Event „Twenty-Twenty“ – Teil 2

Das Event „Twenty-Twenty“ des Autorenhilfeforums geht in die zweite Runde! Hier kannst du sehen wer alles dabei war / ist.


51 – Nicole Stranzl

Frage 01: Und du bist wer? Wie heißt du, was machst du so und wenn du magst, wo lebst du?

Mein Name ist Nicole Stranzl, ich bin 1994 geboren und komme aus Österreich, aus der Nähe von Graz. Ich schreibe Thriller und Gay-Thriller inklusive Romance und Drama-Elementen. Meine Bücher sind also oftmals ein Genre-Mix. Eine Gemeinsamkeit haben sie jedoch alle: die Spannung. Die ist für mich besonders wichtig beim Schreiben.

Frage 02: Was steht bei dir 2020 noch an? Welche Projekte treiben dich um?

2020 sind zwei weitere Veröffentlichungen geplant. Einerseits mein Thriller „Missing you, Baby“, der unter dem Eisermann Verlag erscheinen wird. Andererseits „Trust gone“, welches Teil 3 meiner Gay-Agentenreihe rund um die Verbrecherorganisation „Distraction“ ist und vom Main Verlag publiziert wird.

Außerdem hab ich erst vor Kurzem ein weiteres Manuskript beim Main Verlag eingereicht, das allerdings erst 2021 erscheinen wird und mal eine ganz andere Richtung einschlägt. Nämlich Gay-Fantasy mit Thrill-Elementen und einer Brise Drama und Romance. Hört sich sehr abenteuerlich an, ich weiß. Es war für mich eine ganz neue Erfahrung und ich wusste nicht genau, wohin mich die Reise führen wird. Eigentlich bin ich ja im Thriller-Genre zu Hause, aber diese Idee hat sich so festgesetzt in meinem Kopf und mich nicht mehr losgelassen, sodass ich sie unbedingt umsetzen wollte. Ich muss sagen, am Ende war ich ziemlich zufrieden und bin schon sehr gespannt, was die Leserschaft davon halten wird.

Frage 03: Was machst du beruflich? In welcher Branche bist du tätig und wo ist deine Schnittstelle zur Autorenwelt?

Ich arbeite 30 Stunden im Büro bei einer Pflegeagentur, habe aber ein Bachelorstudium in „Journalismus und PR“ abgeschlossen und bin nebenberuflich als Radiomoderatorin und -redakteurin beim Webradio „Rock FM“ tätig. Mein Studium und meine Arbeit beim Radio könnte man als „Schnittstelle“ zur Autorenwelt bezeichnen, wobei dies nicht ganz korrekt ist, da ich immer schon gern und viel geschrieben habe. Mein erstes Buch „Memorex“ wurde ja schon 2013 veröffentlicht, also noch vor meinem Studium, als ich neunzehn Jahre alt war.

Ein Zitat von Paul Watzlawick hat mich während meines Studiums quasi ständig begleitet und zwar ist das „Man kann nicht nicht kommunizieren“. Genau so verhält es sich bei mir mit dem Schreiben. „Ich kann nicht nicht schreiben.“ Ich werde unrund, wenn ich die Geschichten nicht zu Papier bringen kann. Nicht alles, was ich schreibe, ist veröffentlichungswürdig und trotzdem muss ich es in meinen Laptop tippen.

Im letzten halben Jahr bin ich außerdem sehr aktiv auf Social Media – vor allem auf meiner Facebook-Autorenseite. Hier findet ihr alle aktuellen Infos rund um Lesungstermine, Veröffentlichungen, woran ich gerade so arbeite, Leseproben usw. Dieser Link führt euch direkt dahin: https://www.facebook.com/NicoleStranzl.Autorin

Und auch auf meiner Website findet ihr die wichtigsten Infos: www.nicole-stranzl.at

Es würde mich freuen, wenn der ein oder andere vorbeischaut und meine Seite abonniert.

Frage 04: Hast du Rückhalt in Form von Familie, Freunde, Bekannten, Verwandten?

Meine Familie unterstützt mich sehr. Vor allem meine kleine Schwester. Sie ist quasi meine Fotografin bei Lesungen und auch für Marketing-Aktionen immer zur Stelle, um mir mit Rat und Tat beiseite zu stehen. Meine große Schwester ist meistens die Erstleserin meiner Geschichten und korrigiert vor allem meine Tippfehler. Aber auch meine Eltern unterstützen mich, wo sie können – meine Mama ist beispielsweise immer bei Lesungen und Messen mit dabei.

Ich kann mich außerdem sehr glücklich schätzen über meine liebe Freundin und ehemalige Studienkollegin Eli, die dank ihrer Arbeit im Lektorat einer PR-Agentur und ihrer Studien ein fachmännisches Auge fürs Texten hat und meine Manuskripte und Geschichten immer vorab liest, noch bevor sie zum Verlag kommen. Dafür bin ich sehr dankbar, denn sie hat mich schon oft auf Dinge hingewiesen, für die man als Autor quasi „betriebsblind“ ist. Generell habe ich einen kleinen Kreis von Betaleserinnen, denen ich allen sehr dankbar für ihr Feedback bin. Eine ehemalige Schulkollegin von mir, die Bücher regelrecht verschlingt, ist beispielsweise eine meiner wichtigsten und hilfreichsten Betaleserinnen geworden.

Frage 05: Kannst du von deiner Kunstform leben? War das mal so geplant oder bist du eher per Zufall dort gelandet, wo du jetzt tätig bist und wie lange übst du deine Passion schon aus?

Vom Schreiben leben kann ich leider noch lange nicht. Dadurch, dass ich bei der Veröffentlichung meines ersten Buches noch sehr jung war und gerade mit dem Studium angefangen habe, habe ich den Fehler gemacht, viel zu wenig Marketing zu betreiben und mein Buch ist quasi untergegangen in der riesigen Flut an Büchern, die täglich den Markt überschwemmen. Mein Empfinden ist, dass immer mehr Menschen schreiben, dafür weniger lesen und es sehr wenigen Autoren gelingt, wirklich vom Schreiben allein zu leben. Als Verlagsautor erhält man ja pro Buch auch nur einen geringen Prozentanteil des Verkaufspreises, wobei man aber sagen muss, dass der Verlag das Risiko trägt und alle anderen Kosten, wie Lektorat, Korrektorat, Cover, Druck, etc. übernimmt.

Schreiben, nur um Geld zu verdienen, war jedoch auch nie meine Intuition. Die Veröffentlichung meines ersten Buches war mehr Zufall. Ich hab an einem Wettbewerb teilgenommen und im Zuge dieses Wettbewerbs bekam ich den Verlagsvertrag. Ich schreibe vielmehr aus Leidenschaft. Natürlich würde ich mich freuen, wenn sich meine Bücher in Zukunft besser verkaufen und ich mehr damit verdienen würde, beziehungsweise vielleicht eines Tages davon leben kann, aber das ist nicht mein größter Antrieb. Was mich motiviert sind Lesermeinungen, Kritiken und Feedback. Ich freue mich über jedes einzelne davon, denn Bücher sind etwas sehr Intimes und man gibt als Autor damit eine Menge von sich selbst preis. Ich konnte während meiner Praktika und meines Studiums einige Artikel, Reportagen, Interviews etc. in Magazinen, Zeitungen und Zeitschriften veröffentlichen und auch, wenn mir einige davon sehr am Herzen lagen, ist es doch etwas völlig anderes, eine Rezension über das eigene Buch als über einen Artikel zu bekommen. Denn der Schreibprozess ist ein sehr langwieriger und man verbringt als Autor so viel Zeit mit seinem Buch und dessen Überarbeitung, sowie auch mit den Figuren, dass es zu einem Teil von dir wird.

Frage 06: Hast du Fans, Follower und wenn ja, was machst du für sie?

Wie bereits bei der vorigen Frage erwähnt, bin ich gerade dabei, mir meinen Fankreis aufzubauen und zu versuchen, verstärkt am Markt wahrgenommen zu werden. In den letzten beiden Jahren durfte ich schon einige Lesungen halten, was mir immer besonders viel Spaß macht, denn nirgendwo sonst ist der persönliche Kontakt zur Leserschaft besser möglich als hier. Ich habe letztes Jahr beispielweise auf der BuchBerlin gelesen und wäre heuer auch bei der Leipziger Buchmesse mit einer Lesung zu Gast gewesen. Aufgrund des Corona-Virus war dies aber leider nicht möglich. Mein Verlag hat jedoch eine tolle Mini-Queer-Book-Fair innerhalb kürzester Zeit auf die Beine gestellt, sodass ich in Leipzig auch die Chance bekam, meine Bücher einem kleinen Publikum zu präsentieren. Leider sind 2020 einige meiner Lesungen wegen Covid-19 ins Wasser gefallen, aber im August findet die nächste statt, auf die ich mich schon sehr freue. Ich liebe es, nach Lesungen mit der Leserschaft zu quatschen und sich auszutauschen.

Auch auf Facebook bin ich wie gesagt sehr aktiv und freue mich immer über Nachrichten, Kommentare, etc. Einer meiner Fans hat vor ein paar Monaten eine Karikatur von mir angefertigt und mir diese geschickt. Das fand ich extrem toll und ich hab mich mega darüber gefreut.

Frage 07: Welche Ziele hast du für die nächsten Jahre gesteckt? Bist du ein Planer oder eher ein Mensch, der das Leben laufen und auf sich zukommen lässt?

Ich bin definitiv ein Planer und habe mir vorgenommen, endlich den passenden Verlag für ein Manuskript zu finden, das seit mehr als einem Jahr in meiner Schreibtischlade liegt. Es handelt sich dabei um einen Thriller, der mir extrem am Herzen liegt, weil ich sehr viel von meiner Arbeit in der Pflegeagentur darin einfließen habe lassen. Ein Teil der Geschichte beinhaltet die Krankheit ALS, sprich Amyotrophe Lateralsklerose. Eine der scheußlichsten Krankheiten, die es gibt. Im Zuge meiner Recherche durfte ich einen ehemaligen Klienten unserer Agentur zu Hause besuchen, der an dieser Erkrankung des motorischen Nervensystems leidet. Er stand mir Rede und Antwort und ist dabei einer der tapfersten Menschen, die ich jemals kennenlernen durfte. Allein schon, um auf die Krankheit aufmerksam zu machen, würde ich mir wünschen, dass ich dieses Buch nächstes Jahr veröffentlichen könnte.

Wie bereits im Interview erwähnt, steht außerdem die Veröffentlichung meines ersten Gay-Fantasy-Buchs „Blue – Verloren zwischen zwei Welten“ nächstes Jahr am Plan. Dabei geht es um einen erfolgreichen und bekannten Rockstar, der nach einem Suizidversuch plötzlich aus dem Ozean seiner Traumvilla in L.A. verschwindet und stattdessen auf einer österreichischen Landstraße auftaucht. Als wäre dies nicht seltsam genug, erkennt ihn mit einem Mal niemand. Seine Karriere ist wie ausradiert und er ist völlig unbekannt.Jap und vielleicht schaffe ich es auch noch, Teil 4 meiner Gay-Agentenreihe zu vollenden.

Frage 08: Wie empfindest du die Welt der Bücher, Künstler, Autoren, Verleger, Dienstleister?

Ich durfte in den letzten Jahren viele tolle Menschen kennenlernen. Sei es Autoren, sei es Verlagsmitarbeiter oder auch Musiker. Auf letztere komme ich etwas später zurück.

Beginnen möchte ich aber mit den Autoren-KollegInnen. Meinem Gefühl nach gibt es hier zwei Seiten. Einerseits das Konkurrenzdenken, das teilweise auch begleitet wird vom Neid. Dies ist jedoch eher der kleinere Teil, würde ich meinen. Sehr viel größer ist die gegenseitige Unterstützung und Vernetzung. Ich kenne eine Autorin, die sogar in einem Buch auf raffinierte Art und Weise Schleichwerbung für ihre Kollegin gemacht hat. So etwas zu lesen, ist immer sehr schön. Aber auch in der Social Media Welt ist der Zusammenhalt sehr groß. Es gibt viele Leser- und Autorengruppen, in denen Autoren immer wieder die Möglichkeit haben für ihre Autorenkollegen zu werben. Und auch der persönliche Kontakt ist natürlich immer toll. Gerade die Zusammenkünfte mit Verlagskollegen schätze ich sehr, beispielweise bei Autorentreffen. Der gegenseitige Austausch ist unglaublich wertvoll und ermutigend.

In der Verlagswelt habe ich sehr unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Besonders positiv hervorsticht jedoch der Main Verlag. Alle Mitarbeiter sind mit so viel Herz bei der Arbeit. Ich habe mich von an Anfang wie in einer Familie aufgenommen gefühlt und jedes Anliegen und jede meiner Fragen wurden bisher sofort bearbeitet und beantwortet. Auch marketingmäßig ist der Verlag sehr aktiv. Ich hatte damals zwei Verlagsangebote vorliegen und bin so unglaublich froh, mich für den Main Verlag entschieden zu haben. Das war eine der besten Entscheidungen, die ich jemals getroffen habe.

Es gibt noch so viele tolle Menschen, die dazu beitragen, uns Autoren zu unterstützen. Beispielsweise Kulturvereine, die Lesungen organisieren oder Restaurants, die sich als Location für Lesungen zur Verfügung stellen. Dann gibt es noch die außergewöhnlichen Orte: So durfte ich letztes Jahr in einem Zeremonium lesen. Anschließend an meine Lesung gab es eine Führung durch das dortige Krematorium und die Bestatter haben sich um das leibliche Wohl gekümmert. Das war definitiv eines der Highlights meiner Autorenkarriere. Im November bin ich außerdem noch bei einer kleinen Modeboutique zu Gast, worauf ich mich auch schon sehr freue. 
Um Lesungen etwas abwechslungsreicher zu gestalten, trete ich gerne gemeinsam mit Musikern auf, von denen ich im Laufe der letzten Jahre sehr talentierte und tolle kennenlernen durfte. Einem von ihnen bin ich zum ersten Mal bei der Lesung eines Kollegen begegnet und habe dort den Kontakt hergestellt. Vernetzung ist definitiv alles. Auch online. Ich bin all den Bloggern unendlich dankbar, die Autoren die Bühne bieten, um sich und ihre Werke vorzustellen. Aber auch die zahlreichen Gruppen, die den gegenseitigen Austausch ermöglichen oder Aktionen wie dieses Interview hier, sind unglaublich wertvoll.

Frage 09: Wo kann man dich treffen, sofern man es denn will? Bist du auf Messen anzutreffen?

Wie schon erwähnt, gibt es auf meiner Facebook-Autorenseite und meiner Website immer eine Übersicht zu meinen aktuellen Terminen. In diesem Jahr bin ich leider auf keiner Messe mehr vertreten, aber dafür stehen noch ein paar Lesungen an. Nächstes Jahr möchte ich unbedingt auf die Leipziger Buchmesse, wozu ich bislang leider noch nie die Möglichkeit hatte.

Frage 10: Bist du ein typischer Netzwerker, verlinkst dich mit Gott und der Welt oder bist du eher der Typ, der mitliest, andere machen lässt und die Freiheit genießt, dich nur dann zu zeigen, wenn du es möchtest?

Ich muss ehrlich gestehen, dass mir Marketing nicht so leichtfällt und mich oft einiges an Überwindung kostet, auch wenn ich gerade in den letzten Monaten auf einem ganz guten Weg bin, denke ich. Meine Facebook-Seite betreue ich gewissenhaft und behaupte, auch sehr schnell zu reagieren. Manchmal ist es aber neben meinen Jobs und meinen vielen Freizeitaktivitäten schwierig, in sämtlichen Gruppen, in denen ich Mitglied bin, immer auf dem aktuellen Stand zu sein. In regelmäßigem Abstand schaue ich aber vorbei und lasse ab und an auch mal meinen Senf zu gewissen Themen ab. 😉 Denn wie gerade vorhin schon gesagt: Vernetzung ist sehr wichtig und vor allem auch spannend. Immerhin sind die Themen und Diskussionen interessant und natürlich möchte ich auch wissen, was gerade bei meinen Kollegen an Neuerscheinungen, Gewinnspielen, etc. ansteht.

Frage 11: Wie gehst du mit Kritik um?

Ich behaupte mal, dass ich gut mit Kritik umgehen kann, sofern sie konstruktiv ist. Wir lernen niemals aus und jeder kann sich immer weiter verbessern. Einige Kollegen bzw. Lektoren und auch Leser haben mir schon sehr weitergeholfen, wofür ich extrem dankbar bin. Nicht immer ist Kritik jedoch hilfreich; beispielsweise, wenn man als Autor persönlich angegriffen wird. Das habe ich zum Glück noch nicht erlebt, man bekommt es allerdings teilweise bei Kollegen mit. Jeder hat natürlich das Recht, seine Meinung zu äußern, aber bitte nicht im verletzenden Sinn. Ich finde es auch immer sehr spannend, wie konträr persönliche Empfindungen sind. Bei meinem dritten Buch „Treasons“ habe ich beispielsweise total unterschiedliche Rückmeldungen erhalten. Der einen Leserin war der Romance-Anteil zu gering, der anderen zu hoch. Ich sage immer: Allen Recht getan, ist eine Kunst, die keiner kann. 😉


50 – Eike Büchse

Frage 01: Und du bist wer? Wie heißt du, was machst du so und wenn du magst, wo lebst du?

Ich bin Eike, oder vielmehr E.B.FRAGG, literarischer Tausendsassa und Verwüster des Planeten Mars. Nach vier Jahren sehr fruchtbarer Fanfiction für das Rollenspielsystem DSA (Das Schwarze Auge) mit 11 Publikationen und 5.000 Leserinnen und Lesern ist es nun an der Zeit für das erste große Kino – den eigenen, unabhängigen Roman. Doch: Nach vielen Jahren Sword-and-Sorcery wende ich mich der Science-Fiction zu.

Frage 02: Was steht bei dir 2020 noch an? Welche Projekte treiben dich um?

Der Roman beansprucht meine gesamte zur Verfügung stehende Kreativzeit. DH-1, so der Name des Projektes, ist auf Jahresende 2020 terminiert (in der Manuskriptfassung) und einem Self-Publikationsdatum Ostern 2021.

Frage 03: Was machst du beruflich? In welcher Branche bist du tätig und wo ist deine Schnittstelle zur Autorenwelt?

Ich habe einen sehr normalen Bürojob in einem sehr großen Unternehmen, der zwischen 07.30 und 15.30 Uhr läuft. Dort achte ich auf die inhaltliche Qualität technisch umgesetzter Projekte und erzähle allen die es hören wollen viel darüber.

Frage 04: Hast du Rückhalt in Form von Familie, Freunde, Bekannten, Verwandten?

Meine geliebte Frau ist Vielleserin und aspirierende Schreiberin und hat daher volles Verständnis für das was ich tue. Mein guter Freund Alex schreibt ebenfalls über den Weltraum, ist mir jedoch ca. 300 Seiten und 5 Jahre voraus. Aber ich lebe in einem Umfeld, dass das Schreiben nicht als absonderlich oder hinterfragungswürdig empfindet, sondern eher als normales Hobby ansieht.

Frage 05: Kannst du von deiner Kunstform leben? War das mal so geplant oder bist du eher per Zufall dort gelandet, wo du jetzt tätig bist und wie lange übst du deine Passion schon aus?

Nein, das ist auch nicht mein Anspruch. Mir geht es darum, die Geschichte populär zu machen und sie möglichst vielen Leuten zu erzählen. Ob damit Geld zu machen ist, ist zweitrangig.

Frage 06: Hast du Fans, Follower und wenn ja, was machst du für sie?

Gute Frage, keine Ahnung. Es gibt bestimmt Leute die ein oder mehrere meiner Ergüsse gelesen haben und es geil finden. Allerdings haben diese sich bei mir noch nicht gemeldet.

Frage 07: Welche Ziele hast du für die nächsten Jahre gesteckt? Bist du ein Planer oder eher ein Mensch, der das Leben laufen und auf sich zukommen lässt?

Mein Brotberuf ähnelt stark dem eines Projektmanagers, zumindest bin ich so sozialisiert worden. Daher arbeite ich mit Projektmanagementtechniken, Zeitplänen, KPIs und Quality Gates. Ich habe Scope und Budget und gehe sehr methodisch vor – was bei einer kreativen Arbeit mal mehr, mal weniger gut funktioniert.

Frage 08: Wie empfindest du die Welt der Bücher, Künstler, Autoren, Verleger, Dienstleister?

Der ganze Bums ist so unübersichtlich und irgendwie random, dass ich entschieden habe, mein eigener Herr zu sein und Produktion, Marketing und Vertrieb bei mir selbst zu bündeln.

Frage 09: Wo kann man dich treffen, sofern man es denn will? Bist du auf Messen anzutreffen?

Meine Vision ist nicht weniger, als meinen Kram in der Frankfurter Festhalle vor einer johlenden Menge vorzutragen. Aktuell schmiede ich einen Plan, wie ich Schritt für Schritt dorthin gelange.

Frage 10: Bist du ein typischer Netzwerker, verlinkst dich mit Gott und der Welt oder bist du eher der Typ, der mitliest, andere machen lässt und die Freiheit genießt, dich nur dann zu zeigen, wenn du es möchtest?

Ich bin ein okayer Netzwerker, der das aber nicht zum Selbstzweck tut. Ich sammle also nicht wahllos Kontakte, sondern wähle aus, mit wem ich mich verbinde und was wir operativ und strategisch zusammen unternehmen könnten.

Frage 11: Willst Du eher Kunst erschaffen oder ein Konsumprodukt?

Ja. Bücher sind immer beides, das dürfen wir nie vergessen (siehe Bourdieu). Ein Buch, dass nicht gelesen wird, existiert nicht – selbst wenn es gedruckt vor einem liegt. Bei aller Diskussion um die inhaltlichen Qualitäten von Absatz A auf Seite 246 und der total wichtigen Entwicklung der Figur ist immer zu bedenken, dass JEDES JAHR über 70.000 neue Werke auf den Markt kommen und unser Erguss EINES davon ist. Ab und an ist es besser, fertig zu werden als es noch mehr daran rum zu schrauben. Weißte, wie ich mein?


49 – Samuel White

Frage 01: Und du bist wer? Wie heißt du, was machst du so und wenn du magst, wo lebst du?

Hallo! Mein Name ist Samuel White. Ich schreibe vornehmlich Horror, Fantasy und Science Fiction. Dabei gehöre ich zur Generation Hörspiel bzw. Generation Heftroman. Ich bin aufgewachsen mit John Sinclair, Larry Brent, Dämonenkiller, Jan Tenner, Perry Rhodan und Commander Perkins. Und natürlich mit der Neon-Horror-Reihe von H.G. Francis. Kennt die noch jemand?

Frage 02: Was steht bei dir 2020 noch an? Welche Projekte treiben dich um?

Zurzeit arbeite ich an Band 2 der Tunnelwelt, meiner eigenen Fantasy-Reihe. Das Ganze geht eher Richtung Sword & Sorcery. Danach kommt Science Fiction an die Reihe, wo eine bemannte, wissenschaftliche Mission auf dem Titan eine ungewöhnliche Entdeckung macht.

Frage 03: Was machst du beruflich? In welcher Branche bist du tätig und wo ist deine Schnittstelle zur Autorenwelt?

Hauptberuflich arbeite ich als Programmierer und bin dabei meistens mit Großrechnersystemen und COBOL beschäftigt. Das hat im Grunde nicht viel mit kreativem Schreiben zu tun. Aber es übt die Finger.

Frage 04: Hast du Rückhalt in Form von Familie, Freunde, Bekannten, Verwandten?

Im Familien- und Freundeskreis ist es bekannt, was ich tue. Und ein paar gute Freunde von mir sind auch Fans geworden und warten händeringend darauf, dass ich mehr schreibe.

Frage 05: Kannst du von deiner Kunstform leben? War das mal so geplant oder bist du eher per Zufall dort gelandet, wo du jetzt tätig bist und wie lange übst du deine Passion schon aus?

Mit dem Schreiben an sich befasse ich mich seit 2006. Doch erst 2014 habe ich mich bewusst entschieden, das Ganze etwas professioneller anzugehen und mich eingehender damit zu befassen. Aber meinen Lebensunterhalt kann ich davon noch lange nicht bestreiten. Doch dafür habe ich ja einen Brotjob (siehe oben).

Frage 06: Hast du Fans, Follower und wenn ja, was machst du für sie?

Die Anzahl meiner echten Fans ist noch sehr gering, deswegen kann ich leider nicht mit Stories dieser Art glänzen.

Frage 07: Welche Ziele hast du für die nächsten Jahre gesteckt? Bist du ein Planer oder eher ein Mensch, der das Leben laufen und auf sich zukommen lässt?

Es gibt ein russisches Sprichwort: „Willst du Gott zum Lachen bringen, erzähle ihm von deinen Plänen.“ Deswegen plane ich nicht viel weiter als bis zum nächsten Projekt.

Frage 08: Wie empfindest du die Welt der Bücher, Künstler, Autoren, Verleger, Dienstleister?

Ich habe auf Messen und Stammtischen viele AutorInnen und andere Leute aus der Buchbranche kennengelernt. Alles sehr liebe und herzliche Menschen. Durch den Bremer Autorenstammtisch sind sich viele Leute nähergekommen, haben AutorInnen Verleger gefunden und viele Freundschaften wurden geschlossen. Den Austausch mit anderen Menschen aus der Buchbubble würde ich stark vermissen, würde ich irgendwann mal aufhören zu schreiben. Allerdings wüsste ich nicht, warum ich das tun sollte.

Frage 09: Wo kann man dich treffen, sofern man es denn will? Bist du auf Messen anzutreffen?

Ich versuche eigentlich mindestens eine der beiden großen Buchmessen im Jahr zu besuchen. Dieses Jahr wollte ich auf der BuchPassion in Bremen ausstellen, die leider wegen Corona abgesagt wurde. Aber zum Glück gibt es schon einen neuen Termin für nächstes Jahr. Ansonsten bin ich regelmäßig beim Bremer Autorenstammtisch. Und wenn Gott will, schaffe ich es dieses Jahr noch nach Frankfurt. Sollte der BuchmesseCon in Dreieich stattfinden, komme ich da vielleicht auch noch vorbei.

Frage 10: Bist du ein typischer Netzwerker, verlinkst dich mit Gott und der Welt oder bist du eher der Typ, der mitliest, andere machen lässt und die Freiheit genießt, dich nur dann zu zeigen, wenn du es möchtest?

Ich bin eigentlich ein sehr introvertierter Mensch. Netzwerken ist nicht unbedingt meine Paradedisziplin.

Frage 11: Woher nimmst du deine Ideen? Wie machst du aus einer Idee eine Geschichte?

Es scheint ja dieses Missverständnis weit verbreitet zu sein, dass Ideen ein seltenes Gut seien. Ideen sind keine Mangelware. Die Kunst ist, die guten von den schlechten unterscheiden zu können. Und wenn es denn darum geht, eine Idee zu einer komplexen Geschichte weiterzuspinnen, dann hilft mir immer folgender Ausspruch von Friedrich Dürrenmatt: „Eine Geschichte ist erst dann auserzählt, wenn sie ihre schlimmst mögliche Wendung genommen hat.“


48 – Sonja Röhm-Reimann

Frage 01: Und du bist wer? Wie heißt du, was machst du so und wenn du magst, wo lebst du?

Erst mal ein Hallo in die Runde.Es freut mich, dass ich heute hier sein und ein bisschen von mir und meinen Werken erzählen darf.Mein Name ist Sonja Röhm-Reimann und wie mein Doppelname schon verrät, bin ich verheiratet, und das schon fast dreißig Jahre. Ich lebe mit meiner Familie im schönen Straubing in Niederbayern, stamme aber aus Nürnberg – und das hört man mir auch an. Hauptsächlich bin ich für meine Familie da, beschäftige mich aber auch gerne im Garten, der meine Oase der Erholung und Quelle der Kraft ist. Nichts ist so entspannend und inspirierend, wie werkeln im Garten oder eine längere Wanderung durch die Natur. Überhaupt bin ich sehr gerne in der Natur unterwegs, während ich belebte Städte eher meide.Auf einen Satz zusammengefasst könnte man sagen: Ich liebe die Natur, meinen Apfelbaum und Schokolade. 😉Dazu kommt meine Fantasie, die mich alle möglichen Geschichten ausdenken lässt, die mir im Kopf herumspuken – bis ich sie aufgeschrieben habe.

Frage 02: Was steht bei dir 2020 noch an? Welche Projekte treiben dich um?

Ganz aktuell steht die Veröffentlichung des dritten Bandes meines Fantasymehrteilers „Die Drachenreiter von Mera“ an. Wenn alles glatt geht, geht das noch diesen Juni über die Bühne. Langsam wird es Zeit, dass ich mich um das Drumherum kümmere: Werbetexte und -Bilder erstellen, die letzten Buchdaten zusammenstellen – und nach netten Bloggern suchen, die mir dabei helfen die Neuigkeit zu verkünden. Letzteres fange ich immer zu spät an und steht im Moment, in dem ich diese hier schreibe, noch unerledigt auf meiner To Do Liste. Also, ähm, wenn hier auch Blogger mitlesen …Danach möchte ich den vierten und letzten Teil überarbeiten und für die Veröffentlichung fit machen. Zwischendurch werde ich an verschiedenen anderen Geschichten weiterschreiben, keine ist aktuell soweit, dass ich über eine Veröffentlichung nachdenke.

Frage 03: Was machst du beruflich? In welcher Branche bist du tätig und wo ist deine Schnittstelle zur Autorenwelt?

Ich kümmere mich, wie ich oben schon erwähnt habe, hauptsächlich um meine Familie und den Garten. (der ist ziemlich groß). Das Schreiben betreibe ich hobbymäßig. Eine Schnittstelle ist eher nicht gegeben, da ich meine Geschichten komplett erfinde und keine realen Erlebnisse aus meinem Leben mit einflechte.Immerhin habe ich, der als Social Media Steinzeitmensch gestartet ist, es fertiggebracht, mir eine Website, eine Facebookseite und einen Instagram Account zu basteln, in die teilweise auch Informationen zu mir Eingang finden, aber nur am Rande, hauptsächlich dreht es sich bei meinen Beiträgen um meine Geschichten. Eine Ausnahme macht da Instagram. Dort poste ich regelmäßig Bilder aus meinem Garten.Wenn Ihr Lust habt, dürft Ihr die Seiten gerne besuchen.Die Website für reine Informationen zu den Büchern incl. Leseproben: https://sonja-roehm-reimann-autorin.jimdosite.com

Die Facebookseite für Infos zu den Büchern, Leseproben, Zitatbilder, Interviews und alle möglichen Aktionen dazu; es ist meine wichtigste und aktuellste Seite: https://www.facebook.com/SonjaRoehmReimannAutorin/ Mein gemischter Instagramaccount für Beiträge zum Schreiben und von meinem Garten: https://www.instagram.com/roehmreimann/

Frage 04: Hast du Rückhalt in Form von Familie, Freunde, Bekannten, Verwandten?

Meine Familie toleriert sogar meine „Schreibanfälle“, bei denen ich über Stunden nicht ansprechbar bin, und gönnt mir auch sonst die Ruhe, die ich zum Schreiben brauche – was will man mehr. Aktiv werde ich zwar nicht unterstützt, aber es war mein Mann, der mich ermutigt hat, meine Geschichte zu veröffentlichen. Ohne ihn hätte ich mich wahrscheinlich nicht dazu durchgerungen.

Frage 05: Kannst du von deiner Kunstform leben? War das mal so geplant oder bist du eher per Zufall dort gelandet, wo du jetzt tätig bist und wie lange übst du deine Passion schon aus?

Auf die erste Frage kann ich mit einem kurzen und klaren „nein“ antworten. Das war auch nicht geplant, ich sehe das Schreiben eher als Hobby. Wenn ein bisschen was dabei rausspringt, ist das natürlich sehr schön, aktuell sorgen jedoch die Kosten für Lektorat, Cover usw. noch für rote Zahlen. Ich bin erst seit April letzten Jahres dabei zu veröffentlichen. Sich und seine Werke sichtbar zu machen, ist nicht so einfach; ich lerne noch.Angefangen an meinen Drachenreitern zu schreiben, habe ich schon vor über zwanzig Jahren. Anfangs nur sporadisch und von einer mehrjährigen Kinderpause unterbrochen. Zum Schluss zu dann regelmäßiger. Fertig geworden bin ich erst vor etwa zwei Jahren. Erst dann habe ich ernsthaft in Erwägung gezogen, die Geschichte auch zu veröffentlichen. Und nachdem mein Mann gemeint hat, er hätte schon schlechter Bücher gelesen, habe ich mich an das Abenteuer „Veröffentlichung“ gewagt.Nachdem das Taschenbuch bei Neobooks wegen des dortigen kleinen Formates zu dick geworden wäre, bin ich schließlich bei Amazon gelandet und habe dort im April letzten Jahres den ersten Band als Ebook und Taschenbuch veröffentlicht. Schon im November Band Nr. 2 und jetzt kommt der dritte Band. Ich finde das Ganze noch immer sehr spannend und aufregend.

Frage 06: Hast du Fans, Follower und wenn ja, was machst du für sie?

Allzu viele Follower habe ich noch nicht. Aber ja, meine Drachenreiter haben tatsächlich schon einige Fans, die auf den dritten Band warten. Bisher beschränken sich die Kontakte auf FB Kommentare und Messenger Nachrichten. Eine Buchmesse habe ich bisher noch nicht besucht. Frankfurt und Leipzig sind zu weit weg und als Hobbyselfpublisher ist ein eigener Stand auch zu teuer. Leider wurde auch eine regionale Buchmesse abgesagt, so dass ich immer noch auf meine erste Messe warte. Für eine Lesung hat sich bis jetzt ebenfalls noch keine Gelegenheit ergeben, wobei ich nicht sicher bin, ob mein leicht fränkischer Dialekt dabei störend sein könnte. Dafür habe ich letztes Jahr an einer Online Buchmesse (OBM 2019) teilgenommen und werde auch heuer wieder dabei sein. Und natürlich gibt es auch ab und zu eine Verlosung. 😉

Frage 07: Welche Ziele hast du für die nächsten Jahre gesteckt? Bist du ein Planer oder eher ein Mensch, der das Leben laufen und auf sich zukommen lässt?

Seit der Geburt meiner Kinder hat sich das mit dem Planen relativiert, mit ihnen musste ich ständig meine Pläne über den Haufen schmeißen. Mittlerweile sind sie zwar groß, aber ich lasse es meist auf mich zukommen. Es gab in den letzten Jahren auch ein paar gesundheitliche Probleme in der Familie, die größeren Planungen entgegenstanden. So sind meine Pläne bescheidener geworden. Die Zeit, mir große Ziele zu stecken, ist vorbei. Ich hangle mich eher von kleinen Zielen zu kleinen Zielen: Den Garten bestellen, das Haus aufräumen, mal am Wochenende wandern gehen … Und natürlich weiterschreiben und vielleicht noch ein paar Geschichten zu veröffentlichen, aber ohne festen Zeitplan.

Frage 08: Wie empfindest du die Welt der Bücher, Künstler, Autoren, Verleger, Dienstleister?

Alle Kontakte bezüglich Schreiben, Veröffentlichen, Lesen habe ich erst über die sozialen Medien und dort hauptsächlich über Facebook geknüpft und einige wirklich sehr nette Menschen kennengelernt, die mich mit vielen Tipps unterstützt haben. Im Allgemeinen ist die gegenseitige Unterstützung wirklich gut. Insgesamt bin ich jedoch eher ein Einzelkämpfer, der sich erst allein mit einem Thema auseinandersetzt, und erst, wenn ich nicht mehr weiterweiß, anfange andere zu fragen.

Frage 09: Wo kann man dich treffen, sofern man es denn will? Bist du auf Messen anzutreffen?

Auf den großen Messen wird man mich wohl nicht so schnell antreffen können. Eine kleinere, regionale Messe, die nicht allzu weit von Straubing entfernt ist, würde ich aber gerne besuchen. Bisher hat es leider noch nicht geklappt. Und ob es irgendwann mal eine Lesung gibt, steht in den Sternen. Wer mich unbedingt treffen will, und nach Straubing kommt, mit dem gehe ich auch einen Kaffee trinken. 😉

Frage 10: Bist du ein typischer Netzwerker, verlinkst dich mit Gott und der Welt oder bist du eher der Typ, der mitliest, andere machen lässt und die Freiheit genießt, dich nur dann zu zeigen, wenn du es möchtest?

Ich bin definitiv kein begnadeter Netzwerker. Meine Aktivität beschränkt sich auf eigene Beiträge auf meinen Seiten oder in Gruppen. Natürlich geht es dabei fast immer um das Schreiben oder meine Werke. Bei Aktionen auf Buchblogs mache ich zwar gerne mit – sofern ich dazu eingeladen werde – selbst Aktionen organisieren oder andere ansprechen, mache ich gewöhnlich nicht. Deswegen habe ich auch immer noch kein Bloggerteam, wie es so viele meiner Kollegen haben.


47 – Kathrin Fuhrmann

Frage 01: Und du bist wer? Wie heißt du, was machst du so und wenn du magst, wo lebst du?

Hallo, ich bin Kathrin Fuhrmann und schreibe leidenschaftlich gerne Geschichten. Bisher bin ich vornehmlich im Romance-Bereich tätig, aber einige meiner Werke haben Fantasy- und Krimi-Elemente und in die Richtung möchte ich mich auch entwickeln. Unter dem Namen Katherine Collins veröffentliche ich zudem historische Liebesromane und Chicklit. Dabei bewege ich mich in meiner Heimat, dem Ruhrgebiet, und Großbritannien – Schottland liebe ich besonders. Allerdings werde ich da auch immer mutiger. In diesem Jahr ist meine erste Venedig-Fantasy-Geschichte erschienen und später im Jahr entführe ich meine Leser in die USA. Ich bin kaffeesüchtig, introvertiert und verschroben – wer wäre das nicht, wenn einem ständige Geschichten im Kopf herumspuken, die sich für wichtiger halten, als das echte Leben?Ich bin gelernte Chemielaborantin, kümmere mich derzeit aber lieber um meine Babys (biologisch, wie literarisch).

Frage 02: Was steht bei dir 2020 noch an? Welche Projekte treiben dich um?

Das Jahr hat sich nicht ganz so entwickelt, wie ich es geplant hatte, aber dies ist auch nichts Neues (Wobei: In diesem Jahr ist es besonders schwer, seine Pläne umzusetzen 😉 ). Eine Ausgedehnte Recherche-Tour fällt ins Wasser, dabei hatte ich mich bereits auf meinen Schottland-Tripp gefreut und es hängen etliche Projekte daran, die sich nun verschieben werden.Dadurch ist auch mein Veröffentlichungs- und Schreibplan etwas durcheinandergeraten. Anstelle der Schottland-Romane schreibe ich Historisches und plotte meinen ersten Krimi und ein Jugendbuch für meine Kinder.In diesem Jahr kommen definitiv noch drei Romane heraus, die bereits fertig sind und teilweise im Lektorat stecken – gute Vorbereitung ist eben alles. Zum einen meine Co-Operation mit Bettina Kiraly, der zweite Teil von „Heiße Küsse und ein Schottenrock“, einer Gay-Romance, in der unsere Helden mit familiären und beruflichen Problemen zu kämpfen haben werden.Außerdem steht meine Firefighter-Romance in den Startlöchern, in der eine introvertierte Künstlerin auf einen – heißen – Feuerwehrmann trifft und sich die Finger verbrennt.Außerdem steht der Love Shot 20 – dieses Mal eine Weihnachtsgeschichte – an. Miss Chesham befindet sich auf einer Hausgesellschaft, bei der einiges aus dem Ruder läuft.

Frage 03: Was machst du beruflich? In welcher Branche bist du tätig und wo ist deine Schnittstelle zur Autorenwelt?

Ich bin Chemielaborantin, was absolut keinen Bezug zu meiner schriftstellerischen Arbeit hat. Aber es spiegelt meine Persöhnlichkeit sehr schön wider: Ich verstecke mich gern und arbeite vor mich her. In einem Labor hervorragend zu bewerkstelligen, als Autorin funktioniert das nur bedingt. Dafür kann ich in Der Kunst meine Fantasie gebrauchen und mich entfalten, was in der Arbeit wiederum nicht möglich ist.Ich brauche das Schreiben, um mich von der rationellen, logischen Arbeitswelt abzugrenzen und hole mir meine Entspannung und Freude aus meinen Geschichten. Es ist wahnsinnig entspannend, den ungeliebten Kollegen in einem Roman möglichst kunstvoll, um die Ecke zu bringen – kann ich nur empfehlen 😉.Meine Leser halte ich sporadisch auf folgenden Seiten über meine schriftstellerische Tätigkeit auf dem Laufenden:

www.facebook.com/KatherineCollinsAutor

www.facebook.com/KathrinFuhrmannAutorin

www.kathecollins.wordpress.com

Frage 04: Hast du Rückhalt in Form von Familie, Freunde, Bekannten, Verwandten?

Meine Kinder sind die Leidtragenden an meiner Passion. Wenn ich an meiner Geschichte arbeite, bin ich sehr fokussiert und werde nicht gerne gestört. Das akzeptieren meine Kinder klaglos, solange ich dafür einen Ausgleich schaffe. Meine Familie reißt sich meine Romane gerne unter den Nagel und liest hin und wieder was. Ansonsten halte ich mich bedeckt und interagiere lieber mit Lesern und Kollegen über meine schriftstellerische Tätigkeit als mit Freunden und Bekannten.

Frage 05: Kannst du von deiner Kunstform leben? War das mal so geplant oder bist du eher per Zufall dort gelandet, wo du jetzt tätig bist und wie lange übst du deine Passion schon aus?

Tatsächlich habe ich bereits während der Ausbildung meinen ersten Roman geschrieben. Natürlich war es 1997 bedeutend schwerer seine Werke unterzubringen, als heutzutage und ich hielt mich auch nicht für gut genug, um es jemand anderem als guten Freunden zum Lesen anzubieten. Ich habe nicht erwartet jemals ein Buch zu veröffentlichen und schrieb, um die Geschichte aus de Kopf zu kriegen. Das hat sich nicht groß geändert. Wenn ein Plot in meinem Kopf herumschwirrt, gibt der erst dann Ruhe, wenn er zumindest in groben Zügen niedergeschrieben ist. Aktuell liege ich bei über 100 Ideen, die sich in meinen Notizen verstecken, von denen kaum die Hälfte auch abgeschlossen sind.Dabei habe ich nach meinem ersten Roman wieder aufgehört, denn nach der Ausbildung war ich zu beschäftigt mit der Arbeit und meiner Abendschule, um mich noch mit zeitaufwendigen Hobbys herumzuschlagen. Erst nach der Geburt meiner Großen 2007 begann ich wieder zu schreiben. Meine erste Veröffentlichung erfolgte dann 2014. Damit bin ich seit 6 Jahren auf dem Markt.

Frage 06: Hast du Fans, Follower und wenn ja, was machst du für sie?

Es ist immer schön, seine Leser auf den Messen zu treffen und mit ihnen zu plaudern. Ich bin schüchtern und weiß nie genau, was ich sagen soll, aber gewöhnlich entspinnt sich immer ein nettes Gespräch. Ansonsten bin ich auch zu Chats bereit, sollte sich jemand mit mir in Kontakt setzen wollen. Mit einigen Lesern schreibe ich hin und wieder …

Frage 07: Welche Ziele hast du für die nächsten Jahre gesteckt? Bist du ein Planer oder eher ein Mensch, der das Leben laufen und auf sich zukommen lässt?

Ich plane, wenn auch eher kurzfristig. Dieses Jahr war das erste, indem ich tatsächlich meine Veröffentlichung schon am Anfang des Jahres fest geplant hatte, Messen und Gewinnspiele vorbereitet waren und auf den passenden Moment warteten, um abgerufen zu werden – und dann kommt alles anders. 2021 ist daher noch völlig unverplant. Ich habe einige Projekte, an denen ich derzeit arbeite, aber ob sie im nächsten Jahr tatsächlich veröffentlicht werden, weiß ich noch nicht. Vor Oktober/November mache ich mir dazu auch keine Gedanken. Lediglich ein Love Shot steht für mich bereits felsenfest: Dieses Mal wird es eine Sommerliebe 😉.

Frage 08: Wie empfindest du die Welt der Bücher, Künstler, Autoren, Verleger, Dienstleister?

Die Welt der Kunstschaffenden ist kein Ponyhof. Im letzten Jahr sind wir zwar zusammengerückt, aber ich traue der Ruhe noch nicht ganz. Man hat schon mal das Gefühl, unter Hyänen zu leben, aber da ich in meiner eigenen kleinen Blase lebe, kann mir das Draußen herum auch nur so vorkommen.Ich bin Mitglied der Romance Alliance, einer kleinen Gruppe Liebesromanautorinnen, die sich unterstützen. Dieser Kreis hat mir am Anfang sehr geholfen und einige der Damen sind meine liebsten Schreibbuddies. Ich vermisse den Austausch mit ihnen in dieser schweren Zeit besonders, aber wir haben alle noch andere Prioritäten – Kinder – weshalb anderes auf der Strecke bleibt.Ich mag den persönlichen Kontakt, da ich so ein besseres Gefühl für mein Gegenüber bekomme, deswegen ist es online schwer, neue Beziehungen aufzubauen.Bei den geschäftlichen Beziehungen kommt es schnell zu Frust. Ich arbeite mit einigen Verlagen zusammen und beschwere mich auch nicht schnell, aber es gibt auch Dinge, die ich nicht gutheißen oder verstehen kann. Natürlich sind wir alles Menschen und Fehler passieren. Das ist auch in Ordnung. Die Zusammenarbeit klappt bei einigen eben nur besser und mit denen plane ich auch in die Zukunft. Ansonsten bleibt einem nur das Try-and-Error-Prinzip. Dienstleister werden getestet und ersetzt, wenn es nicht passt.

Frage 09: Wo kann man dich treffen, sofern man es denn will? Bist du auf Messen anzutreffen?

Ja. Auf den ersten Blick scheine ich sicher nicht hocherfreut darüber, angesprochen zu werden, aber das liegt an meiner Schüchternheit. Generell darf man mich immer gerne ansprechen – nicht nur auf Messen. Generell versuche ich auch, meine Präsenz aufzubauen und zu lernen, freundlich und offen zu sein. Es gelingt mal mehr und mal weniger, aber mit einem Eisbrecher kommt man eigentlich sehr gut mit mir ins Gespräch. Kaffee hilft immer 😉.Noch bin ich mir nicht sicher, ob ich das Risiko der Frankfurter Buchmesse auf mich nehmen werde. Das entscheide ich wohl Anfang Oktober nach der dann herrschenden Lage. Generell bin ich aber jährlich auf der LBM, Uni-Con Kiel und der FBM. Geplant sind zudem die Buch Saar, Fabula est und die Buch Berlin, sobald sie wieder sattfinden. Die BuchPassion ist ein Wackelkandidat, da ich meine Kinder nicht mitbringen darf – obwohl sie Messen nach drei Jahren Begleitung gewohnt sind und sich besser um den Verkauf kümmern als ich selbst. Schön, es gibt natürlich Banner von Kollegen und Verlagen, die nicht jugendfrei sind, aber es ist eine Illusion zu denken, dass Kinder dergleichen Material nicht auch wo anders zu Gesicht bekommen würden. Das Fernsehen ist voll davon, Internet und in der Pubertät ist dann eh Hopfen und Malz verloren.

Frage 10: Bist du ein typischer Netzwerker, verlinkst dich mit Gott und der Welt oder bist du eher der Typ, der mitliest, andere machen lässt und die Freiheit genießt, dich nur dann zu zeigen, wenn du es möchtest?

Ich werde mit den Sozialen Netzwerken nicht wirklich warm und habe einfach nicht das Bedürfnis jeden Post zu kommentieren. trotzdem beteilige ich mich an Diskussionen, wenn ich was zu sagen habe und reposte auch mal Sachen meiner Kollegen. Generell bin ich aber ein Muffel und kann mit dem Bombardement, das auf Facebook und Co zelebriert wird, nichts anfangen. Mich nervt es gewaltig, wenn ich ein und den gleichen Post zehn Mal in meiner Timeline finde. Ich hasse Newsletter und schaue selbst bei Themen, die mich brennend interessieren nicht hinein. Das Erstellen der Post ist für mich ebenfalls eine Aufgabe, die mich eher belastet, als beflügelt, daher florieren meine Seiten nicht gerade mit frischen Nachrichten.


46 – Myriam Hoffmann

Frage 01: Und du bist wer? Wie heißt du, was machst du so und wenn du magst, wo lebst du?

Wer bin ich … das frage ich mich jeden Morgen im Bad, wenn mich meine Hähne gegen fünf Uhr rausgekräht haben. Und was bin ich und warum … Wird auch nicht besser, wenn ich die Kontaktlinsen reingepöppelt habe. Ist mir zu diesem Zeitpunkt auch egal, erstmal einen Kaffee. Danach stellt sich mir die Frage nicht mehr, denn dann beginnt mein Tag und der ist wie stets rappelvoll. Ich heiße Myriam, bin seit über 20 Jahren hauptberuflich selbständig mit Schreiben, Personalresearch und einem Buchführungsservice und 2018 in meine Traumheimat Angeln in Schleswig-Holstein gezogen.

Frage 02: Was steht bei dir 2020 noch an? Welche Projekte treiben dich um?

2020 ist für mich ein Umbruchjahr. Mein Fokus verschiebt sich. Ich muss Prioritäten ändern. Das mache ich gerade und es fühlt sich unendlich befreiend an.Jedes Jahr stelle ich kurzweilige Urlaubsromänchen bei Amazon im Selbstverlag ein, das für 2020 ist fast fertig. Im Sommer 2019 habe ich ein Büchlein über Hühnerkurzgeschichten selbst veröffentlicht, ein Verlag hat es mir (samt Band II und III) abgekauft. An Band II arbeite ich gerade, sowie an einer Krimitrilogie und einem Frauenroman.In den Federviehgeschichten geht es um das tägliche Miteinander der Hühnis mit der Körnerlieferantin (moi), die ihren ganz eigenen Kopf haben und diesen auch rigoros durchsetzen. „Knüller“ ist ein humorvoller Frauenroman. Die Krimitrilogie ist zwar spannend aber amüsant (finde ich zumindest, da sehe ich weiter, wenn es durch mein rotstiftbehaftetes Testpublikum gewandert ist). Ich schreibe keine Lyrik, schreibe auch nicht tiefgründig. Mein Ziel ist es, Menschen kurzweilig zu unterhalten. Wenn ich einen Leser dazu bringen kann, für einen Moment den Alltag zu vergessen und zu lachen – dann habe ich mein Ziel erreicht.

