 30 Jahren selbständig in der Finanzberatung tätig und berate und betreue meine Kunden in allen finanziellen Angelegenheiten. Eine Schnittstelle zur Autorenwelt besteht evtl. darin, dass ich hin und wieder Dinge in meine Geschichten einfließen lasse, die ich durch meinen Beruf und den Umgang mit Menschen gelernt habe. Oft erzählen mir Kunden auch ihre Geschichten, die mich dann inspirieren.

4. Hast du Rückhalt in Form von Familie, Freunde, Bekannte und Verwandte?

Meine Schwester ist meist meine erste Testleserin, allerdings ist sie von den Geschichten immer begeistert und hat selten Änderungsvorschläge. Dann gibt es noch einige Freunde/-innen, die meine Geschichten zum Test lesen. Die meisten sind via Internet entstanden. (Facebook, Youtube).

5. Kannst du von deiner Kunstform leben? War das mal so geplant oder bist du eher per Zufall dort gelandet, wo du jetzt tätig bist und wie lange übst du deine Passion schon aus?

Nein, leben kann ich vom Schreiben nicht. Es ist auch nicht unbedingt mein Ziel, denn meinen eigentlichen Beruf werde ich nicht aufgeben. Dennoch träumt man natürlich immer davon, ein viel gelesener Autor zu sein.Angefangen zu Schreiben habe ich nach einer für mich schweren Zeit. Nach der Scheidung habe ich lange gebraucht um wieder zum „normalen“ Alltag zurück zu finden. Das Schreiben war hier ein Abtauchen in eine andere Welt, eine Ablenkung. Zuerst schrieb ich Gedichte, dann auch Liedtexte (die zum Teil von einem Freund vertont wurden und auf Youtube zu hören sind), später dann Märchen und Kurzgeschichten und mittlerweile auch längeres. Mein erstes Buch ist 2012 erschienen. Mittlerweile sind es acht Bücher.

6. Hast du Fans, Follower und wenn ja, was machst du für sie?

In der digitalen Welt fühl ich mich nicht so wohl, ich habe zwar eine Homepage, einen Youtubekanal und bin auf facebook, das war es aber auch schon. Ich bin eher im direkten Kontakt zu den Menschen und halte so oft als möglich Leseveranstaltungen ab. In Bibliotheken, bei Landfrauenvereinen, Schulen oder Freizeitvereinen.

7. Welche Ziele hast du für die nächsten Jahre gesteckt? Bist du ein Planer oder eher ein Mensch, der das Leben laufen und auf sich zukommen lässt.

Ich bin beruflich sehr eingespannt, dennoch ist es mein Ziel pro Jahr mindestens ein Buch zu schreiben, Ideen habe ich genug.In meinem Beruf (und im Leben) habe ich gelernt, dass Planung sehr wichtig ist, allerdings spielt das Leben einem auch hin und wieder einen unerwarteten Streich und dann wird manchmal der schönste Plan über den Haufen geworfen. Dann heißt es neu zu planen.

8. Wie empfindest du die Welt der Bücher, Künstler, Autoren, Verleger, Dienstleister?

Fünf meiner Bücher sind im Selbstverlag erschienen, weitere drei beim Karinaverlag in Wien und ich habe an vielen Anthologien mitgeschrieben. Ich komme mit dem selbst verlegen gut zurecht, mir gefällt aber auch die Arbeit vom Karinaverlag. Im Lauf der Zeit habe ich einige nette Kollegen und Leute kennen gelernt, die sehr hilfsbereit sind und mich gerne unterstützen und, wenn es mir möglich ist, unterstütze ich auch sie.
Die Bücher, die ich im Selbstverlag herausbringe, werden vorher von einer befreundeten Lektorin überarbeitet.In den vergangen Jahren wurden, soweit ich das beurteilen kann, viele Kleinverlage ohne wirklichen Background gegründet und viele sind auch schon wieder verschwunden. Für unerfahrene Autoren ist das nicht ganz einfach.Auch der Buchverkauf selbst ändert sich zunehmend. Es werden in Zukunft wohl nicht mehr wirklich Bücher gekauft sondern als E-Book per „Flatrate“ gelesen, so wie das auch mit der Musik geschieht. Persönlich hab ich lieber ein Buch in der Hand, da gehöre ich wohl zum alten Eisen.

9. Wo kann man dich treffen, sofern man es denn will? Bist du auf Messen anzutreffen?

Auf Messen war ich bislang nicht vertreten. Ich bin des Öfteren in der Bibliothek „Frau Holle“ in Künzelsau als Vorlesepate tätig (am 14 März um 11 Uhr wieder), oder oft auch ehrenamtlich bei caritativen Einrichtungen. Sonst gibt es immer wieder die Möglichkeit mich auf Leseveranstaltungen in der Region zu besuchen.

10. Bist du ein typischer Netzwerker, verlinkst dich mit Gott und der Welt, oder bist du eher der Typ, der mitliest, andere machen lässt und die Freiheit genießt, dich nur dann zu zeigen, wenn du es möchtest?

Siehe Frage 6. Ich bin in der digitalen Welt nicht besonders aktiv. Ich stehe auch nicht unter dem Zwang dringend Bücher verkaufen zu müssen. Ich verteile oft Flyer oder Lesezeichen und mache auf altmodischem Wege Werbung. Zum Beispiel durch Zeitungsinterviews in den Lokalzeitungen.

11. Hier dürft ihr euch eine Frage ausdenken, was euch am Herzen liegt, was ihr gerne mal anderen zeigen möchtet.

Auf meiner homepage erfährt und sieht man wohl am besten etwas über mein Wirken. Hier der Link:
Andreas Petz

http://andreas-petz.simplesite.com/ Dort kann man auch einige Youtubevideos mit eigenen Fotos und zum Teil selbst geschriebenen Lieder anschauen. Auch einige Leseproben finden sich dort.


30 – Daniel Andrich

Frage 01: Und du bist wer? Wie heißt du, was machst du so und wenn du magst, wo lebst du?

Hi, ich bin Daniel aus Luckenwalde. Das liegt ungefähr 50 Kilometer südlich von Berlin.Neben Job und Familie bin ich Sänger und Bassist der Band „Inge & Heinz“. Wobei Sänger würde ich mich jetzt nicht nennen. Das setzt ja irgendwie vorraus, dass man die richtigen Töne trifft, was bei mir leider oft nicht der Falll ist. Dafür trage ich bei unseren Konzerten sehr merkwürdige Hüte. Aber das nur nebenbei. Im Luckenwalder Musik-& Kulturföderverein bin ich auch Mitglied und organisiere Konzerte für unseren Club, ein Festival und eine Benefizveranstaltung zu Gunsten an Krebs erkrankter Kinder. Also immer viel zu tun.

Frage 02: Neues Jahr neues Glück, so sagt man. Was soll bei dir 2020 so geschehen? Welche Projekte treiben dich um?

2020 ist für mich ein sehr aufregendes Jahr. Neben den viele Konzerten mit meiner Band und dem üblichen alltäglichen Wahnsinn, den man so mit Familie und Beruf hat, steht die Veröffentlichung meines ersten Buches an, welches auf den Namen „Erika – Melodien, Hüte und Meer“ hört. Darauf freue ich mich schon sehr. Vor zwei Jahren habe ich angefangen, es zu schreiben. Nun ist es endlich fertig und ich bin sehr auf die Reaktionen der Leute gespannt, die das Ding dann tatsächlich gelesen haben.

Frage 03: Was machst du beruflich? In welcher Branche bist du tätig und wo ist deine Schnittstelle zur Autorenwelt?

Ich bin Erzieher und arbeite seit circa fünf Jahren als ambulanter Familienhelfer und fahre mit nem kleinen VW Up durch die Gegend. Eine Schnittstelle gibt es da eher mit meinem Hobby. In meinem Buch geht es ja überwiegend um meine zweifelhafte Karriere als Musiker. Da hab ich schon so einiges erlebt. Viele Geschichten dazu sind in „Erika“ gelandet. Wer sich das etwas genauer anschauen möchte, sollte infach mal unter www.facebook.com/einbuchnamenserika reinschauen. Da gibt es ein paar Schnipsel zum „anfüttern“. Was ich momentan musikalisch so treibe, kann man auf www.facebook.com/ingeundheinz sehen. Da gibt es auch reichlich Bildmaterial, wo man erahnen kann, wie groß das Ausmaß der ganzen Katastrophe ist. Wir sind eine 7-köpfige Band und veranstalten auf der Bühne einen ganz schönen Zirkus mit Verkleidung, Pyro-Technik und ich nenne es jetzt mal Artistik. Jedenfalls sieht das von Weitem so aus. Ich kann nur empfehlen, sich das mal anzuschauen. Unsere aktuellen Konzerttermine gibts auch auf unserem Facebook-Profil.

Frage 04: Hast du Rückhalt in Form von Familie, Freunde, Bekannten, Verwandten?

Meine Familie unterstützt mich glücklicherweise bei all meinen Freizeitaktivitäten. Ohne den Rückhalt wären meine kreativen Ausflüge gar nicht möglich. Auch mein Freundeskreis und sogar meine Arbeitskollegen supporten mich und haben sogar den Wunsch geäußert, eine signiniertes Exemplar von „Erika“ zu bekommen. Für all den Support bin ich sehr dankbar. Um das auch ein wenig zurückzugeben, bekamen alle auf meiner Geburtstagsparty schon mal eine Testlesung inklusive ein paar neuer Lieder von mir, mit Klavierbegleitung vorgetragen. Zum Glück kam das gut an. Ich war davor echt aufgeregt.

Frage 05: Kannst du von deiner Kunstform leben? War das mal so geplant oder bist du eher per Zufall dort gelandet, wo du jetzt tätig bist und wie lange übst du deine Passion schon aus?

Seit 1995 mache ich mit diversen Kapellen Musik und bin durch ganz Deutschland und auch teilweise Europa gegondelt. Aber finanziell ist das nach wie vor ein echt schwieriges Unterfangen. Um damit auch finanziell erfolgreich zu sein, müsste ich wohl richtig singen können. Es wäre aber natürlich irgendwie grandios, wenn ich mit meinem ganzen Schabernack meinen Lebensunterhalt verdienen könnte. Allerdings würde das mein jetziges Leben sehr auf den Kopf stellen. Als Musiker und auch mit vielen Lesungen wäre ich sehr oft unterwegs. Das würde unserem Familienleben doch etwas im Wege stehen. Von daher bin ich doch ganz zufrieden, so wie es gerade ist.

Frage 06: Hast du Fans, Follower und wenn ja, was machst du für sie?

Wir als Band haben tatsächlich ein paar verrückte Fans, die regelmäßig auf unsere Konzerte kommen und uns über die üblichen sozialen Medien folgen. Man versucht natürlich immer, dicht an den Fans zu bleiben und in kontakt zu treten. Über unser Facebook-Profil veranstalten wir z.B. Jedes Jahr einen Online-Weihnachtskalender, bei dem man so einiges gewinnen kann. Dieses Jahr war eines der Highlights ein gemeinsames Gulasch-Essen auf unserer jährlich stattfindenden Band-Weihnachtsfeier, inklusive Schrottwichteln mit Schnapstrinken. Das war ziemlich lustig. Besonders für mich als Anti-Alkoholiker. Alle waren sehr schnell betrunken. Unser Gewinner hatte dabei auch so seine Freude. Aber das nur am Rande. Für mich als angehender Autor ist das natürlich ein kleiner Vorteil, da sich doch tatsächlich ein paar unserer Fans auch für mein Buch interessieren.

Frage 07: Welche Ziele hast du für die nächsten Jahre gesteckt? Bist du ein Planer oder eher ein Mensch, der das Leben laufen und auf sich zukommen lässt?

Meine Ziele für 2020 sind fast identisch mit den Zielen aus 2019, 2018 usw. Viele Konzerte spielen, neue Musik schreiben und dabei möglichst viel Spass haben. Neu ist jetzt die Veröffentlichung meines Buches. Das stellt mich gerade im Bezug auf meinen persönlichen Kalender vor neue Herausforderungen, da ich versuche, alles gut und lange im Vorraus zu planen. Ohne vernünftige Planung funktioniert das ja alles nicht. Problematisch ist das des öfteren mit meinen Bandkollegen. Die können mir meistens nicht mal sagen, ob sie zur nächsten Bandprobe erscheinen. Das sorgt bei mir immer wieder für erhöhten Puls.

Frage 08: Wie empfindest du die Welt der Bücher, Künstler, Autoren, Verleger, Dienstleister?

Da bin ich sehr gespannt. Ich hoffe, es verhält sich wie unter den meisten Musikern, also sehr kollegial und freundlich.

Frage 09: Wo kann man dich treffen, sofern man es denn will? Bist du auf Messen anzutreffen?

Mit meiner Band kann man mich relativ oft auf diversen Veranstaltungen sehen. Alle Termine von „Inge und Heinz“ findet man bei Facebook oder bei „Bands in town“. Als Autor wird es demnächst auch ein paar Termine für meine Lesungen auf www.facebook.com/einbuchnamenserika geben.Privat trifft man mich dann auch ab und an im Luckenwalder „Alhambra“ an

Frage 10: Hier dürft ihr euch eine Frage ausdenken, was euch am Herzen liegt, was ihr gerne mal anderen zeigen möchtet.

Vielen Dank für dieses schöne Interview. Es hat mich sehr gefreut, deine Fragen zu beantworten. Für die Band durfte ich das ja schon öfter machen, aber für als Autor ist das eine neue Erfahrung.Ich freue mich natürlich sehr, wenn ihr auf einem meiner Profie einen Daumen, oder ein Kommentar lasst.


29 – Lily Konrad

Frage 01: Und du bist wer? Wie heißt du, was machst du so und wenn du magst, wo lebst du?

Hallo, ich bin Lily Konrad. Schreiben ist mein allerschönstes Hobby und ich betreibe es leidenschaftlich gern. Nach Realitätsromanen und Psychothriller(episode)n bin ich derzeit im Genre Urban Fantasy unterwegs, komme dabei aber ganz ohne Vampire und Werwölfe aus.Ich bin verheiratet, habe drei erwachsene Kinder und drei Enkel und lebe mit Mann und Hund in meiner Wahlheimat Butzbach, einer Kleinstadt knapp 50 km nördlich von Frankfurt/Main. Hier gefällt es mir sehr gut – das einzige, was mir fehlt, ist das Meer.

Frage 03: Was machst du beruflich? In welcher Branche bist du tätig und wo ist deine Schnittstelle zur Autorenwelt?

Ich bin von meiner Ausbildung her Ärztin, aber nicht klinisch tätig. Vielmehr beschäftige ich mich mit den Nebenwirkungen von Medikamenten bzw. deren Sammlung, Analyse, Bewertung und den Konsequenzen daraus. 2001 habe ich mich selbstständig gemacht, daraus ist inzwischen ein kleines Dienstleistungsunternehmen mit aktuell 17 Mitarbeitern geworden, das ich gemeinsam mit einem Geschäftspartner leite.Es gibt auf jeden Fall eine Schnittstelle zur Autorenwelt, denn meine Arbeit besteht zu einem großen Teil aus dem Verfassen von Berichten und Vorträgen. Diese Texte sind zwar ganz anders als meine Bücher, denn sie müssen sich streng an wissenschaftlichen Fakten orientieren, haben meist einen genau vorgegebenen Aufbau und Fantasie ist verpönt. Aber mein Hang zu möglichst exakten Formulierungen und meine Abneigung gegen Logiklöcher und Beschreibung von Nebensächlichkeiten hat sicherlich mit meinem beruflichen Hintergrund zu tun.Außerdem war ich einige Jahre für die Zeitschrift einer Fachgesellschaft zuständig, habe selbst etliche Artikel geschrieben und mache das auch jetzt noch gelegentlich.

Frage 04: Hast du Rückhalt in Form von Familie, Freunde, Bekannten, Verwandten?

Schwieriges Thema. Anfangs wurde ich belächelt, dann kam Verständnislosigkeit. Inzwischen wird es akzeptiert, dass ich schreibe und dass diese Tätigkeit mir offensichtlich Freude macht.Mein Mann unterstützt mich jetzt, indem er mich auf Messen und zu Lesungen begleitet; Fotos macht und anderen von meinen Büchern erzählt. Außerdem nimmt er immer einen zweiten Laptop mit in den Urlaub, nachdem meiner einmal unterwegs beinahe seinen Geist aufgegeben hätte. Augenzwinkernde Begründung meines Mannes: „Wenn du nicht schreiben kannst, ist der Urlaub doch gelaufen.“ Recht hat er.

Frage 05: Kannst du von deiner Kunstform leben? War das mal so geplant oder bist du eher per Zufall dort gelandet, wo du jetzt tätig bist und wie lange übst du deine Passion schon aus?

Nein, ich kann nicht davon leben, will ich auch nicht und hatte ich nie so geplant. Ich wollte niemals in die Lage kommen, schreiben zu müssen, denn das würde mir den Spaß verderben.Ich habe mir schon Geschichten ausgedacht, bevor ich schreiben konnte und habe – nachdem ich das Schreiben gelernt hatte – immer wieder kürzere Geschichten und Gedichte verfasst. Nach dem viel zu frühen Unfalltod eines lieben Verwandten habe ich mir dann die Frage gestellt, ob es etwas in meinem Leben gäbe, das ich unbedingt noch machen wollte. Wenn ja, wollte ich es lieber gleich angehen, statt es auf die lange Bank zu schieben.Das Erste, was mir einfiel, war „ein Buch schreiben“. Eine passende Geschichte hatte ich schon lange im Kopf, aber nun wollte ich sie zu Papier bringen. Ich schrieb zunächst ein paar einzelne Szenen und ging damit zu einer Bekannten, von der ich wusste, dass sie gern las. Meine Frage an sie lautete: „Wenn das ein Buch wäre – würdest du so etwas lesen wollen?“ Sie kam schon am nächsten Tag zu mir und antwortete: „Schreib dieses Buch. Ich will wissen, wie das alles zusammenhängt.“So fing es an. Dem ersten Buch folgte ein zweites und drittes, irgendwann dann auch die Idee, sie nicht nur für ein paar Freunde und Bekannte zu schreiben, sondern zu veröffentlichen. Ich fand einen Verlag, der damals gut für mich passte und 2013 erschien mein Debüt „Staub von den Sternen“.Zufall? Ich glaube nicht an Zufälle.

Frage 08: Wie empfindest du die Welt der Bücher, Künstler, Autoren, Verleger, Dienstleister?

Ich finde, das ist ein separater kleiner Kosmos mit eigenen Regeln und Tabus. Als Anfängerin ist es mir nicht leicht gefallen, mich darin zurecht zu finden und ich bin mehr als einmal in Fettnäpfchen getreten. Aber inzwischen habe ich meinen Platz gefunden und fühle mich wohl.

Frage 06: Hast du Fans, Follower und wenn ja, was machst du für sie?

Ja, habe ich. Ich treffe sie auf Messen, Lesungen, manchmal auch einfach so. Ich mache Gewinnspiele, Dankeschön-Aktionen, lasse mir besondere Goodies für sie einfallen. Aber eigentlich tun sie viel mehr für mich als umgekehrt.

Frage 09: Wo kann man dich treffen, sofern man es denn will? Bist du auf Messen anzutreffen?

Ja, ich bin jedes Jahr auf der Leipziger Buchmesse und in Bad Nauheim auf der Ernst-Ludwig Buchmesse. Andere Messen probiere ich auch gern mal aus und gehe hin, wenn es in meinen Terminplan passt. Auch liebe ich Lesungen – wer Interesse hat kann gern bei mir anfragen.

Frage 10: Bist du ein typischer Netzwerker, verlinkst dich mit Gott und der Welt oder bist du eher der Typ, der mitliest, andere machen lässt und die Freiheit genießt, dich nur dann zu zeigen, wenn du es möchtest?

Ich würde mich irgendwo in der Mitte sehen: Ich netzwerke gern, aber nicht mit Gott und der Welt, sondern mit Gleichgesinnten. Und ich nutze dafür auch noch ganz andere Möglichkeiten als Facebook. Ganz „old school“-mäßig, sind mir persönliche Kontakte enorm wichtig.

Frage 02: Neues Jahr neues Glück, so sagt man. Was soll bei dir 2020 so geschehen? Welche Projekte treiben dich um?

Ich habe beschlossen, mich in diesem Jahr mehr mit dem Thema Marketing zu beschäftigen. Bislang habe ich zwar lauter vereinzelte Aktionen durchgeführt, aber das hatte keine Linie, keine Strategie. Das will ich ändern, meine Homepage verbessern, auf Instagram aktiv werden.Außerdem will ich mich beim Vorlesen weiter verbessern. Ich hatte einen äußerst lehrreichen Trainingstag bei einer Schauspielerin und hatte seitdem schon zwei Mal Gelegenheit, das Erlernte umzusetzen. Das hat großen Spaß gemacht, besonders, weil meine Zuhörer mir sehr gutes Feedback gegeben haben. Aber wenn ich mich mit meiner Trainerin vergleiche, habe ich noch sehr viel zu lernen.Und natürlich will ich weiter schreiben. Im September soll der vierte Band meiner Urban Fantasy Reihe „Die Wächter von Sisong“ erscheinen.

Frage 07: Welche Ziele hast du für die nächsten Jahre gesteckt? Bist du ein Planer oder eher ein Mensch, der das Leben laufen und auf sich zukommen lässt?

Ich bin in der glücklichen Lage, meine beruflichen Ziele bereits erreicht zu haben. Daher lasse ich das Leben einfach auf mich zukommen und bin gespannt, was es noch an Überraschungen für mich bereithält. Das bedeutet aber keineswegs, dass ich keine Pläne mehr habe. Dazu gehören meine Bücher, aber auch ganz andere Dinge wie eine Weltreise, Spanisch lernen und vieles mehr.

Frage 11: Erzähle uns ein bisschen über dein neuestes Buchprojekt.

Ich schreibe derzeit am vierten Band meiner Urban Fantasy-Reihe „Die Wächter von Sisong“. Sie erzählt von zwei Völkern, die bislang unentdeckt neben den Menschen auf der Erde leben: die Sisoner und die Iszeroniten. Beide unterscheiden sich äußerlich kaum von den Erdbewohnern, verfügen aber über besondere Fähigkeiten, denn sie können Gedanken lesen und mit der Kraft ihrer Gedanken an jeden beliebigen Ort ihrer Wahl reisen. Allerdings konkurrieren sie um den Lebensraum auf unserem recht kleinen Planeten und bekämpfen sich daher bis aufs Blut. Anfangs scheint völlig klar zu sein, wer ›gut‹ und wer ›böse‹ ist, doch je mehr die Leser über Hintergründe und Motive der beiden Völker erfahren, desto mehr verschwimmen die Grenzen.Was die Herkunft von Sisonern und Iszeroniten angeht, greift die Reihe reale Entdeckungen auf und bindet sie in ›was wäre, wenn‹ Gedankenspiele ein. So liefert beispielsweise der erdähnliche Exoplanet Keppler 452b die Vorlage für den Planeten Sisong. Da dieser 1400 Lichtjahre von der Erde entfernt ist, bleibt er für die Menschen derzeit unerreichbar. Aber was wäre, wenn es eine Fortbewegungsmöglichkeit gäbe, die viel schneller ist als das Licht, nämlich die mittels Gedankenkraft? Unterstützt durch die jüngst entdeckte netzartige Struktur des Weltalls würde das die Grenzen der Erreichbarkeit drastisch verschieben und Reisen von einem Planeten zum anderen in greifbare Nähe rücken.Die Reihe wird insgesamt sechs Bände umfassen, von denen bisher die ersten drei, „Cats Bestimmung, „Matteos Lied“ und „Craigs Geständnis“, erschienen sind. Band 4 wird „Hunters Zorn“ heißen und im September erscheinen.


28 – Bianca Bojahr

Frage 01: Und du bist wer? Wie heißt du, was machst du so und wenn du magst, wo lebst du?

Mein Name ist Bianca Bojahr. Gebürtig stamme ich aus Nordrhein-Westfalen, lebe aber seit 1993 in Spanien. Ich bin Autorin und Illustratorin. Bisher habe ich drei Bücher veröffentlicht. Zwei davon sind eine Kombination aus einem Wissensbuch und einer Fabel, also sehr lehrreich und gleichzeitig unterhaltsam für die ganze Familie. Das dritte ist ein reines Bilderbuch für die ganz Kleinen. Nähere Informationen zu meinen drei Büchern findet man auf meiner Autorenwebseite www.biancabojahr.de, auf meiner Facebookseite BiancaBojahrAutorin und auf Instagram unter meinem Namen Bianca Bojahr.

Frage 02: Neues Jahr neues Glück, so sagt man. Was soll bei dir 2020 so geschehen? Welche Projekte treiben dich um?

Ich habe immer mehrere Manuskripte in Arbeit, die ich nach und nach fertig schreiben und veröffentlichen möchte.

Frage 03: Was machst du beruflich? In welcher Branche bist du tätig und wo ist deine Schnittstelle zur Autorenwelt?

Ich bin Osteopathin und biete in meiner Praxis neben „klassischen“ Massagen und Lymphdrainagen auch viele verschiedene alternative Techniken an, z.B. die Bowentechnik, die Reflexzonentherapie oder die Kraniosakrale Therapie, die ein Teilbereich der Osteopathie ist.Seit 2008 betreibe ich eine eigene Praxis hier in Spanien ( www.centrocasablanca.com ).In jeder freien Minute schreibe ich und meine „Autorenwelt (www.biancabojahr.de) “ ist ein guter Ausgleich zu meiner Therapeutentätigkeit, die körperlich oft sehr anstrengend ist und außerdem volle Konzentration erfordert, denn jeder Patient, jeder Körper ist anders und auf jeden Einzelnen muss ich mich individuell einstellen. Das kreative Schreiben und Illustrieren bedeuten für mich vollkommene Entspannung, nicht nur körperlicher, sondern auch seelischer Art.

Frage 04: Hast du Rückhalt in Form von Familie, Freunde, Bekannten, Verwandten?

Meine Familie unterstützt mich immer positiv in allem, insbesondere was das Schreiben angeht. Schließlich sind sie stolz darauf, eine Autorin in der Familie zu haben. Wir haben uns immer schon sehr gut verstanden und halten fest zusammen.

Frage 05: Kannst du von deiner Kunstform leben? War das mal so geplant oder bist du eher per Zufall dort gelandet, wo du jetzt tätig bist und wie lange übst du deine Passion schon aus?

Das Schreiben ist schon seit vielen Jahren eines meiner liebsten Hobbys. Allerdings kam mir erst im Jahr 2016 der Gedanke, meine Werke veröffentlichen zu wollen.Angespornt durch meinen großen Wunsch, saß ich in jeder freien Minute am Computer und schrieb. Im Mai 2019 war es dann endlich soweit. Meine drei Bücher wurden nach dem Motto „Alle guten Dinge sind drei“ zusammen veröffentlicht.Ob ich vom Schreiben leben kann? Nein, als „Neuling“ kann ich noch nicht davon leben.Alles im Leben braucht eben seine Zeit. Ich sage immer: ERST WER AUFGIBT, HAT VERLOREN!

Frage 06: Hast du Fans, Follower und wenn ja, was machst du für sie?

Ja, Fans und Follower habe ich bereits. Über soziale Medien stehe ich mit den Eltern meiner jungen Leser in Kontakt. Ich habe auch erwachsene Fans. Über jede noch so kleine positive Rückmeldung freue ich mich sehr.

Frage 07: Welche Ziele hast du für die nächsten Jahre gesteckt? Bist du ein Planer oder eher ein Mensch, der das Leben laufen und auf sich zukommen lässt?

Beides. Ich bin eher ein Planer, aber ich lasse auch die Dinge auf mich zukommen. Neben dem Ziel, noch viele Manuskripte veröffentlichen zu wollen, möchte ich noch viele schöne Reisen machen. Es gibt noch einige Städte und Länder, die ich gerne kennenlernen möchte.

Frage 08: Wie empfindest du die Welt der Bücher, Künstler, Autoren, Verleger, Dienstleister?

Ich habe Kontakt zu vielen anderen Autoren und wir helfen und unterstützen uns gegenseitig mit unserem Wissen und unseren Erfahrungen.

Frage 09: Wo kann man dich treffen, sofern man es denn will? Bist du auf Messen anzutreffen?

Zur Zeit kann man mich nur hier in Spanien antreffen. Wer mich persönlich kennenlernen möchte, muss hierherkommen. Momentan ist es mir nicht möglich, eine Messe zu besuchen.

Frage 10: Bist du ein typischer Netzwerker, verlinkst dich mit Gott und der Welt oder bist du eher der Typ, der mitliest, andere machen lässt und die Freiheit genießt, dich nur dann zu zeigen, wenn du es möchtest?

Ja, ich verlinke mich mit vielen, um Erfahrungen auszutauschen, aber nicht mit „Gott und der Welt“. Oft lese ich die Kommentare anderer Autoren, die in den Facebook-Gruppen ihre Fragen stellen. Aus den Antworten habe ich für mich persönlich oft interessante, wertvolle Informationen gezogen und daraus schon viel gelernt.

Frage 11: Hier dürft ihr euch eine Frage ausdenken, was euch am Herzen liegt, was ihr gerne mal anderen zeigen möchtet.

Über meine Hobbys:Schon von klein auf liebte ich die Musik und gute Bücher waren schon immer eine große Leidenschaft. Ich lese sehr gerne, aber am liebsten schreibe ich.Die Musik mag ich, seitdem ich laufen lernte. Zu jener Zeit „startete“ ich bereits meine ersten Tanzversuche, liebte es, Musik zu hören, aber auch selbst zu singen (eigene private Karaokeshow). Später nahm ich Gitarrenunterricht und fing an, meine ersten eigenen Lieder und Gedichte zu schreiben. Im Laufe der Jahre schrieb ich auch Geschichten.Reisen ist eines meiner Hobbys, da man auf jeder Reise neue Eindrücke gewinnt, andere Menschen und Kulturen kennenlernt.Ich gehe gerne in der Natur spazieren und genieße die Ruhe und die frische Luft.Deshalb lebe ich hier in Spanien auf dem Land, zwischen Mango-und Avocado Plantagen und in der Nähe eines Pferdegestüts.Schon immer war ich ein großer Tierfreund und liebe die Natur: Blumen, Bäume, Pflanzen, schöne Landschaften – eben alles, was die Natur zu bieten hat.Meine drei Bücher handeln von dem Thema. Ich schrieb sie in Kind gerechtger Sprache, um den Kindern die Natur und die Tierwelt näher zu bringen.


27 – Frederike Hieronymi

Frage 01: Und du bist wer? Wie heißt du, was machst du so und wenn du magst, wo lebst du?

Ich heiße Frederike Hieronymi, schreibe allerdings auch unter dem Pseudonym Fe Mars und habe noch unter etlichen anderen Namen veröffentlicht, die ihr gar nicht alle wissen wollt.

;)Was ich so mache? Ja, außer schreiben, so ziemlich das, was meine Heldinnen tun. Ich male wie Manon in ‚Ein Vogel, mein Herz‘, habe in einer Galerie gearbeitet und Ytong-Blöcke bearbeitet wie Zélie in ‚Und dann im Traum …‘, wollte in Rom auf die Restaurierungsschule gehen, was ich dann leider nicht geschafft habe, da ist mir Selina aus ‚Dunkle Seele Liebe‘ voraus, streife liebend gerne durch die Natur, wie ‚Silla – Tochter der Wölfin‘ und lebe auch in den Tiroler Bergen wie sie.Ganz klar, dass ich auch immer einen Hund an meiner Seite habe, wie meine Heldinnen – außer Anäis in ‚Chicas, das Böse und das Meer‘, das wäre auf ihrer Reise zu umständlich geworden, aber da hat wenigstens ihr Großvater Leo seinen Bonzo. http://frederike-hieronymi.at/bucher/Daneben boxe ich und bemühe mich, Geige zu lernen, beides mit mehr Enthusiasmus als Können!

Wenn ich ein bisschen besser bin, werde ich meine neuerworbenen Fähigkeiten bestimmt mit der Protagonistin eines neuen Romans teilen.

Frage 02: Neues Jahr neues Glück, so sagt man. Was soll bei dir 2020 so geschehen? Welche Projekte treiben dich um?

Im Moment sitze ich an der Überarbeitung von Band 2 von „Und dann im Traum …“ und grüble noch über dem Titel. Ich lasse mir gern Zeit mit meinen Büchern, lasse sie ein wenig ruhen, bevor ich sie noch mal überarbeite, das gibt mir die nötige Distanz, Schwachstellen und Fehler besser zu erkennen. Inzwischen sammle und recherchiere ich natürlich schon für den dritten Teil der Reihe. Der historische Bezug macht dabei sehr viel Spaß in der Recherche und öffnet mir ganz neue Welten.

Frage 03: Was machst du beruflich? In welcher Branche bist du tätig und wo ist deine Schnittstelle zur Autorenwelt?

Beruflich habe ich schon so einiges gemacht. Schaut doch mal auf meine Seite http://frederike-hieronymi.at, da erfahrt ich mehr. Zum Schreiben bin ich unter anderem über den Kulturjournalismus gekommen und über das BravoGirl!, für das ich etliche Romane geschrieben habe – was beides immer großen Spaß gemacht hat.

Frage 04: Hast du Rückhalt in Form von Familie, Freunde, Bekannten, Verwandten?

Die ganze Familie hilft mit! Mein Hund führt mich auf Inspirations-Spaziergänge, die beiden Kater wärmen mir die Computer Tastatur, ob ich will oder nicht!, mein Partner ist Alpha-Männchen, äh, nein!, Alpha-Leser

und sehr strenger Korrektor und Kritiker, meine Söhne wissen immer alles, was ich nicht weiß über Musik, Computertechnik und das Leben überhaupt. Und das Wichtigste: Alle freuen sich mit mir, wenn ein neues Buch fertig ist!

Frage 05: Kannst du von deiner Kunstform leben? War das mal so geplant oder bist du eher per Zufall dort gelandet, wo du jetzt tätig bist und wie lange übst du deine Passion schon aus?

Meine erste Geschichte habe ich mit sieben Jahren in die Maschine getippt, ‚Kasper in der Geisterstunde‘, https://www.facebook.com/fe2mars/, im Lebenslauf meiner Seite nachzulesen. Ich schreibe also schon sehr lange, zur Malerei bin ich über die Fotografie gekommen, und alles zusammen war immer eine gekonnte Mischung aus schicksalhaftem Zufall und großen Plänen, die sich meist dann ganz anders entwickelten.Ja, so ungefähr konnte ich immer von meiner Kunst leben, aber nur von meinen Romanen? Nein. Noch nicht!

Frage 06: Hast du Fans, Follower und wenn ja, was machst du für sie?

Ich habe ein paar sehr nette Fans und für die tue ich fast alles.

Mein letztes herzerwärmendes Erlebnis war eine Frau, die eine Unterschriftenliste starten wollte, um den Verlag dazu zu bringen, einen dritten Band von ‚Silla – Tochter der Wölfin‘ herauszugeben. Ihrem Sohn hatten die ersten beiden Bücher so gut gefallen. Ich war wirklich gerührt.

Frage 07: Welche Ziele hast du für die nächsten Jahre gesteckt? Bist du ein Planer oder eher ein Mensch, der das Leben laufen und auf sich zukommen lässt?

Meine Ziele? Ein sehr bewusstes Leben zu führen mit viel Freude und Inspiration. Noch ein paar Bände meiner ‚Und dann im Traum …‘– Reihe zu schreiben.Wenn ich es planen könnte, würde ich auf jeden Fall einen Bestseller einplanen, aber so lasse ich die Dinge wohl besser auf mich zukommen.

Frage 08: Wie empfindest du die Welt der Bücher, Künstler, Autoren, Verleger, Dienstleister?

Jeder Autor ist wohl aus der Einsamkeit des Schreibens und der eigenen Gedankenwelt, in der die Geschichten entstehen, ein Einzelkämpfer. Bei der Veröffentlichung braucht es dann Menschen, die mitziehen. Zum Glück habe ich die wirklich, angefangen von der genialen Katharina Netolitzky https://katharina-netolitzky.jimdofree.com, die meine Cover gestaltet, bis zu den emsigen Bloggerinnen, ohne die wahrscheinlich niemand von meinem Buch erfahren würde, und natürlich den Leserinnen und Lesern, die mir oft so engagiertes und überraschendes Feedback geben. Einige von ihnen allen habe ich richtig ins Herz geschlossen und, ja, das ist genau die Welt, in der ich mich wohlfühle.

Frage 09: Wo kann man dich treffen, sofern man es denn will? Bist du auf Messen anzutreffen?

Wie gesagt, ich bin eher scheu und schwer zu fassen und Messen finde ich definitiv zu hektisch.

Wenn man mich nicht gerade auf einer seltenen Lesung erwischt, ist der beste Weg, mit mir ins Gespräch zu kommen, über meine Homepage http://frederike-hieronymi.at/kontakt/ oder meine FB-Seite https://www.facebook.com/fe2mars/ . Ich freue mich immer riesig, wenn jemand Kontakt aufnimmt.

Frage 10: Bist du ein typischer Netzwerker, verlinkst dich mit Gott und der Welt oder bist du eher der Typ, der mitliest, andere machen lässt und die Freiheit genießt, dich nur dann zu zeigen, wenn du es möchtest?

Mir kommt manchmal vor, ich habe schneller ein neues Kapitel im laufenden Roman geschrieben als ein FB-Posting! Verlinken finde ich absolut toll, solange ich mich danach nur noch sporadisch melden muss.

Frage 11: Hier dürft ihr euch eine Frage ausdenken, was euch am Herzen liegt, was ihr gerne mal anderen zeigen möchtet.

Was ich euch lieben Leserinnen ans Herz legen möchte: Nehmt Kontakt auf, schreibt den Autoren, wenn euch ein Buch gefallen hat, wenn ihr einen Fehler gefunden habt, wenn euch eine Passage zum Lachen oder zum Weinen gebracht hat, oder ihr den Menschen hinter der Geschichte kennenlernen möchtet. Es kann ja auch nur eine kurze Nachricht sein, aber ihr glaubt gar nicht, wie wichtig ein bisschen Aufmunterung beim Schreiben oft ist.Also, ich freue mich, von euch zu hören!


26 – Christine Schär-Gerber

Frage 01: Und du bist wer? Wie heißt du, was machst du so und wenn du magst, wo lebst du?

Hallo, ich heiße Christine und wohne zusammen mit meinem Mann und unseren zwei Söhnen in Winterthur (Schweiz).Wenn ich keine Geschichten schreibe, dann muss ich arbeiten. Mein Beruf heißt »Marktforscherin«. Für eine Firma versuche ich herauszufinden, was Erwachsene wollen. Das ist gar nicht so einfach! Gut, kann ich nach Feierabend in die Welt der Geschichten eintauchen. Aber auch dort muss ich erst herausfinden, was meine Figuren wollen. Ist leider nicht so, dass ICH das festlegen könnte

Frage 02: Neues Jahr neues Glück, so sagt man. Was soll bei dir 2020 so geschehen? Welche Projekte treiben dich um?

2020 hat für mich mit einem Knall begonnen. Am 1.1. hab ich nämlich das fertige Ebook für „Indigo und Violetta“ hochgeladen.

<3 Und nun schreibe ich an meinem nächsten Buch. Diesmal möchte ich ein neues Genre ausprobieren: Romance. Mal schauen, ob das was wird…

Frage 03: Was machst du beruflich? In welcher Branche bist du tätig und wo ist deine Schnittstelle zur Autorenwelt?

Mein Job hat eigentlich keine Schnittstelle zur Autorenwelt, ausser, dass ich ständig Leute ausfrage und deren Erlebnisse und Eigenheiten dann gerne in meine Geschichten aufnehme J Aber ich blogge gerne über meine Erlebnisse als Mutter. Wer also ungeschminkte Geschichten über mein Leben als Chaosmama mit neunmalklugem Sohn lesen möchte, sollte in meinem Blog Drei Meter Kalt vorbei schauen: www.facebook.com/drei.meter.kalt

Frage 04: Hast du Rückhalt in Form von Familie, Freunde, Bekannten, Verwandten?

Im Generellen wird es eher als „sonderbares Hobby“ angesehen

Aber natürlich unterstützen sie mich, indem sie jeweils das neuste Buch kaufen und ihren Kindern, Enkeln und Nachbarsmädchen verschenken JUnd ich hab mit meiner besten Freundin Barbara Brosowski Utzinger einen Volltreffer gelandet, da wir einfach ein tolles Autoren-Illustratoren Team sind.

Frage 05: Kannst du von deiner Kunstform leben? War das mal so geplant oder bist du eher per Zufall dort gelandet, wo du jetzt tätig bist und wie lange übst du deine Passion schon aus?

Äh, nein. Ich muss eher schauen, dass ich dabei nicht verarme, weil ich offenbar lieber Bücher kaufe als sie zu verkaufen… ich liebe einfach Geschichten und insbesondere Kinderbücher! Ja, richtig, selbst jetzt mit 29 *hust* 37 *hust* Jahren lese ich immer noch am liebsten Kinder- und Jugendbücher. Seltsamerweise habe ich aber immer versucht, Geschichten für Erwachsene zu schreiben. Als mein erster Sohn zur Welt kam, hat es dann klick gemacht und ich habe meine erste Kindergeschichte geschrieben, die allerdings noch unveröffentlicht ist. Das ist nun 5 Jahre her und ich habe mittlerweile genug Ideen für Bücher, um in den nächsten 50 Jahren zu publizieren.

Frage 06: Hast du Fans, Follower und wenn ja, was machst du für sie?

Facebook wartet immer noch auf den ersten Top-Fan meiner Seite www.facebook.com/christine.schaer.autorin. Also wer schon immer mal Top-Fan werden wollte, hier ist deine Gelegenheit!

Ganz im ernst: Bisher sind meine Bücher bei den Lesern gut angekommen und ich hoffe, ihnen weiter schöne Lesestunden bescheren zu können. Aber als Fans würde ich da niemanden bezeichnen, ich bin kein Rockstar…

Frage 07: Welche Ziele hast du für die nächsten Jahre gesteckt? Bist du ein Planer oder eher ein Mensch, der das Leben laufen und auf sich zukommen lässt?

Ich habe letztes Jahr einen Veröffentlichungsplan für die nächsten 8 Bücher erstellt. Das Leben lacht heute noch über mich!

Frage 08: Wie empfindest du die Welt der Bücher, Künstler, Autoren, Verleger, Dienstleister?

Ich habe eine tolle Autoren-Gruppe kennen gelernt und bin Mitglied im Verein Schweizer Phantastikautoren. Dort helfen wir uns gegenseitig und erzählen, was bei wem funktioniert hat und was nicht. Das hilft mir enorm. Natürlich ist man trotzdem irgendwie immer auch Einzelkämpfer, denn man hat sein ganzes Herzblut ins Buch gesteckt und gefühlt 1000 Stunden damit verbracht, dass es möglichst perfekt wird.

Frage 09: Wo kann man dich treffen, sofern man es denn will? Bist du auf Messen anzutreffen?

Ich werde dieses Jahr auf der Fantasy Basel anzutreffen sein. Am Stand von www.atelier-oechsli.ch, wo die lebensgrossen Drachen rumstehen, kann man also nicht verfehlen.

Frage 10: Bist du ein typischer Netzwerker, verlinkst dich mit Gott und der Welt oder bist du eher der Typ, der mitliest, andere machen lässt und die Freiheit genießt, dich nur dann zu zeigen, wenn du es möchtest?

Ich vernetze mich zwar sehr gerne mit allen, die dies wünschen, aber wenn’s hart auf hart kommt, verlasse ich mich dann doch weniger auf Followerpower, sondern auf meine Freunde. Wie die einzigartige Barbara Broswoski Utzinger von www.atelier-oechsli.ch, meine Schulfreundin, die alle meine Bücher illustriert hat.

Und meine wunderbare Testleser-Gruppe der Villa Kunterbunt, die aus lauter viel erfolgreicheren Autoren besteht. Ich hab da echt Schwein gehabt und kann rundum profitieren, während sie sich mit meinem Hobbygeschreibsel abgeben müssen LOL

Frage 11: Hier dürft ihr euch eine Frage ausdenken, was euch am Herzen liegt, was ihr gerne mal anderen zeigen möchtet.

Ich frage lieber andere aus: Also, schreibt mir doch (in die Kommentare oder per PN), wie und wo ihr gute Kinderbücher findet. Und welche ihr besonders empfehlen könnt. Ich brauche Lesenachschub


25 – Alizée Korte Autorin

Und du bist wer? Wie heißt du, was machst du so und wenn du magst, wo lebst du?

Hallo, ich bin Alizée, lebe in Düsseldorf und bin seit sechzehn Jahren Familienernährerin. Mein Mann war lange Hausmann und ist inzwischen Musterpatient. Wir haben eine Teenager-Tochter.Bis 2012 hoffte ich, es würde endlich irgendwer den ultimativen Liebesroman um einen querschnittgelähmten Karatelehrer und eine trauernde Studentin schreiben. Da sich dieser Wunsch nicht erfüllte, musste ich mich der Sache selbst annehmen. Im Herbst 2017 erschien „Dein Weg, meine Liebe“.

Neues Jahr neues Glück, so sagt man. Was soll bei dir 2020 so geschehen? Welche Projekte treiben dich um?

Es wäre schön, wenn 2020 das Jahr würde, in dem die Fortsetzung von „Dein Weg, meine Liebe“ erscheint. Sicher ist das allerdings nicht. Derzeit stecke ich immer noch in der Überarbeitung. Mein Leben liebt keine Pläne und neben dem Vollzeitjob verlangt mitunter auch die Gesundheit Priorität.

Was machst du beruflich? In welcher Branche bist du tätig und wo ist deine Schnittstelle zur Autorenwelt?

Ich arbeite seit über zwanzig Jahren in der Medien- und Werbewirtschaft. Erst als Journalistin, seit 2016 als PR-Verantwortliche. Sowohl im Hauptjob als auch als Autorin kommuniziere ich mit Medien bzw. Blogger*innen und nutze Social Media. Dennoch sind beide Tätigkeiten durch mein Autorenpseudonym klar voneinander getrennt. Mein Klarnamen-Ich ist auf Facebook nicht mit Alizée befreundet und Alizée ist nicht auf LinkedIn.

Hast du Rückhalt in Form von Familie, Freunde, Bekannten, Verwandten?

Mein Mann unterstützt mich in allen Lebenslagen und gehört zum Glück nicht zu den Exemplaren, die schmollend in der Ecke sitzen, wenn die Gattin lieber in die Tasten haut, statt sich um ihn zu kümmern. Auch meine Tochter ist, seit ich 2012 das Schreiben wieder begonnen habe, wirklich sehr verständnisvoll. Außerdem habe ich einige Menschen in meinem Freundeskreis, die sich für meine Texte interessieren und sie auch gern lesen. Das freut und motiviert mich.

Kannst du von deiner Kunstform leben? War das mal so geplant oder bist du eher per Zufall dort gelandet, wo du jetzt tätig bist und wie lange übst du deine Passion schon aus?

Nein, ich kann vom literarischen Schreiben nicht leben, da ist das Leben einen anderen Weg mit mir gegangen. Denn eigentlich gehörte ich auch zu denjenigen, die „immer schon“ Geschichten geschrieben haben und mit neun Jahren fasste ich dann auch den Entschluss, Schriftstellerin zu werden. Mein erster Roman, den ich im Alter von dreizehn Jahren schrieb, fand keinen Verlag, der zweite auch nicht und mit siebzehn brauchte ich dann Plan B. Ich entschied, Journalistin zu werden, schließlich schreibt man dort auch. Idealerweise absolviert man vorher auch ein Studium und ich hegte die Hoffnung, in dieser Zeit einen Verlag zu finden. Entsprechend lange dauerte mein Studium, denn ich schrieb weitere Romane und arbeitete parallel als Journalistin. Leider klappte es mit den Verlagen weiterhin nicht. Mittelalte Männer mit Cordjackets und Lesebrille erklärten mir wohlwollend, es reiche nicht, Talent zu haben und gut schreiben zu können, man müsse auch etwas zu sagen haben und ich hätte eindeutig nicht genug gelitten in meinem Leben, um relevant schreiben zu können. Am Ende des Studiums startete ich mit dem Gefühl gescheitert zu sein in mein Berufsleben als Journalistin. Erst viele Jahre später nötigte mich mein rollstuhlfahrender Protagonist, doch noch mal einen Roman zu verfassen. Ich denke, dass mein Schreibstil von der journalistischen Ausbildung und der jahrelangen Routine profitiert hat. Da der Lebensstandard meiner Familie allein von meinem Einkommen abhängt, bleibt mein Hauptjob meine Priorität. Aber ich hoffe natürlich, dass ich eines Tages mal dahin komme, dass ich mit meinen Büchern Geld dazuverdiene.

Hast du Fans, Follower und wenn ja, was machst du für sie?

Ja, ich habe tatsächlich einige Fans und Follower und manche habe ich auch schon persönlich getroffen. Um meinen Leserinnen und Lesern schöne Erlebnisse rund um meinen Roman zu bescheren, versuche ich, meine Social-Media-Profile und meine Website mit interessanten Inhalten zu füllen und stelle mich für Interviews, Autorenporträts und privat organisierte Lesungen zur Verfügung. Was mir auffällt: viele meiner Leserinnen sind selbst Autorinnen. Zum Start meiner Social-Media-Aktivität als Autorin wurde mir empfohlen, mich nicht mit anderen Schreibenden zu vernetzen. Das seien nur Wettbewerber, keine Leser:innen. Zum Glück habe ich diesen Rat nicht beherzigt! Schreiben und Lesen schließen sich nicht aus und ich freue mich, wenn Menschen versiertes Feedback geben.

Welche Ziele hast du für die nächsten Jahre gesteckt? Bist du ein Planer oder eher ein Mensch, der das Leben laufen und auf sich zukommen lässt?

Für mein Autorenleben ist mein wichtigstes Ziel, die beste Qualität zu liefern, die ich liefern kann. Ich möchte mich weiterentwickeln und versuche offen zu sein und Chancen zu ergreifen, die sich mir bieten.Ende 2019 hatte ich mal überlegt, ob ich doch versuchen sollte, den neuen Roman bei einer Agentur oder einem Verlag unterzubringen. Aber inzwischen bin ich wieder unsicher, ob dieser Weg für mich der richtige ist, denn im Grunde habe ich weder Zeit noch Energie, um zwei Vollzeitjobs auszufüllen. Die letzte Entscheidung ist noch nicht gefallen.

Wie empfindest du die Welt der Bücher, Künstler, Autoren, Verleger, Dienstleister?

Ich veröffentliche zwar im Selfpublishing, bin aber definitiv keine Einzelkämpferin. Ich glaube fest an die Vorzüge der Arbeitsteilung. Deshalb habe ich mir ja als junge Frau auch so dringend einen Verlag gewünscht. Ich hätte so gern die Unterstützung von Profis in Anspruch genommen!Vor der Veröffentlichung meines Romans 2017 habe ich mir deshalb Dienstleister gesucht, die mich mit Lektorat, Korrektorat, Buchsatz und Coverdesign unterstützen. Ich habe Referenzen und Arbeitsproben verlangt und mehrere Monate insbesondere nach einer guten Lektorin mit Verlagserfahrung gesucht. Inzwischen, denke ich, habe ich es durch die Vernetzung auf Social Media wesentlich leichter. Ich erlebe sehr viel Hilfsbereitschaft unter den Schreibenden, sehr viel Offenheit. Eine Verlagsautorin hat mir zur Inspiration ihr (erfolgreiches) Exposé geschickt, eine andere ihr Lesungsrechnungstemplate zum schnellen Nachbau. Auf Instagram habe ich mehrere Monate jeweils freitags in einer Schreibgruppe geschrieben. Jede:r für sich und doch alle zusammen.

Wo kann man dich treffen, sofern man es denn will? Bist du auf Messen anzutreffen?

Dieses Jahr trifft man mich auf der Buchpassion in Bremen und auf der Fabula Est in Solingen.

Bist du ein typischer Netzwerker, verlinkst dich mit Gott und der Welt oder bist du eher der Typ, der mitliest, andere machen lässt und die Freiheit genießt, dich nur dann zu zeigen, wenn du es möchtest?

Ich netzwerke nicht exzessiv, aber ich bin grundsätzlich gesprächsbereit und zeige mich auch in Gruppen oder als Kommentatorin bei anderen. Dennoch denke ich oft, dass ich so viel mehr machen könnte. Mehr Aktivität in Gruppen, mehr Hashtags, die ich bespielen, mehr Schreibübungen oder -wettbewerbe, an denen ich teilnehmen könnte. Aber es hilft ja nichts: Man muss ständig Prioritäten setzen.Im Selfpublishing erlebe ich einerseits eine Professionalisierung (viele Autoren und Autorinnen beauftragen vor der Veröffentlichung ein Lektorat), andererseits führt das dazu, dass immer mehr Menschen Lektorate, Korrektorate und Dienstleistungen rund ums Buch anbieten, die nicht immer den eigentlichen Qualitätsansprüchen genügen. Hier sind Autoren und Autorinnen gut beraten, genau hinzusehen und nach Referenzen und Arbeitsproben zu fragen.

Wer ist deine perfekte Leserin/dein perfekter Leser und warum beginnt er oder sie dein Buch nach der letzten Seite noch einmal von vorn?

Diese Frage ist eine von drei, die ich Kolleginnen schicke, die ich auf meinen Social-Media-Profilen vorstellen möchte, weil ich glaube, dass es wichtig ist, dass wir uns gegenseitig unterstützen. Und natürlich habe auch ich eine Antwort darauf: Mein/e perfekte/r Leser/in liest gern unterhaltsame Romane, die dennoch einen gewissen sprachlichen Anspruch pflegen und deren Protagonisten neue Perspektiven eröffnen. Er oder sie liebt Figuren mit Ecken und Kanten und eigenen Handlungsweisen. Dieser Mensch beginnt mein Buch noch einmal von vorn, weil er Etienne und Vika ins Herz geschlossen hat und verschiedene Szenen noch einmal mit dem Wissen um das Ende genießen möchte.


24 – Severin Halbritter

Und du bist wer? Wie heißt du, was machst du so und wenn du magst, wo lebst du

Ich bin Severin Halbritter, Autor aus dem sagenumwobenen Schwarzwald – kein Wunder, dass mir deswegen düstere Märchen ganz besonders am Herzen liegen. Aber auch in der Welt der Horrorliteratur, der gothic novels und bei Superhelden bin ich zu Hause. Hobbytechnisch bin ich breit aufgestellt: Von Gothic-Musik über mittelalterliche Sprache und Literatur bis hin zum Tanzen ist alles dabei. (Und natürlich: Schreiben!)

Neues Jahr neues Glück, so sagt man. Was soll bei dir 2020 so geschehen? Welche Projekte treiben dich um?

Wenn es nach mir geht, darf 2020 ein wieder schreibintensiveres Jahr werden. Letztes Jahr hatte ich einen kleinen „Hänger“, eine Schreibblockade, die wohl jeder Autor kennt. Aber ich habe unglaublich viele Projekte, die gleichzeitig schreien: „Schreib mich, schreib mich!“ Darunter sind auch Geschichten, die eigentlich gar nicht zu mir passen, zum Beispiel Krimis – ich bin nämlich nicht der weltgrößte Krimi-Fan. Aber am meisten freue ich mich darauf, an einem Wettbewerb teilzunehmen, zu dem auch Gedichte zugelassen sind, und darauf, eine Geschichte über die Hexenverfolgung bei uns im Schwarzwald weiterzuschreiben.

Was machst du beruflich? In welcher Branche bist du tätig und wo ist deine Schnittstelle zur Autorenwelt?

Beruflich bin ich ebenfalls in der Welt der Sprache unterwegs und arbeite im Lektorat/Korrektorat. Außerdem habe ich bereits für diverse Musikmagazine (auch online) geschrieben. Als Autor findet man mich hier: www.facebook.com/sev.halbritterwww.instagram.com/Sev.Halbritter

Meinen Debütroman „Die Große Stadt“, der auf der Sage des Rattenfängers von Hameln beruht, findet ihr hier: www.fantasyverlag.com/diegrossestadt-ebook Ich freue mich auf alle, die Märchen-Fans sind oder es noch werden wollen!

Hast du Rückhalt in Form von Familie, Freunde, Bekannten, Verwandten?

Besonders meine Schwester, mein Partner und meine engsten Freunde motivieren mich immer wieder aufs Neue, am Schreiben dranzubleiben. Ich bin ein sehr selbstkritischer Autor und habe immer wieder Momente, in denen ich denke: „Vielleicht bin ich nicht gut genug.“ Gerade in solchen Augenblicken wissen die Menschen, die mir wichtig sind, immer genau, wie sie mich wiederaufbauen können. Dafür ein riesiges Dankeschön – das ist nämlich auch für sie nicht immer leicht.

Kannst du von deiner Kunstform leben? War das mal so geplant oder bist du eher per Zufall dort gelandet, wo du jetzt tätig bist und wie lange übst du deine Passion schon aus?

Ich kann vom Schreiben (noch) nicht leben. Natürlich hoffe ich, dass sich das irgendwann ändern wird, weil ich schon immer einfach nur schreiben wollte. Ich finde Sprache unglaublich kostbar und es ist so faszinierend, was man alles daraus machen kann, wie sie bewegt, wie sie ermutigt, wie sie entmutigt, wie sie aufregen und verstören kann – nichts würde ich beruflich lieber machen als das. Daher hoffe ich sehr, dass ich irgendwann meine große Leidenschaft auch zu einem Beruf machen kann, der meinen Lebensunterhalt bezahlt.

Hast du Fans, Follower und wenn ja, was machst du für sie?

Am schönsten waren für mich die Momente, neue Leser face to face auf Märkten zu treffen. Wenn dort jemand Wildfremdes Interesse an meinem Buch zeigt, wenn man ins Gespräch kommt, aber auch, wenn jemand kommt und sagt: „Ach cool, dein Buch kenne ich!“ und man sich einfach unterhält – das sind für mich die besten Momente. Ich möchte greifbar sein für meine Leser, ich spreche gern über Literatur und meine Geschichten – wenn es ein respektvoller Rahmen von beiden Seiten aus ist. Sinn- und respektlose Pöbelei kann ich nämlich überhaupt nicht leiden.

Ich versuche natürlich, für meine Follower immer wieder auch neues Material zu posten, aber ich denke, am meisten würden sich die bisherigen Leser über den zweiten Teil meiner begonnenen Reihe freuen – ich arbeite daran!

Welche Ziele hast du für die nächsten Jahre gesteckt? Bist du ein Planer oder eher ein Mensch, der das Leben laufen und auf sich zukommen lässt?

Ich bin ein absolut strukturierter und planender Mensch. Erstaunlicherweise oder auch gerade deshalb laufen trotzdem viele Sachen oft anders, als ich es mir vorgestellt habe, aber gerade auch daraus sind unglaublich viele gute Momente entstanden. Mein Ziel ist, noch weitere Bücher zu veröffentlichen, und an Wettbewerben teilzunehmen, vor allem aber möchte ich noch mehr Leser erreichen und mit diesen ins Gespräch kommen. Literatur hat mir in schweren Zeiten meines Lebens ungemein geholfen, und wenn mein Buch das auch nur bei einem Leser auch kann, ist das für mich auch die unschönen Augenblicke des Autorendaseins wert.

Wie empfindest du die Welt der Bücher, Künstler, Autoren, Verleger, Dienstleister?

Die Welt der Autoren ist für mich eine andere als die der Verleger und Dienstleister. Ich empfinde die Welt der Verlage als knallhartes Business – dafür braucht man einen langen Atem. Ich hatte Glück, bei meinem Verlag zu landen, aber ich weiß auch, dass dieses Glück nicht jeder hat. Und nichts fühlt sich beschissener an, als wenn das eigene Werk abgelehnt wird, ohne dazu jemals eine richtige Begründung zu erhalten. Was Autoren/Künstler generell anbelangt, habe ich sehr gemischte Erfahrungen gemacht: Ich kenne einige Leute, die auch schreiben, und die sich gegenseitig unterstützen und motivieren, aber andere (vor allem jene, die auch eigene Dienstleitungsunternehmen betreiben) habe ich als arrogant und von oben herab kennengelernt. Dafür weiß ich umso mehr, was ich an jenen habe, die ein respektvolles und kreatives Umfeld zu schätzen wissen.

Wo kann man dich treffen, sofern man es denn will? Bist du auf Messen anzutreffen?

Momentan sind keine Märkte geplant, ich möchte jedoch spätestens nächstes Jahr bei diversen Conventions einen Stand haben, weil mir der Kontakt zu (potenziellen) Lesern sehr wichtig ist. Ansonsten kann man mich privat dort treffen, wo es goth zugeht.

Bist du ein typischer Netzwerker, verlinkst dich mit Gott und der Welt oder bist du eher der Typ, der mitliest, andere machen lässt und die Freiheit genießt, dich nur dann zu zeigen, wenn du es möchtest?

Ich muss gestehen, dass ich überhaupt kein Netzwerker bin – das ist sicher auch ein Problem, wenn man Leser finden möchte. Allerdings war ich noch nie ein Fan von „sozialen“ Netzwerken, weil ich die Art der Kommunikation dort mit wachsender Sorge betrachte. Deswegen bin ich zwar auf diversen Plattformen präsent, allerdings nicht so aktiv, wie ich vielleicht sein sollte – eben weil ich mich im realen Leben doch mehr zu Hause fühle.

Welchen literarischen Charakter würdest du gern einmal treffen?

Da ich ein großer Fan von Oscar Wilde bin, würde ich mich gerne einmal auf ein Ale mit Dorian Gray treffen. Er hat mich zu einer Geschichte über einen gescheiterten Rockstar inspiriert, die noch in meinem Archiv herumwabert und auf Veröffentlichung wartet – ich würde ihn gerne fragen, was er davon hält. Und natürlich den Rattenfänger, eine faszinierende Figur! Wobei man seinen Idolen ja nie selbst begegnen sollte, habe ich mal gehört …

Ein Spaß wäre es sicher auch, an der tea party aus „Alice’s Adventures in Wonderland“ teilzunehmen.


23 – Leo M. Friedrich

Frage 01 Und du bist wer?

Unter dem Pseudonym Leo M. Friedrich schreibe ich in allererster Linie Thriller. Mittlerweile habe ich die 50 schon einige Zeit überschritten, lebe mit meiner Familie etwa 30 Kilometer von der Ostsee entfernt im schönen Mecklenburg und erfreue mich jeden Tag an der Natur und dem verhältnismäßig ruhigen Landleben.

Frage 02 Projekte 2020

Da ich nicht vom Schreiben leben muss, kann ich jedes Projekt mit entsprechender Gelassenheit angehen. Für meine Kreativität wäre es „tödlich“, unter Druck etwas liefern zu müssen. Ich arbeite aktuell an meinem siebten Buch, von dem ich aber noch nicht sagen kann, ob es noch in diesem Jahr seinen Weg zu den Lesern finden wird. Außerdem habe ich als eine Art Langzeitprojekt mit den Vorbereitungen zu meiner Autobiographie begonnen, die ich aber aller Wahrscheinlichkeit nach nicht veröffentlichen werde. Ich finde es aber spannend, mein Leben für nachfolgende Generationen einmal festzuhalten. Passend dazu haben ich vor einigen Jahren schon einmal damit begonnen, Ahnenforschung zu betreiben, was neben der Schreiberei eine außerordentlich spannende Geschichte ist.

Frage 03 Was machst du beruflich?

Ich habe vor etwa zwei Jahren beschlossen, meine über zwanzigjährige Tätigkeit im Vertriebsaußendienst aufzugeben und ruhiger zu treten. Deshalb habe ich meinen Gabelstaplerschein gemacht und arbeite nun als Staplerfahrer und Logistikmitarbeiter in einem (darf man das heute noch guten Gewissens sagen?) Fleischwerk der EDEKA in unserer Region.

Wo ist deine Schnittstelle zur Autorenwelt?

Direkt gibt es da keine. Ich habe aber ab und an während meiner Arbeit ein wenig Zeit, über dies und das nachzudenken. Das fließt dann oft in meinen Blog auf meiner Autorenseite www.thrillerschmiede.de ein. Seit ich diese für mich komplett neue Tätigkeit ausübe, habe ich den Kopf viel freier, um mir Gedanken über meine Geschichten zu machen, als es früher der Fall war.

Frage 04 Rückhalt in Form von Familie, Freunden etc.

Die Schreiberei verlangt von meiner Familie vor allem eines: eine Menge Geduld. Ich nutze vor allem die Wochenenden für meine Manuskripte und ziehe mich dazu für ein paar Stunden komplett zurück. Inzwischen hat sich herumgesprochen, dass ich in dieser Zeit nicht ansprechbar bin, weil ich dann quasi in einer anderen Welt weile. Meine Freunde finden das Hobby in erster Linie spannend, vor allem, weil einige von ihnen als Testleser herhalten müssen und zum Dank eine handsignierte Erstausgabe erhalten, mit der Aussicht, dass diese nach meinem Tod Millionen wert sein könnte (kleiner Scherz am Rande)

Frage 05 Kannst du von deiner Kunstform leben?

Kurze Antwort: Noch nicht einmal annähernd.

War das mal so geplant?

Hier muss ich mal etwas ausholen. Die Idee für mein erstes Buch ist schon mehr als zwanzig Jahre alt und spukte mir immer mal wieder durch den Kopf. Sie wurde immer mehr verfeinert, bei jedem „Durchlauf“ kamen neue Details hinzu. Irgendwann, ich glaube es war Anfang 2012, habe mich dann einfach mal hingesetzt und angefangen, alles in den Computer zu tippen. Und von dem Augenblick an war ich „geflasht“ und hatte ein neues Hobby. Mir war von Anfang an klar, dass ich keine Millionen-Seller schreiben würde (soweit bin ich immer noch Realist), ich tue es in erster Linie für mich. Und immerhin ist es ein stolzes Gefühl, sagen zu können, dass man bereits sechs Bücher veröffentlicht hat.