Frage 03: Was machst du beruflich? In welcher Branche bist du tätig und wo ist deine Schnittstelle zur Autorenwelt

Das Berufliche habe ich in Frage 2 bereits beschrieben. Eine Schnittstelle zur Autorenwelt und meinen „normalen“ Jobs gibt es nicht. Ich schreibe schon immer … mein erstes Projekt habe ich mit 6 Jahren geschrieben, ein Buch über einen Pferdegnadenhof. Ende meiner zwanziger Jahre wurde es dann ein bisschen professioneller, Kurzgeschichten, Mitarbeiten an Drehbüchern, einmal Ghostwriter, Artikel für Zeitschriften. Zudem habe ich ein paar Jahre querbeet durch alle Genres für den Kelterverlag geschrieben (konnte sogar davon leben). 2013 erschien ein Fachbuch über Hunde und dann im Herbst letzten Jahres und jetzt im April mein Hühnerbüchlein. Ich habe einen Blog (myriamhoffmann.jimdofree.com) – bin aber bis zum ersten Eintrag (und zweimal Jahresbetrag bezahlen) noch nicht weitergekommen. Diesen zu pflegen, bzw. erstmal zu erstellen, gehört noch zur Frage 2. Auf Instagram (myriams_geschichten@instagram.de) habe ich bisher genau EIN Foto hochgeladen, auch da steht noch einiges an. Ach ja, einen Shop zur Vermarktung der Hühnerbilder haben wir vor ein paar Tagen auch erstellt (https://shop.spreadshirt.de/myriams-geschichten). Ich war stolz wie Bolle, als die Nachricht kam, dass das erste T-Shirt verkauft war … bis mir einfiel, dass wir selbst es gekauft hatten, damit wir es an meiner Nichte fotografieren und bloggen können (verbuche ich als Alterserscheinung 😊).

Frage 04: Hast du Rückhalt in Form von Familie, Freunde, Bekannten, Verwandten?

Mein Partner unterstützt mich. Er hat in tagelanger Arbeit mein Hühnerbuch gesetzt und ins richtige Format gebracht, sowie die Bilder bearbeitet und druckfähig gemacht (er ist Grafiker). Aber er sagt auch ehrlich, dass er mit Hühnern nicht wirklich viel anfangen kann (ich erwische ihn zwar täglich, wie er mit ihnen redet und nach ihnen schaut aber das ist ja etwas anderes). Mit dem Frauenroman kann er mehr anfangen und da hat er mir wesentlich beim roten Faden geholfen. Meine Freunde sind die wichtigsten Kritiker (und finden mein Hühnerbuch toll. Ganz objektiv 😊).

Frage 05: Kannst du von deiner Kunstform leben? War das mal so geplant oder bist du eher per Zufall dort gelandet, wo du jetzt tätig bist und wie lange übst du deine Passion schon aus?

Leider kann ich nicht vom Schreiben leben. Aber ich arbeite darauf hin. Bis es soweit ist, verdinge ich mich weiter als Researcher und Buchhalter. Schreiben ist kein Zufall, das ist ein MUSS für mich. Und endlich erlaube ich es mir auch wieder und lasse andere Dinge dafür liegen (Wenn es einen Bügelfetischisten oder leidenschaftliche Putzfee unter euch gibt, immer her mit euch! Ihr dürft ungehemmt eurer Passion frönen und ich hab es schön sauber. Win-Win!).

Frage 06: Hast du Fans, Follower und wenn ja, was machst du für sie?

Fans? Lach. Ich denke nicht. Als ich für den Kelterverlag schrieb, gab es ein paar Stammleser und wunderbare Leserbriefe (so richtig auf Papier, mit Tinte geschrieben. Die habe ich heute noch). Es gibt ein paar nette Leute, die mich fragen, wie und wann es mit den Hühnis weitergeht. Vielleicht bekomme ich durch den Blog, Instagram und die anstehende Lesung – Freya (ein Huhn) liest aus „Geschichten vom Federvieh, 12 (fast) wahre Geschichten aus dem Hühnerstall, Band I“ die Nudelgeschichte vor. Wir arbeiten noch daran, sie lässt sich arg leicht ablenken. Leserfragen beantworte ich alle (ist aber auch zurzeit (einer der Fälle, in denen mein Herz ob der neuen deutschen Rechtschreibung blutet) eine sehr überschaubare Angelegenheit).

Frage 07: Welche Ziele hast du für die nächsten Jahre gesteckt? Bist du ein Planer oder eher ein Mensch, der das Leben laufen und auf sich zukommen lässt?

Eindeutig ein Planer. Wäre gerne ein Mensch, der alles auf sich zukommen lässt, doch als alleinerziehende Mutter mit 1-2 Pferden (seit 2 Jahren nicht mehr, doch davor über 30 Jahre) und 3-5 Katzen habe ich Verantwortung und Sicherheitsbedürfnis. Ich plane alles – funktioniert natürlich nicht. Dennoch gebe ich das Planen nicht auf. In meinem Hauptberuf als Buchhalter plane ich zu 100% und ziehe das durch. Bei meinen Büchern halte ich Verlagstermine ein. Aber ich stecke mir nicht das Ziel, eine gewisse Seitenanzahl pro Tag zu schreiben. Das funktioniert ein, zwei Tage, dann ist irgendetwas und prompt bin ich im Hintertreffen und setze mich unter Druck. Ich schreibe, wenn es raus muss und dann soviel wie raus will.

Frage 08: Wie empfindest du die Welt der Bücher, Künstler, Autoren, Verleger, Dienstleister

Meine Testleser sind teilweise Autoren. Sie lesen meine Texte – ich ihre. Mit konstruktiver Kritik können wir gut umgehen. Das hilft mir sehr, die Betriebsblindheit zu lüften. Mit meinen bisherigen Verlegern und Lektoren bin ich sehr gut zurechtgekommen, mit einigen ist im Laufe der Jahre eine richtig schöne Freundschaft entstanden. Wenn ich Hilfe brauche, bekomme ich sie. Ich fühle mich sehr gut aufgehoben.

Frage 09: Wo kann man dich treffen, sofern man es denn will? Bist du auf Messen anzutreffen?

Ich schlendere gerne über die Frankfurter Buchmesse und theoretisch könnt ihr mich auf meinem Blog „treffen“. Aber sonst? Wenn ich irgendwann mal einen hochdotierten Schreiberpreis in Empfang nehme, dann gebe ich euch sehr gerne höchstpersönlich ein Autogramm 😊

Frage 10: Bist du ein typischer Netzwerker, verlinkst dich mit Gott und der Welt oder bist du eher der Typ, der mitliest, andere machen lässt und die Freiheit genießt, dich nur dann zu zeigen, wenn du es möchtest?

Diese Frage kann ich mit einem klaren JEIN beantworten. Ich verlinke mich berufsbedingt mit jedem, dem ich oder der mir helfen könnte oder der sich mit mir vernetzen möchte. Im privaten Bereich vernetze ich mich nur mit Menschen, die ich persönlich kenne (bis auf sehr wenige Ausnahmen).


45 – Birgit van Troyen

Frage 01: Und du bist wer? Wie heißt du, was machst du so und wenn du magst, wo lebst du?

Ich bin Birgit van Troyen und wohne mit Mann, Tochter und Hund mitten im Ruhrpott in NRW

Frage 02: Was steht bei dir 2020 noch an? Welche Projekte treiben dich um?

Es wird auf jeden Fall eine Fortsetzung meines Debüt-Krimis DUNSTKREIS geben, diese dann im Thriller-Genre. Wie der Mafia-Krimi erscheint auch das nächste Buch beim Telegonos-Verlag.Außerdem habe ich noch einige Manuskripte für mein Korrektorat in Aussicht.

Frage 03: Was machst du beruflich? In welcher Branche bist du tätig und wo ist deine Schnittstelle zur Autorenwelt?

ch bin jetzt da angekommen, wo ich schon immer hinwollte. Alles hat sich im letzten Jahr (2019) ergeben. Mein Regiokrimi wurde im Sommer veröffentlicht. Mehr zu meiner Schriftstellerarbeit lest ihr auf meiner Autorenseite à https://www.facebook.com/BirgitsRegiokrimis/?modal=admin_todo_tour

Nur wenige Wochen später bekam ich zufällig die Chance, beim Hybrid-Verlag als freiberufliche Korrektorin anzufangen. Mein Traumjob! Seitdem habe ich einige Romane für Hybrid korrigiert und inzwischen auch für andere Autoren. Zu meiner Korrektorat Seite gehts hier entlang à https://www.facebook.com/BirgitsKorrektorat/

Zusätzlich könnt ihr gerne noch auf meiner Webseite stöbern: birgitvantroyen.de

Frage 04: Hast du Rückhalt in Form von Familie, Freunde, Bekannten, Verwandten?

Meine Tochter ist selbst Autorin, sie schreibt Lesbian Romance. Mein Mann macht sich immer als Testleser nützlich und hat uns schon den einen oder anderen guten Tipp gegeben. Von Verwandten und Freunden erhalten wir oft positives Feedback.

Frage 05: Kannst du von deiner Kunstform leben? War das mal so geplant oder bist du eher per Zufall dort gelandet, wo du jetzt tätig bist und wie lange übst du deine Passion schon aus?

Zum Glück muss ich auch nicht davon leben 😉. Aber mein Verdienst mit dem Korrektorat wird jeden Monat mehr, das freut mich natürlich. Ich meine, planen auf lange Sicht bringt nix, weil zu Vieles zu oft anders kommt. Wie ich schon schrieb, war alles reiner Zufall.

Frage 06: Hast du Fans, Follower und wenn ja, was machst du für sie?

Unabhängig vom Verlag ist beim Debüt die Zahl der „Fans“ doch relativ überschaubar 😉. Immerhin ist das Feedback bisher durchweg sehr positiv. Die Gelegenheit zu einer Lesung hatte ich leider noch nicht. Letztes Jahr war ich auf zwei kleineren Messen. So konnte ich einige liebe Menschen aus dem Verlag und andere nette Autorenkollegen kennenlernen.

Frage 07: Welche Ziele hast du für die nächsten Jahre gesteckt? Bist du ein Planer oder eher ein Mensch, der das Leben laufen und auf sich zukommen lässt?

Primär will ich ganz sicher mein Korrektorat weiter ausbauen, auch im Hinblick auf Lektorat. Das Schreiben werde ich wohl nicht aus den Augen verlieren, wobei ich unmöglich sagen könnte, wann nach meinem zweiten Buch ein drittes folgen würde. Das liegt nicht an mangelnden Themen, sondern daran, dass ich einfach zu langsam schreibe. Aber vielleicht lerne ich ja noch, schneller zu werden. Ich lass mich gerne vom Leben überraschen.

Frage 08: Wie empfindest du die Welt der Bücher, Künstler, Autoren, Verleger, Dienstleister?

Ich habe insbesondere durch Facebook sehr viele Kontakte zu anderen Autoren. Dadurch bedingt kommt es mir oft so vor, dass es mehr Autoren als Leser gibt. Das ist natürlich nicht realistisch, ich weiß.Eine bessere Übersicht würde ich mir bei Bloggern wünschen. Oft ist mir nicht sofort klar, welchen Blogger ich ansprechen kann, ob er sich für mein Genre interessiert. Mit Hilfe von Facebook-Freunden kann ich jedoch immer rechnen.

Frage 09: Wo kann man dich treffen, sofern man es denn will? Bist du auf Messen anzutreffen?

Auf großen Messen wie der FBM oder LBM ganz sicher nicht, das ist mir zu voll da. Letztes Jahr war ich auf der Main-Kinzig-Buchmesse und der Fabula Est in Solingen. Wenn es coronabedingt klappt, bin ich Ende August auf der LimBuch.

Frage 10: Bist du ein typischer Netzwerker, verlinkst dich mit Gott und der Welt oder bist du eher der Typ, der mitliest, andere machen lässt und die Freiheit genießt, dich nur dann zu zeigen, wenn du es möchtest?

Ich mach natürlich Werbung, hauptsächlich bei Facebook bzw. da, wo es mir sinnvoll erscheint. Vielleicht könnte ich mehr tun, aggressiver werben, aber ich bin da lieber moderat. Ich geh grundsätzlich immer von mir aus: Zuviel Internetpräsenz nervt mich.


44 – Sophie Kaspers

Frage 01: Und du bist wer? Wie heißt du, was machst du so und wenn du magst, wo lebst du?

Mein Autorenname ist Sophie Parrel. Ich bin Autorin und Illustratorin meiner eigenen Werke. Derzeit lebe ich wieder in Norddeutschland. Doch bis März 2020 lebte ich noch im schönen Italien in den Bergen. Ursprünglich stamme ich jedoch aus Sachsen.

Frage 02: Was steht bei dir 2020 noch an? Welche Projekte treiben dich um?

Ich lebte von 2018 bis jetzt März 2020 im idyllischen Südtirol (Italien). Da ich jetzt erst wieder nach Deutschland gezogen bin, bin ich noch sehr damit beschäftigt mich einzuleben. Eigentlich wollte ich dieses Jahr wieder ein Kinderbuch schreiben, Ideen stehen bereits. Doch durch den Umzug und anderen Dingen wird das erst einmal auf Eis gelegt. Ich beginne jedoch an einem großen Projekt zu arbeiten. Ich werde einen Online Shop mit meinen eigenen Designs (u.a. auch aus meinen Büchern) veröffentlichen. Hobby-mäßig bin ich immer vollauf beschäftigt. Mit meinem Blog kommt nie Langeweile auf. Darin geht es vor allem ,,natürlich“ um Tiere und Erziehung, aber auch um Ausländer etc. Denn verheiratet bin ich seit 3 Jahren mit einem Pakistaner.

Frage 03: Was machst du beruflich? In welcher Branche bist du tätig und wo ist deine Schnittstelle zur Autorenwelt

Hauptberuflich bin und arbeite ich als Tiermedizinische Fachangestellte in einer Kleintierarztpraxis. Gelernt habe ich jedoch auf dem Land bei Kühen und Pferden. Seit einiger Zeit begann ich Kinderbücher zu schreiben und selbst zu illustrieren. Darin geht es selbstverständlich und ganz oft um Tiere. Geschichten über alles Mögliche spielen eine Rolle, aber auch vor allem Wissenswertes zur Tier- und Pflanzenwelt. Es geht sehr bunt zu in meinen Geschichten.

Frage 04: Hast du Rückhalt in Form von Familie, Freunde, Bekannten, Verwandten?

Mein Mann ist nach jedem Schaffensprozess voll an meiner Seite. Mit ernstgemeinten ,,Oh’s“ und ,,Ah’s“ spornt er mich zu immer mehr Ideen und Motivation an. Auch meine restliche Familie ist vollauf begeistert, dass ich mein Kindheitshobby nun in das Erwachsenen Leben mitgenommen habe. Sie fragen mich ständig, was es Neues gibt.

Frage 05: Kannst du von deiner Kunstform leben? War das mal so geplant oder bist du eher per Zufall dort gelandet, wo du jetzt tätig bist und wie lange übst du deine Passion schon aus?

Ja und nein. Leben kann ich davon nicht. Darum arbeite ich Vollzeit in meinem Hauptberuf. Ich suchte vor 3 Jahren nach einer Möglichkeit unabhängig zu sein und passiv Geld verdienen zu können, mit etwas, dass mir Spaß macht. Nach vielen Recherchen und Versuchen, u.a. mit Websitemarketings, und vielen anderen Möglichkeiten, fand ich irgendwann das Schreiben als eine Idee. Außerdem verlor ich damit keinen Cent. Auch wenn ich damit nicht die Welt verdiene, macht es mir großen Spaß und ich halte an meinem Ziel weiter fest, eines Tages mal mehr damit verdienen zu können.

Frage 06: Hast du Fans, Follower und wenn ja, was machst du für sie?

Derzeit bin ich noch auf Facebook und Instagram tätig. Leider halten sich meine Fans in Grenzen. Es sind oft Menschen, die ich persönlich kennengelernt habe während meiner Arbeit (im Hotel in Italien), die sich dann für meine Bücher interessierten. Auf Messen war ich bisher noch nicht, da ich auch noch zu kurz dabei bin. Die Zeit hat mir bisher auch zusätzlich einfach gefehlt, um da mehr dahinter zu sein. Lesungen habe ich 3 in einer Grundschule abgehalten. Es war meine ehemalige Grundschule, die vollauf begeistert war, mein letztes Buch kennenzulernen. Auch 2 Blogger haben mein Buch bereits auf Instagram vorgestellt.

Frage 07: Welche Ziele hast du für die nächsten Jahre gesteckt? Bist du ein Planer oder eher ein Mensch, der das Leben laufen und auf sich zukommen lässt?

Normalerweise bin ich total Deutsch! Sprich: ich plane alles von vorn nach hinten durch. Doch seit ich meinen Mann vor 3 Jahren kennengelernt habe, hat sich so einiges in meinem Leben verändert und ich habe gelernt sehr spontan zu sein. Ich weiß nie, was morgen sein wird. Und so lebe ich auch. So sind auch meine Ideen. Wenn alles gut geht starte ich nächstes Jahr mit dem Großen Business durch. Wenn nicht, dann eben nicht. Ansonsten habe ich immer Ziele im Kopf, an denen ich festhalte und die mir auch eine Spontanaktion nicht kaputt machen kann – so wie die Heirat damals zum Beispiel.

Frage 08: Wie empfindest du die Welt der Bücher, Künstler, Autoren, Verleger, Dienstleister?

Ich beiße mich hartnäckig allein durch. Doch suche mir Hilfe in Facebook Foren und bin auch schon auf sehr hilfreiche Menschen und Motivationen gestoßen, mit denen ich Kontakt stehe, wenn ich mal nicht weiterweiß. Hier hilft man sich gerne gegenseitig und wird hilfsbereit empfangen. Ein Thema gemeinsam zu haben, verbindet die unterschiedlichsten Menschen, die fern ab von dieser Welt wohl nie zusammenfinden würden.

Frage 09: Wo kann man dich treffen, sofern man es denn will? Bist du auf Messen anzutreffen?

Noch nicht. Werde ich eingeladen, dann gerne. 😃 Ansonsten bin ich im Internet über Facebook und Instagram immer erreichbar und auch für geschäftliches oder einen Plausch bin ich gern da.

Frage 10: Bist du ein typischer Netzwerker, verlinkst dich mit Gott und der Welt oder bist du eher der Typ, der mitliest, andere machen lässt und die Freiheit genießt, dich nur dann zu zeigen, wenn du es möchtest?

Von beidem etwas. Ich bin in vielen Gruppen aktiv, aber tatsächlich mehr ein stiller Mit Leser. Ich lerne gerne durch das einfache Recherchieren und Lesen. Wenn ich etwas wissen will, dann bin ich aber auch vorne mit dabei und lass nicht lange auf mich warten.

Frage 11: Hier dürft ihr euch eine Frage ausdenken, was euch am Herzen liegt, was ihr gerne mal anderen zeigen möchtet. Kannst du dir vorstellen ein Buch über dein Leben zu schreiben?

Tatsächlich wurde ich das indirekt schon gefragt. Auch Ideen hätte ich einige, doch an der Umsetzung würde es mir wohl hapern. Biografien liegen mir nicht so. Die ewiglangen Texte etc… Doch ein Buch von dem, was ich die letzten 3 Jahre erlebt habe und die nächsten Jahre noch erleben werde ist sicher spannend. Sobald ich Menschen von meinem Leben berichtete sind alle Feuer und Flamme und wollen wissen, wie es weiter geht. Die Geschichte Mann trifft Frau – Frau verliebt sich in Mann ist bei uns damit nicht fertig. Ganz im Gegenteil: unsere Geschichte nimmt eine rapide Wendung und hat extrem viele Hürden. Da spielen Rassismus, Verfolgungen, Religion und Anschuldigungen sowohl aus der eigenen Familie als auch anderer keine kleine Rolle. Was hat sich Einschneidendes in deinem Leben verändert, über das du reden willst? Mit dem Zusammenleben mit meinem pakistanischen Mann hat sich sowohl kulturell als auch religiös einiges geändert. Wo ich mich vorher nie mit Religion groß beschäftigt habe, und eher der wissenschaftliche geneigte Typ war, finde ich nun Antworten auf Fragen, die die Wissenschaft mir nicht geben konnte. Genaue fallen mir jetzt nicht ein. Es sind eher situationsabhängige Themen, die spontan in meinem Kopf herumschwirren. Auch fühle ich mich so ausgeglichen wie nie zuvor in meinem Leben. Ich war jahrelang innerlich sehr unruhig und wusste nicht wieso. Helfen konnte mir keiner so richtig und ich wollte auch keine Hilfe. Jetzt spüre ich innere Ruhe und nicht mehr das Verlangen aus meinem Körper ausbrechen zu wollen. Natürlich hat sich dadurch auch in meiner Umgebung viel verändert. Dass ich nun Muslima bin weiß meine Familie noch nicht. Auch wenn das schon eine ganze Weile so ist. Angedeutet habe ich es immer mal – was wäre wenn – aber da traf ich nur auf dicke Mauern. Heute fühle ich mehr sehr geborgen, da wo ich jetzt lebe, auch wenn es weit weg von meiner Familie ist. Wie gehst du mit Rückschlägen um? Ich bin immer der Glas-ist-halb-Voll-Typ. Wenn ich einen Rückschlag erleide, dann fall ich kurz zurück aber steh gleich daraufhin wieder auf und setze mir neue Ziele, um an das große Ziel zu gelangen. Generell bin ich eher ein sehr motivierter Mensch und gebe nicht so schnell auf, sowohl in meinen Arbeiten, als auch im alltäglichen Leben. Welche Genres? Was ist das Besondere an dir, wodurch hebst du dich von anderen ab? Ich schreibe Kinderbücher. Ich liebe die Art und Weise der Geschichtenbücher, wie wir und unsere Eltern sie als Kinder hatten. Eine Geschichte, die ein Abenteuer erzählt ohne jegliche Verpflichtungen, in denen man bewusst nach moralischen Tugenden sucht. Ich möchte einfach Spaß vermitteln und die Fantasie anrege, um die Augen der Kinder zum Glänzen zu bringen, wenn sie mit mir und meiner Geschichte auf eine Abenteuerreise gehen. Aber auch Erwachsenen will ich mit meinen Büchern eine Möglichkeit geben, die Welt aus Kinderaugen zu sehen und die eigene Fantasie anzuregen oder niemals zu vergessen. Denn was wäre diese trockene Welt ohne ein Stückchen Fantasie?


43 – Sandra Halbe

Event “Twenty-Twenty – Runde 2

Frage 01: Und du bist wer? Wie heißt du, was machst du so und wenn du magst, wo lebst du?

Hallo, ich bin Sandra Halbe, 35 Jahre jung, verheiratet und wohne mit meinem Mann in der schönen Region Wittgenstein. Die nächste Autobahn ist ein Stückchen entfernt, aber dafür gibt es Natur, wo man hinschaut. Mit dem Fahrrad entdecke ich hier ständig Neues. Wenn ich mal nicht selbst schreibe, lese ich leidenschaftlich gerne. Ansonsten verbringe ich meine Zeit gern mit meinen Freunden bei einem gemütlichen Abendessen oder praktiziere Yoga.

Frage 02: Was steht bei dir 2020 noch an? Welche Projekte treiben dich um

2020 ist ein spannendes Jahr: Mein Mann und ich bauen unser eigenes Haus und werden bald einziehen! Außerdem erscheint im Oktober mein erster Regionalkrimi „Wittgensteiner Schatten“ beim EMONS-Verlag. Ich bin total aufgeregt, denn ich arbeite zum ersten Mal mit einem Verlag zusammen. Außerdem ist das mein das mein erstes Buch in diesem Genre.

Frage 03: Was machst du beruflich? In welcher Branche bist du tätig und wo ist deine Schnittstelle zur Autorenwelt?

In meinem Job kann ich mich den ganzen Tag in meinen Fremdsprachen austoben: Ich habe Sprachen und Wirtschaft studiert und zwei Jahre im Ausland gelebt. Als Mitarbeiterin im Customer Service eines amerikanischen Unternehmens betreue ich hauptsächlich französische Kunden. Das Schreiben ist für mich ein Gegenpol zum oft stressigen Arbeitsalltag. Wenn ich an meinen Manuskripten feile, kann ich ganz für mich sein und alles um mich herum ausblenden.

Frage 04: Hast du Rückhalt in Form von Familie, Freunde, Bekannten, Verwandten?

Gott sei Dank ja! Mein Mann ist mir eine riesige Stütze. Geduldig hört er sich meine Hirngespinste an und erträgt mein Grinsen, wenn sich in meinem Kopf gerade mal wieder eine Wendung ergibt („Du bringst gerade wieder jemanden um, oder?“). Er verbringt mit mir so viel Zeit an meinen Tatorten wie ich brauche – und hilft mir auch, neue zu finden. Einen Ort, der in meinem Regionalkrimi „Wittgensteiner Schatten“ eine Rolle spielt, findet ihr auf den Bildern. Meine beste Freundin ist meine erste Testleserin und übt knallharte Kritik. Das ist nicht immer einfach, aber genau das, was ich brauche. Meine Familie rührt fleißig die Werbetrommel für mich, denn damit tue ich mich etwas schwer.

Frage 05: Kannst du von deiner Kunstform leben? War das mal so geplant oder bist du eher per Zufall dort gelandet, wo du jetzt tätig bist und wie lange übst du deine Passion schon aus?

Angefangen zu schreiben habe ich schon im Kindesalter. Als ich 19 war, wurde eine meiner Kurzgeschichten Teil einer Anthologie. Aber erst 2016 habe ich meinen ersten Roman veröffentlicht. Von meiner Autorentätigkeit kann ich nicht leben.

Frage 06: Hast du Fans, Follower und wenn ja, was machst du für sie?

Ich glaube nicht, dass ich Fans habe. Momentan hoffe ich, dass zum Erscheinungstermin meines Romans im Herbst vielleicht ein Stück weit Normalität einkehrt und ich meine erste Lesung veranstalten kann. Denn was nicht ist, kann ja noch werden.

Frage 07: Welche Ziele hast du für die nächsten Jahre gesteckt? Bist du ein Planer oder eher ein Mensch, der das Leben laufen und auf sich zukommen lässt?

Ich bin eher ein Planer. Das zahlt sich momentan beim Hausbau aus. Viel Zeit und Kraft werde in der nächsten Zeit darauf verwenden. Aber es gibt auch schon weitere Buchprojekte, die ich in den nächsten Jahren weiterverfolgen werde: Zurzeit schreibe ich an meinem zweiten Krimi für 2021.

Frage 08: Wie empfindest du die Welt der Bücher, Künstler, Autoren, Verleger, Dienstleister?

Als frischgebackener Selfpublisher tat ich mich gerade zu Anfang schwer in dieser neuen Welt. Mittlerweile habe ich ein kleines aber feines Netzwerk. Ich habe Gruppen gefunden, in denen der Umgangston freundlich und respektvoll ist, und habe Menschen kennengelernt, die mir weiterhelfen. Ich gebe meinen bescheidenen Erfahrungsschatz auch gern weiter. Mittlerweile bin ich wahnsinnig froh, eine Agentur und dadurch einen Verlag gefunden zu haben. Denn hundertprozentig wohl habe ich mich als Einzelkämpfer nicht gefühlt.

Frage 09: Wo kann man dich treffen, sofern man es denn will? Bist du auf Messen anzutreffen?

Ich bin gerne auf Buchmessen unterwegs und hatte eigentlich vor, nach Frankfurt zu kommen. Inwieweit das dieses Jahr möglich sein wird, bleibt abzuwarten. Grundsätzlich bin ich für Wohnzimmerlesungen und andere Veranstaltungen offen, wenn wieder ein wenig Normalität in unsere Leben eingekehrt ist.

Frage 10: Bist du ein typischer Netzwerker, verlinkst dich mit Gott und der Welt oder bist du eher der Typ, der mitliest, andere machen lässt und die Freiheit genießt, dich nur dann zu zeigen, wenn du es möchtest?

Eher letzteres. Ich knüpfe gerne Kontakte und baue mein Netzwerk aus, aber ich finde es anstrengend, eine Freundschaftsanfrage anzunehmen und innerhalb weniger Sekunden eine Like-Aufforderung für die jeweilige Autorenseite zu bekommen, ohne dass man vorher ein paar Worte miteinander gewechselt hätte. Was bringt das? Das verstehe ich nicht. Lieber baue ich „richtige“ Kontakte auf, die über das Anklicken des Däumchens auf einer Seite hinausgehen. Auch in Gruppen lese ich lieber still mit und melde mich dann zu Wort, wenn ich auch etwas zu sagen habe.


42 – Udo Fröhlich

Frage 01: Und du bist wer? Wie heißt du, was machst du so und wenn du magst, wo lebst du?

Ja…ich bin der Udo Fröhlich , Muttertag 1966 in Ostwestfalen aus dem Ei geschlüpft und habe seitdem mein Nest – außer zu Urlauben oder um die Welt zu bereisen – , eigentlich nie wirklich für längere Zeit verlassen. 30 Jahre lang beschäftigte die Logistik mein Leben und irgendwann musste ich mich mit mir beschäftigen, denn beruflich war gesundheitlich bedingt nichts mehr möglich. Da ich seit meiner Jugend schon immer viel geschrieben und gezeichnet habe, vertiefte ich meine Schreiberei und habe in den Büchern „Drauf geschissen“ meine wilde Jugendzeit und in „Die Burnout-Klinik“ meine Depression verarbeitet. Jedes Mal mit ganz viel Humor, denn selbst mein Pseudonym ist eine Kampfansage gegen meine psychische Verfassung und mein Humor mein Schutzschild. Ich möchte noch einige Ideen in Büchern umsetzen und sehr gerne veröffentlichen. Nebenher bringe ich tatsächlich auch noch die ein oder andere Karikatur zu Papier, damit dieses schöne Hobby nicht einschläft. Ich liebe Hard Rock und Metal-Konzerte (quäle meine Mitbewohner und Nachbarn mit E-Gitarren Riffs von mir) , gehe gerne ins Kino und bin auf der Welt reichlich Achterbahnen gefahren. Der Rücken sagt allerdings inzwischen: „Lies mal lieber Bücher“ und ich höre auf ihn. Thriller und Comedy im Wechsel oder eine gute Biographie oder Dokumentation werden von mir ins Bücherregal gestellt. Ich habe einen erwachsenen Sohn und eine wunderbare Frau, die mir den Rücken freihält; einen über 3 Jahrzehnte währenden, sehr engen Freundeskreis.

Frage 02: Was steht bei dir 2020 noch an? Welche Projekte treiben dich um?

Während der Corona-Pandemie habe ich mein ursprünglich geplantes drittes Roman-Projekt „Meiner ist 18 Meter- Die Tour seines Lebens“ nach 100 Seiten auf Eis gelegt und die Lockdown-Zeit zum Schreiben von 21 äußerst makabren Kurzgeschichten genutzt. Die ersten Testleser urteilten durchaus positiv: „Was ist mit Dir los, Udo?“; „Nimmst Du die falschen Tabletten?“ und „Wie kommst Du nur auf solch heftige Dinge?“ Ich hege die starke Hoffnung, dass der Kurzgeschichtenband „Aber makaber-Das Leben ist kein Glückskeks“ ebenfalls im Hober-Verlag zur Veröffentlichung gelangt. Danach soll es wie geplant die Truckergeschichte geben; derb und heftig und mit viel Humor. Typisch Udo Fröhlich. Denn dann…begebe ich mich an einen Horror-Roman. Da schwebt mir eine interessante Geschichte vor. Wartet es ab!

Frage 03: Was machst du beruflich? In welcher Branche bist du tätig und wo ist deine Schnittstelle zur Autorenwelt?

Tja, beruflich ist der Drops gelutscht. Meine Krankheit läßt es leider nicht mehr zu. Ich betrachte es als neue Tür, die aufgestoßen wurde und eine Chance, meine Kreativität zu nutzen und möglicherweise einigen Menschen damit gute Unterhaltung bieten zu können.

Frage 04: Hast du Rückhalt in Form von Familie, Freunde, Bekannten, Verwandten?

Meine Frau hält mir glücklicherweise den Rücken frei und stärkt selbigen; auch wenn ich mal wieder über die Stränge schlage und mir zu viel zumute. Dann tritt sie bei mir auf die Bremse. Meine erlesenen Freunde halten seit über 30 Jahren zu mir; kann ich also kein so schlechter Kerl sein. Mein Sohn ist Koch und mich freut es, dass ihm sein Job ganz viel Spaß bereitet; habe ich doch einen besonderen Blick auf Arbeitssituationen und den Umgang damit.

Frage 05: Kannst du von deiner Kunstform leben? War das mal so geplant oder bist du eher per Zufall dort gelandet, wo du jetzt tätig bist und wie lange übst du deine Passion schon aus?

Leben kann ich ganz sicherlich nicht vom Schreiben; aber träumen und Wunschgedanken sind ja durchaus erlaubt. Alles braucht seine Zeit und ganz viel Geduld. Geplant war es sicherlich nicht, dass ich mich komplett dem Schreiben widmen darf; jedoch nehme ich die geschenkte Zeit dafür gerne in Anspruch. Wie heißt es so schön in meinem zweiten Buch: „Wenn das Leben Deine Pläne ändert.“

Frage 06: Hast du Fans, Follower und wenn ja, was machst du für sie?

Es gibt eine klitzekleine Fanbase und darauf bin ich ein wenig stolz. Ich freue mich total, dass immer häufiger dieselben Nasen im Publikum sitzen, wenn ich aus meinen geistigen Ergüssen lese.

Frage 07: Welche Ziele hast du für die nächsten Jahre gesteckt? Bist du ein Planer oder eher ein Mensch, der das Leben laufen und auf sich zukommen lässt?

Ich musste 30 Jahre jobbedingt täglich planen und habe das in mein Leben integriert. Nichts Spontanes bitte! Die Planung hinsichtlich weiterer Buchveröffentlichungen existiert relativ konkret im Hirn (Ideen sind reichlich vorhanden); der daraus möglicherweise resultierende Erfolg besteht eher aus Wunschvorstellungen und Träumereien, die sich gerne irgendwann einmal erfüllen dürfen.

Frage 08: Wie empfindest du die Welt der Bücher, Künstler, Autoren, Verleger, Dienstleister?

Ich empfinde mich schon als Einzelkämpfer und tue mich schwer, irgendwelche -sicherlich gut gemeinten -, Ratschläge anzunehmen. Selbstverständlich höre ich auf meinen Verleger, meine Testlese und…auf meine Frau 😉 Irgendwelche Richtlinien hinsichtlich des Bücherschreibens ignoriere ich gerne, da ich befürchte, sonst zu sehr in der Masse ( im Einheitsbrei) unterzugehen. Ich weiß, mein Stil ist nicht jedermanns Sache; mein Autorenprogramm kennzeichnet einige Textpassagen als korrekturbedürftig, dennoch gehe ich da oftmals meinen eigenen Weg. Kürzlich erst einen Kommentar zu einem Werk eines Kollegen gelesen: „Ah, man erkennt das XY-Schreibprogramm.“ Das geht gar nicht! Die Autorengruppen geben mir das Gefühl der Zugehörigkeit, obwohl ich immer noch Zeit brauche, mir das Autorendasein zuzugestehen. Vielleicht resultiert daher meine Ratgeber-Abstinenz. Ich habe zu ein paar handverlesenen Autoren/innen häufiger Kontakt, allerdings geht es in den Gesprächen oder Chats oftmals auch um private Dinge. Aber diesen besonderen Schlag Mensch hätte ich ohne das Internet, ohne Bücher zu schreiben, nie kennengelernt und das wäre sehr schade. Ich besuche möglichst die Lesungen meiner Lieblingsautoren/innen und freue mich wie bolle, wenn eine/einer von ihnen in meinem Lesungspublikum hockt.

Frage 09: Wo kann man dich treffen, sofern man es denn will? Bist du auf Messen anzutreffen?

Man trifft mich natürlich auf meinen rar gesäten Lesungen, die dann aber immer etwas Besonderes sein sollen (und laut Feedbacks auch sind) . Dann nehme ich mir auch für jeden Interessierten Zeit und labere die Zuhörer/innen in Grund und Boden, während ich meine Bücher signiere und mit einer Karikatur versehe. Ansonsten darf man mich gerne auf Metal- oder Hard Rock-Konzerten anschreien und ein Gespräch versuchen.

Frage 10: Bist du ein typischer Netzwerker, verlinkst dich mit Gott und der Welt oder bist du eher der Typ, der mitliest, andere machen lässt und die Freiheit genießt, dich nur dann zu zeigen, wenn du es möchtest?

Da ich noch ein relatives Social Media-Küken bin, ist die Sturm- und Drangzeit des Mitteilungsbedürfnisses noch nicht allzu lange her. Glücklicherweise haben meine Frau und ich gemerkt, dass zuviel Netz Zeit mir nicht guttut sondern Stress verursacht. Daher beschränke ich meine Facebook-, Twitter- und Homepage-Aktivitäten auf Dienstag und Freitag. Ich tummle mich in vielen Gruppen, die allesamt mit Büchern lesen oder schreiben zu tun haben; poste mal die ein oder andere Zeichnung und habe Spaß an blöden Kommentaren, die ich meistens selber fabriziere.

Frage 11: Hier dürft ihr euch eine Frage ausdenken, was euch am Herzen liegt, was ihr gerne mal anderen zeigen möchtet.Beeinflussen Autoren/innen, die Du selber liest, Deine Bücher bzw. Deinen Schreibstil?

Ich glaube, ich würde lügen, wenn ich glattweg „nein“ sagen würde. Selbstverständlich merkt man sich geile Formulierungen (die natürlich nicht kopiert werden; aber der Sinn und Kern wird im Schädel gespeichert) oder Darstellungen, Beschreibungen der Szenerien oder Personen. Das würde ich als grobes Grundgerüst bezeichnen und ziehe mit Freude aus deren Sätzen meine eigenen Schlüsse, wenn ich bei einer Szene in Schwierigkeiten geraten sollte. Aber immer muss der Udo Fröhlich erkennbar sein.


41 – Marc Hamacher

Frage 01: Und du bist wer? Wie heißt du, was machst du so und wenn du magst, wo lebst du?

Mein Name ist Marc Hamacher und ich bin der Verleger vom Leseratten Verlag. Hauptberuflich bin ich privater Lehrer für Mathe, Physik und Chemie. Inzwischen lebe ich mit Eheeinhorn und zwei Flerken in Allmersbach im Tal, nachdem ich, eigentlich Urkölner, ins Schwabenland entführt wurde.

Frage 02: Was steht bei dir 2020 noch an? Welche Projekte treiben dich um?

In diesen Zeiten ist das mit dem Planen nicht so einfach. Wir werden einige Teile unserer eBook-Mystery-Serie »Hexenmeister Jakob Wolff« veröffentlichen und haben die Anthologie »Waypoint FiftyNine« vor uns. Auch die »Dark Backnang Stories« werden Ende Oktober kommen. Außerdem gibt es ein tolles Geheimprojekt. Andere Sachen verschieben sich ins Jahr 2021. Derzeit läuft bis Ende des Jahres die Ausschreibung zu »Göttergarn«, wo man uns noch Geschichten schicken kann.

Frage 03: Was machst du beruflich? In welcher Branche bist du tätig und wo ist deine Schnittstelle zur Autorenwelt?

Ich kriege Geld dafür, dass ich Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Mathe und Naturwissenschaften quäle. Durch die vielen jungen Menschen habe ich mitbekommen, dass es durchaus einen Nachwuchs bei Autorinnen und Autoren gibt. Viele schreiben, aber wissen nicht wohin mit ihren kleinen Geschichten. Auch deswegen machen wir Anthologien. So kam direkt zu Anfang unserer Verlagsarbeit die Idee zum regionalen Schreibwettbewerb »Backnang Stories«. Inzwischen haben zwei Autorinnen, die wir dadurch kennengelernt haben, eigene, komplette Romane bei uns veröffentlicht.

Frage 04: Hast du Rückhalt in Form von Familie, Freunde, Bekannten, Verwandten?

Ohne mein Eheeinhorn Tanja Kummer läuft im Verlag nix. Sie macht bei uns das Lektorat der Bücher. Das auch gerne mal etwas strenger. Aber die Resultate sind immer entsprechend wertvoller und eine Verbesserung. Auch in der Orga des Verlages, Werbung, Standbau und -deko ist sie unverzichtbar. Sie ist die gute Seele der Verlagsarbeit. Ich bin dann vornehmlich für das seriöse Außenbild des Verlages zuständig.

Frage 06: Hast du Fans, Follower und wenn ja, was machst du für sie?

Ich mache nichts Spezielles für Leser oder Fans. Wir machen Bücher. Diese sind gut. Sehr gut. Großartige, lustige Sachen, oft krank, manchmal total krank, hier und da total zerstörerisch. Wir lassen aber auch genau deswegen nur die Bücher für uns sprechen. Ab und zu muss man das gemeine, manchmal etwas schnöde Leserinnenvolk daran erinnern, dass man mir mit Keksen zu huldigen hat. Im Bereich der FUNtastik sind wir ansonsten halt ein wenig verhaltensauffällig.

Frage 07: Welche Ziele hast du für die nächsten Jahre gesteckt? Bist du ein Planer oder eher ein Mensch, der das Leben laufen und auf sich zukommen lässt?

Als Verlag muss man planen. Übrigens eine Sache, die manche, vor allem neue Autoren nicht verstehen. Zwischen einer Grundidee zu einem Buch bis zur Umsetzung, der Bearbeitung und dann der Veröffentlichung können auch mal 1-2 Jahre vergehen. Ansonsten versuche ich, die ehrliche Haut zu bleiben, die ich bin. Als Verlag erschafft man sich einen Ruf, vor allem, was den internen Umgang mit Autoren angeht. Offenheit ist da wichtig. Man sollte Schreibende nicht verarschen oder ihnen was vorgaukeln. Wenn ich das richtig sehe, dann ist der Leseratten Verlag da aber auch dem richtigen Weg, der Ruf ist nicht so schlecht und wir kriegen inzwischen immer mehr Projekte von außen angeboten, als das wir selbst suchen müssen.

Frage 08: Wie empfindest du die Welt der Bücher, Künstler, Autoren, Verleger, Dienstleister?

Das ist oft anstrengend. Die Welt in der Literatur ist genauso bunt wie das echte Leben. Leider gibt es aber vermehrt Selbstdarsteller, die echt nerven. Im Bereich der Fantastik, wo wir angesiedelt sind, ist es aber schön, weil es kaum Krähen gibt. Wir unterstützen und viel, es gibt kaum diesen Kampf zwischen Verlagen und auch Selbstpublisher sind angesehen. Wir helfen uns untereinander sehr. Klar… auch in der Szene gibt es Idioten, aber die outen sich schnell selbst.

Frage 09: Wo kann man dich treffen, sofern man es denn will? Bist du auf Messen anzutreffen?

Das ist 2020 eine böse Frage. Sonst sind wir schon viel unterwegs, bei der LBM, CC Stuttgart, Buchmesse Saar, aber auch bei Legenden wie FeenCon, FaRK, BuCon und ähnlichem.

Frage 10: Bist du ein typischer Netzwerker, verlinkst dich mit Gott und der Welt oder bist du eher der Typ, der mitliest, andere machen lässt und die Freiheit genießt, dich nur dann zu zeigen, wenn du es möchtest?

Ich bin im Netz schon sehr aktiv. Manche meinen, dass ich leider zu oft zu direkt meine Meinung sage. Ich benutze Ironie zu oft als IQ-Test. 😉


40 – Barbara Schilling

Frage 01: Und du bist wer? Wie heißt du, was machst du so und wenn du magst, wo lebst du?

Ich bin Barbara – lesebegeistert, schokoaffin und schreibwütig 😉
Ich bin Werbekauffrau, Unternehmerin & Texterin im Raum Berlin/ Potsdam.

Frage 02: Neues Jahr neues Glück, so sagt man. Was soll bei dir 2020 so geschehen? Welche Projekte treiben dich um?

Ich hatte Anfang des Jahres eine wundervolle, erfolgreiche Lesung, bei der meine neuen Szenen – Manuskript für meinen dritten Berlinroman, sehr gut ankamen, und die mich noch mehr motiviert hat, meinen Roman bald zu beenden.Zudem arbeite ich nach „Grundlagen des Marketings“ und „Grundlagen des Online-Marketing“ an meinem neuen Marketing-Fachbuch.

Frage 03: Was machst du beruflich? In welcher Branche bist du tätig und wo ist deine Schnittstelle zur Autorenwelt?

Ich habe Literatur studiert und bereits ein gutes Dutzend Bücher veröffentlicht (Belletristik, Lyrik, Sachbuch). Als Marketing-Fachfrau habe ich zudem meine Erfahrungen und Tipp in einem Autoren-Ratgeber versammelt („Mein Buch. Mein Erfolg.“) Ich arbeite als (Werbe-Texterin), Autorin und Ghostwriter. Sogar Songtexte habe ich schon als Auftrag gehabt 😉

Frage 04: Hast du Rückhalt in Form von Familie, Freunde, Bekannten, Verwandten?

Ja, ich habe durch meine eigene Firma, meine Familie und meine Freunde (Bubble) Rückhalt und Zuspruch. Sowohl kritische Leser, Ideengeber als auch willige Korrekturleser 😉

Frage 05: Kannst du von deiner Kunstform leben? War das mal so geplant oder bist du eher per Zufall dort gelandet, wo du jetzt tätig bist und wie lange übst du deine Passion schon aus?

Von der Kunst allein könnte ich nicht leben, aber in Verbindung mit meinen sonstigen Text- und Marketingleistungen kann ich das – seit 20 Jahren.

Frage 06: Hast du Fans, Follower und wenn ja, was machst du für sie?

Ich habe eine sehr nette Stammhörerschaft im Raum Berlin/ Potsdam; die Lesungen sind immer ein sehr schönes Erlebnis. Ich gebe mir Mühe, den Stoff auch immer an die jeweilige Location anzupassen (Schoko-Szene beim Chocolatier, „Buntes“ in Keramikwerkstatt, Historisches im Kolbe-Museum …)

Frage 07: Welche Ziele hast du für die nächsten Jahre gesteckt? Bist du ein Planer oder eher ein Mensch, der das Leben laufen und auf sich zukommen lässt?

Ich bin ein „chaotischer Planer“: Ich habe Ziele, klebe aber nicht daran. Ich freue mich auf die folgenden Monate, hoffe auf ein gutes restliches Jahr und … bin sehr gespannt und dankbar.

Frage 08: Wie empfindest du die Welt der Bücher, Künstler, Autoren, Verleger, Dienstleister?

Ich habe viele tolle Kollegen kennengelernt, auch Dienstleister im Buchbereich. 
(Verleger sind meiner Erfahrung nach eine Spezies für sich, aber das ist sicher in jeder Branche so.)

Frage 09: Wo kann man dich treffen, sofern man es denn will? Bist du auf Messen anzutreffen?

Ich war in den letzten Jahren oft auf der Leipziger Buchmesse eingeladen (für Lesungen, Interviews/ Diskussionsrunde)
Ansonsten kann mich gern auf meinen Lesungen erleben 😉 Oder einfach buchen …

Frage 10: Bist du ein typischer Netzwerker, verlinkst dich mit Gott und der Welt oder bist du eher der Typ, der mitliest, andere machen lässt und die Freiheit genießt, dich nur dann zu zeigen, wenn du es möchtest?

Ich netzwerke gern, vor allem digital, allerdings muss es die Zeit zulassen.

Frage 11: Hier dürft ihr euch eine Frage ausdenken, was euch am Herzen liegt, was ihr gerne mal anderen zeigen möchtet.

Welche Bücher/Autoren haben dich inspiriert?

Vor allem an der Uni: Christa Wolf, G. Grass, aber auch Juli Zeh u.a.


39 – Marie Wiechert

Frage 01: Und du bist wer? Wie heißt du, was machst du so und wenn du magst, wo lebst du?

Ich bin Marie Wiechert, bin 18 Jahre alt, lebe im wunderschönen Rostock und komme nun bald in die 12. Klasse. Neben der Schule nutze ich fast jede freie Minute zum Schreiben. Bereits seit Kindertagen war das Verfassen von Geschichten eine meiner größten Leidenschaften. Als ich noch zu klein zum Schreiben war, musste meine Mutter meine Geschichten immer festhalten. Diese bekam dann mein Vater, welcher sich auf seinen langen Geschäftsreisen stets über meinen Lesestoff freute. 
Mit 16 Jahren stand es für mich fest – ich möchte ein Buch schreiben! Mit 17 Jahren fing ich sogleich an, an mein erstes Buch – „Immer wenn der Himmel mich ruft“ – zu schreiben. Nun mit 18 Jahren habe ich mir meinen Traum ermöglicht und mein eigenes Buch am 22. Mai 2020 veröffentlicht.

Hier kommt ihr zu meinem Autorenprofil: https://www.epubli.de/shop/autor/marie-wiechert/33184

Frage 02: Was steht bei dir 2020 noch an? Welche Projekte treiben dich um?

Als nächstes steht die Veröffentlichung meines zweiten Buches – „Meine letzten ersten 30 Tage“- an. Wenn das geschafft ist, habe ich noch Unmengen an Ideen, welche ich gerne umsetzen möchte. Mein Ziel ist es, dieses Jahr insgesamt 3-4 Bücher zu veröffentlichen.

Frage 03: Was machst du beruflich? In welcher Branche bist du tätig und wo ist deine Schnittstelle zur Autorenwelt?

Ich mache gerade mein Abitur, welches ich im Sommer 2021 beenden werde. Neben der Schule hat das Schreiben für mich mittlerweile oberste Priorität.Durch den Kontakt mit anderen Selfpublishern kam ich zu epubli, wo ich mein erstes Buch veröffentlicht habe und bald mit dem zweiten nachrücken werde.Egal welchen Beruf ich später erlernen werde, ich wünsche mir sehr, dass das Schreiben immer ein Teil meines Lebens bleiben wird.