Frage 06 Fans & Follower

Die Zeiten, in denen ich jeden meiner Leser noch persönlich kannte, sind noch gar nicht so lange her. Mittlerweile verkaufe ich doch die meisten Bücher, in dem ich dafür mehr oder minder massiv bei Facebook, Instagram und XING „trommele“ und auf meine (immer besser besuchte) Webseite hinweise. Außerdem bin ich eine Art „Hausautor“ einer kleinen Gemeindebibliothek im Nachbardorf, der ich jedes neue Buch handsigniert persönlich vorbeibringe. Zum Dank durfte ich dort auch schon mal eine Lesung abhalten, die allerdings die falsche Zielgruppe als Publikum hatte. Man erwartete eher eine Art Rosamunde Pilcher und bekam einen Auszug aus einem Action-Thriller. Auch so gewinnt man Erfahrungen und macht sich ein wenig bekannter. Inzwischen gibt es aber immer mehr Leser, die recht ungeduldig auf meine Neuerscheinungen warten und nach spätestens einem Jahr gezielt danach fragen. Überrascht hat mich die Sprechstundenhilfe meines Hausarztes, die mir im vergangenen Sommer eines meiner Bücher mit der Bitte um ein Autogramm unter die Nase hielt. Das machte mich dann schon ein wenig stolz…

Frage 07 Ziele für die nächsten Jahre

Ganz einfach: Zuerst einmal gesund bleiben, glücklich mit der Familie und den Freunden zu sein und immer mal wieder eine gute Idee für eine spannende Geschichte entwickeln. Vor einiger Zeit habe ich einmal gelesen: „Leben ist das, was passiert, während man Pläne schmiedet.“

Frage 08 Wie empfindest du die Welt der Bücher, Künstler, Autoren, Verleger, Dienstleister?

Na klar habe ich vor allem bei meinem ersten Buch kaum einen Fehler ausgelassen. Doch mittlerweile habe ich Kontakte zu anderen Autoren, mit Tredition einen guten und verlässlichen Dienstleister, eine sehr talentierte Cover-Designerin und nach sechs Veröffentlichungen auch eine Menge Erfahrung. Mit einigen meiner Hobby-Autoren-Kollegen stehe ich in einem mehr oder minder engen Austausch, wir schicken uns unsere Entwürfe und schlagen sie uns dann gegenseitig um die Ohren.

Frage 09 Wo kann man dich treffen, sofern man es will?

Das Leben eines Autors ist gemeinhin ein recht einsames. Ich habe leider auch nicht die Zeit, auf Buchmessen zu fahren. Man trifft mich viel eher auf Wanderungen im Wald oder am Stand von „Ran an den Grill“ bei diversen norddeutschen BBQ-Meisterschaften.

Frage 10 Bist du ein typischer Netzwerker?

Eindeutig ja. Da ich zu geizig bin, um groß Geld in Werbung zu stecken, bin ich recht aktiv bei Facebook & Co. Aber nicht in der Form, dass ich jeden Tag Bilder von meinem Essen poste oder meinen Senf zu allem und jedem dazugebe. Ich kommentiere und provoziere gern, mit aller gebotenen Zurückhaltung. Aber wenn, dann richtig.

Frage 11 von mir an mich: Wo siehst du deine literarische Inspiration und warum schreibst du gerade Thriller?

Seit meiner Jugend lese ich Spannungsliteratur. In den 80gern hat es mir vor allem Harry Thürk angetan, einer der wenigen großen DDR-Autoren. Nach der Wende wurde ich dann zu einem Verehrer von Tom Clancy, der für mich noch immer der „godfather of technothriller“ ist. Bei aller berechtigten Kritik an seinem teilweise überbordenden Patriotismus halte ich ihn für unerreicht, was seine Verbindung von spannenden Handlungen mit einer ungeheuer detailreichen Erzählweise verbindet. Leider ist er viel zu früh verstorben und die Autoren, die unter seinem Namen die Geschichten weiterspinnen, geben sich zwar viel Mühe, kommen aber nicht ansatzweise an das Niveau heran. Ich selbst habe einmal versucht, einen Roman zu schreiben, den ich aber letzten Endes doch als „Medien-Thriller“ angepriesen habe, da ich ein großer Fan spannender Handlungen bin. Getreu dem alten Autoren-Gebot: „Du sollst deine Leser nicht langweilen!“Am Ende natürlich noch ein kurzer Blick auf mein Schaffen:

2013 „Schatten der Albatrosse“

2014 „Neodym-Komplott“

2015 „Harfenspiel“

2017 „Euphrat“

2018 „Die Story“

2019 „Derwisch-Projekt“

Mehr oder minder regelmäßig veröffentliche ich Beiträge auf meiner Webseite www.thrillerschmiede.deVielen herzlichen Dank, dass ich mich hier präsentieren durfte!


22 – Antonia-Maria Ke

Antonia-Maria Feichtinger (aka Antonia-Maria Ke auf FB)

Frage 1: Und du bist wer? Wie heißt du, was machst du so und wenn du magst, wo lebst du?

Oh weh, immer dieser erste Satz! Einfach loszupoltern und zu schreiben: »Hey, ich bin’s, die Antonia.«, ist doch langweilig, oder? Aber wenn ich noch länger über den ersten Satz nachdenke, dann verpasse ich noch den Abgabetermin für diesen Fragebogen. Also mach ich es kurz und schmerzlos. Hey, ich bin’s, die Antonia und ich lebe in Wien, wo ich es mir nach über zwanzig Umzügen kreuz und quer durch Deutschland und Österreich gemütlich gemacht habe. Meine ursprüngliche Prägung erhielt ich während meiner Kindheit in einem super-kleinen und sehr beschaulichen Örtchen am Rande des Thüringer Waldes. Dort war es so derart beschaulich, dass ich mit acht Jahren begann, Geschichten zu schreiben, um ein bisschen Leben in die Hütte zu bringen. Zumindest in meiner Fantasie. Mir war relativ schnell klar, dass ich eines Tages eine berühmte Schriftstellerin werden möchte. Nun ja, ich arbeite noch daran.

Frage 02: Neues Jahr neues Glück, so sagt man. Was soll bei dir 2020 so geschehen? Welche Projekte treiben dich um?

Vor etwa drei Jahren habe ich damit begonnen, Bücher herauszubringen. Zunächst als Editorin, was im Prinzip das komplette Paket beinhaltete, ergo Korrektorat, Lektorat, Covergestaltung und Buchsatz. Auf Wunsch hab ich auch Buchtrailer erstellt. Was zunächst nur just for fun war, möchte ich in diesem Jahr noch weiter ausbauen. Anfragen sind also jederzeit willkommen! Ein dickes Manuskript, ein autobiografisch gefärbter Vor-und-Während-der-Wende-Krimi, liegt zur Reifung und Nachbearbeitung auf Halde und wird im Laufe des Jahres einer neuerlichen Inspektion unterzogen. Zur Zeit schreibe ich an einem Thriller um eine junge Frau, der die Erinnerung an drei Jahre ihres Lebens fehlen und der wahrscheinlich zwei oder drei Teile haben wird. Teil Eins bis Mitte des Jahres zu veröffentlichen, hat oberste Priorität.

Frage 03: Was machst du beruflich? In welcher Branche bist du tätig und wo ist deine Schnittstelle zur Autorenwelt?

Meine Brötchen habe ich im Großen und Ganzen schon immer mit Schreiben verdient. Ich habe als feste Freie für Tageszeitungen geschrieben, war Texterin und Radioredakteurin, hab mir Hörspiele ausgedacht und an ein paar Theater-Drehbüchern mitgewirkt. Seit 2001 bin ich freiberuflich und biete neben der Schreiberei auch meine Dienste als Grafikerin an. Ach ja, und als Astrologin – auch viel Schreibarbeit und sehr nützlich beim Entwerfen von Figuren.

Frage 04: Hast du Rückhalt in Form von Familie, Freunde, Bekannten, Verwandten?

Definitiv. Manchmal machen sie auch ein bisschen Druck, v.a. wenn es um meine eigenen Buchideen geht. Vielleicht bin ich ja eine »Spätberufene«. Aber wie sagt man so schön: Besser spät als nie.

Frage 05: Kannst du von deiner Kunstform leben? War das mal so geplant oder bist du eher per Zufall dort gelandet, wo du jetzt tätig bist und wie lange übst du deine Passion schon aus?

Mehr schlecht als recht, aber es geht. Ich bin es auch nicht anders gewöhnt, denn ich komme aus einer Künstlerfamilie und habe die damit verbundenen Ups and Downs – und den Umgang mit ihnen – quasi in die Wiege gelegt bekommen. Zufall? Gibt es Zufälle? Oder geht man unbewusst immer einen ganz bestimmten Weg? Manchmal führt der über sehr viele Umwege, über hohe Berge und tiefe Täler, aber wenn man sich nicht gänzlich sperrt, dann auch irgendwann zum Ziel.

Frage 06: Hast du Fans, Follower und wenn ja, was machst du für sie?

Soweit bin ich noch nicht. Aber ich beantworte die Frage gerne noch einmal, wenn mein Thriller endlich fertig ist.

Frage 07: Welche Ziele hast du für die nächsten Jahre gesteckt? Bist du ein Planer oder eher ein Mensch, der das Leben laufen und auf sich zukommen lässt?

Eine Planerin bin ich nicht wirklich – dazu ist das Leben viel zu unbeständig. Meines jedenfalls. Projekte werden natürlich geplant, doch die sind ja meist überschaubar. Meine Ziele? Schreiben, schreiben, schreiben. Und anderen Schreib-Fanatikern dabei helfen, ihren Traum vom eigenen Buch Realität werden zu lassen.

Frage 08: Wie empfindest du die Welt der Bücher, Künstler, Autoren, Verleger, Dienstleister?

Ich bin Einzelkämpferin durch und durch. Zu meinem Leidwesen. Trotzdem habe ich nichts gegen eine gute Zusammenarbeit einzuwenden. Ich denke, wenn die Chemie stimmt, kann das sehr fruchtbar sein – und das bezieht sich auf private und geschäftliche Beziehungen gleichsam. Grundsätzlich muss ich aber sagen, dass Künstler durch die Bank Einzelkämpfer sind (Ausnahmen bestätigen wahrscheinlich auch hier die Regel). Das ist auch logisch, denn sie müssen zwangsläufig den Fokus auf IHR Werk legen – was ja einen Künstler per Definition ausmacht. Wer lässt sich schon gerne reinreden in die Sachen, die dem eigenen Inneren entstammen? Gegenseitige Hilfe? Nun ja, eher nicht so. Auf Erfahrungsaustausch legen Künstler/Autoren durchaus Wert, doch konkrete, handfeste Hilfe beim Entstehen eines Werkes ist wohl eher die Ausnahme und sicher auch nicht gewünscht. Anders sieht es natürlich in Sachen Hilfe von Agenten, Managern und anderen Dienstleistern aus. Die sind irgendwann unabdingbar, auch für den notorischen Einzelkämpfer. Und es sei jeder Autorin/jedem Autor zu wünschen, dass sie/er hier jemanden findet, der in der Lage ist, mit ihr/ihm gemeinsam das Allerbeste aus einem Werk herauszuholen.

Frage 10: Bist du ein typischer Netzwerker, verlinkst dich mit Gott und der Welt oder bist du eher der Typ, der mitliest, andere machen lässt und die Freiheit genießt, dich nur dann zu zeigen, wenn du es möchtest?

Die Antwort auf diese beiden Fragen kann ich kurz und knapp zusammenfassen. Ich bin sehr neugierig und lese fleißig mit und manchmal gebe ich auch meine Senf dazu, doch so richtig »rausgehen« mag ich nicht (mehr). Früher war das anders und ich denke, wäre ich nochmal zwanzig Jahre jünger, würde ich auf Teufel komm raus netzwerken. Heute beschränke mich auf die wesentlichen Kontakte.

Frage 11: Was mir am Herzen liegt. Was ich mir wünschen würde.

Ab einem bestimmten Alter wird es schwierig (aber nicht unmöglich), einen Fuß in den »echten« Literaturbetrieb zu bekommen. Die meisten Ausschreibungen richten sich an Menschen bis 35 Jahren oder fordern mindestens eine Veröffentlichung bei einem Verlag. Selfpublisher fallen bei Bewerbungen durchs Raster. Ich wünschte mir mehr Akzeptanz gegenüber all denen, die diesen Weg wählen, denn darunter befinden sich hier und da echte Juwelen. Nicht unendlich viele, aber dennoch. Die Vorurteile sind groß und das ist in meinem Augen nicht gerechtfertigt. Auch der Weg in die Buchhandlungen sollte ein einfacherer werden – dem Groll auf Amazon und KDP zum Trotz.Wer mich sucht, findet mich hier:

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21 – Gabriele Schossig

Frage 01: Und du bist wer? Wie heißt du, was machst du so und wenn du magst, wo lebst du?

Mein Name ist Gabriele Schossig. Familie und Freunde nennen mich Gabi. Ich bin Autorin.
Geboren bin ich im schönen Monat Mai in einer Kleinstadt in der Nähe von Magdeburg. Dort lebe ich – zusammen mit Mann und Kater – auch heute noch.
Ich liebe es zu reisen, Konzerte zu besuchen und natürlich – Bücher zu lesen und zu schreiben.

Frage 02: Neues Jahr neues Glück, so sagt man. Was soll bei dir 2020 so geschehen? Welche Projekte treiben dich um?

Ich habe mir erst einmal eine kleine kreative Pause verordnet, weil ich im letzten Jahr gefühlt jede freie Sekunde an meinem Roman „Traumfängerin der Liebe“ gearbeitet habe. Dann ist auch noch gerade mein Buch „Die grinsende Katze – Dem Glück auf den Fersen“ erschienen, eine Neuveröffentlichung meiner beiden ersten Bücher in einem Band. Nun möchte ich mich erst einmal um diese Bücher „kümmern“, Werbung machen, Lesungen organisieren, usw., mir aber auch Zeit nehmen, um den Frühling und Sommer zu genießen.
Was nicht heißt, dass ich keine neuen Ideen hätte. Bei meinem nächsten Projekt pendele ich zwischen einem Krimi, einer Geschichte über eine Liebe aus längst vergangenen Zeiten oder einem Sachbuch. Ich bin selbst gespannt, welche Idee es schafft, sich auf Platz eins zu drängeln.

Frage 03: Was machst du beruflich? In welcher Branche bist du tätig und wo ist deine Schnittstelle zur Autorenwelt?

Ich arbeite seit vielen Jahren in der öffentlichen Verwaltung. Ursprünglich habe ich mal Bauwesen studiert und bin Dipl.-Ingenieur für Hochbau. Bereits seit Jugendzeiten liegt mein Interesse jedoch im Bereich der Psychologie. Ab dem Jahre 2000 machte ich mein Hobby zum Beruf und absolvierte eine Ausbildung zur Heilpraktikerin für Psychotherapie. Anschließend arbeitete ich mehrere Jahre nebenberuflich in meiner eigenen Praxis. Inspiriert durch diese Arbeit erwachte auch mein Kindheitstraum, Bücher zu schreiben, wieder zum Leben.
Doch irgendwann musste ich mich dann aus Zeitgründen entscheiden: will ich in meiner Freizeit eine Praxis betreiben oder Bücher schreiben.
Ich habe mich fürs Bücherschreiben entschieden und meine Praxis schweren Herzens wieder geschlossen. Doch die Erfahrungen, die ich dort sammeln konnte, kann mir keiner nehmen und sie bieten noch Inspiration für viele Bücher.

Frage 04: Hast du Rückhalt in Form von Familie, Freunde, Bekannten, Verwandten?

Ja, auf jeden Fall. Meine Familie hat mich schon immer bei der Verwirklichung meiner Träume unterstützt. Früher meine Eltern, die leider nicht mehr leben, bis heute meine Geschwister und mein Partner (er braucht manchmal eine Menge Geduld, wenn ich beim Schreiben wieder mal die Zeit vergesse). Darüber hinaus gibt es ein paar gute Freunde bzw. Autorenkolleginnen, auf deren Hilfe ich zählen kann. Und meinem Kater Kiro möchte ich hier auch nicht vergessen, der mir beim Schreiben immer Gesellschaft leistet.

Frage 05: Kannst du von deiner Kunstform leben? War das mal so geplant oder bist du eher per Zufall dort gelandet, wo du jetzt tätig bist und wie lange übst du deine Passion schon aus?

Leider kann ich von meinen Büchern nicht leben. Wie schreibt man doch gleich einen Bestseller?

Aber das Bücherschreiben war mein Kindheitstraum. Dank Selfpublishing ergeben sich heute ungeahnte Möglichkeiten und ich kann meine Bücher genauso veröffentlichen, wie ich es möchte. Manchmal werden Träume wahr und ich finde, das ist unbezahlbar!

Frage 06: Hast du Fans, Follower und wenn ja, was machst du für sie?

Fans? Hmm … ich finde, das klingt bei Autoren lustig. J Nein, keine Fans, aber Leserinnen und Leser.
Ich freue mich über jeden Leser und bin jedes Mal glücklich und berührt, wenn meine Geschichten einem anderen Menschen gefallen, ihn inspirieren bzw. zum Nachdenken anregen. Oder einfach gut unterhalten.In den letzten Jahren habe ich mich vornehmlich ums Schreiben gekümmert und nur ein wenig Werbung in der analogen Welt gemacht, bei Buchlesungen oder kleineren Messen.
Ein paar Highlights waren aber schon dabei, wie eine Lesung bei „Leipzig liest“ bei der Leipziger Buchmesse oder Lesungen an ungewöhnlichen Orten, wie z.B. in einem Reisebus (ich stand vorn mit Mikrofon wie ein Reiseleiter J ).Inzwischen gibt es aber auch eine Autoren-Facebook-Seite: https://www.facebook.com/GabrieleSchossig.Wondertimes/

Und seitdem ich bei Facebook aktiver bin, bekommt auch meine Autorenhomepage https://wondertimes-gs.blogspot.com/ endlich öfter Besuch.

Frage 07: Welche Ziele hast du für die nächsten Jahre gesteckt? Bist du ein Planer oder eher ein Mensch, der das Leben laufen und auf sich zukommen lässt?

Natürlich möchte ich auch weiterhin Bücher schreiben und veröffentlichen. Ich habe mir aber fest vorgenommen, mir auch mehr Auszeiten zu gönnen. Einfach öfter mal den gegenwärtigen Moment genießen, um sich an all dem Schönen zu erfreuen (bevor ich dann wieder in meine Fantasiewelten abtauche).Ich bin eher ein Planer, aber meistens kommt es anders …
Also habe ich mir angewöhnt, zwar einen Plan zu machen, diesen aber immer wieder den Gegebenheiten anzupassen. Das Unplanmäßige macht es ja erst richtig spannend.

Frage 08: Wie empfindest du die Welt der Bücher, Künstler, Autoren, Verleger, Dienstleister?

In der Welt der Bücher fühle ich mich zu Hause. Das war schon als Kind so. Dank der heutigen Vernetzung haben sich die Grenzen dieser Welt ins schier Unermessliche verschoben. Ich kann nicht nur Bücher lesen oder schreiben, sondern mich mit Lesern und Gleichgesinnten austauschen. Das finde ich unheimlich inspirierend und außerdem lerne ich dabei ständig dazu.
Mir sind in den letzten Monaten viele nette, engagierte Menschen begegnet, die ihre Unterstützung anbieten, gute Ideen haben oder mit ihren eigenen Erfahrungen weiterhelfen.In diesem Zusammenhang ein ganz besonderes Dankeschön an dich, lieber Mirco!

Frage 09: Wo kann man dich treffen, sofern man es denn will? Bist du auf Messen anzutreffen?

Auf meiner Homepage https://wondertimes-gs.blogspot.com/ oder auf meiner Facebook-Seite https://www.facebook.com/GabrieleSchossig.Wondertimes/

Im „realen“ Leben bei einer meiner Lesungen oder manchmal auch bei Buchmessen.

Frage 10: Bist du ein typischer Netzwerker, verlinkst dich mit Gott und der Welt oder bist du eher der Typ, der mitliest, andere machen lässt und die Freiheit genießt, dich nur dann zu zeigen, wenn du es möchtest?

Nein, eher kein typischer Netzwerker und ich bin auch noch recht neu in dieser Welt. Ich lese zwar viel mit, melde mich aber nur manchmal zu Wort. So wie jetzt hier. 😊

Frage 11: Wie gelingt es, das eigene Buch bekannter zu machen, damit Leserinnen und Leser darauf aufmerksam werden können?

Zeigen möchte ich gern meinen Roman „Traumfängerin der Liebe“, der Ende letzten Jahres erschienen ist. Es ist die Geschichte einer Frau, die auf der Suche nach ihrem Traummann (im wahrsten Sinne des Wortes) bis nach Indien reist und eine Schicksalsbibliothek besucht. Auf einem uralten Palmblatt wird ihr dort prophezeit, dass sie die Säulen der Liebe finden muss, um dem richtigen Mann zu begegnen.Das Buch ist aber nicht nur eine klassische Liebesgeschichte, sondern es geht auch darum, dass man erst mit sich selbst im Reinen sein muss, bevor man sein Glück finden kann.
Die Idee zu diesem Buch ist übrigens bereits im Jahre 2006 während einer Indienreise entstanden. Was lange währt, wird irgendwann auch mal fertig. 😉Vielen Dank, lieber Mirco, für diese Möglichkeit der Vorstellung! Und Dankeschön an alle, die hier mitgelesen haben. Vielleicht begegnen wir uns ja an anderer Stelle wieder. Das würde mich sehr freuen!


20 – Lisa Lamp

Frage 01: Und du bist wer? Wie heißt du, was machst du so und wenn du magst, wo lebst du?

Mein Name ist Lisa Lamp, ich wohne in Wien und bin zurzeit 20 Jahre alt. Als Autorin findet man mich im Bereich Romantasy und Horror wieder, während ich privat der unromantischste Mensch der Welt bin und vor allem erzittere, das gruselig ist.

Frage 02: Neues Jahr neues Glück, so sagt man. Was soll bei dir 2020 so geschehen? Welche Projekte treiben dich um?

Im letzten Jahr ist einiges passiert, das den Grundstein für dieses Jahr gelegt hat und es wird bestimmt nicht langweilig.Der Aavaa Verlag, bei dem der erste Teil meiner Buchreihe „Wenn die Nacht stirbt“ veröffentlicht wurde, hat sich aufgelöst. Dafür bin ich jetzt beim XOXO Verlag (dem neuen Verlag von Tobias Eisermann) untergekommen. Band 1 wird am 4.03 neu aufgelegt. Band 2 bis 4 folgen dieses Jahr ebenfalls. Ich freue mich die Reihe endlich abschließen zu können JAußerdem wird ein Einzelband beim WrittenDreamsVerlag erscheinen. Viel darf ich dazu noch nicht verraten, aber je nachdem wie es läuft, wird es vielleicht noch weitere Einzelbände mit den Nebencharakteren und ihren Geschichten geben (an deren Plott ich derzeit noch feile).Und natürlich wird es auch wieder einige meiner Kurzgeschichten in den diversesten Anthologien geben.

Frage 03: Was machst du beruflich? In welcherBranche bist du tätig und wo ist deine Schnittstelle zur Autorenwelt?

Ich bin Sozialpädagogin und arbeite in einer Wohngemeinschaft mit Kindern und Jugendlichen zwischen 3 und 18 Jahren, die aus verschiedensten Gründen nicht mehr bei den Eltern leben können. Ich würde gerne behaupten, dass es einen großen Zusammenhang zwischen dem Schreiben und meinem Brotjob gibt, aber dann müsste ich lügen. Kinder sind nicht einmal meine Zielgruppe. Die beiden Tätigkeiten sind absolut unterschiedlich, aber gerade das mag ich so daran. Während ich im Alltag ständig von Menschen umgeben bin, mich mit ihren Problemen auseinandersetze, Lösungsstrategien erarbeite und versuche zu verhindern, dass niemand stirbt, während sich die Gegebenheiten täglich ändern und es beinahe unmöglich ist, dass sich die Kinder an das strenge Korsett aus Regeln halten, tun beim Schreiben plötzlich alle, was Frau Autorin will. Das gefällt mir und es ist ein toller Ausgleich um wieder runterzukommen.

Frage 04: Hast du Rückhalt in Form von Familie, Freunde, Bekannten, Verwandten?

Puh, das mit dem Rückhalt ist immer so eine Sache. Natürlich sind einerseits alle stolz auf mich und feiern, was ich tue. Meine Mutter ist mein größter Fan (und würde mir am liebsten jetzt noch Hausarrest geben, weil ich ihre Lieblingspersonen sterben lasse, obwohl ich schon ausgezogen bin). Meine Oma teilt alles, was ich poste. Mein Mann beschwert sich nicht, wenn ich tagelang meinen Verleger oder meinen Lektor verfluche, weil ich das Gefühl habe, dass nichts weitergeht. Das ist toll und hilft mir sehr. Andererseits lassen sie die Ausrede: „Ich muss schreiben, weil …“ nicht gelten. Niemand. Am allerwenigsten mein Neffe. Ich arbeite viel und hart in meinem Brotjob, weil bei uns Krankenstände und Personalmangel an der obersten Tagesordnung sind. Wir haben 24-Stunden-Dienste und erst letzte Woche hatte ich 4mal in der Woche Dienst. Da treffe ich auf wenig Verständnis, wenn ich die verbleibende Zeit auch noch schreibe, anstatt sie meinen Liebsten zu widmen. Aber irgendwie bekomme ich alles ganz gut unter einen Hut.

Frage 05:Kannst du von deiner Kunstform leben? Wardas mal so geplant oder bist du eher per Zufall dort gelandet, wo du jetzt tätig bist und wie lange übst du deine Passion schon aus?

Nein, könnte ich vermutlich nicht und bevor die Frage aufkommt: Das will ich auch gar nicht. Kunst hat für mich etwas mit Freiheit zu tun. Ich entscheide was, wann, wo und ob ich schreibe. Egal ob Mainstream oder Nische, lange Schinken bzw. kurze Novellen. Ich muss nicht eine gewisse Anzahl an Büchern im Jahr herausbringen und das Geschriebene muss auch nicht den Erwartungshaltungen meiner Leser entsprechen. Wenn ich mal einen Monate nicht schreibe, weil mir die Motivation fehlt, ich keinen Geistesblitz habe oder mir meine Protagonisten auf die Nerven gehen, ist das egal, weil ich nicht auf das Geld vom Schreiben angewiesen bin. Trotzdem tue ich in den letzten zwei Jahren nichts lieber als vor meinem Laptop zu sitzen. Ich war in meinem Maturajahr so gelangweilt, als wir die ganzen Stoff wieder und wieder durchgekaut haben, dass ich die Zeit genutzt habe, mein erstes Buch zu schreiben und irgendwie bin ich nicht mehr von den Tasten weggekommen.

Frage 06: Hast du Fans, Follower und wenn ja, was machst du für sie?

Fans und Follower hat glaube ich jeder, wenn er sich eine Seite bei Facebook anlegt und irgendwas im künstlerischen Bereich macht. Das kommt einfach mit der Zeit, wobei ich echt überrascht war, wie viele Menschen das, was ich schreibe, gut finden. Ich versuche, nicht zu viel zu posten, aber wichtiges sofort mitzuteilen. Außerdem bin ich ein Freund von Schnipseln und Ausschnitten. Davon teile ich ganz viele. Ansonsten war ich jedes Jahr auf der BuchWien, weil es die näheste Messe ist, aber die muss dieses Jahr leider ausfallen, weil ich zu dieser Zeit auf Hochzeitsreise bin.

Frage 07: Welche Ziele hast du für die nächsten Jahre gesteckt? Bist du ein Planer oder eher ein Mensch, der das Leben laufen und auf sich zukommen lässt?

Beruflich plane ich alles. Was meine Arbeit angeht und auch privat ist mein Leben für die nächsten fünf Jahre verplant. Aber beim Schreiben mache ich dabei eine Ausnahme. Ich hatte nie damit gerechnet, eine Autorin zu werden. Das ist irgendwie durch Zufall gekommen. Manchmal braucht man einfach Glück. Ich hoffe, dass mein restliches Autorenleben auch einfach so von selbst laufen wird. Aber mein Ziel ist klar: Ich möchte in einem großen Verlag veröffentlichen. Nur einmal. Wahrscheinlich um mir selbst zu beweisen, dass ich es kann, auch wenn mir klar ist, dass große Verlage schon lange nicht mehr bessere Bücher machen, als andere.

Frage 08: Wie empfindest du die Welt der Bücher, Künstler, Autoren, Verleger, Dienstleister?

Das lässt sich pauschal nicht sagen. Es gibt wahnsinnig nette Autoren, die sich gegenseitig helfen und unterstützen, Werbung für andere machen, konstruktive Verbesserungsvorschläge geben und auch gute Rezensionen veröffentlichen. Und dann gibt es auch die nicht so netten, die gerade neuen Autoren das Leben schwer machen und sie so verunsichern, dass sie gar nicht erst versuchen, in der Literaturwelt Fuß zu fassen. Am Ende sind Autoren eben auch nur Menschen und davon gibt es gute und schlechte. Und natürlich auch alles dazwischen.Was auf mich zutrifft und wo man mich einreihen würde, können nur die beantworten, die mit mir zusammenarbeiten oder zusammengearbeitet haben. Fakt ist aber, dass ich fleißig als Testleserin für andere unterwegs bin, ein festes Bestandteil einer Schreibgruppe aus fantastischen Mädels bin, die sich gegenseitig zum Schreiben motivieren, und ab nächsten Monat auch bei einem Stammtisch in Wien dabei sein werde, falls er zustande kommt.

Frage 09: Wo kann man dich treffen, sofern man es denn will? Bist du auf Messen anzutreffen?

Da die BuchWien dieses Jahr leider nicht infrage kommt, versuche ich gerade, eine Fahrt zur Frankfurter Buchmesse auf die Beine zu stellen. Mal sehen, ob mir das gelingt. Ansonsten bin ich erst wieder 2021 regelmäßig auf Messen zu finden. Dann aber auf der BuchBerlin, der Leipziger Buchmesse und der Frankfurter Buchmesse.

Frage 10: Bist du ein typischer Netzwerker, verlinkst dich mit Gott und der Welt oder bist du eher der Typ, der mitliest, andere machen lässt und die Freiheit genießt, dich nur dann zu zeigen, wenn du es möchtest?

Ich netzwerke gerne, bin mit vielen anderen aus der Branche auf Facebook befreundet (egal ob Lektor, Korrektor, Autor, Designer, Verleger, … bei mir sind alle willkommen) und denke, dass das auch dazugehört. Natürlich kommentiere ich nicht alles, dafür würde auch die Zeit fehlen, aber es tut mir nicht weh, hier und da auf „Gefällt mir“ zu klicken, um die Sichtbarkeit von jemanden zu erhöhen oder etwas zu teilen, wenn ich der Meinung bin, dass es viele andere auch interessieren könnte.

Frage 11: Was möchtest du noch erzählen?

Am liebsten würde ich euch noch zwei Bücher ans Herz legen, bevor das Interview endet. Zwei Anthologien um genau zu sein. Ich bin in beiden Anthologien vertreten und finde es gut, sich für den guten Zweck einzusetzen.Die erste ist erst vor kurzem erschienen und heißt „A pocket full of love“. Sie ist im Way2verlag veröffentlicht worden und darin finden sich 24 Kurzgeschichten von 24 Autoren wieder, die alle etwas Liebe und weihnachtliche Stimmung beherbergen. Aber das wichtige daran ist, dass der Erlös der Bücher an die Kinderkrebshilfe in der Schweiz geht. Ich denke, darauf sollte man Aufmerksam machen. Vielleicht sehen dann einige doch noch mal bei dem Buch vorbei und riskieren einen Blick.Die zweite Anthologie ist etwas älter, aber ich finde, dass sie sich für ein genauso wichtiges Thema einsetzt. Und zwar geht es im Sammelband zum Weltfrauentag 2019 von #sweekforfemmes um häusliche Gewalt bzw. speziell Gewalt gegen Frauen. Der Erlös der Bücher geht an eine Menschenrechtsorganisation, die sich für ein freies Leben für Mädchen und Frauen weltweit einsetzt und trägt den Namen „Terre des Femmes“. Seht doch mal vorbei, wenn ihr gerade Zeit habt.


19 – Ruth Anne Byrne

Frage 01: Und du bist wer? Wie heißt du, was machst du so und wenn du magst, wo lebst du?

Hallo, ihr Lieben!
Mein Name ist Ruth Anne Byrne und ich lebe in Wien. Ich bin Wissenschaftlerin, Autorin und Mutter und wünsche mir zum nächsten Geburtstag eine Zeitmaschine.

Frage 02: Neues Jahr neues Glück, so sagt man. Was soll bei dir 2020 so geschehen?

2020 hält mich bislang schon ordentlich auf Trapp. Auf der Leipziger Buchmesse hätte ich soeben mein neues Buch „Verbena. Hexenjagd“ (erschienen im fabulösen Fabulus Verlag) vorstellen sollen. Draus wurde ja leider nichts. Aber nachdem es vielen so geht, und alle das Bedürfnis haben, andere Wege zu finden, doch noch etwas von der Messe zu haben, rolle ich gerade mit dieser Aufbruchsstimmung mit und versuche mein Buch auf diversen Online-Events zu präsentieren. Es ist der erste Band einer Fantasy-Jugendbuch-Trilogie und gerade bin ich dabei Band 2 zu schreiben. Man darf gespannt sein!Im Feb. habe ich erfahren, dass ich heuer bei der Schreibzeit 2020 aufgenommen wurde, ein Wettbewerb, bei dem man Schreibtutorien gewinnen kann! Das freut mich sehr und dieses Programm wird mich nun durch dieses Jahr begleiten.Mitte des Jahres wird auch noch ein zweites Buch von mir das Licht der Welt erblicken, auch wenn Viktor (der Protagonist) sich lieber im Dunklen versteckt … Mehr dazu, wenn es dann soweit ist!

Frage 03: Was machst du beruflich? In welcher Branche bist du tätig und wo ist deine Schnittstelle zur Autorenwelt?

Mein Lebenslauf war bislang ein ziemlicher Fleckerlteppich – nicht weil das so geplant war, es hat sich eher so ergeben …Ich habe Biologie studiert und meine Abschlussarbeit über das Verhalten von Oktopussen verfasst. Falls also jemand von euch über das Bisschen Unnütze Wissen gestolpert ist, dass Oktopusse einen Lieblingsarm haben – das stammt von mir (und wurde tatsächlich mal in der FB-Liste „Unnützes Wissen“ gefeatured, worauf ich – ganz ehrlich – ein bisschen stolz bin).Danach habe ich in den USA an einer Universität unterrichtet. Mein Fach war Evolution, die Uni mitten im Bible-Belt und ich das europäische Enfant Terrible – good times! 😉Zurück in Wien habe ich Familie gegründet, auf der MedUni mit 3D-Kulturen von humanen Zellen gearbeitet und nebenbei zu schreiben begonnen.Mit meinen Geschichten hat mein beruflicher Werdegang nicht viel zu tun, außer vielleicht, dass es mir immer wieder ein Bedürfnis ist, Naturverbundenheit und biologisch Wissenswertes in meine Texte zu verpacken – aber so, dass es niemand merkt. 😉2018 ist mein erstes kleines Kinderbuch „Voran, Schwestern!“ beim CCU Verlag erschienen und 2020 tut sich auch einiges (siehe Frage 2).

Frage 04: Hast du Rückhalt in Form von Familie, Freunde, Bekannten, Verwandten?

Ja, ja, und ja und ohne diese vielen lieben Leute, wäre all das auch gar nicht machbar! Es heißt ja immer, dass das Schreiben eine recht einsame Geschichte ist, aber das muss, meiner Meinung nach, nicht sein.Meine Familie gibt mir dankenswerterweise den Freiraum, mich kreativ auszuleben und lebt bei meinen Geschichten mit.In Wien gibt es aber auch viele gute Angebote, bei denen sich Schreibende treffen und daraus sind für mich schon sehr schöne Freundschaften entstanden. Ca. einmal im Monat treffe ich mich mit 3 meiner Autoren-Kolleginnen und wir lesen uns gegenseitig unsere Texte vor. Das ist großartiges Feedback und man lernt auch selbst viel darüber, was einen guten Text ausmacht, wenn man andere kommentiert.

Frage 05: Kannst du von deiner Kunstform leben? War das so geplant oder bist du eher per Zufall dort gelandet, wo du jetzt tätig bist und wie lange übst du deine Passion schon aus?

Vom Schreiben leben kann ich nicht – also bislang nicht. Aber ich bin beim überlegen, die Zeit zu investieren, um es auszuprobieren.Begonnen hat das Ganze nach der Geburt meiner Tochter, der ich Gute-Nacht-Geschichten erzählt habe. Irgendwie war es zu schade, diese wieder in Vergessenheit geraten zu lassen und so habe ich sie niedergeschrieben. Ich habe dann über die letzten Jahre einige Schreibseminare besucht, um das Handwerk des Schreibens zu erlernen – weil Talent ist gut, aber KnowHow ist besser – und ich habe von jedem dieser Seminare profitiert. So wurde ein eigenes Hobby daraus, eines das ich beim besten Willen nicht mehr missen möchte.Irgendwann kam dann der Punkt, an dem die Verlage meine Texte nicht mehr ignoriert haben (und ja, ich habe davor auch jede Menge Absagen bekommen …) Inzwischen habe ich Deadlines und muss Texte abliefern, was dem Ganzen wieder eine völlig neue Herausforderung gibt.

Frage 06: Hast du Fans, Follower und wenn ja, was machst du für sie?

Bleiben wir mal mit der Realität am Boden … ich freu mich einfach, dass es ein paar Leute gibt, die es cool finden, was ich mache! 😉

Frage 07: Welche Ziele hast du für die nächsten Jahre gesteckt? Bist du ein Planer oder eher ein Mensch, der das Leben laufen und auf sich zukommen lässt?

Eigentlich bin ich ein Planer, aber wenn ich etwas in meinen bisherigen Lebenslauf gelernt habe, ist dass es immer wieder anderes kommt, als man glaubt – siehe LBM20 … Klar würde ich mir gerne mit meinen Büchern etwas aufbauen, und Ideen für die nächsten Jahre gibt es genug – aber schauen wir mal, was sich ergibt! 😊Momentan bin ich mehr als beschäftigt, meine Trilogie fertig zu schreiben und nebenbei laufen auch noch ein paar andere Projekte – langweilig wird es also bestimmt nicht.

Frage 08: Wie empfindest du die Welt der Bücher, Künstler, Autoren, Verleger, Dienstleister?

Es ist ein hartes Pflaster und man braucht eine dicke Haut, um durchzukommen, bzw. auch, um die Krone immer wieder gerade zu richten und weiterzumachen. Absagen gibt es jede Menge, selbst dann, wenn Verträge schon unterzeichnet waren. Aber hin und wieder gelingt es – eine Zusage, ein neues Buch in Händen, ein gewonnener Wettbewerb – und das sind wirklich großartige Momente!! 😊Netzwerken ist dabei eine wichtige Sache und ich bin glücklich darüber, mit meinen Autoren-Kolleginnen zu kooperieren, da die gemeinsame Reichweite viel besser ist, als wenn man das alleine stemmen müsste.

Frage 09: Wo kann man dich treffen, sofern man es denn will? Bist du auf Messen anzutreffen?

Auf der Leipziger Buchmesse wäre ich gerade gerne gewesen und gehe auch jedes Jahr auf die BuchWien. Vor ein paar Tagen erst gab es einige Online-Lesungstermine. So sich neue Lesungen ergeben, und alles andere, was sich bei mir so tut, ist das auf meiner Homepage und Facebook-Seite nachzulesen. Falls wer Lust hat, vorbeizuschauen, freue ich mich über ein Like!

https://ruthannebyrne.at/
https://www.facebook.com/RuthAnneByrneAutorin


18 – Doris Ambrosius

Frage 01: Und du bist wer? Wie heißt du, was machst du so und wenn du magst, wo lebst du?

Mein Name ist Doris Ambrosius (54). Ich bin Autorin, Lektorin, freie Journalistin und verkaufe außerdem ausgewählte Bücher von neuen Autoren (nur), da selbst gute Bücher so schwer eine Chance im Buchhandel bekommen (www.kub-heute.de). Da ich noch am Anfang bin, gibt es die meisten Bücher erstmal nur einmal, aber ich kann sie alle empfehlen. Wer mir sein Buch für den Verkauf kurz vorstellen möchte, kann dies gerne unter „dambrosius@posteo.de“ tun. Ich bin ein sehr herzlicher und freier Mensch und lebe in Schleswig-Holstein, 45 km vor Flensburg, an der Ostsee und Schlei mit meinem Sohn (9). Mein großer Sohn ist 29.

Frage 11: Hier dürft ihr euch eine Frage ausdenken, was euch am Herzen liegt, was ihr gerne mal anderen zeigen möchtet.

In dem Buch „Das Leben ist zu kurz für später“ von Alexandra Reinwarth sah ich unser Leben mit durchschnittlich 90 Jahren aufgezeichnet in kleinen Quadraten, was im Grunde sehr optimistisch ist. Neun Reihen á zehn Kästchen. Davon mal abgesehen, dass wir nicht alle 90 werden und die letzten 10 bis 20 Jahre körperlich vielleicht ätzend werden könnten, bleiben bei mir zum Beispiel bei 54 durchgestrichenen gar nicht mehr so viele übrig. Vielleicht sollten wir unsere Kästchen nicht mehr einfach nur durchstreichen, sondern mit echtem, buntem Leben füllen. Dafür steht mein Jahr 2020. Denn das, was uns wirklich glücklich macht, ist, uns selbst zu sein.

Frage 02: Neues Jahr neues Glück, so sagt man. Was soll bei dir 2020 so geschehen? Welche Projekte treiben dich um?

2019 war mein Jahr des kompletten Umbruches. Ich habe meine „Universum-Schneekugel“ einmal ordentlich geschüttelt.2020 ist für mich das Jahr der freudigen Umsetzung einer neuen Ordnung: Den Rest meines Lebens nur noch Dinge tun, die mir Freude bereiten und davon auch gut leben können. Ja, das geht! Ohne Aber.

Frage 03: Was machst du beruflich? In welcher Branche bist du tätig und wo ist deine Schnittstelle zur Autorenwelt?

17 Jahre sicherer, gut bezahlter, aber langweiliger Bürojob endete endlich Anfang 2019, nachdem ich mich traute, scheinbare Sicherheit aufzugeben. Es folgte eine kurze Arbeitslosigkeit. Meine früher nebenberufliche Journalistenarbeit konnte ich ab dem 1. Oktober 2019 in eine freiberufliche Selbständigkeit bei einer regionalen Tageszeitung zum Hauptberuf machen. Nebenbei ein wenig Lektorat für ausgewählte Bücher, die mir Spaß machen. 2 neue eigene Bücher sind in Arbeit (Sachbuch und Märchen). In meinem kleinen Onlineshop (www.kub-heute.de) verkaufe ich u. a. Bücher neuer Autoren und veranstalte gelegentlich auch Bücherpartys. Wir sollten uns mehr gegenseitig unterstützen, meine Devise, denn der Buchhandel setzt überwiegend auf Sicherheit und Bekanntheit. Ab März 2020 unterrichte ich wieder Tanzen: „Tänze der Freude“ nach irischer und mittelalterlicher Musik. Auf meiner Webseite www.palmfettfrei.desind meine ehrenamtlichen Tätigkeiten zu sehen und meine letzten beiden Bücher: „Knechte der Mächte“ und „Seelenufer“ sind dort näher beschrieben und die Presse kommt auch zu Wort.

Frage 05: Kannst du von deiner Kunstform leben? War das mal so geplant oder bist du eher per Zufall dort gelandet, wo du jetzt tätig bist und wie lange übst du deine Passion schon aus?

Ja, tatsächlich lässt mich alles zusammen sehr gut leben. Ob alles so geplant war? Mein Wille, den Rest meines Lebens nur noch Dinge zu tun, die mir Freude bereiten, wurde mit Möglichkeiten beantwortet, für die ich mich nur entscheiden brauchte. Während eines Interviews über mein Buch „Knechte der Mächte“ entdeckte mich die Zeitung und bot mir einen Honorar-, Zeilen- und Bildvertrag an. Begabung gepaart mit Vertrauen in das Leben, lehrte mich das Fliegen. Täglich wachse ich geistig Zentimeter um Zentimeter.

Frage 09: Wo kann man dich treffen, sofern man es denn will? Bist du auf Messen anzutreffen? Frage 06: Hast du Fans, Follower und wenn ja, was machst du für sie?

Mich trifft man erstmal im Internet oder bei WhatsApp und Telegramm. Ab und zu auch auf Messen, wenn ich neue Bücher suche oder auf Hollandstoffmärkten, denn ich liebe neue Stoffkreationen. Ab und zu auch auf Hobbymärkten, dort verkaufe ich selbstgemachten Schmuck und natürlich auch Bücher. Die meisten Follower sind allerdings meiner Leser 😉. Ich kann in unserer Region nicht einmal einfach nur so in die Apotheke oder zum Physiotherapeuten gehen, ohne angesprochen zu werden. „Sie sind doch die von der Zeitung? Ach ich lese Ihre Berichte so gerne!“…(Freu).

Frage 07: Welche Ziele hast du für die nächsten Jahre gesteckt? Bist du ein Planer oder eher ein Mensch, der das Leben laufen und auf sich zukommen lässt?

Klar habe ich weitere Ziele. Im Sommer 2020 beende ich eine wundervolle Coach Ausbildung und biete ab 2021 auch eigene Workshops an für integrale Persönlichkeitsentwicklung. Ich plane beide neuen Bücher spätestens in 2021/2022 zu veröffentlichen. Ich bin ein Planer und gleichzeitig lasse ich das Leben an sich auch auf mich zukommen. Es bietet so viele bunte Möglichkeiten in Hülle und Fülle. Mit meinen Entscheidungen setzt sich dann einiges um. Und zwar das, was mir am meisten Freude macht. Ich bin nur nicht so gerne Single und für die Zukunft darf sich gern ein beständiger Lebenspartner an meiner Seite glücklich schätzen, der entweder so tickt wie ich oder mich einfach so liebt, wie ich bin. Gleiches bekommt er zurück.

Frage 10: Bist du ein typischer Netzwerker, verlinkst dich mit Gott und der Welt oder bist du eher der Typ, der mitliest, andere machen lässt und die Freiheit genießt, dich nur dann zu zeigen, wenn du es möchtest?

Ich bin eher ein Netzwerker, mit Gott und der Welt verlinkt, pflege viele Gruppen, virtuell und persönlich. Über die Jahre haben sich unendlich viele Kontakte ergeben, die bis heute treu sind. Soviel, wie ich schreibe, ist es aber auch mal schön, kein Handy, kein Netbook oder was auch immer in der Nähe zu haben. Ruhe finde ich am Meer und im Wald. Allerdings gehe ich nie ohne Fotoapparat aus dem Haus. Die besten Fotos kommen ganz plötzlich und spontan….und zwar draußen.

Frage 04: Hast du Rückhalt in Form von Familie, Freunde, Bekannten, Verwandten?

Viel Rückhalt schenken mir meine beiden tollen Söhnen und wunderbare Freunde. Sie sind alle für mich da (und ich für sie) und geben mir Nähe und Halt. Kraft ziehe ich außerdem aus der Natur und mit Hilfe von sehr regelmäßigen Meditationen. Ich weiß, das hört sich alles so viel an, ist es aber gar nicht. Ich schaue seit über 30 Jahren so gut wie nie Fernsehen. Das schenkt mir unglaublich viel Zeit. Und mein Beruf lässt mir sehr viel Freiheit, auch zeitlich. Es ist nur alles anders verteilt, als in einem acht bis siebzehn Uhr Job.

Frage 08: Wie empfindest du die Welt der Bücher, Künstler, Autoren, Verleger, Dienstleister?

Die Welt der Bücher, Künstler, Autoren, Verleger, Dienstleister ist ganz schön voll und bunt. Herauszustechen ist nicht wirklich einfach, für niemanden, der ohne großen Verlag auf den Markt geht. Trotzdem kann ich nur jedem Menschen raten, ein Buch zu schreiben. Es muss nicht immer unbedingt für die große Öffentlichkeit sein. Es macht viel mit einem, vor allem glücklich und stolz, es wirklich gemacht zu haben.


17 – Andrea Draisbach

Frage 01: Und Du bist wer? Wie heißt Du, was machst Du so und wenn Du magst, wo lebst Du?

Ich heiße Andrea, bin Mutter dreier inzwischen erwachsener Kinder und lebe in Nordhessen. Eine Gegend, die geprägt ist von Wald, Schlössern und Seen. Man lebt am Rand des Rothaargebirges, das durch seine Witterungseinflüsse das Klima prägt.Was ich so mache? Da muss ich wirklich überlegen! Zunächst versuche ich, meinem Dasein als Autorin gerecht zu werden. Ich schreibe, zwar keine Bestseller, aber doch Bücher, hinter denen ich stehe und deren Inhalt ich auch vertrete! Vorwiegend sind es zurzeit noch Regionale Romane, da ich einfach auch meiner Heimat etwas zurückgeben möchte, was sie mir oft tagtäglich bietet!Begonnen habe ich mit meinen Gedichten im Jahr 2000. Warum? Das möchte ich hier nicht ausführen… Vielleicht ein anderes Mal!Außerdem bin ich sozial engagiert, aber nicht im Bereich der Altenpflege.

Frage 02:Neues Jahr, neues Glück, so sagt man: Was soll bei Dir 2020 geschehen?

Zielsetzungen hat wohl jeder. Auch ich. In diesem Jahr möchte ich gerne zwei Romane veröffentlichen. Einer davon ist zu 2/3 schon fertig, der andere raubt mir im Moment meine Kraft. Vielleicht lege ich ihn auch beiseite und beginne einen anderen von ganz vorne.Welches Projekt mich antreibt? Mmh. Gute Frage! Die Projekte, die ich kreiere, beginnen oft mit einer Begegnung, einem Treffen, einem Moment, in den ich mich hineinsteigere. Ich beginne zu kreieren und schreibe oder zeichne auf, was in diesem Moment in meinem Kopf entsteht… Leider!

Frage 03:Was machst Du beruflich? In welcher Branche bist Du tätig und wo ist Deine Schnittstelle zur Autorenwelt.

Auf diese Frage habe ich mich besonders gefreut!Beruflich stehe ich jetzt am Ende bzw. am Anfang von etwas ganz Neuem. Begonnen habe ich im öffentlichen Dienst in einer völlig anderen Branche wie zuletzt. Ich war in einer riesigen Behörde tätig und habe dort alle möglichen verwaltungstechnischen Bereiche durchlaufen, die man sich nur vorstellen kann, inklusive Aktenstaub! Dann verschlug es mich, auch familiär-genetisch bedingt, in den Medizinbereich. Dort wurde ich Vorzimmer-Sekretärin eines überaus tollen Oberarztes, der mich auch „bildungstechnisch“ förderte und mir auf die „kulturelle Schiene“ half. Ich kreierte seine Vorträge und Reisen, bildete mich in Kunstgeschichte weiter und erhielt die ein oder andere Anekdote von ihm, die man einfach haben musste!Dann aber begann ich Gedichte zu schreiben aus „der Not heraus“ und habe nach dem Tod meines Oberarztes begonnen, meine Biografie abzuarbeiten, weil es „Zeit wurde“ und meine Therapeutin mir sagte, dass jetzt ein anderes Leben auf mich wartete. Ich verzweifelte.Irgendwann begann ich dann, Zeilen zu verfassen, die nichts mehr mit mir zu tun hatten und ein Buch entstand… Ich habe es nie veröffentlicht!

Frage 04:Hat Du Rückhalt in Form von Familie, Freunden und Bekannten?

Meine Familie, d. h. meine Kinder finden es toll, dass ich schreibe. Auch meine Bekannten, die ich im Leben treffe. Und auch die, denen wir Weihnachten die Gedichtbücher geschenkt haben; spontan und sehr gerne!!!

Frage 05:Kannst Du von Deiner Kunstform leben? War das so geplant?

Nein. Beides Nein. Ich möchte auch gar nicht „vor der Kamera“ stehen. Mein Job war die Regie und nicht das Rampenlicht…

Frage 06:Hast Du Follower?

Natürlich habe ich Follower; aber die, die mir folgen, so denke ich, die verstehen, warum es nicht mehr werden. Ich fördere das auch nicht. Wer mein Follower sein will, der kann kommen. Ich danke ihm dafür. Aber dann bitte ehrlich.

Frage 07:Welche Ziele hast Du für die nächsten Jahre?

Ich würde mich gerne mit anderen „größeren“ Autoren austauschen. Mal eine Lesung im kleinen Kreis halten mit anderen Autoren, die vielleicht in einem anderen Job und NICHT schreiben.Ich möchte Hallo sagen auf der Buchmesse, die Hand schütteln und vorbei gehen.Berühmt werden? Nein – Bitte nicht!

Frage 08:Wie empfindest Du die Welt der Bücher?

Bücher sind so wichtig. Ein Buch zu halten ist wie ein Freund. Darin abzutauchen ist ATMEN pur. Einen Moment der Realität entfliehen und für sich zur Ruhe kommen. „Mitlaufen“ in einer Rolle, ohne Angst zu haben, unterzugehen, zu verlieren…Bücher sind wichtig, wenn man sie schreibt. Die fiktive Rolle, die doch einen Teil von sich mit sich nimmt. Gedichte, in denen ich loslassen kann, Erinnerungen schaffen kann. Etwas in eine Schublade legen kann und herausholen kann, wann immer ich es brauche…

Frage 09:Wo kann ich Dich treffen, sofern man es will?

Ein Anruf genügt oder eine Message. Bei Audi, auf dem Flughafen, in der Nachsorgeklinik Tannheim. In einer Bibliothek, in einer Bücherei oder hier zuhause. Einem Autor steht die Tür hier immer offen!

Frage 10:Bist Du ein typischer Netzwerker?

Nein. Leider nicht. Ich lese gerne mit, poste ab und an und lasse jedem seine Freiheit, bestätige ihn hin und wieder und genieße es, mal „Hallo“ zu sagen, ich bin ab und zu unter Euch!


16 – Katharina Lindner

Frage 01: Und du bist wer? Wie heißt du, was machst du so und wenn du magst, wo lebst du?

Ich heiße Katharina Lindner, stamme aus der schönen Bach-Stadt Eisenach in Thüringen und lebe inzwischen in Oldenburg / Niedersachsen.

Frage 02: Neues Jahr neues Glück, so sagt man. Was soll bei dir 2020 so geschehen? Welche Projekte treiben dich um?

Im Moment habe ich ein tolles neues Buchprojekt in der Pipeline und innerhalb von sechs Wochen die ersten zweihundert Seiten verfasst. Es wird „Die meisten Likes“ heißen und ist ein Thriller, der sich rund um die Themen digitale Medien, soziale Netzwerke und die Frage, wie weit Menschen für ein bisschen Sensation zu gehen bereit sind, dreht. Die Idee, die Figuren und der gesamte Plot tauchten plötzlich auf, als ich für meinen eigentlich geplanten Urban-Fantasy-Roman „Die Apfelblütenfee“ recherchierte. Und nun erblickt er bald schon das Licht der Welt! Ich finde das selbst ein bisschen verrückt.

Frage 03: Was machst du beruflich? In welcher Branche bist du tätig und wo ist deine Schnittstelle zur Autorenwelt?

Das ist immer schwer und nicht mit wenigen Worten zu sagen, weil ich ein Mensch mit vielen Passionen bin. Im „normalen“ Leben bin ich Lehrerin und unterrichte im Moment Deutsch und Kunst in einer Oberschule. Obwohl es manchmal mühsam ist und bei Etlichen auch aussichtslos scheint, versuche ich, jungen Menschen immer noch den Zauber der Literatur zu vermitteln und die Liebe zum Lesen zu fördern. Auch als Coach arbeite ich mit Kunst und Literatur – diese beiden Bereiche finden immer Eingang in alles, was ich tue. Geschichten sind Seelenschlüssel und verbinden Menschen über alle Kontinente und Kopfgrenzen hinweg. Zu diesem kulturellen und menschlichen Erhalt will ich beitragen und gleichzeitig möchte ich meinen Verstand, meine Leidenschaft und mein Einfühlungsvermögen nutzen, um die Welt ein bisschen schöner zu machen.Manche Leute meinen, Menschen, die viele Projekte zeitgleich oder nacheinander machen, sind sprunghaft und nur mit halbem Elan bei der Sache. Das stimmt aber nicht. Früher dachte ich auch, zielstrebige und erfolgreiche Menschen müssen sich für eine Sache entscheiden und dann dabeibleiben, nicht auf dem Weg in alle Richtungen schnüffeln und tausend Dinge ausprobieren. Aber das entspricht nicht meinem wissbegierigen und begeisterungsfähigen Wesen. Ich mache viel – und ich mache alles mit Herzblut!Als Bloggerin könnt ihr mich hier kennenlernen: www.seelenheiter.de

Informationen über meine Bücher sind hier zu finden: www.lindner-katharina.de

Frage 04: Hast du Rückhalt in Form von Familie, Freunde, Bekannten, Verwandten?

Meine Eltern haben mich von der ersten Stunde an bei meinen ersten Schritten als Autorin unterstützt. Sie sind selbst begeisterte Vielleser und ich schätze ihr Urteil sehr. Mein Partner steht mir bei all meinen Projekten zur Seite, hilft mit Wissen und praktischen Ideen und schenkt mir auch die mentale Kraft, die es braucht, um Durststrecken zu überstehen. Meine Schwiegereltern sind ebenfalls sehr stolz auf jedes Projekt, das ich realisiere. Klingt zu schön, um wahr zu sein, was? Ja, ich bin wirklich gesegnet, mit Familie, mit guten Freunden, mit viel Rückenwind, der mich durch alle Stürme trägt.

Frage 05: Kannst du von deiner Kunstform leben? War das mal so geplant oder bist du eher per Zufall dort gelandet, wo du jetzt tätig bist und wie lange übst du deine Passion schon aus?

Vom Bücherschreiben allein könnte ich nicht leben, wie vermutlich die Mehrzahl der Autoren. Das hängt mit den Strukturen und der Dynamik der Märkte zusammen und ist nicht notwendig an die Qualität der Bücher gebunden. Ich habe wahnsinnig gute Bücher von Selfpublishern gelesen, die nicht die große Mark damit verdienen, weil sie einfach nicht bekannt genug sind. Natürlich wünscht sich trotzdem jeder Autor eine Anerkennung seiner Werke und die sind – wie jedes Produkt – auch an das Geld gebunden, das man damit verdient, genauso, wie ein Steuerberater seine Dienstleistung selbstverständlich bezahlt bekommt oder ein Bäcker seine Zimtschnecken.Ich schreibe seit der frühsten Kindheit und habe nach der Geburt meines Sohnes vor 21 Jahren meinen ersten Roman verfasst. 2004 und 2006 habe ich dann die ersten Romane veröffentlicht. Aber ich war auch schon im journalistischen Bereich, in der Politik und im Marketing tätig und habe viele Arten von Texten verfasst.

Frage 06: Hast du Fans, Follower und wenn ja, was machst du für sie?

„Fans“ ist ein witziger Begriff für einen Schriftsteller. Bestimmt hab ich welche, das lassen die Besucherzahlen auf dem Blog vermuten. Aber ich würde sie wohl nicht so nennen, sondern eher Leserinnen und Leser. Vermutlich bin ich keine kulturelle Rampensau, deswegen standen besondere Events bisher nicht so oft auf dem Plan. Aber das ist eine gute Anregung, um mal wieder etwas Schönes zu veranstalten!

Frage 07: Welche Ziele hast du für die nächsten Jahre gesteckt? Bist du ein Planer oder eher ein Mensch, der das Leben laufen und auf sich zukommen lässt?

Weil ich außerordentlich ordentlich und ein Planer bin, stehe ich total auf gut durchdachte Organisation! Ich lasse mich aber auch gern überraschen und orientiere mich um, wenn sich neue Ziele oder Ideen auftun. In diesem Jahr werde ich als Coach mein Angebot erweitern und Workshops für kleine Gruppen anbieten, neue Bücher veröffentlichen, mich um meine Kids in der Schule kümmern. Mal sehen, was noch so kommt. Alles kann, nichts muss. Verbissenheit führt nur zu Verspannungen.

Frage 08: Wie empfindest du die Welt der Bücher, Künstler, Autoren, Verleger, Dienstleister?

Ich nutze Facebook als Plattform und empfinde das Miteinander der Autoren dort als ermutigend, inspirierend, unterhaltsam und hilfreich. Sowohl als Bloggerin als auch als Schriftstellerin fühle ich mich in diesem Kreis sehr wohl und freue mich immer über neue Bekanntschaften, aus denen sich erhellende Gespräche oder sogar innige Freundschaften ergeben. Persönlich denke ich auch, dass es viel besser für alle ist, sich zu vernetzen, auszutauschen und gegenseitig zu helfen, denn davon profitieren alle und niemand nimmt einem ein Stück vom Kuchen weg. Es sind genug Leser für alle da!In die Welt der Verlage und des klassischen Buchmarkts habe ich nicht so viel konkreten Einblick, aber ich finde, in dem Moment, wo es nur noch um Gewinnmaximierung und nicht mehr um Talent, Können und die Kunst als solches geht, bin ich an einem Ort fehl am Platz. Das mag naiv und idealistisch wirken, aber Ellenbogen, Grabenkämpfe, Karriereleitern, Macht und Reichtum sind nicht die Werte, nach denen ich leben möchte. Vielleicht werde ich damit nicht vermögend und berühmt, aber dafür ausgefüllt und zufrieden, weil ich tue, was ich liebe und mich nicht den Gesetzen Anderer, die abweichende Prioritäten haben, beugen muss.

Frage 09: Wo kann man dich treffen, sofern man es denn will? Bist du auf Messen anzutreffen?

Bestimmt besuche ich auch mal wieder eine Buchmesse, wenn es zeitlich passt. Ansonsten bin ich immer nur eine E-Mail für jeden Menschen entfernt, falls jemand sich gern austauschen möchte.

Frage 10: Bist du ein typischer Netzwerker, verlinkst dich mit Gott und der Welt oder bist du eher der Typ, der mitliest, andere machen lässt und die Freiheit genießt, dich nur dann zu zeigen, wenn du es möchtest?

Ich vernetze mich gern, weil ich das Miteinander mag und wichtig finde. In Phasen, wenn ich sehr beschäftigt bin, weil ich etwa an einem neuen Manuskript arbeite oder in der Schule zum Beispiel Zeugnisse oder Prüfungen anstehen, bin ich allerdings weniger präsent. Mir ist klar, dass soziale Netzwerke das nicht so gern verzeihen, weil Beiträge eine kurze Halbwertszeit haben, aber das ist eben nun mal so.

Frage 11: In welchem Genre bewegst du dich mit deinen Büchern?

Zum Glück muss ich mich da nicht festlegen! Meine im letzten Jahr veröffentlichten Bücher sind sehr unterschiedlicher Art: „Fredi – Wundersame Zeitreisen durch die Eisenacher Geschichte“ hat fantastische, historische und Heldenreisen-Elemente. „Kleiner Seelenschmaus – Rezepte für Entspannung und mehr Energie“ ist ein Ratgeber mit Coaching-Übungen, kreativen Ideen und hübschen Collagen. Derzeit sitze ich über meinem Thriller und danach kommt wieder ein bisschen Urban-Fantasy. Ich lese selbst so viel und so unterschiedlich, da mag ich mich auch dann nicht einschränken, wenn es für die eigene Vermarktung von Vorteil wäre. Versprochen, ich werde euch auch in Zukunft immer wieder überraschen!Vielen Dank für die Möglichkeit der Vorstellung und die interessanten Fragen!


15 – Barbara Brosowski Utzinger

(01) Mein Name ist Barbara Brosowski Utzinger, ich bin auch bekannt als Herrin der Drachen. Ich komme aus der Schweiz, spezifisch Bad Zurzach, lebe in einem 400 Jahre alten Haus mit meinem Sohn, meinem Mann und zwei Katzen. Mit meinem Mann zusammen habe ich das „Atelier Oechsli“, wir bauen phantastische Wesen wie Drachen und andere Kreaturen. Ich habe die Ausbildung für Lehrerin für Bildnerisches Gestalten (Zürcher Hochschule der Künste, Master of Arts) absolviert und bin nebenbei seit 2003 freischaffende Künstlerin und Illustratorin. Derzeit liegt mein Schwerpunkt in Digital Art und 3D Sculpting (zBrush). Ich liebe es, Welten zu erfinden, Wesen zu zähmen, Kulturen zu durchmischen und neu zu gestalten. Seit 2014 sind die ersten zwei Bände meiner Therdeban Trilogie erhältlich. Die Wesen und Geschichten daraus begleiten mich seit Kindheit und waren Ansporn, mich im Zeichnen und Modellieren zu vertiefen um sie besser an den Betrachter zu bringen.