Frage 04: Hast du Rückhalt in Form von Familie, Freunde, Bekannten, Verwandten?

Gerade was mein erstes Buch betrifft, habe ich sehr Rückhalt. Ob meine Freunde, Mitschüler oder sogar Lehrer – besonders in der Schule hat man mich von Anfang an unterstützt. Meine Mitmenschen werben nicht nur für meine Bücher, sondern – was noch viel wichtiger ist – sie äußern haargenaue Kritik, mit der ich hervorragend Arbeiten kann.

Frage 05: Kannst du von deiner Kunstform leben? War das mal so geplant oder bist du eher per Zufall dort gelandet, wo du jetzt tätig bist und wie lange übst du deine Passion schon aus?

Das Schreiben ist etwas, was mein Leben ungemein bereichert. Ich schöpfe Kraft und Mut aus meinen Geschichten und möchte behaupten, dass sie mich auf eine ganz besondere Art und Weise leben lassen.Finanziell kann ich mir meinen Lebensunterhalt mit dem bloßen Schreiben jedoch nicht verdienen. Doch das macht mir nichts aus, denn der Umsatz stand für mich nie im Vordergrund. Ich hatte etwas zu erzählen und habe die Chance genutzt, um somit meine Stimme zu erheben. Mir ging es einzig und alleine darum, andere an meiner Geschichte teilhaben zu lassen.

Frage 06: Hast du Fans, Follower und wenn ja, was machst du für sie?

Ich bemühe mich meine Instagram Follower stets auf dem Laufenden zu halten – zumindest was meine Bücher betrifft. Da ich erst neu bin in der Autorenbranche, hatte ich bisher noch nicht die Chance, mehr Bekanntheit zu erlangen. Als richtige Fans würde ich daher vorrangig meine Freunde bezeichnen.

Frage 07: Welche Ziele hast du für die nächsten Jahre gesteckt? Bist du ein Planer oder eher ein Mensch, der das Leben laufen und auf sich zukommen lässt?

Ich bin einer der Menschen, der immer alles bis ins kleinste Detail plant. Nur um dann wieder festzustellen, dass man im Leben gar nicht immer einen Plan braucht. Die schönsten Dinge passieren, wenn man den Ausgang zuvor noch nicht kennt, sondern den Dingen ihren Lauf lässt. Ansonsten wird man wohl nie einem Wunder begegnen. 😉Mein oberstes Ziel ist zunächst ein erfolgreiches Abitur. Anschließend würde ich gerne Grundschullehramt studieren. Das Schreiben soll natürlich stets mein Begleiter sein, denn auch in den kommenden Jahren möchte ich weitere Bücher veröffentlichen und die Leser mit meinen Gedanken begeistern.

Frage 08: Wie empfindest du die Welt der Bücher, Künstler, Autoren, Verleger, Dienstleister?

Da ich leider schon viel Negatives von Verlagen gehört habe, stand für mich gleich fest, dass ich meine ersten Bücher als Selfpublisher veröffentlichen möchte. Beides sind Geschichten, die mir sehr viel bedeuten, von daher wollte ich es nicht, dass mir andere Leute darin herumpfuschen. Bis jetzt bin ich mit dem Selfpublishing über epubli sehr zufrieden.

Frage 09: Wo kann man dich treffen, sofern man es denn will? Bist du auf Messen anzutreffen?

Da ich eine frisch gebackene Autorin bin und noch nicht allzu viel Reichweite habe, kann man mich bisher leider nirgendwo antreffen. Gerne kann jedoch über Social Media oder meine Emailadresse Kontakt zu mir aufnehmen: autorin.marie.wiechert@gmail.com

Frage 10: Bist du ein typischer Netzwerker, verlinkst dich mit Gott und der Welt oder bist du eher der Typ, der mitliest, andere machen lässt und die Freiheit genießt, dich nur dann zu zeigen, wenn du es möchtest?

Generell verschaffe ich mir zunächst stumm einen Überblick, beteilige mich dann jedoch auch sehr gerne an Diskussionen.

Frage 11: Wie kamst du zu deiner erste Buchidee?

Mit 16 Jahren verlor ich ganz plötzlich meinen Vater. Zum ersten Mal in meinem Leben wurde ich mit Gefühlen konfrontiert, die ich nicht kontrollieren konnte. Die Trauer veränderte mich – sie zwang mich immer wieder in die Knie und brachte mir bei zu kämpfen. Und das Tag für Tag. Für mich war sofort klar, dass ich das Schreiben nutzen musste, um meine Gedanken zu ordnen. Also schrieb ich „Immer wenn der Himmel mich ruft“ und erzählte somit die Geschichte von mir und meinem geliebten Vater.Hier kommt ihr zum Buch: https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/ID148489872.html


38 – Jobst Mahrenholz

Frage 01: Und du bist wer? Wie heißt du, was machst du so und wenn du magst, wo lebst du?

Ich heiße Jobst Mahrenholz, bin hauptberuflich Autor und lebe im Süden von Hannover.

Frage 02: Was steht bei dir 2020 noch an? Welche Projekte treiben dich um?

Gerade beschäftige ich mich mit einem fünfundzwanzig Jahre alten Manuskript, überarbeite es in drei Durchgängen (Kürzen, Ergänzen, Feinschliff), und hoffe, dass es zum Ende des Jahres erscheinen wird. Mein Verlag hat schon freudig genickt. Es ist eine unglaublich schöne, aber nicht unanstrengende Zeitreise. Ich muss viel Liebe und Geduld für mein Jüngeres Ich aufbringen. Eine wunderbare Erfahrung.

Frage 03: Was machst du beruflich? In welcher Branche bist du tätig und wo ist deine Schnittstelle zur Autorenwelt?

Studiert habe ich Literatur und Kunst, später kam eine Journalistenausbildung dazu. Nach acht Jahren als Nachrichtenredakteur beim Rundfunk schreibe ich nun seit rund zehn Jahren nur noch Bücher. Und das ist fabelhaft!

Frage 11: Was ist dein Thema? Worüber schreibst du?

Ich schreibe über das Zwischenmenschliche. Konflikte sind ein wunderbares Thema, und da wiederum sind Familien eine dankbare, schier unerschöpfliche Quelle an griffigem Stoff.Meine Helden sind queeren Ursprungs, was schlicht daran liegt, dass ihr Erschaffer ebenso tickt. Es spielt in den Geschichten jedoch eine untergeordnete Rolle, da es sich in meinem Leben ganz ähnlich verhält. Ich definiere mich und andere nicht über sexuelle Gesinnung, sondern über das, was der Verstand mit uns macht.

Frage 04: Hast du Rückhalt in Form von Familie, Freunde, Bekannten, Verwandten?

Ohne meinen Mann Giuseppe, könnte ich mir das Schreiben nicht leisten. Ich veröffentliche ein Buch pro Jahr, das reicht nicht zum Leben. Aber er liebt, was ich tue, also unterstützt er mich. Zudem erfahre ich große Unterstützung durch den Main-Verlag, bei dem ich seit Anfang dieses Jahres unter Vertrag bin.

Frage 06: Hast du Fans, Follower und wenn ja, was machst du für sie?

Meine Fans lieben mich für meine Geschichten. Ich bin nicht so der Goodie-Typ. Wenn ein Buch direkt von mir erstanden wird, sei es auf einer Messe oder auf anderen Wegen, dann finden die geneigten Lesenden ein farbig passendes Lesebändchen und eine persönliche Widmung vor.

Frage 07: Welche Ziele hast du für die nächsten Jahre gesteckt? Bist du ein Planer oder eher ein Mensch, der das Leben laufen und auf sich zukommen lässt?

In monatlichen Abständen kommen meine bisherigen Romane beim Main-Verlag als Neuauflage auf den Markt, zum Teil in überarbeiteter Form.Und da sind natürlich Geschichten, die geschrieben werden wollen. Drei konkrete Vorhaben existieren bereits.

Frage 08: Wie empfindest du die Welt der Bücher, Künstler, Autoren, Verleger, Dienstleister?

Sehr unterschiedlich. Es gibt ein enorm hilfsbereites Kollegium. Und es gibt genau das Gegenteil. Den Verlag betreffend: Zurzeit erlebe ich einen Verlag, der seine Autoren wahrnimmt, ihre Arbeit durch professionelle Marketingmaßnahmen unterstützt, der die Kommunikation unter und mit den Autoren fördert, Seminare anbietet und bei der Entstehung des Buches ein breites Mitspracherecht einräumt. Das genieße ich sehr.

Frage 09: Wo kann man dich treffen, sofern man es denn will? Bist du auf Messen anzutreffen?

Ich bin regelmäßig auf der Leipziger Buchmesse, auf der Berliner Buch und der GBF, einem queeren Ableger der Frankfurter Buchmesse anzutreffen. Ansonsten findet man mich unter meinem Klarnamen bei FB.

Frage 10: Bist du ein typischer Netzwerker, verlinkst dich mit Gott und der Welt oder bist du eher der Typ, der mitliest, andere machen lässt und die Freiheit genießt, dich nur dann zu zeigen, wenn du es möchtest?

Weder noch. Interessiert mich etwas, kommentiere ich, aber eigentlich ziehe ich mich auch sehr gerne zurück. Das Netz ist ein Zeiträuber. Und es lenkt mich sehr ab, verhindert konzentriertes Arbeiten. Dennoch macht es Spaß und ermöglicht den Kontakt zu Lesenden und Schreibenden.


37 – Christine Auer

Frage 01: Und du bist wer? Wie heißt du, was machst du so und wenn du magst, wo lebst du

Hallo, ich heiße Christine Auer und schreibe Bücher für große und kleine Menschen. J Ich lebe mit meinem Mann und meinen beiden Kindern in Wien (Österreich). Außerdem tummeln sich bei mir zuhause zwei sehr neugierige Katzen, die mit Vorliebe auf der Computertastatur schlafen, wenn ich schreibe. Was mitunter zu spannenden Wortkreationen in meinen Texten führt. J

Frage 02: Was steht bei dir 2020 noch an? Welche Projekte treiben dich um?

Das Jahr 2020 steht ganz im Zeichen meiner Vorbereitung auf die Selbstständigkeit, was super spannend und aufregend ist!Außerdem wird im Winter eine Kurzgeschichte für Kinder von mir in der Weihnachts-Anthologie des Wortweit-Verlags erscheinen und ich arbeite am Storyboard für mein erstes Bilderbuch. Seit Herbst 2019 schreibe ich die monatliche Lesegeschichte für die Kinderzeitschrift „Mein Express“ (3. Schulstufe) und da wird es auch im nächsten Schuljahr weitergehen.Ein Herzensprojekt ist das neue Jugendbuch, an dem ich gerade schreibe. Ich habe versucht, sowohl thematisch als auch stiltechnisch neues Terrain auszuprobieren. (Ich-Perspektive, Präsens) … was soll ich sagen … ich liebe es, diese Geschichte zu erzählen. Lasst euch überraschen … 😉

Frage 03: Was machst du beruflich? In welcher Branche bist du tätig und wo ist deine Schnittstelle zur Autorenwelt?

Ich habe Psychologie und Jus (Jura) studiert und lange als Juristin gearbeitet. Doch das Schreiben hat mich seit meiner Kindheit begleitet. Meine ersten Bücher habe ich parallel zu meinem Brotjob veröffentlicht. Letztes Jahr folgten noch eine Ausbildung zur Resilienz-/Trainerin und eine literaturwissenschaftliche Weiterbildung (mit Schwerpunkt auf Kinder- und Jugendliteratur) und jetzt geht es in Richtung Selbstständigkeit.(www.christineauer.at)

Frage 04: Hast du Rückhalt in Form von Familie, Freunde, Bekannten, Verwandten?

Ich habe das große Glück sowohl von meiner Familie als auch von vielen lieben Freunden unterstützt zu werden. Und zwar in ganz unterschiedlicher Hinsicht. Sei es, dass sie immer ein offenes Ohr haben, sich für meine neuen Projekte interessieren, meine Bücher kaufen – und auch weiterempfehlen oder verschenken – oder zu Lesungen kommen. Auch mein Mann ist großartig. Er hält mir denn Rücken frei und unternimmt schon mal spontan mit den Kindern eine Radtour, damit ich in Ruhe an einer kniffligen Szene arbeiten kann. J

Frage 05: Kannst du von deiner Kunstform leben? War das mal so geplant oder bist du eher per Zufall dort gelandet, wo du jetzt tätig bist und wie lange übst du deine Passion schon aus?

Mein eigenes Buch in der Hand zu halten, war schon als Kind mein großer Traum. Trotzdem habe ich zuerst studiert und das Schreiben wurde zunächst zu einem Hobby. Aber es hat mich nie losgelassen.Inzwischen stellen sich die Weichen und mit einer Kombination aus Schreiben, Trainings, Schreibwerkstätten und Lesungen sollte es klappen. J

Frage 06: Hast du Fans, Follower und wenn ja, was machst du für sie? (Was hast du alles schon Schönes mit deinen Fans/Followern erlebt? Hast du sie z.B. auf Messen, Events, Lesungen, etc. getroffen?)

Ja, und ich bin sehr dankbar dafür! Denn die Geschichten, die wir AutorInnen uns ausdenken, entfalten ihre Wirkung schließlich erst in der Fantasie unserer LeserInnen. JIch bin auf verschiedenen Social Media Plattformen zu finden (Facebook, Instagram, Lovelybooks) und auch auf Veranstaltungen und Messen. Lesungen mit und für Kinder sind immer etwas ganz Besonderes. Ich liebe es, wie sie völlig in eine Geschichte „hineinschlüpfen“ und unbedingt wissen wollen, wie es weitergeht. Für meine ganz kleinen Zuhörer habe ich bei Lesungen immer meine Handpuppe „Flöckchen“ dabei. Manchmal bekomme ich danach Zeichnungen von Kindern zugeschickt, die die Figuren aus meinen Büchern nachgezeichnet haben. Das freut mich jedes Mal riesig!Einige Kinder haben mich über meine Bücher Präsentationen für die Schule ausgearbeitet, worüber ich mich sehr gefreut habe. J Ein 13-jähriges Mädchen hat aus der Präsentation zu meinem Jugendbuch „Miriam im Sternschnuppenjahr“ sogar ein wirklich geniales Booktube gemacht. Und einmal hat mich ein Mädchen gebeten, beim Verlag nachzufragen, ob sie – wenn sie erwachsen ist – die Filmrechte zu meinem Buch „Die Feuerpferde von Sarmantan“ haben könnte, weil es ihr Lieblingsbuch ist. Sie hatte sogar schon Skizzen zu den Kostümen und den verschiedenen Szenen gezeichnet. So süß!

Frage 07: Welche Ziele hast du für die nächsten Jahre gesteckt? Bist du ein Planer oder eher ein Mensch, der das Leben laufen und auf sich zukommen lässt?

Ich versuche die Dinge zu planen. Das gelingt manchmal besser und manchmal schlechter, da das Leben eben nur bis zu einem gewissen Grad planbar ist. Mein großes Ziel fürs kommende Jahr ist, von dem, was ich liebe, leben zu können. Außerdem möchte ich meinen Jugendroman fertig schreiben und die Fantasy-Trilogie, die mir schon seit einiger Zeit im Kopf herumspuckt. … und ein paar Ideen für Kinderbücher gibt es auch … ihr sehr schon, langweilig wird mir nicht … J

Frage 08: Wie empfindest du die Welt der Bücher, Künstler, Autoren, Verleger, Dienstleister?

Der Buchmarkt in Österreich ist kleiner als in Deutschland; runtergebrochen auf Kinder- und Jugendbücher ergibt sich eine kleine, feine Community, die sich immer wieder bei Veranstaltungen trifft. Dadurch bildet sich hier nahezu automatisch ein Netzwerk. Man kennt sich, trifft sich immer wieder und unterstützt sich gegenseitig. Ich bin sehr glücklich darüber, dass ich – abseits von Familie & Freunden – einige Menschen an meiner Seite habe, die an mich und meine Geschichten glauben. (Verlage, LektorInnen, BuchhändlerInnen, KollegInnen, etc.)Mit drei befreundeten Kinderbuchautorinnen habe ich seit einigen Jahren einen „Schreibstammtisch“. Wir treffen uns regelmäßig – zumindest einmal im Monat – und tauschen uns aus. Da werden Textstellen gelesen, kommentiert, kritisiert, herumgetüftelt … und viiiiiel gelacht! Schon oft, ist nach einem unserer Treffen, eine Textstelle erst so richtig rund geworden oder ein Gedankenfluss in Gang gesetzt worden, der dann zu einer ganz neuen Szene geführt hat. (Danke Sabi Kasper, Julia Wagner & Ruth Anne Byrne!)

Frage 09: Wo kann man dich treffen, sofern man es denn will? Bist du auf Messen anzutreffen?

In den letzten drei Jahren habe ich auf der „Buch Wien“ gelesen, was ein unglaubliches Erlebnis war! Auch ansonsten gibt es einige Kinderbuchevents in Wien, auf denen ich regelmäßig zu finden bin. ;-)Nächstes Jahr sind die Buchmessen in Leipzig, Bologna und die „Buch am Bach“ in Vorarlberg heiße Tipps für ein Treffen. JNeben Lesungen an Schulen und Schreibwerkstätten, gibt es immer wieder auch die Möglichkeit mich bei Lesungen in Buchhandlungen zu treffen … oder auch in Kaffeehäusern – die Kombination Literatur & Kaffeehaus hat in Wien ja Tradition J.Am besten ihr schaut auf meiner Homepage oder meiner Facebook-Seite vorbei, um euch zu informieren: www.christineauer.at, www.facebook.com/ChristineAuerAutorin

Frage 10: Bist du ein typischer Netzwerker, verlinkst dich mit Gott und der Welt oder bist du eher der Typ, der mitliest, andere machen lässt und die Freiheit genießt, dich nur dann zu zeigen, wenn du es möchtest?

Ich denke, ich bin eine gute Mischung aus beidem. J Ich netzwerke gerne, mag es mich mit anderen Menschen zu unterhalten und ihre Geschichte zu erfahren. Aber eine gesunde Portion Neugier tragen wohl alle AutorInnen in sich. 😉 Außerdem finde ich es wichtig, sich gegenseitig zu unterstützen.Aber ich bin niemand, der aus Prinzip seine Meinung zu etwas kundtun möchte. Gerade auch im Social Media Bereich, höre bzw. lese ich oft gerne mit und wähle dann sehr genau aus, zu welchem Thema ich mich öffentlich äußere.Ich freue mich, wenn ihr mich mal in der virtuellen Welt besucht!

Homepage: www.christineauer.at

Social Media:www.facebook.com/ChristineAuerAutorin

www.instagram.com/christine_auer_writer
www.lovelybooks.de/autor/Christine-Auer

***

Christine Auer

Autorin


36 – Aimo Nyland

Frage 01: Und du bist wer? Wie heißt du, was machst du so und wenn du magst, wo lebst du?

Ich bin Aimo alias Vierbuchstabler, wie man mich vielleicht auch von meinem Blog her oder von Instagram schon kennt. Vierbuchstabler deswegen, weil ich durch ein kleines Wortspielchen meine ganz besondere Programmierung (ADHS) zu einem konspirativen Markenzeichen gemacht habe.44 Jahre jung bin ich, gefühlt aber frische 12 mit stets viel Humor, Kreativität, Provokation, Chaos und Eigen- sowie massig Blödsinn im Kopf 🤡Ich lebe im brandenburgischen Bernau, kurz hinter der Grenze zu Berlin Pankow mit Frau und Katz‘. Hier finde ich trotz des stetigen Durcheinanders in mir selbst ein wenig Ruhe und kann zumindest abseits des kreativen Wahnsinns ein kleines bisschen den langweiligen Pflichten des Alltags nachgehen – wenn ich Spaß und Erfüllung doch auch gänzlich anders definiere … augenrollschnutezieh’Mein bisheriges Leben bestand viel aus Hinfallen / Aufstehen / Neuanfang, was der viel zu späten Diagnose meines Seins geschuldet ist. Erst mit 39 war mir das Glück vergönnt, mich selbst verstehen zu lernen und so den Grundstein dafür zu legen, meine Potentiale überhaupt greifen zu können, und sie inmitten des Chaos‘ in sinnbringende Kanäle zu führen, die dann wiederum endlich mal sowas wie „Produktivität“ entstehen ließ.Sehr viel schöpferische Power lag also knapp vier Jahrzehnte im mentalen Kellerverlies. Der Zugang war mir einerseits durch kläglichen Selbstwert, zu viel Reizflut und Selbstfindungs-Irrsinn, aber auch durch kontinuierlich negatives Miesreden von Kunst allgemein aus meinem Umfeld verwehrt 🤨Man könnte fast sagen, die VIER ( passt ja wieder perfekt zum Pseudonym – hehe ), bringt endlich ein bisschen Ordnung, Wertigkeit, aber auch Lust in mein Leben – Lust, jetzt in meinen 40ern all die innewohnenden und angestaubten Ideen und skurrilen Gedanken mit vollem Ernst und Herzblut, sowie Durchhaltevermögen endlich zur Entfaltung zu bringen und mich selbst als „verrückte, aber charismatisch-infantile Nudel“ anzuerkennen 🙃💪Es war ein sehr sehr langer Weg bis zu dieser bahnbrechenden Erkenntnis, aber es gibt eben Früh- und Spätzünder, nicht wahr? Bei mir mussten 4 Jahrzehnte vergehen, um endlich „geboren“ zu werden in ein wirkliches Leben, welches ich nun auch mit frischem kreativen Geist, Motivation, Leidenschaft und Wagemut leben und genießen will. Ich habe nämlich trotz des kleinen, um die Neuronen tanzenden Fieslings im Kopf, der ständig ergötzend hinausbrüllt: “ Alter Sack du – das wird nie was! „, noch viel vor … 🕺😎

Frage 02: Was steht bei dir 2020 noch an? Welche Projekte treiben dich um?

Vielleicht sollte 2020 tatsächlich mein Jahr werden. Vorher ist ja nicht wirklich Aufregendes passiert, bis auf dass ich 2016 so nach und nach mit dem kreativen Schreiben anfing, was letztlich nun 2020 in mein Buchdebüt führen wird 😍Eine recht schräge Mischung aus Bio, witzigen Kurzgeschichten aus meinem chaotischen Alltag, einem Ratgeber über mein „Handicap“ und Erlebnisse von ebenso betroffenen Gastautoren. Klingt verrückt? Ja, isses auch. Einfach zu verrückt und so ganz entgegen der üblichen „Autorengesetze“, sodass ich es nach einigen Verlagsabsagen nun im Self-Publishing realisiere. Alles in einem Buch – das ist dieser Versuch! Hehe … Schaun mer mal, dann sehn mer scho´ !Des weiteren lasse ich mich durch viele Faktoren inspirierend natürlich überraschen. Als sowohl schreiberischer, als auch musikalischer Kreativling könnte ich mir natürlich einige prickelnde Wege vorstellen. Wichtig ist für mich allerdings, dass ich es nicht überstürze, denn immer noch bin ich in einem permanenten Prozess der Selbstfindung und fange erst allmählich an, an mich selbst zu glauben und meine Kompetenzen zu erkennen.Mein Buchdebüt lasse ich daher erstmal mit Muße auf mich wirken, schaue wie es angenommen wird, und sollten dann Rufe laut werden nach mehr, dann bräuchte ich mich zumindest über mangelnde Kreativität definitiv nicht beklagen, denn sie ist neben ulkigem Gedankengut mein treuer Begleiter.

Frage 03: Was machst du beruflich? In welcher Branche bist du tätig und wo ist deine Schnittstelle zur Autorenwelt?

Ich würde mich als Freigeist, Freak, künstlerischer Nerd oder (für die konservativeren unter Euch) als „Unterhaltungskünstler in Ton & Schrift “ bezeichnen LACHAufgrund meiner besonderen Persönlichkeit ist mir ein strukturierter Nine-to-Five-Job absolut unmöglich. Das war schon immer so. Ich hangelte mich bisher lieber mit kleineren Aufträgen im Sounddesign und als Studiomusiker durchs Leben, auch wenn das natürlich ne harte Nummer ist. Aber jeder muss eben Abstriche machen, wenn er/sie das tun möchte, was ihn/sie erfüllt.Ich sagte ja weiter oben schon, dass 2020 irgendwie mein Jahr zu sein scheint. Ein großer Wunsch wäre natürlich, wenn ich all diese Auftragsarbeiten wegfallen lassen könnte, um irgendwann nur noch das zu tun, was ich eben liebe – Schreiben, Musizieren und einfach ein skurriler Künstler sein, der die Menschen bereichert! Vielleicht ist 2020 tatsächlich sowas wie ein “ Schaltjahr “ für mich. Ich fühle das irgendwie von tief innen. Auf jeden Fall freue ich mich auf alles, was dieses Jahr, aber auch die Folgejahre noch so kommen mag …Hier ist mein Blog für diejenigen die es interessiert. Mit ihm hat quasi alles angefangen, denn seine Leser trieben mich letztendlich in das Debüt 🤗 Sehr wahrscheinlich hätte ich ohne ihn meine kreativschreiberische Ader auch niemals entdeckt. Manchmal braucht es eben einfach diese Fans, die einem so lange verbal in die Fettbacken treten, bis man versteht, was man kann und was man bei Anderen, positiv gesehen, für Emotionen auslöst … sehrstolzseiwww.vierbuchstabler.netInstagram: vierbuchstabler

Frage 04: Hast du Rückhalt in Form von Familie, Freunde, Bekannten, Verwandten?

Aus der Familie ist es meine Mutter (selbst Schriftstellerin), die stets an mich geglaubt und mich immer versucht hat zu unterstützten und meine Talente zu fördern. Warum es kaum richtig „funken“ konnte, und sich mein Platz in der Gesellschaft nie so richtig finden ließ, habe ich ja bereits erklärt. Aber all die vielen positiven Zusprüche von damals, werden mir heute wieder extrem bewusst und seitdem meine Kreativität nach und nach zum Vorschein kommt, scheinen auch all die vielen Lobsprüche, Wünsche und Motivationen wie aus dem Nichts wieder vor meinem geistigen Auge aufzutauchen und ich kann mich endlich an ihnen erfreuen, denn erst jetzt verstehe ich auch, was die Menschen damit meinten. Damals zog eben alles belanglos an mir vorbei wie’n Rennpferd auf Ecstasy.Des Weiteren habe ich mir mit 4 Freunden zusammen durch eine eigene lustige und hilfreiche Facebook Gruppe eine Community mit ebenfalls schräg-charismatischen Menschen aufgebaut, die sich alle untereinander fantastisch verstehen und auch motivieren. Auch diese Gruppe hat mich unglaublich bei meinem Selbstfindungsprozess unterstützt, denn es macht natürlich einfach sehr viel aus, mit all seinen Sorgen, aber auch Wünschen nicht alleine dastehen zu müssen, sondern sie mit anderen Gleichgesinnten teilen zu können. Als andersartiger Mensch, der stets eher von außen das Rangiergleis begutachtete, als den gemütlichen Platz im Großraumabteil zu genießen, ist das natürlich ein wahrer Segen 😇🙏Die Gruppe ist eher Menschen vorbehalten, die einfach von sich selbst sagen, einen an der Klatsche zu haben und ferner sollte die Gruppe auch ihren kleineren gemütlichen Charakter behalten, statt wieder eine dieser Massengruppen zu werden, bei denen dann schnell der persönliche Bezug untereinander verloren geht. Deswegen teile ich sie hier im Interview auch nicht öffentlich. Wer aber dennoch meint in die Kategorie „Amüsant-Interessant-Kreativ aber bekloppt“ zu passen, der kann mich ja einfach mal anschreiben. Vereinzelt lassen wir natürlich gerne auch Neulinge dazu 👍Als Letztes wäre dann natürlich noch meine liebe Frau zu erwähnen, die trotz so einiger Macken und Zwänge in nunmehr über 10 Jahren immer zu mir hielt und dies auch nach der „bescheuerten“ Idee, ein Buch schreiben zu wollen, doch glatt immer noch tut 😱💖Da kann ich nur sagen: DANKE DANKE DANKE an meinen Schatz! 💐💐💐

Frage 05: Kannst du von deiner Kunstform leben? War das mal so geplant oder bist du eher per Zufall dort gelandet, wo du jetzt tätig bist und wie lange übst du deine Passion schon aus?

Eindeutig NEIN! Davon zu leben ist meilenweit entfernt. Künstler war ich schon immer. Bereits als ich damals rausgeflutscht bin, habe ich mein Umfeld mit kreativ-gebrüllten Lauten und gestrampelten Trommelgrooves amüsiert und unterhalten 🤪 Ich denke mein Weg als Lebensunterhalt bestreitender Künstler war vom Universum so geplant. Es gab da eben nur diesen einen kleinen Querschießer – diesen hinderlichen Asteroiden, der sich eben frecher weise mit dem Universum nicht absprach, sich in den erwarteten Weg schob und diesen, Jahrzehnte blockierte. Bis eben heute. Und nun stehe ich vor der Herausforderung, jahrelang angestaute schöpferische Energien sinnvoll zu nutzen und sie im besten Falle gewinnbringend für mich einzusetzen, sodass – des Universums geplanter Weg – sich schlussendlich finalisieren kann und einen Menschen formt, der trotz Holpersteinen ( im nun doch schon greisigen Alter *haha* ) noch seinen Weg zu kreativer Erfüllung findet. Mein Buchdebüt ist für mich hoffentlich der Anfang einer neuen Ära. Die Chancen dazu stehen jedenfalls ganz gut – ich habe das Universum still und heimlich eben gefragt 🗣

Frage 06: Hast du Fans, Follower und wenn ja, was machst du für sie?

Ja, ich habe einige Follower auf sowohl Blog- als auch Instagram. Machen tue ich für sie natürlich Kunst in ganz eigenwilliger und provokant-charismatischer Form, eben meiner ganz speziellen 😉Ich bin einfach nur so ehrlich, direkt und skurril, wie ich nun mal bin, nehme kein Blatt vor den Mund und kenne kaum Scham oder Peinlichkeit. Und so agiere ich auch mit meinen textlichen oder musikalischen Beiträgen. Vieles von dem, was ich tue, mag zwar recht ambivalent, kapriziös und anstößig sein und damit biete ich beste Basis, um zu polarisieren. Aber genau das führt ja auch dazu, dass man eben ganz bewusst als „anders“ wahrgenommen wird, und somit natürlich wiederum interessant ist 😝Getroffen habe ich noch niemanden meiner Follower, denn zum einen bin ich kein sozial-liebender Mensch, sondern eher introvertiert und einzelgängerisch – zum anderen aber bin ich ja auch noch gar nicht so lange dabei. Ich mag einfach diese virtuelle Welt. Kommunizieren wenn man sich für Kommunikation bereit fühlt, schweigen wenn man Ruhe braucht. Und all das eben, ohne sich ständig für irgendetwas rechtfertigen zu müssen. Also immer schön nach dem Motto:Brauch‘ ne Paus‘ – Stecker raus – AUS die Maus ! 🔌❌Wenn ich mich aber tatsächlich stückweit als Autor oder Künstler generell etablieren sollte, dann habe ich mir fest vorgenommen, auch mehr mit meinen Fans und Followern in den Austausch zu gehen – vielleicht sogar bis hin zu persönlichen Treffen etc… Aber wie sich da was entwickeln wird, das steht in den Sternen … Da muss ich also erstmal wieder ganz still und heimlich das Universum fragen 🧘‍♂

Frage 07: Welche Ziele hast du für die nächsten Jahre gesteckt? Bist du ein Planer oder eher ein Mensch, der das Leben laufen und auf sich zukommen lässt?

Ist schwer zu sagen. Zum einen bin ich natürlich als fürchterlich strukturloses Wesen ganz und gar kein Planer, sondern lasse irgendwie alles immer auf mich zukommen, ohne groß Einfluss zu nehmen ( so war es jedenfalls bis jetzt ), zum anderen kommt man aber um eine vernünftige Planung wohl kaum drumrum, wenn man gewisse Ziele verfolgen und erfolgreich sein will.Ich denke, man muss eine gesunde Mischung finden. Es gab einige durchaus verrückte aber gute Dinge in meinem Leben (die eher abgeschiedenen Pfade eben ), zu denen mich Mister Zufall brachte. Einfach nur, weil ich in der Routine klebte, trivial lebte und mich langweilte 🤷‍♂Große Planungen hätten mich vermutlich nur auf den gepflasterten Hauptpfaden laufen lassen. Manchmal bringen uns eben auch die Zufälle neue, spannende Eindrücke und sinnbringende Erfüllung. Das kennt ihr wohl auch.Ich halte also sowohl meine Augen auf für das coole, unerwartete, stecke mir aber auch ab sofort gewisse Ziele, damit ich mich nicht wieder im stressigen Alltag verliere und dieses Mal endlich an meinen Motivationen und Perspektiven festhalten kann. Diese sind: Noch mehr Bücher schreiben, noch mehr Musik machen, vielleicht „Inflötenser“ (oder wie dat heißt) werden – keine Ahnung. Von Musik versteh‘ ich ja was und jemandem ordentlich meine Meinung flöten, kann ich auch ganz gut ! LachIch möchte einfach nur Menschen erreichen, etwas gewertschätzt werden und wenn sich im Idealfalle dann noch eine finanzielle Anerkennung für das, was ich so leidenschaftlich tue ergibt, dann ist das natürlich prima! Groß und berühmt würde ich gar nicht werden wollen …Das widerstrebt einfach grundsätzlich schon meiner Persönlichkeit. 🤖

Frage 08: Wie empfindest du die Welt der Bücher, Künstler, Autoren, Verleger, Dienstleister?

Natürlich ist es absolut meine Welt und es ist auch die Welt, die mich vielmehr interessiert als jene alltägliche, die einen erdrückt und nur vom kreativ sein abhält. Ich würde mich zwar mittlerweile als ganz gut vernetzt einstufen, jedoch ist es für mich immer noch ein höchst undurchsichtiger Dschungel. Es brauchte ewig, bis ich mich mit all den Steps des Self-Publishings vertraut machte und mir einen Überblick all der Dienstleister am Markt verschaffte. Es wird aber besser. So nach und nach routinieren sich Dinge und auch tolle Kontakte helfen mir dabei, diese Welt als Chance zu begreifen und nicht als unüberwindbare Hürde.Auf jeden Fall bin ich ein kommunikativer, kooperativer und zuverlässiger Mensch – wenn auch mit Dachschaden – und ich freue mich immer riesig darüber, mit Anderen aus dem weiten Feld der Kunst Kontakte zu knüpfen. Ich fühle die künstlerische Welt irgendwie als große seelenverwandte Familie. Abgesehen davon komme ich mit kreativen „Chaoten“, die derb einen an der Klatsche haben, auch schon immer am besten klar. Normal ist halt langweilig. Und scheinbar hat ja jeder Mensch mit innovativem und fantasievollem Output ne kleine Mücke inner Synapsenbrücke, gell?Also auf in ein gemeinsames Abenteuer mit allen Künstlern dieser Welt, kann ich da nur sagen … Denn wer es immer noch nicht rallt – das wichtigste ist Zusammenhalt! 👫👫👫💪Tschakkaaa!

Frage 09: Wo kann man dich treffen, sofern man es denn will? Bist du auf Messen anzutreffen?

Vorerst kaum. Ich bin aber ein Internetjunkie und nahezu 16 Std. pro Tag online. Wer möchte, erreicht mich immer! Entweder über Facebook PN, den Blog oder Instagram. Ich gehöre in der Regel zu der schnellen Sorte Mensch. Wenn ich nicht gerade mal wieder in einer Schaffenskrise hocke, dann antworte ich jedem innerhalb von wenigen Stunden 😁 Also schreibt mir doch mal!( Übrigens auch, wenn ich manchmal innerhalb von 10 Sekunden antworten sollte, bin ich KEIN Bot, sondern – aha und oh Gott – eben nur recht flott hehe) Man sieht, schreibt, liest, klickt sich, gell? 💻

Frage 10: Bist du ein typischer Netzwerker oder bist du eher der Typ, der mitliest, andere machen lässt und die Freiheit genießt, dich nur dann zu zeigen, wenn du es möchtest?

Ich bin schon ein Netzwerker ja. Zum anderen kann ich aber auch den stillen, mitlesenden Part ganz gut. Ich würde sagen, es kommt immer auf meine Stimmung an. Überwiegend dreht, schraubt und drückt die Entertainer-Seele in mir pausenlos immer nur an allen möglichen Knöpfen und Tasten, und vernetzt sich zum einen direkt verbal, aber auch immer wieder durch außergewöhnlich skurrile Posts. Zudem genieße ich im diskret-anonymen Agieren durch das Netz aber eben auch das Privileg, mich immer nur dann zu zeigen, wenn es meinem inneren Befinden obliegt. Denn mein Vierbuchstablerdasein stellt mich eben vor besondere Herausforderungen und Fragestellungen, auf die ich stets vorbereitet sein möchte und muss.VIELEN DANK AN MIRCO VON MAYDELL FÜR DIESES INTERVIEW! 🆒


35 – Claus M. Schwarz

Frage 01: Und du bist wer? Wie heißt du, was machst du so und wenn du magst, wo lebst du?

C:Mein Name ist Claus Michael Schwarz und ich komme aus dem wunderschönen Oberschwaben. Als Autor fühle ich mich in der Phantastik zu Hause, schreibe High Fantasy, bewege mich zunehmend aber auch im magischen Realismus.

Frage 02: Was steht bei dir 2020 noch an? Welche Projekte treiben dich um?

C: So einiges! Zum einen wären da mehrere Buchprojekte, an denen ich gerade arbeite: Ich schreibe gerade parallel an zwei Retromorphia-Romanen: „Was eigentlich geschah mit Leica?“ wird ein Fantasy-Jugendbuch und „Thermolyth-Rebell“ ein interaktiver Roman, ähnlich einem Spielbuch. Außerdem ist da noch der surreale Kriminalroman „Schande, zu so spät noch ´jetzt´ zu sagen“ – Lokalkrimi meets Twin Peaks. Ferner hätte ich einige tolle Auftritte mit meinen beiden Bands gespielt. Corona bedingt haben die natürlich alle nicht stattgefunden. Allerdings werden gerade Ersatztermine organisiert. Ein ganz Besonderer steht für 2021 schon fest und ich freue mich riesig darauf! Leider darf ich aber noch nichts darüber verraten.

Frage 03: Was machst du beruflich? In welcher Branche bist du tätig und wo ist deine Schnittstelle zur Autorenwelt?

C: Ich bin Arbeitstherapeut und arbeite mit Menschen mit einer chronischen psychischen Erkrankung. Der Job hat unmittelbar nichts mit meinem Wirken als Autor zu tun, wobei die Arbeit mit Menschen durchaus eine Inspirationsquelle ist. Hier sind die Links zu meinen Seiten:

Alle Bücher: https://www.amazon.de/kindle-dbs/entity/author/B07L5GHR39?_encoding=UTF8&node=186606&offset=0&pageSize=12&searchAlias=stripbooks&sort=author-sidecar-rank&page=1&langFilter=default#formatSelectorHeader

Autorenprofil bei PAN: https://www.phantastik-autoren.net/steckbriefe/schwarz-claus-m

Retromorphia: www.retromorphia.de

Subterfuse: www.subterfuse.de

A True Romance: www.atrueromance.de

Frage 04: Hast du Rückhalt in Form von Familie, Freunde, Bekannten, Verwandten?

C:Meine Frau schätzt mein Tun und unterstützt mich auf vielfache Weise enorm. Außerdem habe ich ein paar Freunde und Bekannte, die wirklich sehr kompetent und konstruktiv über meine Entwürfe, Skizzen und Manuskripte drüber schauen. Was das anbetrifft, kann ich mich sehr glücklich schätzen.

Frage 05: Kannst du von deiner Kunstform leben? War das mal so geplant oder bist du eher per Zufall dort gelandet, wo du jetzt tätig bist und wie lange übst du deine Passion schon aus?

C:Auch hier schätze ich mich glücklich, dass ich nicht darauf angewiesen bin, von meinem kreativen Wirken leben zu müssen. Natürlich fehlt mir durch das Ausüben meines Berufs Zeit, die ich zum Schreiben nutzen könnte. Andererseits gefällt es mir, unabhängig und selbstbestimmt ans Werk gehen zu können und Kreativität ohne Druck fließen zu lassen.

Frage 06: Hast du Fans, Follower und wenn ja, was machst du für sie?

C:Inzwischen gibt es einen kleinen, feinen, harten Kern, der sich ernsthaft in meine Werke vertieft hat und auch verfolgt, was ich so alles anstelle. Informationen, News und Specials vermittle ich über meine Facebook-Seiten. Eine eigene Internetseite ist auch in Planung. Ich durfte zudem einige ganz großartige Buchbloggerinnen und Buchblogger kennenlernen, habe viele Kontakte geknüpft, teilweise zu sehr interessanten und außergewöhnlichen Menschen, aus denen auch richtige Freundschaften entstanden sind. Für dieses Jahr standen die Frankfurter Buchmesse auf dem Plan und auch der Besuch einiger kleinerer Buchmessen. Bekanntlich hat hier ja leider das Coronavirus einen Strich durch die Rechnung gemacht. Selbst wenn nun die Frankfurter Buchmesse stattfinden soll, werde ich mich dort nun, so weh es mir tut, eher nicht blicken lassen. Unter den aktuellen Umständen ist das kein Vergnügen.

Frage 07: Welche Ziele hast du für die nächsten Jahre gesteckt? Bist du ein Planer oder eher ein Mensch, der das Leben laufen und auf sich zukommen lässt?

C:Ich lebe nach dem Motto „der Weg ist das Ziel“. Mit diesem Blick bleibe ich in Bewegung und kann mich auch der Dynamik der Geschehnisse und Entwicklungen anpassen. Nichtsdestotrotz müssen bestimmte Dinge geplant werden. In den nächsten Jahren werde ich weitere Bücher schreiben und veröffentlichen.

Frage 08: Wie empfindest du die Welt der Bücher, Künstler, Autoren, Verleger, Dienstleister?

C: Insgesamt erlebe ich unter den Schreibenden große Solidarität, Vernetzung und Austausch. Es kommt immer ganz auf die Angelegenheit an, ob ich mir Rat bei Kollegen hole oder mich eher selbst, als „Einzelkämpfer“, um die Problemlösung kümmere. Manche Erfahrung muss man auch einfach für sich selbst machen.

Frage 09: Wo kann man dich treffen, sofern man es denn will? Bist du auf Messen anzutreffen?

C:Letztes Jahr habe ich es zeitlich nicht geschafft, auf Messen präsent zu sein. Dieses Jahr wäre ich auf der Frankfurter Buchmesse und auf einigen kleineren gewesen. Leider hat da nun dieses fiese Virus einen Strich durch unser aller Rechnungen gemacht. Ansonsten trifft man mich in meiner Heimat in Oberschwaben, auf Konzerten, oder hier und da auf einer kulturellen Veranstaltung oder Lesung.

Frage 10: Bist du ein typischer Netzwerker, verlinkst dich mit Gott und der Welt oder bist du eher der Typ, der mitliest, andere machen lässt und die Freiheit genießt, dich nur dann zu zeigen, wenn du es möchtest?

C:Mal so, mal so. Vernetzung und Austausch finde ich sehr gut und wichtig. Aber sicher nicht mit Gott und der Welt. Und so sehr ich das auch schätze, fehlt mir hierfür oft schlichtweg die Zeit. Die nutze ich dann lieber für das kreative Wirken, nutze ich sie lieber zum Schreiben, als mich in endlosen Forumsdiskussionen zu verlieren. Das fühlt sich besser an und am Ende des Tages kann ich mich auch zurücklehnen und sagen, dass ich etwas geschaffen habe.

Frage 11: Hier dürft ihr euch eine Frage ausdenken, was euch am Herzen liegt, was ihr gerne mal anderen zeigen möchtet.

C:Da ich es immer etwas seltsam finde, wenn ich mir in einem Interview selbst Fragen stellen muss, wäre meine: Darf ich mir einfach keine Frage stellen?


34 – Junia Swan

Frage 01: Und du bist wer? Wie heißt du, was machst du so und wenn du magst, wo lebst du?

Die meisten kennen mich als Junia Swan. Schon als Kind entdeckte ich meine Leidenschaft, mir Geschichten auszudenken und diese aufzuschreiben. Heute erfülle ich meinen Kindheitstraum Tag für Tag. Auf den ersten Blick scheint mein Leben ganz gewöhnlich zu sein: Ich wohne in einer historischen Kleinstadt mit italienischem Flair, in der Nähe meiner Geburtsstadt Salzburg. Es war nicht immer so. Nach sechzehn Jahren in unterschiedlichen Städten wie Wien, Heidelberg und Leipzig, kehrte ich in meine Heimat zurück. Auf dem Weg wurde ich Ehefrau, Mutter von drei Kindern und Frauchen eines Dackels. Nun lebe ich in einem Haus mit romantisch verwildertem Garten. Aber in dem versteckten Zimmer hinter dem gefüllten Bücherregal entstehen meine bewegenden Liebesromane mit Tiefgang. Ich habe es meiner Abenteuerlust zu verdanken, dass ich vielseitige Erfahrungen sammeln konnte. Unter anderem schuftete ich als Mitarbeiterin bei einer Fast-Food-Kette, begrüßte Ärzte als Assistentin einer Eventmanagementagentur und plante als Einrichtungsberaterin Wohlfühloasen. Doch keiner dieser Berufe erfüllte mich.

Frage 02: Was machst du beruflich? In welcher Branche bist du tätig und wo ist deine Schnittstelle zur Autorenwelt?

Im Rahmen des Projektes „GardenCity“ begleite ich Menschen auf dem Weg, in ihre Berufung zu finden. Dabei helfe ich ihnen, ihre Identität zu entfalten und Verletzungen aus der Vergangenheit aufzuarbeiten, damit sie in eine persönliche Freiheit gelangen. Die Kreativität während des Schreibprozesses ist mit Stille und Alleinsein verbunden und ergänzt sich wunderbar mit meinen beiden anderen Berufungen, die sehr viel mit Menschen zu tun haben. Innerhalb dieses Spannungsfeldes genieße ich eine große Ausgewogenheit in meinem Leben. Dadurch wird es nie langweilig, ständig passiert etwas Neues. Das bedeutet für mich pures Leben und ich bin dankbar für diese vielfältige Abwechslung. Wenn ihr mehr über mich, meine Bücher, Lesungen und Events wissen wollt, findet ihr hier weitere Informationen:

Meine Autorenseite: www.junia-swan.at

Facebook:Facebook: https://de-de.facebook.com/LiebeGeschichten/

Goodreads: https://www.goodreads.com/author/show/17378549

Junia_Swan Instagram: https://www.instagram.com/juniaswan/

Lovelybooks: https://www.lovelybooks.de/autor/Junia-Swan/

Frage 03: Was ist deine Inspirationsquelle?

Jedes Buch hat eine besondere Entstehungsgeschichte. In meinem Alltag komme ich mit Themen in Kontakt, die mich zutiefst bewegen. Oft lassen mich Begegnungen mit Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen nicht mehr los. Offene Fragen, die ich nicht aus mir heraus beantworten kann, können eine Grundlage für meine Bücher bilden. Dabei führt mich der Schreibprozess zu möglichen Lösungen und Antworten. Bei meinem Buch „Das Herz der Kurtisane“ bewegte mich die Frage, welche Entscheidungen eine junge Frau möglicherweise trifft, nachdem ein Mann ihr Herz gebrochen und sie im Stich gelassen hat. Den Gegenpart bildet ein Mann, dessen Familie von einer Frau zerstört wurde. Was passiert, wenn diese beiden Charaktere aufeinanderprallen? Ein anderes Beispiel findet sich in „Vor den Toren Jerusalems“: Geblendet von Rachegelüsten bemerkt die Protagonistin nicht, dass sie andere genauso niederträchtig behandelt, wie man es mit ihr gemacht hat. Dabei zögere ich nicht, mich mit den Abgründen der menschlichen Seele zu konfrontieren. Spannend ist es auch für mich, zu entdecken, wie meine Helden Auswege aus aussichtslosen Umständen finden.

Frage 04: Was unterscheidet deine Liebesromane von anderen?

Für mich macht eine gute Geschichte eine Handlung aus, welche die Komplexität der Beziehungen und Situationen spiegelt und lebensnahe ist. Nicht umsonst lautet mein Motto „Liebesromane mit Tiefgang“. Meine Protagonisten ändern sich nicht von einer Minute auf die nächste und müssen erst lernen, ihre eigenen Schwächen zu akzeptieren und dann in etwas Positives zu verwandeln. Die Liebe fällt ihnen nicht in den Schoß, sondern sie müssen darum kämpfen. Spannend finde ich es, sie auf ihrer Reise zu begleiten und mich von dem was sie tun, überraschen zu lassen. Zum Beispiel habe ich untypischerweise den Erotikroman „Dark Desire“ geschrieben. Dabei habe ich mich in die Situation versetzt, wie das Leben mit so einem „klassischen Alphamann der heutigen Zeit“ aussehen würde. Bewusst kratze ich nicht nur an der Oberfläche, sondern lege frei, welche Auswirkungen sein Verhalten auf sein Umfeld und auf sich selbst hat und welche Konflikte sich daraus ergeben. Männliche Dominanz wird ja in der einschlägigen Literatur als das Nonplusultra dargestellt. Wäre er wirklich der Typ, den Frauen gerne an ihrer Seite haben? Natürlich schreibe ich auch leichtere Sommerlektüre, wie z.B. „Der Prinz und das Mädchen“, „Eine verhängnisvolle Rache“ und „Das Herz der Eisprinzessin“. Vor allem sollen meine Bücher die Hoffnung vermitteln, dass Ereignisse in der Vergangenheit, wenn sie abgeschlossen und aufgearbeitet sind, einer guten Zukunft nicht im Wege stehen.

Frage 05: Bist du ein Planer oder eher ein Mensch, der das Leben laufen und auf sich zukommen lässt?

Ich bin definitiv beides. Ich genieße es sowohl frei in meiner Zeiteinteilung zu sein, als auch, mir Ziele zu stecken. Um mich weiterzuentwickeln, bin ich Teil eines weltweiten Mentoring Programms geworden.

Frage 06: Was steht bei dir 2020 noch an? Welche Projekte treiben dich um?

Schreiben ist meine Leidenschaft! Ob auf dem Sofa auf der Terrasse oder auf dem im Wohnzimmer, im Kofferraum meines Autos vor einem See – immer findet sich ein gemütliches Plätzchen um meiner Kreativität freien Lauf zu lassen. Voraussichtlich erscheint im Sommer mein neuester Roman „Ein unbelehrbarer Captain“ wie alle meine Bücher, als Taschenbuch und E-Book. Es gibt außerdem einige Romane, die in meiner Schublade schlummern und darauf warten, vollendet zu werden. Mein künstlerisches Schaffen ist vielseitig: Ich male sehr gerne inspirierte Bilder, wobei ich Mixed Media-Art bevorzuge und kreiere kurze, gesellschaftskritische Videos. Seit einiger Zeit entwerfe ich meine Buchcover selbst. Die Wechselwirkung von Text und Bild vollendet mein Werk.

Frage 07: Wie empfindest du die Welt der Bücher, Künstler, Autoren, Verleger, Dienstleister?

Die Autorenwelt ist viel komplexer, als ich angenommen habe. Als Self-Publisher bin ich nicht nur für das Schreiben meiner Romane, sondern auch für die Gestaltung des Covers, Marketing, Social Media, Pressearbeit, etc. verantwortlich. Zusätzlich ist mir die Gemeinschaft mit gleichgesinnten Autoren wichtig. Dabei unterstützen, ermutigen wir einander und tauschen Erfahrungen aus. Es hat mich begeistert, als mich vor einiger Zeit ein Verlag angeschrieben hat. Er hat großes Interesse daran, meine Bücher in Zukunft zu veröffentlichen. Derzeit laufen die Verhandlungen. Die lange Dauer, die dies in Anspruch nimmt, finde ich herausfordernd.

Frage 08: Hast du Rückhalt in Form von Familie, Freunde, Bekannten, Verwandten.

Meine enge Familie gab mir schon immer Rückendeckung. Ich bin als Tochter einer Autorin aufgewachsen. Von ihr wurde ich von Anfang an unterstützt und zum Schreiben ermutigt. Abgesehen davon haben meine Großeltern die Tradition eingeführt, jeden Anlass auf eine witzige Art dichterisch zu verewigen. In diese Sitte reihte sich mein Ehemann nahtlos ein. Seit wir einander kennen, stärkt er mich und schafft die Rahmenbedingungen, damit ich Zeit und Kraft für meine Passion habe. Als unser Erstgeborener ein Baby war, passte er wöchentlich an einem Vormittag auf unser Kind auf. Meine siebenjährige Tochter ist Profi im viralen Marketing und verkündet stolz in der Schule: „Meine Mami schreibt über Junia Swan“. Meine beiden Teenagersöhne coachen mich: Mein Ältester unterweist mich in der Handhabung von Coverbearbeitungsprogrammen, der Jüngere verbessert das Erscheinungsbild meiner Homepage. Mein Ehemann ist nach wie vor der erste, dem ich meine Romane vorlese.

Frage 09: Bist du ein typischer Netzwerker, verlinkst dich mit Gott und der Welt oder bist du eher der Typ, der mitliest, andere machen lässt und die Freiheit genießt, dich nur dann zu zeigen, wenn du es möchtest?

Ich bin mit Gott verlinkt, eindeutig ein kontaktfreudiger Freiheitstyp mit Mr. X-Tendenz und dem Bedürfnis nach Ruhe.

Frage 10: Hast du Fans, Follower und wenn ja, was machst du für sie?

Bisher lag mein Fokus auf dem Schreiben und Veröffentlichen meiner Romane als Self-Publisher. In letzter Zeit habe ich entdeckt, wie wichtig es ist, mit meinen Fans und Followern in Kontakt zu treten und diese regelmäßig, u.a. mit meinem Newsletter, zu informieren. Nach dem Außerkrafttreten der Beschränkungen, die uns aufgrund von Corona auferlegt wurde, plane ich an regelmäßigen Lesungen und Events teilzunehmen. Vor einigen Monaten hat mich Lawrence Murphy (seine Seite ist definitiv einen Besuch wert: thttps://www.instagram.com/itslawrencemurphy/) kontaktiert. Er ist das Männermodel auf dem Buch „Das Herz der Kurtisane“ und wir haben seitdem immer wieder Kontakt. Mittlerweile hat er mich nach L.A. eingeladen und bei nächster Gelegenheit werde ich ihn in Hollywood besuchen. Wie jeder Autor freue ich mich riesig über positives Feedback von meinen Leser:innen. Wenn meine Romane außerdem jemandem Hoffnung vermitteln und schwierige Lebensumstände erleichtern, habe ich mein Ziel erreicht. Mit meinem regelmäßigen Newsletter bleiben meine LeserInnen immer auf dem Laufenden. Diese digitale Post enthält immer wieder exklusive, kleine „Geschenke“. Außerdem kann man auf Facebook bei Gewinnspielen teilnehmen. Ich träume davon, eines Tages an einem Strand entlang zu gehen und jemanden zu sehen, der eines meiner Bücher liest.


33 – Das geschriebene Wort – Elisabeth Derkits

Frage 01: Und du bist wer? Wie heißt du, was machst du so und wenn du magst, wo lebst du?

Meine Geschichte über das Geschichtenschreiben

📷

Mein Name ist Elisabeth Derkits, ich wurde 1990 in Wien geboren und lebe derzeit mit meinen Töchtern und meinem Lebensgefährten in Oberösterreich.Als ich anfing zu schreiben, hatte ich unvorhergesehen einen kleinen Erfolg. Ein Verlag veröffentlichte unter einem Pseudonym meinen ersten Roman. Später einen zweiten und dritten. Dann endete die Glückssträhne prompt. Der Cursor bewegte sich nicht mehr. Mir fiel nichts mehr ein. Durch das Gefallen wollen war ich im Sumpf gelandet. Doch mein Herz schlägt nicht für schlichte Liebesromane, Heimatkrimis oder effekthascherische Literatur jeglicher Art. Danach schrieb ich eine Zeit lang nur noch für Werbeagenturen und für einen lokalen Fernsehsender.Ich bin ein liebevoller, aber kein einfacher Mensch. Ich schätze Ruhe und abgelegene Orte sehr. Ich liebe es zu lachen. Mich fasziniert die Einsamkeit. Ich meide Menschenmengen und Lärm. Ich fürchte Streit und Hektik. Ich verabscheue Small Talk. Wenn ich einem Menschen näherkommen möchte, empfinde ich es als Zeitverschwendung, ja fast als Beleidigung über Belangloses zu sprechen. Man darf mir durchaus ein gehaltvolles Gespräch zutrauen. Ich möchte über Kunst sprechen, über Ängste und Fehler, über das Leben, über Ideen, Träume und Leidenschaften jeder Art, über Weltsichten, Musik, Liebe, über das Reisen, die Natur, über Essen und natürlich über Bücher.Himmelhochjauchzend, zu Tode betrübt trifft es ganz gut. Manche Gefühle und Sinnesreize überwältigen mich regelrecht. Ich habe nicht nur sechs ausgesprochen scharfe physische Sinne, sondern auch eine feine Antenne für Stimmungen. Das ist nicht immer einfach. Doch gäbe es eine Pille gegen diese Hochsensibilität, ich würde sie nicht schlucken. Ich habe einen Blick für Kleines, Schönes und Außergewöhnliches. Und für Wunder. Um nichts in der Welt möchte ich den verlieren. Wahrscheinlich hat sich genau aus diesem Grund das Schreiben so sehr in mein Leben integriert. Es ist ein Grundbedürfnis geworden. Mein Ventil.Das alles führte mich zu einer ganz neuen Art des Schreibens.Ich schreibe jetzt biografische Erzählungen über echte Menschen, echte Träume, und echte Leidenschaften aller Art. Über Weltsichten, Musik, Liebe, über das Reisen, die Natur und Essen. Über Dinge, die mein Interesse wecken, und die erzählt werden möchten.Ich habe erlebt, dass das den Erzählenden und Lesenden genauso viel Freude bereitet, wie mir selbst. Und so entstand schließlich die Geschichtenmanufaktur. Meine kleine, feine Schreibwerkstatt, die Lieb gewonnenes bewahrt und Neues schafft. Ich freue mich auf die vielen Fantasien, Erlebnisse, Geschichten und Gedichte, vielleicht auch noch auf den ein oder anderen Roman, die ich hoffentlich noch auf Papier bringen kann.

Frage 02: Was steht bei dir 2020 noch an? Welche Projekte treiben dich um?

Gerade habe ich zwei offene Projekte. Zum einen ein Kinderbuch, welches ich, illustriert von einem italienischen Künstler, dieses Jahr fertigstellen möchte. Zum anderen eine Sammlung von biografischen Erzählungen der Geschichtenmanufaktur: „Liebe von 1919 bis 2020“. Es war mir von Anfang an klar, dass sich Liebesbeziehungen in den vergangenen 100 Jahren wesentlich und lesenswert verändert haben. Doch diese Geschichten, vom Nachkriegsdrama bis hin zu dem jungen Mann, der erzählt, wie er die Liebe seines Lebens ausgerechnet auf einer Plattform für erotische Kontakte fand, sind einfach der Hammer! Dieser Geschichtenband entwickelt sich zu einem der rührendsten und wider Erwarten lustigsten Projekte, die ich je in Angriff genommen habe.

Frage 03: Was machst du beruflich? In welcher Branche bist du tätig und wo ist deine Schnittstelle zur Autorenwelt?

Derzeit bin ich in Karenz. Davor arbeitete ich als Redakteurin für einen lokalen Fernsehsender. Doch auch meine Geschichtenmanufaktur (www.das-geschriebene-wort.at), ist bereits fester Bestandteil meiner täglichen Arbeit.

Frage 04: Hast du Rückhalt in Form von Familie, Freunde, Bekannten, Verwandten?

Interessanterweise liest kaum jemand in meinem privaten Umfeld, was ich sehr schade finde. Meinen Antrieb und meine Motivation finde ich großteils bei meinen Privatkunden und in mir selbst.

Frage 05: Kannst du von deiner Kunstform leben? War das mal so geplant oder bist du eher per Zufall dort gelandet, wo du jetzt tätig bist und wie lange übst du deine Passion schon aus?

Da mein Lebensgefährte und ich unseren Lebensunterhalt gemeinsam bestreiten, reicht mein Einkommen im Augenblick tatsächlich aus. Darauf möchte ich mich aber natürlich nicht ausruhen. Ich schreibe jetzt seit gut 10 Jahren. Auch wenn ich das damals Geschriebene heute nicht mehr sehen, geschweige denn lesen kann. Das gilt ebenfalls für die Romane, die ich (Gott sei Dank pseudonym!!) in Verlagen veröffentlicht habe.

Frage 06: Hast du Fans, Follower und wenn ja, was machst du für sie?

So kann man es wohl nicht nennen, nein. Ich habe rund 410 Abonnenten auf meiner Facebook-Seite. Meine Privatkunden, die mir großteils biografische Aufträge erteilen, sind aber häufig jenseits der 60. Man kann sie kaum als Follower bezeichnen, auch wenn ich noch mit vielen in engem Kontakt stehe. 😉

Frage 07: Welche Ziele hast du für die nächsten Jahre gesteckt? Bist du ein Planer oder eher ein Mensch, der das Leben laufen und auf sich zukommen lässt?

Ich möchte Ordnung in mein System bringen. Als ausgeprägter Gefühlsmensch lasse ich mich zu oft treiben. Was ist, das ist – was nicht, das nicht. Ein gebahnter Weg, auf dem ich mich stetig vorwärtsbewegen kann, wäre schön und wünschenswert.

Frage 08: Wie empfindest du die Welt der Bücher, Künstler, Autoren, Verleger, Dienstleister?

Ich liebe Bücher. Über alles. Nicht bedingungslos, meine Ansprüche an ein Buch sind groß. Aber es gibt so viele wahnsinnig beeindruckende Autoren, dass sich die Bücher meiner privaten Sammlung irgendwo im 4-stelligen Bereich beziffern. Was allerdings die Kommunikation als Autor betrifft…naja. Auf gut Österreichisch: Da bin ich ein komplettes Schwammerl. Von Vitamin B kann keine Rede sein. Ich habe absolut keine Angriffspunkte und oder Ansprechpersonen. Ich habe mich auch nie recht darum bemüht. Ich bin ein absoluter Einzelkämpfer und würde das jetzt gerne ablegen. Daher mein Beitritt in die Gruppe.

Frage 09: Wo kann man dich treffen, sofern man es denn will? Bist du auf Messen anzutreffen?

Schreibend oder lesend in Kaffeehäusern. 😉 Ich war einmal mit einem Buch auf einer Messe vertreten. Allerdings für ein Spendenprojekt für die Kindernothilfe Österreich. Das ist allerdings etwas, das ich unbedingt in Angriff nehmen möchte.

Frage 10: Bist du ein typischer Netzwerker, verlinkst dich mit Gott und der Welt oder bist du eher der Typ, der mitliest, andere machen lässt und die Freiheit genießt, dich nur dann zu zeigen, wenn du es möchtest?

Eindeutig dankbarer Mitleser.

Frage 11: Wie relevant ist der wirtschaftliche Aspekt deiner Projekte?

Um ehrlich zu sein, räume ich dem noch zu wenig Platz ein. Es fällt mir schwer, meine eigene Arbeit zu beziffern. Das war als Werbetexterin und Redakteurin etwas anderes. Jetzt dem rein kreativen Schreiben ein Preisschild anzuhängen ist der Horror für mich. Meine Privatkunden sind ehrenwerterweise sehr fair und verhandeln nicht. Eine goldene Nase habe ich mir damit allerdings noch nicht verdient. Dafür müsste ich wohl zurück gehen in die Welt der Werbung. Nein, wenn es mir rein um den finanziellen Erfolg ginge, ich gäbe das Schreiben ganz auf und gründete eine Agentur für Ego-Marketing. Für gewerbliche Fremd-Selbstinszenierung im digitalen Einflussbereich des Kunden. Zur professionellen Optimierung des ästhetischen Ichs auf sozialen Medien und Online Dating Plattform. Scherz beiseite, ein Mittelweg wäre durchaus begrüßenswert.


32 – Christel Dörner

Frage 01: Und du bist wer? Wie heißt du, was machst du so und wenn du magst, wo lebst du?

Hallo, mein Name ist Christel Dörner, im Hauptberuf bin ich jetzt Oma und Uroma, allerdings bilde ich mir ein eine sehr rege Oma zu sein. Ich lebe schon seit meiner Geburt in Wuppertal nur der Ortsteil hat sich ab und zu einmal geändert.In diesem Jahre möchte ich mit dem vierten Buch meiner Hanna-Serie fertig werden, eigentlich sollte es schon fertig sein aber eine Krebsdiagnose meines Sohnes hat mich total aus der Bahn geworfen.

Frage 02: Was steht bei dir 2020 noch an? Welche Projekte treiben dich um?

Gelernt habe ich Großhandelskauffrau, später, als meine eigenen drei Kinder groß waren, zogen zwei kleine Pflegekinder zu uns. Dazu gesellten sich ab und zu Zeitpflegekinder, durch eines dieser Kinder bin ich zum schreiben gekommen. Der kleine brachte einen alten Teddy mit und ich erzählte ihm was dieser Bär alles anstellen kann.

Frage 03: Was machst du beruflich? In welcher Branche bist du tätig und wo ist deine Schnittstelle zur Autorenwelt?

Der Rückhalt hält sich in Grenzen, alle finden es toll, kennen die Bücher, und glauben wohl: So kann Oma sich beschäftigen. Dass ich einigen Erfolg habe erzähle ich gar nicht. Vielleicht wäre das Interesse dann größer aber darauf kommt es mir nicht an.

Frage 04: Hast du Rückhalt in Form von Familie, Freunde, Bekannten, Verwandten?

Nein, Leben könnte ich nicht davon, war aber auch nie mein Plan, man kann schon sagen, der Zufall hat mich zum Schreiben gebracht und ich freue mich, wenn meine Geschichte gefällt.

Frage 05: Kannst du von deiner Kunstform leben? War das mal so geplant oder bist du eher per Zufall dort gelandet, wo du jetzt tätig bist und wie lange übst du deine Passion schon aus?

Da ich eigentlich nur auf Facebook ab und zu einmal in einigen Gruppen Werbung mache, hält sich das mit Fans in Grenzen, obwohl ich schon nach der Fortsetzung gefragt wurde.

Frage 06: Hast du Fans, Follower und wenn ja, was machst du für sie?

Dieses letzte Buch über die Bären möchte ich jetzt erst einmal zu Ende schreiben. Jede Geschichte braucht ein Ende. Ich habe auch einige Ideen über neue Geschichten doch zuerst ist mein Sohn wichtig, der Krebs ist unheilbar und ich weiß nicht wie lange er noch hat. Schreiben ist zwar eine Ablenkung, Klappt aber leider nicht immer.

Frage 07: Welche Ziele hast du für die nächsten Jahre gesteckt? Bist du ein Planer oder eher ein Mensch, der das Leben laufen und auf sich zukommen lässt?

Ich finde es faszinierend wie sich einige Künstler in dieser Welt zurechtfinden, ich bin eher ein stiller Beobachter. Hilfe könnte ich ab und zu brauchen, bitte auch manchmal darum und sehe, das man mit viel Werbung und Ausdauer doch einiges erreichen kann. Wie groß die Welt der Bücher ist sehe ich an Verkäufen in die USA. Im Moment verkaufe ich dort sehr gut obwohl ich dort natürlich keine Werbung gemacht habe. Wenn ich mir die Zahlen anschaue freue ich mich sehr.

Frage 08: Wie empfindest du die Welt der Bücher, Künstler, Autoren, Verleger, Dienstleister?

Im Moment finden ja nur Onlinemessen statt. Dort war ich schon vertreten. Ich bemühe mich hier am Ort bei den heimischen Buchhändlern um Kontakt. Er neulich hatte ich eine Aktion ins Leben gerufen in der es darum ging das Kinder Bilder für Altenheimbewohner malen sollten. Diese konnten dann in drei Geschäften abgegeben werden. Sie waren mit Namen versehen und ich habe einen Namen gezogen , die Gewinnerin hat ein Buch von mir bekommen das ich dann im hiesigen Buchhandel übergeben konnte.

Frage 09: Wo kann man dich treffen, sofern man es denn will? Bist du auf Messen anzutreffen?

Ich verlinke mich gerne, um dann mitzulesen, ab und zu meinen Senf dabei zugeben und gespannt auf Reaktionen wartet.


31 – Andy Hagel

Frage 01: Und du bist wer? Wie heißt du, was machst du so und wenn du magst, wo lebst du?

Hallo! Mein Name lautet Andy Hagel, viele nennen mich auch Andreas. Seit vielen Jahren schreibe ich, Anfangs Notizen zu den Geisteskräften und Gaben des Menschen, Notizen zur Priesterlichen Klausur „Vom Taufzirkel bis zum Totenkranz“, Notizen – ich würde Sie auch der Psychiatrischen Medizin zuordnen, kommt aber aus dem Priestertum – „Epsilon- Kommunikation im Schlaf“, Notizen zu einem Astrologischen Meisterbuch – „Die Blumenhand/Die Hand Gottes“, das alles während ich Unfreiwillig Gast in einer Forensischen Psychiatrie war, nachdem es Probleme bei einer Anzeige durch mich gegeben hatte. (Wie es dazu kam, dass ich in der Psychiatrie Holzkreuze an die Patienten verteilte ist eine ebenso seltene Geschichte, wie dass ich einer der Äbte gewesen wäre, wäre dieses Krankenhaus ein Kloster…)Noch im „Krankenhaus“ startete ich mit meinem Projekt „Texthagel“ als ich 2015 im Oktober mit meinem Gedicht „Hei Mat!“ anlässlich der ARD Themenwoche „Heimat“ im Teletext veröffentlicht und mit einer Kaffeetasse, aus der ich heute noch gerne trinke, prämiert wurde. Die Krankenpfleger litten sicher an einer schweren Psychose als diese verkündeten ich würde sicher ein Auto oder eine Reise gewinnen. Ich versuchte den Wahnsinnigen zu erklären, dass ich sicher eine Kaffeetasse bekomme, noch bevor ich es wusste, da die Öffentlich-Rechtlichen – wie ich finde Richtigerweise – immer Kaffeetassen und ähnliches verschenken.Es entstanden zahlreiche Gedichte und Liedtexte, ein paar Geschichten und so verließ ich nach 7 Jahren die Klappsmühle – reich im Geiste – und beschloss meine Gedanken und Texte zu veröffentlichen. Ich installierte eine Homepage und setzte meine Gedichte auf die Seite, programmierte ein paar eBooks mit Gedichten und der Hommage „Mitten im Saal“ – einer Geschichte über das Tanztheater Pina Bausch in Wuppertal, an welchem ich kurze Zeit als Aushilfe tätig war und die Ehre hatte mir das ganze Geschehen anzusehen.Ende 2018/Anfang 2019 erschien mein erstes Taschenbuch als Selfpublisher „Der Schuh ohne Fußabdruck“ – 31 fabelhafte und wunderbare Geschichten. Die vielen Fehler, die ich machte, kann man gar nicht aufzählen, heute in der 4. Auflage bin ich zufrieden mit dem Gesamtprodukt.Besser verlief meine erste Hörbuchproduktion „7 Gute Nacht Geschichten“ – gelesen von Katharina Sturm. Lange Zeit war ich in der Rubrik „Gute-Nacht-Geschichten für Kinder“ in den Top 100! Schaut nach, vielleicht noch immer!

Frage 02: Was steht bei dir 2020 noch an? Welche Projekte treiben dich um?

Am 13.März veröffentlichte ich nun mein zweites Taschenbuch als Print – „Die Blumenhand“ – 31 bunte und blumige Geschichten. Da ich zurzeit noch Student am Abendgymnasium bin und hoffentlich im Herbst meine Abiturprüfung bestehe, nach dreieinhalb Jahren und mit fast einundvierzig Jahren, habe ich wenig Zeit neben Brotjob und dem Lernen. Ich habe vor kurzem den Plot für eine Novelle begonnen, welcher ich mich nach den Abiturprüfungen widmen werde. Diese wird mein zweites längeres Projekt und ich werde all die Erfahrung nutzen, die ich in den letzten Jahren gesammelt habe, um qualitativ hochwertig zu arbeiten und mir entsprechend Zeit nehmen.Auch habe ich vor kurzem beschlossen, meine gesammelte Erfahrung im Bereich des Selfpublishing weiterzugeben. Gerne würde ich Unerfahrenen beratend zur Seite stehen, bei Interesse kann man sich gerne bei mir melden.

Frage 03: Was machst du beruflich? In welcher Branche bist du tätig und wo ist deine Schnittstelle zur Autorenwelt?

Zurzeit bin ich stellvertretender Vorarbeiter in einer Betriebsgastronomie, war schon tätig als Maurer, am Theater, bei einem Schallplattenvertrieb und hatte weitere kleinere Jobs. Schnell oder Irgendwann gelangweilt suchte ich die Herausforderung und immer wieder neue Einsichten in die Welt, die uns umgibt.

Frage 04: Hast du Rückhalt in Form von Familie, Freunde, Bekannten, Verwandten?

Gut. Meine Familie liest einen Teil von dem was ich schreibe und schaut es sich an. Mein Vater findet immer wieder einen Rechtschreib- oder Setzfehler – die letzten waren tatsächlich eher keine Rechtschreibfehler – aber dennoch, nach 7 Jahren Krankenhaus hatte ich keine Sozialen Kontakte und versuchte diese wiederaufzubauen. Heute habe ich ein paar Freunde und Fans, welche ich recht herzlich Grüße!

Frage 05: Kannst du von deiner Kunstform leben? War das mal so geplant oder bist du eher per Zufall dort gelandet, wo du jetzt tätig bist und wie lange übst du deine Passion schon aus?

Nein, von meiner Kunstform kann ich mich nicht ernähren – aber sehr gut damit leben! Fiktionale Taxte schaffen Abstand zum Alltag und für meine nächsten Taschenbuchprojekte, die Möglichkeit mein vorhandenes Wissen mit einzuarbeiten – die Zusammenhänge zwischen den Geistesgaben und Geisteskräften – aus wissenschaftlicher Sicht – verflochten in Fiktion mit realen Hintergründen. Mit Platz die Gedanken spielen zu lassen. Ich würde gerne mehr verraten, doch ich hüte meine Zunge 🙂

Frage 06: Hast du Fans, Follower und wenn ja, was machst du für sie?

Bisher habe ich ein paar Fans und Freunde und die Frage möchte ich anders stellen, was machen Sie für mich? Von den schäbigen Fotos, welche ich mit meinem Smartphone machte und auf Facebook veröffentlichte, abgeschreckt, überraschte mich ein Fan mit Bildern meines neuesten Werkes „Die Blumenhand“ – heute sind sie auf meiner Homepage zu sehen. Ganz toll! Andere Fans sprechen mir Mut zu und ich Ihnen.

Frage 07: Welche Ziele hast du für die nächsten Jahre gesteckt? Bist du ein Planer oder eher ein Mensch, der das Leben laufen und auf sich zukommen lässt?

Ich möchte nach meinen Abiturprüfungen ein Taschenbuch produzieren und meine erste Novelle schreiben. Ebenso ist ein zweites Hörbuch für Kinder geplant sowie die Illustration zweier Kinderbücher.Des Weiteren werde ich mich weiter in der Welt des Selfpublishing herumtreiben.Garnieren möchte ich das Ganze mit einem sieben Jahre langen Teilzeitstudium und eben begleitender Teilzeitarbeit.

Frage 08: Wie empfindest du die Welt der Bücher, Künstler, Autoren, Verleger, Dienstleister?

Ich bin ein Einzelkämpfer, habe aber, unter anderem durch das Autoren-Hilfeforum von unserem lieben Mirco von Maydell, einige Kontakte geknüpft. Ich bin immer auf der Suche nach Veranstaltungen, an denen ich vielleicht teilnehmen kann – in Zukunft öfter!

Frage 09: Wo kann man dich treffen, sofern man es denn will? Bist du auf Messen anzutreffen?

Bisher eher selten, in Zukunft sicher öfter! (Sofern es wieder solche gibt…)

Frage 10: Bist du ein typischer Netzwerker, verlinkst dich mit Gott und der Welt oder bist du eher der Typ, der mitliest, andere machen lässt und die Freiheit genießt, dich nur dann zu zeigen, wenn du es möchtest?

Ich war nie ein großer Netzwerker, wurde von den Brüdern im Kreis geführt und hatte besseres zu tun. Vor über drei Jahren habe ich jedoch mit dem Netzwerken langsam begonnen und schau mal.

Frage 11: Hier dürft ihr euch eine Frage ausdenken, was euch am Herzen liegt, was ihr gerne mal anderen zeigen möchtet.Warum ich schreibe?

Weil ich es kann und es mir unglaublich viel Kreativität bietet. Die Verarbeitung auf der einen Seite, das Ergebnis auf der anderen und die Möglichkeiten mein Wissen einzusetzen und weiterzugeben in der rechten Mitte. Besonders wertvoll ist, auch wenn ich schon fast ein alter Sack bin, die Bildung des Geistes.


30 – Britta Bolle

Frage 01: Und du bist wer? Wie heißt du, was machst du so und wenn du magst, wo lebst du?

Hallo! Ich bin Britta, 31, bin freiberufliche Illustratorin und lebe mit meinem Mann und meinem 2- jährigen Sohn in Bergkamen, NRW. Was mache ich denn so? Mhhm…Gute Frage! Wenn ich nicht gerade mit meinen kleinen Zwerg spiele, bastle und rumalbere, bin ich mit Hausarbeit und meiner Arbeitswelt beschäftigt. Außerdem bin ich ein sehr geselliger Mensch und habe gerne meine Freunde um mich. Wie gut, dass meine beste Freundin Konditorin ist, nachts arbeitet und wir dadurch regelmäßig zusammen morgens frühstücken können – hach, schön! 🙂

Frage 02: Was steht bei dir 2020 noch an? Welche Projekte treiben dich um?

Beruflich geht alles seine Wege: Angebote schreiben, Netzwerken und Aufträge bearbeiten. Außerdem habe ich gerade einen Onlineshop für PreMade-Illustrationen (Buchcover, Vignetten, usw) aufgebaut, den ich nun mit immer mehr Illustrationen ausbaue. Privat ist auch einiges los. Es werden zwei Großbaustellen bei uns im Haus eröffnet und mein Sohn kommt in den Kindergarten. Das wird super spannend und auch sentimental. So langsam verstehe ich meine Mum, bei der so oft die Tränchen kullerten 🙂 Da ich auch sehr gerne schreibe, habe ich zudem eine FacebookGruppe gegründet, in der man live die Entstehung der Geschichte miterleben kann. Da ich mich treiben lasse, ist jedes Kapitel für mich ebenfalls eine Überraschung.

Frage 03: Was machst du beruflich? In welcher Branche bist du tätig und wo ist deine Schnittstelle zur Autorenwelt?

Wie oben geschrieben bin ich freiberufliche Illustratorin. 2009 bin ich für mein Studium in die Nierderlande gezogen. Vier Jahre habe ich dort Illustration an der Kunstakademie AKV|St.Joost studiert. 2013 bin nach Deutschland zurückgekehrt und habe meine Selbstständigkeit, mit dem Schwerpunkt „Illustrationen für Kinder“ gestartet. Ich illustriere hauptsächlich Kinder-und Bilderbücher (auch für Selfpublisher), habe aber auch schon Tapeten, Spielteppiche, Bühnenbilder und Stoffe umgesetzt. Wie oben schon kurz erwähnt, habe ich seit kurzem auch einen eigenen Onlineshop für PreMadeIllustrationen. Noch ist die Auswahl begrenzt, weil er während der Produkterstellung schon geöffnet hat und ich alles nach und nach einstelle – doch ich denke, es sind jetzt schon ein paar hübsche Stücke dabei 😉 Warum habe ich den Shop erstellt? Zum einen kann ich wesentlich freier, ohne Vorgaben arbeiten – was zwischendurch einfach herrlich erfrischend ist und ich dadurch auch stilistisch und thematisch mehr experimentieren kann. Zum anderen kann ich gerade dadurch die Illustrationen günstiger anbieten. So oder so, es macht mir unheimlich viel Spaß!

Frage 04: Hast du Rückhalt in Form von Familie, Freunde, Bekannten, Verwandten?

Ohne meine Familie hätte ich diesen Schritt nie gewagt. Stellt es euch so vor: ein 20 Jahre altes Mädchen ist alleine in einem fremden Land, ist mit dem ersten Jahr der Uni beschäftigt, in dem es in alle Richtungen liebäugeln darf, was die Uni zu bieten hat, verliebt sich in die Illustration, weiß aber, dass es sich bei dieser Wahl selbstständig machen MUSS. Das Fach Illustration lässt nichts anderes zu. Mit 20 konnte ich gar nicht anders als den Rückhalt meiner Familie zu suchen. Denn die Entscheidung war so elementar, dass ich es mich alleine nie getraut hätte. Meine Eltern haben mich daher nicht nur finanziell im Studium unterstützt, sondern auch mit ganz viel Herz. Letztendlich habe ich jeden Schritt alleine gemeistert (allein schon sprachbedingt), aber ohne den Zuspruch meiner Eltern, meines Mannes, meiner Oma, ach, einfach meiner ganzen Familie, wäre ich nicht da wo ich jetzt bin, und wäre ich nicht die, die ich bin. Und dafür bin ich sehr dankbar!

Frage 05: Kannst du von deiner Kunstform leben?

Mitterweile kann ich glücklich sagen: ja. Aber das war nicht immer so. Man darf einfach nicht aufgeben und Durchhaltevermögen zeigen.

Frage 06: Hast du Fans, Follower und wenn ja, was machst du für sie?

Ich liebe es zu Netzwerken! Da man als Illustrator Einzelkämpfer ist, bin ich gerne in Gruppen (Social-Media) unterwegs und gehe alle 2 Jahre auf die Frankfurter Buchmesse. Es ist toll seine Kollegen und Kunden dann auch im Real Life zu treffen 🙂 Und das Schönste: Sie sind im Real Life genauso nett wie online 🙂

Frage 07: Welche Ziele hast du für die nächsten Jahre gesteckt? Bist du ein Planer oder eher ein Mensch, der das Leben laufen und auf sich zukommen lässt?

Ich lasse mein Leben gerne laufen. Natürlich sind die Ziele grob gesteckt, doch ist für mich auch der Weg das Ziel. Ich genieße und wertschätze das, was ich habe. Ich habe vor allem Wünsche. Ich wünsche mir, dass mein Onlineshop gut angenommen wird, dass die Auftragslage stabil bleibt und ich wünsche mir seit langem mal ein eigenes Buch zu schreiben/ veröffentlichen (?).

Frage 08: Wie empfindest du die Welt der Bücher, Künstler, Autoren, Verleger, Dienstleister?

Ich kann hauptsächlich für uns Illustratoren sprechen und ich muss sagen, die Branche ist sehr kollegial und hilfsbereit. Gerade da wir Einzelkämpfer sind, freuen wir uns, wenn wir anderen helfen, sie unterstützen und aufklären können.

Frage 09: Wo kann man dich treffen, sofern man es denn will? Bist du auf Messen anzutreffen?

Man trifft mich hauptsächlich im Social Media-Bereich und alle 2 Jahre auf der Frankfurter Buchmesse (geplant wieder 2021).

Frage 10: Bist du ein typischer Netzwerker, verlinkst dich mit Gott und der Welt oder bist du eher der Typ, der mitliest, andere machen lässt und die Freiheit genießt, dich nur dann zu zeigen, wenn du es möchtest?

Beides. Es ist unterschiedlich – je nach Auftragslage und Privatleben. Wenn ich die Zeit finde, bin ich online sehr aktiv. Bin ich eingebunden, bin ich eher der stille Mitleser.

Frage 11: Was möchtest du gerne noch sagen?

Vernetze dich mit mir! <- Wenn du magst 🙂

Gerade in der kreativen Welt ist das Netzwerk untereinander sehr wichtig. Man kann sich Rat suchen, austauschen und sich gegenseitig pushen. Ich finde es wirklich sehr wertvoll!

Du findest mich hier:

https://www.britta-bolle.de

hallo@britta-bolle.de

www.buchbilder-bolle.de

hallo@buchbilder-bolle.de

https://www.facebook.com/Buchbilderbolle

https://www.instagram.com/britta.bolle/

https://www.facebook.com/groups/1430417153817983

Ich freue mich auf dich!


29 – Heiko Griessbach

Frage 01: Und du bist wer? Wie heißt du, was machst du so und wenn du magst, wo lebst du?

Ich heiße Heiko Grießbach, arbeite Vollzeit als Mikrotechnologe und schreibe seit 2011 als Selbstpublisher. Ich lebe am grüben Nordostrand von Berlin.

Frage 02: Was steht bei dir 2020 noch an? Welche Projekte treiben dich um?

Ich hatte aus gesundheitlichen und familiären Gründen eine lange Schreibpause von weit über einem Jahr und danach überarbeitete und erweiterte ich einige ältere Werke. Mein letztes Projekt, Seele in Gefahr, ist noch relativ neu auf dem Markt. Wie es mit dem Schreiben weitergeht? Mal sehen.

Frage 03: Was machst du beruflich? In welcher Branche bist du tätig und wo ist deine Schnittstelle zur Autorenwelt

Ich arbeite mit Mikrochips. Das Schreiben war ein Hobby meiner Jugendzeit, das ich vor Jahren wieder aufgegriffen habe. Ich habe auf Facebook zwei Seiten unter meinem Namen, einmal mit ss, einmal mit ß. Auf Instagramm bin ich unter xheikox zu finden. Meine eBooks und Taschenbücher warten auf Amazon auf Käufer. Ich schreibe fantasy, Jugendbücher, science fiction, Thriller, Mystery.

Frage 04: Hast du Rückhalt in Form von Familie, Freunde, Bekannten, Verwandten?

Meine Familie ist stolz auf mich, Bekannte finden gut, was ich mache, aber das war es auch schon. Das ist viel, aber man sollte aus dem persönlichen Umfeld nicht zu viel erwarten.

Frage 05: Kannst du von deiner Kunstform leben? War das mal so geplant oder bist du eher per Zufall dort gelandet, wo du jetzt tätig bist und wie lange übst du deine Passion schon aus?

Ich schreibe seit 2011, hatte 2014 einen Erfolg mit Hexeninternat und den Folgebänden 1-5. Meine beste Platzierung bei Amazon war Platz 6 in kindle bezahlt. Zeitweise war ich mit vier Büchern in der Top 10 der Kategorie Bestseller in Fantasy und Magie für Jugendliche und erhielt achtmal in Folge den Allstar, der Buch- und Autorenboni beinhaltet und den jeden Monat die 150 meistgelesenen eBooks beziehungsweise die 150 meistgelesenen Autoren bekommen. Eine Zeitlang mit Autoren wie Rowling, King, Heitz usw ganz oben auf der Bestsellerliste gestanden zu haben, macht mich bis zum Lebensende stolz. In dieser Zeit hätte ich locker vom Schreiben leben können, aber alles ist vergänglich und ein sicherer Arbeitsplatz sichert doch besser die karge Rente.

Frage 06: Hast du Fans, Follower und wenn ja, was machst du für sie?

In meiner Erfolgszeit hatte ich viele Fans, Follower und Leser, bekam Fanpost per Mail und Brief, natürlich nur in bescheidenem Maße, aber es war einfach toll und schön.

Frage 07: Welche Ziele hast du für die nächsten Jahre gesteckt? Bist du ein Planer oder eher ein Mensch, der das Leben laufen und auf sich zukommen lässt?

Ich lasse es auf mich zukommen, da es eh anders läuft, als man denkt. Meine Pläne im Leben haben sich selten erfüllt, beim Schreiben plane ich nie. Ein Ziel für die nächsten Jahre wäre, noch einmal ein Erfolgsbuch zu schreiben. Das macht glücklich, stolz und finanziell freier.

Frage 08: Wie empfindest du die Welt der Bücher, Künstler, Autoren, Verleger, Dienstleister?

Hm. Ich lese viel, informiere mich online und bei Thalia im Shop, was „in“ ist, was Neues herauskommt. Ich kenne eine Menge Autoren von Facebook, stehe mit einigen in Kontakt und war auch schon auf Autorentreffen. Dreimal habe ich ein Werk in Kooperation mit einem anderen Autor, männlich und weiblich, geschrieben und veröffentlicht.

Frage 09: Wo kann man dich treffen, sofern man es denn will? Bist du auf Messen anzutreffen?

Man kann mich online treffen, offline bei Thalia, vielleicht bei zukünftigen Autorentreffen, in Einkaufscentern, so wie ich dort einmal S. Fitzek traf und ihm die Hand schüttelte.

Frage 10: Bist du ein typischer Netzwerker, verlinkst dich mit Gott und der Welt oder bist du eher der Typ, der mitliest, andere machen lässt und die Freiheit genießt, dich nur dann zu zeigen, wenn du es möchtest?

Zweiteres. Ich dränge mich nie auf und möchte nicht im Mittelpunkt stehen.

Frage 11: Was würdest du gern machen, wenn du könntest?

Auswandern zur Familie. Ach, das Schreiben betreffend? Ich würde gern mit einem oder mehreren Autoren eine Serie schreiben, ich würde gern Autoren live treffen und ich würde gern mehr schreiben können, aber ich kann nur schreiben, wenn mein Kopf es will und nicht, wenn ICH es will.


28 – Galax Archeronian

Frage 01: Und du bist wer? Wie heißt du, was machst du so und wenn du magst, wo lebst du?

Hallo erstmal 😉
Mein Name ist Galax, und ich bin hauptberuflich Autor, ab und zu Herausgeber manchmal auch Grafiker aus den Bereichen der Science fiction und Fantasy.

Derzeit lebe ich nahe Berlin und schaue mal, wie lange das so bleibt.

Frage 02: Was steht bei dir 2020 noch an? Welche Projekte treiben dich um?

Ui, da haben wir einiges.
Zum Zeitpunkt, wie ich diese Fragen beantworte ist das halbe Jahr 2020 ja schon vorbei. Für Herbst steht der Fünfte Roman meiner Reihe „Koloniewelten“ aus. Des weiteren noch drei oder vier Kurzgeschichten/Novellen für diverse Anthologien, bei unterschiedlichen Verlagen, die ich alle 2019 geschrieben habe. Wirklich und tatsächlich arbeite ich derzeit an zwei grundlegend verschiedenen Romanen. Einer ist SciFi, der andere ein Drama, welches in den 70er Jahren spielt.
Abgeschlossen fürs kommende Jahr sind eine von zwei Novelle und ganz aktuell erarbeite ich den Plot für drei ausstehende Kurzgeschichten, die ebenfalls für 2021 vorgesehen sind.

Frage 03: Was machst du beruflich? In welcher Branche bist du tätig und wo ist deine Schnittstelle zur Autorenwelt?

Tatsächlich empfinde ich das Schreiben als meinen Hauptberuf. Nebenbei jobbe ich im Bereich der Sicherheit, und nutze dort ab und zu die Zeiten, um ein wenig über bevorstehende Projekte nachzudenken oder gar schon zu plotten.

Frage 04: Hast du Rückhalt in Form von Familie, Freunde, Bekannten, Verwandten?

Nein, absolut nicht, von den meisten ist eher das Gegenteil der Fall.

Frage 05: Kannst du von deiner Kunstform leben? War das mal so geplant oder bist du eher per Zufall dort gelandet, wo du jetzt tätig bist und wie lange übst du deine Passion schon aus?

Ich arbeite daran, davon leben zu können. Noch reicht es nicht ganz. Desübrigen bin ich eher zufällig in diese Sparte gerutscht. Als Kind wollte ich immer Comics zeichnen und schreib ab und zu Fanfiction. Eine Freundin, die damals bei einem Kleinverlag ein Praktikum gemacht hatte, las meine Stories und meinte, es sei handwerklich besser als alles, was sie so reinbekommt. Sie drängte mich in einen Schreibwettbewerb, über den mich dann ein anderer Verlag entdeckt und eine Zeitlang veröffentlicht hat. So kam eins zum anderen – und schwupps hatte ich zwei Dutzend Bücher auf dem Markt 😉 … kinners, wie die Zeit verfliegt xD

Frage 06: Hast du Fans, Follower und wenn ja, was machst du für sie?

Ja, den ein oder anderen habe ich, kenne viele inzwischen auch näher.
Getroffen habe ich noch niemanden, da ich mich nicht aus dem Haus wage, da ich ein gewaltiges Sozialdefizit habe. Als Schreiberling passt das gut, da man ja eh die meiste Zeit dafür allein sein muss 🙂

Frage 07: Welche Ziele hast du für die nächsten Jahre gesteckt? Bist du ein Planer oder eher ein Mensch, der das Leben laufen und auf sich zukommen lässt?

Ich habe diverse Pläne.
Vorrangig ist es einer, meine Koloniewelten abzuschließen und alle begonnenen Projekte zu beenden.
Ich würde so gerne einmal eine meiner Geschichten als Audioversion auf YouTube anbieten. Aber derzeit fehlt mir noch die Technik, das alles richtig zu schneiden. Und ggf. würde ich den ein oder anderen Sound untermischen wollen 😀

Frage 08: Wie empfindest du die Welt der Bücher, Künstler, Autoren, Verleger, Dienstleister?

Krieg.Viele sind sich selbst die nächsten. Einige organisieren sich gut, andere verlieren den Anschluss. Es gibt natürlich viele Hilfs- und Anlaufstellen, aber alt nicht für jeden. Einige „Gruppen“ sind anders als andere.Es besteht daher oft ein gnadenloses Konkurenzdenken, als wären „Leser“ eine aussterbende Art, die man unter sich aufteilen muss, weil bald keine mehr übrig sind … oder so.

Das mag ich nicht. Ebenso wenig dieses Torpedieren einzelner oder das Aufblasen zu einen Scheinmehrwert.
Das Schreiben selbst ist toll … auch die Reaktion der Leser … aber wo Licht ist, ist halt auch Schatten.

Frage 09: Was empfindest du als deine größte Stärke für deine Kunstform.

Authentizität 🙂
Ich bin zu mir strenger, als mit jedem anderen Werk. Bei mir wird es niemals unglaubwürdige Figuren, Plottholes, mangelnden Realismus geben oder Unlogik geben. Ideen, die in diese Richtung tendieren sortiere ich bereits im Vorfeld aus. Gerade wenn man Hard-SciFi schreibt, so meine ich, ist es besonders wichtig, dass man auf wissenschaftliche Fakten zurückgreift und auch weiß, wovon man spricht – oder schreibt.

Frage 10: Bist du ein typischer Netzwerker, verlinkst dich mit Gott und der Welt oder bist du eher der Typ, der mitliest, andere machen lässt und die Freiheit genießt, dich nur dann zu zeigen, wenn du es möchtest?

Definitiv letzteres, was mir leider oft zum Verhängnis wird. Aber ich kann da nicht über meinen Schatten. Ein Versuch, ein wenig ins Licht der Bekanntheit zu gelangen ist dieses Event.
Ich kann nur sagen: Auch wenn ich keine Selfies mit meinem Frühstück mache: Meine Bücher sind toll! Lest sie! 😀

Frage 11: Was wünschst du dir als Autor?

Gelesen zu werden.
Wenn jemand unsicher ist, ob sich ein Buch von mir zu kaufen lohnt, kann er sich gerne bei mir melden, und ich schenke ihm eine Digitalkopie Weiterführende Links:
Facebook: https://www.facebook.com/Galax.Acheronian.Autor
Web: https://www.acheronian.de
instagram: galax.acheronian
Twitter: https://twitter.com/GalaxAcheronian


27 – Marion Leuther

Frage 01: Und du bist wer? Wie heißt du, was machst du so und wenn du magst, wo lebst du?

Ich heiße Marion Leuther und komme aus dem frohsinnigen Rheinland. Die große weite Welt lockte mich zwar, aber ich bin dann doch hier hängengeblieben – seit nunmehr 55 Jahren. Ich mag Lesen, Wandern, Kanufahren (leider viel zu selten). Bei mir liegen ständig schöne Stoffe rum, die darauf warten, dass ich daraus Röcke und Tussentäschchen nähe. Meine Hauptpassion ist und bleibt aber das Schreiben.

Frage 02: Was steht bei dir 2020 noch an? Welche Projekte treiben dich um?

Nachdem letztes Jahr mein Roman „Krötenregen“ erschienen ist, wollte ich in diesem Frühjahr Lesungen dafür organisieren. Das ist gerade ja nicht möglich, darum nutze ich die Zeit, um mein drittes Buch zu beenden. Außerdem träume ich schon länger von einem eigenen Kurzgeschichtenband.

Frage 03: Was machst du beruflich? In welcher Branche bist du tätig und wo ist deine Schnittstelle zur Autorenwelt?

Ich habe viele Jahre als Journalistin gearbeitet und Öffentlichkeitsarbeit für soziale Verbände gemacht. Darum war das Schreiben jetzt nichts völlig Neues für mich. Aber Literatur zu schreiben ist etwas ganz anderes! Da musste ich mich am Anfang ordentlich reinknien. Seminare, Schreibratgeber – es war eine aufregende, lehrreiche Zeit. Als nächsten Schritt musste ich das ganze Erlernte dann wieder vergessen, um den Kopf frei zu kriegen für meinen eigenen Stil, meine eigene Art, Geschichten zu erzählen.Mein Genre: (witzige) Liebesromane.

Wer sich für meine Bücher interessiert:

„Krötenregen“ (Spatzenschwarmverlag, 2019): https://www.spatzenschwarm.de/nr546.html https://www.amazon.de/Marion-Leuther/dp/3939564540/ref=sr_1_1?dchild=1&keywords=marion+leuther&qid=1589973640&s=books&sr=1-1

„Vier Jahre und ein Tag“ (Storyhouse Verlag, 2014): https://www.amazon.de/Vier-Jahre-ein-Marion-Leuther/dp/3944353056/ref=sr_1_2?dchild=1&keywords=marion+leuther&qid=1589973677&s=books&sr=1-2

Hier noch zwei Highlights – eine veröffentlichte Story zum Lesen und eine Roman-Lesung auf der Leipziger Buchmesse:

Story „Heimatlose“ (Literaturmagazin zugetextet.com) – Obacht: harter Stoff!

http://www.zugetextet.com/?p=6449&fbclid=IwAR15cXOz9bsNEynkWI8TX8cdxkWbxUROp0URkvD_HnH63uuQWnDpUSdy7PU

Lesung aus „Vier Jahre und ein Tag“ auf der Leipziger Buchmesse (2015): https://www.youtube.com/watch?v=aJKqsFKHwdc&feature=youtu.be

Frage 04: Hast du Rückhalt in Form von Familie, Freunde, Bekannten, Verwandten?

Ich habe ein tolles Unterstützerteam an meiner Seite! Sie pushen mich, wenn ich denke: Warum mache ich das eigentlich alles? Trösten mich bei Niederlagen. Ich darf auch ihr Wissen anzapfen, wenn ich Infos für Recherchen brauche. Und dann sind da meine fantastischen ErstleserInnen. Ihr Feedback ist stets Gold wert und absolut unverzichtbar für mich.

Frage 05: Kannst du von deiner Kunstform leben? War das mal so geplant oder bist du eher per Zufall dort gelandet, wo du jetzt tätig bist und wie lange übst du deine Passion schon aus?

Leonardo diCaprio ist schuld daran, dass ich mit dem literarischen Schreiben angefangen habe. Nicht lachen, das war so! Ich hatte mal eine Szene mit ihm geträumt (sehr romantisch!). Die gefiel mir so gut, dass ich sie ausgebaut habe. Auf einmal hatte ich ein 350-Seiten-Buch fertig. Das war vor 9 Jahren. Das Buch liegt in meiner Schublade (sicher zu Recht). Aber von da an hatte ich Blut geleckt. Es folgten die ersten veröffentlichten Kurzgeschichten. Das hat mir enorm Auftrieb gegeben. Dann habe ich zwei Liebesromane geschrieben, die veröffentlicht wurden. Leben kann ich von meiner Kunstform (leider) nicht. Dafür muss erst der große Durchbruch her.

Frage 06: Hast du Fans, Follower und wenn ja, was machst du für sie?