(02) 2020 ist für mich das Jahr von „go big“. Seit 2015 habe ich jedes Jahr eine Kreatur gebaut, meistens Drachen. Dieses Jahr werden es vier. Eines davon wird eine lebensgroße Kreatur aus meinem Buch sein und zwei Drachen sollen 2021 dem Verkehr die Stirn bieten- sie werden auf Kreisel-Inseln positioniert (auf Atelier Oechsli kann man das „making of“ verfolgen). Deswegen kommt natürlich vieles zu kurz, wie auch mein immer wieder versprochener Band 3 der Therdeban Trilogie (schwer, schwer in Arbeit. Ist aber ein böses Buch, ja, böser als Band 2), sowie die anderen beiden Manuskripte „String“ und „Das Rote Einhorn“. Alle Bücher werden wie Therdeban ein Mix aus Urban Fantasy und Fantasy sein, ebenso spielen alle (zeitweise) in der Schweiz. Letztes Jahr haben mein Mann und ich unsere Produkte digitalisiert- ich hab mir zBrush beigebracht (eher meine Seele dem Teufel verkauft

) und mein Mann hat sich in den 3D Druck und Animatronik vertieft. Mittlerweile frage ich mich schon, was es nächstes Jahr wird.

(03) Ich arbeite mit meinem Mann jede Nacht (wenn Junior schläft) von 21-23 Uhr an unseren Projekten im Atelier Oechsli. Zwei mal die Woche unterrichte ich Bildnerisches Gestalten und Werken an einer Schule, nutze dabei die Fahrten mit der Bahn gleich zum Schreiben meiner Manuskripte.

(04/05) Meine Familie steht hinter meinem „Zoo“, obwohl ich dankbar bin, dass meine Eltern mir schon früh klar gemacht haben, von Kunst alleine lebt es sich nicht. Deswegen unterrichte ich. Dies gibt mir nicht nur ein stabiles Einkommen, sondern hilft auch der Muse. Ich schreibe und bin gestalterisch besser, wenn ich 40-50% nebenberuflich arbeite. Mittlerweile könnte ich von meiner Kunstform leben, aber meine Erfahrung hat mir auch gezeigt, dass ich den Ausgleich mit einem normalen Job brauche. Krisen kommen und gehen und es arbeitet sich auch einfach besser, da so das Schreiben und Künstlerische irgendwo mehr „meins“ ist und der Spaßfaktor bleibt. Der beste Schritt jedoch war das Gründen des Atelier Oechsli, die gesamte Wahrnehmung des Publikums hat sich dadurch verändert, sehr zum positiven. Auch ich arbeite besser. Künstlerin sein ist nicht einfach.Man findet/fand mich auch unter meinem Namen als Autorin und Illustratorin, sowie auch unter meinem veralteten Pseudonym „akeyla“, auf internationalen Messen (DragonCon) und Gallerien(Epilogue, DA).Ich lege besonderen Wert darauf, meine Phantastik zu recherchieren und- wenn ich kann- eigenes zu bauen. So bediene ich das Publikum als Künstlerin zwar mit Mainstream wie Drachen und Greife, aber in meinen Büchern lebe ich fürs Neue. Neue Welten. Neue Wesen. Jaaaa neue Wesen. Sind sie gefährlich? Aber ja. Kelderan, meine Welt, ist kein Sonntagspaziergang. Es ist so brutal und unberechenbar wie die Natur unserer Welt.

(6) Durch die intensive Arbeit und unser Kind bin ich nicht mehr so aktiv in der Online Präsenz. Wo ich früher noch Schnipsel und Making Of’s gegeben habe, oder auch mal gestreamt habe abends ist nun meine Zeit mal selber etwas zu konsumieren- ein Buch oder ein Film. Ich komme teils kaum nach, was online geschah, denn ich habe einfach viel zu viel zu tun! Dafür war ich letztes Jahr an sieben Messen. Da treffe ich auch immer wieder Menschen, die meine Bücherwelten loben und nach Band 3 fragen (manche Bücher schreiben sich nicht so schnell, auch wenn die anderen fast über Nacht entstanden). Zu den schöneren Begegnungen gehören solche, die am zweiten Tag der Messe kamen, um Band 2 zu kaufen weil sie „über Nacht Band 1 gelesen haben“.

(8) Ich begann mich 2012 in die Welt des Autorenseins zu vertiefen, bereits damals war der Zusammenhalt stark, heute ist er es noch mehr, denn dem Selfpublishing wird immer mehr Ansehen entgegengebracht. Auch die Dienstleister sind seriöser geworden, man kennt die Verlage, zu denen man nicht soll und weiß, wie ein gutes Cover auszusehen hat und auch was finanziell realistisch hinter Publizieren steckt.(9)Treffen kann man mich via „Atelier Oechsli“. Auf der Website stehen unsere nächsten Termine bez. Messen darauf. Selbstverständlich kann man auch zum Drachenstreicheln direkt bei uns in Bad Zurzach, Schweiz, vorbeikommen.Natürlich dürft ihr mich auch hier mit Fragen löchern https://www.atelier-oechsli.ch/

virtueller Spaziergang durchs Atelier Oechsli:https://www.youtube.com/watch?v=mj75YcE-lFk

https://www.facebook.com/AtelierOechsliZurzach/

https://www.instagram.com/atelieroechsli/

https://www.facebook.com/barbara.brosowski.utzinger/

Bildlegende:Mein Mann und ich mit unseren beiden Drachenkindern „Galun“ und „Julunga&Calaan“ (beide feuerspeiend und redend)Cover von Band 1 meiner Therdeban Trilogie. Illustration ist von mir, Font & Brainstorming von Designomicon

<3„Bloodstag“- Aquarell Hirschbildzwei Drachen Figuren aus Fimo, die wir im Sortiment haben (als Gipsgüsse zum selberbemalen)zwei Greife im zBrush Programm vor Druck„Bahm“ – eine Kreatur aus einem Roman, welche wir gerade ähnlich den Drachen, lebensgross bauen, stand jetzt unfertig (fehlt Farbe & Licht). zBrush, 3D Druck. Grössenreferenz: das Ding im Mund ist so gross wie eine Tafel Schokolade.


14 – Robert Brock

Frage 01: Und du bist wer? Wie heißt du, was machst du so und wenn du magst, wo lebst du?

Mein Name ist Robert. Mit vollem Name Robert Reimar Brock. Reimar nach meinem Großvater, da es in meiner Familie seit Urzeiten Tradition ist, dem Sohn als zweiten Vornamen den des Großvaters zu vermachen, doch Robert ist der Rufname. Was ich so mache? Neben dem normalen Alltag innerhalb meines Brotjobs lebe ich ganz und gar in den Welten, welche ich mir selbst erschaffe. So war es und so sollte es bleiben. Als Brotjob bin ich von Beruf Werkzeugmechaniker für Stanz- und Umformtechnik, doch wenn mich jemand fragt so sage ich lieber, dass ich Autor bin. Autor für Fantasy und Sci-Fi, doch auch ab und zu für Thriller, je nachdem was mir gerade so durch den Kopf geht. Ich lebe zusammen mit meiner langjährigen Partnerin, unserem dicken orangefarbenen Kater und einer kleinen, grazilen Katze in der schönen Stadt Chemnitz in Sachsen. Auch wenn viele die hier wohnen kaum ein positives Wort über die Stadt zu sagen wissen, liebe ich den Charme dieser kleinsten der sächsischen Großstädte. Man könnte sagen es ist wie ein Dorf mit Stadtverkehr und so ziemlich jeder kennt jeden. Zumindest hat man ab und an das Gefühl.

Frage 02: Neues Jahr neues Glück, so sagt man. Was soll bei dir 2020 so geschehen? Welche Projekte treiben dich um?

Mein selbstauferlegter Terminkalender für das Jahr ist eigentlich bis zum Bersten vollgestopft. Gerade in der Hinsicht meiner großen Leidenschaft, dem Schreiben. Ich habe dutzende angefangene Projekte auf meinem virtuellen Schreibtisch liegen, welche ich dieses Jahr zu einem Abschluss bringen möchte. So wird dieses Jahr der erste Roman von mir entstehen, in dem ich mich an die Erzählweise der ICH-Perspektive herangewagt habe. Dieser wird auch mein erster Roman in einem urbanen Fantasy Gewand werden. Ich würde gern schon mehr darüber verraten, doch habe ich leider noch keinen Titel und der Schreibprozess verläuft parallel zu sämtlichen anderen Werken. Wie zum Beispiel der Abschluss meiner Reihe „Die Saga der Adelslande“, sowie einen halbfertigen Thriller und einen fast gänzlich fertig geschriebenen Fantasy-Roman einer anderen Reihe. Dieser wird den Namen „Das Lied der Rose“ tragen und bildet den Auftakt der Reihe „Die Chroniken der Schatten“. In dem Buch geht es um einen einfachen Knecht, Hayden und seinen besten Freund Thamir, welche es eher zufällig in die große Welt verschlägt. Es sind nicht die klassischen Helden. Eigentlich nur zwei Jungs
die nichts lieber wollen, als wieder nach Hause zu kommen, um den Stress der Welt wieder zu entfliehen. Das Lied der Rose ist eines meiner Herzensprojekte, da ich schon sehr lange mit dessen Planung und Umsetzung zu Gange bin.

Wenn man sich dann etwas weiter von meiner Passion entfernt, habe ich auch
noch andere Vorsätze für das neue Jahr gefasst, welche nicht primär mit dem
Schreiben zutun haben. Seit meinen jüngsten Tagen hatte ich ein riesiges Thema,
für welches andere Kinder in meinem Alter weniger Interesse hatten, die
Geschichte. Ich bin so gesehen ein echter Geschichts-Fanatiker und zwar
Epochen übergreifend. In meiner Kindheit und meiner Jugend habe ich hunderte
Bücher und Dokumentationen über sämtliche, bedeutende Epochen menschlicher
Geschichte verschlungen, wobei mir es die Zeit der Antike bis hin zum späten
Mittelalter am meisten angetan hat. Da ich in den letzten Jahren weder genug
Geld, noch Freizeit erübrigen konnte zu all diesen Orten zu reisen, welche ich nur
von Bildern in Büchern kannte, freue ich mich umso mehr, dass ich dieses Jahr
einen vollgepackten Reise-Kalender vor mir habe. Griechenland, Irland,
Schottland und noch ein paar andere Kulturtrips mit meiner Partnerin stehen
also an. Und da ich sowieso nicht der typisch deutsche „All Inclusive“ Toruist
bin, werden dies sehr spannende Reisen zu entlegenen und historisch
bedeutenden Burgen, Schlössern, Ruinen und vielen anderen Orten werden.
Wahrscheinlich werden mich diese Reisen auch wieder zu neuen Projekten in
meinem Lieblings-Genre, der Fantasy, inspirieren, so dass mir der kreative
Nachschub nicht ausgehen dürfte.

(Weihnachtsmarkt in Nizza 2019 mit meiner Partnerin Jenny)

Zudem bin ich ein leidenschaftlicher Motorradfahrer. Dieses Jahr wartet meine
Maschine noch darauf weiter restauriert und repariert zu werden. Leider fehlte
mir bis jetzt die Zeit, mich um meine Suzuki Baujahr 1985 zu kümmern, aber ich
denke dieses Jahr werde ich wieder vermehrt mit ihr auf der Straße unterwegs
sein.

Frage 03: Was machst du beruflich? In welcher Branche bist du tätig und wo ist deine Schnittstelle zur Autorenwelt?

Ich bin gelernter Werkzeugmechaniker für Stanz- und Umformtechnik. Ich stelle
Verbundwerkzeuge aus mehreren hundert Einzelteilen her, welche ich mit Fräs-
Dreh- und Bohrmaschinen auf Zehntel- und Hundertstel Millimeter genau
anfertigen muss. Diese Werkzeuge kommen vorrangig in der Industrie, meist bei
Firmen der Automobilzulieferer zum Einsatz. Es ist ein Job, den ich auf Anraten
vieler Menschen meines Umfelds erlernt habe. Chemnitz als Industriestadt,
geschichtlich auch „Ruß-Chams“ oder „Sächsisches Manchester“, hatte für
diese Art der beruflichen Entwicklung auch so gesehen die besten Bedingungen.
Ob ich diesen Beruf gern mache? Nein. Um genau zu sein ist mein Verhältnis zu
meinem Brotjob über die letzten Jahre zu einer Art Hass-Liebe avanciert. Genau
deshalb bauche ich auch das Schreiben nach Feierabend. Es hilft mir in eine für
mich angenehmere Welt zu entfliehen. Vermutlich haben es meine Protagonisten
deshalb immer besonders schwer in ihrem Alltag, weil ich viel aus meinem
beruflichen und stressigen Umfeld in einem Industriebetrieb an sie weitergebe.
Doch mit dem Schreiben hat mein Beruf so gesehen eigentlich überhaupt nichts
zutun. Zum Schreiben bin ich vor allem dadurch gekommen, da ich in meiner
Kindheit mit sämtlichen meiner Freunde sowie einem 2 Megapixel Camcorder
(damals mein ganzer Stolz) eigene Filme gedreht habe. Ich habe mir gern
Geschichten ausgedacht, welche wir dann mit Holzwaffen zu richtigen
Blockbustern ausgeschmückt haben. Na gut, es sind wohl eher die Art Filme, bei
denen man heute die Schamröte im Gesicht hätte, wenn man einen davon wieder mal anschauen würde. Irgendwo in den Untiefen des digitalen Ramsch dürften diese noch rumgeistern.
Ich wäre nicht abgeneigt einen neuen beruflichen Schritt zu gehen. Vielleicht
einen weniger Lärmbelasteten und kreativeren Beruf zu ergreifen, bei dem ich das Schreiben einfließen lassen könnte.

Frage 04: Hast du Rückhalt in Form von Familie, Freunde, Bekannten,
Verwandten?

Ja und da kann ich mich sehr glücklich schätzen! Meine Partnerin ist quasi Feuer
und Flamme bei allem was ich schreibe und mir ausdenke. Zudem ist sie es, die
sich nach ihrem Job und einem Studium noch hinsetzt und meine Texte Korrektur
liest. Eine Unterstützung, welche ich oft glaube nicht verdient zu haben, denn es
ist keine Selbstverständlichkeit so dermaßen unterstützt zu werden. Mein Familie, besonders mein Vater, ist ebenfalls ein guter Rückhalt, auch wenn er sich bislang
schwer tut all meine Bücher zu lesen. Doch in Anbetracht der Tatsache, dass
mein Vater bis auf die wöchentliche Zeitung sehr wenig liest bin ich um jede Seite und seinem Feedback froh. So wie auch der Rest meiner Familie, die jedes neue
Werk von mir lesen und mir persönlich ein Feedback geben. Manchmal kann
diese ganze Unterstützung schon ein wenig gruselig sein, doch ich bin froh sie zu haben. Ich bin mir bewusst, dass es bei vielen ganz anders läuft.

Frage 05: Kannst du von deiner Kunstform leben? War das mal so geplant oder bist du eher per Zufall dort gelandet, wo du jetzt tätig bist und wie lange übst du deine Passion schon aus?

Nein, leider hat es bisher noch nicht dafür gereicht davon leben zu können. Der
Kunstschaffende ist ohnehin einer der ärmsten Schweine, wenn man das so sagen
darf. Viel mehr als ein nettes Dinner zu Zweit, oder auch mal ein Kurzurlaub ist
von den Tantiemen noch nicht drin. Natürlich habe ich schon mit dem Gedanken
gespielt über kurz oder lang dieses Hobby zum Hauptberuf zu machen. Doch
schreibe ich nicht, um möglichst viel Geld zu verdienen. Ich schreibe vor allem
deshalb, weil diese ganzen Ideen, welche in meinem Kopf umherschwirren
irgendwo hin müssen. Vermutlich würde mir sonst der Kopf explodieren. Umso
mehr freue ich mich natürlich immer, wenn ein Leser das Vertrauen erwidert und
eines meiner Bücher kauft. Doch noch weit wichtiger ist mir die Nähe zu meiner
Leserschaft aufzubauen. Feedback und konstruktive Kritik zu bekommen an der
ich wachsen kann, dass viele Menschen die Geschichten lesen, welche ich zu
erzählen habe. Ich glaube kein Autor, keine Autorin wäre prinzipiell abgeneigt
davon, von seiner/ihrer Kunst zu leben.

Frage 06: Hast du Fans, Follower und wenn ja, was machst du für sie?

Ich betreibe eine Website, Facebook-Seite, sowie einen Instagram Channel. Ins
Leben gerufen habe ich beides erst gegen Ende 2019. Doch habe ich bis jetzt
immerhin schon 119 Facebook-Follower und knapp 100 auf Instagram. Ich poste
dort meist Bilder mit motivierenden Sprüchen oder Zitaten, welche ich gut finde.
Ab und an gibt es auch mal eine Schreibübung oder eine Umfrage an meine
Follower, um sie besser kennen zu lernen. Was sie lesen, was sie mögen, welche Art von Geschichten sie am meisten beeindrucken. Ich nutze also diese
Plattformen nicht als pures Werbeinstrument. Ich mache eher nahbaren Content.
Für die kommende Zeit habe ich mir unter anderem vorgenommen ein
Gewinnspiel zu veranstalten, vielleicht auch mal öfter ein Rezensionsexemplar an jene weiter zugeben, welche so gut wie immer meine Bilder kommentieren. Dieses Jahr werde ich verstärkt an meinem Social Media Auftritt arbeiten und mich ordentlich reinhängen, um meinen Follower auch etwas zurückzugeben.

Frage 07: Welche Ziele hast du für die nächsten Jahre gesteckt? Bist du ein
Planer oder eher ein Mensch, der das Leben laufen und auf sich zukommen lässt?

Wie bei meinen Romanen auch bin ich auch bei der Planung meiner persönlichen
Zukunft eher ein spontaner Mensch. Ich nutze lieber die Initiative der
Gelegenheit, als alles akribisch durchzuplanen. Für die Zukunft heißt es dennoch, mir noch mehr Zeit zu nehmen für das Schreiben und für viele Inspirationstrips.
Über kurz oder lang möchte ich auch mal auf eine Buchmesse, denn da war ich
noch nie in meinem Leben. Zu erst als Leser natürlich, doch irgendwann hätte ich gern dort meinen eigenen, kleinen Stand. In den nächsten Jahren habe ich mir auch vorgenommen den Sprung zum Verlagsautor zu schaffen, da dies, vor allem bei allen die nicht selbst schreiben, noch das nonplusultra, den Ritterschlag
darstellt.

Frage 08: Wie empfindest du die Welt der Bücher, Künstler, Autoren, Verleger, Dienstleister?

Vor allem faszinierend! Bevor ich angefangen habe meine Bücher selbst zu
publizieren war ich ein gewöhnlicher Leser. Ich denke, als Leser bekommt man
oft garnicht mit wie vielschichtig diese Welt der Autoren und Verleger und allen
was dazu gehört ist. Ein wahnsinniger Vorteil der Zeit in der wir leben ist auch
die Vernetzung. Es ist fast schon spielend einfach geworden Gleichgesinnte zu
treffen und kennen zu lernen, besonders bei Social-Media. So viele Leute, egal ob
das nun Autoren, Grafiker, Lektoren, etc. sind, mit denen man sich austauschen
kann. Bevor ich selbst angefangen habe zu veröffentlichen hätte ich nie gedacht,
dass es doch so viele Menschen gibt die identische Ziele, Wünsche und Interessen
teilen. Gerade als Selfpuplisher ist dies ein immenser Vorteil, das Lektorat und
Coverdesign nicht mehr nur den Verlagsautoren als Privileg vorbehalten sind.

Frage 09: Wo kann man dich treffen, sofern man es denn will? Bist du auf
Messen anzutreffen?

Vorwiegend in Chemnitz und Umgebung. Mittelaltermärkte, Burgfeste in Sachsen
und Umgebung da bin ich vermutlich oft dabei. Auf einer Messe war ich bis jetzt
leider noch nicht, habe es mir aber fest vorgenommen. Wer sonst gern Kontakt zu
mir aufnehmen möchte kann dies bis jetzt über Instagram und Facebook machen,
oder über meine Webseite (www.autor-rr-brock.de). Ich habe mir aber für dieses
Jahr vorgenommen öfter, wenn auch nur als Zuschauer, zu diversen
Autorenveranstaltungen zu gehen.

Frage 10: Bist du ein typischer Netzwerker, verlinkst dich mit Gott und der Welt oder bist du eher der Typ, der mitliest, andere machen lässt und die Freiheit genießt, dich nur dann zu zeigen, wenn du es möchtest?

Sowohl als auch würde ich sagen. Ich bin in der Welt von Social-Media zwar kein
Einsiedler, aber habe ich noch ein paar Berührungsängste. „Zu erst muss ich
selbst den Fehler machen, vor dem alle anderen gewarnt haben“ ist irgendwie
eine Art Leitspruch von mir geworden. Ich bin also eher ein Einzelkämpfer, der
sich alles selbst beibringen möchte, doch lerne ich auch gern neue Leute kennen,
mit ähnlichen Interessen wie ich sie habe. In den sozialen Netzwerken klappt das
schon ganz gut, obwohl ich immer das Gefühl habe noch mehr für neue Kontakte
tun zu können. Doch habe ich eigentlich lieber wenige, gute Kontakte, als jeden
von irgendwoher nur flüchtig zu kennen.

Frage 11: Was wäre das coolste was jemals passieren könnte?

Ganz klar die Erfindung einer Zeitmaschine, wie man sie aus Filmen und
Büchern kennt. Geschichte zum anfassen quasi. Vielleicht würde es mehr
Menschen erreichen, dass die Menschheit die schönsten und spannendsten
Geschichten schreibt und geschrieben hat. Ich als Geschichts-Fan würde
natürlich durch sämtliche Epochen des Altertums und der Antike reisen, sowie
allen anderen spannenden Epochen. Einmal bei der Erfindung des Autos dabei
sein. Die großen Schlachten von Rom und Griechenland erleben. Die
Rosenkriege voller Intrigen und Listen am Hofe erleben. Das wäre spannender
als jede Netflix Serie es je sein könnte.


13 – Michael Kress

Frage 01: Und du bist wer? Wie heißt du, was machst du so und wenn du magst, wo lebst du?

Mein Name ist Michael Kress. Seit ich selbst lesen kann bin ich eine Leseratte. Seitdem ich selbst schreiben kann, fließen Geschichten aus meiner Hand. Aufgewachsen bin ich in Stuttgart, leben tue ich in Mittelfranken.

Frage 02: Neues Jahr neues Glück, so sagt man. Was soll bei dir 2020 so geschehen? Welche Projekte treiben dich um?

Nachdem ich bisher „nur2 in Anthologien vertreten war, habe ich es geschafft, und dieses Jahr gleich zwei Bücher auf den Markt gebracht. Eines mit vielen Geschichten aus vergangenen Tagen, manche sehr alt, manche noch sehr frisch. Und mein historischer Roman, der mich mehrere Jahre begleitet hat und der sich im Laufe der Zeit sehr verwandelt hat.

Frage 03: Was machst du beruflich? In welcher Branche bist du tätig und wo ist deine Schnittstelle zur Autorenwelt?

Ich liebe meinen Brotjob und bin seit der Ausbildung im gleichen Betrieb. Mein Autorendasein begrenzt sich derzeit auf Sandras Uschtrins Autorenwelt, facebook und meine homepage.

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www.michael-kress.com

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Frage 04: Hast du Rückhalt in Form von Familie, Freunde, Bekannten, Verwandten?

Meine Familie steht voll hinter mir.

Frage 05: Kannst du von deiner Kunstform leben? War das mal so geplant oder bist du eher per Zufall dort gelandet, wo du jetzt tätig bist und wie lange übst du deine Passion schon aus?

Derzeit übersteigen die Ausgaben für Lektorat etc. deutlich die Einnahmen. Mein Ziel ist es, das sich beide Posten einander annähern.

Frage 06: Hast du Fans, Follower und wenn ja, was machst du für sie?

Da ich ganz am Anfang stehe, habe ich noch nicht so viele Fans. Ein paar Testleser/Innen haben mir sehr geholfen und die beschenke ich sehr gerne mit dem, was ich schon als Werbemittel vorliegen habe. Und natürlich den Büchern.

Frage 07: Welche Ziele hast du für die nächsten Jahre gesteckt? Bist du ein Planer oder eher ein Mensch,der das Leben laufen und auf sich zukommen lässt?

Die Buchmesse in Leipzig war und ist mein erstes großes Ziel. Alle andere lasse ich auf mich zukommen.

Frage 08: Wie empfindest du die Welt der Bücher, Künstler, Autoren, Verleger, Dienstleister?

Es wäre naiv zu glauben, dass es unter Büchermenschen nichts Ungutes gibt. Neider gibt es überall. Ich hoffe das es mir gelingt, gleichermaßen zu geben und zu nehmen, wobei ich hier nicht Dienste gegen Gefälligkeiten aufrechne.

Frage 09: Wo kann man dich treffen, sofern man es denn will? Bist du auf Messen anzutreffen?

Dieses Jahr bei der Leipziger Buchmesse, in facebook und über meine Homepage. Gerne auch persönlich über o.g. Kanäle.

Frage 10: Bist du ein typischer Netzwerker, verlinkst dich mit Gott und der Welt oder bist du eher derTyp, der mitliest, andere machen lässt und die Freiheit genießt, dich nur dann zu zeigen, wenn du es möchtest?

Ich vernetze mich sehr, sehr gerne. Es gibt so viele tolle Menschen, die meine Leidenschaft teilen.

Frage 11: Hier dürft ihr euch eine Frage ausdenken, was euch am Herzen liegt, was ihr gerne mal anderen zeigen möchtet. Warum hast du mit Schreiben angefangen?

Ich war irgendwann zu alt für Sandkasten und Lego spielen, meine Fantasie aber, blieb mir treu. Heute wandert sie auf Papier.


12 – Nadja Raiser

Frage 01: Und du bist wer? Wie heißt du, was machst du so und wenn du magst, wo lebst du?

Hallo Ihr Lieben, ich heiße Nadja Raiser und lebe mit meiner Familie in einem 4-Generationen-Haus im wunderschönen Allgäu. Als Autorin findet ihr mich hauptsächlich im Jugend-, Young/New Adult Bereich, wobei ich dort sehr gerne genreübergreifend schreibe.

Frage 02: Neues Jahr neues Glück, so sagt man. Was soll bei dir 2020 so geschehen? Welche Projekte treiben dich um?

2020 ist für mich tatsächlich ein Jahr der Veränderung, ein Jahr der Neuigkeiten. Ende Januar habe ich nämlich mein allererstes Buch veröffentlicht, ein Gefühl, das wirklich unbeschreiblich ist. Des Weiteren wartet ein zweites fertiges Buch darauf, vom Verlag lektoriert zu werden und ich schreibe, wann immer ich Zeit finde, an drei anderen Projekten.
Außerdem warten auch private Neuigkeiten in diesem Jahr auf mich, denn wir freuen uns jetzt schon auf unseren Nachwuchs im Sommer 😊 Das Jahr ist und bleibt also sehr spannend für mich.

Frage 03: Was machst du beruflich? In welcher Branche bist du tätig und wo ist deine Schnittstelle zur Autorenwelt?

Eigentlich bin ich gelernte Erzieherin, allerdings befinde ich mich durch meine Mami-Funktion schon einige Jahre in der Elternzeit. Und hier nutze ich jede freie Minute (ich gebe zu, es gibt nicht sooo viele freie Minuten mit zwei, bald drei kleinen Kindern 😉 ) zum Schreiben.
Eine richtige Schnittstelle zur Autorenwelt gibt es ja nicht, aber das Schreiben war schon immer eine große Leidenschaft von mir. Daher habe ich vor einigen Monaten den Schritt in die Öffentlichkeit gewagt.Wer mehr über mein Autorenleben erfahren möchte, findet mich unter meiner Homepage

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www.nadja-raiser-autorin.de

auf meiner Facebook-Seite https://www.facebook.com/NadjaRaiserAutorin/

und auf Instagram https://www.instagram.com/nadjaraiser_autorin/

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Frage 04: Hast du Rückhalt in Form von Familie, Freunde, Bekannten, Verwandten?

Ja. Und ich bin unendlich dankbar dafür. Mein Mann unterstützt mich in allen Dingen und hilft mir vor allem im Marketingbereich (da bin ich echt ahnungslos), meine Eltern stehen voll und ganz hinter mir und meine Schwester ist immer die Erste, die meine Ideen zu Lesen bekommt. Ich wüsste nicht, was ich ohne meine Familie tun würde. Vermutlich gäbe es kein einziges fertiges Projekt von mir.

Frage 05: Kannst du von deiner Kunstform leben? War das mal so geplant oder bist du eher per Zufall dort gelandet, wo du jetzt tätig bist und wie lange übst du deine Passion schon aus?

Bücher zu schreiben war schon sehr lange ein Wunsch von mir, aber ich hätte nie geglaubt, dass ich einmal so weit komme, wirklich ein Buch zu veröffentlichen. Das allein ist schon ein wahrgewordener Traum und wer weiß, vielleicht kann ich irgendwann auch davon leben 😊 Aber das steht noch weit in den Sternen.

Frage 06: Hast du Fans, Follower und wenn ja, was machst du für sie?

Durch wunderbare Bloggerinnen habe ich einige Fans und Follower dazugewonnen und ich freue mich über jeden Einzelnen. Aber ich stehe noch relativ am Anfang, das heißt, ich habe noch nie eine Lesung gehalten und war bisher nur als Besucher auf Buchmessen. Aber ich versuche, durch regelmäßige Posts auf Facebook und Instagram in Kontakt mit meinen Followern zu bleiben.

Frage 07: Welche Ziele hast du für die nächsten Jahre gesteckt? Bist du ein Planer oder eher ein Mensch, der das Leben laufen und auf sich zukommen lässt?

Ich würde mich als groben Planer bezeichnen. Mein Ziel ist es, etwa zwei Bücher im Jahr zu schreiben und diese nach und nach zu veröffentlichen. Aber meine Erfahrungen haben gezeigt, dass das Leben oft anders läuft, wie geplant und gerade mit Kindern bleibt es spannend und abwechslungsreich 😊 Daher setze ich mich momentan auch nicht unter Druck, wenn es langsamer läuft, wie es mein eigentlicher Plan vorgesehen hat.

Frage 08: Wie empfindest du die Welt der Bücher, Künstler, Autoren, Verleger, Dienstleister?

Für mich ist diese Welt sehr spannend, aber auch ziemlich umfangreich und teilweise unübersichtlich. Gerade als Neu-Autor ist es nicht einfach, Fuß zu fassen. Trotzdem habe ich bisher wunderbare Kollegen kennengelernt und schätze das „Miteinander“, das wir pflegen.Ich bin auch sehr dankbar für dieses Hilfeforum, denn gerade hier herrscht ein sehr angenehmes Klima und ich hatte von Anfang an das Gefühl, dass meine unzähligen Anfänger-Fragen ernst genommen wurden. Vielen Dank an dieser Stelle an Mirco und dein Team! Ihr leistet eine wunderbare Arbeit.

Frage 09: Wo kann man dich treffen, sofern man es denn will? Bist du auf Messen anzutreffen?

Das ist eine interessante Frage. Tja, ihr habt es ja vorhin gelesen, ich bin nicht so der Planer 😉 Daher weiß ich aktuell noch gar nicht, ob ich dieses Jahr auf Messen anzutreffen bin. Aber wenn es euch wirklich interessiert, folgt meiner Autorenseite auf Facebook oder Instagram, dort werde ich euch mit Sicherheit zeitnah informieren.

Frage 10: Bist du ein typischer Netzwerker, verlinkst dich mit Gott und der Welt oder bist du eher der Typ, der mitliest, andere machen lässt und die Freiheit genießt, dich nur dann zu zeigen, wenn du es möchtest?

Ich bewundere meine lieben Kollegen, die typische Netzwerker sind und jeden Tag irgendwelche spannende Informationen teilen und Dinge zu erzählen haben. Ich wüsste gar nicht, was ich alles posten sollte. Nein, ich teile gerne Informationen zu meinen Büchern und Geschichten, doch ansonsten bin ich eher still. So spannend ist mein Leben nicht 😊

Frage 11: Hier dürft ihr euch eine Frage ausdenken, was euch am Herzen liegt, was ihr gerne mal anderen zeigen möchtet.

Lieber Mirco, als erstes möchte ich mich bei dir bedanken für diese schöne Möglichkeit, mich und meine Arbeit vorzustellen. Und ich freue mich, das Autorenhilfeforum kennengelernt zu haben. Nur so konnte ich überhaupt Fuß in der Autorenwelt fassen. Ich habe die Vorteile des Self-Publishing kennen und lieben gelernt und freue mich auf eine interessante Zukunft in der Welt der Autoren 😊


11 – Marion Romana Glettner

Frage 01: Und du bist wer? Wie heißt du, was machst du so und wenn du magst, wo lebst du?

Mein Name ist Marion Romana Glettner und wohne im Salzlandkreis (Sachsen-Anhalt). Ich bin gelernte Bürofachkraft und seit 2008 schreibe ich diverse Bücher. Romane, Abnehmratgeber, regionales, humorvolle Kurzgeschichten und nun eine regionale Krimireihe.

Frage 02: Neues Jahr neues Glück, so sagt man. Was soll bei dir 2020 so geschehen? Welche Projekte treiben dich um?