Ich habe eine kleine, feine Fangemeinde. Die ich hege und pflege und mit Infos versorge. Was ich mir aber wünschen würde, wäre mehr Kontakt zu Leser:innen, die ich noch nicht persönlich kenne. Wer mir also gerne mal schreiben möchte: Nur zu, keine Scheu!

Frage 07: Welche Ziele hast du für die nächsten Jahre gesteckt? Bist du ein Planer oder eher ein Mensch, der das Leben laufen und auf sich zukommen lässt?

Ich bin eine Planerin, die immer wieder akzeptieren muss, dass Pläne nie funktionieren. Z.B. mein jetziges Buch: Damit wollte ich bis Ende April fertig sein. Aber die Recherchen entpuppten sich als viel zeitintensiver als gedacht. So läuft es oft. Trotzdem finde ich es wichtig, Pläne zu machen. Um mir eine Struktur zu schaffen, nicht in Schlendrian zu verfallen… Wenn es dann doch etwas länger dauert, ist es eben so.Langfristiges Projekt: Ich würde unheimlich gern einen Krimi schreiben. Aber ich kann machen, was ich will: ich lande doch immer bei der Liebe. Das Krimi-Projekt habe ich aber dennoch nicht aufgegeben.

Frage 08: Wie empfindest du die Welt der Bücher, Künstler, Autoren, Verleger, Dienstleister?

Die Autoren-Welt ist für mich Hilfe wie Hemmschuh zugleich. Ohne Gruppen wie das Autoren-Hilfeforum oder das Rechercheforum wäre ich völlig aufgeschmissen! Ich brauche den Austausch mit anderen. Aber mich erschlägt die Informationsflut schnell. Darum nehme ich mir immer wieder längere Auszeiten. Insgesamt finde ich, AutorInnen helfen sich gegenseitig. Auch wenn wir natürlich gleichzeitig KonkurrentInnen sind. Ich selbst bin zwar eher eine Teamplayerin. Aber da brauchen wir uns nichts vorzumachen: Schreiben ist ein einsames Geschäft.

Frage 09: Wo kann man dich treffen, sofern man es denn will? Bist du auf Messen anzutreffen?

Auf Messen bin ich eher nicht. Mich kann man aber gerne auf meiner Autorenseite bei Facebook treffen.

Frage 10: Bist du ein typischer Netzwerker, verlinkst dich mit Gott und der Welt oder bist du eher der Typ, der mitliest, andere machen lässt und die Freiheit genießt, dich nur dann zu zeigen, wenn du es möchtest?

Bei dieser Frage muss ich immer erst mal überlegen, was das genau bedeutet: Netzwerken. Es gibt einige AutorInnen, denen ich folge. Weil sie tolle Posts schreiben über das, was sie so machen. Gerade versuche ich, hinter ihr Geheimnis zu kommen, also was sie für mich so anziehend macht. Ich selbst bin da eher zurückhaltend. Ich poste nur die Highlights: Neues Buch veröffentlicht, Lesung dann und dann …Ich bin also mehr eine, die mitliest. Aber ich beteilige mich auch gerne an Gruppendiskussionen, wenn ich denke, ich kann etwas Hilfreiches dazu beisteuern.

Frage 11: Was fasziniert dich so sehr am Schreiben?

Wenn ich vor meinem PC sitze, komme ich mir vor wie eine Schauspielerin, die in neue Rollen schlüpft. Ich erfinde Figuren, rüste sie mit Stärken und Schwächen aus, gebe ihnen ordentlich Konflikte mit – und lasse die dann aufeinander los. Und schaue zu, wie sie ineinander krachen. Das macht Spaß! Was mich besonders fasziniert, sind Charaktere, die völlig anders sind als ich. Darum schreibe ich gerne aus der Perspektive von Männern. Oder Müttern, Huren, Heiligen … Wenn meine ProtagonistInnen alle so ticken würden wie ich, das würde mich zu Tode langweilen. Meine LeserInnen vermutlich auch.


26 – Franck Sezelli

Frage 01: Und du bist wer? Wie heißt du, was machst du so und wenn du magst, wo lebst du?

Ich schreibe unter dem Namen Franck Sezelli, wobei diese Formulierung bedeutet, dass dies ein Pseudonym ist. Vor etwa 7 Jahren habe ich das Schreiben als ein neues Hobby entdeckt. Selbstverständlich habe ich auch vorher schon geschrieben, habe es mit 6 Jahren gelernt! Aber das wollt ihr wahrscheinlich gar nicht wissen. Mit dem literarischen Schreiben begann ich 2013. Zuvor habe ich schon halbliterarische Texte verfasst, Berichte über meine Hobbys, vor allem über Frankreichreisen. Heute würde man mich einen Blogger über Frankreich nennen, damals gab es diesen Begriff noch nicht – aber genau das habe ich gemacht. Nun lebe ich sogar in Frankreich, am Mittelmeer unweit der spanischen Grenze.

Frage 02: Was steht bei dir 2020 noch an? Welche Projekte treiben dich um?

Ich freue mich, vor wenigen Wochen gemeinsam mit meiner Schwester ein kleines erotisches Büchlein herausgebracht zu haben. Eine Berliner Künstlerin hat es geschmackvoll illustriert. Natürlich muss ich mich jetzt ein wenig um die Werbung dafür kümmern, auch wenn der Verlag mit seiner Verkaufsplattform Leseschau.de einen Teil dieser Arbeit übernimmt. Beim Engagement für das neueste Werk darf ich meine früheren Bücher auch nicht ganz vernachlässigen. So veranstalte ich gerade zum Sommeranfang ein Gewinnspiel, bei dem ich meinen im vorigen Jahr erschienenen, recht erfolgreichen Roman „Sommer in der Toskana – ein erotisches Abenteuer“ verlose. Ansonsten bin ich in mehreren Schreibgruppen aktiv, in denen ich mich fast in jedem Monat mit Kurzgeschichten an Wettbewerben und Schreibaufgaben beteilige.

Frage 03: Was machst du beruflich? In welcher Branche bist du tätig und wo ist deine Schnittstelle zur Autorenwelt?

Inzwischen bin ich schon länger nicht mehr an Brotarbeit gebunden, bin also total unabhängig. Früher habe ich wissenschaftlich gearbeitet und an einer Universität gelehrt. Von Haus aus bin ich Mathematiker, habe auf dem Gebiet auch promoviert. Damit bin ich vielleicht weit von der künstlerischen Schriftstellerei entfernt. Allerdings habe ich mich immer für Sprache und deren verschiedene Aspekte interessiert. Sogar meine wissenschaftlichen Interessen lagen stets im Schnittkreis von Mathematik, Informatik und Linguistik. Auf einen Umstand möchte ich noch hinweisen, den viele nicht recht glauben können. In der Forschung auf mathematischem Gebiet bzw. mit mathematischen Methoden bedarf es großer Fantasie! Es ist beleibe kein trockenes Feld, wie viele meinen.

Frage 04: Hast du Rückhalt in Form von Familie, Freunden, Bekannten, Verwandten?

Meine Frau lässt mir den nötigen Freiraum, den ich zum Schreiben brauche. Manchmal hilft sie mir auch bei der Ideenfindung für eine Kurzgeschichte zu einem vorgegebenen Thema. Meine erwachsenen Kinder und andere Verwandte und Bekannte wissen nichts von meinem Hobby. Da ich mit erotischen Themen begonnen habe zu schreiben, ist wohl klar, warum ich ein Pseudonym benutzt habe und die Tätigkeit nicht an die große Glocke gehängt habe. Inzwischen beschränke ich mich überhaupt nicht mehr auf erotische Themen, bleibe aber bei meinem Pseudonym.

Frage 05: Kannst du von deiner Kunstform leben?

War das mal so geplant oder bist du eher per Zufall dort gelandet, wo du jetzt tätig bist und wie lange übst du deine Passion schon aus? Wie weiter oben bereits angedeutet, habe ich nach dem Umzug an das Mittelmeer mit dem Schreiben begonnen. Anlass war zunächst ein erotischer Traum. Vielleicht kein Wunder bei der Hitze in den Augustnächten im Süden. Ich bekam Lust, ihn aufzuschreiben. Es folgten weitere Traumsplitter. Es machte Spaß, diese in ein geeignetes Umfeld einzubinden, weitere Gestalten und Geschichten dazu zu erfinden. Schließlich entstand daraus ein Roman, der in einer von Frauen beherrschten, aber modernen Welt spielt, in der einige wenige Männer letzten Endes nur ihrer natürlichen Funktion wegen geduldet und schließlich auch in gewisser Weise verehrt werden. Das war „FEMINA“. Auf den ersten Band folgten in den Jahren darauf zwei weitere FEMINA-Bände. Obwohl ich damit als Anfänger recht erfolgreich war, langte es nicht für eine Villa in der Karibik. Also blieben wir am Mittelmeer!

Frage 06: Hast du Fans, Follower und wenn ja, was machst du für sie?

Sicherlich habe ich die und einige kenne ich – zumindest per Internetkontakten auch besser. Aber viele scheuen sich beim Thema Erotik aus der Deckung zu kommen. Leider! Was mich am meisten als Anfänger verblüfft hatte, dass es Frauen waren, die mir zu FEMINA nette persönliche Zeilen und dann auch gute Rezensionen geschrieben haben. Inzwischen weiß ich, dass die übergroße Mehrheit der Leser weiblich sind, sodass dies kein Zufall ist. Und es stellte sich heraus, dass ich, obwohl ich ein Mann bin, nicht nur Männerfantasien bediene, sondern auch sehr viele Frauen gut und prickelnd unterhalte. Wegen meines Wohnorts in Frankreich ist es mit Veranstaltungen in Deutschland zu kompliziert.

Frage 07: Welche Ziele hast du für die nächsten Jahre gesteckt? Bist du ein Planer oder eher ein Mensch, der das Leben laufen und auf sich zukommen lässt?

Früher war ich immer ein guter Planer, habe vieles vorausgedacht. Das hat sich mit zunehmendem Alter, wachsender Freiheit und auch ein bisschen südländischer Gelassenheit gelegt. Nun lasse ich viel auf mich einfach zukommen. Zwei Projekte verfolge ich, von denen ich hoffe, sie in den nächsten Jahren gut abschließen zu können, ohne von ihnen getrieben zu werden. Das erste ist eine Sammlung von besonderen Geschichten, Anekdoten und Merkwürdigkeiten aus meiner neuen Heimat. Dazu sammle ich vor allem Historisches aus dem Raum um Mittelmeer und Pyrenäen aus Südfrankreich und Katalonien. Dinge, die nicht in jedem Reiseführer stehen und die ich dann in Geschichten eingieße und so dem Leser Neues und Interessantes vermitteln kann. Das zweite sind erotische Märchen für Erwachsene inspiriert von bekannten Grimmschen Märchen. Diese Märchen sind keineswegs nur Erzählungen für Kinder. Im Gegenteil haben Jacob und Wilhelm Grimm einige Märchen für ihre Sammlung erst kindgerecht aufbereitet. Auch jetzt noch enthalten viele der bekannten Märchen erotische Andeutungen und sexuelle Symbole, die oftmals leicht zu interpretieren sind und zum Beispiel meine Fantasie anregen können.

Frage 08: Wie empfindest du die Welt der Bücher, Künstler, Autoren, Verleger, Dienstleister?

Die vernetzte Welt der Autoren hat mir beim Einstieg in diese mir zunächst fremde Welt natürlich sehr geholfen. Und wie überall trifft man auch hier auf sympathische wie auch eher unympathische und egoistische Zeitgenossen. Ich bin gut in der Lage, mir die Kreise auszusuchen, in denen ich mich bewege.

Frage 09: Wo kann man dich treffen, sofern man es denn will? Bist du auf Messen anzutreffen?

Da müsste man mich schon hier im Süden besuchen. Aber es gibt bewusst nur sehr wenige, die wissen, wo sie mich finden könnten. Wie hat mal ein Berliner OB gesagt? „Und das ist auch gut so …!“

Frage 10: Bist du ein typischer Netzwerker, verlinkst dich mit Gott und der Welt oder bist du eher der Typ, der mitliest, andere machen lässt und die Freiheit genießt, dich nur dann zu zeigen, wenn du es möchtest?

Ich bin schon ein Netzwerker, mache aber nicht überall mit. Auf Facebook bin ich recht aktiv, viele werden mich von dort kennen – oder mir dort schon einmal „begegnet“ sein. https://www.facebook.com/FranckSezelli/ Wie ich schon weiter oben sagte, bin ich seit den „Anfängen des Web“ dort unterwegs. Ich hatte eine sehr gut besuchte und verlinkte „Homepage“, die heute Blog heißen würde, und war dadurch auch mir völlig Fremden so bekannt, dass man mich mehrmals im Frankreichurlaub erkannte und daraufhin angesprochen wurde. Seit über zehn Jahren betreibe ich diese Webseiten aber aus verschiedenen Gründen nicht mehr.

Frage 11: Hier dürft ihr euch eine Frage ausdenken, was euch am Herzen liegt, was ihr gerne mal anderen zeigen möchtet.

Keine Frage – oder vielleicht implizit doch: Es stört mich ungemein, dass es unter den Selbstpublishern sehr viele gibt, die völlig ungeniert Texte in die Welt setzen, die von Rechtschreib- und Grammatikfehlern wimmeln. Das schadet dem Ruf der ganzen Szene der Selbstverleger in ungeheurem Ausmaß. Ich rede nicht von komplizierten Rechtschreibregeln, sondern meine einfache Dinge wie das Fehlen von Buchstaben und Wörtern in den Texten, Verwechslungen (?) von „wenn“ und „wen“, „denn“ und „den“, auch „seit“ und „seid“ sowie „war“ und „wahr“ und ähnliche Dinge. Lesen diese Leute ihre Texte nicht noch einmal, bevor sie sie anderen präsentieren? Zum Abschluss danke ich den Machern dieser Gruppe für die Möglichkeit, mich hier vorstellen zu dürfen. Allen Gruppenmitgliedern und Mitlesern wünsche ich alles Gute, vor allem Kreativität.


25 – Elke Schwab

Frage 01: Und du bist wer? Wie heißt du, was machst du so und wenn du magst, wo lebst du?

Ich heiße Elke Schwab und bin Krimiautorin. Das Schreiben gehört zu meinen Leidenschaften wie das Reiten. Als Kind habe ich nur von Pferden geträumt, doch später sollte dieser Traum wahr werden. Ich habe schon seit vielen Jahren Pferde, die mich immer zu meinen Ideen inspiriert haben. Ich lebe im Saarland. Hier gibt es alles: Stadt und Land, was mir immer wieder Stoff für neue Krimis liefert. Das Saarland liegt außerdem grenznah zu Frankreich. Das hat mich mal dazu bewogen, auf die andere Seite zu ziehen. 14 Jahre habe ich in Frankreich gelebt und habe auch in diesem kleinen, französischen Dorf einen Krimi spielen lassen. Kriminelles Potenzial finde ich überall. Außerdem konnte ich in Frankreich meine Pferde hinter dem Haus halten. Das war eine schöne Erfahrung. Meine älteren Pferde sind inzwischen leider im Pferdehimmel. Der Junge ist zusammen mit meinem Mann, meiner Katze und mir wieder zurück auf die deutsche Seite gezogen. Dort steht er jetzt in einer Reitanlage ganz in der Nähe.
Hier im Saarland bin ich näher an meinen Tatorten und näher bei meinen Leserinnen und Lesern.

Frage 02: Was steht bei dir 2020 noch an? Welche Projekte treiben dich um?

In diesem Jahr steht mal etwas anderes an und zwar ein Mystery-Crime! Es ist das erste Mal, dass ich so etwas geschrieben habe und es hat mir richtig Spaß gemacht. Mal sehen, ob diese Art von Krimi bei meinen Leserinnen und Lesern ankommt.

Frage 03: Was machst du beruflich? In welcher Branche bist du tätig und wo ist deine Schnittstelle zur Autorenwelt?

Ich bin Krimiautorin durch und durch. Mein Leben als Autorin füllt mich aus und macht mir Spaß. Egal, wo ich hingehe, ich sehe immer alles mit den Augen einer Autorin – soll heißen, dass ich in Begegnungen Räumlichkeiten oder Gesprächen oftmals Anregungen für neue Krimis finde.Auf meiner Homepage: http://elke-schwab.blogspot.com/unter “Aktivitäten der Autorin” könnt ihr einiges über mich und mein Leben erfahren.

📷

Mein neues Buch und ich

📷

Mein Häuschen (=Die Tür hinter mir führt direkt ins „Dichter- und Denkerzimmer – der Ort, an dem die grausem Verbrechen geplant und ausgeführt werden 😉 )

Frage 04: Hast du Rückhalt in Form von Familie, Freunde, Bekannten, Verwandten?

Mein Mann ist viel Freude an meinen Büchern und unterstützt mich auch, wenn es mal nicht so gut läuft. Er gehört außerdem zu meinen Testlesern. Als Frau ist für mich die Perspektive eines Mannes sehr wichtig, damit ich kein „dummes Zeug“ schreibe!

Frage 05: War das mal so geplant oder bist du eher per Zufall dort gelandet, wo du jetzt tätig bist und wie lange übst du deine Passion schon aus?

Ich schreibe schon seit meinem 12. Lebensjahr. Eigentlich kam ich durch eine unglückliche Fügung zum Schreiben. Der Deutschlehrer auf dem Gymnasium behauptete nämlich, ich könnte kein Deutsch. Um sich besser profilieren zu können, hatte er einen echt schlechten Aufsatz von mir vor der ganzen Klasse zur Belustigung aller vorgelesen, wobei er natürlich immer darauf geachtet hat, dass er an den richtigen Stellen eine Pause einlegte. So wussten die Klassenkameradinnen auch immer, wann sie lachen sollten. Diese hässliche Attacke hatte mich nachdenklich gestimmt. Also begann ich, meine gelesenen Kinderbücher nachzuerzählen. Und zwar so oft, bis ich selbst mit meinem Geschreibsel zufrieden war. Dabei kam mir irgendwann der Gedanke: Warum immer etwas schreiben, was es schon gibt? Ich könnte etwas Eigenes erfinden. Gedacht, getan – so entstand meine erste Abenteuergeschichte. Und es sollten noch viele mehr werden. Mit den Jahren wurden daraus Liebesgeschichten, bis ich den Krimi entdeckte.Ich kann also behaupten, dass meine Schreibtätigkeit nicht geplant war, heute aber soviel Spaß macht, dass ich nichts anderes mehr machen möchte.

Frage 06: Hast du Fans, Follower und wenn ja, was machst du für sie?

Ich habe einige Fans, von denen ich es genau weiß, weil wir immer in Kontakt stehen. Über meine Follower kann ich leider nichts sagen. Aber zu meinen Leserinnen und Lesern habe ich ein super schönes Verhältnis. Wir begegnen uns meist auf Lesungen oder Tatortwanderungen oder Buchmessen und die Begegnungen sind immer sehr freundschaftlich. Der Kontakt geht manchmal sogar über die Bücher hinaus, was mir natürlich gut gefällt.

Frage 07: Welche Ziele hast du für die nächsten Jahre gesteckt? Bist du ein Planer oder eher ein Mensch, der das Leben laufen und auf sich zukommen lässt?

Teils/teils, würde ich sagen. Einerseits plane ich einiges in meinem Leben, anderes lasse ich auch gern auf mich zukommen. Es kommt immer darauf an. Was meine zukünftigen Krimis betrifft, so habe ich schon feste Vorstellungen, was ich noch alles schreiben will. Leider habe ich mehr in Petto, als ich wohl jemals werden schreiben können.Vorrangig bleibe ich bei Krimis, vielleicht hier und da mal eine Abweichung von diesem Genre, wie zum Beispiel eine Biografie oder ein Mystery-Crime …

Frage 08: Wie empfindest du die Welt der Bücher, Künstler, Autoren, Verleger, Dienstleister?

Ich veröffentliche schon lange Bücher und habe in dieser Zeit viele Veränderungen in der Welt der Bücher erlebt. Nicht alle waren unbedingt zum Besseren. Mir bedeutet es viel, dass ich in den all den Jahren immer noch mit meinen Büchern dabei sein kann. Ich habe im Laufe der Jahre verschiedene Stadien durchgemacht: Viele Jahre war ich Einzelkämpferin, was mir nicht gefallen hat. Irgendwann habe ich Verlage gefunden, mit denen ich sehr gut zusammenarbeiten kann. Dieses Teamwork gefällt mir eindeutig besser. Es gibt auch Künstler bzw. Autoren um mich herum, die sich gegenseitig helfen – aber nur sehr wenige. Diese wenigen Kontakte pflege ich, denn sie tun mir gut.

Frage 09: Wo kann man dich treffen, sofern man es denn will? Bist du auf Messen anzutreffen?

Ich veranstalte gerne Lesungen oder Tatortwanderungen. Das bedeutet, dass ich mit meinen Leserinnen und Lesern zu Tatorten aus dem Krimi wandere und dort die entsprechenden Szenen vorlese. Das kommt immer gut an. Auch auf Messen bin ich gern vertreten.

Frage 10: Bist du ein typischer Netzwerker, verlinkst dich mit Gott und der Welt oder bist du eher der Typ, der mitliest, andere machen lässt und die Freiheit genießt, dich nur dann zu zeigen, wenn du es möchtest?

Ich verlinke mich gerne und freue mich auch immer über Feedbacks, solange sie höflich bleiben.Instagram: https://www.instagram.com/elke_schwab/?hl=deFacebook: https://www.facebook.com/ElkeSchwab.AutorinAutorenwelt: https://www.autorenwelt.de/person/elke-schwabLovelybooks: https://www.lovelybooks.de/autor/Elke-Schwab/Solibro-Verlag: https://www.solibro.de/autoren/elke-schwab/Hybrid-Verlag: http://hybridverlag.de/Unsere-Autoren/(bitte bis auf meinen Namen runterscrollen 😉)

Elke-Schwab-Homepage: http://elke-schwab.blogspot.com/

Frage 11: Gibt es ein aktuelles Buch von dir? Wenn ja, welches?

Gerade vor wenigen Tagen kam ein neuer Krimi von mir auf den Markt: Er hat den Titel „Pleiten, Geld und Geiseln“ und gehört zu einer Reihe. Es ist der zweite Teil.
Diese Reihe handelt von Jenny Klein, ihrer Oma Käthe und ihrem Hund Käpt’n Ahab und ist ein eher ungewöhnlicher Krimi. Jenny stolpert nämlich chronisch pleite durch das Leben und dabei auch ab und zu mal über eine Leiche.

Cover:📷

Kurzinhalt:Jenny, groß, blond und ständig abgebrannt, fliegt aus der Wohnung in Saarbrücken und zieht bei Oma Käthe in Saarlouis ein. Schon gleich nach der Ankunft geht sie mit Käpt’n Ahab, ihrem Hund, im Stadtpark Gassi und stößt unter einer Hecke auf eine Tasche voller Banknoten.
Jenny nimmt das Geld mit, ohne nachzudenken – und ohne zu wissen, dass es sich um Lösegeld aus einer Entführung handelt. Damit macht sie merkwürdige Gestalten auf sich aufmerksam. Ebenso die Kriminalpolizei und einen Privatschnüffler, der unter anderen Umständen genau in ihr Beuteschema passen würde.
Zu spät erkennt sie, wer auf welcher Seite steht und bringt sich und ihre Oma damit in Lebensgefahr …Der erste Teil dieser Reihe hat den Titel: „Pleiten, Pech und Leichen“

Cover:📷

und ist auch äußerst lesenswert 😊Kurzinhalt:Jenny ist 35, chronisch pleite und derzeit ohne feste Beziehung. Das magere Gehalt als ungelernte Hilfskraft bessert sie zuweilen durch ihre kleptomanische Leidenschaft auf.
Bis ein Kaufhausdetektiv sie lüsternd ins Visier nimmt. Er will sie mit seinem Wissen erpressen und sie zu „Gefälligkeiten“ überreden. Jenny setzt sich zur Wehr, woraufhin der korpulente Detektiv die Treppe hinunterstürzt und verstirbt.
Damit eröffnet er den Reigen der Leichen, die neben Gelegenheitsdiebstählen Jennys Weg säumen und ihr Leben zusehends verkomplizieren.


24 – Febo Rufebo

Frage 01: Und du bist wer? Wie heißt du, was machst du so und wenn du magst, wo lebst du?

Ein fröhliches Hallo in die Runde.Man nennt mich Rufebo, bin Illustratorin und lebe im wunderschönen Düsseldorf.

Frage 03: Was machst du beruflich? In welcher Branche bist du tätig und wo ist deine Schnittstelle zur Autorenwelt?

Als studierte Diplomingenieurin konnte ich die Techniken des Zeichnens, die mich bereits als Kind begeistert hatten, perfektionieren.Die Freiheiten als Illustratorin genieße ich seit den Zweitausendern. In dieser Zeit gab es u. a. mehrere gemeinsame Projekte mit dem Liedermacher und Buchautor Jürgen Borrmann.Öffentlich wahrnehmbar wurden wir 2018 mit dem Erlebnisroman „Blindflug 2014“.Eine wahre Geschichte, die mit Wortwitz und vielen Illustrationen von einem ganz besonderen Fallschirmsprung erzählt.2019 folgten zwei Kinderbücher:Zum Thema Artenschutz erschien im Sommer das Bilderbuch „Nemo der Otter und sein Lied“, in dem ich mit vielen farbenfrohen Illustrationen den Text zum Song „Nemo der Otter“ bebildert habe.Mitte November folgte das zweite Kinderbuch zum Liedtext „Am sechsten Zwölften“, in dem ich die magischen Momente der Adventsabenteuer eines kleinen Jungen mit dem Nikolaus festgehalten habe.2020: Die Pandemie verursachten Kontaktbeschränkungen ließen die Tage in den Kinderzimmern besonders lang werden.Ich wollte dazu beitragen, dass die Kids die eine oder andere Stunde mit etwas verbringen können, dass ihnen Spaß macht.So entstand die Idee für „Mein tierisches Malbuch“, eine alphabetisch gegliederte Buchreihe mit Tieren zum Ausmalen im Format DIN A4.Die Bände von A bis Z erscheinen alle zwei Monate und beinhalten unter anderem diese Mal- und lernunterstützenden Merkmale:QR-Code: Jedes Ausmalbild verfügt über einen QR-Code, mit dem die Kinder meine farbigen Malvorlagen anschauen können.Doppeltes Malvergnügen: In jeder Ausgabe gibt es von allen Tieren zwei Ausmalbilder. So können die jungen Tierfans beispielsweise ein Bild mit ihren eigenen Farbfantasien gestalten und das zweite Bild, unterstützt vom QR-Code ausmalen.Dank der Ringbindung können alle Buchseiten als feste Malunterlage genutzt werden.Des Weiteren beinhalten alle Bände Informationen über die Gattung und Herkunft der Tiere, sowie eine Weltkarte. So können sich die Kinder ein Bild davon machen, in welchen Teilen der Erde die Tiere ihren Lebensraum haben.Weitere Informationen gibt es unter: https://www.rufebo.de

https://www.rufebo.de/buchecke.html

https://www.instagramm.com/rufebo.de

Trailer: Blindflug 2014 illustriert von Rufebo https://www.youtube.com/watch?v=cMnCtS4WVP0

Hörprobe: Blindflug 2014, gelesen von Manes Meckenstock, illustriert von Rufebo https://www.youtube.com/watch?v=mhTG59ijBts

Cover: Nemo der Otter und sein Lied: https://www.youtube.com/watch?v=DDGGJEbDgNA

Illustriertes Video: Nemo der Otter und sein Lied: https://www.youtube.com/watch?v=ojagFxjQF4Y

Frage 02: Was steht bei dir 2020 noch an? Welche Projekte treiben dich um?

Aktuell konzentriere ich mich auf „Mein tierisches Malbuch“, eine Malbuchreihe für alle Kinder ab dem Vorschulalter, die sich im Malen üben oder weiterentwickeln möchten.Der erste Band von „Mein tierisches Malbuch“ erschien im April 2020 mit 36 Tieren, die wie der Adler, Affe oder Alligator mit A beginnen, der zweite Band mit den B Tieren wurde im Juni veröffentlicht.In diesen Tagen stelle ich für den August 2020 die dritte Ausgabe fertig, in dem sich die jungen Tierfans auf viele tolle Tiere mit den Anfangsbuchstaben C, D und E freuen können.

Frage 07: Welche Ziele hast du für die nächsten Jahre gesteckt? Bist du ein Planer oder eher ein Mensch, der das Leben laufen und auf sich zukommen lässt?

Mittelfristig gilt meine Aufmerksamkeit den fest eingeplanten Bänden von „Mein tierisches Malbuch“. Auch während dieser Zeit bin ich weiterhin für schöne Ideen und für interessante Aufgaben offen.

Frage 04: Hast du Rückhalt in Form von Familie, Freunde, Bekannten, Verwandten?

Mich unterstützen die Personen, an die ich mich mit der Bitte um kritische Stellungnahmen und Meinungen wenden kann.

Frage 05: Kannst du von deiner Kunstform leben? War das mal so geplant oder bist du eher per Zufall dort gelandet, wo du jetzt tätig bist und wie lange übst du deine Passion schon aus?

Bereits seit der Kindheit zählen das Skizzieren, Zeichnen, Malen und Illustrieren zu meinen Lebensschönheiten. Mein Weg begann auf dem Papier und führte über Leinwand, Glas und anderen Materialien bis in die digitale Welt. Auch die Textillustrationen und die Malbuchreihe sind mir auf diesen Weg begegnet.Sie wurden weder von langer Hand geplant, noch stellen sie gegenwärtig meine wirtschaftliche Lebensgrundlage dar.

Frage 06: Hast du Fans, Follower und wenn ja, was machst du für sie?

Mich erreichen ab und zu sehr positive Rückmeldungen von Kindern und Eltern, sowie auch Anfragen von Autoren aus verschiedenen Genres zwecks Gestaltung des Buchcovers oder für textbegleitende Illustrationen.

Frage 08: Wie empfindest du die Welt der Bücher, Künstler, Autoren, Verleger, Dienstleister?

Ich bin ohne fachkundige Unterstützung unterwegs und beteilige mich gelegentlich an der einen oder anderen Diskussion im Autorenforum. Bezeichnenderweise werden dort viele Probleme erörtert, die mir vertraut sind.

Frage 09: Wo kann man dich treffen, sofern man es denn will? Bist du auf Messen anzutreffen?

Messeluft habe ich bisher lediglich als Besucherin geschnuppert.

Frage 10: Bist du ein typischer Netzwerker, verlinkst dich mit Gott und der Welt oder bist du eher der Typ, der mitliest, andere machen lässt und die Freiheit genießt, dich nur dann zu zeigen, wenn du es möchtest?

Von diesen Kriterien, treffen auf mich sowohl Freiheit genießen als auch Mitlesen im Sinne von Informieren zu. Natürlich ist mir auch der Gedankenaustausch sehr wichtig.


23 – Sascha Smart AbcSchütze

Frage 01: Und du bist wer? Wie heißt du, was machst du so und wenn du magst, wo lebst du?

Mein Name ist Sascha, so wurde es mir zumindest versichert, als ich meinen 1. Ausweis beantragte.

Frage 02: Neues Jahr neues Glück, so sagt man. Was soll bei dir 2020 so geschehen? Welche Projekte treiben dich um?

Wie soll ich es am besten beschreiben? Ich gebe mir Mühe, meine 2 angefangenen Projekte voranzutreiben, doch immer nur soweit, wie es meine Faulheit und/oder auch meine Zeit erlaubt. Ich bin eher ein Hobby-Schreiberling. Doch, wenn mich die Muse küsst, dann dreh ich ab und zelebriere den Schreibwahnsinn.

Frage 03: Was machst du beruflich? In welcher Branche bist du tätig und wo ist deine Schnittstelle zur Autorenwelt?

Danke, dass du mich fragst lieber Mirco. Um mal kurz anzugeben, habe ich 5 Berufe gelernt. Alle Berufe spielen sehr gut in meine Karten, was meine derzeitigen Tätigkeiten angeht. Mein Hauptbegehr liegt im Veranstaltungsbereich. Dazu gehören Events aller Art, von Amateurevents für Nachwuchstalente bis Vernissagen von Künstlern jeglicher Richtung. Mein Hauptaugenmerk liegt jedoch darauf, Menschen von der „Straße“ zu holen und in Musik-, Tanz, Sportprojekte zu integrieren und ihnen die Möglichkeit zu geben, sich zu etablieren und zu verwirklichen. Viele dieser Projekte entwickeln sich zu Selbstläufern, was ich sehr schätze. Und mein Lohn ist das Leuchten in den Augen derer <3
Ein Projekt davon ist:
https://www.facebook.com/3LeseHochMitHerz/
Es ist noch in Arbeit, aber es ist meine Herzenssache! Dieses Projekt hat ringsherum mit dem “Geflügelten Wort” zu tun. http://sstuetzner.wixsite.com/3lesehoch

Frage 04: Hast du Rückhalt in Form von Familie, Freunde, Bekannten, Verwandten?

Meine Familie unterstütz mich sehr, vor allem, wenn es darum geht, Verständnis zu haben. Mein größter Fan ist mein Verlobte Liane Reiter, welche ich hier benennen möchte. Sie ist mein Muse, meine Inspiration und mein Rückhalt.Danke mein Herz Liane <3

Frage 05: Kannst du von deiner Kunstform leben? War das mal so geplant oder bist du eher per Zufall dort gelandet, wo du jetzt tätig bist und wie lange übst du deine Passion schon aus?

Wenn ich darf, würde ich sehr gern hier meine Info von meiner Hobbyschreiberlingseite einbringen😊https://www.facebook.com/SaschaSmartHobbyAutor/

Herzlich willkommen bei mir und Dankeschön, dass Ihr Euch die Zeit nehmt, mich besser kennenzulernen.Zuallererst einmal möchte ich hier die Gelegenheit beim Schopfe packen und meiner Mutter danken.
DANKE MAMA!
Du hast mich schon in frühen Kindertagen mit deinen wunderschönen Zeichnungen von Pferden und kleinen selbst verfassten Aphorismen dazu inspiriert, selbst kreativ zu werden.So begann auch ich, anfangs noch holprig, zu zeichnen, abzumalen und Farben einzubringen.
Später, im Alter von 17 Jahren, geprägt durch ein trauriges Ereignis, wurde ich in meinem Herzen und meiner Seele entwurzelt. Eine Zeit lang irrte ich umher, ohne die Möglichkeit zu haben, diesen Verlust zu verarbeiten.
Doch dann, eines Tages, nahm ich einen Bleistift zur Hand und kritzelte auf viele weiße Zeichenblätter, bis sich daraus Worte bildeten, die wiederum Sätzen formten und ein Gedicht hervorbrachten, Dieses half mir meine Trauer und meinen Schmerz zu verarbeiten.Seitdem schreibe ich, wenn mich die Muse küsst, Gedichte, kleine Geschichten, darunter Anekdoten, Geschichten und Fabeln für Kinder. Auch wurde mir die Ehre zuteil Ghostwriter für Interpreten aus meinem Bekanntenkreis zu werden; fing an Bücher verschiedener Art zu schreiben.Doch beendete ich kaum eines richtig davon, bis auf 3 kleine Romane zum Familiengebrauch, einen Gedichtband und ein Sammelbüchlein mit kindgerechten Geschichten. Oft hatte ich das Gefühl, wenn ich das eine oder andere beende, dass dann womöglich Leere in mir aufsteigt, was das Schreiben anbelangt. Vielleicht kennt jemand unter euch auch das Gefühl…Doch dann packte mich irgendetwas und ließ mich schreiben, schreiben, schreiben … ohne groß darüber nachzudenken.Ich werde sehen und bin schon neugierig darauf, was noch alles daraus erwacht und erwächst …Ich freue mich:
•dass es Euch alle gibt, denn auch ihr seid mir eine große Stütze,
•auf einen allerseits bereichernden Umgang,
•einen liebevollen Austausch und ein belebendes Netzwerk.

Herzlichst Euer Sascha „Smart“ Stützner

Berlin, den 11.11.2018

Frage 06: Hast du Fans, Follower und wenn ja, was machst du für sie?

Nun, meine Fans sind noch in dem Sinne etwas spärlich, doch überrasche ich sie gegebenenfalls zu Events und/oder privaten Anlässen mit Gedichten, Kurzgeschichten. Nebenbei bin ich „Ghostwriter“ für Interpreten aus dem Musikbereich. Doch weiß ich nicht, diese unbedingt als Fans zu bezeichnen, eher als wohlwollend, ausgenommen meine Herzdame

Frage 07: Welche Ziele hast du für die nächsten Jahre gesteckt? Bist du ein Planer oder eher ein Mensch, der das Leben laufen und auf sich zukommen lässt?

Meine Intentionen liegen vor allem auf soziale, kulturelle Projekte. Wenn mich die Muse küsst und es die Zeit zulässt, widme ich meinen noch austehenden Büchern, als auch Gedichten, sowie humorvollen Kurzgeschichten und einem Kinderbuch, welches lediglich erst 4 Geschichten beherbergt.

Frage 08: Wie empfindest du die Welt der Bücher, Künstler, Autoren, Verleger, Dienstleister?

Da ich mich noch gewissermaßen in einer embryonalen Entwicklung befinde, kann ich mich nicht entsprechend #äußern, denn die meisten „Werke“, egal in welcher Form, dienten dazu, andere zu unterstützen und/oder waren eher privater Natur.

Frage 09: Wo kann man dich treffen, sofern man es denn will? Bist du auf Messen anzutreffen?

Leider bin ich noch dafür zu „klein“. Aber man kann mich treffen bei Vorlesungen und Theater-Inszenierungen mit Kindern in Krankenhäuser, Stiftungen und Einrichtungen mit Kindern, Jugendlichen, um ihnen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern.

Frage 10: Bist du ein typischer Netzwerker, verlinkst dich mit Gott und der Welt oder bist du eher der Typ, der mitliest, andere machen lässt und die Freiheit genießt, dich nur dann zu zeigen, wenn du es möchtest?

Eine meiner Motivationen liegt darin auch Autoren zu gewinnen, sich sozialkulturellen Projekten anzuschließen, wie Vorlesungen in Krankenhäuser und/oder Einrichtungen von bedürftigen Kindern, als auch z.B. gemeinsam Theaterstücke einzuproben und aufzuführen. Es gab schon viele liebe „Kollegen“, welchen ich hier danken möchte. Schön, dass es euch gibt und danke, dass ihr den Kindern ein Leuchten in den Augen gebracht habt.

Frage 11: Hier dürft ihr euch eine Frage ausdenken, was euch am Herzen liegt, was ihr gerne mal anderen zeigen möchtet.

Danke für die Möglichkeit, mich euch mitzuteilen.Das Größte für mich ist es, ein Netzwerk für alle dem geschriebenen Wort Zugewandten zu realisieren, von Autoren über Blogger, Leser bis zu Verleger. Es gibt nichts Besseres als ein gemeinsames Denken zu optimieren und die Vorzüge eines #Miteinanders offen zu legen.
Dankeschön für die Möglichkeit sich hier sich vorstellen zu dürfen und vielen Dank für eure Geduld 😊


22 – DANIELA LEINWEBER

Autorin von „Schritt für Schritt – Unterwegs am South West Coast Path“

Frage 01: Und du bist wer? Wie heißt du, was machst du so und wenn du magst, wo lebst du?

Hallo an alle, ich bin Daniela Leinweber, Ehefrau, Mama zweier erwachsener Töchter und Neuautorin aus Niederösterreich, genauer gesagt wohne ich in einem kleinen, sprichwörtlichen „Nest“ am Fuße des Gösings und der Flatzer Wand, auf denen ich so oft wie möglich wandernd unterwegs bin. Im Grundberuf bin ich allerdings Sozialpädagogin und leite eine Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen, die Jugendliche ab 14 Jahre in Fremdunterbringung betreut. So treffen bei mir zwei Welten aufeinander, die sich aber sehr gut ergänzen und wechselseitig immer wieder besondere Momente hervorbringen.

Frage 02: Was steht bei dir 2020 noch an? Welche Projekte treiben dich um?

2020 hat arbeitsreich begonnen und wird so wohl auch enden. Beruflich habe ich diesen Monat ein Top Up Studium zur Sozialarbeiterin begonnen, was zeigt, dass es nicht zu spät ist, selbst mit 43 noch einmal die Schulbank zu drücken. Dennoch werde ich mich weiter für unseren sozialen Verein und für allem für die Jugendlichen, die wir betreuen einsetzen. Die Autorenwelt hat mich im letzten Jahr so oft aus meiner Komfortzone heraustreten lassen, wie ich es wohl das ganze Leben davor noch nicht gemacht habe. Dadurch konnte ich sehr viele interessante Menschen kennenlernen und ich freute mich immer über das tolle Feedback. Dies ist vor allem durch zahlreiche Buchpräsentationen und Reisevorträge möglich, aber auch durch das eine oder andere Radio- oder Videointerview, das ich bereits geben durfte. Demnächst steht ein Dreh für unseren öffentlich-rechtlichen Sender in Österreich, also dem ORF an, der sich mit meiner Geschichte und meinem Buch in einer Sendung befassen wird und darauf freue ich mich schon sehr.

Frage 03: Was machst du beruflich? In welcher Branche bist du tätig und wo ist deine Schnittstelle zur Autorenwelt?

Die kernberufliche Tätigkeit habe ich ja bereits erwähnt, die Schnittstelle zur Autorenwelt ist vor allem dadurch gegeben, dass ich viele meiner Vorträge oder Präsentationen für den guten Zweck gebe. Dafür habe ich eine eigene Spendenaktion unter dem Motto „Neue Wege gehen“ ins Leben gerufen und der Erlös ermöglicht Sportmomente für unsere jungen Menschen, die wieder lernen müssen, sich und ihren Körper besser kennenzulernen und gleichzeitig auf ihn zu achten und sich auch einmal zu fordern. Dadurch waren schon viele großartige Projekte möglich und werden zum Glück auch in Zukunft noch möglich sein.

Frage 04: Hast du Rückhalt in Form von Familie, Freunde, Bekannten, Verwandten?

Tatsächlich ist der Rückhalt in meiner sozialen Welt, sei es jetzt durch Familie, Freunde oder Bekannte irrsinnig hoch. Wirklich bewusst ist mir das bei meiner allerersten Buchpräsentation geworden. Hier hat sich deutlich gezeigt, wie viele wertvolle, besondere Menschen ich in meinem Leben habe und wie sehr ich durch sie unterstützt werde. Der Saal war brechend voll und ich glaube, ich war noch nie so glücklich und stolz wie genau in diesem Moment.

Frage 05: Kannst du von deiner Kunstform leben? War das mal so geplant oder bist du eher per Zufall dort gelandet, wo du jetzt tätig bist und wie lange übst du deine Passion schon aus?

Nein, vom Schreiben kann ich nicht leben, aber das war auch nie mein Plan. Mein Traum war es bereits lange Zeit, ein Buch zu schreiben, doch dass es dann ein Wandererlebnisbuch werden würde, damit hätte selbst ich in meinen kühnsten Träumen nicht gerechnet, da ich jahrzehntelang ein absoluter Couchpotato war und mit damals 142 kg ans Wandern auch nicht zu denken war. Dass ich mir diesen Traum dann aber letztes Jahr, als mein Buch „Schritt für Schritt – Unterwegs am South West Coast Path“, erfüllen konnte, war tatsächlich etwas ganz Besonderes.

Frage 06: Hast du Fans, Follower und wenn ja, was machst du für sie?

Von Tausenden Followern und tonnenweiser Fanpost bin ich noch weit entfernt, aber tatsächlich ist es so, dass es immer wieder Menschen gibt, die bestimmte Momente unvergesslich machen, etwa, wenn jemand zu deiner Lesung kommt und dir eine Collage aus seinen besten Wandererlebnissen mitbringt, wenn dir Menschen Fotos aus dem Urlaub schicken, lesend mit dem Buch in der Hand, wann sich Magazine für deine Geschichte interessieren und einen Artikel bringen oder wenn die Fragen nach einem Reisevortrag nicht aufhören wollen, weil die Leute das Thema dermaßen interessiert. Da weiß man dann, dass man etwas sehr richtig gemacht hat.

Frage 07: Welche Ziele hast du für die nächsten Jahre gesteckt? Bist du ein Planer oder eher ein Mensch, der das Leben laufen und auf sich zukommen lässt?

Tatsächlich habe ich noch keine großen Pläne für 2021, was grundsätzlich neu für mich ist. Ich bin eigentlich ein eher unflexibler Mensch, der gerne weiß, was als nächstes an der Reihe ist, aber gerade die jetzige Situation rund um COVID-19 hat gezeigt, dass vieles nicht planbar ist und dass es notwendig ist, mal den Blickwinkel zu ändern und eingefahrene Dinge aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Daher warte ich im Moment wohl eher ab, was das Leben in nächster Zeit für mich parat hält.

Frage 08: Wie empfindest du die Welt der Bücher, Künstler, Autoren, Verleger, Dienstleister?

Die Welt der Bücher ist mir seit jüngster Kindheit her bekannt, die Welt der Autoren erst seit einem Jahr. Ich denke, dass ich mich in dem Jahr sehr gut zurechtgefunden habe, auch die eine oder andere Hilfe angenommen oder gegeben habe, aber im Grunde ist man zum großen Teil auf sich allein gestellt, auch wenn man, so wie ich, in der glücklichen Lage ist, einen renommierten Verlag an seiner Seite zu haben. Die Erkenntnis dieses Jahres ist es aber wohl, dass „ein Buch zu schreiben“ der einfache Teil ist, die wirkliche Arbeit mit Werbung und Vermarktung beginnt erst, wenn es gedruckt ist, zumindest wenn man es gerne verkaufen möchte und es nicht von vornherein ein Selbstläufer ist, was leider bei den wenigsten Büchern der Fall ist verglichen mit der Anzahl der täglich erscheinenden Werken, die oft viel zu wenig Beachtung finden.

Frage 09: Wo kann man dich treffen, sofern man es denn will? Bist du auf Messen anzutreffen?

Virtuell kann man mich überall in den sozialen Medien und vielen Bücherplattformen treffen, ein persönliches Kennenlernen ist vor allem auf meinen Buchpräsentationen und Reisevorträgen möglich und natürlich teilweise auch auf Messen, wo der Leykam Buchverlag vertreten ist und seine Autorinnen und Autoren einlädt. Ich habe immer für jeden ein offenes Ohr und nehme mir die Zeit, die es braucht, um alle Antworten zu geben oder vielleicht auch mal einfach nur zu plaudern.

Frage 10: Bist du ein typischer Netzwerker, verlinkst dich mit Gott und der Welt oder bist du eher der Typ, der mitliest, andere machen lässt und die Freiheit genießt, dich nur dann zu zeigen, wenn du es möchtest?

Mittlerweile bin ich tatsächlich zu einer fleißigen Netzwerkerin geworden, weil man dadurch sehr viel an Unterstützung bekommt, diese aber auch weitergeben kann. Die stille Mitleserin bin ich definitiv nicht, denn ich habe schnell zu Themen eine Meinung und scheue mich nicht davor, die auch gleich mal kundzutun. Manchmal bin ich da auch schon in das eine oder andere Fettnäpfchen getreten, aber im Großen und Ganzen habe ich dadurch tolle Erfahrungen machen dürfen.

Frage 11: Was möchtest du deinen Leserinnen und Lesern mit deinem Buch vermitteln?

Mir ist es sehr wichtig, meinem Publikum die Gewissheit zu geben, dass vieles möglich ist, wenn man nur den ersten Schritt setzt. Massives Übergewicht, wie bei mir, oder ein Schlaganfall meines Mannes ein halbes Jahr vor unserem Wanderabenteuer haben uns nicht von unserem großen Ziel der Weitwanderung abbringen lassen. Ich hoffe, dass sich die Leserinnen und Leser mit mir identifizieren können und dass das Buch die Authentizität vermittelt, die ich erreichen wollte. Ich wünsche mir, dass sich die Leute durch das Buch motivieren und inspirieren lassen, selbst ein eigenes großes oder kleines Abenteuer in Angriff zu nehmen und dadurch viele neue Erfahrungen und Erlebnisse für ihr geistiges Erinnerungsalbum schaffen zu können.


21 – Ursula Schmid-Spreer

Frage 01: Und du bist wer? Wie heißt du, was machst du so und wenn du magst, wo lebst du?

Mein Name ist Ursula Schmid-Spreer, unter diesem Namen schreibe ich regionale Krimis und unter diesem Namen gebe ich auch Anthologien/Kurzgeschichtenbände heraus. Unter dem Namen Tara Madigan lebe ich meine irische Seite aus, in dem ich irische Geschichten und Romane schreibe. Seit einiger Zeit wohne im Mittelfränkischen, vorher war ich polyglott unterwegs: Irland, Spanien zuletzt Wien

Frage 02: Was steht bei dir 2020 noch an? Welche Projekte treiben dich um?

Leider ist ja nicht nur mir der Corona-Virus dazwischengekommen. So sind etliche Lesungen und Präsentationen weggebrochen. Am 18. März ist mein neues irisches Buch „Cork, noch mehr Mord“ herausgekommen. Ich hoffe sehr, dass es im Spätsommer wieder los gehen kann. Eben habe ich eine Anthologie abgeschlossen, die im Herbst beim Adakia Verlag herauskommt. Irland bleibe ich treu, es gibt so viele interessante Menschen, über die man schreiben kann.

Frage 03: Was machst du beruflich? In welcher Branche bist du tätig und wo ist deine Schnittstelle zur Autorenwelt?

In einem früheren Leben war ich mal Lehrerin, jetzt arbeite ich hauptberuflich als Autorin. Ich coache Autoren im schönen Elsass in der Pfistermühle (https://www.kulturhaus-pfistermuehle.de/), ich organisiere Seminare und ich habe einmal im Jahr ein großes Autorentreffen hier in Nürnberg. Immer an Himmelfahrt, dazu lade ich 3 Dozenten ein, die über ein entsprechendes Thema referieren.

Frage 04: Hast du Rückhalt in Form von Familie, Freunde, Bekannten, Verwandten?

Ich habe mir einen kleinen „Fanclub“ erarbeitet. Freunde, die immer wieder zu meinen Lesungen kommen und mich moralisch unterstützen. Im Netz habe ich eine Lesegruppe, sie besteht aus Autor: innen und Lesern, die meine Texte vorab lesen und mir wertvolle Hinweise geben.

Frage 05: Kannst du von deiner Kunstform leben? War das mal so geplant oder bist du eher per Zufall dort gelandet, wo du jetzt tätig bist und wie lange übst du deine Passion schon aus?

So richtig leben kann man vom Schreiben leider nicht. Da muss man schon einen großen Wurf landen. Verlage sind reine Wirtschaftsunternehmen, die natürlich auch Geld verdienen müssen. Wenn man ein Buch untergebracht hat, heißt das noch lange nicht, dass auch das 2. Buch angenommen und herausgebracht wird. Ich habe schon immer geschrieben. Als Teenager natürlich Tagebuch, außerdem hatte ich viele Brieffreunde in aller Welt. Da gab es mal einen Wettbewerb in einer Modezeitschrift. Den habe ich zwar nicht gewonnen, aber er dürfte so die Initialzündung gewesen sein ab jetzt Geschichten zu schreiben. Begonnen habe ich mit einer Kurzgeschichte, die in einer Anthologie erschienen ist. Das war vor gut 15 Jahren. Solange mir die Ideen nicht ausgehen, werde ich weiterschreiben.

Frage 06: Hast du Fans, Follower und wenn ja, was machst du für sie?

Ich versuche meine „Fans“ bei Lesungen bestmöglich zu unterhalten. Meist begleitet mich ein Musiker oder ich untermale mit Bildern und kleinen Trailern, oder es gibt entsprechende Schmanckerl, die in meinem Buch vorkommen. Auch versuche ich ungewöhnliche Orte für die Lesungen zu finden. Auf Messen bin ich natürlich auch vertreten, entweder am Stand meines Verlegers www.wellhoefer-verlag.de oder beim BVjA Bundesverband (junger) Autoren)

Frage 07: Welche Ziele hast du für die nächsten Jahre gesteckt? Bist du ein Planer oder eher ein Mensch, der das Leben laufen und auf sich zukommen lässt?

Ich plane schon, leider musste ich auch da schon schmerzlich erfahren, wenn der Plot nicht richtig ausgearbeitet ist, dass man sich verzettelt. Solange ich kann, möchte ich schreiben. Ideen habe ich noch jede Menge in meinem Kopf. Irland gibt immer wieder wunderschöne Geschichten her, wenn man sich mit Land und Leuten, den Feen und Gnomen beschäftigt. Es gibt nicht umsonst das „story telling“, dass die Iren so lieben. Und da bekomme ich schon ab und zu mal einen Namen genannt, der eine Recherche notwendig macht. Oder kennt jemand von euch Biddy Early?

Frage 08: Wie empfindest du die Welt der Bücher, Künstler, Autoren, Verleger, Dienstleister?

Für mich ist die Welt der Bücher etwas sehr Aufregendes. In fremde Welten eintauchen, andere Länder kennenlernen, bei der Aufklärung eines Krimis dabei sein, ist sehr spannend. Ich habe einige gute Autoren-KollegInnen, mit denen ich mich austausche. Wir korrigieren uns gegenseitig Texte und wir machen auch gemeinsame Lesungen. Schreiben ist ein einsames Geschäft, deshalb ist es wichtig, Kontakte zu Gleichgesinnten zu knüpfen und sie auch zu pflegen.

Frage 09: Wo kann man dich treffen, sofern man es denn will? Bist du auf Messen anzutreffen?

Die Messen sind natürlich ein „Muss“. Hier kann ich Kontakte knüpfen, mich mit Lesern treffen.

Frage 10: Bist du ein typischer Netzwerker, verlinkst dich mit Gott und der Welt oder bist du eher der Typ, der mitliest, andere machen lässt und die Freiheit genießt, dich nur dann zu zeigen, wenn du es möchtest?

Ich lese eher mit, gebe ab und zu (m)einen Kommentar ab. Vernetzen ist sicher schön – letztendlich kämpft aber jeder für sich alleine.

Frage 11: Hier dürft ihr euch eine Frage ausdenken, was euch am Herzen liegt, was ihr gerne mal anderen zeigen möchtet.

Was mir am Herzen liegt: Etwas mehr Wertschätzung für ALLE AutorInnen. In jedem Text steckt viel Arbeit, Gedanken, Inspiration, Herzblut. Es ist immer Geschmacksache, ob etwas gefällt oder nicht. Schlechte Texte gibt es nicht – es gibt nur Stile, die einem mehr Zusagen als andere.


20 – Anand Buchwald

Frage 01: Und du bist wer? Wie heißt du, was machst du so und wenn du magst, wo lebst du?

Hallo, mein Name ist Anand Buchwald, und ich lebe im Münchner Südwesten in Gauting.Vom rein beruflichen Leben abgesehen, betätige ich mich vielfältig künstlerisch: Bücher (Sachbücher, Gedichte, Roman, Märchen, Kaleidoskopie) und Aufsätze schreiben (Blog: oeko-habitate.de), Bilder und Hemden malen (dazu komme ich kaum), Fotografieren (Blumen, experimentell), Foto-Grafik (anand-buchwald.gallery). Ich mache Tai Chi und gehe wandern.

Frage 02: Was steht bei dir 2020 noch an? Welche Projekte treiben dich um?

Für dieses Jahr habe ich 1-3 Bücher in Planung/Arbeit. Fast fertig ist das Buch“Religion – Eine Zukunft für die Zukunft“ aus der Reihe „Eine Zukunft für die Zukunft“, in der bisher Bücher über Öko-Habitate, Politik, Wirtschaft, Sexualität und Polyamorie erschienen sind. Außerdem wurde ich um ein Kochbuch gebeten, und zumindest ein Backbuch ist für dieses oder nächstes Jahr in Planung. Außerdem habe ich verschiedene Vorträge zum Thema Gesundheit gehalten, von denen noch 1 oder 2 fehlen, um ein Buch damit zu füllen. Daneben übersetze ich noch Bücher für unseren Verlag. Im Moment bin ich an der „Synthese des Yoga“ dran, mit der ich sicherlich noch 2-3 Jahre für die noch fehlenden drei Bände beschäftigt bin. Dann versuche ich noch einen Vertrieb für meine Bilder, vor allem die Foto-Grafiken zu finden. – Mir wirld also nicht langweilig, trotz Corona.

Frage 03: Was machst du beruflich? In welcher Branche bist du tätig und wo ist deine Schnittstelle zur Autorenwelt?

Vom Beruf her bin ich zwar Gartenbau-Ingenieur, aber ich betreibe mit Freunden zusammen eine Druckerei mit Copyshop (www.miraprint.de), von der wir leben, und den Mirapuri-Verlag (mirapuri-shop.net) für das Werk von Sri Aurobindo, Mira Alfassa – Die Mutter und das Mirapuri-Umfeld (vor allem Michel Montecrossa, Mirakali und meine Wenigkeit.).Für Miraprint betreibe ich noch einen zusätzlichen Blog für die Autoren, die bei uns ihre Bücher drucken lassen, den Würmtalbücherwurm: würmtal-autoren.de

Frage 04: Hast du Rückhalt in Form von Familie, Freunde, Bekannten, VerFrage 04: Hast du Rückhalt in Form von Familie, Freunde, Bekannten, Verwandten?

Ich lebe mit einer Gemeinschaft (www.mirapuri-enterprises.com), die sich um die Philosophie von Sri Aurobindo gebildet hat und sich mit dem Aufbau von Mirapuri, der Stadt des Friedens und des Zukunftsmenschen in Italien und einer Dependance, dem Miravillage im Münchner Südwesten, beschäftigt. Durch die Ermunterung meiner Freunde habe ich angefangen mich künstlerisch zu betätigen und habe mehr Ideen, als ich umsetzen kann. Wir leben und arbeiten zusammen und unterstützen uns gegenseitig.

Frage 05: Kannst du von deiner Kunstform leben? War das mal so geplant oder bist du eher per Zufall dort gelandet, wo du jetzt tätig bist und wie lange übst du deine Passion schon aus?

Schön wäre es ja, aber dafür habe ich meinen Job. Geplant war das wie gesagt nicht, aber beim Unkraut rupfen, womit ich in Mirapuri angefangen habe, kann man gut seinen Gedanken nachgehen, und nachdem ich erst (vor mind. 30 Jahren) einmal angefangen habe, Kindermärchen zu schreiben (die ich eigentlich noch illustrieren und veröffentlichen müsste), kam noch eine Märchensammlung für nicht mehr ganz so kleine Kinder hinzu, ein paar Gedichte für eine Anthologie, ein schwuler moderner Fantasyroman, ein Buch mit kaleidoskopischen Bilder und einige Sachbücher.

Frage 06: Hast du Fans, Follower und wenn ja, was machst du für sie?

Regelrechte Fans habe ich nicht, aber zu meinen Sachbüchern bekomme ich gelegentliche, aber immer positive Rückmeldungen. Da ich die Themen ja im Grunde genommen nicht abgeschlossen habe (was ja auch nicht möglich ist), habe ich noch einen Blog gestartet (oeko-habitate.de), wo ich aktuelle Essays zum großen Themenkreis veröffentliche, soweit ich dafür Zeit finde.

Frage 07: Welche Ziele hast du für die nächsten Jahre gesteckt? Bist du ein Planer oder eher ein Mensch, der das Leben laufen und auf sich zukommen lässt?

Es gibt noch einige Buchideen, aber die Für die Zukunft Serie ist überwiegend abgeschossen. Ansonsten kommt das Leben von selbst auf mich zu, sei es mit Ideen, Veränderungen, Entwicklungen, Notwendigkeiten …

Frage 08: Wie empfindest du die Welt der Bücher, Künstler, Autoren, Verleger, Dienstleister?

Ich lese gerne und viel (SciFi, Fantasy, Schwules). Als Autor, Mit-Verleger und Buch-Drucker sehe ich, dass die Buchweltabsolut unüberschaubar ist und man als Schriftsteller kaum Chancen hat, wahrgenommen zu werden. Der Mirapuri-Verlag ist zwar ein Präsenzverlag (wir legen unsere Bücher immer wieder neu auf, bzw. läuft der Druck jetzt digital und nach Bedarf), aber allgemein üblich ist es, Bücher zu produzieren, rauszuhauen und schnell neue anzubieten. Positiv (auch für die Umwelt und meinen Platzbedarf) finde ich die eBooks, die in der Herstellung leider etwas zeitaufwändig sind, wenn man nicht husch-husch mit Automatismen arbeitet.

Frage 09: Wo kann man dich treffen, sofern man es denn will? Bist du auf Messen anzutreffen?

Eigentlich nur zuhause = Firma.

Frage 10: Bist du ein typischer Netzwerker, verlinkst dich mit Gott und der Welt oder bist du eher der Typ, der mitliest, andere machen lässt und die Freiheit genießt, dich nur dann zu zeigen, wenn du es möchtest?

Ich muss nicht zu allem meinen Senf geben, aber wenn ich der Meinung bin, noch einen übersehenen Blickwinkel beisteuern zu können, äußere ich mich auch schon mal, wenn es aber ein hin und her gibt, wer denn nur recht hat, dann ziehe ich mich meist zurück.

Frage 11: Hier dürft ihr euch eine Frage ausdenken, was euch am Herzen liegt, was ihr gerne mal anderen zeigen möchtet.

Glaubt ihr, dass die Welt unabänderlich feststeht, oder könnt ihr euch vorstellen, dass man eine kapitalismuslose Welt gestalten könnten, nicht ad hoc, aber nach und nach wachsend, in der es um Mitmenschlichkeit und Zusammenarbeit, um den Schutz der Erde, um Frieden und inneres Wachstum geht, statt um das Ego und das Geld und die macht?

Frage für Verlage: Welche Genres verlegt ihr? Was ist das Besondere an euch, wodurch hebt ihr euch von anderen Verlagen ab?

Wir sind wie gesagt ein Präsenz- und Themenverlag, dem es um den Inhalt geht, und veröffentlichen von wenigen Ausnahmen abgesehen nur unsere eigenen Produktionen, die neben Büchern auch Filme, Musik und Tonaufzeichnungen umfasst. Thema ist Sri Aurobindo, Mira Alfassa – Die Mutter, Michel Montecrossa (Bücher, Filme, Gemälde, Songmusik, Rockmusik, Musikmeditationen), Anand Buchwald, Mirapuri, Zukunft, Bewusstsein, Integraler Yoga – Sachbücher, Romane, Gedichte, Songlyrics, Übersetzungen.Anand Buchwald, info@anand-buchwald.gallery

Mirapuri-Verlag: mirapuri-verlag@mirapuri-enterprises.com


19 – Kathi Unterberg – Autor

Frage 01: Und du bist wer? Wie heißt du, was machst du so und wenn du magst, wo lebst du?

Vorstellungen finde ich immer schwer, deswegen nur ein paar kurze Fakten: ich bin Kathi, Mitte dreißig und komme aus Berlin. Ich bin gelernte Grafikdesignerin (damals noch so richtig mit Stift und Papier) und Absolventin der Drehbuchwerkstatt Berlin. Seit 2015 bin ich als Covergestalterin selbstständig und darf die Bücher meiner Kunden nach deren Vorstellungen einkleiden.
Geschrieben habe ich schon immer. Angefangen hat es, ebenfalls noch ganz klassisch mit Stift und Papier, mit Fanfictions, bevor ich noch wusste, dass dieser Begriff überhaupt existiert. Ich habe auch schon ein paar Bücher im Selfpublishing veröffentlicht, starte aber 2020 noch einmal völlig neu durch, nachdem ich entdeckt habe, dass mein altes Genre nicht mehr so recht zu mir passen mag.

Frage 02: Was steht bei dir 2020 noch an? Welche Projekte treiben dich um?

2020 soll ein bisschen ein Neubeginn werden. Ich möchte mich wieder mehr aufs Schreiben konzentrieren, aber da hat mir die Coronakrise leider einen gründlichen Strich durch die Rechnung gemacht. Mein erster (in diesem Genre – historical romance) Roman ist erschienen und eigentlich sollte der zweite bereits im August folgen, aber mit irsinnig aktivem Kleinkind (von mir hat sie das nicht!), dass Zuhause betreut werden möchte, ist das gar nicht so einfach. Eigentlich ziemlich unmöglich. Liebe Mütter und Väter, die ihr gerade so vieles hintenanstellen müsst, weil die Kinderbetreuung nun mal wichtiger ist: I feel you! Und ihr macht das ganz toll!
Deswegen liegen auf meinem Desktop nun drei halbfertige Romane, eine beinahe schon beendete Novelle, die zu Weihnachten erscheinen soll und eine neue Novelle, die ich Anstelle des geplanten Romans im August zu veröffentlichen gedenke. Wenn denn alles klappt. Spielen wird wieder alles im edwardianischen England und es besteht die Möglichkeit, dass ich demnächst in komplett zeitgemäßer Montur vor dem Laptop sitze und schreibe. Nach Jahren habe ich nämlich wieder mit dem historischen Nähen begonnen, bin auch da allerdings von viktorianisch zu edwardianisch gewechselt. 2020 wurde in jeder Hinsicht das Genre gewechselt.

Frage 03: Was machst du beruflich? In welcher Branche bist du tätig und wo ist deine Schnittstelle zur Autorenwelt?

Hauptsächlich arbeite ich als Covergestalterin für die verschiedensten Autoren, mittlerweile nimmt meine Autorentätigkeit aber eine gleichwertige Stellung ein. Twenty-Twenty mach ich fifty-fifty, sozusagen.
Falls ihr also ein Buchcover braucht oder jemanden kennt, dessen Cousine eine Freundin hat, deren Onkel gerne mal ein Buch veröffentlichen möchte, aber noch kein Cover hat, dann schickt denjenigen oder euch selbst gern auf meine Website www.LittleBlueBox.de weiter. Ich freue mich immer über neue Kunden, Kontakte und natürlich die Bücher, die ich „anziehen“ darf.
Wer mehr über meine schreiberischen Tätigkeiten erfahren möchte, dem werfe ich meine Autorenwebsite vor die Füße. Dort findet ihr auch Links zu Instagram und Facebook. Alles, was eben wichtig ist: https://kathiunterberg.jimdofree.com/Ende April kam mein aktueller Roman The Girl in the Library – ein (fast) historischer Liebesroman – heraus und ist bei Amazon zu erwerben (bzw. über Unlimited zu lesen). https://amzn.to/2VWESO3
Momentan bin ich wahnsinnig zufrieden, wie das Buch läuft und muss manchmal noch ein wenig blinzeln, wenn ich all die tollen Kommentare und Reviews lese.

Frage 04: Hast du Rückhalt in Form von Familie, Freunde, Bekannten, Verwandten?

Das aktive Kleinkind aus Frage 2 erkundigt sich immer liebevoll, ob ich denn schon fertig mit Arbeiten wäre und haut erst danach wild auf meiner Tastatur herum (man kann Scrivener mit etwas Übung wirklich sehr schnell beenden). Und der Ehemann zerrt das arme Ding dann aufs Trampolin, damit ich noch ne Stunde werkeln kann und nicht wieder Nachtschichten schieben muss. Die beste Freundin auf Erden quält sich durch all meine Bücher, obwohl sie nicht ihrem Genre entsprechen. Ich sehe dein Leid und sage danke! Also ja, ich habe eindeutig Unterstützung. Und ich hatte tolle Testleser! Die darf ich nicht vergessen zu erwähnen.

Frage 05: Kannst du von deiner Kunstform leben? War das mal so geplant oder bist du eher per Zufall dort gelandet, wo du jetzt tätig bist und wie lange übst du deine Passion schon aus?

Ja, kann ich. Oft mehr schlecht als recht, aber immerhin.
Wie gesagt, ich bin gelernte Grafikdesignerin, wollte das aber nie wirklich auf ewig machen. Ich habe dann lange nebenher am Theater gearbeitet und widme mich nun, nach der Geburt meines Kindes, wieder mehr dem Schreiben. Grundsätzlich möchte ich auch gern ans Theater zurück, da sind die Arbeitszeiten allerdings schwierig, wenn man ein kleines Kind Zuhause hat.

Frage 06: Hast du Fans, Follower und wenn ja, was machst du für sie?

Noch nicht, aber ich arbeite daran. Als Covergestalterin habe ich aber eine tolle Stammkundschaft! Hatte ich meine grandiosen Testleser schon erwähnt? Die werde ich auch behalten, ob sie wollen oder nicht.

Frage 07: Welche Ziele hast du für die nächsten Jahre gesteckt? Bist du ein Planer oder eher ein Mensch, der das Leben laufen und auf sich zukommen lässt?

Ich möchte auf jeden Fall jährlich mindestens zwei Romane und zwei Novellen veröffentlichen. Wenn es mehr werden sollte, dann gerne, aber das ist so erstmal die grobe Richtung. Der Grundstock ist da.
Des Weiteren würde ich gerne mehr Kontakte zu anderen Autoren schließen, allerdings neige ich zum Dasein als Einsiedlerkrebs – schreibt mir, wenn ihr auch einer seid! Lasst und gemeinsam einsiedeln.
Die Arbeit als Coverdesigner macht mir zwar Spaß, aber das würde ich gerne noch ein kleines Stück weiter zurückschrauben können. Auftragsarbeiten sind ja immer noch was anderes als eigene Herzensprojekte.

Frage 08: Wie empfindest du die Welt der Bücher, Künstler, Autoren, Verleger, Dienstleister?

Ich kann mich bisher nicht beschweren, bin aber am Ende auch als Autor noch nicht lang ernsthaft dabei.

Frage 09: Wo kann man dich treffen, sofern man es denn will? Bist du auf Messen anzutreffen?

Einsiedlerkrebs, siehe oben!

Frage 10: Bist du ein typischer Netzwerker, verlinkst dich mit Gott und der Welt oder bist du eher der Typ, der mitliest, andere machen lässt und die Freiheit genießt, dich nur dann zu zeigen, wenn du es möchtest?

Ich lese sehr viel mit und gebe auch gern einen Kommentar ab, wenn es denn was zu kommentieren gibt, worauf nicht schon hundert Leute vor mir hingewiesen haben. Aber ich versuche nicht dauernd sichtbar zu sein. Das liegt mir nicht, das will ich nicht.


18 – Tom H. Eschen

Frage 01: Und du bist wer? Wie heißt du, was machst du so und wenn du magst, wo lebst du?

Hallo, mein vollständiger Name ist Thomas Eschenweck. Unter diesem Namen bin ich als Autor bei mehreren Sachpublikationen zu finden. Mit den Namenskürzeln Tom H. Eschen und T.H. Eschen veröffentliche ich Kurzgeschichten, Erzählungen und Romane mit zumeist phantastischen Inhalten. Geboren und aufgewachsen bin ich in Heilbronn und wohne immer noch dort. Studiert habe ich an der Universität Heidelberg, zur Arbeit pendle ich täglich nach Stuttgart.

Frage 02: Was steht bei dir 2020 noch an? Welche Projekte treiben dich um?

Für 2020 habe ich mir vier Veröffentlichungen in Deutsch vorgenommen und meine erste Publikation auf Englisch. Bereits erschienen und damit abgehakt sind:Eine Nacht in Gibraltar, ASIN: B084FCKKB1Irlands Rinder in: Irische Märchen Update 1.2: Taxi mit Elfe (Moderne Märchen), Machandel Verlag, ISBN-10: 3959591977Andor – Insignien der Macht, ASIN: B089DNDJKTNoch in Arbeit sind:Tharr Ghul (Nullacron 2) und Adventures in SpaceBeruflich beschäftige ich mich derzeit mit der praktischen Umsetzung der Neuordnung der IT-Berufe und dem neuen Berufsbild E-Commerce.

Frage 03: Was machst du beruflich? In welcher Branche bist du tätig und wo ist deine Schnittstelle zur Autorenwelt?

Im Hauptberuf bin ich Ausbilder für mehrere Berufe bei der Nikolauspflege, Berufsbildungswerk Stuttgart. Dies beinhaltet auch den Kontakt zu Kooperationsfirmen, darunter einem Verlag und die Erstellung von digitalen Lernmaterialien und E-Books.Meine wiederentdeckte Leidenschaft ist das Schreiben. Dies dient der Entspannung und dem psychischen Ausgleich. siehe Escheswelt.wordpress.com

Frage 04: Hast du Rückhalt in Form von Familie, Freunde, Bekannten, Verwandten?

Frau und Tochter sind meine größten Kritiker; meine Schwester bearbeitet derzeit meine englische Story.

Frage 05: Kannst du von deiner Kunstform leben? War das mal so geplant oder bist du eher per Zufall dort gelandet, wo du jetzt tätig bist und wie lange übst du deine Passion schon aus?

Nein, davon Leben ist nicht möglich, obwohl die Tantiemen jedes Jahr leicht anwachsen. Bereits in meiner Jugend habe ich geschrieben und auch in einem Fanzine veröffentlicht. 2014 habe ich das Schreiben und Veröffentlichen wieder begonnen.

Frage 06: Hast du Fans, Follower und wenn ja, was machst du für sie?

Wenige Fans, mit denen ich zumeist über soziale Medien kommuniziere. Alles andere ist aus Zeitmangel kaum möglich. In den vergangen Jahren habe ich vereinzelt an Lesungen teilgenommen. Dieses Jahr werde ich voraussichtlich höchstens Online-Lesungen angehen.

Frage 07: Welche Ziele hast du für die nächsten Jahre gesteckt? Bist du ein Planer oder eher ein Mensch, der das Leben laufen und auf sich zukommen lässt?

Ich möchte jedes Jahr mindestens vier Kurzgeschichten oder irgendwann einen großen Roman fertigstellen und veröffentlichen. Welche dies sind überlasse ich eher dem Zufall beziehungsweise was sich durch Inspiration ergibt.

Frage 08: Wie empfindest du die Welt der Bücher, Künstler, Autoren, Verleger, Dienstleister?

Obwohl Bücher seit meiner Kindheit meine große Leidenschaft sind, ist mir die Verlagswelt fremd und unverständlich. Zu anderen Künstlern und Autoren habe ich gelegentlich Kontakt. Die gegenseitige Hilfe ist toll, nutzt aber in den Bereichen nichts, wo fast alle Autoren scheitern, dem Verlagswesen.

Frage 09: Wo kann man dich treffen, sofern man es denn will? Bist du auf Messen anzutreffen?

Anzutreffen bin ich fast nur im Internet, auf diversen Plattformen oder im ÖPNV.

Instagram: escheswelt_author

Facebook: Tom H. Eschen

Frage 10: Bist du ein typischer Netzwerker, verlinkst dich mit Gott und der Welt oder bist du eher der Typ, der mitliest, andere machen lässt und die Freiheit genießt, dich nur dann zu zeigen, wenn du es möchtest?

Eher letzteres, aber derzeit arbeite ich an meinen Netzwerken und versuche mich im Online-Marketing.

Frage 11: Hier dürft ihr euch eine Frage ausdenken, was euch am Herzen liegt, was ihr gerne mal anderen zeigen möchtet.

Gerne möchte ich mit anderen Autoren/Autorinnen gemeinsam einen Roman schreiben. Bisher habe ich noch keine passende Person dafür gefunden.


17 – Lisa Wüllenweber

Frage 01: Und du bist wer? Wie heißt du, was machst du so und wenn du magst, wo lebst du?

Hallo zusammen, ich bin mal Lisa Summer, mal Lisa M. Louis und eigentlich Lisa Wüllenweber. Man will sich ja auch angesprochen fühlen, wenn andere nur das Pseudonym kennen. Ich lebe im schönen Bayern, komme aber eigentlich aus der Rur-Eifel und habe in Dresden studiert. Für mich immer noch die schönste Stadt <3 Seit 5 Jahren schreibe ich Jugendbücher und Liebesromane, im Juli und August sollen daher schon Buch Nummer 9 und 10 erscheinen.

Frage 02: Was steht bei dir 2020 noch an? Welche Projekte treiben dich um?

2020? – nur überleben. Nein, dieses Jahr wird wohl mein produktivstes werden. Zwei Kurzromane sind bereits erschienen und vier Romane sollen noch folgen. Vor allem auf Roman Nummer 10, meine Dystopie „Die Farben meiner Hoffnung“, bei dem ich auch Marketingmäßig neue Grenzen erreichen will, freue ich mich wahnsinnig. Vorher soll High Seas 2 erscheinen, so wie der Auftakt meiner Eifel-Liebeskomödien Reihe. Wird schließlich Zeit, dass dort nicht mehr nur Krimifälle stattfinden, sondern auch mal verkuppelt wird.

Frage 03: Was machst du beruflich? In welcher Branche bist du tätig und wo ist deine Schnittstelle zur Autorenwelt?

Ich lebe weitestgehend vom Schreiben meiner Jugend- und der Liebesromane. Außerdem erstelle ich nebenbei Marketingpläne für andere Autoren und helfe bei Bloggerrelations. Des Weiteren unterstütze ich Neulinge im Selfpublishing-Bereich als SP-Fee, bin aktiv in unserer Autorengruppe Perlenband, habe mit Summer Books einen eigenen Verlag gegründet und organisiere die Münchener Regionaltreffen vom SP-Verband.

Frage 04: Hast du Rückhalt in Form von Familie, Freunde, Bekannten, Verwandten?

Ja, zum einen natürlich meinen Freund, der mir gerade jetzt, wo die Kitas zu sind, oft den Rücken freihält, damit ich Schreiben kann. Meine Großfamilie ist außerdem ein riesen Fan meiner Bücher, auch wenn sie inzwischen kaum noch mit dem Lesen hinterherkommen. Außerdem habe ich in Eva Baumann eine wunderbare Partnerin, was den Austausch angeht, gefunden und auch zu einigen aus meinem Bloggerteam hege ich gute Freundschaften.

Frage 05: Kannst du von deiner Kunstform leben? War das mal so geplant oder bist du eher per Zufall dort gelandet, wo du jetzt tätig bist und wie lange übst du deine Passion schon aus?

Inzwischen kann ich in den meisten Monaten ganz gut vom Schreiben leben, in anderen bin ich sehr froh, wenn noch Marketingaufträge reinkommen und dass mein Freund mich notfalls nicht im Stich lässt. Dass das klappt, ist aber erst seit Jahresbeginn der Fall. Bei Amazon hält sich mein Erfolg jedoch eher in Grenzen. Gut lief es die letzten Monate vor allem bei Tolino.

Frage 06: Hast du Fans, Follower und wenn ja, was machst du für sie?

Ja, ich denke schon <3 Wir sehen uns vor allem auf Messen. Normalerweise findet man mich auf der Buch Berlin und der LBM mit eigenem Stand. Vielleicht zukünftig auch auf anderen. Außerdem liebe ich Autoren- und Bloggertreffen und vermisse das derzeit auch extrem. Außerdem bin ich online auf meiner Lisa Summer Facebook und Instagram Seite sehr aktiv.

Frage 07: Welche Ziele hast du für die nächsten Jahre gesteckt? Bist du ein Planer oder eher ein Mensch, der das Leben laufen und auf sich zukommen lässt?

Definitiv ein Planer. Mein Schreibjahresplan steht immer schon Monate im Voraus. So läuft vor allem die Zusammenarbeit mit Tolino zwecks Werbeplätze am besten. In jedem Fall will ich mich als Autorin noch mehr etablieren und mich weiterhin professionalisieren.

Frage 08: Wie empfindest du die Welt der Bücher, Künstler, Autoren, Verleger, Dienstleister?

Ich liebe sie. Man kann einfach wunderbar Netzwerken und die meisten Autoren sind wirklich lieb. Inzwischen kenne ich auch jede Menge Dienstleister und habe eigentlich immer jemanden an der Hand, den ich um Rat fragen kann. Ich glaube, das ist wahnsinnig wichtig in dieser Branche. Gleichzeitig finde ich es traurig, dass oft Neid unter den Autoren herrscht (Bei den Dienstleistern und Verlagen ist es mir jedenfalls noch nicht untergekommen) und dann gerade online schnell eine Art Autorenbashing losgeht. Auch die manchmal sehr abfälligen Kommentare unter Anfängerposts nerven. Ansonsten hoffe ich, dass Selfpublisher sich auch weiterhin in ihrer Professionalität steigern und so mehr geschätzt und in der Buchhandelswelt geachtet werden.

Frage 09: Wo kann man dich treffen, sofern man es denn will? Bist du auf Messen anzutreffen?

Ja, in Berlin und Leipzig und bei Münchner Autorenstammtischen, wenn denn wieder welche stattfinden.

Frage 10: Bist du ein typischer Netzwerker, verlinkst dich mit Gott und der Welt oder bist du eher der Typ, der mitliest, andere machen lässt und die Freiheit genießt, dich nur dann zu zeigen, wenn du es möchtest?

Ich liebe Netzwerken, egal ob Online oder Offline.

Online findet man mich hier: www.lisa-summer.de

www.sp-fee.de

https://www.facebook.com/lisasummerautor/

https://www.instagram.com/lisa_summer_autorin/

Danke für das schöne Interview <3


16 – Mirco von Maydell

Frage 01: Und du bist wer?

Ich nenne mich Mirco, lebe und arbeite im Ruhrgebiet, reise des Öfteren durch die Gegend, wenn das große „C“ nicht wäre, wäre es besser. Ich bin der Gründer und Betreiber der Gruppe „Das Autoren-Hilfeforum“, sowie der dazugehörigen Community, die aus dutzenden von hilfreichen Gruppen besteht. Ich liebe meine Arbeit an der Community und sitze da täglich mehrere Stunden dran. Die vielen Gespräche mit anderen Autoren, Verlegern, Bloggern, Dienstleistern aller Art, inspirieren mich täglich aufs Neue. Man erfährt doch immer wieder etwas Neues aus der Branche, aus anderen Ländern, anderen Kontinenten. Ich bin mit Leidenschaft Blogger, Netzwerker und liebe es, wenn ein Plan funktioniert, wer sagte das gleich noch? Beruflich weiß ich genau was ich will und steuere da auch immer weiter drauf zu.Privat bin ich gerne mit Freunden unterwegs, rede viel mit ihnen, spiele leidenschaftlich gerne Schach, Kniffel was das Zeug hält, verliere aber auch nicht selten 😉, gehe gerne Schwimmen, liebe Katzen, lese gerne Bücher, Krimis, wie auch Thriller, Fantasy, Romance (ja tatsächlich), Horror, Sci-Fi, diverse Magazine, wie den Spiegel, Focus, GEO, Spektrum, Unikum, Rock Hard, Metal Hammer, die FAZ, die Süddeutsche, schreibe Gedichte seit Anbeginn meiner Schreiberei, die nun seit 37 Jahren existiert und und und.Ich lebe und arbeite im Ruhrgebiet, komme hier viel rum, aber auch im Rest von Deutschland, sowie in Europa, wenn Corona nicht gerade grassiert.

Frage 02: Was steht bei dir 2020 noch an? Welche Projekte treiben dich um?

2020 wird ein Jahr sein, dass mich sehr geprägt hat. Wer hätte gedacht, dass ich mal eine Pandemie live vor der Tür erleben muss. Sonst geht alles seinen Gang. Ich baue die Community weiter aus, veranstalte weitere Events, die schon in den Startlöchern stehen, baue die Firma weiter auf und harre der Dinge, die da kommen.
Heute auf den Tag genau, feiert meine Firma „Mountain Sky UG“ ihr 2jähriges Bestehen. YEAH! Mögen es derer noch viele weitere Jahre werden. Um mal zu zeigen, wie unser Logo aussieht, möchte ich euch einmal zeigen, wie unser Logo zuvor aussah. Unser heutiges Logo hat Janni Schattmaier entworfen. Ein ganz großes Dankeschön an dieser Stelle dafür, denn du hast uns unser Markenzeichen kreiert. Wir sind stolz auf unser Logo. Gegründet habe ich die Firma einst allein, heute führe ich sie mit meiner Geschäftspartnerin Katrin Ivan. Sie kann all das, was ich nicht kann, was uns zu einer perfekten Kombination werden ließ. Wir sind ein starkes Team. Gemeinsam kann man mehr erreichen. Diesem Gedanken folgen wir tagtäglich, bei unserer Arbeit. Gemeinsam bauen wir unsere Firma immer weiter aus und auf.

Frage 03: Was machst du beruflich? In welcher Branche bist du tätig und wo ist deine Schnittstelle zur Autorenwelt?

Beruflich betreibe ich ein Medien- und IT Unternehmen, welches unter der Adresse: https://mountain-sky.net zu finden ist. Anekdote: Das Sky.net am Ende habe ich gewählt, wegen dem Film „Terminator“, wo Sky Net eine wichtige Rolle spielt 😉Nebenberuflich bin ich der Betreiber der Autoren-Hilfeforum Community

Frage 04: Hast du Rückhalt in Form von Familie, Freunde, Bekannten, Verwandten?

Eher nicht. Die schätzen das fast alle nicht, was ich so tue. Die Idee zur Community ist während meines Studiums entstanden. Ich habe dort ein Netzwerk für Studenten aufgebaut und dieses mit Unternehmern vernetzt, aus dem letztlich mein Kontakte Netzwerk entstand.

Frage 05: Kannst du von deiner Kunstform leben? War das mal so geplant oder bist du eher per Zufall dort gelandet, wo du jetzt tätig bist und wie lange übst du deine Passion schon aus?

Von meinem Geschriebenen kann ich nicht leben, was ich aber auch kaum noch ausübe. Ich lebe von meinem Unternehmen, dem Medien und IT- Unternehmen Mountain Sky UG. Hier beschäftige ich mich täglich mit Autoren, Verlegern, Künstlern, Unternehmern, vernetze sie untereinander, schaffe Kontakte, setze Aufträge um oder informiere mich über die neuesten Trends im Medienbereich.

Frage 06: Welche Gruppen gehören noch zur Autoren-Hilfeforum Community, nenn mal ein paar?

  • Blogger für Autoren
  • Lektorat für Self-Publisher
  • Lektorat, Korrektorat & Testleser
  • Testleser gesucht! Autoren überarbeiten ihre Manuskripte
  • Buchcover für Autoren
  • BuchCOVER & Illustrationen vom Künstler
  • KURZgeschichten
  • Das AH Burning Board (konstruktive Kritik für eure Texte)
  • Bücher Werbung für alle- Übersetzungen
  • Forum zur Verlagssuche
  • Gedichte – Lyrik wie Prosa
  • Der blanke Horror
  • Rechtliche Hilfe für Autoren
  • BLOGGER NETZWERK
  • Uvm.

Frage 07: Welche Ziele hast du für die nächsten Jahre gesteckt? Bist du ein Planer oder eher ein Mensch, der das Leben laufen und auf sich zukommen lässt?

Ich bin ein Planer. Viele meiner Schritte plane ich Jahre im Voraus. Ich mache nur selten etwas ohne Grund.

Frage 08: Wie empfindest du die Welt der Bücher, Künstler, Autoren, Verleger, Dienstleister?

Ich finde, sie wird immer anstrengender. Immer neue Plattformen schießen aus dem Boden, immer mehr Möglichkeiten zur Vermarktung kommen auf die Autoren zu, immer neue Verlage entstehen, was ja toll ist, aber da den Überblick zu behalten bedeutet, nahezu täglich eine Menge lesen. Ich liebe Bücher, Autoren, Verleger, Dienstleister, keine Frage, finde nur, dass der Dschungel immer größer wird und auch immer mehr durch diesen Dschungel streifen.

Frage 09: Wo kann man dich treffen, sofern man es denn will? Bist du auf Messen anzutreffen?

Gelegentlich bin ich auf Messen zu treffen. Ich hoffe sehr, 2021 sehe ich ein paar von euch wieder 😉

Frage 10: Bist du ein typischer Netzwerker, verlinkst dich mit Gott und der Welt oder bist du eher der Typ, der mitliest, andere machen lässt und die Freiheit genießt, dich nur dann zu zeigen, wenn du es möchtest?

Ganz klar „JA!“ Ich liebe es zu Netzwerken und baue bereits seit 1997 Netzwerke auf. Begonnen habe ich mit einem Netzwerk für Computerspieler, später mit diversen Netzwerken für Studenten, Künstlern, Unternehmern, Dienstleistern und jetzt zuletzt für Autoren, Blogger und Unternehmer.


15 – Sebastian Cohen

Frage 01: Und du bist wer? Wie heißt du, was machst du so und wenn du magst, wo lebst du?

Hallo, ich bin Sebastian Cohen, Autor der Duke-Reihe. Ich bin ein Autor mit Leib und Seele und freue mich über einen regen Kontakt mit meinen Lesern. Aufgewachsen in Berlin, sehe ich mich eher als Weltenbürger. Wo immer mich das Schicksal hinverschlägt, bin ich zu Hause, solange meine Frau bei mir ist. Ich versuche jeden Tag zu genießen und immer mit Neugier durchs Leben zu gehen. Und wenn ich den einen oder anderen Leser mit meinen Geschichten unterhalten oder sogar inspirieren kann, freut mich das ungemein.

Frage 02: Was machst du beruflich? In welcher Branche bist du tätig und wo ist deine Schnittstelle zur Autorenwelt?

Seit nunmehr 19 Jahren lebe und arbeite ich im Ausland, meist in Lateinamerika und den USA. Durch meine Arbeit hatte ich das Glück, viele ungewöhnliche Reisen zu unternehmen. So war es mir möglich, sehr unterschiedliche Einblicke in das Leben anderer Menschen zu gewinnen, die natürlich auch einen Einfluss auf meine Duke-Geschichten haben. Ich finde es wichtig, dass die Orte der Handlung und die Charaktere authentisch und gut recherchiert sind, da habe ich natürlich von meinen eigenen Begegnungen profitiert. Die kleinen Macken und Eigenheiten, ob es nun Orte sind, Menschen oder auch nur Geschehnisse, faszinieren mich und ich versuche immer ein aufmerksamer Beobachter zu sein. Ich mag es, über Dinge nachzudenken und mich zu fragen, warum das so ist wie es ist. Solange ich denken kann, war in mir diese Unruhe, da draußen etwas zu verpassen. Diese Neugier hat mich bei meiner Arbeit im Ausland begleitet und mich offen gemacht für neue Begegnungen. Ich habe Seite an Seite mit meinen Arbeitern bei 40 Grad Hitze Steine für eine neue Straße verlegt und noch Witze gerissen, ich habe mit Millionären am Pool Champagner getrunken und sie im Grunde genommen bemitleidet, weil bei denen das Leben auch nicht rosa rot war. Mich interessieren Menschen, was sie denken, was ihre Wünsche sind, was sie ausmacht. Diese Erkenntnisse sind auch ins Buch eingeflossen, denn auch mein Protagonist Duke sucht neue Begegnungen und versucht sich in andere Personen hineinzuversetzen.Viel Authentisches fließt beim Schreiben mit ein und eventuell ist jemand neugierig geworden und besucht mich für ein paar Leseproben auf meiner Webseite.

www.sebastian-cohen.com

Ihr könnt mich auch auf Facebook besuchen, wo ich immer Zeit für eine PN habe:

https://www.facebook.com/SchriftstellerSebastianCohen/

Frage 03: Was steht bei dir 2020 noch an? Welche Projekte treiben dich um?

Derzeit gibt es 6 Teile meiner Buch-Reihe die bereits als eBook. Taschenbuch und Hardcover veröffentlicht wurden. Teil 1 wurde gerad als Hörbuch fertig gestellt. Dieses Jahr habe ich aber noch viel vor. Derzeit arbeite ich am 7. Teil, der, wenn alles so klappt, dieses Jahr im Herbst erscheinen wird. Außerdem habe ich gerade ein Rezeptbuch mit leckeren Rezepten zur Buchreihe veröffentlicht, die viele Bezüge zu meinem Protagonisten Duke und meinen eigenen Aufenthalten im Ausland haben. Dieses Kochbuch zu erarbeiten war eine tolle Abwechslung zum „normalen Schreiben“ und ist von meinen Fans super aufgenommen worden. Man kann also nicht nur mit Duke bei seinen vielen Abenteuern mit fiebern, nein, man kann daraus sogar eine kulinarische Reise machen. Da ich in der Küche eher die Kochniete bin, ist dieses Buch mit der tatkräftiger Unterstützung meiner Frau als „Team Duke“ entstanden.

Frage 04: Hast du Rückhalt in Form von Familie, Freunde, Bekannten, Verwandten?

In der Tat, ich habe das große Glück, auf die Unterstützung seitens meiner Familie und Freunden setzen zu können. Mein Neffe, der in München als Polizist arbeitet, hat sich sogar vor ein paar Wochen einen Magnet-Werbeaufkleber an sein nagelneues Auto angebracht und lenkt so viel Aufmerksamkeit auf meine Bücher. So mancher Autor wird mir sicher zustimmen, wenn ich sage, dass diese Art der Unterstützung toll ist und einem wirklich hilft. Man sollte nur vorsichtig sein, wenn man von ihnen die gutgemeinte Hilfe beim Korrigieren des Manuskripts annimmt. Die deutsche Rechtschreibung und der Schreibstil hat sich in den letzten Jahren so verändert, dass man als Laie da mit dem Wissensstand aus der Schule oft nicht mithalten kann. Da kommt nur die Hilfe von Profis infrage oder man quält sich selbst durch den Duden 😊

Frage 05: Hast du Fans, Follower und wenn ja, was machst du für sie? Wo kann man dich treffen, sofern man es denn will? Bist du auf Messen anzutreffen?

Ohne Übertreibung kann ich sagen, dass meine Fans großartig sind. Da ich viel im Ausland unterwegs bin, benutzte ich überwiegend die sozialen Medien, um mit ihnen in engen Kontakt zu stehen, und sie über die Arbeit an den neuen Büchern zeitnah zu informieren. Speziell auf FB bin ich sehr aktiv und sehe mich als ein Autor, der immer für seine Fans da ist. Ich schätze den persönlichen Kontakt und die Begeisterung, die ich von ihnen bekomme. Das ist meine Motivation, mir beim Schreiben die Nächte um die Ohren zu schlagen 😉 Wann immer es meine Zeit erlaubt, kann man mich auch auf verschiedenen Kunstmärkten in der Umgebung finden, wo man direkt mit mir ins Gespräch kommen kann und signierte Bücher und meine unvergleichlichen Lesezeichen bekommt. Da ich überzeugter SP bin, nutze ich diese Art von Events auch um den Menschen das gedruckte Buch wieder näherzubringen und unabhängige Autoren zu unterstützen. Ich versuche mich immer an Neues heranzuwagen, wo ich kreativ sein kann. Vor einiger Zeit habe ich Murano (Italien) besucht und war ganz fasziniert, wie dort die Glasperlen in traditioneller Handarbeit hergestellt wurden. Natürlich musste ich das auch probieren und beglücke meine Fans seitdem mit besonderen Lesezeichen, die jeweils eine individuelle Perle haben.

Frage 06: Welche Ziele hast du für die nächsten Jahre gesteckt? Bist du ein Planer oder eher ein Mensch, der das Leben laufen und auf sich zukommen lässt?

Sagen wir es so, vor wenigen Wochen durfte meine Frau als Erste das Manuskript für Teil 14 der Duke-Reihe lesen. Solange ich Freude beim Schreiben habe und meine Fans das auch so empfinden, gibt es noch viele Abenteuer mit Duke. Ansonsten bin ich in der glücklichen Lage, Neues auf mich zukommen zu lassen. Von langfristigem Planen halte ich nicht so viel und zum Glück sieht das meine Frau genauso.

Frage 07: Wie empfindest du die Welt der Bücher, Künstler, Autoren, Verleger, Dienstleister?

Seit der Veröffentlichung meines ersten Buches habe ich das Glück, von einem kleinen Berliner Verlag bei der Vermarktung tatkräftig unterstützt zu werden, der sich enorm für die SPler einsetzt. Außerdem unterstützen sie mich bei der Versendung meiner Bücher, wenn ich mich mal wieder in der weiten Welt herumtreibe. Mit anderen Verlagen habe ich keine Erfahrung, da ich all meine Bücher als SPler verlege. Was ich mir wünschen würde, ist, dass Buchhändler Autoren wie mir es einfacher machen würden, unsere Werke auch dort platzieren zu dürfen. Als SPler, der nun schon erfolgreich 6 Bücher veröffentlicht hat, wird man fast immer abgewiesen und muss sich häufig dumme Sprüche anhören. Doch es gibt auch die Buchhändler mit Herz, die sich freuen, regionale Autoren ins Sortiment zu nehmen, wie die kleine Buchhandlung hier in Falkensee bei Berlin.

Frage 08: Bist du ein typischer Netzwerker, verlinkst dich mit Gott und der Welt oder bist du eher der Typ, der mitliest, andere machen lässt und die Freiheit genießt, dich nur dann zu zeigen, wenn du es möchtest?

Mhmm, gute Frage. Ich glaube, ich bin ein gesundes „Mittelding“. Definitiv genieße ich den regen Austausch unter Autoren und Lesegruppen. Es ist schon unglaublich, wie engagiert viele Gruppen sind, die unterstützt man doch gerne und hilft sich untereinander.

Frage 09: Was ist das Besondere an Deinem Protagonisten, was zeichnet ihn aus?

Ich signiere den ersten Titel gern mit: „In jedem von uns steckt ein wenig Duke“! Mein Protagonist gerät im Laufe der Reihe in interessante Situationen, die manchmal in ihm seine „dunkle Seite“ hervorbringen. Trotzdem hat er sich ein Gewissen bewahrt, ist sich seiner Handlungen immer bewusst und glaubt trotz der vielen unvorhersehbaren Vorfälle weiterhin an das Gute. Ich glaube, dieser Mix macht ihn meinen Lesern so sympathisch, denn jeder kennt das Gefühl, ungerecht behandelt zu werden. Meine Fans sagen immer der Protagonist ist ein Bösewicht, den man liebhaben muss. 😊

Frage 10: Was hat dich dazu bewegt, diese zu schreiben?

Beide Geschichten beziehen sich auf Ereignisse aus dem 1. Band „Ohne Warnung“. Duke ist eher der mysteriöse Typ, der nicht viel von sich preisgibt, viele Geheimnisse in seinem Leben hat und auch so gesellschaftlich etwas aus der Rolle fällt. Mir war es wichtig, meinen Lesern nicht alles zu verraten, eher zu versuchen, dass sie sich ihre eigene Meinung zu Duke machen, warum er so geworden ist wie er ist. In meinem Kopf gab es bereits länger diese Szenen und ich kam nach reiflicher Überlegung zu dem Schluss, dass sie es wert waren, erzählt zu werden. Veröffentlicht sind die Kurzgeschichten als Teil einer Sonderedition, ein Sammelband mit jeweils drei Teilen der Reihe.Frage 11: Was machst du, um dein Buch den Lesern näherzubringen?Ich bin ein Autor zum Anfassen und liebe den persönlichen Kontakt mit meinen Lesern, gerade auf FB. Im Sommer versuche ich immer auf Kunstmärkten die Leute wieder mehr zum Lesen zu begeistern, was mir sehr viel Spaß macht. Also lasst euch auf eine spannende Reise mitnehmen!

Frage 12: Beschreibe dein Buch in 5 Schlagwörtern.

Krimi/Thriller, Lovestory, Roadmovie, Humor, Twist.

Frage 13: Wenn du eine besonders furchtbare Szene schreibst, wie fühlst du dich dabei?

In meinen Büchern versuche ich, den feinen Grat zwischen plumper Gewalt und kreativen Lösungen bei einem Konflikt zu halten. Ich sehe mich da eher als der Beobachter, der dem Leser Anregungen für sein eigenes Kopfkino gibt. Gerade bei den Szenen, wo mit Waffen gekämpft wird, habe ich viel Recherche betrieben und selbst so eine Waffe in der Hand gehalten, erst so kann man eine Kampfszene glaubhaft herüberbringen.

Frage 14: Hast du manchmal Mitleid mit deinen Protagonisten?

Als Autor geht man mit seinem Protagonisten in allen Höhenlagen mit, man leidet und freut sich mit ihm. Erst so kann ich die Figur zum Leben erwecken. Mir ist es wichtig, die Nebencharaktere dem Leser bildhaft darzustellen, mit all ihren kleinen Macken und Eigenheiten. Da kommen mir die interessanten und oft kuriosen Begegnungen meiner eigenen Reisen zugute.

Dein Lieblings Mord Werkzeug?