2018 erschien der 1. Teil der regionalen Krimireihe M-A-L ermitteln „Leichenfund im Lausehügel“. Die drei Hobbydetektivinnen Mona, Anne und Lisa ermitteln undercover. Der 2. Teil ist fast fertig und soll in diesem Jahr auf dem Buchmarkt erscheinen. Dafür suche ich noch einen zuverlässigen Verlag. Nach meiner Knieoperation muß ich zuerst gesund werden und suche anschließend einen Job.

Frage 03: Was machst du beruflich? In welcher Branche bist du tätig und wo ist deine Schnittstelle zur Autorenwelt?

Seit 2008 bin ich freiberufliche Autorin und muß leider noch aufstocken. Ich hoffe auf eine feste Anstellung im Büro. Ich führe auch bundesweite Lesungen durch, was aber als unbekannte Autorin schwierig ist. Ich freue mich über Veranstaltungsvorschläge. Über Facebook und Gruppen habe ich nette Autoren/innen kennengelernt, welche mir auch wertvolle Tipps und Unterstützung gaben. Meine Homepage ist www.marion-glettner.com oder www.facebook.com/marionromana.

Frage 04: Hast du Rückhalt in Form von Familie, Freunde, Bekannten, Verwandten?

Eine Familie habe ich leider nicht, aber dafür liebe und nette Freundinnen. Sie hören zu und geben Tipps und Anregungen zu meinen Büchern. Ich habe auch einen kostenlosen Fanclub, wo lockere Gespräche durchgeführt werden. Eine Freundin fährt mich zu meinen Veranstaltungen, da ich einen Orientierungssinn wie eine Bockwurst habe.

Frage 05: Kannst du von deiner Kunstform leben? War das mal so geplant oder bist du eher per Zufall dort gelandet, wo du jetzt tätig bist und wie lange übst du deine Passion schon aus?

Leider nein. Seit 2008 schreibe ich diverse Bücher. Nach einem Existengründerseminar war das eigentlich einmal geplant. Zum Schreiben kam ich durch Zufall. Seit Jahren nahm ich internationale Austauschschülerinnen auf und arbeitete bei einem regionalen Radiosender. Ich schrieb damals als Erinnerung für mich über das Austauschjahr und meine Reise nach Südamerika, als plötzlich jemand in der Livesendung brachte, dass ich ein Buch schreiben würde und künftige Autorin sei. Die Resonanz ließ nicht lange auf sich warten. Seit dieser Zeit schreibe ich.

Frage 06: Hast du Fans, Follower und wenn ja, was machst du für sie?

ich habe einen kleinen Fanclub. Sie kamen mit zu Veranstaltungen und bringen Ideen zu den Büchern mit ein. Auf der Leipziger Buchmesse durfte ich lesen und dort saßen Fans, die ich noch nicht kannte. Ein tolles Gefühl und kam auch gern mit ihnen ins Gespräch.

Frage 07: Welche Ziele hast du für die nächsten Jahre gesteckt? Bist du ein Planer oder eher ein Mensch, der das Leben laufen und auf sich zukommen lässt?

ich bin ein Planungsmensch. Ich habe bereits neue Ideen im Kopf (weiteren Teil der Krimireihe, humorvolle Kurzgeschichten und eventuell Biografie).

Frage 08: Wie empfindest du die Welt der Bücher, Künstler, Autoren, Verleger, Dienstleister?

Seit meiner Kindheit lese ich Bücher. Ohne geht nicht. Ich könnte Hilfe von einer gestandenen Autorin brauchen, die als Mentorin aktiv wäre. Einige Autorinnen lesen meine Texte und geben Ratschläge. Auch ein Buchtrailer wurde erstellt, worüber ich mich sehr gefreut habe.

Frage 09: Wo kann man dich treffen, sofern man es denn will? Bist du auf Messen anzutreffen?

Man kann mich im Internet treffen oder anrufen. Wer Interesse an Lesungen mit mir hat, kann mich dort ansprecen oder auf der Leipziger Buchmesse (aus gesundheitlichen Gründen in diesem Jahr nicht).

Frage 10: Bist du ein typischer Netzwerker, verlinkst dich mit Gott und der Welt oder bist du eher der Typ, der mitliest, andere machen lässt und die Freiheit genießt, dich nur dann zu zeigen, wenn du es möchtest?

etwas dazwischen. Ich bin täglich im Netz zu finden, lese mit, bringe mich aber gern mit ein.

Frage 11: Hier dürft ihr euch eine Frage ausdenken, was euch am Herzen liegt, was ihr gerne mal anderen zeigen möchtet.

Ich hätte gern Unterstützung in Form von Mentorin und seriösem Verlag. Mein Bekanntheitsgrad muß erweitert werden, denn unbekannte Autorinnen werden nicht so gebucht. Ansonsten bin ich für vieles offen.


10 – Sabrina Janssen

Frage 01: Und du bist wer? Wie heißt du, was machst du so und wenn du magst, wo lebst du?

Ich heiße Sabrina Janssen und bin 27 Jahre alt. Momentan wohne ich in der Nähe von München in einer etwas verrückten WG mit einer Freundin, meinem Mann, drei Frettchen und unserer Hündin Nox.Unter meinem Pseudonym Sabrina Wolv schreibe ich Romane und Krimidinner.

Frage 02: Neues Jahr neues Glück, so sagt man. Was soll bei dir 2020 so geschehen? Welche Projekte treiben dich um?

Da gibt es zwei große Pläne:Erstens erscheint dieses Jahr mein zweiter Roman. ‚Nummer 365 – Der Abendstern‘ wird meine dystopische ‚Nummer 365‘ – Dilogie abschließen.Durch meinen Verlagswechsel wird der Teil nun im neuen ‚Black Unicorn‘ Verlag erscheinen.Zweitens will ich neue Projekte voranbringen. Sowohl für einen neuen Roman, wie auch für ein weiteres meiner historischen Krimidinner habe ich Pläne.

Frage 03: Was machst du beruflich? In welcher Branche bist du tätig und wo ist deine Schnittstelle zur Autorenwelt?

In meinem ’normalen‘ Leben bin ich Sozialarbeiterin. Das ist für mich ein sehr guter Ausgleich zu meinem Autorenleben. Während ich dabei ja meist alleine in meinem Arbeitszimmerchen sitze, komme ich als Sozialarbeiterin unter Leute und entwickle bei der Arbeit auch oft neue Ideen für meine Schreibprojekte.

Frage 04: Hast du Rückhalt in Form von Familie, Freunde, Bekannten, Verwandten?

Oh ja!Ich habe einige tolle Testleser*innen, die mir Feedback für die Überarbeitung geben. Auch der Austausch mit meinen Autorenkolleg*innen zum Beispiel auf dem Münchner Autorenstammtisch ist für mich sehr hilfreich.Außerdem habe ich einen tollen Familien- und Freundeskreis, der mich sehr unterstützt. Sie lesen meine Bücher vorab, nehmen an Testspielen meiner Krimidinner teil, sie kommen zu meinen Lesungen, fahren mit mir auf Messen, helfen mir meine Texte auf Rechtschreibung zu korrigieren und sie geben mir Aufschwung, wenn es mal nicht so läuft oder freuen sich mit mir zusammen über Erfolge.So eine Unterstützung ist unheimlich wertvoll und ich glaube nicht, dass ich ohne sie alle dort wäre, wo ich jetzt bin.

Frage 05: Kannst du von deiner Kunstform leben? War das mal so geplant oder bist du eher per Zufall dort gelandet, wo du jetzt tätig bist und wie lange übst du deine Passion schon aus?

Nein, leben kann ich vom Schreiben bisher nicht. Ich kann mir aber zu meinem Brotberuf ein bisschen was dazuverdienen.Aber ja, Autorin zu werden war mein großer Kindheitstraum.Ich war wohl das, was man ein ‚fantasiebegabtes‘ Kind nennt. Ich habe mir schon immer unheimlich gerne Geschichten ausgedacht. Ich habe sie meinen Eltern diktiert oder als Theaterstück aufgeführt. In der Grundschule habe ich dann damit angefangen sie zu Papier zu bringen.Mein erstes ‚Buch‘ habe ich in der 3. Klasse geschrieben. Das stolze zehn Seiten starke Werk trägt den furiosen Titel: „Tom, Anna, Jonas und der Drachenreiter“. Ich habe es sogar auf dem Sommerfest meiner Eltern für 2 DM pro Exemplar verkauft und eine kleine Lesung gehalten. Von da an war ich endgültig mit dem Schreibfieber infiziert.Dass ich dann wirklich Autorin werden wollte, kam glaube ich daher, dass ich Legasthenikerin bin. Ich dachte lange, dass ich einfach zu blöd zum Lesen und Schreiben bin und dass Autorin sein so ziemlich das Letzte ist, was ich als Erwachsene machen könnte.Und naja … Man will ja meistens das, was man nicht haben kann. Also wurde ‚Autorin werden‘ mein großer Kindheitstraum. (Neben Tierärztin werden und in einer Pferdekutsche um die Welt reisen, um kostenlos Tiere zu behandeln. Damit hat es komischerweise bisher nicht geklappt.)Dass dieser Traum in Erfüllung gegangen ist, ist der totale Wahnsinn.Für mich der Beweis dafür, dass man sich von so Kleinigkeiten wie einer Legasthenie nicht von seinen Träumen abhalten lassen darf.

Frage 06: Hast du Fans, Follower und wenn ja, was machst du für sie?

Mein Autorinnenleben können meine Fans auf meinen Social-Media-Kanälen mitverfolgen:

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Homepage: www.sabrinal-wolv.de

Facebook: https://www.facebook.com/Sabrina.Wolv

Instagram: www.instagram.com/sabrina_wolv

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Auch Gewinnspiele gibt’s immer wieder auf meinen Seiten. Dabei können meine Leser*innen zum Beispiel immer wieder signierte Exemplare, unveröffentlichte Kurzgeschichten, selbstgemachte Lesezeichen oder handgeschöpftes Papier gewinnen.Außerdem treffe ich meine Leser*innen gerne auf Buchmessen oder Lesungen. Das finde ich immer besonders toll. Einfach Wahnsinn, dass es wirklich Leute gibt, die sich total freuen mich treffen zu können und mir Fragen über meine Bücher und Krimidinner zu stellen.

Frage 07: Welche Ziele hast du für die nächsten Jahre gesteckt? Bist du ein Planer oder eher ein Mensch, der das Leben laufen und auf sich zukommen lässt?

Ich denke, das ist bei mir wie beim Schreiben. Ich habe einen groben Plan, aber ich lasse mich auch gerne von Entwicklungen überraschen.Letztes Jahr zur dieser Zeit hatte ich zum Beispiel noch keine Ahnung, dass ich meinen Verlag wechseln würde. Ich hätte auch nie damit gerechnet. Nun ist es so gekommen und ich glaube, darin liegen viele neue Möglichkeiten. So ist es ja meistens mit Veränderungen.Mein grober Plan für die nächsten Jahre sieht vor, auf jeden Fall weitere Romane und Krimidinner zu schreiben. Ob ich mich dabei aber z.B. mal in ein ganz anders Genre verirren werde, das lasse ich auf mich zukommen.

Frage 08: Wie empfindest du die Welt der Bücher, Künstler, Autoren, Verleger, Dienstleister?

Zweigeteilt.Einerseits ist es ein echt hartes Pflaster. Jede*r muss irgendwie schauen, wie er/sie über die Runden kommt.Anderseits habe ich aber bisher aber sehr oft die Erfahrung gemacht, dass man sich gerne hilft. Und das ist auch meine Devise #miteinanderstattgegeneinander Ob bei Autor*innenstammtischen, in den Sozialen Medien oder innerhalb meiner Verlage, es gibt sehr viele Möglichkeiten sich gegenseitig unter die Arme zu greifen.Zusammen kommen wir meiner Meinung nach einfach weiter und ich sehe keinerlei Grund Anderen auf diesem harten Weg auch noch Steine zwischen die Füße zu werfen.

Frage 09: Wo kann man dich treffen, sofern man es denn will? Bist du auf Messen anzutreffen?

Ich habe immer wieder Lesungen in der Münchner Umgebung. Da freue ich mich natürlich immer riesig über Treffen.Außerdem bin ich jedes Jahr auf der Leipziger Buchmesse und dem BuCon in Frankfurt. Verschiedene kleinere Messen besuche ich bei Gelegenheit ebenfalls. 2020 liebäugle ich zum Beispiel damit, mir die Buch Berlin einmal anzuschauen.

Frage 10: Bist du ein typischer Netzwerker, verlinkst dich mit Gott und der Welt oder bist du eher der Typ, der mitliest, andere machen lässt und die Freiheit genießt, dich nur dann zu zeigen, wenn du es möchtest?

Ich netzwerke gerne. Aber auf meine Art.Ich quatsche etwa auf Messen nicht einfach jede*n an. Das liegt mir nicht. Ich kann mir auch furchtbar schlecht Namen merken.Aber ich besuche sehr gerne Autor*innentreffen oder verbinde mich online mit Anderen aus der Buchwelt.Und dabei höre ich nicht nur gerne zu, sondern teile auch meine eigenen Erfahrungen gerne mit Anderen.

Frage 11: Was möchtest du anderen Menschen mit Legasthenie mit auf den Weg geben?

Ich dachte lange, dass ich einfach zu blöd zum Lesen und Schreiben bin und dass Autorin sein so ziemlich das Letzte ist, was ich als Erwachsene machen könnte.Heute weiß ich, dass es Wichtigeres im Leben gibt als Rechtschreibung und dass Legasthenie keine Schwäche, sondern eine Stärke von mir ist. Denn wie viele Legastheniker*innen bin ich sehr kreativ, ich habe gelernt, mich durchzubeißen und nicht aufzugeben. Fähigkeiten, die für ein Autorinnenleben äußerst nützlich sind.Wenn ihr also Lust zu Schreiben habt: Tut es einfach! Es geht doch um die Geschichte und nicht um die Rechtschreibung. Klar gibt es ein paar Hürden, die Menschen ohne Legasthenie nicht haben, doch das ist kein Grund nicht zu Schreiben. Lasst euch von so einer Unwichtigkeit wie Rechtschreibfehlern nicht von euren Träumen abhalten!Das gilt übrigens nicht nur fürs Schreiben. Ich glaube, man kann trotz Legasthenie alles erreichen. Man muss es nur ein bisschen anders machen als Andere. Eben auf Legasthenikerart!


09 – Jasmin Rotert

Frage 01: Und du bist wer? Wie heißt du, was machst du so und wenn du magst, wo lebst du?

Hallo! Mein Name ist Jasmin. Ich wurde geboren und habe daher auch ein Alter

Ich wohne im schönen Niedersachsen, nahe der holländischen Grenze, und bin alleinerziehende Mami. Bücher waren schon immer meine Leidenschaft und habe mich mein ganzes Leben lang begleitet. In meinem Brotjob verdiene ich mein Geld als Service-Center-Fachkraft und berate und betreue Kunden einer großen Versicherung im Bereich Kfz-Versicherung. Seit Januar 2020 habe ich die Textwerkstatt ins Leben gerufen und bin zudem nebenberuflich als freie Korrektorin tätig.

Frage 02: Neues Jahr neues Glück, so sagt man. Was soll bei dir 2020 so geschehen? Welche Projekte treiben dich um?

Das Jahre hätte nicht aufregender starten können, als mit dem Beginn meiner Tätigkeit als freie Korrektorin. Wenn es meine Zeit zwischen Mutter sein, arbeiten und korrigieren zulässt, schreibe ich selber. Gerade habe ich die Rohfassung meines Debüts beendet und die erste Überarbeitung kann beginnen. Neben vielen neuen Kontakten als freie Korrektorin möchte ich 2020 auf jeden Fall mein Debüt als Splerin veröffentlichen.

Frage 03: Was machst du beruflich? In welcher Branche bist du tätig und wo ist deine Schnittstelle zur Autorenwelt?

Wie schon erwähnt, bin ich freie Korrektorin. Zur Zeit kann man mich über meine Facebookseite https://www.facebook.com/JasminRotertTextwerkstatt/ kontaktieren und auch schon die ersten Informationen einholen. Im Laufe des Jahres wird auch noch eine Homepage folgen, aber mit deren Aufbau muss ich mich noch näher befassen.Seit fast 5 Jahren arbeite ich schon eng mit Autoren / Autorinnen aus der Selfpublishing-Branche zusammen. Zunächst als Bloggerin, Rezensentin und schließlich als Test- und Vorableserin. Da ich auch die kleinsten Fehler ausfindig mache, kam hin und wieder die Frage auf, warum ich es nicht als Korrektorin versuche. Nach langem Hin und Her habe ich mich schließlich dazu entschieden, diesen Schritt zu wagen. Auch wenn ich bereits jetzt schon über einen kleinen Kundenstamm verfüge, bin ich natürlich offen für neue Kontakte. Wer also einen Erbsenzähler in Bezug auf das Auffinden von Fehlern sucht, ist bei mir an der richtigen Adresse. Gerne lasse ich mich auch dazu verleiten, Szenen oder Absätze mit einem Kommentar zu versehen, wenn ich etwas besonders toll fand oder auch mal zu kritisieren habe, meist gewürzt mit einer Prise Humor und Ehrlichkeit, die der eine oder andere auch schon mal als schonungslos bezeichnet hatte

Warum ich das mache? Ganz einfach: Feedback! Denn nur so weiß ein Autor / eine Autorin, wie es beim Leser ankommt. Schließlich bin ich nichts anderes wie ein Leser, auch wenn ich beim Lesen eher auf Fehler achte.

Frage 04: Hast du Rückhalt in Form von Familie, Freunde, Bekannten, Verwandten?

Nun, ich denke, sie alle unterstützen mich irgendwie. Sei es, dass eine Freundin schon mal auf meine Tochter aufpasst, wenn ein Manuskript fertig werden muss und die Deadline mit großen Schritten näherkommt. Oder aber in Form dessen, dass sie potenzielle Kunden, außerhalb der Autorenwelt, über meine Tätigkeit informieren.

Frage 05: Kannst du von deiner Kunstform leben? War das mal so geplant oder bist du eher per Zufall dort gelandet, wo du jetzt tätig bist und wie lange übst du deine Passion schon aus?

Da ich erst angefangen habe, kann ich noch nicht davon leben. Aber irgendwann, vielleicht. Wer weiß das schon so genau. Ich lasse es auf mich zukommen und freue mich über jeden Auftrag, sei er auch noch so klein.Nein, geplant war es nicht, auch wenn ich in den letzten Jahren oft darauf angesprochen wurde, es doch zu wagen.Seit 7 Wochen (Stand: 12.02.2020) bin ich jetzt als freie Korrektorin tätig. Das Schreiben selber mache ich seit ich etwa 15 Jahre alt bin. Also, schon eine etwas länger Weile

Ob ich irgendwann mal vom Schreiben leben kann, weiß ich noch nicht, erst mal muss Buchbaby Nr. 1 zur Welt gebracht sein. Danach schauen wir weiter.

Frage 06: Hast du Fans, Follower und wenn ja, was machst du für sie?

Ja, ein paar Follower habe ich schon und auch einige Autoren und Autorinnen auf meiner Freundesliste bei Facebook. Messen sind ein bisschen schwierig. Die FBM ist, wenn man kein Auto hat, dann doch etwas zu weit. Für die LBM gilt prinzipiell dasselbe, hinzukommt, dass sie grundsätzlich in den Zeitraum fällt, in dem meine Tochter Geburtstag. Da sie jetzt erst 5 wird, kann ich es durchaus verschmerzen, in dieser Zeit nicht nach Leipzig zu fahren. Aller anderen Messen nicht besuchen zu können, macht mich natürlich traurig, aber, wer weiß, vielleicht sieht es 2021 schon anders aus.

Frage 07: Welche Ziele hast du für die nächsten Jahre gesteckt? Bist du ein Planer oder eher ein Mensch, der das Leben laufen und auf sich zukommen lässt?

Puh, gute Frage. Ich glaube, ich bin so ein Zwischending. Eine Freundin sagt immer, ich sei das geplante Chaos

In Bezug auf die Textwerkstatt und auch das Schreiben lasse ich es laufen, schauen mir an, was daraus wird. Es kommt, wie es kommen soll. Genauso wie die Entwicklung eines Kindes, werde ich auch diesen Bereich meines Lebens beobachten und schauen, wie es sich selbst verwirklicht. Was das Leben drumherum angeht … Da muss es wirklich geplant und strukturiert ablaufen, obwohl ich mich auch gerne mal zu Spontaneinfällen hinreißen lasse.

Frage 08: Wie empfindest du die Welt der Bücher, Künstler, Autoren, Verleger, Dienstleister?

Ich denke schon, dass ich ganz gut klar kommen. Natürlich habe ich „meine Leute“ am Start, die hier und da meine Beiträge teilen und mich fleißig empfehlen. Nichtsdestotrotz ist man auch ein Einzelkämpfer. Man muss schon selber die Initiative ergreifen, um sich bemerkbar zu machen. Daher war ich auch sofort Feuer und Flamme für diese Aktion. An dieser Stelle mal ein „Danke“ an Mirco und sein Team. Es ist phänomenal, was sie hier auf die Beine stellen.Was das Miteinander angeht, kann ich nur sagen, dass ich der Meinung bin, dass es natürlich immer noch besser geht. Prinzipiell finde ich aber, dass sich einzelne Gruppen auf jeden Fall unterstützen und auch ein Miteinander zelebrieren.

Frage 09: Wo kann man dich treffen, sofern man es denn will? Bist du auf Messen anzutreffen?

Leider bin ich auf Messen nicht anzutreffen. Als alleinerziehende Mama ist es nicht ganz so einfach mal jemanden aufzutun, der sich ein Wochenende lang um eine Fünfjährige kümmert. Die andere Sache ist, dass sie während der LBM auch grundsätzlich Geburtstag hat, sodass die sogar doppelt wegfällt.Prinzipiell bin ich einem Treffen nicht abgeneigt und würde gerne meine Kunden einmal persönlich treffen und kennenlernen.

Frage 10: Bist du ein typischer Netzwerker, verlinkst dich mit Gott und der Welt oder bist du eher der Typ, der mitliest, andere machen lässt und die Freiheit genießt, dich nur dann zu zeigen, wenn du es möchtest?

Ich bin kein typischer Netzwerker. Klar ist es wichtig, sich zu verlinken, Kontakte zu knüpfen, aber nicht auf Teufel komm raus. Wenn wir uns als Geschäftspartner finden sollen, finden wir uns. Wobei ich momentan, durch diverse Aufträge, kaum zum Netzwerken komme. Ich bin froh, wenn es irgendwo die Möglichkeit gibt, Werbung für mich zu machen.Ansonsten bin ich eher der Typ Mitleser, der sich hin und wieder zu Wort meldet, wenn er auch wirklich etwas zu sagen hat und nicht nur wiederholt, was andere schon hundertfach von sich gaben.

Frage 11: Hier dürft ihr euch eine Frage ausdenken, was euch am Herzen liegt, was ihr gerne mal anderen zeigen möchtet.

Spontan fällt mir dazu nichts ein, daher lasse ich die Frage offen und füge einfach mal das Logo der Textwerkstatt hier ein.


08 – Paola Baldin

Frage 01: Und du bist wer? Wie heißt du, was machst du so und wenn du magst, wo lebst du?

Ich bin Paola Baldin, bin im Mai 1993 geboren und wohne zusammen mit meinem Lebensgefährten in der Altstadt Mosbach (Baden). Dort gehe ich meinem Beruf als Modeberaterin nach und habe mich in 2017 nebenher als Autorin ins Selfpublishing begeben. Daraus sind bereits 3 Bücher in verschiedenen Genres resultiert – die letzten beiden entstanden aus meiner wieder neu entfachten Liebe zu Science Fiction. Zumindest war das schon in der Kindheit neben Fantasy mein Lieblings-Lese-Genre!Noch bin ich kinderlos, dafür bringen unsere Wellen- und Nymphensittichpärchen sehr viel Leben ins Heim und singen sich des Öfteren in meine Romane und Kurzgeschichten. Man merkt schnell, dass ich ein Faible für unsere gefiederten Tierchen habe.Wenn ich nicht gerade schreibe, übe ich mich im Zeichnen oder bewaffne ich mich mit meiner Kamera und fange am liebsten Naturmotive ein, doch auch die Liebe zum einfacheren Cosplay (zu meinen Büchern) hat mich in letzter Zeit gepackt. Mal sehen, wie sich dieses Hobby noch entwickelt!

Frage 02: Neues Jahr neues Glück, so sagt man. Was soll bei dir 2020 so geschehen? Welche Projekte treiben dich um?

Wie schon oben erwähnt, hat mich das neue Hobby des Cosplays gepackt, denn ich liebe es, meinen Charakteren etwas mehr Leben und Realität einzuhauchen. Außerdem habe ich bereits jetzt, im Februar, meine erste SciFi Anthologie „Fremde Heimat“ veröffentlicht, das neue Jahr startet also produktiv. Seit letztem Jahr arbeite ich auch fleißig an einem neuen Roman, der wieder zu seinen Wurzeln zurückkehren soll und daher meinem Debüt vom Stil her ähneln und schwer in ein Genre zu packen sein wird. Da ich mir aber als guten Vorsatz vorgenommen habe, mich selbst nicht unter Druck zu setzen und den Projekten den Raum zu geben, den sie brauchen, will ich den Release noch nicht vorwegnehmen. Während dem Schreiben kam mir auch schon eine andere Idee, die ich gerne im kommenden Jahr umsetzen würde – man merkt, an Ideen und Projekten fehlt es mir nie! Eher an der Zeit, denn für einen Autoren wären manchmal 48h/Tag gar nicht übel.

Frage 03: Was machst du beruflich? In welcher Branche bist du tätig und wo ist deine Schnittstelle zur Autorenwelt?

Ich habe mich als Modeberaterin in den Verkauf begeben, denn ich liebe den Umgang mit Menschen, wie auch die Mode selbst. Dabei gibt es einige Schnittstellen mit dem Autorendasein, allein schon durch die Kommunikation mit den Kunden, aber auch dem beobachtenden Auge des Autors. Man sucht und findet manchmal unfreiwillig Inspirationen durch den Alltag der Menschen.Durch meine Teilzeitanstellung habe ich genug Zeit, um mich meiner Leidenschaft und somit dem Schreiben zu widmen. 2017 erschien die erste Auflage meines Debüts „Die Blüten meiner Schuld“, das im März ’18 nochmal neu aufgelegt werden musste. September 2019 erblickte meine Dystopie „Bionic Soul“ das Licht der Welt, bei der ich besonders stolz auf meine Illustrationen und den bilderreichen Buchsatz bin. Das Küken „Fremde Heimat“ als SciFi Anthologie wurde ganz frisch im Februar 2020 veröffentlicht.Anders, als bei vielen anderen Selfpublishern, kann man die Taschenbücher und limitierten Buchboxen ausschließlich bei mir bestellen, denn wer sagt, dass man unbedingt einen Distributor braucht, wenn man es selbst in die Hand nehmen kann? Ich liebe es, die volle Kontrolle über meine eigenen Werke zu besitzen und bin dann umso mehr stolz, alles aus eigener Hand geschafft zu haben. Alles zu meinen Werken und Bestellungen kann man hier finden:

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Webseite: www.baldinpaola.wixsite.com/autorenhomepage

Facebook: https://www.facebook.com/paolabaldinautorenseite/

Instagram: https://www.instagram.com/paolabaldin.autorin/

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Frage 04: Hast du Rückhalt in Form von Familie, Freunde, Bekannten, Verwandten?

Definitiv! Als ich mit dem offiziellen Schreiben begonnen hatte, stand ich recht alleine da und hatte keine Ahnung, wieviel andere Autoren- und Bloggerkollegen es in der Social Media Buchbranche gibt. Erst nach Veröffentlichung meines Debüts, vielen Fehlern und noch mehr Erfahrungen und Erkenntnissen, habe ich einige wundervolle Menschen an meiner Seite wissen dürfen und an dieser Stelle kann ich nur ein riesengroßes Dankeschön aussprechen, denn es ist toll, ohne Konkurrenzdenken miteinander umgehen zu können. Die Buchbranche bräuchte mehr von diesem Miteinander, denn uns verbindet doch alle eines: Die Liebe zu Worten.In meinem privaten Umfeld erhalte ich bedingungslose Unterstützung von meinen Eltern, die mich immerzu beim Schreiben motiviert haben, obwohl es eine „brotlose Kunst“ ist. Auch mein Lebensgefährte spielt hier eine große Rolle. Wären all die Diskussionsstunden und Brainstorming-Momente mit ihm nicht, würden einige Szenen in meinen Büchern fehlen, wenn nicht sogar das ganze Grundgerüst eingestürzt wäre. Es ist ein großes Glück, einen Mann an der Seite zu haben, der einen so unterstützt und die Geschichten immer wieder gerne liest, obwohl der Autorenalltag oft viel Zeit zu zweit frisst. Ich kann damit nicht glücklicher sein!

Frage 05: Kannst du von deiner Kunstform leben? War das mal so geplant oder bist du eher per Zufall dort gelandet, wo du jetzt tätig bist und wie lange übst du deine Passion schon aus?

Wie erwähnt ist das Schreiben eher „eine brotlose Kunst“, aber das macht auch nichts. Ich verdiene mein Geld durch meinen Alltagsjob, um auch weitere Bücher zu produzieren. Ich selbst kann vom Schreiben allein nicht leben, doch das wäre auch mehr Luxus, als ich erwartet hätte. Die Leidenschaft begleitet mich schon seit meiner Kindheit, und dass ich jemals Bücher veröffentlichen würde, hätte ich nie gedacht. Es war also mehr ein Zufall (oder Schicksal?), dass ich mich mit meinen Geschichten in die Öffentlichkeit gewagt habe. Der größte Dank und Lohn sind für mich die zahlreichen Leser, die sich auf meine Werke freuen und mir tolle Rückmeldungen geben. Ich veröffentliche weder für Ruhm, noch für Geld, daher ist es die schönste Art, mich beim Schreiben zu motivieren. Meist nutze ich die Einnahmen, um weitere Bücher drucken und die Cover gestalten lassen zu können.Ist das Schreiben schon immer an meiner Seite, oder wohl eher ich an seiner? Ich bin schon früh und so richtig als Jugendliche mit dieser Leidenschaft verschmolzen und werde das wohl für immer machen.

Frage 06: Hast du Fans, Follower und wenn ja, was machst du für sie? (Was hast du alles schon Tolles mit deinen Fans/Followern erlebt? Hast du sie z.B. auf Messen, Events, Lesungen, etc. getroffen?)

Im Lauf der Zeit habe ich so unglaublich viele Leser und Blogger, wie auch andere Autoren kennengelernt und habe mir meinen kleinen Stamm an Lesern aufgebaut. Darüber bin ich sehr dankbar. Bisher haben wir uns alle durch etliche Beiträge auf Facebook oder Instagram kennengelernt, z.B. auch durch meine Suche nach Bloggern für eine Blogtour. Ich versuche immer, viele Infos über meine Bücher zu geben, bastle gerne passende Schnipsel und Bilder oder mache auch das ein oder andere Cosplay dazu, damit man den Roman etwas besser „greifen“ kann. Was den Messebesuch angeht bin ich noch jungfräulich, würde mich aber sehr freuen, einige Leute persönlich kennenzulernen!Tolle Erlebnisse gibt es immer wieder, für mich ist es schon etwas Besonderes, wenn ich angeschrieben und gefragt werde, wann denn wieder etwas Neues erscheint. Dann weiß ich, dass ich andere mit meinen Worten berühren kann und wiederum anderen vielleicht mit meinen Zeilen durch eine schwere Zeit helfe.

Frage 07: Welche Ziele hast du für die nächsten Jahre gesteckt? Bist du ein Planer oder eher ein Mensch, der das Leben laufen und auf sich zukommen lässt?

Ich plane oft vor, aber das Leben ist unberechenbar, daher lasse ich dem Schicksal oft seinen Lauf. Das einzige, das ich mir grob vornehme, sind die Veröffentlichungen der Projekte, was ich dafür vorbereiten will, wann und was ich dazu brauche, damit ich nicht innerhalb eines Monats ein Zelt voller Projekte baue, das dann plötzlich über mir einstürzt.In diesem Jahr wird es vorerst nur meine Anthologie „Fremde Heimat“ geben und vielleicht, am Ende des Jahres, das Projekt, an dem ich grade schreibe. Vermutlich wird es dann doch eher ins nächste Jahr fließen, gemeinsam mit einer weiteren geplanten Anthologie. Lasst euch da einfach überraschen und folgt mir, um immer Up-To-Date zu sein! Ich bin immer für eine Überraschung gut.

Frage 08: Wie empfindest du die Welt der Bücher, Künstler, Autoren, Verleger, Dienstleister?

Heikle Frage, aber bei jedem Autor oder Blogger taucht diese irgendwann auf. Das Netzwerk der Bücher empfinde ich als sehr liebevoll, intim und freundlich. Ich erlebe mehr Freundlichkeit und ein Miteinander als Befeindungen, wobei es die leider natürlich auch immer wieder einmal gibt. Schwieriger noch finde ich das Thema Selfpublishing versus Verlag. Ich bin überzeugte Selfpublisherin und liebe es, die Kontrolle über meine Geschichten und die Vermarktung zu haben. Es in andere Hände zu geben, mit der Gefahr, alles umgeschmissen zu bekommen, um einfach mehr Leser zu erreichen, ist für mich der blanke Horror! Ich kämpfe mir lieber meinen Weg alleine durch die Branche, doch das stimmt nicht ganz, denn ich habe viel Hilfe von befreundeten Autoren und Bloggern an meiner Seite und fühle mich daher alles andere als alleine gelassen. Ich finde, dass ich dadurch einen viel engeren Bezug zu meinem kleinen Kreis an Lesern aufbauen kann, anders, wenn es zwar mehr Reichweite hat, aber keine Meinungen oder Gespräche dazu entstehen können.In diesem Sinne sollte jeder Autor selbst entscheiden, was für ihn das Richtige ist und mit voller Überzeugung dahinter stehen. Es gibt kein Richtig oder Falsch, denn das liegt bei jedem Einzelnen im eigenen Ermessen.

Frage 09: Wo kann man dich treffen, sofern man es denn will? Bist du auf Messen anzutreffen?

Bisher konnte man mich leider nicht auf Messen antreffen und auch dieses Jahr wird man es aufgrund von Krankheit nicht, aber ich bin mir sicher, dass ich es bald mal auf die FBM schaffe. Ich bin gespannt darauf, die Gesichter hinter den Accounts zu treffen.Bis dahin kann man mich jederzeit und sehr gerne auf Facebook, Instagram oder auf meiner Webseite finden. Ich bin immer offen und froh um jedes Gespräch und jeden Menschen, den ich neu kennenlernen darf.

Frage 10: Bist du ein typischer Netzwerker, verlinkst dich mit Gott und der Welt oder bist du eher der Typ, der mitliest, andere machen lässt und die Freiheit genießt, dich nur dann zu zeigen, wenn du es möchtest?

Zu Beginn war ich eher stille Mitleserin und hab mich nur selten zu Wort gemeldet, aber wenn man einmal richtig in der Materie ist, findet man sich schnell ein und verlinkt sich nur zu gerne, nicht nur, weil es im Selfpublishing das A und O ist, sondern weil man sich einfach gerne mit anderen vernetzt und neue Leute kennenlernt, mit denen man die gleiche Leidenschaft teilen kann. Dabei ist es dennoch wichtig, sich des Öfteren Pausen zu gönnen und das Handy mal wegzulegen, denn Social Media kann tatsächlich sehr anstrengend werden, wenn man dabei sein eigenes Umfeld vernachlässigt. Es ist aber toll, dadurch immer noch und immer wieder neue Menschen, Leser, Blogger und Autoren kennenzulernen!

Frage 11: Warum hast du mit dem Schreiben begonnen oder hast den Weg des Autors eingeschlagen?

Das Schreiben gehört schon seit Beginn an zu mir wie das Atmen. Ich habe eine Faszination für die Kunst, besonders, wie sie in aneinandergereihten Worten erblühen kann und es ist immer wieder erstaunlich, wie sich Menschen darin wiederfinden können, was Fremde zu Papier gebracht haben. Bis ich 19 Jahre alt war, schrieb ich nur für mich, meist führte ich Tagebuch und konnte mich darin in Poesie und Lyrik ausleben. Durch mehrere Kurzgeschichten, die zusammenpassten, entstand unbewusst mein erstes Buch, das Themen wie Depressionen und Verlust behandelte. Mir wurde allmählich klar, dass ich diese Kunst mit anderen teilen und ihnen vielleicht sogar damit helfen wollte, denn Kunst ist eine Wohltat und oft ein großer Trost für die Seele. Ich schreibe immer noch für mich selbst, aber das Veröffentlichen ist all denjenigen gewidmet, die Trost und Verständnis suchen und einen Blick hinter den Horizont wagen möchten.


07 – Renate Londer (Loreen Harper)

Frage 1: Und du bist wer? Wie heißt du, was machst du so und wenn du magst, wo lebst du?

Meine Eltern haben mir den Vornamen Renate gegeben, der bei uns in Österreich gar nicht so geläufig ist. Seit meiner Heirat vor 35 Jahren heiße ich mit Familienname Londer. Geboren bin ich vor beinahe 56 Jahren im südlichsten Bundesland Österreichs, mitten im schönen Kärnten. Meine Heimatstadt ist eingebettet in einen Kreis von wunderbaren Badeseen, die wiederum von herrlichen Bergen umschlossen sind. Ich lebe mit meiner Familie noch heute da. Obwohl von Sternzeichen Jungfrau 😊 habe ich zwei erwachsene Töchter und vier wunderbare Enkelkinder.

Mein einst blondes Haar weißt schon etliche graue Strähnen auf, weshalb sich meine Friseurin über unser monatliches Treffen freuen darf. Sie bewundert immer meine großen grünen Augen, die mein Gesicht zum Strahlen bringen, wie sie es nennt.

Sollte es meine Gesundheit erlauben, darf ich In meinem Brötchenjob als Verwaltungsassistentin an einem Gymnasium noch ganze fünf Jahre verweilen, bis mich der wohlverdiente (Un)ruhestand erwartet. Den habe ich mir dann nach 43 Dienstjahren auch verdient.

Wenn ich mich nicht mit meinen Enkelkindern und unserem Hund Bruno beschäftige, wenn der Haushalt und der Garten erledigt sind, nutze ich viel Zeit, um in die Natur zu gehen, dort lasse ich meinen Gedanken freien Lauf. Genau bei solchen Gelegenheiten haben sich meine Bücher im Kopf formiert. Seite für Seite, Kapitel für Kapitel. Ich musste das fertig gesponnene Werk dann bloß noch zu Papier bringen.

Frage 2: Neues Jahr neues Glück, so sagt man: Was soll bei dir 2020 so geschehen?Welche Projekte treiben dich an?

Mein Leben ist ausgefüllt und schön, genau so wie es gerade ist. Ich liebe meinen Job und genieße die freie Zeit, von der ich als Halbtagsangestellte reichlich habe, mit voller Kraft.In den letzten beiden Jahren habe ich mich mit Kursen in kreativem Schreiben weitergebildet. Ich wollte das Handwerkzeug des Schreibens von der Pike auf lernen. Natürlich macht man eine solche Ausbildung nicht ohne Hintergedanken. Der Abschluss dieses Fernstudiums war ausschlaggebend, dass ich meinen langgehegten Wunsch umgesetzt habe. Ich habe nach meinen beiden humorvollen Ratgebern in Sachen Schweinehunderziehung einen Roman verfasst.Hier die Links zu den beiden Büchern:

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https://www.amazon.de/Friss-oder-stirb-Seppl-Erziehungsratgeber/dp/3746059763

https://www.amazon.de/Seppl-will-nicht-sterben-Schweinehundes/dp/3752824042

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Das Schreiben an sich fiel mir ganz leicht. Wie schon oben erwähnt leben die Bücher als Ganzes bereits in meinem Kopf, bevor ich sie niederschreibe. Das drumherum ließ mich beinahe zwei Jahre zaudern. Schlussendlich habe ich mich dazu durchgerungen ihn unter einem Pseudonym (Loreen Harper) zu veröffentlichen. Es ist die Thematik, die mir selbst eine Gänsehaut beschert, obwohl in den fünfziger Jahren des letzten Jahrhunderts spielt, ist es dennoch in seinem Geschehen aktuell wie eh und je. Die Geschichte eines Kindes mit gebrochener Seele und dessen Entwicklung bis ins höhere Erwachsenenalter zu beschreiben, und zu wissen, dass diese Dinge auch heute noch passieren, oft genug vor der eigenen Haustüre, wenn nicht gar in der eigenen Familie, macht dieses Buch speziell.

Auch war es nicht leicht, von den witzigen Ratgebern, die von Situationskomik und Wortwitz geprägt sind, in diese sensible Thematik einzusteigen. Oft musste ich das Skript weglegen, weil mir die geschriebenen Worte so nahegingen.

Hier der Titel: „Sprachlos in Cornwall!“ ganz aktuell als Taschenbuch und im Kindleformat erhältlich. Lasst euch überraschen.

Frage 3 Was machst du beruflich? In welcher Branche bist du tätig und wo ist deine Schnittstelle zur Autorenwelt?

Oben habe ich schon kurz erwähnt, dass ich in der Verwaltung tätig bin. Schon als kleines Kind war meinen Eltern klar, dass ich einmal in einem Büro landen werde. Kein Zettel, kein Bildchen war vor mir sicher. Ein Locher, eine Mappe und ich war stundenlang beschäftigt und glücklich. Später, als ich die mittlere Reife absolvierte, war das schönste Geräusch in meinen Ohren jenes, wenn ich den Hebel der Schreibmaschine betätigte und damit in die neue Zeile rückte. Dieses markante Geräusch hat mich immer fasziniert. Meine erste eigene Schreibmaschine war das Highlight unter allen Geschenken, die ich jemals bekam. 😊 Ja, so alt bin ich wirklich schon, nicht mal meine beiden Töchter haben jemals auf so einem Gerät geschrieben, von meinen Enkeln gar nicht zu reden. Nach vielen verschieden Jobs, die immer mit Bürotätigkeit zu tun hatten, sitze ich nun schon seit über zwanzig Jahren im Vorzimmer der Direktion eines Gymnasiums und bin permanent von jungen Leuten umgeben.Geschrieben habe ich immer schon. In der Schule wurde der Inhalt meiner Aufsätze gelobt – die Rechtschreibung nicht immer. Als Jugendliche erfuhr natürlich das Tagebuch meine kleinen und großen Sorgen. Ich hatte immer das Gefühl, wenn ich etwas niederschreibe, konnte ich es von mir loslösen. So wanderten meine Gefühle, egal ob schön oder nicht, auf ein Stück Papier.Erst im Zuge meiner zweiten Passion – der gesunden Ernährung – entstanden meine zwei Ernährungsratgeber.Es waren zu viele Erfahrungen und zu viel Wissen über die täglichen Sorgen der Abnehmwütigen, als dass das in meinem Kopf brachliegen durfte. Schnell war mir klar, dass jeder seinen eigenen Schweinehund zähmen muss. Wenn ihr mehr darüber wissen wollt, macht einen Blick auf meine Website: www.renate-londer.at, oder vielleicht bekommt ja meine Facebookseite www.facebook.com/LoreenRenate ein Like von euch?

Frage 4 Hast du Rückhalt in Form von Familie, Freunde, Bekannten, Verwandten?

Wer schreibt, weiß was es für den Partner bedeuten kann, wenn seine Frau permanent vor dem PC sitzt. Wenn die Gedanken fließen und ihre Finger über die Tasten fliegen. Natürlich sind dafür sehr viel Rücksichtnahme und Geduld von ihm von Nöten. Ich bin meinem Mann sehr dankbar dafür, dass er mich bei meinem Hobby unterstützt. Ich weiß aber auch, dass er sehr stolz auf mich ist, dass ich meine Bücher tatsächlich verlegt habe. Die Sepplbücher erschienen über BoD, Sprachlos in Cornwall habe ich bei Amazon hochgeladen.Ich gebe aber die Hoffnung nicht auf, dass vielleicht doch einmal ein Verlag Gefallen an ihnen finden wird, und sie so den Weg in die Buchhandlungen einschlagen werden. Nicht nur das Schreiben macht viel Arbeit. Nein, vor allem das immer präsent sein müssen in den Socialmedias ist sehr aufwändig. Denn wer soll die Bücher finden, wenn man sie nicht selbst bewirbt? Das habe ich anfangs sehr unterschätzt.

Frage 5 Kannst du von deiner Kunstform leben?War das mal so geplant oder bist du eher per Zufall dort gelandet, wo du jetzt tätig bist.Wie lange übst du deine Passion schon aus?

😊 Wenn ich viel vor dem Computer arbeite, habe ich keine Zeit Geld auszugeben. 😊 In diesem Sinne lebe ich gut von meinem Hobby. Es war nie geplant davon zu leben, da es purer Zufall war, dass mein erstes Buch entstanden ist. Es war im Frühling 2016, ich war damals schon jahrelang nebenberuflich als Ernährungscoach bei einer bekannten Fima tätig, als ich mir eine eigene Website aufbaute. Mein Gedanke war es, mein Wissen, mit anderen zu teilen. Vor allem wollte ich auf humorvolle Art und Weise mit Rat und Tat über die vielen Stolperfallen beim Abnehmen helfen.Doch wie es so ist im Leben, kam es ganz anders. Meinen Nebenjob habe ich aus diversesten Gründen an den Nagel gehängt, mein Wissen über Ernährung begleitet mich noch heute durch ein halbwegs sportliches und schlankes Leben. Aus der geplanten Broschüre für den Download wurden zwei Bücher…. Sie sind mir praktisch in die Tasten gefallen. Ich hatte so viele lustige Erfahrungen aus meiner eigenen Zeit als Dickerchen im Kopf und so viele Erlebnisse aus meiner Zeit als Coach, gepaart mit dem erlernten Wissen, machten sich meine Finger selbstständig und formulierten meine Gedanken in geschriebene Worte. Nach mehr als dreihundert Seiten wurde mir klar: Das sprengt den Rahmen einer Broschüre 😊

Frage 6 Hast du Fans, Follower und wenn ja, was machst du für sie?

In diesem Bereich bin ich noch absolut unbedarft. Ich habe meine Facebook Autorenseite erstellt und dort – ich staune selbst – mehr als sechshundert Follower.Ich hatte einige Interviews bei unseren Lokalzeitungen und in unserer Kleinstadt kennt man mich inzwischen auch als Autorin. Ich habe noch nie Buchmessen besucht und auch keine Lesungen gemacht. Trotzdem habe stolze 600 Stück meines Seppls verkaufen können.

Frage 7: Welche Ziele hast du für die nächsten Jahre gesteckt? Bist du ein Planer oder eher ein Mensch, der das Leben laufen und auf sich zukommen lässt.

Ich habe keine konkreten Ziele. Aber ich bin infiziert. Ich kann mit dem Schreiben nicht einfach aufhören. Jede Woche gesellt sich wieder eine Kurzgeschichte in meine Sammlung. Wer weiß, vielleicht wird das nächste Objekt ein Buch mit vielen einzelnen abgeschlossenen Geschichten. Wer achtsam durchs Leben geht, erlebt so viel, dass die Ideen nicht ausgehen. Geschichten um die Liebe, Dramen, Lustiges, Ernstes, aber auch einfach Alltag witzig aufs Papier gebracht, birgt Stoff für ein ganzes Leben in sich.

Frage 8 Wie empfindest du die Welt der Bücher, Künstler, Autoren, Verleger, Dienstleister?

Anfangs war ich eine absolute Einzelkämpferin. Ich war gepeinigt von Selbstzweifeln, hatte nicht den Mut mit jemandem darüber zu sprechen, dass ich ein Buch schreibe. Viele aus meinem nächsten Umfeld, erfuhren es tatsächlich erst aus der Zeitung. Heute bin ich vielen Gruppen auf Facebook gemeldet. Ich lese sehr viel mit, erhalte so viel Input und auch tolle Rückmeldungen auf meine Fragen, dass ich schon viel selbstbewusster dazu stehe, auch Autorin zu sein. Speziell dein großes Netzwerk an Angebot und Hilfestellung ist ein Segen für jeden Anfänger aber auch für alle die schon etabliert sind. Es gibt immer etwas Neues zu erfahren.

Frage 9 Wo kann man dich treffen, sofern man es denn will?Bist du auf Messen anzutreffen?

Ich bin noch ein soooo kleines Rädchen im großen Uhrwerk der Schreibkünste, dass man mich bislang nur auf meiner Facebookseite antreffen kann. Dort freue ich mich aber ungemein über jeden Kommentar, jede Rückmeldung und jedes „persönliche“ Gespräch meiner Fans.

Frage 10 Bist du ein typischer Netzwerker, verlinkst du dich mit Gott und der Welt, oder bist du eher der Typ der mitliest, andere machen lässt und die Freiheit genießt, dich nur dann zu zeigen, wenn du es möchtest?

Das wird jetzt die kürzeste Antwort. In deiner Fragestellung hast du mich perfekt beschrieben 😊Lieber Mirco, herzlichen Dank für die Möglichkeit mich vorstellen zu dürfen.Ich freue mich schon jetzt auf etwaige Reaktionen auf eurer Homepage und auf Facebook


06 – Nadine Nägele (Noa Winter)

Frage 01: Und du bist wer? Wie heißt du, was machst du so und wenn du magst, wo lebst du?

Mein Name ist Nadine Nägele und ich schreibe Krimis, Romane und auch Lyrisches unter diesem Namen und unter meinem Pseudonym Noa Winter. Ich komme aus dem Schwabenland und wohne in der Nähe von Ludwigsburg. Dadurch, dass ich beruflich Geschäftsführerin bin, habe ich mittlerweile viel Zeit für meinen Nebenberuf als Autorin.

Frage 02: Neues Jahr neues Glück, so sagt man. Was soll bei dir 2020 so geschehen? Welche Projekte treiben dich um?

Beruflich geht es stark aufwärts, daher möchte ich mich dieses Jahr noch viel mehr aufs Schreiben fokussieren. Da wir uns ein Wohnmobil zugelegt haben, ist mir auch ein Anliegen, Europa zu bereisen. Da ich nebenher Cosplayerin (Anime/Manga) bin, stehe ich auch ab und zu für Shootings auf Anime- und Manga-Conventions zur Verfügung.

Frage 03: Was machst du beruflich? In welcher Branche bist du tätig und wo ist deine Schnittstelle zur Autorenwelt?

Beruflich bin ich Geschäftsführerin eines Pflegebetriebes mit Schwerpunkt Haushalts- und Alltagshilfe. Wir sind momentan ein 20-köpfiges Team und die Tendenz geht steil nach oben. Im Prinzip hat Pflege nichts mit Kriminalermittlung zu tun, daher recherchiere ich gerne in meiner Freizeit und besuche Polizeireviere, um einen Eindruck in das Leben der Polizei zu erhalten.

Frage 04: Hast du Rückhalt in Form von Familie, Freunde, Bekannten, Verwandten?

Rückhalt habe ich von meiner Familie, die schon immer hinter meinem Wunsch standen, Autorin zu werden. Ich habe sehr, sehr viel Support von der Country-/Line Dance Szene. Da wir dort im Prinzip wie eine große Familie sind, war ich sehr positiv überrascht, wie viele meiner lieben Bekannten meine Bücher/Ebooks gekauft haben. Danke an dieser Stelle an euch alle.

Frage 05: Kannst du von deiner Kunstform leben? War das mal so geplant oder bist du eher per Zufall dort gelandet, wo du jetzt tätig bist und wie lange übst du deine Passion schon aus?

Leben kann ich vom Beruf Autorin (noch) nicht. Es wäre vermessen, zu glauben, das so etwas innerhalb kürzester Zeit möglich wäre. Und einen Bestseller zu schreiben – das ist wie ein Sechser im Lotto. Im Prinzip bin ich durch das Internet auf das Selfpublishing gestoßen. Ich legte mir einen Account bei Bookrix zu und so nahm die Sache ihren Lauf. Zudem sandte ich meine Manuskripte auch an Verlage und wurde schließlich beim AAVAA-Verlag in Berlin fündig.

Frage 06: Hast du Fans, Follower und wenn ja, was machst du für sie?

Fans habe ich, ja. Es gibt Personen, die tatsächlich bei mir Zuhause klingeln und eines meiner Werke kaufen wollen. Ansonsten wie weiter oben erwähnt die Country Szene, die mich sehr unterstützt hat. Um ehrlich zu sein, bin ich bisher ein wenig unsicher und sehr nervös, wenn ich nur an Lesungen denke. Ich hatte noch nie eine, aber der Tag wird sicher kommen. An meine Fans gehen persönliche Widmungen heraus. 

Frage 07: Welche Ziele hast du für die nächsten Jahre gesteckt? Bist du ein Planer oder eher ein Mensch, der das Leben laufen und auf sich zukommen lässt?

Meine Ziele sind zum einen berufliche Freiheit, die ich mit meinem Hauptberuf bereits erreicht habe. Ich kann mir einteilen, wann ich im Büro arbeite. Da ich fürs Schreiben nicht in einem Büro sitzen muss, schwebt mir vor, meine Werke zu schreiben, während ich Europa bereise. Planen ist immer sinnvoll, aber nicht immer das Beste. Manches muss man einfach auf sich zukommen lassen.

Frage 08: Wie empfindest du die Welt der Bücher, Künstler, Autoren, Verleger, Dienstleister?

Ich habe mich mittlerweile mit hunderten Autorenkollegen, Verlegern und Bloggern vernetzt. Das hat mir immer sehr viel geholfen. Bei Fragen sind die Kollegen immer für einen da, Es gibt keinerlei Konkurrenzdenken und man ist bestrebt, den anderen zu helfen. Dank hier geht an Anna Lena, Mirco von Maydell, Paul Fenzl, Neal Skye, Matthias Bürgel und einige mehr, die ich jetzt gar nicht alle aufzählen kann. Danke für eure Freundlichkeit, für eure Geduld, wenn ich viele Fragen hatte und für eure Stütze, was die Schritte ins Selfpublishing betrifft.

Frage 09: Wo kann man dich treffen, sofern man es denn will? Bist du auf Messen anzutreffen?

Ich bin im Prinzip bei Shootings auf Conventions anzutreffen. Als Autorin bin ich eher scheu und halte mich gerne im Hintergrund. Eines meiner Ziele ist, einmal auf einer Messe anzutreffen zu sein und dort viele liebe Kollegen zu treffen.

Frage 10: Bist du ein typischer Netzwerker, verlinkst du dich mit Gott und der Welt oder bist du eher der Typ, der mitliest, andere machen lässt und die Freiheit genießt, dich nur dann zu zeigen, wenn du es möchtest?

Teils, teils. Es kommt immer auf die Sachlage an. Ich zeige mich gerne, wenn es darum geht, meine Bücher zu bewerben, doch ich muss absolut nicht im Mittelpunkt stehen. Für mich ist das Schreiben vor allem ein Herzenshobby, und es soll Spaß machen.

Frage 11: Dein Rat an Personen, die gerne Autor werden möchten?

Überlegt es euch gut, welche Genres für euch in Frage kommen. Lernt, Disziplin zu entwickeln, am besten mit dem Schreiben von Kurzgeschichten ausprobieren. Aber vor allem: erwartet nicht, dass ihr ein Buch schreibt und damit euren Hauptberuf an den Nagel hängen könnt. Das Leben als Autor ist nicht einfach, und ihr werdet euch selbst öfter mal in den Hintern treten müssen, wenn ihr im Plot hängt oder keine Lust habt zu schreiben. Seid realistisch und gebt nicht auf. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.


05 – Karin B. Redecker

Frage 01: Und du bist wer? Wie heißt du, was machst du so und wenn du magst, wo lebst du?

Ich heiße Karin B. Redecker und wohne, nach einem sehr arbeitsreichen Leben, an der hessischen Bergstraße. Hier lebe ich mit meinem Mann, unserer kranken Tochter und unserem Hund direkt an den Weinbergen. Ich bin leider schon etwas älter und muss zum Glück nicht vom Schreiben leben. Bevor unsere Tochter krank wurde, haben wir in Italien gelebt. Dort habe ich auch mit dem Romanschreiben angefangen. Es sind hier zwei Romantikthriller entstanden, die ich mittlerweile in einem Doppelband auf dem Markt anbiete.

Frage 02: Neues Jahr neues Glück, so sagt man. Was soll bei dir 2020 so geschehen? Welche Projekte treiben dich um?

Ich schreibe gerade an einem Familienroman. Es geht um die Familie meines Mannes, die mich sehr interessiert hat. Sie beginnt im Jahr 1900. Seine Großeltern wanderten Anfang des 19. Jh. nach Portugal aus. Der Großvater war Direktor der damals größten portugiesischen Korkfabrik. Seine Mutter und weitere vier Kinder wurden in Lissabon geboren und mussten das Land wegen der Kriegserklärung der Deutschen 1916 ohne Hab und Gut verlassen.

Ich musste sehr viel recherchieren und fuhr sogar erst kürzlich mit meinem Mann nach Lissabon auf den Spuren der Familie. Ihr dürft gespannt sein!

Frage 03: Was machst du beruflich? In welcher Branche bist du tätig und wo ist deine Schnittstelle zur Autorenwelt?

Ich wurde in einem Zeitungsverlag ausgebildet und habe mein Leben lang in dieser Branche gearbeitet. Davon die längste Zeit zusammen mit meinem Mann im eigenen Verlag. Ich habe schon alles gemacht, was man in einem Verlag so macht. Vom Schreiben, über das Layouten, von der Verwaltung bis zum Vertrieb.

Dann waren wir auch Veranstalter einer der größten europäischen Hobbymessen, die zuletzt auf dem Messegelände in Frankfurt stattfand und immer noch stattfindet. Durch diese Möglichkeiten konnte ich auch für mein erstes Buch (Das Gift des Oleanders) über 30.000 Leser finden, was natürlich toll war. Diese Möglichkeiten habe ich heute leider nicht mehr.

Hinzu kommt, dass ich durch die Pflegebedürftigkeit unserer Tochter sehr an-/eingespannt bin. Sie liegt bereits seit 4 Jahren im Wachkoma und es wird nicht besser! Deshalb kam ich auch auf die Idee für meinen Roman „Die Polin und die alten Männer“, der sich mit dem Thema Pflege im Großen und Ganzen beschäftigt, allerdings aus der Perspektive des Älterwerdens. Der Roman ist aber durchaus eine Thema, das auch die Jüngeren unter Euch nicht ausklammern sollten.

Ich habe eine Homepage, die noch etwas mehr Einblick in meine Welt bietet (www.karin-redecker.de) Außerdem bin ich ein großer Fan mediterraner Pflanzen und habe unseren großen Garten an der hessischen Bergstraße (auch hessische Toskana genannt) in diesem Stil angelegt. Dazu habe ich auch einen Blog bei Facebook. Ihr findet mich auch hier:

https://www.facebook.com/KarinBrigitteRedecker https://www.facebook.com/Karin.Redecker.Autorin/

Twitter: https://goo.gl/9AfHRQ

Meine Bücher erscheinen alle über Amazon, Tolino, Epubli und sind im Buchhandel bestellbar. Hier mal der Amazon-Link: https://amzn.to/2TlkExW

Frage 04: Hast du Rückhalt in Form von Familie, Freunde, Bekannten, Verwandten?

Ehrlich gesagt: überhaupt nicht. Lediglich mein Mann ist mir eine Stütze und ihn kann ich um Rat fragen.

Frage 05: Kannst du von deiner Kunstform leben? War das mal so geplant oder bist du eher per Zufall dort gelandet, wo du jetzt tätig bist und wie lange übst du deine Passion schon aus?

Da ich eigentlich immer schon auch mit Redaktionsarbeit beschäftig war, war der Schritt zum Romanschreiben nicht groß. Er wurde möglich, weil ich einfach die Zeit dazu hatte und mich in der wunderschönen Umgebung befand, die es geradezu herausforderte.

Frage 06: Hast du Fans, Follower und wenn ja, was machst du für sie?

Das ist für meine Person ein Nachteil. Da ich rund um die Uhr für unsere Tochter da sein muss, habe ich noch keine Lesungen oder andere Events veranstaltet bzw. daran teilgenommen. Deshalb beschränkt sich mein Sendungsbewusstsein mehr auf die sozialen Medien. Hier bin ich eigentlich recht aktiv, gebe viel über mich preis und schreibe auch viele Gedichte, mit denen ich meine Freunde „belästige“. Ich habe übrigens auch schon einen Gedichtband herausgegeben („Als Goethe in den Himmel kam …“) der viele Dinge des Lebens mit einem Augenzwinkern betrachtet. Dieses Augenzwinkern ist mir auch durch die vielen privaten Probleme nicht abhanden gekommen. Ich bin ein positiver Mensch und ich hoffe, dass ich diese Eigenschaft nie verlieren werde.

Frage 07: Welche Ziele hast du für die nächsten Jahre gesteckt? Bist du ein Planer oder eher ein Mensch, der das Leben laufen und auf sich zukommen lässt?

Wenn ich eins gelernt habe im Leben, dann, dass „es meistens anders kommt, als man denkt!“

Frage 08: Wie empfindest du die Welt der Bücher, Künstler, Autoren, Verleger, Dienstleister?

Ehrlich gesagt, hält sich die Hilfe von Kollegen sehr in Grenzen. Als Selfpublisher bist du mehr ein Einzelkämpfer, besonders, wenn du nicht so bekannt bist. Deshalb bin ich auch in vielen Buchgruppen, um wenigstens hier meine Bücher etwas bekannter zu machen. Wenn ich vom Romanschreiben leben müsste, müsste ich mich ganz schön abrackern, um auch nur annähernd Erfolg zu haben. Das habe ich vor allen Dingen bei meinem ersten Buch festgestellt, das für mich so erfolgreich war. Es wurden mir hammerharte Rezensionen bei Amazon untergeschoben (auch von einigen Kollegen, die sich unter anderem Namen versteckten usw.), die wirklich ungerechtfertigt waren. Aber als Autor hast du keine Möglichkeiten das zu stoppen. Die Rezensionen stehen und Amazon löscht nichts.

Frage 09: Wo kann man dich treffen, sofern man es denn will? Bist du auf Messen anzutreffen?

Im Moment aus den genannten Gründen nicht. Aber das könne sich ändern.

Frage 10: Bist du ein typischer Netzwerker, verlinkst dich mit Gott und der Welt oder bist du eher der Typ, der mitliest, andere machen lässt und die Freiheit genießt, dich nur dann zu zeigen, wenn du es möchtest?

Ja, ich verlinke mich schon mit einigen und gebe auch gern mal meinen Senf dazu.

Frage 11: Hier dürft ihr euch eine Frage ausdenken, was euch am Herzen liegt, was ihr gerne mal anderen zeigen möchtet.

Ich möchte Euch gern mal eines meiner Gedichte zeigen, das m. E. irgendwie passt:

Hymne an das Buch Irgendwann, ja irgendwann, sind wir alle einmal dran.

Dann ist man plötzlich nicht mehr fit, der Körper macht nur wenig mit.

Es knackt mal hier, es knackt mal da, ganz plötzliches das Alter da!

Da schreit der Rücken und das Knie „Die Wanderung, die schaff ich nie!“ Da bleibst zu Hause, schaust viel fern, hast Bücher dann besonders gern. Mit ihnen reist du durch die Welt, und sparst zudem ’ne Menge Geld. Bist in den Bergen, oft am Meer Du weinst, du lachst, hast oft Verkehr. All das erlebst du durch ein Buch. Davon hat man doch nie genug!

© Karin B. Redecker


04 – Chrissy Kromp

Frage 01: Und du bist wer? Wie heißt du, was machst du so und wenn du magst, wo lebst du?

Ich heiße Christiane Kromp, ich lebe in Bremen und ich schreibe mit Leidenschaft.

Frage 02: Neues Jahr neues Glück, so sagt man. Was soll bei dir 2020 so geschehen? Welche Projekte treiben dich um?

Dieses Jahr habe ich gerade ein Projekt beendet, ein Jugendbuch. Ich werde mich damit bei Verlagen bewerben. Wenn alles gut geht, solltet Ihr was davon hören, sobald ich einen Vertrag dafür habe.
Das nächste Projekt steht schon vor der Tür, denn ich möchte den zweiten Teil der „Heimsuchungen der Familie Bell“ zu Ende schreiben, deren erster Teil voraussichtlich diesen Juni beim Franzius-Verlag erscheinen wird.
Danach fange ich noch einen weiteren historischen Roman an, über den ich zu gegebener Zeit berichten werde. Habt da noch ein wenig Geduld.

Frage 03: Was machst du beruflich? In welcher Branche bist du tätig und wo ist deine Schnittstelle zur Autorenwelt?

Ich sitze größtenteils als Sekretärin im Büro, arbeite aber in unserer Ein-Mann-eine Frau-Firma auch mal vor Ort beim Kunden mit. Die Schnittstelle zur Autorenwelt schaffe ich mir selbst. Jedes meiner Bücher hat eine FB-Seite. Zuerst die für die bereits erschienenen Romane:

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https://www.facebook.com/Die-sechste-Seite-des-W%C3%BCrfels-1063985300313499/

https://www.facebook.com/Nagashino-Teil-2-Das-Furchtbarste-jedoch-ist-der-Verrat-923876947678223/

https://www.facebook.com/Nagashino-Teil-1-Durch-den-Nebel-der-Zeiten-302253079964840/

Und hier die Anthologien mit je sieben Kurzgeschichten:

https://www.facebook.com/Sieben-Grenzen-184162475368593/

https://www.facebook.com/Sieben-Welten-1602539100049918/

https://www.facebook.com/Sieben-Frauen-259994847764547/

https://www.facebook.com/Siebenmal-G%C3%A4nsehaut-1396755727023666/

Hier mein Youtube-Kanal, wo ich Hörproben aus meinen Romanen habe: https://www.youtube.com/channel/UC1Lanmd2f5N7Jb2UjeKy9Lg/videos

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Eine Autorenwebseite ist gerade in Arbeit.