Duke ist bei weitem nicht der klassische Mörder-Typ. Er findet auf recht ungewöhnliche Art und Weise Möglichkeiten, sich seiner Gegner zu entledigen. Für ihn sind es keine Morde, eher tragische Unfälle. Meine Leser mögen es, dass er nicht wahllos Menschen umbringt. Für jede seiner Handlungen hat er einen guten Grund und nimmt sich nur diejenigen vor, die es in seinen Augen verdient haben.

Frage 15: Wovor gruselst du dich?

Mhmm, gute Frage. Ich glaube, die wirklich gruseligste Nacht meines Lebens hatte ich in einem Dorf der Emberra Indianer im tiefen Darien-Dschungel in Panama. Ich hatte eine Hütte für mich allein und hörte in der Nacht irgendein Tier, das in der dunklen Ecke kauerte und beunruhigten Geräusche fabrizierte, die ich je gehört hatte. Da es in dem Dorf keine Elektrizität gab und auch keine Taschenlampe in Reichweite war, musste ich bis zum Morgengrauen warten, um zu sehen, wer mein Date war. Am Tage zuvor hatte ich mit dem Häuptling des Dorfes eine Dschungelwanderung unternommen, wo er nicht müde wurde, mich auf all die giftigen und gefräßigen Tiere dort aufmerksam zu machen. Daher war ich mehr als erleichtert, dass sich mein nächtlicher Störenfried als ein süßer Armeisenbär herausstellte, dem unentwegt die Nase lief und daher so ein Schniefen erzeugte.

Frage 16: Wie viel Böses steckt in dir?

Ein Autor, der in dem Krimi-Thriller Genre arbeitet, muss nicht selbst böse sein, um Geschichten zu schreiben. Es gehört eine Menge Kreativität dazu und gute Menschenkenntnis.


14 – Michaela Beer

Frage 01: Und du bist wer? Wie heißt du, was machst du so und wenn du magst, wo lebst du?

Hallo, mein Name ist Michaela Beer und vor kurzem wurde die Röhn meine Neue Heimat. Seit rund fünf Monaten blogge ich auf Instagram unter dem Namen feuer feder(https://www.instagram.com/feuer_feder/). Ich liebe Bücher und seit ich klein bin lese ich. In meiner Kindheit habe ich die Gänsehaut Bücher regelrecht verschlungen. Seit ich meinen Blog betreibe liebe ich es nach jedem gelesenen Buch ein schönes Foto zu machen und darüber zu schreiben. Dabei ist jedes Foto unterschiedlich und auf das Buch zugeschnitten. Ich freu mich immer wenn ich dadurch Autoren unterstützen kann. Ich liebe es neue Autoren und Verlage kennen zu lernen und mich darüber auszutauschen. Ich liebe Fantasy und Thriller, lese aber auch querbeet. Das einzige was ich nicht leiden kann sind Liebesgeschichten und Erotik. Bei Scifi bin ich auch eher Vorsichtig.

Frage 02: Was steht bei dir 2020 noch an? Welche Projekte treiben dich um?

Als Bloggerin steht eigentlich nur das Übliche an. Eigentlich sollte der Besuch der FBM dieses Jahr etwas besonderes sein, doch weiß ich nicht ob ich überhaupt fahren werde. Da bereits zwei meiner Lieblingsverlage bekannt gegeben haben dieses Jahr nicht teilzunehmen. Seit ungefähr zweieinhalb Jahren arbeite ich an meinem Debüt Roman, jedoch bin ich letztes Jahr bei der Überarbeitung stecken geblieben und wusste nicht mehr weiter. Inzwischen ist mir aber klar geworden woran es lag und demnächst werde ich weiter arbeiten. Mein Kopf steckt voller weiterer Ideen. Ab und an veröffentliche ich auch Kurzgeschichten auf meinem Blog.

Frage 03: Was machst du beruflich? In welcher Branche bist du tätig und wo ist deine Schnittstelle zur Autorenwelt?

Von Beruf bin ich eigentlich Schauspielerin, was im Moment überaus problematisch ist, kaum bis gar keine Stellenangebote, da auch viele Theater ihre Produktionen bereits abgesagt haben. Durch die Zeit auf der Schauspielschule habe ich sowohl beim Schreiben als auch beim Lesen einen ganz anderen Blickwinkel auf die Figuren. Auf der Schauspielschule habe ich angefangen zu schreiben und dort mein erstes Monologstück geschrieben und Uhraufgeführt. Teil meiner Abschlussprüfung. Titel: Die Fünf Schritte- Mein Leben und ich. Es ist der Monolog einer sterbenden.

Frage 04: Hast du Rückhalt in Form von Familie, Freunde, Bekannten, Verwandten?

Von meinem Vater werde ich regelmäßig gefragt, wann mein Roman denn jetzt endlich fertig wird. Und auch als Bloggerin werde ich unterstützt. In meine Wohnung kann ich erst im Juli ziehen und bis dahin wohne ich bei meiner Schwester. Auch sie hat mir Angeboten: wenn du Requisiten für deine Bilder brauchst kannst du dir ruhig alles hier ausleihen und das hat mich sehr gefreut, denn mir ist es unheimlich wichtig die Bücher auch gebührend darzustellen. Dann habe ich eine sehr gute Freundin die mir Geschichten, die ich schreibe, liest und ihren Senf dazu gibt und sie ist schmerzhaft ehrlich. Aber das liebe ich an ihr. Und natürlich gibt es einige Autoren die ich hier kennenlernen durfte und mit denen ich auf Facebook befreundet bin. Auf der FBM letztes Jahr konnte ich sogar zwei davon kennenlernen.

Frage 05: Kannst du von deiner Kunstform leben? War das mal so geplant oder bist du eher per Zufall dort gelandet, wo du jetzt tätig bist und wie lange übst du deine Passion schon aus?

Von der Schauspielerei konnte ich tatsächlich die letzten zwei Jahre leben und das ist nicht immer selbstverständlich. Vom Bloggen kann ich nicht leben, verdiene da kein Geld. War auch nie geplant. Aber ich habe vorgestern mein siebtes Rezensionsexemplar erhalten und das innerhalb von fünf Monaten. Ich fühle mich jedes Mal gerührt wenn ein neues Buch eintrifft und alle Rezi Exemplare stehen bei mir ganz oben auf der Leseliste. Da ist es völlig Egal wie viele auf meinem SUB liegen. Mir sind diese Bücher und das Vertrauen der Autoren und der Verlage wichtig.

Frage 06: Hast du Fans, Follower und wenn ja, was machst du für sie?

Fans hab ich keine, aber natürlich Follower bei Instagram. Bisher habe ich ein Gewinnspiel gemacht. Aber ich bin immer wieder am überlegen welche witzigen Aktionen mir so einfallen. Zum Beispiel mit meinen Story Cubes zu würfeln und andere aufzufordern eine Geschichte dazu zu schreiben.

Frage 07: Welche Ziele hast du für die nächsten Jahre gesteckt? Bist du ein Planer oder eher ein Mensch, der das Leben laufen und auf sich zukommen lässt?

Auf jeden Fall mein Buch rausbringen und dadurch reich und berühmt werden. HAHAHA. Ne Spaß beiseite, das Buch will ich auf jeden Fall zu Ende schreiben. Als Bloggerin will ich einfach weiter machen wie bisher und meine ganze Leidenschaft hineinstecken. Ich lasse es einfachauf mich zukommen. Bin nicht so der Planer.

Frage 08: Wie empfindest du die Welt der Bücher, Künstler, Autoren, Verleger, Dienstleister?

Zum Glück habe ich bisher nur positive Erfahrungen gemacht. Ich kenne durch die Buchmesse einige kleinen Verlage die ich sehr zu schätzen und lieben gelernt habe. Hier kann man sich wenigstens noch mit den Autoren Unterhalten. Auch hier im Autorenhilfeforum bekommt man, meistens, richtig viel Hilfe.

Frage 09: Wo kann man dich treffen, sofern man es denn will? Bist du auf Messen anzutreffen?

Ich bin eigentlich jedes Jahr auf der FBM und nächstes Jahr ist auf die LBM geplant. Solltet ihr mich treffen könnt ihr mich gerne Ansprechen. Beiße in der Regel auch nicht.

Frage 10: Bist du ein typischer Netzwerker, verlinkst dich mit Gott und der Welt oder bist du eher der Typ, der mitliest, andere machen lässt und die Freiheit genießt, dich nur dann zu zeigen, wenn du es möchtest?

Eine Mischung aus beidem. Bei bestimmten Themen oder Genre bin ich eher zurückhaltend. Aber es gibt auch Momente in denen ich gerne Mal meinen Senf dazu gebe und das Vernetzen passiert meistens immer beim Posten. Autoren verlinken. Verlage verlinken. Blogger verlinken.


13 – Woanders Mitesser

Frage 01: Und du bist wer? Wie heißt du, was machst du so und wenn du magst, wo lebst du?

Ich bin Dirk Harms, gebürtig in Mecklenburg-Vorpommern und seit der Schulzeit begeisterte Leseratte und Autor. Schreiben ist für mich Hobby, Zerstreuung und Spaß. Hauptberuflich bin ich so flexibel unterwegs, wie der Arbeitsmarkt es eben erfordert in M-V. Eben daraus und aus meiner Beobachtungsgabe schöpfe ich meine Ideen.

Frage 02: Was steht bei dir 2020 noch an? Welche Projekte treiben dich um?

Ich schwanke noch zwischen der Überarbeitung alter Kurzgeschichten von mir und dem Ausbreiten neuer Ideen, von denen einige bei mir in der Schublade liegen. Wenn immer nur wenig Zeit zum Schreiben bleibt, traue ich mich an Neues nicht so heran und bleibe meistens auf meinem Blog hängen, denn Bloggen macht mir auch Spaß. Meistens geht es im weitesten Sinne um das Schreiben, um Selbstreflexion und um sarkastische Kommentare zum Zeitgeschehen.

Frage 03: Was machst du beruflich? In welcher Branche bist du tätig und wo ist deine Schnittstelle zur Autorenwelt?

Alle Branchen aufzuzählen, in denen ich bereits einen Job hatte, würde zu weit führen, immerhin bin ich schon über fünfzig Jahre alt. Gelernt habe ich zu DDR-Zeiten Zerspaner, dann Rechnungsführung und Statistik studiert und war seitdem immer in der Dienstleistungsbranche tätig. Ob als Personaldisponent, Zeitarbeiter, Auslieferungsfahrer, Callcenter Agent oder freier Mitarbeiter bei Lokalen Nachrichtenmedien. Zum Schreiben kam ich durch meine Lesefreude als Kind, wiederentdeckt habe ich es durch eine damalige Arbeitsbeschaffungsmaßnahme, bei der Straßenzeitung, wo ich Redakteur, Reporter, Layouter und Sozialbetreuer in einer Person sein durfte. Das hat mich sehr geprägt, danach hatte ich Nebenjobs bei der lokalen Presse. Schließlich fand ich die Plattform BookRix und erntete fantastisches Feedback für meine frühen Werke, die ich dort präsentierte. Ich habe keine weitreichenden, aber sehr freundschaftliche Kontakte zu den mit mir vernetzten Autoren, egal ob Selfpublisher oder hauptberuflicher Art.

Frage 04: Hast du Rückhalt in Form von Familie, Freunde, Bekannten, Verwandten?

Freunde und Bekannte motivieren mich und sind immer interessiert zu erfahren, woran ich arbeite. Bei Ihnen erhalte ich Feedback und sie inspirieren mich mitunter. In der Familie spüre ich das nicht so, dort weiß man, dass ich schreibe, aber das stößt auf wenig Interesse. Ich muss schon von mir aus mit Leseproben um die Ecke kommen und auch dann immer aktiv nachfragen, was sie davon halten, deswegen verzichte ich darauf.

Frage 05: Kannst du von deiner Kunstform leben? War das mal so geplant oder bist du eher per Zufall dort gelandet, wo du jetzt tätig bist und wie lange übst du deine Passion schon aus?

Es war nicht geplant, davon zu leben, aber natürlich träume auch ich mal von einem Erfolg. Der bedeutet für mich aber schon, wenn mein Buch im Buchhandel präsent ist und nachgefragt wird. Da stapele ich eher tief bei der Vielzahl von Neuerscheinungen und renommierten Erfolgsautoren. Dennoch finde ich den Selfpublisher- und Nachwuchsmarkt spannend. Da blüht so manches Talent im Verborgenen.

Frage 06: Hast du Fans, Follower und wenn ja, was machst du für sie?

Die Anzahl meiner Follower hält sich in Grenzen, was ja durchaus Vorteile hat. Umso direkter kann der Kontakt ausfallen, so treffe ich mitunter schon mal Autoren:innen auf Buchmessen, was durchaus immer wieder eine Freude ist. Findet über die Netzwerke ein aktiver beiderseitiger Austausch statt, dann freue ich mich über jede Gelegenheit, sich mal außerhalb des Netzes zu sehen, zu sprechen, zu hören. Wir besuchen uns auch gegenseitig auf Lesungen, wobei ich diesbezüglich erst in den Anfängen stecke. In puncto Marketing könnte ich mehr Unterstützung brauchen, zumal ich einen anderen Hauptjob ausübe.

Frage 07: Welche Ziele hast du für die nächsten Jahre gesteckt? Bist du ein Planer oder eher ein Mensch, der das Leben laufen und auf sich zukommen lässt?

Ich tendiere nach und nach immer mehr zu letzterem, das liegt an einer gewissen Altersweisheit, denke ich. Man hat Erfahrungen gesammelt, und Corona zeigt uns, dass kein Plan in Stein gemeißelt ist. Ich wollte mit Lesungen durchstarten und musste dieses Jahr 2 Messeteilnahmen und 2 Lesungen absagen. Eine wird übrigens nachgeholt. Am 24.09. um 20 Uhr im KOMMDU in Hamburg-Harburg. Dort kann man dann auch das entsprechende Werk von mir mit oder ohne Signatur erwerben.

Frage 08: Wie empfindest du die Welt der Bücher, Künstler, Autoren, Verleger, Dienstleister?

Es tut sich unsagbar viel in dieser Welt, ich halte es für unmöglich, sie ganzheitlich im Blick zu behalten. Desto interessanter ist es, wenn man als Autor aus allen möglichen Ecken bereichernde Infos und Zusammenhänge aufschnappt, über originelle Werke stolpert oder faszinierende Schriftstellerpersönlichkeiten kannenlernt. Gerade deswegen ist es auch schwer für mich, nur einem Genre treu zu bleiben. Schwerpunkt für mich beim Schreiben sind Fantasie und Humor. Das wird sich durch alle meine Projekte ziehen.

Frage 09: Wo kann man dich treffen, sofern man es denn will? Bist du auf Messen anzutreffen?

Mich findet man in der Regel auf Buchmessen im Norden, insbesondere Berlin, wenn es wieder losgeht auch in Bad Oldesloe und auf Rügen. Ansonsten kann man mich über meinen Blog oder über Facebook kontaktieren, gern auch für kurze unterhaltsame Lesungen, Interviews oder wenn es um Rezensionen, Fragen, Tipps und kreative Ideen für Stories geht. Ich schaue gern über Texte hinsichtlich der Originalität der Ideen und gebe wohlwollende Anregungen.Wer mehr über mich erfahren will, kann das hier gerne tun: https://schreibjagd.com

Frage 10: Bist du ein typischer Netzwerker, verlinkst dich mit Gott und der Welt oder bist du eher der Typ, der mitliest, andere machen lässt und die Freiheit genießt, dich nur dann zu zeigen, wenn du es möchtest?

Nein, ich verlinke mich nicht mit allem und Jedem, wäre gern öfter online präsent und äußere mich schon zu vielen Dingen. Mein Netzwerk ist nicht sehr umfangreich, es beschränkt sich auf drei, vier Plattformen und Facebook, Twitter und meinen Blog. Als ich arbeitslos war, war ich sehr oft online und auch bei Facebook und habe mit Autorenkollegen Abende hindurch nur gekalauert und herumgealbert – ich wünsche mir etwas mehr Zeit und etwas mehr von dieser spontanen Unernstigkeit zurück. Ich bin sicher, das kommt, wenn ich mich wieder mehr meinem Lieblingshobby widmen kann.

Frage 11: Welches deiner bisherigen Projekte verdient es am meisten, Erfolg zu haben? Was hebt es von deinen übrigen Werken ab?

Darauf gibt es zwei Antworten, die mir spontan in den Sinn kommen. Okay, sind ja auch zwei Fragen in einer 🙂 Zunächst finde ich mein Kinderbuch „Gespenster sind nicht feige“ nach wie vor recht gelungen und denke, das Fantasy-Märchen hätte das Zeug, am Markt zumindest wahrgenommen zu werden. Es geht um Freundschaft und Respekt über Grenzen hinweg. Die zweite Auflage ist in Planung und wird voraussichtlich durch den Karina Verlag verlegt. Andererseits kommt auch „Der boshafte Verblichene“ nicht ganz einfallslos daher und zeigt eine ganz andere Facette des Humors. Das schwarzhumorige Buch ist allerdings nichts für sensible Menschen, die vielleicht gerade Schicksalsschläge zu verarbeiten haben, denn hier geht es dem Gevatter Tod respektlos an den Kragen. Auch stilistisch ist es kein Rilke, aber das hätte auch nicht gepasst.Zusammenfassend kann ich bisher auf Gedichte, also Poesie, Lyrik, Märchen, Krimis und Kurzgeschichten verweisen – und auf die beiden Romane „Der boshafte Verblichene“ und „Bevor die Welle bricht“ Mehr über meine Werke erfährt man auf meinem Blog. Was mich noch umtreibt, ist der Versuch einer gelungenen Gruselstory – natürlich wieder mit Humor – und vielleicht sogar einer dystopischen Erzählung. Es ist also alles drin …


12 – Daniela Vogel

Frage 01: Und du bist wer? Wie heißt du, was machst du so und wenn du magst, wo lebst du?

Hallo zusammen! Mein Name ist Daniela Vogel. Ich bin Jahrgang 1967, verheiratet, habe zwei Kinder, mittlerweile vier Enkelkinder und komme aus dem schönen Ruhrgebiet. Schönes Ruhrgebiet? Ja, es gibt im Ruhrgebiet auch schöne Ecken zumal wir direkt an der Grenze zum Niederrhein leben. Ist wisst jetzt, wie ich heiße und wo ich lebe, aber was mache ich? Ich schreibe! Fantasy, historische Romantasy und Märchenadaptionen. Warum gerade diese Genres? Durch unsere Nähe zum Niederrhein und einem Großvater, der es liebte, Gedichte von Goethe und Schiller zu rezitieren, kam ich sehr früh mit unserer Geschichte und der wohl berühmtesten deutschen Sage in Kontakt: Die Nibelungen. Ich habe sie bereits gelesen, da war ich gerade in der Grundschule. Aber auch die Welt der Märchen kam in unserer Familie nie zu kurz. Ich erinnere mich noch sehr gut an meine Uroma. Wenn ich bei ihr war, habe ich stundenlang auf ihrem Schoß gesessen und sie hat mir Märchen vorgelesen. Das prägt!Auch mein Vater hat sehr viel dazu beigetragen, denn, wenn ich mich an ihn erinnere, dann meist mit einem Buch in der Hand. Für mich war es deshalb selbstverständlich bereits in frühester Kindheit mit dem Lesen zu beginnen.Da meine Phantasie, wie es so schön heißt, selbst damals schon mit mir durch ging, begann ich sehr früh Geschichten zu erfinden und auch niederzuschreiben. Trotzdem hätte ich mir niemals vorstellen können, einmal selbst zu schreiben. Doch, was soll ich sagen? Seitdem ich es nicht mehr einfach nur so mache, fühle ich mich endlich da angekommen, wo ich immer hinwollte. Ich habe vor ein paar Monaten eine alte Schulfreundin getroffen. Wir kamen so ins Gespräch und als ich ihr erzählte, was ich jetzt so treibe, meinte sie nur: „Kein Wunder! Du hast ja früher schon immer geschrieben!“Jetzt aber genug davon! Eigentlich wollte ich Euch ja etwas mehr über mich erzählen. Ich genieße es mit meiner Familie zusammen zu sein. Besonders dann, wenn ich die vier kleinen Racker um mich habe. Ich spiele Gitarre und singe, nähe historische Gewandungen, lese viel und tanze sehr gerne. Ich hasse es aufzuräumen, denn ich bin in dieser Beziehung ein wenig chaotisch. Leider geht es ja nicht ohne. Was ich allerdings am meisten liebe ist, vor meinem Laptop zu sitzen und Geschichten zu schreiben.

Frage 02: Was steht bei dir 2020 noch an? Welche Projekte treiben dich um

Oh man, wo soll ich da anfangen? Wenn ich alle Projekte, die mir durch den Kopf gehen, dieses Jahr noch bewerkstelligen wollte, dann müsste das Jahr mindestens doppelt so lang sein. Ein paar Dinge liegen mir jedoch besonders am Herzen. Ich habe gerade meine erste Märchenadaption auf den Markt gebracht und bin gespannt, wie sie ankommt. Dann schreibe ich gerade an meiner dritten mystisch, romantischen Zeitreise, die diesmal ist Schottland des 16. Jahrhunderts führt. Ich müsste eigentlich auch endlich den letzten Teil meiner Fantasy Reihe beenden und einen zweiten Teil zur Kristallgrotte schreiben, aber ob ich das alles dieses Jahr noch schaffe, steht in den Sternen.

Frage 03: Was machst du beruflich? In welcher Branche bist du tätig und wo ist deine Schnittstelle zur Autorenwelt?

Ursprünglich habe ich Mathe und Informatik studiert. Da mich das allerdings nicht ausgefüllt hat und mir auf die Dauer zu trocken war, habe ich mich dazu entschlossen, mein Hobby zum Beruf zu machen und eine kleine Kostümschneiderei betrieben. Dadurch hatte ich auch endlich die Zeit, mich mehr mit der Schreiberei zu befassen.Wer noch mehr über mich erfahren will, der kann gerne bei Facebook, Instagram oder auf meiner Website vorbeischauen.

http://www.fantasy-by-daniela-vogel.de

https://facebook.com/Fantasybuchautorin

https://www.instagram.com/danni_vogel1967

Frage 04: Hast du Rückhalt in Form von Familie, Freunde, Bekannten, Verwandten?

Anfangs wurde ich von allen belächelt, aber ich denke, das ist völlig normal. Inzwischen habe ich in meiner Mutter meinen größten Kritiker gefunden. Mit ihr diskutiere ich oft über meine Bücher und sie weist mich darauf hin, wenn die Pferde wieder mit mir durchgehen.

Frage 05: Kannst du von deiner Kunstform leben? War das mal so geplant oder bist du eher per Zufall dort gelandet, wo du jetzt tätig bist und wie lange übst du deine Passion schon aus?

Als mein Vater ganz früh verstarb, habe ich mein erstes Buch angefangen. Warum genau, kann ich nicht sagen, aber es war mir zu diesem Zeitpunkt ein inneres Bedürfnis zu schreiben.

Frage 06: Hast du Fans, Follower und wenn ja, was machst du für sie?

Das schönste Erlebnis, was ich bisher hatte, war meine erste Lesung. Es war toll zu sehen, wie die Zuhörer auf meine eigenen Texte reagiert haben und anschließend mit ihnen darüber zu diskutieren.

Frage 07: Welche Ziele hast du für die nächsten Jahre gesteckt? Bist du ein Planer oder eher ein Mensch, der das Leben laufen und auf sich zukommen lässt?

Meine Ziele sind: Weiterhin gesund zu bleiben und noch viele schöne Geschichten zu schreiben.

Frage 08: Wie empfindest du die Welt der Bücher, Künstler, Autoren, Verleger, Dienstleister?

Zu Anfang habe ich ganz allein in meinem stillen Kämmerlein gesessen und fröhlich vor mich hingeschrieben. Dann jedoch erfuhr ich vom Autorenstammtisch. Ich liebe dort den regen Austausch mit meinen netten Kollegen. Auch in Facebookgruppen findet man tolle Gleichgesinnte und genau das ist es, was einen weiterbringt.

Frage 09: Wo kann man dich treffen, sofern man es denn will? Bist du auf Messen anzutreffen?

Dieses Jahr leider nirgendwo, weil ja alles abgesagt wurde. Ansonsten bei Lesungen und .auf einigen Buchmessen/Veranstaltungen, die allerdings noch nicht spruchreif sind, weil wir alle noch nicht wissen, was nächstes Jahr sein wird.

Frage 10: Bist du ein typischer Netzwerker, verlinkst dich mit Gott und der Welt oder bist du eher der Typ, der mitliest, andere machen lässt und die Freiheit genießt, dich nur dann zu zeigen, wenn du es möchtest?

Mit Gott und der Welt nicht gerade, aber, wenn es interessante Themen sind, diskutiere ich gerne mit.

Frage 11: Warum spielen deine Romane in Schottland?

Da ich ein ausgesprochener Schottlandfan bin, spielen meine historischen Romantasy Romane alle dort. Die Kristallgrotte in der Antike und „Gleann Comhann – Gefangen im Tal der Tränen“, sowie „Verloren im Abbild des Kriegers“ sind mystisch, romantische Zeitreisen ins 17. und 18. Jahrhundert. Auch meine Märchenadaption ist die eines schottischen Märchens. Im Bereich Fantasy sind es die Chroniken Aranadias.


11 – Hilga Höfkens

Frage 01: Und du bist wer? Wie heißt du, was machst du so und wenn du magst, wo lebst du?

In meinem Kopf vereinen sich Hilga Höfkens, Helena Heart und Helen Hero. Sie vereinen sich tatsächlich nur dort, denn in Wahrheit sind sie an ganz verschiedenen Orten und sogar in unterschiedlichen Zeiten.Hilga lebt 2020 mit ihrem Mann, drei Kindern und jeder Menge Haustieren auf einem Pferdehof im Bergischen Land.Helena Heart (Lady Heart wird sie genannt) ist alleinstehend und lebt 1768 in London. In dieser Zeit, in der die ganze Gesellschaft etwas durchmacht, das man später die „Industrielle Revolution“ nennen wird, ist es nicht leicht für eine unverheiratete Lady aus Adelskreisen. Konventionen beherrschen das Zusammenleben und als Frau hat man nur wenig Freiheit, sein Leben eigenständig zu gestalten. Auch wenn sie selbst sich nicht binden möchte, erzählt sie von den Liebesgeschichten aus ihrem Freundeskreis und schreibt diese auf. Durch ihre ungewöhnliche Verbindung mit Hilga können wir ihre Aufzeichnungen in unserer Zeit als Romane genießen.Helen Hero ist zwar ein Mensch, lebt aber unter den Akhmal. Sie ist die Chronistin des Reganto in der Hauptstadt Tifera. Viele der Personen über die sie schreibt, hat sie auch persönlich treffen dürfen und natürlich handelt es sich bei ihren Berichten aus dem Reich der Akhmal um tatsächliche Begebenheiten.

Frage 02: Neues Jahr neues Glück, so sagt man. Was soll bei dir 2020 so geschehen? Welche Projekte treiben dich um?

Helena hat gerade die Geschichte von Lord Royston beendet und sie uns zur Verfügung gestellt. Am 18.6. wird sie bei Amazon als Ebook erhältlich sein und am 19. in allen Shops auch als Taschenbuch erscheinen. Das Taschenbuch ist bereits vorbestellbar. „Der falsche Lord für die Lady“ wird die Geschichte genannt, denn Anthony ist ein Zwilling und eigentlich sollte sein Bruder Lady Fiona … Nein, das verraten wir noch nicht.Gregory, der andere Zwilling ist verwitwet und hat auch sonst schon einige Schicksalsschläge erdulden müssen. Helena ist sicher, dass auch er bald die Lady seines Herzens treffen wird. Die Vorzeichen sind deutlich zu erkennen und wir müssen abwarten, ob Lady Alexandra Swan die Richtige ist. Während die Ereignisse ihren Lauf nehmen, schreibt sie fleißig mit, so dass wir auf jeden Fall davon erfahren werden.

Frage 03: Was machst du beruflich? In welcher Branche bist du tätig und wo ist deine Schnittstelle zur Autorenwelt?

Ich teile mich zwischen dem Schreiben meiner Bücher und Kurzgeschichten, dem Herum-chefen auf unserem Pferdehof und dem Organisieren des „Familienunternehmens“ auf.

Frage 04: Hast du Rückhalt in Form von Familie, Freunde, Bekannten, Verwandten?

Meine Familie ist schon daran gewöhnt, dass ich tage- und wochenlang Plotholes stopfe und interessante Wendungen krummbiege. Wenn ich nicht mehr weiter weiß, helfen sie auch tatkräftig mit. So kann es passieren, dass beim Abendessen jemand sehr blutig ermordet wird, nur weil die Tomatensoße auf dem T-Shirt gelandet ist. Sagte ich schon, dass ich Romance schreibe, keine Thriller? Ich wollte das an dieser Stelle nur einmal erwähnen.

Frage 05: Kannst du von deiner Kunstform leben? War das mal so geplant oder bist du eher per Zufall dort gelandet, wo du jetzt tätig bist und wie lange übst du deine Passion schon aus?

Manche Bücher werden mehr gelesen und andere weniger. Mich überraschen in dem Zusammenhang die vielen Leser meines ersten Buches „Die Flötenspielerin“ immer noch, obwohl es schon 2016 erschienen ist. Insgesamt gesehen könnten die Tantiemen die Miete bezahlen, aber bis ich davon leben könnte, muss ich erst noch fleißig weiter schreiben.

Frage 06: Hast du Fans, Follower und wenn ja, was machst du für sie?

Ich habe schon viele Leser und Blogger bei den verschiedensten Events persönlich getroffen. Ein Highlight für mich ist es, wenn die Leute an meinem Stand vorbeispazieren und plötzlich jemand auf eins der Bücher zeigt. „Das hab ich letztens gelesen, war super.“ Das ist mir in der Art jetzt schon mehrmals passiert und ich freu mich immer wie ein Schneekönig.Zu Neuveröffentlichungen gibt es bei meinen Bloggern immer tolle Verlosungen und meistens auch eine Leserunde auf Lovelybooks. Da gibt es schon eine Menge Leser, die darauf warten und sich über den Gewinn von Taschenbüchern oder Ebooks freuen. Meine fleißigen Blogger bekommen nach einer Aktion natürlich auch immer eine kleine Überraschung.

Frage 07: Welche Ziele hast du für die nächsten Jahre gesteckt? Bist du ein Planer oder eher ein Mensch, der das Leben laufen und auf sich zukommen lässt?

Das ist für mich eine schwierige Frage. Ich lebe in einer besonderen gesundheitlichen Situation, in der eine Planung für kommende Jahre nicht wirklich machbar ist. Über das jeweils nächste halbe Jahr hinaus kann ich keine großen Ziele stecken, daher lebe ich konzentriert im Hier und Jetzt.

Frage 08: Wie empfindest du die Welt der Bücher, Künstler, Autoren, Verleger, Dienstleister?

In der großen Menge der Autoren und der verlegten Bücher ist es schwer, für den Leser sichtbar zu werden. Diesen Kampf haben wir alle auszutragen und jeder ist stets auf der Suche nach dem richtigen Weg. Darüber hinaus besteht in meinem Umfeld unter den Autoren ein starkes Gemeinschaftsgefühl. Ich habe es bisher so empfunden, dass man sich gegenseitig unterstützt und wertschätzt. Ich nehme mir aber auch konsequent das Recht, Menschen die mir nicht guttun aus meinem Freundeskreis auszuschließen.

Frage 09: Wo kann man dich treffen, sofern man es denn will? Bist du auf Messen anzutreffen?

Ich besuche sehr gern Messen und andere Buchevents und habe oft einen eigenen Stand, an dem man mich und meine Bücher kennenlernen kann. In Coronazeiten ist das nun schwierig geworden und erst jetzt beginnt langsam wieder die Öffnung für große Veranstaltungen. Ich weiß noch nicht, ob und wo ich dieses Jahr teilnehmen werde. Wer mich gern treffen will, kann mir auf Facebook oder Instagram folgen und erfährt dort alle Neuigkeiten zu den zukünftigen Events.

Frage 10: Bist du ein typischer Netzwerker, verlinkst dich mit Gott und der Welt oder bist du eher der Typ, der mitliest, andere machen lässt und die Freiheit genießt, dich nur dann zu zeigen, wenn du es möchtest?

Ich tausche mich sehr gern mit anderen aus, vor allem in der analogen Welt. Meine Aktivität im Netz ist leider zu einem großen Zeitfresser geworden, so dass ich das jetzt deutlich einschränke. Natürlich bin ich trotzdem über den Messenger und per Mail jederzeit erreichbar.

Frage 11: Hier dürft ihr euch eine Frage ausdenken, was euch am Herzen liegt, was ihr gerne mal anderen zeigen möchtet.

Hier möchte ich Raum lassen für die Fragen von Euch, die ihr dieses Interview gelesen habt. Schreibt mir einen Kommentar, schenkt mir ein Likeoder sagt mir, was euch bewegt. Ich freue mich immer sehr über euer Feedback.


10 – Bridget Nash

Frage 01: Und du bist wer? Wie heißt du, was machst du so und wenn du magst, wo lebst du?

Mein Pseudonym ist Bridget Nash. Ich bin 1954 in einer Kleinstadt in NRW geboren. Nach meiner Ausbildung zum Industriekaufmann wollte ich die Welt entdecken, kam aber nur bis Bayern. Früh erfuhr ich, dass mein Beruf nicht das war, was ich wollte. Meine Fantasie entführte mich immer in andere Welten. Ich habe Kurse für kreatives Schreiben besucht, und begonnen einen Roman zu schreiben. Die ersten Werke landedeten erstmal in meiner Ablage, bis ich mich entschloss, einen Roman zu veröffentlichen.

Frage 02: Was steht bei dir 2020 noch an? Welche Projekte treiben dich um?

Im Moment habe ich eine Schaffenspause. Da ich immer der Meinung bin, nicht perfekt zu sein, überarbeite ich ein früheres meiner Werke.

Frage 03: Was machst du beruflich? In welcher Branche bist du tätig und wo ist deine Schnittstelle zur Autorenwelt?

Wie man an meinem Geburtsdatum sehen kann, bin ich im wohlverdienten Ruhestand. Ich arbeite ehranamtlich am Landgericht Nürnberg, bei dem ich immer wieder neue anreize für ein Buch finde. Schöne Reisen sind meine Passion, Australien, Afrika, Malediven sind meine bevorzugten Ziele. Australien und Afrika habe ich in meinen Werken eingebracht.
Ich habe nur eine kleine Webseite: https://www.facebook.com/bridget-nash.507
Alle veröffentlichen Bücher könnt ihr bei Amazon.de unter Bridget Nash finden.

Frage 04: Hast du Rückhalt in Form von Familie, Freunde, Bekannten, Verwandten?

Meine Familie unterstützt mich und gibt mir Mut weiterzumachen.

Frage 05: Kannst du von deiner Kunstform leben? War das mal so geplant oder bist du eher per Zufall dort gelandet, wo du jetzt tätig bist und wie lange übst du deine Passion schon aus?

Von dem Verkauf meiner Werke kann ich nicht leben. Ich bin durch den Zuspruch anderer Autoren im Schreibkurs aufgefordert worden, etwas zu veröffentlichen.

Frage 06: Hast du Fans, Follower und wenn ja, was machst du für sie?

Ein paar treue Follower gibt es, leider zu wenig. Ich hatte zwei Lesungen die gut angekommen sind.

Frage 07: Welche Ziele hast du für die nächsten Jahre gesteckt? Bist du ein Planer oder eher ein Mensch, der das Leben laufen und auf sich zukommen lässt?

Ziele habe ich nicht. Ich lass alles auf mich zukommen. Ich hoffe, dass sich ein Verlag für meine Romane interressiert. Momentan veröffentiche ich nur als Self-Publisher bei Amazon und anderen. Nach der Corona-Krise möchte ich noch einmal nach Afrika, Mittelamerika und Asien.

Frage 08: Wie empfindest du die Welt der Bücher, Künstler, Autoren, Verleger, Dienstleister?

Ich bin eher der Einzelkämpfer.

Frage 09: Wo kann man dich treffen, sofern man es denn will? Bist du auf Messen anzutreffen?

Wenn es denn wieder möglich ist, besuche ich die Leipziger Buchmesse.

Frage 10: Bist du ein typischer Netzwerker, verlinkst dich mit Gott und der Welt oder bist du eher der Typ, der mitliest, andere machen lässt und die Freiheit genießt, dich nur dann zu zeigen, wenn du es möchtest?

Ich bin bei Facebook, Instagram und Twitter aktiv. Ich habe ca. 240 Freunde bei Facebook, die aber nicht alle mein Art Bücher lesen.

Frage 11: Um was geht es in deinen Romanen und welche Länge haben die so im Schnitt?

In meinen Romanen geht es immer um Verbrechen und Abenteuer, aufgelockert durch persönliche Gefühle der Hauptakteure mit Liebe, Sex und Leidenschaft. Meine Romane haben einen Umfang von ca. 45.000 Worten bis zu über 90.000.


09 – Kat Heissenberger

Frage 01: Und du bist wer? Wie heißt du, was machst du so und wenn du magst, wo lebst du?

Mein Name ist Kat, doch in der literarischen Szene kennt man mich als C. R. R. Snow. Ich studiere Primarpädagogik und lebe umringt von einem Kranz aus Bergen im schönen Österreich. Seit ich mich für den phantastischen Weg des Schreibens entschieden habe, wollte ich Fantasyautorin werden. Geprägt von Größen wie Bernhard Hennen, Kai Meyer, J.K. Rowling, Tad Williams und Brandon Sanderson habe ich bereits früh begonnen, meine Leidenschaft für Elfen und Drachen, Hexen und Zauberer immer weiter auszubauen.

Frage 02: Was steht bei dir 2020 noch an? Welche Projekte treiben dich um?

Nun, da ich erst mein Debüt im Februar veröffentlicht habe, arbeite ich derzeit an dem Folgeband sowie an etwas Neuem. Ich denke, dass ich sogar etwas davon fertigstellen werde, da die Corona-Zeit mir doch einige Möglichkeiten bot, viel zu schreiben. Vor allem das viele Schreiben und Experimentieren mit meinem Stil haben mir geholfen, mich auch noch einmal weiterzuentwickeln. Auch auf die kleine Schreibgruppe mit Freunden, die sich in letzter Zeit gebildet habe, freue ich mich. Regelmäßige Schreibtreffen helfen mir, Probleme, vor denen ich manchmal im Schreibprozess stehe, zu lösen.

Frage 03: Was machst du beruflich? In welcher Branche bist du tätig und wo ist deine Schnittstelle zur Autorenwelt?

Nun, ich studiere seit zwei Semestern Primarpädagogik, mache also die Ausbildung zur Grundschullehrerin und arbeite nebenbei in einem kleinen japanischen Restaurant als Kellnerin. Die Schnittstelle zur Autorenwelt könnte man darin sehen, dass ich eines Tages viel mit meinen zukünftigen Leserinnen und Lesern zu tun habe. Nicht, dass ich sie dazu nötigen werde, meine Bücher zu kaufen oder zu lesen, aber ich möchte ihnen die Freude an Büchern vermitteln wie sie mir in dem Alter vermittelt wurde. Und natürlich – wie könnte es anders sein? Sonst wäre ich ja nicht hier! – bin ich nebenberuflich als Autorin unterwegs.

https://crrsnow.co.uk/

https://www.instagram.com/crrsnow_author/

Frage 04: Hast du Rückhalt in Form von Familie, Freunde, Bekannten, Verwandten?

Ja, eigentlich schon. Meine Mutter fährt mit mir auf Conventions und hilft mir, Lesungen zu organisieren, beruhigt mich, kurz bevor es losgeht und ist, gerade in der Hinsicht, mein Fels in der Brandung. Doch auch der Rest der Familie unterstützt mich tatkräftig, macht Werbung für mein Buch und spricht viel darüber. Ebenso meine Freunde und Bekannten haben bereits meine Bücher gekauft und versuchen mich so gut es geht zu unterstützen. Das freut mich dann doch sehr, denn bislang habe ich ja nur für mich selbst geschrieben und war doch etwas feige, mein Debüt der Öffentlichkeit preiszugeben. Der erste Schritt, zumindest wie es auf mich wirkt, ist da immer der Schwerste.

Frage 05: Kannst du von deiner Kunstform leben? War das mal so geplant oder bist du eher per Zufall dort gelandet, wo du jetzt tätig bist und wie lange übst du deine Passion schon aus?

Noch nicht und ich denke, das habe ich auch nicht vor. Ich liebe es, mit Kindern zu arbeiten und freue mich auch darauf, in ein paar Jahren in der Klasse zu stehen. Ich werde, zumindest wäre das der Plan, immer nebenberuflich Autorin bleiben, da ich es liebe, aber auch einen Ausgleich davon brauche. Ich könnte nicht hauptberuflich schreiben, was ich an so vielen bewundere.

Frage 06: Hast du Fans, Follower und wenn ja, was machst du für sie?

Bei meiner ersten Lesung habe ich bereits mehr Zuhörer gehabt, als ich erwartet habe. Das, muss ich sagen, hat mich so sehr gefreut, dass ich sehr gerne daran denke. Außerdem habe ich vor kurzem im Zuge einer Online-Convention (OMA-CON) eine Lesung halten dürfen und war auch hier über die positiven Rückmeldungen sehr erfreut. Ich versuche, immer mal wieder Gewinnspiele zu machen, was nun, in Anbetracht der letzten beiden Monate nicht ganz so einfach war. Doch jetzt, da die Lage sich langsam wieder bessert, wird es zukünftig wohl mehr in diese Richtung geben.

Frage 07: Welche Ziele hast du für die nächsten Jahre gesteckt? Bist du ein Planer oder eher ein Mensch, der das Leben laufen und auf sich zukommen lässt?

Ich bin ein durchaus verplanter Mensch, dem es guttun würde, ein wenig Spontanität ins Leben zu integrieren. Für die nächsten Jahre ist geplant, auf jeden Fall die Fortsetzung meines Debüts im Selfpublishing zu veröffentlichen, sowie für mein anderes dystopisches Fantasybuch, dass ich derzeit schreibe und den reißerischen Arbeitstitel „Die Akademie“ trägt, einen Verlag zu finden. Und natürlich werde ich mein Studium abschließen.

Frage 08: Wie empfindest du die Welt der Bücher, Künstler, Autoren, Verleger, Dienstleister?

Ich muss sagen, ich kenne neben der Welt der Bücher noch die Fitnesswelt. Unterschiedlicher könnten Communities gar nicht sein. Letztere ist zum Teil sehr von Neid dominiert, wohingegen es sehr erfrischend und erleichternd war, als ich mich mehr mit der Welt der Bücher, vor allem online, beschäftigt habe und gesehen habe, wie liebevoll man hier miteinander umgeht. Es herrscht so viel Zusammenhalt untereinander und auch ich helfe immer wieder gerne, weil ich mich in dieser Welt einfach am wohlsten fühle. Manchmal wünschte ich, so würde jeglicher Bereich im Leben aussehen.

Frage 09: Wo kann man dich treffen, sofern man es denn will? Bist du auf Messen anzutreffen?

Ich bin auch auf Messen anzutreffen, natürlich. Falls die Frankfurter Buchmesse stattfindet, würde ich heuer natürlich gerne dorthin fahren. Andernfalls werde ich in jedem Fall auf der Leipziger nächstes Jahr sein sowie auf der Magiccon, meiner Stammcon, wenn man das so nennen will.

Frage 10: Bist du ein typischer Netzwerker, verlinkst dich mit Gott und der Welt oder bist du eher der Typ, der mitliest, andere machen lässt und die Freiheit genießt, dich nur dann zu zeigen, wenn du es möchtest?

Ich bin da noch nicht so gut. Um ehrlich zu sein, auch wenn viele es nicht annehmen würden, wenn sie mich sehen … Ich bin sehr schüchtern. Ich brauche immer ein wenig, bis ich auftaue. Auf der anderen Seite liebe ich es, andere Menschen kennenzulernen und mit ihnen über das zu sprechen, was sie bewegt und antreibt. Wie man sieht, bin ich in dieser Hinsicht ein Widerspruch in sich und das ist oft nicht so leicht.

Frage 11: Wie bist du eigentlich zum Schreiben gekommen?

Hm, … Ich las immer schon gerne. Auch wenn ich nur fünf Minuten hatte, nahm ich ein Buch in die Hand. Diese Leidenschaft fürs Lesen hab ich wohl von meinen Eltern geerbt. Und irgendwann, ich denke, ich war so etwa 8 oder 9, trat ein junger Zauberer namens Harry Potter in mein Leben. Spätestens ab dem Zeitpunkt wusste ich, dass ich Romane schreiben wollte, nicht mehr nur Kurzgeschichten und Gedichte. Meinen ersten, ziemlich kurzen und schlechten Roman hatte ich dann mit 12 fertig und ich war verdammt stolz darauf. Doch immerhin. Ab dem Zeitpunkt bremste mich nur die Pubertät für ein paar Jahre, in denen ich wenig bis gar nichts schrieb, weil ich gegen die Windmühlen des Erwachsenwerdens ankämpfte.


08 – Vincent Voss

Frage 01: Und du bist wer? Wie heißt du, was machst du so und wenn du magst, wo lebst du?

Moin, ich bin Vincent Voss, lebe mit meiner Familie im Norden Hamburgs in der Nähe zu einem wunderbar schaurigen Moor und einem Wald mit düsteren Orten und schreibe dementsprechend am allerliebsten Horror. Ich mache auch Ausflüge in die Science-Fiction, in die Fantasy und in die Spannungsliteratur. Als Hobby neben dem Hobby produziere ich auch surreale Texte mit metaphorischem Alltagsbezug, diese setze ich dann bei Lesungen als Aufhorcher ein oder präsentiere auf bisher viel zu wenigen Poetry Slams.

Frage 02: Was steht bei dir 2020 noch an? Welche Projekte treiben dich um?

Ich habe meinen bisher längsten Roman abgeschlossen und lasse den zur Reife noch etwas liegen. Derzeit schreibe ich an einem neuen Roman. Einige Kurzgeschichten werden dieses Jahr von mir in verschiedenen Anthologien veröffentlicht. Ich habe mir für dieses Jahr vorgenommen, mein Schreiben weiterzuentwickeln. Auch an Stellen, die so erst einmal vielleicht keinen direkten Bezug dazu haben. Ich möchte jeden Tag 600 Wörter schreiben und parallel dazu gehe ich jeden Tag ne Stunde durch die Landschaft. Beides zusammen ergibt dann wieder Sinn, weil ich auf meiner „sportlichen Betätigung“ intensiv Kapitel plotte.

Frage 03: Was machst du beruflich? In welcher Branche bist du tätig und wo ist deine Schnittstelle zur Autorenwelt?

Ich arbeite als Integrationskoordinator in einer Gemeinde. Da gibt es wenige Schnittstellen, außer dass KollegInnen dann ab und an über meine Bücher stolpern …

Frage 04: Hast du Rückhalt in Form von Familie, Freunde, Bekannten, Verwandten?

Rückhalt schon, aber das hat sich zum Glück verwachsen. Ich war früher mal in einer Band, die zwar interessant war, aber musikalisch haben wir bestimmt nicht … tja, wie soll ich es nennen. Egal. Auf jeden Fall sind oft viele alte Freunde immer zu den Gigs gekommen und mir wurde das irgendwann irgendwie peinlich. Klar, das hat mich derbe gefreut, aber … na ja, geile wurde das dann, als wir uns eine eigene Fanbase erspielt haben und das hat dann gerockt und sich für mich richtig angefühlt. Kurzum, die die meine Bücher jetzt noch aus diesem Kreis lesen, lesen die, weil es ihnen Spaß macht, nicht, weil sie mich kennen.

Frage 05: Kannst du von deiner Kunstform leben? War das mal so geplant oder bist du eher per Zufall dort gelandet, wo du jetzt tätig bist und wie lange übst du deine Passion schon aus?

Nein. Und ich bin froh einen Brotjob zu haben. Gerade jetzt. Es gibt mir in meiner jetzigen Lage genügend Sicherheit und genügend Freiheit. Und das kann ich sagen, nachdem ich in einer Phase war, wo ich sehr nah dran war, in den bezahlten Bereich zu wechseln. Aber das hat nicht zu mir und meiner damaligen Herangehensweise an das schreiben gepasst. Damit meine ich, dass der Weg ein Exposé einzureichen, dann zu warten, ob es genommen wird und dann erst zu schreiben nicht meiner war. Wenn ich an einem Thema arbeite, will es jetzt geschrieben werden, wenn es heiß ist. Soll es erst später geschrieben werden, habe ich ein Problem, weil ich dann schon an etwas Neuem sitze …

Frage 06: Hast du Fans, Follower und wenn ja, was machst du für sie?

Ich glaube, ja. Und am tollsten für mich ist der direkte Kontakt auf Messen oder Conventions. Die Leipziger Buchmesse ist einfach mein Jahreshighlight, gefolgt von der Marburg-Convention, der Nordcon, der Uni-Con in Kiel … ach verdammt, ich gerate ins Schwärmen und es ist echt traurig, dass nix geht gerade. Aber es ist in meinen Augen auch sinnvoll. Traurig bin ich trotzdem.Was mache ich für sie? Tja … weiß nicht. Ich bin halt da und vor allem bringe ich kontinuierlich neue Bücher auf den Markt. Ist das nicht schon verdammt viel?

Frage 07: Welche Ziele hast du für die nächsten Jahre gesteckt? Bist du ein Planer oder eher ein Mensch, der das Leben laufen und auf sich zukommen lässt?

Nach dem Roman ist vor dem Roman. Im Ernst. Den, den ich gerade beendet habe, der hat sehr viel an Energie gekostet. Rechercheaufwändig, eine historische Zeitebene, eine gegenwärtige, ein wissenschaftlicher Anteil. Ich habe am Ende gedacht, ich gönne mir nach der üblichen Zigarre und einem Glas guten Rum eine Pause, aber nach 10 Tagen habe ich den nächsten Roman angefangen zu schreiben, weil ich MUSSTE. Alles weitere plane ich nicht, weil es sich in meinen Augen auch nicht planen lässt.

Frage 08: Wie empfindest du die Welt der Bücher, Künstler, Autoren, Verleger, Dienstleister?

Es ist in meinen Augen bis auf wenige Ausnahmen eine richtig geile Gemeinschaft. Und die wenigen Arschlöcher sind dann eher auf der Verlagsseite zu sehen. Über die, wie zum Beispiel den Papierverzierer-Verlag kann man sich dann richtig ärgern, weil sie z.B. einfach die vertraglich gesicherte Kohle nicht zahlen. Alle anderen sind fantastisch. Und auch die Berufskolleg:innen finde ich alle derbe nett.

Frage 09: Wo kann man dich treffen, sofern man es denn will? Bist du auf Messen anzutreffen?

Ich lese gerne und viel und bin, sofern es sich zeitlich und finanziell einrichten lässt, in Leipzig, Marburg, Kiel und Hamburg.

Frage 10: Bist du ein typischer Netzwerker, verlinkst dich mit Gott und der Welt oder bist du eher der Typ, der mitliest, andere machen lässt und die Freiheit genießt, dich nur dann zu zeigen, wenn du es möchtest?

Eigentlich ja, aber dafür fehlt mir dann als Hobbyautor mit drei Kindern doch die Zeit. Ich bin der Überzeugung, dass wir Autoren im Netzwerk stärker unsere Interessen vertreten können. Deshalb bin ich ja hier und auch bei PAN Mitglied.


07 – Rosita Hoppe

Frage 01: Und du bist wer? Wie heißt du, was machst du so und wenn du magst, wo lebst du?

Hallo, ich bin Rosita Hoppe, verheiratet und habe zwei erwachsene Töchter. Ich lebe in einem kleinen Dorf am Waldrand, in der Nähe des Weserberglandes. Hier bin ich auch geboren. Neben dem Schreiben lese ich sehr gern, verreise gern, aber leider nicht so oft wie ich gern tun würde. Am liebsten fahre ich ans Meer. Ich liebe diese Weite, den frischen Wind, kilometerlange Strandspaziergänge. Da kann ich auftanken und gleichzeitig frische Ideen sammeln. Meine Liebe zum Meer ist auch der Grund, warum ich meine Romane gern ans Meer versetze.In meiner Freizeit gehe ich im Wald walken oder fahre Inliner.

Frage 02: Was steht bei dir 2020 noch an? Welche Projekte treiben dich um?

Bei mir standen in diesem Jahr schon zwei Veröffentlichungen an. Im Februar erschien mein Inselroman „Träumen am Meer“ – der dritte Teil meiner Amrum-Reihe im Niemeyer-Verlag. Und jetzt im Mai erschien „Herzchaos“ in einer Neuauflage bei Dotbooks. Im Juli bekomme ich für drei Kurzromane und zwei Kurzgeschichtenbände, die allesamt als E-books auf dem Markt sind, die Rechte zurück. Die Projekte möchte ich nach einer Überarbeitung nach und nach wieder auf veröffentlichen. Entweder bei einem Verlag oder im SP. Dazu arbeite ich an zwei Manuskripten.

Frage 03: Was machst du beruflich? In welcher Branche bist du tätig und wo ist deine Schnittstelle zur Autorenwelt?

Gelernt habe ich den Beruf der Reiseverkehrsfrau, den ich aber schon lange nicht mehr ausübe. Nach einigen Jahren als pädagogische Mitarbeiterin einer Grundschule und einigen Jahren freie Mitarbeiterin für unsere Lokalzeitung bin ich jetzt Vollautorin.

Frage 04: Hast du Rückhalt in Form von Familie, Freunde, Bekannten, Verwandten?

Meine Töchter sind beide Leseratten und stehen voll hinter dem, was ich mache. Sie unterstützen mich moralisch und auch im Netz, indem sie meine Bücher posten. Sie kommen teilweise zu Lesungen mit. Mein Mann, der die Sache eher skeptisch sieht, macht meine Steuererklärung. Meine Mutter und einige Freundinnen habe ich mit meinen Büchern zum Lesen gebracht.

Frage 05: Kannst du von deiner Kunstform leben? War das mal so geplant oder bist du eher per Zufall dort gelandet, wo du jetzt tätig bist und wie lange übst du deine Passion schon aus?

Ich fing erst spät, Mitte Vierzig, an zu schreiben. Von Beginn an hatte ich den Wunsch zu veröffentlichen, was mir nach eineinhalb Jahren Fernschreibschule auch gelang. Die ersten Veröffentlichungen waren Kurzgeschichten in Anthologien und Zeitschriften. Nebenbei schrieb ich am ersten Roman, der tatsächlich dann in einem kleinen Verlag veröffentlicht wurde. Ich arbeite noch dran, voll vom Schreiben leben zu können.

Frage 06: Hast du Fans, Follower und wenn ja, was machst du für sie?

Ja, ich habe Fans und Follower. Mit meinen Inselromanen habe ich Fans auf Amrum gewonnen und mit einigen sogar persönlichen Kontakt. Eine Amrumerin schrieb mir, als sie mein erstes Buch las, dass sie genau in der Straße wohnt, in der meine Figur ihre Pension betreibt. Das empfand ich fast als Schicksal. Seit dem haben wir guten Kontakt und wenn beim Schreiben, die eine oder andere Frage bezüglich der Insel auftaucht, dann schreibe ich ihr und sie antwortet mir postwendend. Das ist für mich von unschätzbarem Wert. Eine Leserin traf ich im vorigen Jahr auf Amrum, das fanden wir beide klasse.Auch mit lieben Bloggerinnen habe ich tollen Kontakt. Unvergessen die Nachricht, als eine von ihnen gerade „Glück am Meer“ las, dass sie beim Essen kochen nur mal schnell im Buch stöbern wollte. Das Ergebnis war ein angebranntes und ungenießbares Gulasch. ?Ab und an veranstalte ich Gewinnspiele oder gebe etwas für Gewinnspiele in Buchblogs. Ich habe mir schöne Bleistifte mit meinem Namenszug bestellt, die ich gern verschicke oder bei Buchbestellungen beilege. Dazu habe ich mir schon zu zwei Büchern Schmucklesezeichen anfertigen lassen, die super schön aussehen und bei meinen Fans gut ankommen.

Frage 07: Welche Ziele hast du für die nächsten Jahre gesteckt? Bist du ein Planer oder eher ein Mensch, der das Leben laufen und auf sich zukommen lässt?

Fürs nächste Jahr sind eine weitere Neuauflage eines älteren Romans geplant, dazu das eine oder andere Projekt meiner E-books, für die ich die Rechte im Sommer zurückbekomme. Dann schreibe ich gerade an einem Roman, der auf Sardinien spielt, für den ich allerdings noch keinen Vertrag habe. Ich hoffe, dass ich den im kommenden Jahr bei einem Verlag veröffentlichen kann.

Frage 08: Wie empfindest du die Welt der Bücher, Künstler, Autoren, Verleger, Dienstleister?

Ich bin in der Autorenvereinigung DELIA (Vereinigung deutschsprachiger Liebesromanautorinnen). Das ist für mich sehr wertvoll, da von dort immer wieder Tipps kommen, wie man z.B. im Social Media gesehen wird, zum Bücherschreiben, Vertragsangelegenheiten usw. Mit vielen Autoren verbindet mich ein herzliches Verhältnis. Wir unterstützen uns auch gegenseitig, posten die Neuveröffentlichung der anderen, um für mehr Sichtbarkeit zu sorgen. Mit Verlegern habe ich diese und jene Erfahrung gemacht. Viele schöne, aber auch weniger schöne, auf die ich hier nicht eingehen möchte. Dienstleister, die ich engagiert habe, waren eine Coverdesignerin, die sehr gute Arbeit leistete und sehr nett ist. Dazu einige, die bezahlte Werbung machen, oder Blogger für LR suchen, etc. Auch das Verhältnis ist gut.Ansonsten muss ich gestehen, dass ich, als ich mit dem Schreiben und Veröffentlichen anfing, nicht daran dachte, wieviel man selbst im Social Media tun muss, um sichtbar zu sein und dass viel mehr als reines Schreiben dazugehört.

Frage 09: Wo kann man dich treffen, sofern man es denn will? Bist du auf Messen anzutreffen?

Ab und an bin ich auf der LBM oder der FBM anzutreffen. In diesem Jahr hätte ich in Leipzig an zwei Ständen Signierstunden gehabt. Dazu veranstalte ich gern Lesungen, die meist in der Umgebung meines Heimatortes stattfinden, oder auch auf Amrum. Auch das steht momentan nach einigen Veranstaltungsabsagen in den Sternen. Ich hoffe sehr, die eine oder andere Lesung noch im Herbst machen zu können. Ferner finden in jedem Jahr die DELIA-Liebesromantage statt, die nicht nur ein Treffen unter uns Liebesromanautoren ist, sondern es wird jährlich der beste Liebesroman des Vorjahres gekürt und dazu gibt es diverse Workshops. Allerdings schaffe ich es nicht jedes Jahr, daran teilzunehmen.

Frage 10: Bist du ein typischer Netzwerker, verlinkst dich mit Gott und der Welt oder bist du eher der Typ, der mitliest, andere machen lässt und die Freiheit genießt, dich nur dann zu zeigen, wenn du es möchtest?

Ich bin ein zwangsweiser Netzwerker, der sich in der Hoffnung auf mehr Aufmerksamkeit manchmal zu viel verlinkt und dann verzettelt. Andererseits macht mir der direkte Kontakt auch sehr viel Freude. Manchmal lese ich allerdings auch nur mit. Es kommt ein bisschen darauf an, ob ich akut an einem Manuskript arbeite, oder mir mal ein bisschen mehr Zeit fürs Netzwerken nehmen kann.


06 – Bianca Riescher

Frage 01: Und du bist wer? Wie heißt du, was machst du so und wenn du magst, wo lebst du?

Wer ich bin? Eine schwierige Frage, auf die ich selbst manchmal gern die Antwort wüsste. Auf ein paar Schlagworte reduziert, ohne Anspruch auf Vollständigkeit: Autorin schnörkelloser Phantastik, interessierte Leseratte, traditionelle Bogenschützin, Feld-Wald-Wiesen-Geographin, langjähriger Trekkie und vieles andere mehr …Da sind zum Glück die nächsten Fragen einfacher zu beantworten: Mein Name ist Bianca, ich lebe und schreibe glücklich und zufrieden in der Nähe von St. Gallen in der Schweiz.

Frage 02: Was steht bei dir 2020 noch an? Welche Projekte treiben dich um?

Ich beziehe die Fragen mal auf meine Schreibprojekte.Für 2020 ist die Veröffentlichung meines dritten Low-Fantasy-Romans geplant (im Chaospony Verlag). Was mich ganz besonders freut, denn damit wird es ein brandneues Abenteuer aus Dschanor (so heißt die von mir erschaffenen Fantasy-Welt) geben, nachdem meine ersten beiden Dschanor-Romane mittlerweile im Verlag vergriffen sind. Deshalb gibt es im Moment aus Welt von Dschanor auch nur drei kleine Kurzgeschichten zu lesen, die ich unter dem Titel „Der süße Kuss der Rache“ selbst herausgebracht habe … als E-Book z.B. bei BookRix zu finden ;-)Es werden wohl noch mindestens ein oder zwei Kürzestgeschichten (teilweise mit einem Hauch von Science-Fiction) von mir in den Fantastischen Miniaturen, die die Phantastische Bibliothek Wetzlar herausgibt, erscheinen.Und voraussichtlich auch noch in diesem Jahr wird es eine neue (etwas dunkler angehauchte) Kurzgeschichte von mir in einer Anthologie (mit „Geschichten aus dem Keller“) aus dem Verlag 0hneohren geben.

Frage 03: Was machst du beruflich? In welcher Branche bist du tätig und wo ist deine Schnittstelle zur Autorenwelt?

Ursprünglich bin ich von Beruf Diplom-Geographin und habe mich während meines Studiums sehr für Trockengebiete interessiert. In meinem Debütroman habe ich mein geographisches Interesse für Trockengebiete ausgelebt, in dem ich meine Helden u.a. in die Wüste geschickt habe. Der für dieses Jahr geplante Roman ist sogar (fast) komplett in der Wüste angesiedelt.Wer einen Eindruck bekommen möchte, wie es in der Wüste von Dschanor aussehen könnte, der kann auf meiner Autorenseite/bzw. meinem -blog (https://biancamriescher.wordpress.com/2019/07/14/wueste-inspiration-und-sehnsuchtsort/) und auf meiner Facebook-Seite (https://www.facebook.com/bianca.m.riescher) stöbern. Es gibt dort ein paar Fotos von meiner letzten Reise zu sehen, die ich im April 2019 in die algerische Sahara unternommen habe.

Frage 04: Hast du Rückhalt in Form von Familie, Freunde, Bekannten, Verwandten?

Ja. Enorm guten Rückhalt. Mein Ehemann war es sogar, der mich dazu ermutigt hat, mein erstes Manuskript Verlagen anzubieten. Ohne ihn hätte ich nie den Mut dazu gefunden. Aber so hatte „Mitternachtsrot“ eine kuschelige Heimat im Verlag 0hneohren gefunden und war 2016 sogar auf der Shortlist (in der Kategorie „Bestes Debüt“) für den SERAPH , den die Phantastische Akademie vergibt.Meine beste Freundin war meine allererste Testleserin, die mir immer noch gnadenlos ihre Meinung sagt, wenn sie meine Geschichten nicht so toll findet, was mich aber wiederum anspornt, besser zu schreiben. Natürlich hoffe ich, dass mir letzteres dann auch gelingt.Die Unterstützung meiner Familie und Freunde reicht von Testlesen bis Mithilfe bei der Organisation von Lesungen oder der gemeinsame Besuch von Messen. Dafür bin ich allen äußerst dankbar und weiß die vielfältige Unterstützung sehr zu schätzen.

Frage 05: Kannst du von deiner Kunstform leben? War das mal so geplant oder bist du eher per Zufall dort gelandet, wo du jetzt tätig bist und wie lange übst du deine Passion schon aus?

Nein, vom Schreiben leben kann ich nicht.Mit dem Schreiben habe ich auch eher zufällig angefangen. Nun, eine gute Voraussetzung war bestimmt, dass ich schon immer gerne gelesen habe. Die ersten Schreibversuche in Form kürzerer Geschichten und nur für mich selbst habe ich schon vor über dreißig Jahren gewagt. Vor etwas über 10 Jahren habe ich dann „richtig“ mit dem Schreiben meines ersten Romans begonnen, allerdings hatte ich zu dem Zeitpunkt noch nicht an eine Veröffentlichung gedacht.

Frage 06: Hast du Fans, Follower und wenn ja, was machst du für sie?

Ich finde es immer wieder grandios, wenn ich Feedback zu meinen Geschichten bekomme und ich merke, dass meine Leser:ïnnen genauso viel Freude beim Lesen hatten, wie ich beim Schreiben. Ganz besondere Momente sind aber immer die persönlichen Begegnungen, wie z.B. auf Lesungen.

Frage 07: Welche Ziele hast du für die nächsten Jahre gesteckt? Bist du ein Planer oder eher ein Mensch, der das Leben laufen und auf sich zukommen lässt?

Nein, Ziele habe ich mir keine gesteckt. Ich lasse die Zukunft auf mich zukommen, denn ich habe schon des Öfteren festgestellt, dass es doch meistens anders kommt, als ich geplant hatte.Wenn ich mir aber etwas für die Zukunft wünschen könnte, dann wäre das weiterhin viel Spaß am Schreiben von Geschichten, die vielleicht auch ein paar andere Menschen gerne lesen.

Frage 08: Wie empfindest du die Welt der Bücher, Künstler, Autoren, Verleger, Dienstleister?

Seit ich selbst als Autorin in der Buchwelt unterwegs bin, würde ich mir gerne mehr Wertschätzung von Fantastischer Literatur (vor allem aus kleinen Verlagen oder SP bzw. jenseits der ausgetretenen Pfade) wünschen. Vor meiner ersten Veröffentlichung war mir nie so richtig bewusst, in was für einer kleinen Nische sich die Phantastik bewegt.Wahrscheinlich liegt es aber gerade an dieser Kleinräumigkeit, dass ich mich mit den (meisten) Autor:ïnnen, die ich kenne, gut verstehe.Ich finde es ganz wunderbar, dass ich um mich herum viele liebe Kolleg:ïnnen habe, die sich gegenseitig unterstützen, zusammen Projekte verwirklichen, Ideen austauschen, sich mit den anderen freuen, wenn eine neue Geschichte veröffentlicht wird oder trösten und Mut machen, wenn es z.B. einer Ausschreibung nicht geklappt hat.

Frage 09: Wo kann man dich treffen, sofern man es denn will? Bist du auf Messen anzutreffen?

Wenn möglich, versuche ich jedes Jahr zum Buchmesse Convent nach Dreieich zu fahren. Das „Familientreffen“ möchte ich ungern verpassen. Für dieses Jahr war der BuCon eigentlich ganz fest bei mir eingeplant. Über die aktuellen Schwierigkeiten zur Durchführung von größeren Veranstaltungen brauche ich aber wohl nichts weitersagen.

Frage 10: Bist du ein typischer Netzwerker, verlinkst dich mit Gott und der Welt oder bist du eher der Typ, der mitliest, andere machen lässt und die Freiheit genießt, dich nur dann zu zeigen, wenn du es möchtest?

Was die Vernetzung in den Sozialen Medien anbelangt, tendiere ich zum Typ „stiller Mitleser“. Wenn ich aber meine, etwas Sinnvolles beitragen zu können, melde ich mich schon zu Wort. Wenn mich jemand um Hilfe bittet und ich auch tatsächlich helfen kann, stehe ich gerne zur Verfügung. Allerdings habe ich nicht das Bedürfnis mich vordrängeln zu müssen.

Keine Frage 11: Aber, ein herzliches Danke, dass ich hier ein wenig aus dem Autorennähkästchen und über mich selbst plaudern durfte.


05 – Volker Stllberg

Frage 01: Und du bist wer? Wie heißt du, was machst du so und wenn du magst, wo lebst du?

Volker Stollberg, Autor, Künstler und vieles mehr. Auf meiner Webseite: volkerstollberg.de findet man alles Wichtige was meine Arbeiten und Lebensraum angeht.

Frage 02: Was steht bei dir 2020 noch an? Welche Projekte treiben dich um?

Leider sind alle (drei) geplanten Ausstellungen meiner Bilder in diesem Jahr abgesagt. Bleiben meine Buchprojekte, momentan drei (einmal Drehbuch, zweimal Roman), wobei ich immer noch in der Phase der ‚Qual der Wahl‘ stecke.

Frage 03: Was machst du beruflich? In welcher Branche bist du tätig und wo ist deine Schnittstelle zur Autorenwelt?

Künstler seit 1989, Autor seit 1994. Eine kleine Übersicht meiner Werke gibt es auf meiner Webseite: volkerstollberg.de

Frage 04: Hast du Rückhalt in Form von Familie, Freunde, Bekannten, Verwandten?

Leider eher nicht. Früher hat mir das nichts ausgemacht, aber langsam bin ich das ‚lonely wolve‘ Dasein satt.

Frage 05: Kannst du von deiner Kunstform leben? War das mal so geplant oder bist du eher per Zufall dort gelandet, wo du jetzt tätig bist und wie lange übst du deine Passion schon aus?

Ich war immer schon künstlerisch tätig. Statt eines Kunststudiums habe ich in eigener Druckerei (ab 1972) für namhafte Künstler gearbeitet, deren Vorgaben umgesetzt, bevor ich mich an eigene Bilder gewagt habe. Danach habe ich eine Keramikwerkstatt mitgegründet, wo ich zunächst ‚beheizbare Raumobjekte‘ (Kachelöfen) entworfen und erstellt habe, später dann Skulpturen aus Ton. Schreiben habe ich mir eher autodidaktisch angeeignet, abgesehen von einigen Kursen, vornehmlich im Drehbuchbereich. Abgesehen von den Jahren 2003-8 lebe ich ausschließlich von künstlerischen Arbeiten gelebt.

Frage 06: Hast du Fans, Follower und wenn ja, was machst du für sie?

Nein, (a)soziale Medien sind nicht so meins. Internet hätte so wertvoll sein können. Leider wird es meiner Ansicht nach zu oft missbraucht. Überzeugt mich!

Frage 07: Welche Ziele hast du für die nächsten Jahre gesteckt? Bist du ein Planer oder eher ein Mensch, der das Leben laufen und auf sich zukommen lässt?

Ich bin zwar kein Kölner, aber finde mich gerne in dem Satz, et kütt wie et kütt, wieder.

Frage 08: Wie empfindest du die Welt der Bücher, Künstler, Autoren, Verleger, Dienstleister?

Siehe oben, leider Einzelkämpfer, obwohl ich auch bereits gute Erfahrungen mit Co-Autorenschaft gemacht habe. Finde momentan nur keine, trotz Suche.

Frage 09: Wo kann man dich treffen, sofern man es denn will? Bist du auf Messen anzutreffen?

Bei mir zu Hause, lohnt sich, Atelier gleich nebenan (siehe Webseite).

Frage 10: Bist du ein typischer Netzwerker, verlinkst dich mit Gott und der Welt oder bist du eher der Typ, der mitliest, andere machen lässt und die Freiheit genießt, dich nur dann zu zeigen, wenn du es möchtest?

Letzteres

Frage 11: Hier dürft ihr euch eine Frage ausdenken, was euch am Herzen liegt, was ihr gerne mal anderen zeigen möchtet.

Ich hätte unglaublich gerne jemand, der mir den merkantilen Anteil meiner Arbeiten abnimmt.


04 – Tribus Buch & Kunstbuchverlag

Frage 01: Und du bist wer? Wie heißt du, was machst du so und wenn du magst, wo lebst du?

Wir sind der „Tribus Buch & Kunstverlag“ und haben unseren Hauptsitz in Georgsmarienhütte, in Deutschland. Weiters haben wir eine Niederlassung in Österreich und der Schweiz.

Frage 02: ? – Frage für Verlage: Welche Genres verlegt ihr? Was ist das Besondere an euch, wodurch hebt ihr euch von anderen Verlagen ab?

Wir nehmen absolut jedes Genre an! Abenteuer, Autobiografien, Belletristik, Bildungsromane, Biografien, Comics, ja auch Mangas und Graphic Novels (!), Entwicklungsromane, Familienromane, Fantasy, Frauenromane, Heimatromane, Historische Romane, Horror, Humor, Jugendbücher, Kinderbücher, Bilderbücher, Krimis, Liebesromane, Ratgeber, Sachbücher, Science Fiction, Steampunk, Tatsachenromane, Thriller, Western und alles was es sonst noch auf dieser wundervollen Welt voller Vielfalt gibt! Wir setzen auf aufregende neue Ideen, faire Konditionen und haben ein großes Augenmerk auf Teamplay. Es ist unser Ziel ein angenehmes Klima, viel Austausch und eine familiäre Fläche für Autoren, Illustratoren und Künstler zu schaffen. Gegenseitige Motivation, Anregungen, sowie Hilfestellung und Förderung für unsere Autoren und Künstler sind bei uns an der Tagesordnung. Wir bringen die Bücher sowohl als Printversionen, als auch E-Book auf den Markt und es entstehen dabei keinerlei Selbstkosten für euch. Für die Veröffentlichung, das Lektorat und die Covergestaltung fallen keinerlei Kosten an. Die einzige Möglichkeit, bei der Kosten entstehen können sind, wenn ihr einen unserer Künstler oder Illustratoren engagieren möchtet, um euch ein Cover für euer Buch zu malen.

Frage 03: Was steht bei dir 2020 noch an? Welche Projekte treiben dich um?

Unsere Ziele für dieses Jahr sind: So vielen Autoren wie möglich den Traum zu erfüllen, ihr eigenes Werk in ihren Händen zu haben, viel Reichweite zu erlangen um unseren Künstlern einen guten Verkauf ihrer Bilder zu gewährleisten, mit unseren Illustratoren schöne Inhalte für Kinder zu kreieren und noch viel mehr Autoren, Illustratoren und Künstler für uns zu gewinnen. Die aktuellsten Projekte sind das Buch „Ausgegrenzt – Mobbing aus verschiedenen Perspektiven“, ein Jugenddrama von Carsten Burkhardt, welches in wenigen Tagen erscheinen wird, genauso wie „F**k it! Burnout, Narzissmus und Co.“, eine Autobiografie von Angelika Lochner.“ Kurz darauf wird das Buch „Verborgene Absichten“, ein Gay-Romance Roman von Verena Ebner erscheinen. Im Herbst erscheint eine Neuauflage des Zombiebuches „Carnivora“ über unseren Verlag. Wir möchten so viele Genres wie möglich anbieten und freuen uns über Zuwachs.

Frage 04: Was machst du beruflich? In welcher Branche bist du tätig und wo ist deine Schnittstelle zur Autorenwelt?

Wir sind ein neu gegründeter Buch- und Kunstverlag und möchten immer weiterwachsen.

Unsere Website: www.tribusverlag.com

Facebook: www.facebook.com/tribusverlag

Instagram: www.instagram.com/tribusverlag

Twitter: www.twitter.com/tribusverlag

E-Mail: office@tribusverlag.com

Frage 05: Hast du Rückhalt in Form von Familie, Freunde, Bekannten, Verwandten?

Wir alle haben ein paar Menschen in unserem Leben, die uns wichtig sind und uns in all unseren Zielen und Plänen tatkräftig unterstützen und uns den Rücken stärken.

Frage 05: Kannst du von deiner Kunstform leben? War das mal so geplant oder bist du eher per Zufall dort gelandet, wo du jetzt tätig bist und wie lange übst du deine Passion schon aus?

Aufgrund schlechter Erfahrungen in der Rolle des Autors bei anderen Verlagen, haben wir uns nach dem Hinfallen entschlossen, wieder aufzustehen und selbst einen Verlag zu gründen, bei welchem es all die Punkte, welche uns an anderen Orten missfallen haben, bei uns nicht umzusetzen. Aktuell sind wir im Aufbau und praktizieren es nebenberuflich. Doch das Ziel ist es ab 2021 hauptberuflich hier zu agieren.

Frage 06: Hast du Fans, Follower und wenn ja, was machst du für sie?

Wir sind noch sehr neu, und freuen uns über jeden einzelnen Follower auf Social-Media Plattformen. Wir sind stehts bemüht, interessante Inhalte zu generieren und den Bedürfnissen unserer Autoren, Interessenten und Followern nachzukommen. Vom Follower zum Autor, wäre eines der Mottos die wir wünschenswert fänden. Wir möchten Menschen motivieren, ihrer kreativen Ader nachzugehen und sich für Literatur und Kunst zu interessieren, auch wenn sie sich vorher noch nie in dieser Rolle gesehen haben. Durch die tatkräftige Unterstützung unserer Lektoren, ist es auch Menschen mit Rechtschreib- oder Grammatikschwächen möglich, ihre Ideen umzusetzen. Sobald wir etwas gewachsen sind, ist es unser Ziel mit unseren Werken Messen und Events anzupeilen.

Frage 07: Welche Ziele hast du für die nächsten Jahre gesteckt? Bist du ein Planer oder eher ein Mensch, der das Leben laufen und auf sich zukommen lässt?

Wir haben das Ziel, allen Literaturbegeisterten ein schönes Sortiment anbieten zu können, allen Künstlern und Illustratoren bei uns die Möglichkeit zu bieten in dieser Branche Fuß zu fassen und ein großes Team zu werden in welchem Fairness und Teamplay großgeschrieben wird.

Frage 08: Wie empfindest du die Welt der Bücher, Künstler, Autoren, Verleger, Dienstleister?

Es ist auf jeden Fall ein hartes Pflaster, wo Umsicht geboten ist. Man sollte nicht das erstbeste Angebot annehmen, nicht bei Verlagen einsteigen, wo man Selbstkosten für die Veröffentlichung, Druck und Lektorat hat und Verträge sehr sorgfältig lesen. Hat man Schwierigkeiten einzelne Punkte zu verstehen, sollte man sich Hilfe von jemandem in seinem Umfeld suchen und zu zweit drüberlesen.

Frage 09: Wo kann man dich treffen, sofern man es denn will? Bist du auf Messen anzutreffen?

Aktuell kann man uns online oder telefonisch kontaktieren. Alle Infos findet ihr auf www.tribusverlag.com

Frage 10: Bist du ein typischer Netzwerker, verlinkst dich mit Gott und der Welt oder bist du eher der Typ, der mitliest, andere machen lässt und die Freiheit genießt, dich nur dann zu zeigen, wenn du es möchtest?

Da wir ein Verlag für Literatur und Kunst sind, verlinkten wir uns mit allen Göttern und Göttinnen, mit allen Dämonen und Engeln und mit jeder einzelnen literatur- oder kunstbegeisterten Seele auf dieser Welt und versuchen jene zu finden, welche eine gute Zusammenarbeit mit uns anstreben.


03 – Christina Willemse

Frage 01: Und du bist wer? Wie heißt du, was machst du so und wenn du magst, wo lebst du?

Hallo, ich bin Christina Willemse und wohne in Solingen. Ich schreibe Dark Fantasy Romane, Kinderbücher und ein bissel Lyrik. Hinzu kommt noch, dass ich, zusammen mit dem Hybrid Verlag, die Veranstalterin der Buchmesse Fabula est -Triff Deine Autoren- bin.

Frage 02: Was steht bei dir 2020 noch an? Welche Projekte treiben dich um?

Eigentlich ist es geplant, dass ich noch einen neuen Roman rausbringe. Der befindet sich aber noch weit von dem fertigen Roh-Manuskript entfernt und ich weiß nicht, ob ich das wirklich dieses Jahr noch schaffe. Bemühen tue ich mich auf jeden Fall.Des Weiteren wollte ich noch eine neue Geschichte rund um den kleinen Drachen Rüdiger schreiben und veröffentlichen.Was mich aber tatsächlich sehr beschäftigt hält ist mein, im März geborener, Sohn. Der wirft einiges bei mir durcheinander, was aber vollkommen in Ordnung ist.

Frage 03: Was machst du beruflich? In welcher Branche bist du tätig und wo ist deine Schnittstelle zur Autorenwelt?

Tja, ich bin tatsächlich „nur“ Autorin und eben die Mitveranstalterin der Fabula est.

https://www.facebook.com/ChWillemse/

https://www.facebook.com/fabulaest2020/

www.fabula-est.de

https://www.amazon.de/Christina-Willemse/e/B07DXKGYXQ?ref=sr_ntt_srch_lnk_1&qid=1589706060&sr=8-1

Frage 04: Hast du Rückhalt in Form von Familie, Freunde, Bekannten, Verwandten?

Auf jeden Fall. Mein Mann unterstützt mich in der Form, dass er mir auch mal den Rücken frei hält, damit ich schreiben kann. Er begleitet mich auch auf Messen etc.Mein Vater steht auch hinter mir, ganz besonders was die Kinderbücher betrifft. Mein Neffe ist ein riesen Fan von ihnen und das ist natürlich auch eine Form von Unterstützung.Meine Freunde machen mir öfters Mut, fragen interessiert nach wie der Stand der Dinge ist und geben mir ehrliches Feedback.

Frage 05: Kannst du von deiner Kunstform leben? War das mal so geplant oder bist du eher per Zufall dort gelandet, wo du jetzt tätig bist und wie lange übst du deine Passion schon aus?

Davon leben leider nicht. Das war aber auch nie mein Ziel. Wenn es sich natürlich mal so ergibt, sag ich nicht Nein.Ich habe schon immer viel geschrieben und wurde lange Zeit schon dazu gedrängt auch mal was zu veröffentlichen. Das habe ich dann endlich 2018 dann getan, und zwar mit einem Kinderbuch. Das hat sich aber alles so spontan ergeben und war nicht wirklich total gezielt geplant gewesen.

Frage 06: Hast du Fans, Follower und wenn ja, was machst du für sie?

Die haben ich tatsächlich, was mich immer noch erstaunt und sehr freut. Einige davon habe ich schon auf Messen getroffen, was immer ein großes Highlight für mich war. Eine Begegnung mit einer Leserin meiner Kinderbücher hat mal dazu geführt, dass ein anderer Besucher der Messe, sich prompt ebenfalls die Kinderbücher gekauft hat. Einzig und allein nur, weil die Leserin so begeistert von meinen Büchern gesprochen hatte.Was mache ich für sie? Tjaaa…. Ich versuche neuen Lesestoff zu produzieren, was aber im Moment eben etwas schwierig ist (siehe die vorherige Frage was ich 2020 noch so machen will). Ebenfalls versuche ich meine Fans, Follower immer wieder auf dem Laufenden zu halten. Poste gerne Anekdoten aus meinem Alltag oder erzähle was über meine Gedanken und Träume.Was ich auch immer wieder mache, sind Verlosungen bzw. Gewinnspiele. Dies aber eher gelegentlich und meist nur zu bestimmten Anlässen.

Frage 07: Welche Ziele hast du für die nächsten Jahre gesteckt? Bist du ein Planer oder eher ein Mensch, der das Leben laufen und auf sich zukommen lässt?

Puuuh…. Naja, weiterhin Bücher schreiben und veröffentlichen. Die Fabula est weiter ausbauen und durchführen.Meinen Sohn beim Groß werden zu sehen und begleiten.Tja und sonst? Ich lasse es auf mich zu kommen. Wirklich fix planen tue ich nur wenige Dinge, da es meist eh anders kommt als gedacht.

Frage 08: Wie empfindest du die Welt der Bücher, Künstler, Autoren, Verleger, Dienstleister?

Nun ja, es ist im Grunde wie in jeder anderen Branche auch. Es gibt Neider, es gibt Einzelkämpfer und es gibt „Verbündete“. Der Mensch ist nun mal wie er ist.Es gibt viele Blogger und Autoren, die versuchen auch anderen zu helfen, was ich gut finde. Natürlich gibt es auch hier wieder das Gegenteil.Ich selbst habe Hilfe zur Hand und helfe auch anderen, wenn ich kann.

Frage 09: Wo kann man dich treffen, sofern man es denn will? Bist du auf Messen anzutreffen?

Bei mir zu Hause ? Ich bin ab und an mal auf Messen anzutreffen. Auf jeden Fall natürlich auf meiner eigenen, der Fabula est.

Frage 10: Bist du ein typischer Netzwerker, verlinkst dich mit Gott und der Welt oder bist du eher der Typ, der mitliest, andere machen lässt und die Freiheit genießt, dich nur dann zu zeigen, wenn du es möchtest?

Ich glaube ich bin so ein Mittelding. Durch meine Tätigkeiten bin ich natürlich auch immer wieder am Netzwerken interessiert und praktiziere es zum Teil. Umgekehrt lese ich vieles nur mit und melde mich dort nur zu Wort, wenn ich es für nötig halte.

Frage 11: Was ist dein Lebensmotto?

Im Grunde habe ich zwei.“Lebe lieber ungewöhnlich“ und „Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert.“Beide Mottos machen das Leben oft viel entspannter, glaubt mir.


02 – Reinhard Skandera

Frage 01: Und du bist wer? Wie heißt du, was machst du so und wenn du magst, wo lebst du?

Ich bin ein alter Junge aus dem Ruhrgebiet, dem mein Herz für immer gehören wird. Heute lebe ich in Hessen in der schönen Wetterau mit freier Zeiteinteilung. Einen Teil der Stunden fülle ich seit ein paar Jahren mit dem Schreiben eines Romans. Die beiden ersten Versuche boten noch viel Verbesserungspotential, der 3. Versuch ist (diesmal) bei einer Lektorin, damit es mal langsam etwas wird. Sie wird auch ein schönes Cover kreieren. Ich musste zugeben, ganz allein ist schwierig, vor allem wenn man noch Lehrling ist. Die Geschichte ist gut, mit einer professionelleren handwerklichen Erstellung wird es klappen, das Ziel zu erreichen, ein gutes Buch für Leser zu präsentieren.

Frage 02: Neues Jahr neues Glück, so sagt man. Was soll bei dir 2020 so geschehen? Welche Projekte treiben dich um?

Zurzeit verfolge ich 2 Projekte, das Buch inkl. Lektorat fertigzustellen und unsere Hündin Peggy weiter zu trainieren, sodass sie auch außerhalb unseres Grundstückes Freude haben kann. Die Gesundheit ist bei mir ein Dauerprojekt, nach 10 Jahren Dialyse und einer Nierentransplantation in 2018 habe ich, toi, toi, toi, einen guten Stand erreicht.

Frage 03: Was machst du beruflich? In welcher Branche bist du tätig und wo ist deine Schnittstelle zur Autorenwelt?

Ich verdiene mein Geld, ohne was zu tun, nein, ich habe keinen Welthit gesungen, sondern habe einen Sponsor in Berlin. Ich hab so aus Spass eine Fernausbildung zum Drehbuchautor gemacht, da ich ein großer Filmegucker bin. Einige schüchterne Versuche für meine Drehbücher Fans zu finden scheiterten, meiner Meinung nach, weil ich noch nicht neben Til Schweiger am Urinal stand. Also versteifte ich mich auf den Roman. Erzählen konnte ich eigentlich schon immer ganz gut.

Frage 04: Hast du Rückhalt in Form von Familie, Freunde, Bekannten, Verwandten?

Nein, meiner Frau zeige ich den Roman nicht, die ist so kritisch, dass ich nicht davon überzeugt bin, anschließend weitermachen zu können. Mein ältester Sohn, er hat ein 1,7 Abitur, ich habe keins, liest ab zu etwas. Er schont mich zu sehr, sodass auch er keine große Hilfe ist. Ich setze voll auf Karina, meine Lektorin. Die Leser der Leserunde bei Lovelybooks merkten auch was mit der 2. Version los war, sie waren auch zu nett, gaben mir meistens 4 Sterne, was definitiv zu viel war. Dennoch hat das Spass gemacht, weil die Leute unheimlich freundlich und nett sind.

Frage 05: Kannst du von deiner Kunstform leben? War das mal so geplant oder bist du eher per Zufall dort gelandet, wo du jetzt tätig bist und wie lange übst du deine Passion schon aus?

Wenn ich davon leben müsste, sähe es düster aus, dennoch bin ich ambitioniert und gebe nicht auf das Ziel zu erreichen, ein gutes Buch zu veröffentlichen, das den Lesern Freude bereitet. Das Buch spielt in der Kaiserzeit zu Beginn des 20. Jahrhunderts, eine Zeit, die großen Einfluss auf das hatte, was wenig später geschah. Eine Gesellschaft der starren Klassen, die fast undurchlässig waren. Geniale Erfinder, von denen es damals viele gab, bildeten vielleicht eine Ausnahme. Für junge Menschen, die raus wollten aus den Einschränkungen durch Armut und Ausbeutung, hatten es schwer. Ich wünsche mir eine Gesellschaft der gleichen Chancen, die es auch heute noch nicht in Deutschland gibt, wenn man der OECD glauben schenkt. Möglichweise gibt es sie weniger denn je, weil die wirklich Reichen 5-10% unfassbare Privilegien zu Gunsten der Kinder einsetzen können.

Frage 06: Hast du Fans, Follower und wenn ja, was machst du für sie?

Nein. Das will ich in den nächsten Wochen und Monaten ändern. Ich beteilige mich mehr bei Facebook und Twitter, möchte eine Website erstellen mit WordPress und mich bei Buchbloggern einschreiben, um ihre Posts zu erhalten und meine Meinung dazu kundtun. Es gilt einiges nachzuholen.

Frage 07: Welche Ziele hast du für die nächsten Jahre gesteckt? Bist du ein Planer oder eher ein Mensch, der das Leben laufen und auf sich zukommen lässt?

Ich war als junger Mann ein Mensch, der alles auf sich zukommen ließ, was ich heute echt bereue. Ich kann die Zeit aber nicht zurückdrehen, so sehr ich es mir manchmal auch wünsche und durchspiele wie es hätte sein können. Für mich ziehe ich den Schluss, niemals ohne Plan.

Frage 08: Wie empfindest du die Welt der Bücher, Künstler, Autoren, Verleger, Dienstleister?

Ich empfinde sie als wohltuend angenehm. Auf mich wirken die Menschen, die sich für diese Welt interessieren oder sogar davon leben, lieb und freundlich. Man respektiert sich gegenseitig, was ich sehr positiv finde. Beteiligt man sich an politischen Debatten z.B. in „Die Welt“, über einen respektlosen beschimpfenden Stil, der abschreckt. In den letzten Jahren bildete sich eine unangenehme Klientel heraus.

Frage 09: Wo kann man dich treffen, sofern man es denn will? Bist du auf Messen anzutreffen?

Bin schon von Hause aus ein Stubenhocker, trotz vieler Dienstreisen die mich früher ins Ausland führten und meiner Zeit als Fußballspieler, fühle ich mich in den eigenen 4 Wänden am wohlsten. Heute kommt meine gesundheitliche Situation dazu. Zwar kann ich reisen, die Gefahr, dass ich mich infiziere steigt dadurch jedoch. Ich glaube nicht, dass ich mir die Frankfurter Buchmesse antue. Andererseits verpasse ich natürlich die Gelegenheit, interessante Menschen zu treffen.

Frage 10: Bist du ein typischer Netzwerker, verlinkst dich mit Gott und der Welt oder bist du eher der Typ, der mitliest, andere machen lässt und die Freiheit genießt, dich nur dann zu zeigen, wenn du es möchtest?

Schon zu der beruflichen Zeit, war ich ein miserabler Networker, was ich nie gut fand. Networking ist teilweise harte Arbeit glaube ich und ich muss es zugeben, ich bin ein fauler Typ, der des Öfteren eine Aufforderung braucht loszulegen. Wenn die Zeit des Lesens und des Filmeschauens nicht so süß wäre.

Frage 11: Hier dürft ihr euch eine Frage ausdenken, was euch am Herzen liegt, was ihr gerne mal anderen zeigen möchtet.

Wo kann man nachlesen, welche Möglichkeit Facebook insgesamt bietet, um ein Buch bekannt zu machen?


01 – Jadelyn Kaya & Kaya Hetalia

Frage 01: Und du bist wer? Wie heißt du, was machst du so und wenn du magst, wo lebst du?

Ah, jetzt sollen wir uns auch vorstellen. Gut, dann tun wir das mal. Ja, ich sage wir, denn Jadelyn Kaya sind zwei Autoren. Der Name ist zusammengesetzt aus Jadelyn Aurora und Kaya Hetalia. Unsere Pseudonyme.Kaya Hetalia: Neben dem Studium widme ich meine Zeit dem Schreiben, denn es ist meine große Leidenschaft und der Wunsch einmal davon Leben und eine Familie versorgen zu können, ist schon da, seitdem ich mit acht Jahren das erste Mal ein eigenes Buch schrieb und meiner Urgroßmutter vorlas.
Im Moment lebe ich noch in Deutschland, bin mir aber noch nicht sicher, ob es mich hier hält.Jadelyn Aurora: Ich habe meine Leidenschaft zum Beruf gemacht. Genau wie bei Kaya ist es bei mir auch so, dass ich mir wünsche, irgendwann davon leben zu können.
Seit 2013 lebe ich in Finnland.Wir haben uns im September 2019 zusammengetan und schreiben seitdem regelmäßig zusammen unsere Geschichten.
Das war auch schon unsere Vorstellung, denn wir wollen, dass unsere Geschichten euch verzaubern, nicht unser Leben.

Frage 02: Neues Jahr neues Glück, so sagt man. Was soll bei dir 2020 so geschehen? Welche Projekte treiben dich um?

Da sich neben dem Studium, das erst 2021 enden wird, nur unsere Geschichten im Vordergrund stehen, werden wir uns hier auch darauf konzentrieren.Im Jahr 2019 beendeten wir die Galdur-Reihe und veröffentlichten Band 1. Daher ist es nur logisch, dass wir vorhaben 2020 auch von den anderen 7 Bänden den ein oder anderen zu veröffentlichen.Auch Zeitlose Liebe ist ein Projekt, dass 2020 startete.Zudem schreiben wir gerade an unserem aktuellen Werk Drachenblut, das wir 2020 begonnen und auch veröffentlicht haben.Für 2020 sind folgende Werke geplant:Aingeru Aroha Band 1 und 2Drachenblut Band 2-4Galdur Band 3Die Magie der Steine Band 1 vielleicht auch Band 2

Frage 03: Was machst du beruflich? In welcher Branche bist du tätig und wo ist deine Schnittstelle zur Autorenwelt?

Wir sind durch Seiten wie Wattpad, Fanfiktion und Belletristica zu diversen Selbstpublisher Seiten wie Books on Demand, Epubli und Amazon Kdp gekommen.Unsere Geschichten findet man vor Veröffentlichung auf folgenden Plattformen:

https://www.wattpad.com/user/Jadelyn_Kaya

https://www.fanfiktion.de/u/Jadelyn+Kaya

https://belletristica.com/de/users/4129-jadelyn-kaya#profile

Generelle weitere Informationen über uns und unsere Werke, findet Ihr hier: https://jadelynkaya.jimdofree.com/

Frage 04: Hast du Rückhalt in Form von Familie, Freunde, Bekannten, Verwandten?

Tatsächlich ist es so, dass 50% von uns wirklich sehr starken Rückhalt durch die Familie erfahren, während die anderen 50% eine eher gespaltene Meinung dazu haben. Weit verbreitet sind Ansichten wie: ‚Das ist nur ein Nebenberuf, davon wird man nie leben können‘ und ‚Such dir lieber was Ordentliches und mach es nebenbei.

Frage 05: Kannst du von deiner Kunstform leben? War das mal so geplant oder bist du eher per Zufall dort gelandet, wo du jetzt tätig bist und wie lange übst du deine Passion schon aus?

Ja, wir haben das Ziel beide davon zu leben, was aber auch heißt, dass wir doppelt so viel verdienen müssen, da wir zu zweit sind. Es ist also noch einmal schwieriger, aber nicht unmöglich.Seitdem wir angefangen haben zu schreiben, ist es sehr schwer, sich noch eine andere Arbeit im Leben vorzustellen.

Frage 06: Hast du Fans, Follower und wenn ja, was machst du für sie?

Leider haben wir unsere Fans/Follower noch nie persönlich auf Messen oder Events getroffen, da 2020 die Buchmessen abgesagt wurden. Das wäre ein guter Ort gewesen und war eigentlich auch geplant. Allerdings machen wir regelmäßig Lesenächte und auch Buchverlosungen auf Wattpad.

Frage 07: Welche Ziele hast du für die nächsten Jahre gesteckt? Bist du ein Planer oder eher ein Mensch, der das Leben laufen und auf sich zukommen lässt?

Also, wir planen sehr gern, aber die Pläne mögen uns in der Regel nicht. Sie werden tagtäglich umgeworfen und statt Ende des Monats kommt ein Buch auch schon ganz gern mal eine bis zwei Monate früher heraus, weil wir es nicht abwarten können. Haben wir uns Ziele gesteckt? Speziell für dieses Jahr nicht, aber unser Ziel ist es, gute Geschichten zu schreiben, unsere Welten mit anderen zu teilen und ihnen eine Freude zu machen, indem sie die Möglichkeit haben, vom Alltag abzuschalten.

Frage 08: Wie empfindest du die Welt der Bücher, Künstler, Autoren, Verleger, Dienstleister?

Meine Meinung zu den Verlagen haben sich mit der Zeit sehr geändert und ich würde auch nicht mehr so einfach zu einem solchen gehen. Ich lasse mir nur ungern in meine Werke hineinreden, mir Deadlines setzen lassen, oder Lektoren an meiner Seite haben, die irgendwelche Richtlinien der Verlage befolgen. Als Selbstpublisher habe ich das Gefühl, von anderen zu lernen und mehr Hilfe zu erfahren. Mit Dienstleistern an sich haben wir noch nicht so viel Erfahrung, da wir keinen Lektor/Korrekturleser oder Covermacher haben, sondern alles selbst erstellen, gestalten und bearbeiten.Da ich vor einigen Jahren auch noch sehr aktiv im Zeichnen war, habe ich auch dort einige Leute kennengelernt, die selbstständig sind und sie auch als sehr freundlich und hilfsbereit empfunden.

Frage 09: Wo kann man dich treffen, sofern man es denn will? Bist du auf Messen anzutreffen?

Tatsächlich ist das eher ein wenig problematisch, weil ja ein Teil von uns in Finnland lebt. Allerdings kann man Kaya durchaus auf Messen treffen. Aber da ich dort im Moment noch nicht als Aussteller, sondern Gast unterwegs bin, ist ein Meet & Greet noch nicht geplant.

Frage 10: Bist du ein typischer Netzwerker, verlinkst dich mit Gott und der Welt oder bist du eher der Typ, der mitliest, andere machen lässt und die Freiheit genießt, dich nur dann zu zeigen, wenn du es möchtest?

Also wir machen ganz viele Onlineprojekte, sind aber eher weniger der Typ Mensch, der Leute gern im realen Leben begegnet. Wobei die Vorstellung einer Lesung durchaus etwas hat. Aber dass machen wir lieber auf Youtube und lesen dort die Bücher vor.

Frage 11: Was wünschst du dir für die Zukunft des Buches, der Verlage und der Autoren?

Seitdem wir selbstständige Autoren sind, haben wir mit einigen Dingen zu kämpfen, die einem vorher nie so bewusst geworden sind. Es geht unter anderem um das ‚Sterben‘ der Buchläden und des Umgangs mit jungen, selbstständigen Autoren.Hat man eine eigene Druckerei oder geht über einen externen Dienstleister wie Amazon, erhält man vor allem von den Buchläden oft Hohn, Spott und Ausschluss. Gerade Amazon ist ein Thema, das Buchläden zum Ausflippen bringt. Sie sehen darin einen Konkurrenten und sie haben auch recht, aber auch nur, weil sie es zulassen. Auf Amazon tummeln sich so viele Autoren, die man in Buchläden nicht findet, weil diese nur über Amazon veröffentlichen und die deutschen Buchläden sich vehement dagegen wehren ihre Werke in ihren Laden zu stellen. Das sorgt natürlich dafür, dass Kunden für die Buchläden abhandenkommen. Ich war so oft in einem Buchladen, wollte ein Buch bestellen und habe die Antwort bekommen, dass sie dieses nicht anbieten, dass ich mittlerweile nur noch bei Büchern hingehe, von denen ich es 100% weiß, oder wenn ich etwas schnüffeln will.Dieser ‚Kleinkrieg‘ zwischen Amazon und Buchhandel wird auf den Rücken derjenigen ausgetragen, die bei Amazon veröffentlichen. Das halte ich für eine sehr schwierige und nicht zukunftsorientierte Richtung.