Frage 04: Hast du Rückhalt in Form von Familie, Freunde, Bekannten, Verwandten?

Ich kann mit einigen Mitgliedern meiner Familie über meine Autorentätigkeit sprechen. Das tut mir gut. Manche finden sich sogar dazu bereit, etwas von mir zu lesen.

Frage 05: Kannst du von deiner Kunstform leben? War das mal so geplant oder bist du eher per Zufall dort gelandet, wo du jetzt tätig bist und wie lange übst du deine Passion schon aus?

Ich will es mal so formulieren bzw. ich zitiere hier gerne meinen Sohn, der als Musiker die gleiche Frage gestellt bekommt: ich kann nicht ohne Schreiben leben. Um vom Schreiben leben zu können, bin ich noch nicht bekannt genug und habe noch viel zu wenige Veröffentlichungen. Daran arbeite ich. Und ja, das ist schon geplant. Ich wollte schon mit zehn Jahren Schriftstellerin werden. Nur konnte ich lange Zeit meine Phantasie nicht gut genug bezähmen.

Frage 06: Hast du Fans, Follower und wenn ja, was machst du für sie?

Fans in dem Sinne habe ich noch sehr wenige. Die meisten, glaube ich, unter den BloggerInnen. Ich arbeite dran, eines Tages auf Messen ein paar Fans zu treffen, dort auch mal zu lesen.

Frage 07: Welche Ziele hast du für die nächsten Jahre gesteckt? Bist du ein Planer oder eher ein Mensch, der das Leben laufen und auf sich zukommen lässt?

Ich habe mir das Ziel gesteckt, im Laufe der nächsten Jahre viele Romane und anderes zu schreiben, unter anderem auch Bilderbücher. In der Hinsicht bin ich ein absoluter Planer. Beim Schreiben hingegen bin ich eher ein Entdecker, der mit rotem Faden im Kopf drauflos schreibt. Ein wenig plotte ich auch vor, es kommt ein wenig auf das Projekt an.

Frage 08: Wie empfindest du die Welt der Bücher, Künstler, Autoren, Verleger, Dienstleister?

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Autoren sich gegenseitig helfen, und ich bin auch bereit, anderen beizustehen. Es gibt immer mehr BuchbloggerInnen, welche es uns Autoren einfacher machen. Ich bin beides, ein Teamarbeiter genauso wie manchmal ein Einzelkämpfer. Kommt ganz auf die Situation an.

Frage 09: Wo kann man dich treffen, sofern man es denn will? Bist du auf Messen anzutreffen?

Mich kann man regelmäßig nur auf der Buch Berlin treffen. Andere Messen würde ich nur bei Bedarf besuchen – oder um einen Verlag dort zu treffen, für Buchmarketing, etc.


03 – Spike Sol

Frage 01: Und du bist wer? Wie heißt du, was machst du so und wenn du magst, wo lebst du?

Mein Name ist Spike Sol. Ich bin 57 Jahre alt und wohne in Hamburg. Mein Hang, mich in irgendeiner Form schriftlich zu äußern, begann im Alter von sieben Jahren. So entstand handschriftlich mit dem Füller geschrieben meine erste „Unddann-Geschichte“. Tatsächlich waren die Wogen der Begeisterung meiner Eltern damals noch sehr übersichtlich, aber ich wurde mit den Jahren etwas besser. Viele Jahre schrieb ich dann für die Schülerzeitung, später in Foren. Mit der Anschaffung eines Motorrads wurden dann Reiseberichte geschrieben. Von kurzen Tagestouren, Wochenendsausfahrten in den Harz oder an die Nord- oder Ostsee, wurden damals dokumentiert.

https://web.archive.org/web/20050208000427/http://rumpoettern.de/start.htm

In den Foren war man der Auffassung, ich hätte eine »witzige Schreibe«.

Dann bat mich 2015 ein Freund. Er hätte ein Buch geschrieben und ob ich nicht noch einmal drüber schauen könnte. Man würde ja gerne seine eigenen Fehler übersehen und vier Augen sehen mehr als zwei.

Ich hatte bis dahin eigentlich immer mehr geschrieben als gelesen. Nun musste ich ja und stellte fest, dass der Roman etwas über 600 Seiten hatte und mir gefallen hatte, was ich dort las. Das ist kein Hexenwerk, dachte ich, und begann selbst ein Buch zu schreiben.

Dabei kam dann eine Trilogie heraus die ich in einer 3D-Welt, meinem Soloton-Grid, vorlas. Derzeit findet eine neue Vertonung statt und kommt Schritt für Schritt auf meinem YouTube-Kanal heraus.

https://www.youtube.com/channel/UCNv9g-BOni4J6_Lq_UGLS5g

Begleitet wird das von meiner Autoren-Seite. https://soloton.webnode.com/

Frage 02: Neues Jahr neues Glück, so sagt man. Was soll bei dir 2020 so geschehen? Welche Projekte treiben dich um?

Das Jahr wird damit zu tun haben, das Schritt für Schritt die Bücher von mir erneut eingelesen werden und somit veröffentlicht werden. Da ich, aus gesundheitlichen Gründen, Rentner bin, bin ich nicht auf Verkaufszahlen angewiesen. Ich möchte mir auf diese Weise zunächst einen Namen machen.

Wer die Lesungen auf YouTube nicht mag, kann es hier auch selber zum Lesen downloaden.

https://www.bookrix.de/-zbd895d2f1c1d75/

Das sind im Moment Kurzgeschichten, die durch die Phantasticpastas motiviert wurden. Während die Trilogie eine Dystopie ist, und vom Ende der Menschheit erzählt und wie es dazu kam, und das eine kleine Gruppe von Menschen die Erde in einem Generationenraumschiff auf nimmer wiedersehen verlassen, gibt es hinter einem Wurmloch eine andere Welt, in der man für viele Probleme Lösungen gefunden hat, jedoch ist die Gesellschaft dort etwas anders strukturiert. Durch ein Unfall verändert sich ein neugeborenes Baby auf dem Generationenraumschiff und wird sich auf die Suche machen, wo es eigentlich herkommt und dann die Welt aus den Kurzgeschichten finden. Aber soweit bin ich noch nicht.

Frage 03: Was machst du beruflich? In welcher Branche bist du tätig und wo ist deine Schnittstelle zur Autorenwelt?

https://soloton.webnode.com/

Im Februar 2012 hatte ich einen längeren Krankenhausaufenthalt und bin seit dem schwerbehindert und Frührentner. Seit dem Schreibe ich etwas mehr als vorher.

Nach langem künstlichen Koma wachte ich wieder auf und die Welt war eine andere geworden. Um überhaupt erst einmal wieder frischen Wind in die Gehirnzellen zu bekommen, ließ ich mir von Prof. Dr. H. Lesch seine Folgen alpha centauri diktieren.

http://soloton.selfhost.eu/index.php/stoa-ii/themen

So entstand im meinem Grid das STOA-II, das Spike-Teleskop-Observer-Array Wie sich dann herausstellte, gab es bereits eine STOA, so Kamm die römische zwei hintendran.

Frage 04: Hast du Rückhalt in Form von Familie, Freunde, Bekannten, Verwandten?

Meine Eltern beginnen langsam, nach dem sie gesehen haben, dass eine Trilogie entstanden ist, ich YouTube Veröffentlichungen habe und auch mein Vater und meine Tante etwas von mir gelesen haben, meine Arbeit anzuerkennen. Meine Schwester sagte mal, dass sie die YouTube-Lesungen manchmal im Auto hört. Außerdem habe ich einen Freund der sich für die Inhalte interessiert und einen zweiten, der ebenfalls selber schreibt.

Frage 05: Kannst du von deiner Kunstform leben? War das mal so geplant oder bist du eher per Zufall dort gelandet, wo du jetzt tätig bist und wie lange übst du deine Passion schon aus?

Wie ich sagte, kann ich vom Schreiben nicht leben, was ich zum Glück auch nicht muss. Aber wenn die Fan-Gemeinde irgendwann einmal anwachsen sollte und es sich tatsächlich lohnen würde, dann würde ich auch mal etwas verkaufen wollen. Na klar…

Frage 06: Hast du Fans, Follower und wenn ja, was machst du für sie?

Ich habe ein Paar Follower auf Facebook: https://www.facebook.com/Spike.Sol.Autor

Instagram: https://www.instagram.com/spike_sol/

Twitter: https://twitter.com/Spike_Sol

Für Lesungen und Treffen

Discord: https://discordapp.com/channels/534098275054256128/534098275054256130

Wie ich sagte, bin ich krankheitsbedingt stark ans Haus gebunden und muss sehen, wie ich möglichst viel von hier aus machen kann. Das sind im wesentlichen Zitate aus den Büchern, Vernetzungstage, Schreibtipps, so ich dann welche geben kann. Wie plottet man, geht mit Spannungsbögen um oder erstellt Charaktere.

Und es finden von Zeit zu Zeit Lesungen statt.

Frage 07: Welche Ziele hast du für die nächsten Jahre gesteckt? Bist du ein Planer oder eher ein Mensch, der das Leben laufen und auf sich zukommen lässt?

Ich möchte als Verbindung zwischen meiner irdischen Geschichte und dem Generationenraumschiff auf der einen Seite und die Welt Neabeos, hinter dem Wurmloch im Sternensystem Trillis noch eine Serie schreiben: Raumschiff Ananta.

Denn irgendwie muss die Protagonistin ja vom Generationenraumschiff zum Planeten Neabeos hinkommen.

Also werde ich immer wieder Beiträge hochladen, Lesungen, Kurzgeschichten, Beiträge auf den Sozial-Media-Kanälen, mit dem Ziel die Follower-Zahlen langsam aber sicher auszubauen. Wenn ich darüber einen gewisse Leserschaft erarbeitet habe, komme ich vielleicht auch mal irgendwann an einen Verlagsvertrag heran.

Frage 08: Wie empfindest du die Welt der Bücher, Künstler, Autoren, Verleger, Dienstleister?

Besonders hilfreich empfinde ich tatsächlich „Phantasticpastas“ (Nadine Manz), „Das Autoren-Hilfeforum“ (Mirco von Maydell) und „Vom Schreiben leben.de“ (Annika Bühnemann) natürlich gibt es eine ganze Reihe weitere, die man nennen könnte, aber das sind mal so die Haupteckpfeiler, in denen ich immer wieder Menschen treffe, die tatsächlich entweder hilfsbereit sind, oder sich auch helfen lassen. Dort gibt es einen sympathischen Umgangston, was ja immer schon mal viel Wert ist und keinesfalls selbstverständlich.

Frage 09: Wo kann man dich treffen, sofern man es denn will? Bist du auf Messen anzutreffen?

Wie ich sagte, bin ich leider sehr ans Haus gebunden, aber mehrmals täglich auf facebook, Instagram und Twitter und permanent auf dem Discord-Server. Auf dem Discord- Server finden auch immer mal wieder treffen statt, wo man sich auch in größeren Gruppen austauscht.

Frage 10: Bist du ein typischer Netzwerker, verlinkst dich mit Gott und der Welt oder bist du eher der Typ, der mitliest, andere machen lässt und die Freiheit genießt, dich nur dann zu zeigen, wenn du es möchtest?

Einige Foren haben sich in der Vergangenheit als müßig erwiesen, die bediene ich heute nicht mehr. Aber Schreiben ist somit das einzige, was mir noch geblieben ist und wer fragt, muss mit Antworten rechnen. Ich gebe meinen Senf durchaus gerne dazu. Ich habe einen Fünf-Tage-Woche Marketing-Plan in dem ich immer mal wieder etwas über mich, mein Tun, oder auch nur mal etwas Witziges heraushaue. Also still mitlesen ist nicht so meine Art.

Frage 11: Hier dürft ihr euch eine Frage ausdenken, was euch am Herzen liegt, was ihr gerne mal anderen zeigen möchtet.

Eine Frage, die immer wieder auftaucht, und zu der es auch eine Webseite gibt, die die, nach meinem Avatar. Warum bin ich als Mann mit einem weiblichen Avatar unterwegs. https://soloton.webnode.com/uber-mich/ Wer das genau nachlesen will… Hier ist de ganze Geschichte.

Hier so viel: Ich fing am 11.04.2010 in Second Life an. Das ist eine 3D-Welt ohne schießen. Man baut dort Dinge, trifft sich mit Leuten, veranstaltet Feste, Ausstellungen, Lesungen und so weiter. Dann hatte ich ein paar Leute kennen gelernt und Gespräche geführt mit einem schwarzen Panter, einer riesigen Blume und vielen anderen und festgestellt, dass ja niemand dort so aussieht, wie er in Wirklichkeit aussieht. Da wollte ich nicht länger immer einem Kerl auf den Hintern schauen und machte mir einen weiblichen Avatar. Dann kam auch noch Voice dazu und ich dachte: »Oh, das ist ja nun schlecht, mit der tiefen Stimme.« Stellte dann aber fest, dass es genaugenommen niemanden interessierte. Und ich war am Stauen wie viele bezaubernde Frauen sich plötzlich als Herren im besten Alter entpuppten. Da habe ich es so gelassen.


02 – Heike Hoffmann

Frage 01: Und du bist wer? Wie heißt du, was machst du so und wenn du magst, wo lebst du?

Es ist nicht so einfach sich selbst vorzustellen und das in Kürze.
Wer bin ich? Mein Name ist Heike Hoffmann. Ich bin eine Träumerin, eine Liebhaberin oder eine Freundin des Lebens, der Schönheit in all seinen Facetten, der Natur, seiner Menschen, der Welt.
Ich bin ein Mensch, der sich gern mit Menschen umgibt, ich liebe das Gespräch und lasse mich gern auf alles Spannende im Leben ein.
Vielleicht trugen dazu auch mein Beruf und meine Studienrichtungen bei.
Ich wurde in Halle/Saale geboren und bin in dieser Stadt aufgewachsen. Bis heute bin ich dieser Stadt treu geblieben.
Ich habe Englisch/Russisch und Psychologie studiert und arbeite als Lehrerin an einem Gymnasium in meiner Heimatstadt.
Mein Beruf macht mir große Freude, da er jeden Tag kleine und große Abenteuer bereithält.
In meiner Freizeit lese ich sehr gern, ich genieße Musik ganz verschiedener Genres. Ich liebe Rock, Jazz und mitunter gebe mich auch der Klassik hin.
Ich reise sehr gern und ich liebe die Jahreszeiten inklusive ihrer Wunder der Natur.
So habe ich schon sehr, sehr viele Länder auch außerhalb Europas gesehen. Zu meinen Lieblingsländern gehören Südafrika, Großbritannien oder Curacao. Ich liebe Städte wie Wien, London, Dublin und bleibe weiterhin auf Eroberung!
Ich bin glücklich verheiratet und habe zwei erwachsene Kinder.
Seit 2014 habe ich mich intensiv mit Lyrik beschäftigt und habe begonnen eigene Gedichte zu schreiben.

Frage 02: Neues Jahr neues Glück, so sagt man. Was soll bei dir 2020 so geschehen? Welche Projekte treiben dich um?

„Neues Jahr – neues Glück“, so beginnen wir Menschen oft den ersten Tag nach dem Jahreswechsel.
Ich möchte mich auch in diesem Jahr überraschen lassen. Kleine Projekte bestehen bereits und so freue ich mich u.a. auf eine wunderbare Begegnung mit einer Autorenkollegin in Wien. Wir werden eine gemeinsame Lesung haben. Und so bin ich schon heute gespannt, wie die Wiener auf meine Lyrik reagieren werden.
Ich schreibe fleißig weiter, denn immer wieder tanzen die Worte bunt in meinen Gedanken, so dass immer wieder neue Gedichte entstehen. Außerdem arbeite ich an einem ganz anderen Projekt. Menschen erzählen Geschichten, die sehr berühren und nachdenklich stimmen, die uns selbst inspirieren und unser eigenes Leben reflektieren lassen.
Ich möchte heute noch nichts verraten, aber gern würde ich diese Begegnungen in einem Buch im kommenden Jahr veröffentlichen.
Lasen wir uns überraschen.

Frage 03: Was machst du beruflich? In welcher Branche bist du tätig und wo ist deine Schnittstelle zur Autorenwelt?

Im täglichen Leben gehe ich zur Schule und unterrichte die Fächer Englisch und Psychologie an einem Gymnasium. Ich liebe meinen Job und freue mich jeden Tag auf neue und interessante Begegnungen mit den jungen Leuten, die durchaus für spannende Herausforderungen sorgen können.
Mein zweiter Lieblingsjob ist das Autorendasein. Ich schreibe aus Leidenschaft und die Lyrik hat es mir besonders angetan.
Schon während meines Studiums habe ich sehr gern Gedichte gelesen und konnte zwischen ihren Zeilen eintauchen und stundenlang verweilen. Ich verfüge über eine große Sammlung wunderbarer Lyriker.

Im Jahr 2014 begann ich eigene Gedichte zu schreiben, Themen gab und gibt es genügend und so entstand eine kleine Sammlung.
Irgendwann ermutigten mich immer wieder Freunde, doch ein Buch entstehen zu lassen. Anfangs habe ich darüber gelacht, bis mir diese Idee doch sehr gefiel.Im September 2016 erschien dann mein erster Lyrikband „Die Seelenmuse“. Diese Veröffentlichung war ein wunderbares und sehr emotionales Abenteuer.
Aufgrund der guten Resonanz schrieb ich immer weiter und so wurde „Die Seelenlyra“ 2018 im Apollon Tempel Verlag veröffentlicht.
Außerdem sind weitere Gedichte in einigen Anthologien vertreten, z.B. in Band I und II von „Frauen schreiben wundervoll“ oder auch „Landleben“.

Das Schreiben ermöglicht mir, Themen zu verarbeiten, die mich besonders berühren und inspirieren. Der Mensch und die Natur stehen dabei im Mittelpunkt, kleine und große Begebenheiten veranlassen mich immer wieder Geschichten in lyrischer Form aufzuschreiben.
Ich freue mich sehr, dass es noch viele Freunde der Lyrik gibt, auch wenn dieses Genre immer ein wenig im Hintergrund steht.

Auf meiner Homepage findet ihr einen größeren Einblick in mein Autorenleben.

www.seelenmuse.com

Besonders interessant und aufregend war die Zusammenarbeit mit der Wiener Künstlerin Sabina Nore, die beide Cover explizit für meine Bücher gemalt hat.
Wir kannten uns bisher nur aus dem sozialen Netzwerk und um so erfreulicher war es für uns beide, wie leicht und konstruktiv unsere Arbeit verlief.
Im Dezember 2018 konnten wir uns persönlich kennenlernen. Wir hatten beide von Anfang an ein sehr vertrautes Verhältnis und verbrachten eine tolle Zeit, die wir im Sommer fortsetzen wollen.

Frage 04: Hast du Rückhalt in Form von Familie, Freunde, Bekannten, Verwandten?

Das Schreiben ist inzwischen fast zum täglichen Begleiter für mich geworden. Ich finde in dieser Zeit einen wunderbaren Ausgleich zum Alltag und kann viel Kraft und Energie im Schreiben schöpfen.
Meine Kinder sind erwachsen, so dass ich mir diese Zeit auch nehmen kann. Mein Mann unterstützt mich sehr, weil er um meine Leidenschaft weiß und sehr stolz auf mich ist. Er bewundert immer wieder mein Spiel mit dem Wort.

Frage 05: Kannst du von deiner Kunstform leben? War das mal so geplant oder bist du eher per Zufall dort gelandet, wo du jetzt tätig bist und wie lange übst du deine Passion schon aus?

Das Schreiben und Veröffentlichen von Büchern ist eine großartige Ergänzung zu meinem Vollzeitjob. Da ich von Herzen gern als Lehrerin arbeite, gibt es keinen Grund, ihn aufzugeben, auch wenn ich mir manchmal mehr Zeit zum Schreiben wünsche.

Frage 06: Hast du Fans, Follower und wenn ja, was machst du für sie?

Es ist erstaunlich schön und großartig, Freunde und Fans zu haben, die meine Bücher sehr gern lesen, sich mit meinen Gedichten auseinandersetzen und mit Freude meine Bücher auch verschenken.
Mit einigen Lesern stehe ich tatsächlich recht regelmäßig im Kontakt. Einige begeisterte Fans waren bereits auf meinen Lesungen oder aber es gab persönliche Treffen und Begegnungen. Sich persönlich kennenzulernen, ist sehr berührend. Es finden oft intensive Gespräche statt, die mich zum einen ermutigen, weiterzuschreiben und zum anderen mir zeigen, wie bereichernd ein Austausch bzw. gute Kommunikation sein kann. Ich habe auch schon Briefe bzw. ein Paket einer Leserin bekommen. In solchen Momenten kommen mir schon mal die Tränen.

Frage 07: Welche Ziele hast du für die nächsten Jahre gesteckt? Bist du ein Planer oder eher ein Mensch, der das Leben laufen und auf sich zukommen lässt?

Ich lasse mich gern von dem Jahr 2020 überraschen, werde aber auch sehr aktiv die Arbeit an zwei wunderbaren Projekten fortsetzen. Ich werde natürlich viel lesen, weitere Autoren persönlich kennenlernen und außerdem stehen einige interessante Reisen auf dem Programm.
Ehrlich gesagt, plane ich nicht zu viel im Voraus, das Leben hält sich nicht immer an die eigenen Termine und Verabredungen. Oft sind die spontanen Aktionen die schönsten.

Frage 08: Wie empfindest du die Welt der Bücher, Künstler, Autoren, Verleger, Dienstleister?

Die Welt der Bücher, Künstler und Autoren ist mehr als bunt und interessant. Wie bereits erwähnt, lese ich sehr gern. Ich stehe auch mit einigen Autoren und Künstlern im persönlichen Kontakt. Wir tauschen uns aus, teilen eigene Erfahrungen und helfen uns auch gegenseitig. Gerade als ich vor der Veröffentlichung meines ersten Buches stand, benötigte ich allerhand Tipps und konnte mich immer wieder an eine befreundete Autorin wenden. Das war eine sehr intensive und hilfreiche Zeit für mich. Inzwischen sind einige gute Freundschaften daraus entstanden.

Frage 09: Wo kann man dich treffen, sofern man es denn will? Bist du auf Messen anzutreffen?

Wer mit mir Kontakt aufnehmen möchte, kann mich gern über meine Homepage oder meine E-Mail-Adresse erreichen.
Ich habe bereits Freunde in Wien, Berlin, Leipzig oder in meiner Heimatstadt getroffen. Es gibt so viele Möglichkeiten und Zeit für einen Kaffee gibt es fast immer.

Frage 10: Bist du ein typischer Netzwerker, verlinkst dich mit Gott und der Welt oder bist du eher der Typ, der mitliest, andere machen lässt und die Freiheit genießt, dich nur dann zu zeigen, wenn du es möchtest?

Ich bin sehr gern im sozialen Netzwerk unterwegs, weil auf diese Weise der Kontakt zu meinen Lesern am besten funktioniert und ich hin und wieder auch Texte aus meinen Büchern vorstellen kann.
Da ich ein recht kommunikativer Mensch bin, kommentiere ich auch Postings, die mich ansprechen und interessieren.

Frage 11 Hast du schon einmal etwas Verrücktes gemacht?

Mit Mitte 40 noch einmal zu studieren und im Laufe des Lebens mindestens ein Buch zu schreiben, finde ich verrückt genug.

Abschließend möchte ich mich für diese wunderbare Idee bedanken, dass Autoren hin und wieder die Gelegenheit bekommen, sich vorzustellen und interessante Informationen über sie und ihre Leser zu erfahren.

Ich wünsche allen Lesern und Autoren eine wunderbare und kreative Zeit.
Was gibt es Schöneres als in einem guten Buch zu versinken und im Anschluss sich mit Freunden darüber auszutauschen?


01 – Dennis Kazek

Frage 01: Und du bist wer? Wie heißt du, was machst du so und wenn du magst, wo lebst du?

Mein Name ist Dennis Kazek und ich stamme aus dem schönen Ruhrgebiet. Ich schreibe bereits seit vielen Jahren, wobei es erst in den letzten vier „professionell“ wurde. Seither habe ich 4 Bücher veröffentlicht. Ich bin verheiratet mit der tollsten Frau, die es gibt. Sie unterstützt mich bei meinen Projekten und schafft mir Freiräume, um schreiben zu können. Neben dem Schreiben ist unser Garten mein großes Hobby. Hier bauen wir jede Menge Früchte, Obst und Gemüse an, um möglichst gesund und exotisch zu leben.

Frage 02: Neues Jahr neues Glück, so sagt man. Was soll bei dir 2020 so geschehen? Welche Projekte treiben dich um?

In diesem Jahr stehen einige Projekte bei mir als Autor an. Es wird ein Spin Off meiner Sirana-Trilogie geben. Welchen der vielen faszinierenden Nebencharakter es trifft, wird noch nicht verraten. Es lohnt sich aber definitiv, sich für meinen Newsletter anzumelden, um keine Infos zu verpassen. Ansonsten habe ich noch einen Science Fiction Roman auf meiner Agenda, den ich gern fertigstellen würde. Ist leider nicht im Fantasybereich, aber denke trotzdem, dass meine Leser ihn lieben werden.

Frage 03: Was machst du beruflich? In welcher Branche bist du tätig und wo ist deine Schnittstelle zur Autorenwelt?

Hauptberuflich arbeite ich im IT-Bereich einer Sparkasse. Nichts besonders aufregendes, daher reise ich in jeder Mittagspause in andere Welten. Sei es eine Fantasywelt mit Schwert und Magie, ein ferner Weltraum oder eine Zukunft, in der die Untoten die Welt bevölkern. In meinem Kopf befinden sich die verschiedensten Geschichten, die niedergeschrieben werden wollen. Charaktere wollen zum Leben erweckt werden.Auf meiner Facebook-Seite informiere ich regelmäßig über meine Projekte. Hier würde ich mich sehr über weitereFollower freuen: https://fb.com/DennisKazek.Autor

Über meine Webseite www.kazek.orgerhaltet ihr ebenfalls weitergehende Infos zu mir, meinen Projekten und auch dem Schreiben an sich. Hier gibt es auch den kostenlosen Newsletter, den ich jedem ans Herz legen möchte.

Frage 04: Hast du Rückhalt in Form von Familie, Freunde, Bekannten, Verwandten?

Meine Familie hat mein Schreiben sehr lange belächelt. Niemand hat es ernst genommen oder daran gedacht, dass ich wirklich mal ein Buch veröffentliche. Als dann Rising Death in die finale Phase ging, habe ich mir die Arbeit gemacht und einen Buchtrailer aufgezogen. Hierfür habe ich ein Team aus 50 Leuten beschafft, Sponsoren für die Autos, einen Drehort und vieles mehr. Ich glaube, dass meine Familie an den beiden Drehtagen so stolz auf mich war, wie nie zuvor. Sie haben gesehen, dass es mir absolut ernst ist und ich nicht nur daherrede. Seitdem sehen sie das Schreiben als einen Teil von mir.Daher wäre auch mein Rat an alle, die sich nicht sicher sind: zieht es durch. Hört nicht auf die Leute, die euch ausbremsen wollen. Sie können es nicht verstehen und werden es belächeln. Zeigt es ihnen, indem ihr euer Ding macht!Zum Glück unterstützt mich meine Frau bei meinem Schreiben bestmöglich. Sie hat es von Anfang an ernst genommen und verschafft mir den benötigten Freiraum. Auch begleitet sie mich auf Buchmessen, wie die Fabula Est in Solingen (16. Mai 2020).

Frage 05: Kannst du von deiner Kunstform leben? War das mal so geplant oder bist du eher per Zufalldort gelandet, wo du jetzt tätig bist und wie lange übst du deine Passion schon aus?

Nicht einmal ansatzweise. Meine Bücher schaffen es stückchenweise in die „Gewinnzone“, was aber kaum mehr als die Ausgaben (Cover, Lektorat, Marketing usw.) ist. Ich hoffe, dass noch mehr Leser auf mich aufmerksam werden und ich in Zukunft vielleicht einen guten Nebenverdienst davon generieren kann. Das wäre mein großer Traum. Komplett vom Schreiben zu leben wäre in meinem Fall mehr als unwahrscheinlich.Wie ich zum schreiben kam? Hmm … wie man auf meiner Webseite lesen kann, habe ich schon seeeehr früh mit dem Schreiben angefangen. Meine Mutter hat mich dazu inspiriert, denn sie schrieb Geschichten nieder, die sie mit ihren Pflegehunden erlebt hatte. Manche schmückte sie aus, sodass ich dachte, ich würde es auch mal versuchen.

Frage 06: Hast du Fans, Follower und wenn ja, was machst du für sie?

Fans weiß ich nicht, aber ich habe ein paar Leser, worüber ich mich sehr freue. Vor jedem neuen Buch veranstalte ich eine Leserunde auf Lovelybooks, wo die Leser die Möglichkeit haben, meine Bücher vorab zu lesen und mir Feedback zu geben. Auf einer Buchmesse war ich auch schon. Hat mir sehr viel Spaß gemacht, auch wenn ich da nicht viele Fans treffen konnte. Hoffe, dass es dieses Jahr bei der Fabula Est in Solingen anders sein wird.

Frage 07: Welche Ziele hast du für die nächsten Jahre gesteckt? Bist du ein Planer oder eher ein Mensch, der das Leben laufen und auf sich zukommen lässt?

Ich bin ein absoluter Planer, was mein Leben angeht. Nur bei meinen Büchern bin ich da flexibel. Wenn eine spannende Idee aufpoppt, wird sie verfolgt, um zu sehen, ob es damit klappt. Das wirft einen manchmal aus dem Zeitplan, aber bisher hat es sich immer für mich gelohnt. Meine großen Ziele für die nächsten Jahre sind, dass ich viel mehr Bücher veröffentliche und einen stetig wachsenden Fankreis aufbauen kann. Dazu brauche ich jedoch Fans, die anderen wiederrum von mir erzählen. Das ist nicht ganz so einfach.

Frage 08: Wie empfindest du die Welt der Bücher, Künstler, Autoren, Verleger, Dienstleister?

Ich habe bisher nur gute Erfahrung damit gemacht. Habe mir viel selbst beigebracht, aber wenn man Fragen hat, bekommt man schnell Hilfe. Ebenso helfe ich gern Neulingen in dem Bereich, gebe ihnen Tipps und begleite ihre Projekte bis zur Publizierung. Natürlich ohne jede Gegenleistung, denn es ist ihr Projekt. Ansonsten habe ich recht wenig mit der „Gemeinschaft“ zu tun. Schreiben ist ein „einsamer“ Job. Man sitzt für sich und schreibt seine Gedanken nieder. Ich kann mir z.B. nicht vorstellen, mit einem Co-Autor zusammen zu arbeiten. Wüsste nicht, wie so etwas funktionieren sollte. Autorenstammtische etc. sind eine nette Idee, jedoch habe ich da wenig Zeit für.

Frage 09: Wo kann man dich treffen, sofern man es denn will? Bist du auf Messen anzutreffen?

Wie schon mehrfach eingeschummelt, bin ich am 16. Mai auf der Fabula Est in Solingen. Dort kann man mich mit meiner Frau treffen. Wir werden die Sirana Trilogie präsentieren und vermutlich noch ein Überraschungsbuch, wenn ich es bis dahin fertigbekomme.

Frage 10: Bist du ein typischer Netzwerker, verlinkst dich mit Gott und der Welt oder bist du eher derTyp, der mitliest, andere machen lässt und die Freiheit genießt, dich nur dann zu zeigen, wenn du es möchtest?

Ich bin eher nicht so der Netzwerker. Habe einen kleinen Kreis an Kontakten, den ich auch halbwegs aktiv pflege. Aber darüber hinaus eher sehr wenig. Mir fehlt einfach die Zeit dazu. Neben meinem Vollzeitjob habe ich (wie viele andere auch) eine Familie, für die ich da sein will. Dann der Garten und dann noch das Schreiben. Da bleibt nicht viel Zeit, um sich über Social Media zu vernetzen und auszutauschen.

Frage 11: Du hast von dem Buchtrailer für deinen Zombieroman gesprochen. Wo kann man sich den denn ansehen?

Der Buchtrailer ist auf Youtube zu finden. Es gibt sogar zwei Varianten. Einmal ein kurzer Teaser und einmal ein langer Buchtrailer mit einer richtigen Schauspielszene drin.Würde mich freuen, wenn ihr da einen Blick drauf werft:

Kurze Fassung: https://www.youtube.com/watch?v=H9B6cidr6nU

Lange Fassung: https://www.youtube.com/watch?v=iTtyZ1onHvI&t=6s